10.3.12

Ruhig

im Blog - viel los im wirklichen Leben. Also weniger Muße fürs Internet  - und dann ja auch noch der Vorsatz, während der Fastenzeit eh etwas bewusster mit diesem Zeitverbring-Ding umzugehen.
Klappt - ich bin tatsächlich viel weniger im Netz. Und das mehr an Zeit geht in Arbeit  - und auch in Lesen und Spinnen.

Kleine Empfehlung für nette kurze und schnelle Lektüre? Thommie Bayer - Heimweh nach dem Ort, an dem ich bin. Ein Schriftsteller, des Plagiats bezichtigt, gönnt sich eine Auszeit auf dem Land. Dort begegnet ihm eine sprechende Katze und die Vermieterin. Die Dialoge und Gespräche mit beiden helfen, seine Situation und sein Leben ein wenig gerade zu rücken. Ein wenig melancholisch, sehr atmosphärisch und lebendig - ein angenehm leicht zu lesender kleiner Roman, irgendwie anrührend.

Ich stricke recht konsequent an all den alten WIPs herum. Momentan am Trachtenstrumpf für den Ältesten Sohn - ein endlose Geschichte von zu weit, zu eng, wieder zu eng und vielleicht immer noch zu weit. Mehrfaches Auftrennen bereits gestrickter Runden mit Maschenzahlen zwischen 100 und 130 und ein Spiel mit Nadelstärken. Ich hoffe, die jetzt gewählte Kombination wird passen...

Unspektakulärer Beginn...

Vor allem habe ich ausdauernd dünne Fädchen gesponnen - und jetzt ist die BFL-Seide-Mischung von der Zauberwiese fertig versponnen und verzwirnt. Es sind nicht wirklich meine Farben und ich habe keine Ahnung was daraus werden soll oder ob die Wolle weiter wandern darf - das Spinnen hat aber sehr viel Freude gemacht. Die Wolle ist noch auf der Spule und wartet auf Abwickeln und Baden - und ich bin gespannt auf die Lauflänge. Gefühlt ist es über 500 Meter - warten wirs ab...
Beim Verzwirnen sind die eh schon hellen Farben noch mehr miteinander verschwommen - es ist auf jeden Fall eine sehr helle Begegnung mit Meer und Strand.





1 Kommentar:

  1. Guter Vorsatz, Christine! Das mache ich schon länger, einmal pro Woche, oder noch weniger, auch ohne Fastenzeit. Das reicht doch vollauf. Es geht einfach viel zu viel Zeit vorbei an dem Teil. Das wollte ich einfach nicht mehr!

    Lieben Gruß und viel Freude an allem, das du machst, Brigitte

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