16.3.16

Spannung und Entspannung

Meine Wochen sind grad sehr abwechslungsreich. Ich arbeite viel und habe viele Termine ganz unterschiedlichen Inhalts. In der Bib habe ich Aufgaben dazu übernommen und jetzt stapelt sich irgendwie grad alles gleichzeitig und will erledigt werden.

Die Klassik-CDs bekommen eine Inventur und neue Zuordnungen. 
Die Reiseführer haben überwiegend grad keine Saison - die ideale Gelegenheit den Bestand mal prüfend durch meine Hände gehen zu lassen. 
Wenig und nicht genutzte Medien aus den von mir betreuten Sachgebieten werden aussortiert. Medienpädagogik ist das Trendthema, in und an dem wir uns gerade fort- und weiterbilden. Das frisch erfahrene und erlebte will jetzt auch umgesetzt werden.
Daneben und dazwischen meine Zeit an der Info und Auskunft (die ich nicht missen möchte, ich mag diesen Teil meiner Arbeit sehr); neue und frische Literatur auswählen; und nicht zuletzt die neu gekauften Bücher wenigsten einmal durch die Hände gehen lassen...

Die letzten beiden Wochen war ich besonders viel unterwegs auf Terminen, Sitzungen und Weiterbildungen. Und dann wird mir die Zeit besonders kurz - und ich rudere ein wenig angestrengt durch Liegengebliebenes und Aufgeschobenes.

Ich brauche eine Pause. Das habe ich mittlerweile gelernt, dass es nix und niemandem nutzt, wenn ich pausenlos arbeite. Ich werde ungeduldig und ungenau. 

Da kommt es doch grade recht, dass die gemachten Überstunden auch abgefeiert werden müssen. Die Arbeit auf demSchreibtisch wird zwar nicht weniger, aber ich kann mich daheim mit Buch, Hörbuch und meinen Handarbeiten entspannen. 

So spinne ich weiter an meinem grünen Faden. 
Und hole neue Projekte auf meine Nadeln, denn es kommen einige Babys die ich bestricken darf.

Ein Mützchen ist schon fertig: garter ear flap hat


Ein nettes Mützchen. Schnell gestrickt - hier aus einem Baumwollgarn für ein Sommerbaby. Und eine wunderbare Möglichkeit übrig gebliebene Einzelknäuel zu verstricken.

Ein übriges halbes Knäuel Sockenwolle sollte für dieses Jäckchen reichen - ein newborn vertebrae. Das Jäckchen besteht praktisch nur aus Rückenteil und Ärmeln und wärmt so das Neugeborene, das gerade auf dem Bauch der Mama ausruht oder schläft. Ich habe gerade die Ärmel abgeteilt - viel ist noch nicht zu sehen.


Und noch weniger ist hier zu sehen - das wird eine Hose für das Baby und dazu habe ich mal in meinem Wollmeisen-Stash gekramt und dieses schöne Grün gefunden. 


Die Anleitung ist von Marte Helgetun, einer norwegischen Designerin, deren Buch auch auf Deutsch erschienen ist. Daher auch der ungewöhnliche Name der Hose:  Sidrompabukse. 



1 Kommentar:

  1. ... nun habe ich alles gesichtet und gratuliere zu diesen herrlichen "Pausenfüller". Auch eine abwechslungsreiche Arbeit schont den Körper und Geist nicht auf Dauer und es ist nur zu gut, eine kleine Pause einlegen zu dürfen. Wohl dem, wenn du diese so kreativ füllen kannst und Freude dabei hast. Hab einen guten Tag! Freundliche Grüße :-)

    AntwortenLöschen