25.11.11

Ostsee

Eine Woche Urlaub, raus aus dem Trott und einfach mal nichts tun. Also entschieden wir uns gegen die Städtereise mit Besichtigungs-Stress und für eine hoffentlich menschenarme Ostseestrände.

So sah es bei unserer Ankunft in Kühlungsborn aus - es wurde grade dämmrig und leicht neblig. Und es war das letzte Mal für die Woche, dass wir die Sonne sahen - alles anderen Tage waren trüb, neblig, wolkig. Also eigentlich genau so, wie wir es für die Jahreszeit erwartet hatten, nur viel weniger windig und einiges wärmer. Und so waren wir viel und ausgiebig am Strand spazieren, haben heiße Schokolade getrunken, auch wenn wir gar nicht sooo durchfroren waren, haben Sauna und Massage genossen und einfach die Seele baumeln lassen. 



Ein bisschen Weihnachten


un die letzten Sonnenbänke


Früh Morgens


neblige Weite





unser Hotel in Kühlungsborn - direkt am Strand


in Zingst - viele Muscheln


in Ahrenshoop am Strand





Beim Spaziergang in Ahrenshoop haben wir dann tatsächlich mal kalte Beine bekommen - an diesem Tag war es ausnahmsweise richtig windig und auch recht kalt. Je länger wir liefen, desto weniger Menschen waren unterwegs. Im Gegensatz zum Strand in Zingst gab es hier viele viele Steine und auf dem Rückweg wollte ich eigentlich ein bisschen sammeln. Doch ein ein wenig jämmerlicher Anruf des Jüngsten Sohnes brachte mich etwas aus der Ruhe - der Arme litt das erste Mal an heftiger Migräne, die wenigen Schmerzmittel, die wir sonst im Haus haben, waren mit uns verreist. Nicht einfach, so aus der Ferne. Zum Glück gibt es Brüder und Nachbarn und der Jüngste ist einfach sehr stabil und selbständig. Zwei Stunden später war alles schon wieder viel besser und ich auch wieder entspannt.


Bunker-Reste








In Zingst haben wir übrigens im Steigenberger-Hotel gewohnt. Ich fühle mich in diesen großen Hotels immer ein bisschen wie verkleidet. Aber trotzdem hat es sich sehr bewährt. Auch dieses Hotel liegt quasi direkt am Strand, das Zimmer war riesig groß und mit gemütlicher Sitzecke ausgestattet. Bademantel und immer ausreichend Handtücher für Sauna und Wellnessbereich lagen im Zimmer, die Saunen und der Ruhebereich sehr gepflegt und großzügig, das Essen ein Genuss, das Personal sehr sehr freundlich und hilfsbereit. (Und ja, es ist ein bisschen eine Bausünde...) 
Wir hatten ein sehr günstiges Arrangement gebucht - und es aus vollen Zügen genossen. 

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Anna ist auf der Reise. Freu!

11.11.11

Draußen alles grau

und drinnen wird die leuchtend blaue Wolle endlich fertig gesponnen. Der letzte Rest wird verzwirnt, was diesmal eine echte Geduldsprobe darstellt. Ich habe wohl einfach mit mehr Drall als gewohnt gesponnen, jedenfalls verwirbeln sich die Fäden ständig. immerhin verstehe ich jetzt den Vorteil gebremster Spulen beim Verzwirnen. Plying-Ball hatte ich beim letzten Schwung versucht - da habe ich nicht ordentlich genug gewickelt und hatte immer wieder Schlaufen - auch keine Lösung.

Das alles geschieht in ungeduldiger Erwartung meiner "Anna". Im März habe ich mir das Reisespinnrad bestellt und es ist kurz vor Fertigstellung. Wenn ich Glück habe, kann ich es nächste Woche auf dem Heimweg abholen und ich freue mich schon riesig!

10.11.11

Volle Woche

schon wieder. Aber schön voll. Mit Konzert singen gestern und Konzert hören heute. Mundwerk meets Michael Eilert - kann ich euch ans Herz legen. Vergnüglicher Hörgenuss.





8.11.11

Sofatage

und fast Ferien, ein gutes Hörbuch und Ignorieren der immer wieder mal schmerzenden Schulter - schwups sind ein paar Strickwerke fertig geworden.

Ich habe mal ein wenig der ständig zunehmenden Reste verstrickt - zu einem Cowl und einem Paar Pulswärmer. ein Experiment, denn ich war mir nicht sicher, ob die Sockenwolle dafür nicht zu kratzig ist. Ist sie nicht - auch ich kann es ganz gut tragen, die Pulswärmer sogar sehr gut. Doch beides darf einen anderen Abnehmer finden. Beides ist aus doppelter Sockenwolle gestrickt, der Cowl in einem einfachen Rippenmuster. Angeschlagen habe ich dafür 180 Maschen - es hätten noch ein paar mehr sein dürfen, dann könnte man ihn auch doppelt um den Hals schlingen. Die Pulswärmer haben zum Rippenmuster einen Zopf zur Zierde bekommen. Für einen weichen Abkettrand habe ich zwei Reihen vor Schluß noch einige Maschen zugenommen. So entsteht nicht wirklich eine Rüsche, aber sie sind angenehm dehnbar über die Hände zu schieben.



Schon seit Januar liegt die orangene Marino-Wolle im Regal, fest eingeplant für Meret (kostenlose Anleitung), die dann an die Nachbarstocher  verschenkt werden soll. Ein verspätetes Geburtstagsgeschenk sollte es werden. Jetzt naht der nächste Geburtstag - und endlich ist sie aus dem Planungsstadium in ein fertig Projekt verwandelt worden. Es hat nicht mal zwei Stunden gedauert und sie war fertig! Schöne Mütze, gute Passform - da werde ich auch noch eine für mich stricken. Hier umspannt sie einen Teller und zeigt sich in voller Schönheit. 


Das Hörbuch, das grad fast ständig auf meinen Ohren sitzt: die Waringham-Saga von Rebecca Gablé. Fortunas Lächeln und Hüter der Rose sind fertig gehört. Der dritte Teil - Spiel der Könige - bereits aufgespielt, aber grad habe ich nicht so viel Zeit und überlege auch noch, ob ich mir den Rest für die lange Autofahrt in den Urlaub aufspare.

1.11.11

Monatsanfang

- Schnupfenbeginn. Oder auch: erster November - erster Schnupfen.

Heute Abend ist keine Täuschung mehr möglich. Die laufende Nase ist eindeutig erkältungsbedingt und kommt nicht von hin- und herschieben staubiger Bücher.
Denn gestern wurden in der bereits geschlossenen Bibliothek jede Menge Regalmeter geräumt. Wegen Renovierung geschlossen.
Und bei der SchwiMu heute jede Menge Bücher durch die Regale geschubst und eine grobe Vorsortierung in "Bleibt" und "Kommt weg" versucht.  Sie wird Umziehen, das viel zu große Haus aufgeben und eine schöne helle 3-Zimmerwohung beziehen, ganz in unserer Nähe. Der SchwiVa soll dann baldmöglichst ebenfalls umziehen und das Pflegeheim wechseln. Sie hat schon ganz gut vorgeplant und wir hoffen, es klappt alles reibungslos. So eine Haushaltsverkleinerung ist ja nicht ohne.

Wie auch immer - meine Niesanfälle von gestern und heute enden in einer abwechselnd laufenden oder dick verstopften Nase, gepaart mit trockenem kratzigem Hals und leichtem Frösteln. Noch nehme ichs gelassen - wie gut, dass ich diese Woche kaum arbeiten muss. Und gern mit spannendem Hörbuch oder endlosen Folgen Barnaby auf dem Sofa sitze und stricke...