22.6.17

Kalenderbild #25


Eine Dampferfahrt auf dem Attersee - gemacht in einer  Urlaubswoche an einem herrlichen und heißen Sommertag nach einer Wanderung, Rückweg über den See. 

16.6.17

Kalenderbild #24

Ach ja, ein Kalenderbild gibts diese Woche auch mal wieder - Besuch im Garten...


Pfingstrosen

Lieblingsblumen.
Ich habe ein sehr früh blühende Sorte im Garten, dunkelrot und inzwischen schon längs verblüht. Aber wir hatten Glück, sie blühten eine ganze Woche ohne Regen und haben mein Herz erfreut.




Bei der Nachbarin blühen sie erst jetzt, große gefüllte zartrosa Blüten. Sie machte mir eine große Freude mit ein paar Zweigen, die jetzt in der Vase das Wohnzimmer schmücken und beduften.



Und dann ist auch noch die gewebte Pfingstrose fertig geworden. Die Schwiegertochter (ja, inzwischen war Hochzeit und ich schulde Bericht und Fotos...) wünschte sich eine gewebte Stola in rosa. Beim Zusammenstellen der Farben hatte ich sofort die Pfingstrosen im Kopf - und so ist die Stola jetzt eine Mischung aus verschiedenen Rosatönen, von kräftig bis zart. Teilweise habe ich das Garn selbst gefärbt, auf Pinta solid - eine Qualität von Pascuali und eine Mischung aus Merino, Ramie und Seide, griffig und mit zartem Schimmer. Von dibadu dazu gekauft habe ich eine Merino-Seide-Mischung in ganz zarten Rosatönen, die mir so einfach nicht gelingen wollten.



Beim Schären der Kette habe ich mich dann spontan dazu entschieden alle drei Farbtöne als Verlauf in die Kette zu bringen. Abgewebt habe ich dann ebenfalls in drei großen Blöcken. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut, der Schal fällt wunderbar und schimmert ganz sanft. Die drei verschiedenen Farbtöne sind gut zu unterscheiden, es ist also kein Farbverlauf sondern eher sehr große Farbkaros. Ich hoffe der Empfängerin gefällt es - ich habe aber auch noch genug Material für ein zweites Modell.



Womit ich nicht zufrieden bin dieses Mal: der Rand ist teilweise etwas "schlabbrig", ich habe den Faden einfach manchmal zu locker eingelegt. Und: wieder einmal ist der Schal am Ende schmäler als zu Beginn. Ich will immer so wenig Webbreite wie möglich verlieren, webe also zu Beginn sehr aufmerksam und locker am Rand. Im webflow werde ich unaufmerksam und schneller und webe dichter  - schon ists passiert, ich werde auch schmäler, der Rand wird straffer. Das versuche ich auszugleichen - siehe oben, es wird schlabbrig. Meistens bekomme ich es inzwischen ganz gut hin und der Unterschied ist minimal - dieses Mal habe ich deutlich gepatzt, es ist mindestens ein Zentimeter. Und ich habe auch bei der Kette geschludert, sie war nicht ganz gleichmäßig gespannt - das macht sich halt auch immer bemerkbar...

Insgesamt betrachtet trotzdem eine schöne Stola finde ich.





22.5.17

Entspannt gestrickt

Nach den Trachtenstrümpfen durften sich die Strickfinger entspannen.

Ich fand ein altes einzelnes Knäuel Farbverlaufsgarn im Vorrat und eine ganz einfache freie Anleitung von stitchnerd (ravelry) - und Rückzug war ein kleiner cowl fertig. Was für wunderbare Farben - schade, dass ich nur so wenig Garn hatte, das wäre auch ein schönes Webstück geworden.


Für den großen Mittleren Sohn wurden ein Paar Socken fertig, wieder mal aus Resten gestrickt und diesmal sogenannte "Mathe-Socken". Was einfach bedeutet, dass nach den Mengenverhältnissen der Reste berechnet wird, wie viele Reihen jeweils aus eine Restfarbe gestrickt werden. Hat Spaß gemacht und ist gut aufgegangen - es sind nur minikleine Reste übrig geblieben. (Und die entsorge ich mittlerweile ganz ohne schlechte Gewissen.)


Gestern habe ich auch endlich mal wieder gefärbt - alles ganz in pink/rosa. Die Schwiegertochter wünscht sich einen gewebten Schal - und den Wunsch erfülle ich natürlich sehr gern. Aber ihre Wunschfarbe ist in meinem umfangreichen Vorrat tatsächlich quasi gar nicht vorhanden. Also habe ich Garn bei der Herzkönigin gekauft und dazu verschiedene Rosatöne gefärbt. Nächster Schritt wird eine kleine Musterweberei um mir dieses Mal schon vor dem Schären und Bäumen der Kette einen Eindruck über die Optik zu verschaffen.




17.5.17

Kalenderbild #20


Auf der Fähre zur Überfahrt nach Amrum - Blick zurück aufs Festland nach Dagebüjl. Es war windig und kühl, aber herzliche Sonne. Ich schmecke fröhlich das Salz auf den Lippen und rieche das Meer. 
Bald ist Urlaub - Vorfreude!


2.5.17

Große brennende Liab

Der  Sohn wünschte sich neue Trachtenstrümpfe zur neuen Lederhose und am Besten sollten sie zur Hochzeit fertig sein. - Geschafft!


Das ist ein Bild der ersten Anprobe, auf diesem Foto sieht man das Muster einfach am Besten. Könnt ihr die Herzen sehen?

Die Strickerei war anstrengend für Kopf und Finger. In jeder Runde werden Maschen verzogen und für den Wadenkeil klebten die Augen am Chart wegen der Zu- und Abnahmen. Aber es war auch ein großer Strickspaß. Das Muster ist im Prinzip schnell im Kopf, sind ja immer kleine Musterstreifen, die sich schnell erschließen. Und nach der Aufpasserei mit den Zu- und Abnahmen ließ sich der Strumpf auch mitnehmen und unterwegs stricken. Für die Finger war allerdings immer was zu tun. Ich musste auf meinen Körper hören - sprich Schulter und Nacken im Gespür behalten, denn bei dieser Fingerfrickelei verspanne ich mich ganz gern.

Jetzt ist es geschafft, nach immerhin 6 Wochen Strickzeit. Die Strümpfe wiegen stolze 190g und werden zur Hochzeit Beine und Füße wärmen - laut Wettervorhersage war es doch gut, dass wir uns für Strümpfe entschieden haben. Die Loferl werden nachgeliefert, so dass der Bua auch im Sommer was an den Beinen hat zur Kurzen.





Das Muster ist von Maria Erlbacher in der Broschüre "Strickmuster aus dem Ennstal" veröffentlicht und ich habe es größenmäßig ein wenig angepasst. Die Wolle ist ganz normale Sockelwolle von Lang und Regia in Grau Melange und dunkelgrün, verstrickt mit 2,25 Nadeln. 


27.4.17

Zwischendrin

Der Älteste Sohn heiratet.  Wir befinden uns gerade zwischen Polterabend und Hochzeit.
Und weil der Sohn ja seit vielen Jahren und immer noch bei der örtlichen freiwilligen Feuerwehr ist, war der Polterabend ein größeres Ereignis. Das Wetter hat uns nicht gerade verwöhnt, es war richtig kalt und windig. Geregnet hat es aber zum Glück erst als die letzten Scherben zusammen gekehrt waren.


Die Bar


Das war einer der eher übersichtlichen Materialkörbe...


Gute Zusammenarbeit


Was nicht gleich zerbrach wurde auf dem Garagendach gesammelt und später noch mal geworfen


Ziemlich viele Scherben - ziemlich viel Glück - oder? (irgend jemand ist ja immer Installateur, hier der Trauzeuge)


... und die Blasmusik war auch da.

Nach erfolgreichem Kehren wurde noch eingekehrt mit Leberkäs, Salaten, Musik und reichlich Spaß. Das Paar hatte alles bestens organisiert, es war ein gelungenes Fest für alle.

Kurze Pause und dann ist nächste Woche Hochzeit. Standesamt nur im Familienkreis - das sind dann doch auch schon reichlich Menschen. Ich habe Urlaub und kann dann entspannt ein wenig basteln und backen. Gestrickt werden muss auch noch, die Trachten-Hochzeitsstrümpfe sind noch nicht ganz fertig, nähern sich aber der Vollendung. 

Vorfreude und Spannung, Erinnerung an die eigene Hochzeit - eine bewegende Zeit gerade.


Kalenderbild #17


Und wieder Frauenmantel, angelehnt an eine Betonmauer und in voller Knospenschönheit.