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4.6.20

Immer noch Urlaub - im Garten

Der Beste Ehemann wurde unruhig und wollte raus. Ich lieber nicht am Pfingstmontag, im Umfeld der großen Stadt sind da doch eher Menschenmengen unterwegs, die ich nicht so schätze. Ich schlug erst mal einen Spaziergang mit meiner Mami vor. Unterwegs zu ihr hangelte ich mich von einer Radlerkolonne zur nächsten - nein, echt keine Lust für einen Ausflug ins Umland. Wir gingen den üblichen Weg über den Friedhof am Grab meines Vaters vorbei, am Hang entlang und dieses Mal über die  Wiese in den Wald. Meine Mutter sieht ja ziemlich schlecht, trotzdem wollte sie den Trampelpfad durch den Wald nehmen, bis wir wieder auf dem Teerweg landeten und zurück zu ihr nach Hause gingen. Ein langer Spaziergang und bis zum Teerweg waren wir auch ziemlich allein. Dann - ihr ahnt es - Rad an Rad auf dem Ausflug in den Wald 😬.

Ich genieße an solchen Tagen lieber mein Zuhause und den Garten. Auch dieses Jahr starte ich wieder voller Elan in einen neuen Gartenalltag. Topfe um, pflanze neu in Töpfen und Schalen. An das kleine ganze Gartenstück traue ich mich nach wie vor nicht so recht ran. Doch dieses Jahr muss zumindest ein bisschen was passieren - der alte Kompost ist zusammengebrochen und nach Monaten ohne wollen wir doch wieder einen neuen anlegen. Der Gartenzaun löst sich auch immer mehr auf, wenn alles gut geht wird im September ein neuer gesetzt. (Gar nicht so einfach jemanden zu finden, der für 6 Meter Zaun vorbei kommt). Auch das Gartenhaus hat sein Verfallsdatum erreicht und soll noch im Herbst ersetzt werden. Am neuen Zaun entlang werden dann Büsche gepflanzt - auf jeden Fall eine niedrige Felsenbirne - Wunschbusch seit vielen Jahren.

Ich liebe mein Etagenbeet - heuer wachsen die Erdbeeren toll.



Der Mittlere Sohn hatte sich ein Hochbeet gekauft, hat aber jetzt gar keinen Balkon mehr. Das hat noch Platz gefunden - und ich probiere mal mit Gurke, Zucchini und Bohnen herum. Diverse Kräuter in diversen Töpfen und meine geliebten Schnittlauchblüten. Ich habe immer einen Schnittlauch zum Blühen und einen zum Ernten. Dazu kommen noch 8 Tomatenpflanzen, die sich sehr unterschiedlich entwickeln. Auf jeden Fall aber alle Blattlausmagneten sind. Die Marienkäferlarven kommen morgen mit der Post - ich bin gespannt.

Mittlerweile blüht die Gurke und die Bohnen haben gekeimt...
                                     

Auch die Bienen und Hummeln lieben die Blüten


Die duftende stachelige alte Rose



15.4.18

Früh blüht...

Mein Garten ist immer ein Überraschungspaket. Viel ist ja nicht gepflanzt. Jeden Herbst stecke ich ein paar Zwiebeln und Knollen in die Wiese und meistens kommt - gar nichts.

Diese Jahr bin ich glücklich. Nicht nur dass sich die wenigen Schneeglöckchen endlich deutlich vermehrt haben - auch die gelben Winterlinge gaben sich endlich ein Stelldichein hier! Seit Jahren schon versuche ich regelmäßig sie anzusiedeln und freue mich so, dass es endlich geklappt hat. Ein paar wilde Tulpen sind aufgegangen. Die an den hohen langen Stengen sind schon verblüht, aber jetzt tauchen ganz niedrige gelbe auf, an kurzen Stielen, die wie Teichrosen im Gras liegen. Das Vergissmeinnicht kommt zum ersten Mal wieder, kräftig und leuchtend blau. Und auch die vergessene Schachbrettblume hat erstmalig eine zweite Knospe.

Im Beet vor dem Haus hat sich der Bärlauch reichlich vermehrt und ist zumindest momentan ausreichend für unseren Speiseplan vorhanden. Viele viele Traubenhyazinthen sind die perfekte Himmelweite. Die Jakobsleiter hat zum ersten Mal zahlreiche Knospen, ich warte voller Vorfreude auf die Blüte. Die verloren geglaubte Hortensie treibt erneut aus und die dürftige Rose die ich aus dem Baumarkt gerettet habe zeigt sich kräftig (und etliche Blattläuse auf ihr ebenfalls...)

Ich sollte noch mal neu über mein Gartenglück nachdenken und vielleicht doch den hinteren Garten ein bisschen bepflanzen, was meint ihr?







16.6.17

Kalenderbild #24

Ach ja, ein Kalenderbild gibts diese Woche auch mal wieder - Besuch im Garten...


Pfingstrosen

Lieblingsblumen.
Ich habe ein sehr früh blühende Sorte im Garten, dunkelrot und inzwischen schon längs verblüht. Aber wir hatten Glück, sie blühten eine ganze Woche ohne Regen und haben mein Herz erfreut.




Bei der Nachbarin blühen sie erst jetzt, große gefüllte zartrosa Blüten. Sie machte mir eine große Freude mit ein paar Zweigen, die jetzt in der Vase das Wohnzimmer schmücken und beduften.



Und dann ist auch noch die gewebte Pfingstrose fertig geworden. Die Schwiegertochter (ja, inzwischen war Hochzeit und ich schulde Bericht und Fotos...) wünschte sich eine gewebte Stola in rosa. Beim Zusammenstellen der Farben hatte ich sofort die Pfingstrosen im Kopf - und so ist die Stola jetzt eine Mischung aus verschiedenen Rosatönen, von kräftig bis zart. Teilweise habe ich das Garn selbst gefärbt, auf Pinta solid - eine Qualität von Pascuali und eine Mischung aus Merino, Ramie und Seide, griffig und mit zartem Schimmer. Von dibadu dazu gekauft habe ich eine Merino-Seide-Mischung in ganz zarten Rosatönen, die mir so einfach nicht gelingen wollten.



Beim Schären der Kette habe ich mich dann spontan dazu entschieden alle drei Farbtöne als Verlauf in die Kette zu bringen. Abgewebt habe ich dann ebenfalls in drei großen Blöcken. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut, der Schal fällt wunderbar und schimmert ganz sanft. Die drei verschiedenen Farbtöne sind gut zu unterscheiden, es ist also kein Farbverlauf sondern eher sehr große Farbkaros. Ich hoffe der Empfängerin gefällt es - ich habe aber auch noch genug Material für ein zweites Modell.



Womit ich nicht zufrieden bin dieses Mal: der Rand ist teilweise etwas "schlabbrig", ich habe den Faden einfach manchmal zu locker eingelegt. Und: wieder einmal ist der Schal am Ende schmäler als zu Beginn. Ich will immer so wenig Webbreite wie möglich verlieren, webe also zu Beginn sehr aufmerksam und locker am Rand. Im webflow werde ich unaufmerksam und schneller und webe dichter  - schon ists passiert, ich werde auch schmäler, der Rand wird straffer. Das versuche ich auszugleichen - siehe oben, es wird schlabbrig. Meistens bekomme ich es inzwischen ganz gut hin und der Unterschied ist minimal - dieses Mal habe ich deutlich gepatzt, es ist mindestens ein Zentimeter. Und ich habe auch bei der Kette geschludert, sie war nicht ganz gleichmäßig gespannt - das macht sich halt auch immer bemerkbar...

Insgesamt betrachtet trotzdem eine schöne Stola finde ich.





21.9.16

Es wird Herbst...

Der Sommer ist irgendwie vorbei geflogen.

Die letzten beiden Wochen waren Urlaubswochen und der Plan war jeden Tag ein Urlaubsbild zu posten. Das gelang dann immerhin die erste Woche auf Instagram, bis in den Blog haben es die Bilder nicht geschafft. Und dann wurde aus dem Urlaub eine Woche krank. Denn das meniskusgeschädigte Knie hat gegen spontane Überbelastung protestiert, wurde dick und unbeweglich und machte den Plan viel zu wandern und bergzusteigen zunichte.

Lesend im Liegestuhl mit hochgelegtem Bein und Quarkwickel habe ich mich auch gut erholt - halt anders. Es dauerte auch ein wenig, bis ich mich auf veränderte Umstände einlassen konnte und meine Unzufriedenheit und schlechte Laune sich verzogen hatte.

Und dann war der Sommer auch schon vorbei. Der Regen am Wochenende brachte einen Temperatursturz und heute kommt die Sonne erst mittags raus, ist ganz mild und diesig und taucht den Garten in herbstlichen Glanz. Im Schatten ist es richtig kalt und auch die Sonne wärmt nicht mehr so sehr. Ich mag diesen Übergang, quäle mich nur ein bisschen mit dem frühen Dunkel werden. Und so lange sich der Nebel/Hochnebel auf einzelne Tage beschränkt genieße ich auch den.

Zeit jedenfalls um ein paar Vorräte anzulegen. Und die Lebkuchen im Supermarkt erinnern mich daran, dass ich dieses Jahr mal wirklich wirklich rechtzeitig - also jetzt! - an Adventskalender und Geschenke denke und mit dem Gestalten beginne bevor es wieder zu spät ist.

Im Garten ist die Zwetschge gefällt, im Vorgarten die Weide. Beide habe ich ohne Ahnung und unüberlegt an die falschen Plätze gepflanzt, an denen sie nicht wachsen durften. Immer wieder schneiden - dafür sind beide Bäume nicht gedacht. Die Zwetschge trägt dann nicht, das kleine Weidenbäumchen blüht nicht und bekommt unendlich viele lange Wassertriebe. Im Liegestuhl habe ich mich durch Gartenbücher geblättert ohne zu einer echten Vorstellung zu kommen, was jetzt werden soll.

Ein paar Ideen immerhin:
Im Vorgarten will ich sitzen können - auf einer Bank am liebsten. Er ist winzig - 6mx2,50m - und auf der winzigen Fläche muss auch noch das Doppel-Mülltonnenhäuschen stehen. Es ist hässlich und aus Beton, es vom Fleck zu bewegen echt eine Herausforderung. Ich hätte gern mehr gepflasterte Fläche als jetzt (und schönere Platten). Das Kräuterbeet soll vor den Haus bleiben, zumindest für die sonnenliebenden Kräuter.

Hinten im Garten schwebt mir ein oder sogar zwei Hochbeete vor. Aber wohin? Zwei Rosenstöcke, ein weitere schöne Pfingstrose wären noch schön. Brombeeren vielleicht. Und schon immer träume ich von einer Felsenbirne...





2.6.15

Mohn

Ich liebe meine Mahnstauden. Sie wachsen im eher unscheinbaren Vorgärtchen (und das ist keine unpassende Verniedlichung, es ist wirklich nur ein winziges Gärtchen) und blühen ach den Pfingstrosen und vor dem Frauenmantel. Diesmal trotzten sie unzähligen kalten Regentag und entwickelten dabei unzählige Knospen. Ich dacht schon sie würden am Stengel verfaulen ohne sich zu öffnen - doch siehe da - ein bisschen wäre und Sonne und schwupps platzten sie aus den Knospen und leuchten.




Inzwischen blüht auch die zweite Staude in zartem Rosa. Ein Traum.

20.5.15

Wetter

20. Mai. Tageshöchsttemperatur 8° C, Dauerregen.

Den Tisch für das Freundinnen-Treffen morgen reserviert. Als wir den Termin ausgemacht haben träumten wir von einem Treffen unter blühenden Kastanien. Sie blühen auch, aber wir werden sie dann doch durchs Fenster betrachten.

Die Pfingstrosen im Garten blühen auch - den regenschweren Kopf in Bodennähe.
Ein paar Bilder aus meinem wildwuchernden Vorgarten.






22.4.14

Im Garten


Der kriechende Günsel


und die Schachbrettblume

Vor dem Haus blühen Bärlauch und Traubenhyazinthen. Der Pulsatilla habe ich wohl letztes Frühjahr mit dem Umpflanzen den Garaus gemacht. Die Pfingstrosen haben schon dicke Knospen, die Maiglöckchen auch. Und der Mohn treibt immerhin viele viele Blätter. Zitronenmelisse und Minze haben sich auch toll entwickelt - der Salbei ist unverständlicherweise verkümmert, auf den Lavendel warte ich noch gespannt.

Viel gemacht habe ich noch nicht - einmal im hinteren Beet für ein wenig Ordnung gesorgt. Da haben sich die Helleborus verausgabt, der Farn kommt nicht wieder, dafür hat mich die Schachbrettblume überrascht - die hatte ich ganz vergessen. Die kleinen Polsterstauden sind in den Startlöchern und kurz vorm Blühen, die Hortensien treiben aus - ob sie in diesem Sommer reichlicher blühen werden?

Und der Zwetschgenbaum wurde ein wenig spät, dafür recht radikal zurück geschnitten. Mal schaun, wie er es vertragen wird.

10.11.13

Oktober-Bilder


Die letzte Hortensie - schmückt jetzt das Foto meines Vaters.


Herbstgarten - die Sonne bleibt viel zu kurz, trotzdem wartet der Liegestuhl noch auf letzte Einsätze.


Die Chili, die der Älteste Sohn aus Samen gezogen hat. Lange wollte sie nicht wachsen, dann hat sie reich geblüht, aber wiederum lange keine Früchte angesetzt. Erstaunlicherweise werden die späten Schoten doch noch rot - und ich gewähre ihnen jetzt den Schutz der Hauswand. Mal sehen, was sich da noch entwickelt.


Oatmeal-Cookies. Sehr lecker und ganz für den Besten Ehemann und mich - der Jüngste Sohn mag keine Rosinen, der Mittlere Sohn wohnt ja meistens nicht mehr hier.


Ewigkeits-Spinnwerk. Merino-Seide, ganz dünn gesponnen - und ich habe 200g davon. Das dauert...


Ebenfalls schon lang in Arbeit - eine zweite Simplicity-Jacke. Diesmal aus Wollmeisen-Lacegarn. Die Farbe ist völlig verfälscht, es ist ein ganz dunkles Rot. Aufgehängt sieht sie in jedem Fall schon viel länger aus als ich erwartet hatte.



15.8.12

Ernte

Zwetschgen vom Baum geholt. Die für uns unglaubliche Menge von 3,4 kg. Die letzten Jahre waren es maximal 20 Stück, im letzten Jahr gerade mal sieben!

Spannung: wie viele wurmige werden dabei sein??
Und: was wird daraus?

(Zwetschgencrumble light, Marmelade, Chutney...)

27.5.12

Nicht nur

die Pulsatilla blühte dieses Jahr, nein, auch die Mohnstaude hat sich entschieden, sich hier heimisch zu fühlen und dankt es mit neun! Knospen. Eine ist jetzt aufgeblüht - so wunderschön.




5.5.12

Im Garten

...ganz viel Löwenzahn - eine herrlich gelbe Wiese

...der Flieder der Nachbarin zur Linken - Duft und Blüten mit uns geteilt

...die Pulsatilla - nach drei Jahren nur Blätter hat sie mich diese Jahr mit drei Blüten verwöhnt. Ich mag die Samenstände sehr gern.

...heißgeliebte Pfingstrose, kurz vor dem Erblühen

5.9.11

Montag

und es regnet.
Was für ein Glück, dass ich mich gestern aufgerappelt und - mit Unterstützung des Besten Ehemanns - ein bisschen Gartenarbeit gemacht habe. Neben dem Gartenhaus ein Stück Wiese umgegraben und ein Beet angelegt. Da hat der Mann dann nach der ersten Hälfte den Spaten übernommen, den schmerzender Steiß und schmerzende Schulter waren da echt hinderlich. Auch das tiefe Loch für die Lampionblume hat er gegraben, inklusive der Umgehung der dicken Wurzel der Tanne aus Nachbars Garten, die in der Tiefe auftauchte.

Die Lampionblume - mit ihren orangenen Ballons - hat einen großen Topf ohne Boden bekommen, in dem ihre Wurzeln hoffentlich bleiben und sich nicht durch den ganzen Garten ausbreiten. Diese Pflanze liebe ich so und wollte sie schon lange haben - und diesmal habe ich zum Glück nachgelesen, bevor ich sie blind einfach auspflanze und sie alles andere überwächst.

Im Beet neben dem Gartenhaus sind die Hortensien eingepflanzt, die in Töpfen zu meinem Geburtstag kamen. Sie sollen noch ein paar Begleiter bekommen, schattenliebende Funkien vermutlich, Akelei, ein paar Frühlingsblüher dazwischen.

Der Urwald, des Nachbarn, der im Laufe des Sommers immer reichlich über unseren Gartenzaun wächst füllt zwei große Mörtelwannen - und das war nur die Hälfte unseres wahrhaft kurzen Grundstücks. Die Früchte der Brombeere habe ich vorher noch geerntet, die Hagebutten der Wildrose stehen lassen. Angst macht mir der Walnussbaum, der da zwischen seinen Büschen herauswächst und seine Äste zu unserer Seite hin zum Licht streckt. Ich hab mal abgeschnitten, was zu uns rüber wächst, aber Walnüsse werden ja mächtige Bäume (die ich im übrigen auch sehr liebe) - der bräuchte eigentlich unsere beiden Gärten für sich allein.

Klar wird auch, dass an dieser Seite des Grundstücks jede Anpflanzung meinerseits vergeblich ist - der Boden ist total durchwurzelt, Spiere, Hartriegel treiben munter auf unserer Seite aus - was soll ich da dazwischen pflanzen, außer ein paar Schneeglöckchen und so.

Und wohin also mit der geschenkten Kletterrose? Wenn ich sie auf die Südseite des Gartens pflanze, werden die Blüten wohl mehr zur Nachbarin im Süden zeigen, als zu uns. Ich bin so ungeschickt mit Kübelpflanzen, dünge zu wenig, decke zu spät ab - bisher sind alle Rosen im Kübel verkümmert. Also auch keine Lösung. Ich brüte noch ein bisschen, aber sie sollte bald in die Erde.


30.4.11

Auch gut

Auf dem Markt wurden es dann doch nur die Kräuter. Die Blumen habe ich grad im recht neu eröffneten Gartenmarkt ums Eck gekauft. Kaum daheim - es regnet.
Also Umtopfen dann doch erst morgen. Einmal lila/weiß - Vanilleblume und Weihrauchpflanze mit dabei, einmal Geranien mit dem restlichen Weiß. Ein Husarenknöpfchen musste auch noch mit, die liebe ich so. Und dann sprang noch ein reduzierter Mohn mit in den Wagen, der schon etwas schläfrig aussah, aber den päppel ich schon wieder auf (Optimistin mit dem nur schwach grünen Daumen...)

Mit im Sortiment eine Tomatenpflanze - Sorte Ochsenherz. Bin gespannt, ob die in unseren Breitengraden auch so aromatisch werden wie in Italien.

Und ob man die schönen Hortensien auch im Kübel vors Haus stellen kann? Da knallt bis zum frühen Nachmittag die Sonne hin. Was sagen die Garten-Erfahrenen?



30.3.10

Frühlingsblumen

Ich bin ja eine Gartenschlampe. Deshalb wächst ja auch nur wenig außer Rasen in unserem Garten, und selbst der wächst nicht so gut. Aber die paar Blumen im Vorgarten, die schon mutig ihre Blüten in die sonne recken kamen zwischen den Herbstresten gar nicht zur Geltung.
Also heute den schmerzenden Kopf (Wetter!) gebeugt und alte abgeblühte Blütenstauden, trockene Gräser und jede Menge Laub aus dem Beet entfernt. Jetzt sieht es wieder sauber aus und Narzissen, Anemonen und Blausternchen leuchten. Im hinteren Garten das Schilf, das die übernächste Nachbarin nie schneidet und das die Stürme dann über unseren Garten verteilen, zusammengerecht. Hortensie, Rose und Himbeeren geschnitten. Alte Blumentöpfe geleert.

Und eingekauft für den Blumenkasten (der aber irgendwie unauffindbar ist, deshalb noch nicht eingepflanzt). Schön, oder? Und so richtig Frühling.

Heute Abend zum ersten Mal gegrillt. Passend dazu kam die Sonne noch mal schnell zwischen den Wolken heraus. Dann auf der restlichen GLut ein kleines Feuer entfacht - so ließ es sich noch ein bisschen aushalten auf der Terrasse. "Es ist schon fast Sommer" freut sich der Beste Ehemann, der immer sehr mit dem Winter hadert.
Mittlerweile stürmt es und das angesagte Gewitter kündigt sich an. Macht nix, wird eh grad dunkel.