28.2.17

Sparkling Nature

Da Schultern und Rücken immer wieder schmerzen muss ich das Spinnen und Stricken etwas einschränken. 

So dauerte es eine Weile bis aus weiteren kardierten Fasern ein dünnes Garn wurde. Diesmal eine es helle Fasern verschiedenster Herkunft und Rasse, zusammen mit ein wenig Sariseide und Angelina. Relativ rau und mit reichlich Drall dünn und fest gesponnen und gezwirnt - es wird wohl mal eine Kette auf dem Webrahmen werden.


Die erste Hälfte ist fertig gezwirnt - 125g mit 280 Metern und das obwohl es von der Garnstärke her grad mal Fingering ist...


Kalenderbild #9


Kardendistel. Auch Weber-, Rau-, Woll-, Tuchkarde oder Kardel. Sie wächst hier an den Feldrändern und ich mag sie besonders gern. Ihren aufrechten Wuchs und die Verbindung zu meinem handwerklichen Tun. 

20.2.17

Kalenderbild #8





Unterwegs an den Osterseen. Ich liebe die Spiegelung auf der glatten Oberfläche des Moorsees.

19.2.17

Fertig - irgendwie

Der Mittlere Sohn feierte am Freitag Verabschiedung - sein Studium ist beendet, jedenfalls fast.  Wegen eines Fehlers des Prüfungsamts muss er eine Prüfung wiederholen, was aber in diesem Semester nicht mehr möglich ist. Also doch noch einmal zurückmelden und im Sommer noch einmal für die wirklich letzte Prüfung anreisen. Auch die Bachelor-Arbeit ist noch nicht beurteilt.
Trotzdem wurde schon Abschied gefeiert und anstelle der Zeugnisse eben ein Blume überreicht.
Er hat im "offiziellen" Teil als Moderator durch den Vormittag geführt und eine launige Rede gehalten darüber, wie es so ist bzw. war als Student in Eichstätt zu leben und zu studieren.

Ein kleiner Abschiedsspaziergang durch Eichstätt - dreieinhalb Jahre lebte er jetzt dort und irgendwie haben wir trotz mehrerer Besuche manches gar nicht gesehen. Kein einziges Mal war ich auf dem Panoramaweg oder dem Figurenfeld. Und auch in der Stadt doch an den immer gleichen (schönen) Plätzen. Ich könnte bald wieder hinfahren, es ist ja nicht so weit - ob ich das wohl tun werde?

Am Abend wurde locker gefeiert und wir konnten noch ein paar seiner guten Studienfreundinnen und -freunde kennen lernen - wie schön, zu den Namen ein Gesicht bekommen zu haben.

Für ihn bricht jetzt auch die letzte Woche in Eichstätt an - am kommenden Wochenende wird er umziehen, mit Freundin und Hund ins Allgäu und in zwei Wochen beginnt der erste "richtige" Job.

Der Zweite ist also fertig mit der Ausbildung und startet ins Berufsleben. Darüber hinaus auch im Verlauf des Studiums wirklich erwachsen geworden. Wir freuen uns so, dass er offenbar genau das studiert hat, was ihm eine Arbeit ermöglicht, die ihn zufrieden macht.

Es fühlt sich gut an.




Verschenkt

Die gewebten Schals haben meiner Schwester sehr gut gefallen. Allerdings wollte sie mal nix Blaues oder Grünes - da gibt ja mein Wollvorrat wenig her. Was ich in Brauntönen hatte war zu dunkel. Also musste ich erst mal die richtige Wolle für das Projekt kaufen.

Im Vorrat hatte ich noch Spice Market von der Wollmeise - Braun- und Grüntöne, relativ dunkel. Dazu stellte ich mir ein helles, ins Orange gehendes Braun vor. Im Wollgeschäft sprang mich dann aber aus allen Ecken ein warmes dunkles Goldgelb an - also wurde es diese Farbe:


Ein single-Garn Merino/Seide von Frida Fuchs. Mit so einem Garn habe ich als Kette schon mal eher schlechte Erfahrung gemacht, es hat sich aufgewirbelt und ist mehrmals gerissen. Also war die Frage was Kette und was Schuss wird auch schon gelöst.

Auch diese Mal stürzte mir wieder der Schärzapfen ab beim schären der Kette. Das ist wirklich sehr lästig und das erneute sortieren der Fäden braucht richtig Zeit - ich brauch dafür mal eine vernünftige Lösung. Ansonsten klappte aber das Aufziehen der Kette problemlos. Allmählich bemerke ich eine gewisse Routine. 

Das abweben war dann schnell gemacht - innerhalb von drei Tagen war der Schal fertig, samt gedrehten Fransen und waschen. Ich bin ziemlich zufrieden. Zu Beginn habe ich ein paar lockere Stellen - ich möchte immer möglichst viel Webbreite erhalten und lege den Schuss zu locker um die Kette am Rand um das Webstück ja nicht zu sehr zusammen zu ziehen. 
Das Gewebe fällt sehr schön durch den Seidenanteil, es ist wirklich ein edler Schal geworden - der meiner Schwester gut gefällt. Ich hoffe, sie wird ihn oft tragen...








13.2.17

Kalenderbild #7

Ich liebe Steine. Diese Kiesel sind am Starnberger See fotografiert, überzogen mit Eis, das das Licht einfängt.

Kiesel am Starnberger See

1.2.17

Kalenderbild #5

Und wieder ein Foto von meinem Lieblingsplatz am Chiemsee.
Was früher mal ein einfaches Erholung- und Ferienhotel für Angestellte der Landesbank war (und davon konnten wir Dank der Anstellung des Besten Ehemanns profitieren) hat sich mittlerweile zu einem echten Seminarhotel gewandelt. Es gibt inzwischen schon viele Jahre ein zweites Gebäude auf dem wunderschönen Grundstück und an den Wochenenden werden Hochzeiten vor traumhafter Kulisse gefeiert.

Wir fahren inzwischen nur noch selten dorthin. Doch wenn ich dort bin geht es mir früher - ich bleibe am Liebsten den ganzen Tag auf dem Grundstück und auf dem hauseigenen Steg und genieße Ausblick und See.

Am Chiemsee - Aiterbach