31.12.12

2012

Was mit spontan einfällt:

ca. 9300 Meter Wolle verstrickt
ca. 6700 Meter gesponnen
einmal die Nähmaschine benutzt

8 kg abgenommen und 2 kg wieder zu

Dem Haus eine warme Mütze geben lassen
Urlaub gemacht in Wien, am Attersee, auf dem Bauernhof

Wenig erkältet
Aber immer wieder Schmerzen am "Gestell" - Knie, Zehengrundgelenke, Ferse, Brustwirbelsäule, Nacken, um die Schwachpunkte zu benennen
Plötzlich Tablettenschluckerin wg. Bluthochdruck

ein iPad gekauft
viel gelesen
zu viel fern gesehen
wenig gehört
kaum im Kino

etwas mehr als 1500 km geradelt
außer Radfahren wenig bis kein Sport
seit Monaten nicht mehr getanzt

viel gesungen in unterschiedlichsten Gruppen und Chören
zu wenig Cello gespielt und leider im Moment kein Unterricht mehr
das Klavier nur angeschaut




23.12.12

So

Quasi tiefenentspannt auf Weihnachten zu.

Gestern früh alles eingekauft. Nur frisches Brot hole ich morgen noch.
Der Baum steht und ist geschmückt.
Geschenke sind kaum welche einzupacken und auch das ist schon erledigt.

Speiseplan - einfach und unaufwendig:
Morgen Roastbeef und Kartoffelgratin,
Dienstags Lach aus dem Ofen, Gemüse vom Blech, Baguette mit der SchwieMu,
Mittwochs Brunch mit allen Kindern und Freundinnen.

Was noch sein kann: dass ich morgen noch einmal im Laden aushelfen muss. Gestern war wohl kein Einkaufstag, es war ganz wenig los. Da kann morgen schon noch mal der Wahnsinn ausbrechen. Aber da ja hier alles schon fertig ist, sehe ich das mal ganz locker.


19.12.12

Vorweihnachtliches






Wie jedes Jahr ein paar Sterne gefaltet. Wie jedes Jahr wollte ich schon im November damit beginnen - Papier und Anleitung lag schon lange bereit, gefaltet wurde in den letzten Tagen. Ich mag diese Sterne sehr und sie sind auch nicht schwer herzustellen, aber es braucht einfach seine Zeit, bis die einzelnen Teile gefaltet sind...

Als vorweihnachtliche Deko habe ich mal was anderes probiert und einen kahlen Zweig (nein, nicht am Barbara-Tag geschnitten) mit meinen geliebten Eiszapfen und der Weihnachtsfee geschmückt. Lang geplant, am Samstag endlich vollbracht.

Von den vielen neuen Plätzchenrezepten, die ich ausprobieren wollte wurde genau eines gebacken. Aber weil ich ja erst so spät gebacken habe sind die Schachteln trotzdem noch voll genug, dass ich wie geplant kleine Geschenktüten füllen kann und trotzdem noch reichlich für die Feiertage übrig bleibt.

Geschenke habe ich so gut wie keine besorgt oder gebastelt oder gestrickt. Und was jetzt nicht ist wird auch nicht mehr. Ein geschenkarmes Jahr. Ich hatte wenig Ideen und Inspirationen und irgendwie auch wenig Lust.

Nach kurzer Überlegung, ob der Christbaum verzichtbar wäre, befand erstaunlicherweise ausgerechnet der weihnachtsmufflige Beste Ehemann, dass er das dann doch nicht möchte. Also haben wir heute einen ausgesucht - und es war wirklich schwierig. Keiner wollte so richtig zu uns passen. Der erwählte ist ein bisschen kleiner als sonst, aber er wird ausreichend Schmuck tragen können.

Was und warum heuer die Zeit zu schrumpfen scheint, meine Lust am Geheimnissen ausbleibt - ach ich weiß es vielleicht ein bisschen oder doch auch nicht. Ich kann es mittlerweile ganz gut hinnehmen, einiges ein bisschen anders eben, vielleicht auch mehr gefühlt anders als sichtbar anders. Wichtigstes Motto bleibt für uns vor allem "kein Vorweihnachtsstreß" - und es sieht so aus, als gelänge das auch in diesem Jahr.

Weihnachten kommt, egal wie aufgeräumt und sauber das Haus ist, wie toll gekocht oder gebacken wurde, egal wie wir uns kleiden oder wie viel wir uns schenken. Da ist sich die Kleinfamilie einig - was für ein Glück.

11.12.12

9.12.12

2. Advent

mit schon fast traditionellem Chor-Konzert. Es war wie immer kalt in der Kirche, das Licht aber dank eines findigen Chormitglieds in diesem Jahr richtig gut, das Konzert sehr gut besucht und einiges war auch richtig gelungen.
Und als wir nach dem Konzert aus der Kirche traten - war alles im Schnee versunken. So schnell, so schön!

Das war fast das letzte Chorereignis in diesem Jahr. Am Dienstag gibt es noch einen traurigen Auftritt - einer unserer Tenöre ist völlig überraschend und plötzlich vor einer Woche verstorben und wir singen auf der Beerdigung.

Pläne für nächste Woche: Endlich Plätzchen backen.

8.12.12

In wenigen Worten

Die Zeit ist mal wieder knapp. Immer wieder im Dezember, wenn eigentlich alle Zeichen auf Rückzug stehen, ist der Terminkalender voll und ich schaffe es nicht, diesen Monat mal ruhiger zu gestalten.


  • Die Arbeit - nicht mehr als sonst, aber auch nicht weniger
  • Weiterbildung - nicht nur die Termine, sondern auch die Vorbereitung, Nachbereitung. Und das Thema ( Bindung) kognitiv und emotional anstrengend
  • So Vorweihnachtsgedöns - kommt eh irgendwie zu kurz, das Basteln und Backen, Lesen und Geheimnissen
  • Singen - eine Ausgleich, eine Entspannung, eine Freude. Aber zwei Chöre mit drei Konzerten an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden plus diverse Extraproben - viel Zeit, die woanders fehlt
  • Seltene Besucher, mit denen ich gern viel Zeit verbringe (die woanders fehlt...)
  • dazu ein paar Arztbesuche, Elternunterstützung, kleine Hilfen
  • zu wenig auf dem Fahrrad, zu wenig Schlaf - also zu müde und weniger schnell und effektiv als sonst oft. Und trotz der Müdigkeit am Tag finde ich Abends nicht in den Schlaf. 
Naja, nichts wirklich Aufregendes also. Trotzdem wenig Zeit, Dinge fertig zu stellen, dich ich dann hier zeigen könnte. Wenig Muße zu bloggen und mich im Internet herumzutreiben. 

Die nächste Woche beschert mir immerhin einen freien Tag - Plätzchen backen steht an erster Stelle der Warteliste. 

21.11.12

Spinnfutter

Die letzte Lieferung meines Abos von dibadu - passend zur Jahreszeit

Kerzenschein - eine Mischung aus Alpaka und Seide, warm und weich.


Kuchenduft in Cheviot



15.11.12

Hier so

grad alles ein bisschen sehr anstrengend und unrund. Das Leben präsentiert sich  ungefähr so sperrig und widerspenstig wie der Kammzug, den ich grad auf dem Spinnrad habe. Nichtsdestotrotz wird ja am Kammzug quasi täglich gesponnen und das Leben eben sperrig täglich gelebt.

Radfahren hilft ungemein so ungefähr für und gegen alles. Ihr merkt, ich werde geradezu Fahrrad-abhängig. Heute war das ganz gut, denn außer Fahrrad versagte morgens so gut wie alles. Und ich habe noch nicht mal was  bemerkt vom großen Stromausfall.
Die vielen Kardiologen-Besuche ergaben: alles nicht so optimal, aber auch nicht so ganz schlecht. Radfahren ist auf jeden Fall auch dafür gut...

Ein gar nicht sperriges Garn habe ich fertig gesponnen, wunderbar weich und flauschig. Ich hoffe, es reicht für einen kleinen Cowl...


Und ein paar kunterbunte Ringelsocken - ausnahmsweise mal ein Auftrag:



6.11.12

Dienstags

mit Dienst - heute Teamsitzung.

Der Regen entschied sich grad noch rechtzeitig auf Sprühregen runter zu dimmen, also Radfahren. Ein Glück, denn der müde Kopf brauchte dringend reichlich Frischluft.
Ich melde mich heute freiwillig fürs Protokoll, aber zum Glück gabs eine Präsentation einer Kollegin, die den Text dazu liefert - also kurz und knapp für mich.

Spontan und sehr fein und günstig Mittag gegessen im Cafe Netzwerk, endlich mal wieder ausführlich mit einer Kollegin gequatscht.

Beim heimradeln ist es ganz trocken und der Himmel herrlich bewegt, aber ganz schön frisch mittlerweile. Ich brauche immer noch unbedingt eine bequeme warme Radlklamotte...

Daheim dann: Kerze an, Katie Melua singen lassen, Espresso und dazu eine kleine leckere Praline - dann ein bisschen aufs Sofa. Späte Mittagspause.

Was noch auf mich wartet: ein großer Wäschekorb zum Zusammenlegen und Bügeln, eine volle Maschine zum Aufhängen, ein bisschen Küchencontent - aber Kochen werden der Mittlere Sohn und Freundin. Geistige Arbeit - den restlichen Text lesen und verinnerlichen für die Fortbildung übermorgen.  Ein Fläschchen sab simplex (zur Vorbereitung auf den Kardiologen-Besuch morgen: bitte kommen sie entbläht...). Vielleicht ein Filmchen. Und ein frühes Bett, denn selbiger Kardiologe erwartet mich bereits um 7.15 Uhr. Das ist für mich ja fast vor dem Aufstehen!


4.11.12

Raus, raus

die Sonne genießen. Geschenkte Tage, Licht und Wärme verwöhnen uns noch ein bisschen und ich will am Liebsten jedes Fitzelchen davon genießen.

Die Familie stöhnt ein bisschen über die ständig offene Terrassentür und meinen Frischlufthunger. Aber ich gehe sowieso möglichst ganz nach draußen. Dann drängt sich in den dämmrigen und dunklen Vorabenstunden, was noch zu erledigen ist: Texte lesen für die Fortbildung nächste Woche, Kochen für die Gäste, die Abends kommen, Wäsche, Wäsche und aller möglicher Kleinkram.

Aber erst mal raus, aufs Fahrrad und dann in einer Stunde, wenn die Sonne die Gartenbank wärmt ein wenig Freiluft-Spinnen.

1.11.12

Chocolate Chip Cookies

Diese Cookies gehören seit irgendwann in den 80er Jahren zum absoluten "Muss" der Weihnachtsbäckerei. Meine Schwester hat es in die Familie gebracht - sie studierte in Basel und es stammt aus dem Fundus einer Studienfreundin. Lange bevor Cookies ein Trend-Gebäck waren und auch lange vor dem Wise-Guys-Song.



Das Rezept:
Original Coffee House recipe. Davies, CA

250g Margerine
125g brauner Zucker
125g weißer Zucker     oder 250g brauner Zucker
2 Eier
1 TL Vanille Aroma
190 g Weissmehl
190 g Vollkornmehl    oder 375 g Ruchmehl
1/4 TL Salz
1 TL Backpulver
125 g Haferflocken

60g Weizenkleie
60 g Kokosraspel     beides nach Belieben

4 Tafeln dunkle Schokolade
375 g zerbrochene Baumnüsse

Alles zusammenmischen,  Häufchen auf ein gefettetes Blech setzen und bei 180° C 10 Min. backen.

Anmerkungen: Schweizer Rezept. Ich habe noch nie recherchiert, was Ruchmehl ist und die Baumnüsse immer als Walnüsse interpretiert. Schokolade und Walnüsse hacke ich nur grob. Weizenkleie und Kokosraspel habe ich noch nie mit rein. Der Teig ist ziemlich fest und läuft auch nicht  oder nur kaum auseinander. Ich bevorzuge recht kleine Häufchen, dann ergibt es 120-130 Cookies. Größere gehen aber natürlich auch und die brauchen auch kaum mehr als 10 Minuten. Die Cookies bleiben hell und sind fast noch ein wenig weich, wenn sie aus dem Ofen kommen, knuspern aber dann nach. Haltbarkeit: kühl gelagert in Blechdose: ohne Probleme bis zu 6 Wochen.




Diesjährige Variante:
Halbfettmargarine. Kein Salz, keine Vanille, kein Backpulver, weniger Zucker - dafür etwas Zimt. "Nach Belieben" wie immer weggelassen. Nur drei Tafeln dunkle Schokolade. Schmecken trotzdem genauso lecker.


November

beginnt mit einer Gruselnacht und kaum Schlaf, entsprechend müdem Aufstehen und einem lauen Frühstück.
Die Sockenarbeit von zwei Tagen aufgetrennt, weil bei Tageslicht betrachtet fehlerhaft und nicht schön.
Der Himmel grau.

Wenn ich meine müden Glieder gleich zum Aufstehen vom Sofa bewegen kann, werde ich versuchen, mir den trüben Monats-Beginn mit dem Backen von Chocolate Chip Cookies zu versüßen...

30.10.12

Feriengefühl

ohne Ferien zu haben. Aber immerhin einen freien Tag. Und übermorgen schon wieder einen freien Tag.
Zeit, die recht umfangreiche Lesearbeit für die Fortbildung zu erledigen
Zeit fürs Spinnrad
Zeit, um die Sockenaufträge abzuarbeiten
Zeit, spazieren zu gehen
Zeit für die ausgeliehenen Filme, die in die Bib zurück müssen
Zeit zum Backen
Zeit zum Lesen
...

und eh ich mich versehe ist der Tag rum.
Und schon bedaure ich, den morgigen Vormittag dem Besten Ehemann versprochen zu haben, um in die große Stadt zu fahren. Aber es hilft ja nichts. Ich brauche dringend fahrradtaugliche warme Kleidung, denn ich will mich nicht vom Winter ausbremsen lassen. Der Mann braucht vor allem Schuhe.
(Und alle beide hassen wir mittlerweile dieses Klamotten kaufen und das Kaufhaus-Einerlei in der Stadt...)

Der Schnee (über den ich gar nicht geschrieben habe) taut übrigens bereits wieder weg und der Himmel präsentierte sich ab Mittag strahlend blau. Und unter unserem neuen Dach ist es wohltuend warm - unglaublich, was das ausmacht!

28.10.12

Oberbayern strickt...

... ganz in meiner Nähe. Das habe ich in diesem Jahr nicht verpasst und es war ein rundum toller Tag. Buffet ist doch immer am Besten, wenn alle ihre Lieblingsspeisen beitragen - ich kann nur sagen, der Tisch war reichlich und hervorragend gedeckt. Ich habe viele Menschen wieder gesehen und ein paar Nicknames mit  Leben füllen können, nette Gespräche geführt, neues kennen gelernt, Spinnviren verteilt, einige Reihen an meiner Jacke gestrickt - ach, es war einfach ein Genuss.

Drei Organisatorinnen stemmen die ganze Vorbereitung, haben einen wirklich sehr angenehmen Platz für uns gefunden und uns aufs Beste umsorgt - Petra, Sandra und Marion, vielen Dank.

Der Fotoapparat lag mal wieder daheim - zur Zeit vergesse ich ihn aber auch dauernd - zu sehen gibt es also bei mir leider fast nichts.
Nur den tollen Strickbeutel (gespendet von Frau Wocken) kann ich euch zeigen, den ich gewonnen habe - yeah!


26.10.12

Erleichtert

Der Mittlere Sohn, der ja leider keinen Studienplatz abbekommen hat, hängt jetzt an seinen Bufti in Schule und Hort ein bezahltes Praktikum im Hort. Eigentlich wollte er ja mal lieber was ganz anderes machen - aber wenn es so bequem geht und alle ihn wieder haben wollen - na klar.

Noch eine Woche Ferien und dann geht es neu und doch vertraut los. 30 Stunden, geregelte Zeiten, nettes Team, kurzer Arbeitsweg und recht angemessene Bezahlung. Alles gut.

Leider

hatte ich heute schon wieder die Kamera daheim vergessen - was für schöne Fotos hätte ich machen können, auf meiner Fahrt durch die Stadt und den Park.

Ich liebe Sonnentage wie gestern, aber auch dieses diesig graue, in dem alles verschwimmt und nur die bunten Bäume Farbtupfen setzen - einzigartige Augenblicke waren das heute. Vor allem im Hinblick auf vorhergesagten Schneefall.

Trotzdem ist es schön jetzt im Warmen angekommen zu sein, den gewürzten Tee schon aufgegossen zu haben und ein paar Minuten auf dem Sofa zu genießen, bevor wir uns ins Kochvergnügen stürzen. Heute Abend sind wir dran mit dem Hauptgericht, die Freunde liefern Vorspeisen und Nachspeise. Es gibt Schweinebraten mit Quitten-Kürbis-Gemüse und ich hoffe sehr, dass das schmecken wird. Ich suchte nach einem herbstlichen Rezept, nicht zu deftig und zu schwer. Deshalb keine fette Schulter sondern ein Schinkenstück vom Schwein. Der einzige größere Aufwand ist das Schälen der Quitten,, sehr angenehm. Dazu gibt es Kartoffelgratin. Als Wein habe ich einen weißen Merlot gekauft, in der Farbe goldgelb und hoffentlich immer noch so gut wie letztes Mal beim verkosten.

Das Wochenende ist voll gepackt mit dem oberbayrischen Stricktreff morgen und einer Einladung am Sonntag. Und danach habe ich leider keine Ferien....

25.10.12

Geschenk

... ein herrlicher Herbsttag, strahlend blauer Himmel und eine wärmende Sonne - und ich habe ausnahmsweise heute Nachmittag frei!

Und den verbringe ich jetzt draußen, obwohl drinnen so viel zu erledigen wäre.

Ich bin dann mal Sonne tanken....

23.10.12

1010

Gestern habe ich das Jahresziel erradelt: 1000 Kilometer wollte ich schaffen. Zwischendurch glaubte ich nicht mehr daran. Und dann war das Wetter anhaltend schön und der Weg auf dem Fahrrad in die Stadt wurde zur Gewohnheit. Ich radle inzwischen ganz selbstverständlich fast jede Strecke und nehme nur zur Not die U-Bahn oder das Auto. Mal sehen, wann es mir zu kalt wird...

Wolle Wolle

Ein Ausflug nach Ingolstadt mit kurzem Zwischenstopp bei der Wollmeise - wer kann da widerstehen:


Fritzi Frizzante - Lace

Neptun - DK

Erbse - DK


Und der Merino-Rustico-Kammzug von dibadu ist versponnen. Richtig weich ist das nicht geworden, der Flachs ist einfach hart, aber auch sehr stabil. Die ursprünglich knalligen Farben haben sich wieder wunderbar gemischt und so sieht das richtig frühlingshaft aus.


7.10.12

Geprobt

Wieder mal ein Wochenende in Agatharied mit dem Chor. Wie immer komme ich zwar müde aber gleichzeitig sehr belebt zurück. Und diesmal mit der Klarheit, dass ich im Lauf der Woche noch reichlich Text und ein wenig rhythmische Feinheiten auswendig lernen muss. Denn nächsten Samstag geben wir ein Konzert:




2.10.12

Husten und Räuspern

Den ersten Tag überstanden.

Trotz Erkältung und Nebel geradelt. Hat gut getan, die kühle feuchte Luft. Um die Wiesen rum erwartungsgemäß alles gesperrt, teilweise sogar für Radfahrer! Lästig.

Mit zwei ganz neuen Gruppen gestartet und mich mit beiden gleich ganz wohl gefühlt. Manchmal gibt es ja so ein spontanes Gefühl von: das harmoniert. Die Mütter, die Kinder und ich. Sehr schön. Nur Singen fiel fast komplett aus, wegen eh ständigem Husten.

Dann in die Bib geradelt. Wieder an der mittlerweile stark frequentierten und lauten Wiesen vorbei. Und jetzt war auch klar, warum da nicht geradelt werden soll - die Menschen-Ströme bewegen sich schon mittags so ununterbrochen dorthin, dass ich eh nur schieben konnte. Wo ist nur die gemütliche Mittagswiesn hin?

In der Bib mal wieder Personal-Engpass wegen Krankheiten und Urlaub. Dafür waren die Leser alle wieder da - non-stop zu tun an der Info (ständig Hustenbonbons im Mund, damit ich die Fragenden nicht hustend verschrecke). Keine Chance irgendeine interne Arbeit nebenher zu erledigen.  Also werde ich Donnerstag da wohl ganz früh aufschlagen, damit ich den Urlaubsstau abarbeiten kann. Trotzdem - auch hier, schön wieder da zu sein. Ich mag meinen Arbeitsplatz.

Heimradeln im Dunkeln - boah, das geht immer so schnell, dass die Tage kurz werden.

Den Chor nicht besucht, denn mittlerweile war die Stimme sehr angekratzt und ich war echt erledigt von dieser ewigen Husterei.

Heute habe ich frei, morgen auch wegen Feiertag - zwei Tage zum auskurieren. Schade - lieber wäre ich heute in die Berge gestartet zum Wandern. Denn hier scheint jetzt die Sonne und verspricht einen herrlichen Herbsttag. Vielleicht klappts ja am nächsten freien Dienstag.





1.10.12

Gähn...

...und heute viel zu früh, sozusagen noch mitten in der Nacht, aufgewacht und nicht mehr eingeschlafen. Mit Dauer-Reizhusten. Toller Start...


30.9.12

Letzter Urlaubstag

puh - morgen geht es gleich mit einem langen Tag los: Kurse, Bibliothek, Chor. 12 Stunden unterwegs.

Also heute ein Tag zum verbummeln. Die Vertausch-Socken endlich fertig gestrickt:


Regia-Wolle aus dem Vorrat wurde zu "Anniversary-Socks" von Nancy Bush aus dem Buch "Favorite Socks". Verstrickt sind 78g - das Muster war eingägig und leicht zu merken und ich hoffe, sie gefallen und passen der Empfängerin.

Ein bisschen aufgeräumt, ein bisschen Wäsche, rumräumen und Ordnung machen in meinen Dateien und Fotoalben und so Zeug. Die Zeit vergeht wie im Flug - schon ist es Abend und ich muss los zum Singen. Wobei das eher ein Andeuten werden wird - die Stimme ist echt verschnupft und richtig Trällern wird wohl nicht gehen...

Die Fotos

zum letzten Eintrag. Das Wetter trüb, die Zimmerleute etwas wiesngeschädigt....


Spengler und Zimmerer auf dem Dach und Gerüst


und es wird gesägt geklopft und gestaubt was das Zeug hält


Der Kamin ist wieder "angezogen", die ersten Ziegel liegen, die Blende zum Nachbarhaus ist auch schon befestigt



Dach decken


... und fertig - hinten


und vorn.


Das Gerüst wird morgen abgebaut. 

Innen fehlt jetzt noch die Einfassung für die Dachfenster. Das macht der Schwager, kann aber noch ein bisschen dauern, der hat auch grad so viele Aufträge. Ist nicht so schlimme, dann es ist trotzdem dicht und warm, das ist mehr eine optische Sache.

Wir habens jetzt sooo hell im Treppenhaus, das ist einfach wunderbar. Und auch das zweite Fenster im großen Raum bringt unglaublich viel. 

Der Schreibtisch dort hat sich verkleinert und ist dafür mit einem Regal ergänzt, das (fast) alle Ordner aufnimmt. Ein bisschen Papiere entrümpeln  liegt noch vor mir, aber es sieht schon ziemlich gut aus!

27.9.12

Das Dach - Tag 4

Der Tag begann mit Regen. Und Halsschmerzen. Und ein wenig Wasser unter dem alten Fensterausschnitt!
Neben den Zimmerern kamen auch noch die Spengler - 7 Menschen stiegen auf Gerüst und Dach herum, hämmerten, klopften, sägten und bohrten. Der Mittlere Sohn wurde unsanft geweckt, die Nachbarn ebenso.

Der Regen ließ schnell nach und die dekorativen großen Hüten verschwanden wieder von den Köpfen. Die Spengler arbeiteten schnell und effektiv - um 11.00 Uhr waren Regenrinnen und alle anderen Bleche befestigt. Derweilen haben die Zimmerer die Fenster eingebaut. Tja, wie gestern schon befürchtet wünschen wir uns jetzt, wir hätten die Fenster länger gewählt. Aber zu spät... Nichtsdestotrotz ist es schön hell wo es vorher dunkel war. Vor allem im Treppenhaus ein echter Gewinn (da war vorher gar kein Fenster...)

Und jetzt ist das Dach auch tatsächlich schon fast fertig eingedeckt. Innen liegt noch eine Menge Dreck und Schutt und Staub durchs ganze Treppenhaus. Wir fangen dann mal an mit aufräumen und putzen.

26.9.12

Das Dach - Tag 3

Um 7.00 Uhr wars fast noch dämmrig, als die Handwerker schon wieder loslegten. Heute waren sie sogar zu viert auf dem Dach - zwei kümmerten sich hinten um die Konterlattung, zwei vorne um das Aufbringen der Dämmung. Bis Mittag war das Dach komplett mit mit allen Konterlatten und Dachlatten versehen.


 Balanceakt. Ich mit meiner Höhenangst bin ja voller Ehrfurcht, wie die auf dem Dach herumlaufen und da oben arbeiten.

Nach der Mittagspause Kaffee für alle. (Morgens auch. Und zwischendurch bei Bedarf. Ich finde, Handwerker müssen ein wenig gepflegt und verwöhnt werden. Auch wenn das offenbar heute eher nicht mehr üblich ist.)

Nach der Mittagspause dann auch der mit Spannung erwartete Moment, wie wohl der Platz für die Fenster zwischen den Sparren gefunden wird. Letztlich wird einfach ein Nagel zur Orientierung eingeschlagen, von unten so Auge mal Pi die Verschalung aufgebrochen und dann so in alle Richtungen vermessen, dass das Fenster genau zwischen die Ziegelreihen passt. Hat zur Folge, dass es etwas höher eingesetzt werden wird, als ich mir das vorstellte. Schlecht für mich, denn Zwergengröße kann dann nicht mehr gut aus dem Fenster schauen. Und es ist gut, dass die neuen Fenster dann den Griff zum Öffnen unten haben werden. 
Zum Garten hin sind die Fensteröffnungen bereits auch außen aus der Lattung gesägt und die Verklebungen aufgebracht. Für vorn hat es heute nicht mehr gereicht - die Handwerker wollten noch auf die Wiesen und da war heute schon um 15.30 Uhr Schluß. (Gestern dafür bis 19.00 Uhr gearbeitet.)



Das sind unsere Ziegel. Die alten waren ja ganz dunkel und die meisten Nachbarn ließen auch wieder grau oder schwarz decken. Aber wir wollten ein frisches Ziegelrot (und manche, die es anschauen müssen, freuen sich auch über das Rot.)

Morgen also Fenster. Und Spengler. Da werden sie sich drängen auf dem Dach. Und voraussichtlich ganz fertig werden.
(Und drückt die Daumen, dass es nicht regnet. Der Wetterbericht ist nicht ganz so gut...)

Das Dach - Tag 1 und 2


Kleine Dachgeschichte, beginnend am Montag.

Montag früh, noch vor den Handwerkern. Die Gartenansicht mit intaktem Dach.



Gerüstaufbau. Im ersten Stock durch das (wahrhaft schmutzige) Fenster fotografiert



Weil der Materiallift kaputt war, passiert ja am ersten Tag nicht mehr. Was für ein Glück - den zwei Stunden nach dem Aufbau begann es zu regnen - da wäre das Dach vermutlich grad offen gewesen.

 Tag zwei - strahlend blauer Himmel, Gerüst fertig aufgebaut, Materiallift installiert. Das ist die Vorderseite des Hauses.


Schattenbild. Jetzt geht es den Ziegeln an den Kragen. 


Abgedeckte, zerrupfte Dachpappe freigelegt





Alte Ziegel, Mörtel und diverser Müll. Die Zimmerer fanden auch zwei Kruzifixe - eines davon verblieb an seinem Platz, wer weiss, wozu es gut ist.





Stück für Stück werden die Sparren freigelegt und mit der Folie verkleidet. So eine Art GoreTex fürs Dach - von außen dicht, von innen atmungsaktiv


Die Dämmplatten stehen bereit.

Die alten Dachlatten


 Und am Abend des zweiten Tages ist eine Seite komplett mit Dämmplatten versorgt.


Im Dach ist es auf einer Seite (unser Schlaf- und Arbeitszimmer) jetzt schön finster, die Fensteröffnung ist ja zugedeckt. Auf der anderen Seite (Bad) blaues Licht und ziemlich kühl - kein Fenster und über der Öffnung nur die Folie. Aber alles dicht und es regnet auch nicht.

Das Treppenhaus ist voller Staub und Krümel. Unter den alten Fenstern lagen Matten und Folien - das war auch gut so, denn da viel jede Menge Dreck runter beim Ausbauen. Es macht ziemlich Lärm, wenn auf dem Dach und den Balken herumgestiegen, geklebt, gesägt wird.

24.9.12

Aha

Heute doch nur Gerüst-Aufbau. Der Materiallift ist kaputt, wie soll da die Dämmung aufs Dach...
Also kommt der Container auch erst morgen und die Ziegel bleiben noch eine Nacht drauf.

Jetzt

steigen sie uns aufs Dach.

Im Moment wird grad das Gerüst aufgebaut, die Hauswand angebohrt.

Der Beste Ehemann hat mit den Söhnen den Spitzboden ausgeräumt - viel Überraschendes ist nicht aufgetaucht, aber ein Koffer voller Faschingsgwand, lang vermisst und keiner wusste wohin es verschwunden ist. Eine Batterie alte Ski, mehrere Kindergrößen und die jahrelang ungenutzten, noch nicht "gecarvten" Eltern-Ski.

Ich geh mal eine Runde Kaffee kochen für die Handwerker...


23.9.12

Nachgereicht

ein paar Urlaubsbilder.

Am Traunsee

Gewandert am Kasberg. Leider beherrsche ich es immer noch nicht, gute Panorama-Aufnahmen in den Bergen zu machen...
 Blick zum Traunstein


Kasbergalm-See 











 Hinten im Garten am Bauernhof

Wanderung zum Talschluss hinterm Almsee, am Fuß des toten Gebirges













Regentag. Ausblicke aus den Fenstern




 zum Stall