12.2.14

Träume und Pläne

Der Mittlere Sohn studiert außerhalb - und das wird wohl auch so bleiben, entgegen ersten Plänen einer Rückkehr in die große Stadt. Er bewohnt hier zwei Zimmer, von denen er aber realistisch betrachtet an den Wochenenden, die er hier verbringt, nur eines nutzt.
Sprich: er bewohnt eigentlich nur noch ein Zimmer.
Das andere beherbergt sein Sofa (weil er ja eine bereits möblierte Studentenbude hat), den hier verbliebenen E-Bass und allerlei Krimskrams. Das Zimmer ist etwas grün, zu einem Drittel ungefähr.

Dieses Zimmer ist also quasi frei. Das mit dem Drittel-Grün lässt sich leicht ändern, der Krimskrams lässt sich woanders verstauen, der E-Bass kann in den Keller zum Schlagzeug - nur das Sofa muss eine Zeitlang noch einen Gastplatz behalten.

Aber dann - könnte das mein Zimmer werden. Der Beste Ehemann erhebt ebenfalls leise Ansprüche, ein bisschen Überzeugungsarbeit muss also noch geleistet werden, damit mein Traum eines eigenen Zimmers wahr werden kann. Ein Lesezimmer, Strickzimmer, Spinnzimmer. Ein Rückzugsraum. Gestaltet ganz nach meinen Vorlieben, ohne auf jemanden Rücksicht nehmen zu müssen. Der kleine ererbte Schreibtisch könnte aus der Garage umziehen und ein schönes Zuhause finden. Hach!
Im Kopf überlege ich schon, wie dieses schlauchige Zimmer gemütlich werden könnte. In Gedanken suche ich nach Sessel und einem Sofa, das sich leicht zum Schlafen umklappen lässt. Bastle mir eine Arbeitsfläche, an der auch genug Platz zum Nähen ist. Streiche eine Wand vielleicht dunkelrot.

Und Anfang März habe ich ein paar Tage frei - das würde doch richtig gut passen für eine Umräum-Aktion.




Kommentare:

  1. Ach ja, ich habe auch so ein Zimmer, nur für mich allein. Dieses für mich allein ist wahrscheinlich das Problem, ich nutze es nämlich überhaupt nicht, ausser wenn ich mal schnell was nähen möchte. Dabei beherbergt es all meine Stoffschätze, den Grossteil der Wolle, viele Bücher, hat sogar eine gemütliche Lümmelecke, einen Fernseher, also alles was ich mir dort gewünscht hatte.
    Aber irgendwie ist es mir zu abgeschieden und so mutiert es immer wieder zur Rumpelkammer, wo schnell mal was abgestellt wird, bis es mich so nervt, dass ich wieder richtig aufräume. In meinem Fall war der Traum vom eigenen Zimmer schöner, als die Realität *g*

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    1. Ich hoffe ja mal, dass mein Zimmer nicht zur Rumpelkammer mutiert - aber in diesem Fall stünde der Beste Ehemann schon Gewehr bei Fuß um das Zimmer zu übernehmen...

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  2. Du hast recht, so ein Zimmer ist gut für uns. Selber habe ich auch ein Arbeitszimmer, darin steht allerdings auch ein Schreibtisch für meinen Mann, doch er hat auch noch ein weiteres Zimmer für sich. Sodass mir dieses Arbeitszimmer eigentlich alleine gehört. Möchte ich nicht mehr missen. Es wird dir schon was Gutes einfallen. Viel Freude dabei!

    LG, Brigitte

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  3. Ich drück Dir die Daumen das du das Zimmer bekommst. Und du dich voll entfalten kannst.

    LG Marion (jetzt in Thüringen)

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