24.7.11

Heute: Pause

Ruhe. Pause. Ausatmen.

Nach und vor vollgestopfter Woche genieße ich es jetzt das Haus für mich zu haben.
Zwar hat der Jüngste Sohn einen Auftritt mit seinem Freund, den ich verpasse. Doch manchmal ist es einfach besser, etwas zu verpassen - grad keine Lust mehr auf Menschenansammlungen, das Summen vieler Stimmen in engen Räumen, Smalltalk mit Bekannten, Warten, Rumstehen. Der Jüngste ist eh immer sehr indifferent und vage, ob er die Eltern überhaupt als Zuhörer dabei haben will, er ist nicht enttäuscht.

Den Vormittag habe ich damit verbracht, das Laptop auf Löwe umzustellen (neues Betriebssystem für alte Äpfel), samt allen dazugehörigen und notwendigen updates. Das braucht seine Zeit - aber jetzt soll alles schneller und komfortabler sein.

Ein bisschen Schreibtischarbeit ist noch fällig, ein wenig Wissens-update für neue Fragen und Themen im Kurs. Vorbereitung auf eine Sitzung und einen Vortrag, ein wenig Aufpolieren des schon so oft Wiederholten. In aller Ruhe. Dazu eine Kanne Tee, denn es ist richtig richtig ungemütlich kalt. Socken an den Füßen und Pulswärmer am Handgelenk sorgen für Herbstgefühl, das ich noch gar nicht will. Schnell an Sommer und warme Tage denken, an Fahrradfahrten zur Arbeit bei warmem Wind und laue Abende im Garten. Dass wenigstens die eine einsame Tomate am Strauch rot wird und die späten Himbeeren reif, die Liegestühle im Garten benutzt werden und die Wäsche in der Sonne trocknet. Hey, es ist erst Ende Juli!

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