21.1.13

Unverhofft

einen Vormittag daheim.
Ich habe Rücken. Und Rippen. Oder eigentlich mehr Rippen als Rücken. Selbstdiagnose: Blockade irgendwo in der Brustwirbelsäule, strahlt aus nach vorn und deshalb schmerzen die unteren Rippenbögen. Diesmal rechts. Bei zahlreichen Bewegungen. Immerhin gibt es schmerzfreie Haltungen und auch Atmen ist unbeeinträchtigt.

Nicht ganz unbekannt, das letzte Mal wars links. Vor Jahren.

Heute hatte ich Glück, eine Kollegin vertritt mich in meinen Kursen, so dass ich den Vormittag für Kirschkernsäckchen und die Suche nach Diagnostik und Therapie verwenden kann.
Wie immer: der wirklich gute Orthopäde hat auch für Notfälle erst am Mittwoch Zeit. Die Sprechstundenhilfe kommuniziert am Telefon so, dass Frau eh eigentlich am liebsten gleich sagen würde: "Ach, so schlimm ist es doch nicht... "
Die lang nicht mehr besuchte, aber vertraute Physiotherapeutin praktiziert glücklicherweise noch in der selben Praxis ums Eck, ist aber grad nicht zu erreichen. Warten auf Rückruf.
Hausärztin? Lieber erst, wenn ich weiß, was auf dem Rezept stehen soll, also doch den Rückruf der Physiofrau abwarten...

In der Bibliothek der übliche Mangel und zudem noch eine Kollegin in Urlaub - da schlägt mein Verantwortungsgefühl voll zu. Also werde ich mich Nachmittags dorthin bewegen. Immerhin kann ich da auf Stühlen sitzen und nicht wie im Kurs frei auf dem Boden.

Und jetzt werfe ich zur allgemeinen Muskelentspannung rund um die Schmerzzone mal ein Ibu ein und versenke mich in mein Buch.

(Draußen schneit es übrigens ordentlich. Da versäume ich also nur das Schneeräumen.)

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