29.8.15

Langsam

bin ich zu Zeit mit meinen Handarbeiten und auch nicht stetig bei der Sache. Manchmal sitze ich tatsächlich vor dem Fernseher und meine Hände ruhen. Und auch unterwegs habe ich oft weder Strickzeug noch Spindel dabei.

Also dauert es seine Zeit bis Projekt fertig werden - zumal ich ja trotzdem immer mehrere "am Laufen" habe.

Das Handspindelprojekt habe ich letzte Woche auf dem Spinntreffen fertig gesponnen. Im Lauf der Woche wurde immer mal wieder ein wenige gezwirnt - auch auf der Handspindel und mit Hilfe der Spindel-Lazykate von Matthes. Ich muss mir noch etwas überlegen, die Spindel ein wenig zu bremsen, aber im Prinzip funktioniert das wunderbar. Und heute gegen Abend, als die Sonne schon hinterm Dach verschwunden war habe ich die drei Mini-Stränge von Hand auf eine Nostepinne gewickelt (Premiere).

Ausgangsmaterial war dieser Kammzug Auenwald, BFL superwash, gefärbt von dibadu fürs Abo.


Ich habe ihn versponnen ohne zu teilen, einfach von Anfang bis Ende. Und während des Spinnens immer überlegt, ob ich mit einem einfarbigen Faden zwirne, schon damit ich eine größere Lauflänge erhalte und weil die Farben ja von ganz hell nach ganz dunkel reichen. Da wollte ich kein Mischmasch, aber auch nicht die klare Trennung, die navajo-play gebracht hätte. Letztendlich habe ich mich entschieden einen Farbverlauf zu versuchen indem ich immer ähnliche Farbabschnitte miteinander zwirne. Da die Singles auf mehrere Spindeln verteilt waren, war das gar nicht kompliziert. 

Das Ergebnis gefällt mir gut und es sind immerhin ca. 450 Meter geworden. Das reicht für ein kleines Tuch oder in Kombination mit einem einfarbigen Garn z.B. für den Endless Rainbow von Martin Behm.




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