5.5.16

Weben Tag 1 - kurzer Bericht

Wir sind schon ganz früh aufgestanden und losgefahren - und hatten eine fast leere Autobahn und eine wunderbare Fahrt nach Sindelfingen. Die kleine Stadt wie ausgestorben und wir fanden erst mal gar keine Café um noch zu Frühstücken. Also doch gleich ins Hotel und dort schnell gefrühstückt.
Und dann wars auch schon Zeit für die Webschule, die nur 7 Min. entfernt vom Hotel ist.

Wir sind zu sechst im Kurs - fünf Frauen und ein Mann. Wir sind alle echte Anfänger, auch wenn einige bereits einen Webstuhl zu Hause stehen haben.
Zuerst bekamen wir einen Rundgang durch das kleine Museum. Dabei wurden auch gleich viele Fragen zur Technik der Webstühle beantwortet.

Und dann durften wir gleich selbst tätig werden. Farben aussuchen für das Webstück. Wir weben nur einen schmalen Streifen - schließlich sollen wir nicht alle Tage mit Kette schären und bäumen verbringen. Also drei Farben für eine Kette mit ca. 150 Fäden und 3,5 Metern Länge.


Dann ging ans Schären - auf einem Schärbaum. Meiner war ein wenig widerspenstig und wollte sich nicht so recht drehen, ich musste also ziemlich viel schubsen. Ich will nicht wissen wie lange es dauert eine 10-Meter-Kette mit 800 Fäden zu scheren - das dürfte selbst mit so einem Komfort-Werkzeug reichlich Geduld brauchen. Auch so verging schon Zeit bis wir alle fehlerfreie Fadenkreuze alle Fäden auf dem Schärbaum hatten.




Nächster Schritt: Fadenkreuze fixieren, Kette an den Schlaufen und im Verlauf abbinden. Anschließend abhäkeln. Das ging recht fix. 

Und jetzt erst an den Webstuhl. Ich webe auf einem Modell von Traub. (Im Werkraum habe ich einen richtig kleinen Webstuhl entdeckt, der würde glatt in mein Zimmer passen...).
Das Aufbäumen muss ich mir später selber noch mal in die einzelnen Schritte zerlegen. Jedenfalls ist es tatsächlich äußerst hilfreich das zu zweit zu machen, damit die Kette gleichmäßig gespannt ist. 
Was mir auf die Schnelle zum Aufbäumen einfällt: sorgfältig arbeiten und lieber alle Handgriffe zweimal kontrollieren. 

Die Kettenden sind auf dem Redekamm verteilt - und seht ihr den Fehler? Da hab ich doch glatt ein Fach ausgelassen... War zum Glück leicht und schnell zu korrigieren.

Fadenkreuz fixiert

Morgen geht es weiter - Litzen fädeln, Tritte anbinden. Wir werden alle Köderbindung weben. Zuerst war ich enttäuscht, ich wollte doch so gern schön "richtige" Muster weben. Mittlerweile denke ich Köper ist vermutlich Herausforderung genug.

Ich werd jetzt die einzelnen Schritte noch mal nachlesen und mich ein wenig sortieren.


4.5.16

Dazwischen

"Wir brauchen einen Tag mehr" war das Fazit letztes Jahr nach unserem Freundinnen-Handarbeits-Wochenende. Also fuhren wir schon am Donnerstag in ein langes Wochenende nach Kochel. Vertrauter Ort, die immer gleiche Unterkunft im Stubencafe Giggerer. Auch dieses Jahr verwöhnte uns die Sonne auf dem Balkon, auch wenn wir auf verschneite Berge schauten - der Kälteeinbruch hat dort den Winter noch einmal zurückkehren lassen.
Wir waren einen Tag länger - und alle gefühlt weniger produktiv als die Jahre vorher. Dafür haben wir viel gesungen. Es ist ja schließlich kein Leistungscamp sondern ein Wollness-Wochenende.

Blick von Balkon auf den Jochberg - es war offenbar tolle Thermik, denn die dort startenden Gleitschirmflieger schwebten wie im Aufzug nach oben.



Apfelblüte

und ein ganzes Feld voller "Blutströpferl" 





Die Anna blickt zum Herzogstand

Tortenparadies!

Der Babypullover wurde fertig - gerade rechtzeitig, denn das erwartete Mädchen kam ein paar Tage vor Termin am Sonntag zur Welt. Ich habe endlich mal ernsthaft mit dem Mustersticken begonnen und eine erste Kachel "blackstitch" gestickt. Ein bisschen gesponnen und kaum mehr als vier Reihen am Heaven gestrickt...

Der Streifenpulli - hier in Kombination mit der Windelpopohose.

Nach drei Jahren bekam auch die Knubbeline endlich ihren Rock - dass dieser Kleinkram immer nicht auf die Nadel mag und dann geht es letztendlich ganz schnell...

Dazwischen liegt heute der Geburtstag des Jüngsten Sohns. 21 Jahre und damit "echt" volljährig! Es ist einfach unglaublich - es war doch gerade erst, dass wir mit dem kleinen Bündel aus dem Geburtshaus nach Hause gefahren sind, der Blondschopf die Familie durcheinander gewirbelt hat, im Spiel vertieft alles vergaß, so ungern zur Schule ging, so viel draußen unterwegs war, nicht still sitzen konnte... Jetzt ein junger Mann, ziemlich geduldig und ausgleichend, gewissenhaft und zuverlässig.

Also ist heute Tortentag und abends gibt es vor der Torte Suppe für alle Gäste - denn am Nachmittag hat quasi niemand Zeit... 




Warum dazwischen? Weil ich morgen ganz ganz früh nach Sindelfingen aufbreche und ein zweites langes Wochenende handwerkend verbringe. Ich mache einen Webkurs im Haus der Handweberei - 4 Tage auf dem Webstuhl mit Entwerfen, Schären, Bäumen, Verschnüren und allem was dazu gehört. Ich bin ganz aufgeregt und gespannt. Und freu mich sehr, dass der Beste Ehemann mich begleitet. Er geht derweilen ein wenig wandern, Segway fahren in Stuttgart und wird die freien Tage bei schönem Wetter genießen.





25.4.16

Mehr Planung - erstes Fazit

Ein Versuch Gewohnheiten zu verändern - das war eine der Ideen zu Beginn des Jahres.
Nahziel: Tage planvoller zu verbringen. Ich bin bei der Suche nach einem geeigneten Kalender (ja, ich bin wieder auf Papier umgestiegen) stolperte ich über Bullet-journaling. Die Idee gefiel mir, ich habe mich allerdings nur sehr oberflächlich damit auseinander gesetzt und sicherlich nicht alle Geheimnisse entdeckt. Entsprechend führe ich auch nur eine light-Version. Und das dann doch eher unregelmäßig - gar nicht so einfach neue Gewohnheiten zu etablieren.

Was habe ich bisher erfahren und erlebt?

  • es fällt mir ganz schön schwer sowohl den Kalender richtig zu führen als auch mein bulletjournal
  • weil mir planen schwer fällt, vor allem langfristiger zu planen
  • weil ich möglicherweise nicht sehr zielorientiert bin?
  • ich neige trotzdem dazu mir zu viele Aufgaben in den Tag zu packen
  • Prioritäten zu setzen, Aufgaben zu gewichten ist noch verbesserungswürdig 
  • wenn meine Tage besser strukturiert sind kann ich vertändelte Tage deutlich mehr genießen
  • Erfolgserlebnisse, die Befriedigung viel geschafft oder erledigt zu haben, sind ablesbar
  • Planung erstickt keineswegs meine Kreativität und ermöglich mir  mehr Konzentration und mehr Pausen!
Im Moment führe ich zwei Kalender - den elektronischen, der ein reiner Terminkalender geworden ist und in dem der Beste Ehemann auch seine Termine notiert - so sehen wir immer wo wir freie Zeit für gemeinsame Unternehmungen haben und Zeit für einander frei halten. Zusätzlich übertrage ich die Termine in den Papierkalender - ist zwar lästig aber notwendig, denn den benutze ich unterwegs häufig zum Nachschlagen. Ich genieße es, mit direkt zu den Terminen Notizen zu machen, die ich ohne einen Klick sehen kann. (Ich weiß, Notizen gehen auch im elektronischen Kalender, aber da muss ich den Termin immer erst anklicken und öffnen um die Notiz zu sehen - wie oft habe ich das schon übersehen/vergessen und stand ohne die nötige Vorbereitung, Unterlagen im Team/der Sitzung etc.) Und Papier ist einfach so viel schöner als Glasoberfläche, wie befriedigend ist es einen Stift zu führen, mit der Hand zu schreiben!

Mein Kalender bietet mir die Möglichkeit für eine Quartalsplanung - und das ist wirklich meine Schwäche. Da saß ich dann auch Ende März da und zermarterte mir das Hirn, was ich denn dort eintragen könnte. Was sind meine Ziele fürs nächste Quartal, was will ich erreichen, woran arbeiten?
Muss ich ja nicht machen - klar. Ich würde gern. Ist ja nicht so, dass ich keine Ideen habe, was ich so alles tun möchte. Nur diese zu ordnen, zu gewichten, ihnen einen Platz zu geben und sie stringent zu verfolgen ist für mich dermaßen ungeübt. 
Das ist jetzt auch ein Quartalsziel - über die Monate bis Juli mir ein wenig klarer werden, wo es im zweiten Halbjahr hingehen soll. Mal schauen, was entsteht.

Ich sehe das ganze als Übung, ohne Erfolgszwang. Ich bin erstaunt, wie vielfältig die Erfahrungen sind. Und nebenbei übe ich, mich nicht gedanklich zu bestrafen, wenn ich mal wieder tagelang vergessen habe das Journal zu benutzen oder im Kalender zu blättern.
Ich bin auf dem Weg, mal schauen wo es mich hinführt.


12.4.16

12 von 12 im April

Das ist doch ein guter Grund nach einigen Wochen Pause wieder mal zu bloggen.

Heute habe ich mit dem Handy fotografiert - es ist schon alt und die Qualität nicht so bestechend.


Leuchtend rote Tulpen begrüßen mich am Morgen. 


Sachen packen für die Arbeit - Bücher zurück geben, Frühstück und frischen Tee fürs Büro. 
Die Fotos aus der Arbeit fehlen - wie immer habe ich das fotografieren dort vergessen.


Also kommen wir gleich zum Salat am späten Mittag.


Dazu ein bisschen fachliche Lektüre - die neue Ausgabe kam heute mit der Post.


Kaffe mit einer winzigen Süßigkeit.


Und Strickwerk auf der Terrasse. Grüne und bunte Wollmeise für einen Babypullover.


Terrassenfugen auskratzen - kein Spaß. Jeden Tag ein paar Ritzen, so gehts ohne Kreuzschmerzen.


Endlich wieder Terrassenspinnen. Ihr seht, ich habe heute einen Sommernachmittag genossen.


Geerntet. Bärlauchblüten. Die Blätter stecken im Abendessen.


Spaghetti mit Rucola und Bärlauch


Der zuletzt gesponnene Strang ist trocken - ein Vorgeschmack auf Flieder, die Farbe passt perfekt.


Und dann zeige ich euch noch ein Schätzchen - Wasserwesen, vom wollkäferchen gefärbt. Ein Kuscheltraum in Lieblingsfarben.

Mehr 12von12 wie immer hier.




17.3.16

Zwei Neue

Bei ravelry bin ich über die Notiz gestolpert: wir haben jetzt eine website.
Herr Hummel baut Spindeln, sehr schöne Spindeln. Beim Spinntreffen hatte ich schon welche bei der Arbeit beobachtet und in die Hand genommen - wirklich sehr schöne Werkzeuge. Trotzdem - die Wege die Spindeln zu erwerben waren eher verschlungen und eigentlich brauch ich gar keine neue Spindel. Aber mal auf die website schauen...

Unter den besonderen Spindeln versteckte sich eine Lektüre. Der Finger war auf dem Bestellknopf bevor ich überhaupt richtig drüber nachdenken konnte. Eine spinnende Bibliothekarin braucht eindeutig eine Spindel, die Lektüre heißt.



Der Wirtel besteht aus alten Zeitungen, die auf einem Holzkern aufgebracht sind. Zauberhaft. Und sie dreht ausdauernd und schnell, spinnt ein dünnes Fädchen. Mit 30g absolut noch in meinem Wohlfühlgewicht. Ich vergesse sie gerade wieder, denn sie wird ein Geburtstagsgeschenk sein.

Nach dem Spontankauf stöberte ich noch ein bisschen auf der Seite, verließ sie, kehrte später noch einmal zurück und bestellte mit Bedacht eine weitere Spindel. Schimmernder Goldregen. Dafür verlässt mich eine Spindel aus dem Matthes-Haus. Ein Spindeltausch quasi. Auch die Goldregen-Spindel spinnt wunderbar und kommt sofort zum Einsatz.



Der Service ist übrigens ebenso prima wie die Qualität der Spindeln. Die Lieferung kam blitzschnell an und die Spindeln waren liebevoll und sicher verpackt.




16.3.16

Spannung und Entspannung

Meine Wochen sind grad sehr abwechslungsreich. Ich arbeite viel und habe viele Termine ganz unterschiedlichen Inhalts. In der Bib habe ich Aufgaben dazu übernommen und jetzt stapelt sich irgendwie grad alles gleichzeitig und will erledigt werden.

Die Klassik-CDs bekommen eine Inventur und neue Zuordnungen. 
Die Reiseführer haben überwiegend grad keine Saison - die ideale Gelegenheit den Bestand mal prüfend durch meine Hände gehen zu lassen. 
Wenig und nicht genutzte Medien aus den von mir betreuten Sachgebieten werden aussortiert. Medienpädagogik ist das Trendthema, in und an dem wir uns gerade fort- und weiterbilden. Das frisch erfahrene und erlebte will jetzt auch umgesetzt werden.
Daneben und dazwischen meine Zeit an der Info und Auskunft (die ich nicht missen möchte, ich mag diesen Teil meiner Arbeit sehr); neue und frische Literatur auswählen; und nicht zuletzt die neu gekauften Bücher wenigsten einmal durch die Hände gehen lassen...

Die letzten beiden Wochen war ich besonders viel unterwegs auf Terminen, Sitzungen und Weiterbildungen. Und dann wird mir die Zeit besonders kurz - und ich rudere ein wenig angestrengt durch Liegengebliebenes und Aufgeschobenes.

Ich brauche eine Pause. Das habe ich mittlerweile gelernt, dass es nix und niemandem nutzt, wenn ich pausenlos arbeite. Ich werde ungeduldig und ungenau. 

Da kommt es doch grade recht, dass die gemachten Überstunden auch abgefeiert werden müssen. Die Arbeit auf demSchreibtisch wird zwar nicht weniger, aber ich kann mich daheim mit Buch, Hörbuch und meinen Handarbeiten entspannen. 

So spinne ich weiter an meinem grünen Faden. 
Und hole neue Projekte auf meine Nadeln, denn es kommen einige Babys die ich bestricken darf.

Ein Mützchen ist schon fertig: garter ear flap hat


Ein nettes Mützchen. Schnell gestrickt - hier aus einem Baumwollgarn für ein Sommerbaby. Und eine wunderbare Möglichkeit übrig gebliebene Einzelknäuel zu verstricken.

Ein übriges halbes Knäuel Sockenwolle sollte für dieses Jäckchen reichen - ein newborn vertebrae. Das Jäckchen besteht praktisch nur aus Rückenteil und Ärmeln und wärmt so das Neugeborene, das gerade auf dem Bauch der Mama ausruht oder schläft. Ich habe gerade die Ärmel abgeteilt - viel ist noch nicht zu sehen.


Und noch weniger ist hier zu sehen - das wird eine Hose für das Baby und dazu habe ich mal in meinem Wollmeisen-Stash gekramt und dieses schöne Grün gefunden. 


Die Anleitung ist von Marte Helgetun, einer norwegischen Designerin, deren Buch auch auf Deutsch erschienen ist. Daher auch der ungewöhnliche Name der Hose:  Sidrompabukse. 



9.3.16

Auf den Ohren

Bei den Spinnereien und Strickereien höre ich gerade ausdauernd und mit Vergnügen die Krimis mit Sebastian Bergmann.

Es ist keine leichte Kost, ich brauche tatsächlich Geduld, denn die Handlung geht nicht sehr zügig voran. Es gibt viele Schleifen, Umwege, psychologische Betrachtungen. Und Sebastian Bergmann ist alles andere als ein sympathischer Zeitgenosse.
Mich fesseln die Krimis dennoch und ich mag auch den Sprecher Douglas Welbat.

Möglicherweise macht auch der Spaß am Hören einen Teil meiner Ausdauer am Spinnrad aus.

März

Der März begann mit einer gut gefüllten und streng durchorganisierten Woche, die ich wie immer ein wenig gestresst angetreten habe. Wenn die ersten Hürden erfolgreich genommen sind entspanne ich mich immer ein wenig. Und wenn ein Termin den anderen jagt vergehen die Tage ja auch sehr schnell. Verlassen habe ich die Woche dennoch angeschlagen und die jetzige dann mit einem ausgesprochenen Schlafdefizit begonnen. Durchwachte Nächte hatte ich jahrelang nur vereinzelt, die momentane Häufung ist wohl Wechseljahrebedingt.

Das Wetter lässt uns grad ein bisschen im Stich, selbst wenn die Sonne sich mal zögerlich zeigt ist es richtig kalt. Gestern gab es noch mal heftige Schneegestöber und den trotz blühenden Schneeglöckchen und Krokussen in der Wiese zeigen sich die Tage meist sehr grau. Ich spinne ein bisschen Frühling und die Farbe zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Der erste Strang ist fertig gezwirnt und abgewickelt. Leider ist die Haptik immer noch ein wenig die einer Schnur - mal schauen, was ich da noch tun kann. Aber die Farbe .... wunderschöne grüne Schattierungen.



Das Verspinnen der Wichtelfasern aus dem Advent zieht sich. Ic setzte einfach doch deutlich mehr am Spinnrad als ich die Spindel benutze. Die ersten zwei Kammzugstücke sind aber inzwischen verzwirnt und das sieht so aus:


Es sind nur 25g, sind ja immer nur kleine Kammzugstücke. Angelachtes Projekt dafür: ein kleines Tuch mit einer ruhigen Grundfarbe (grau?) und farbigen Einsprengseln. 

Gestrickt habe ich auch ein wenig.

Ein Paar Socken für eine Freundin sind fertig. Ist ja  immer noch mein beliebtestes Zwischendurch- und Mitnahm-Projekt sie in paar einfach Socken. Meine Schublade quillt allerdings inzwischen über und ich freu mich immer, wenn ich nicht für die Vorratskiste sondern für jemand Bestimmten stricken kann.


Die Farben gefallen mir richtig gut, es ist ein lang gehütetes Garn von Lana Grossa.

Ein kunterbunte Mütze ist fertig geworden, die ich noch nicht zeigen kann, denn die Anleitung wird erst veröffentlicht. Das war ein großer Strickspaß!

Und gerade nadle ich an Minna, einer freien Anleitung von SpinningMartha, die sie zum Backnang Wollfest 2014 entworfen hat. Das Garn ruht auch schon einige Jahre in meinen Kisten. Ich habe es selbst gefärbt und es gefällt mir ganz gut, wie die Farben sich im Gestrick zeigen.


Noch kann man nicht so recht sehen wie die From werden wird - es soll mal asymmetrisch halbrund enden. Ich denke ich werde ein paar Zunahmen mehr stricken, als in der Anleitung vorgesehen, denn ich habe den Eindruck mit der vorgeschlagenen Maschenzahl wird es bei mir wieder nur so ein kleines Halstuch. Ich hätte aber gern mal ein größeres Tuch und genug Garn ist auf jeden Fall da. 

Geht mir häufig so, dass meine Strickstücke kleiner werden, als die Anleitung beschreibt. Bei Babykleidung habe ich da schon große Überraschungen erlebt. Liegt vielleicht daran, dass ich ein recht dichtes Massenbild bevorzuge und deshalb im Verlauf dann fester stricke. Maschenproben mach ich nicht immer - bei Tüchern ist mir das oft zu mühsam. Aber selbst bei übereinstimmender Maschenprobe ist es mir schon passiert, dass das fertige Mützchen nachher nur auf einen Puppenkopf passte.