30.6.08

Sweet (not little) Sixteen





Der Mittlere Sohn. Der alle in der Familie überragt. Früher immer daheim und jetzt ständig auf Achse. Den besten Freund gibt es noch, aber er ist nicht mehr der Einzige. 
Überall dabei, an allem interessiert. Chaos im Kopf wenn es um Termine, Hausaufgaben und Ordnung geht. Chaos im Zimmer und auf dem Schreibtisch. Ansonsten von unglaublicher Auffassungsgabe - Sprachen, Zahlen, Musik - alles außer Lateinwörtern kann er sich sofort merken. 
Es ist leichter aufzuzählen was ihn nicht interessiert als umgekehrt. Verzettelt sich gern - Chor, Feuerwehr, Tanzen, Taek-Won-Do, Orchester, sein Bass - manchmal verläuft er sich in der Fülle seines Engagements.

Die Pickel verschwinden. Die Dreads wollen noch nicht so recht gelingen. Und werden unter der/m Tam versteckt. In seinem Hippie-Look kann ich mich wieder finden. In der Wahl seiner Lieblingsmusik nicht. Begabt, aber faul. Und trotzdem gelingt ihm so viel. Mit einem Hang zur Bühne und zu Auftritten. 

Wirkt älter als er ist. Benimmt sich auch so. Scheint so vernünftig. Und ist doch einfach erst sechzehn.

Anpassungsfähig. Oft zurückgezogen. Diskussionsfreudig. Irgendwie unabhängig. Macht sein eigenes Ding. Zäh - wenn er etwas erreichen will. Schlaksig, aber nicht ungelenk. Schöne Hände und Waschbrettbauch. 

Irgendwie der Ausgeglichene. Ruhige. Obwohl auch er sich immer bewegen muss. Der Angepasste. Kämpft mit der Methode: weiches Wasser bricht den Stein. 

Mein Gegenüber für Sprache, Musik, soziales Engagement. Meine Bewunderung für seine Lässigkeit und sein Selbstbewusstsein.

Er ist cool. Und macht seinen Weg.

1 Kommentar:

  1. Ach, das hast du schön beschrieben. Herzlichen Glückwunsch, euch beiden. :)

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