13.9.17
6.9.17
4.9.17
Eingekocht
Dieses Jahr habe ich kaum Marmelade eingekocht. Es wird einfach kaum mehr Marmelade gegessen bei uns und so stapeln sich mittlerweile die Gläser aus den letzten beiden Jahren im Keller. Schlecht wird sie ja nicht, aber der Geschmack wird nicht besser wenn sie so lange lagert. Die alten Gläser will ich auch nicht mehr verschenken und da die meisten Bekannten eher pikant lieben habe ich eben dieses Jahr bisher nur Apfelgelee aus Nachbarins Fallobst gekocht. Wie jedes Jahr habe ich ihren Garten gehütet und die Äpfel eingesammelt während sie im Urlaub war.
Die anderen Nachbarn, deren Garten ich seit letztem Jahr hüten und gießen darf, bauen reichlich Gemüse an - mein Lohn ist immer das Ernten. Und ich liebe es morgens durch den Garten zu streifen, erst alles zu gießen und dann das eine oder andere fürs Abendesse mitzunehmen. Im Gewächshaus explodierten die Tomaten. An einem Tage konnte ich 2 Kilo ernten. Vom Kartoffelkombinat kamen nochmal reichlich Tomaten dazu. Was lag also näher als meiner Einkochlust zu frönen und ein neues Rezept vom liebsten Kochblog nachzukochen - die ofengerösteten Tomaten. Und weil da was von durchpassieren stand und ich nicht schon wieder mühsam durch mein Sieb streichen wollte habe ich mir endlich eine "Flotte Lotte" gegönnt.
Was soll ich sagen - ganz großes Einkochvergnügen. Ich habe einen großen Teil der Tomaten verwendet, in Ermangelung von Basilikum (starb den Schneckentod) diverse Kräuter aus dem Garten kleingehackt und eine Aubergine musste auch unbedingt verarbeitet werden. Meine Zutaten:
2 Kilo Tomaten
1 Aubergine
verschieden Kräuter aus dem Garten
mehrere Knoblauchzehen
Olivenöl
Pfeffer, Salz, Zucker, Vanille
Die Tomaten habe ich nicht geschält - ich habe ja jetzt die Lotte - sondern nur halbiert und in meine größte Reine gesetzt. Die Aubergine in Würfel geschnitten und dazwischen verstreut. Die Kräuter wurden mit dem Knoblauch fein gehackt und anschließend mit etwa 6 EL Olivenöl verrührt und über dem Gemüse verteilt. Salzen, Pfeffern, mit etwas Zucker und gemahlener Vanille bestreuen - fertig für den Ofen. Da schmurgeln sie dann bei 220° C eine gute Stunde vor sich hin. Die Tomaten sollen beginnend braune Ränder haben. Ich habe zwischendurch mal die Kräuter und den Knoblauch nach unten gestrichen, damit sie nicht verbrennen und bitter werden.
Nach der guten Stunde habe ich alles durch die Lotte passiert (5mm-Scheibe, die Kerne machen mir nix aus), nochmal aufgekocht und abgeschmeckt und dann in Weckgläser gefüllt. Die wurden noch 30 Minuten im Ofen eingekocht - fertig.
Ein Rest wurde gleich verkostet - ich habe eine neue Lieblingstomatensauce. Das wird bestimmt gleich wiederholt, damit ich im Winter genug Tomatenvorrat habe.
Die anderen Nachbarn, deren Garten ich seit letztem Jahr hüten und gießen darf, bauen reichlich Gemüse an - mein Lohn ist immer das Ernten. Und ich liebe es morgens durch den Garten zu streifen, erst alles zu gießen und dann das eine oder andere fürs Abendesse mitzunehmen. Im Gewächshaus explodierten die Tomaten. An einem Tage konnte ich 2 Kilo ernten. Vom Kartoffelkombinat kamen nochmal reichlich Tomaten dazu. Was lag also näher als meiner Einkochlust zu frönen und ein neues Rezept vom liebsten Kochblog nachzukochen - die ofengerösteten Tomaten. Und weil da was von durchpassieren stand und ich nicht schon wieder mühsam durch mein Sieb streichen wollte habe ich mir endlich eine "Flotte Lotte" gegönnt.
Was soll ich sagen - ganz großes Einkochvergnügen. Ich habe einen großen Teil der Tomaten verwendet, in Ermangelung von Basilikum (starb den Schneckentod) diverse Kräuter aus dem Garten kleingehackt und eine Aubergine musste auch unbedingt verarbeitet werden. Meine Zutaten:
2 Kilo Tomaten
1 Aubergine
verschieden Kräuter aus dem Garten
mehrere Knoblauchzehen
Olivenöl
Pfeffer, Salz, Zucker, Vanille
Die Tomaten habe ich nicht geschält - ich habe ja jetzt die Lotte - sondern nur halbiert und in meine größte Reine gesetzt. Die Aubergine in Würfel geschnitten und dazwischen verstreut. Die Kräuter wurden mit dem Knoblauch fein gehackt und anschließend mit etwa 6 EL Olivenöl verrührt und über dem Gemüse verteilt. Salzen, Pfeffern, mit etwas Zucker und gemahlener Vanille bestreuen - fertig für den Ofen. Da schmurgeln sie dann bei 220° C eine gute Stunde vor sich hin. Die Tomaten sollen beginnend braune Ränder haben. Ich habe zwischendurch mal die Kräuter und den Knoblauch nach unten gestrichen, damit sie nicht verbrennen und bitter werden.
Nach der guten Stunde habe ich alles durch die Lotte passiert (5mm-Scheibe, die Kerne machen mir nix aus), nochmal aufgekocht und abgeschmeckt und dann in Weckgläser gefüllt. Die wurden noch 30 Minuten im Ofen eingekocht - fertig.
Ein Rest wurde gleich verkostet - ich habe eine neue Lieblingstomatensauce. Das wird bestimmt gleich wiederholt, damit ich im Winter genug Tomatenvorrat habe.
27.8.17
Am Attersee
Dieser Sommer hat uns ja wirklich verwöhnt mit vielen vielen Sonnentagen, reichlich Hitze und lauen Abenden. Wir waren also voller Zuversicht, dass auch das lang geplante Wochenende am Attersee uns mit Sonne verwöhnen würde. Schließlich war das unser Geschenk für Sohn und Schwiegertochter zur standesamtlichen Trauung - ein gemeinsames Wochenende, das Ziel wählten die Beiden aus.
Der Wetterbericht drohte mit Regen, wir fuhren trotzdem hoffnungsvoll und bei glühender Hitze los. Doch wie schon die letzten Male am Attersee hatte die Wettervorhersage recht - in der Nacht kam wie angekündigt das Gewitter und der Samstag war komplett verregnet.
Wir haben uns entschieden, das als Geschenk zu betrachten und uns einen gemütlichen Tag zu machen mit einem Spaziergang in einer recht kurzen Regenpause, einem Mittagsschläfchen, Lesen und Spielen. Der Sonntag zeigte sich zunächst freundlicher um dann beim Frühstück wieder auf heftigen Regen umzuschwenken. Die Schwiegertochter wünschte sich dann Gmundner Keramik. Eine gute Idee - wir machten eine Werkführung und kauften natürlich auch ein wenig ein. Mittags präsentierte sich der Traunstein noch umwölkt, aber auf dem See glänzte dann schon wieder die Sonne. Die haben wir auf der Uferpromenade noch genossen bevor es wieder nach Hause ging.
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Der Wetterbericht drohte mit Regen, wir fuhren trotzdem hoffnungsvoll und bei glühender Hitze los. Doch wie schon die letzten Male am Attersee hatte die Wettervorhersage recht - in der Nacht kam wie angekündigt das Gewitter und der Samstag war komplett verregnet.
Wir haben uns entschieden, das als Geschenk zu betrachten und uns einen gemütlichen Tag zu machen mit einem Spaziergang in einer recht kurzen Regenpause, einem Mittagsschläfchen, Lesen und Spielen. Der Sonntag zeigte sich zunächst freundlicher um dann beim Frühstück wieder auf heftigen Regen umzuschwenken. Die Schwiegertochter wünschte sich dann Gmundner Keramik. Eine gute Idee - wir machten eine Werkführung und kauften natürlich auch ein wenig ein. Mittags präsentierte sich der Traunstein noch umwölkt, aber auf dem See glänzte dann schon wieder die Sonne. Die haben wir auf der Uferpromenade noch genossen bevor es wieder nach Hause ging.
Bei der Ankunft brauchten wir erst mal Kaffee und Kuchen - die Autofahrt war zäh und lang. Das vertraute Kaffee bietet nicht nur eine Aussicht wie in den 50er Jahren sondern auch die beste Topfentorte.
Verregnet kann auch eindrucksvoll sein.
Der Abend versprach dann schon wieder besseres Wetter - und der Regen hat endlich aufgehört.
Gmundner Keramik - Trockenregale. Die Führung war interessant und gab einen Einblick in die vielen Handgriffe, die es braucht um ein Geschirrteil herzustellen. ("Wir nehmen die Stücke bis zu 60 mal in die Hand"). Alles wird dort vor Ort fabriziert. Die Preise sind dann doch ganz einleuchtend - Handarbeit will eben bezahlt sein.
Traumsee mit Schloss Ort und Gebirge.
Platte, Schälchen und ein Haferl aus Gmundner Keramik.
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Kalenderbild #34
Ein Kapernblüte. Von deren Schönheit war ich sehr fasziniert bei unserem Besuch in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Auch von den Gartenanlagen insgesamt. Wir haben viele Stunden dort verbracht und bei weitem nicht alles gesehen.
12.8.17
Kalenderbild #32
Wenn es schon sonst nichts zu sehen gibt auf demBlog zeig ich euch wenigstens mal wieder ein Kalenderbild. Zur Erinnerung, dass wir auch mal bei herrlichem Wetter am Attersee waren - der im Hintergrund liegt mit seinem Bergpanorama.
Die Wetteraussichten für das nahende Wochenende dort sind kläglich. Wir hoffen noch...
15.7.17
9.7.17
28.6.17
22.6.17
Kalenderbild #25
Eine Dampferfahrt auf dem Attersee - gemacht in einer Urlaubswoche an einem herrlichen und heißen Sommertag nach einer Wanderung, Rückweg über den See.
16.6.17
Pfingstrosen
Lieblingsblumen.
Ich habe ein sehr früh blühende Sorte im Garten, dunkelrot und inzwischen schon längs verblüht. Aber wir hatten Glück, sie blühten eine ganze Woche ohne Regen und haben mein Herz erfreut.
Bei der Nachbarin blühen sie erst jetzt, große gefüllte zartrosa Blüten. Sie machte mir eine große Freude mit ein paar Zweigen, die jetzt in der Vase das Wohnzimmer schmücken und beduften.
Und dann ist auch noch die gewebte Pfingstrose fertig geworden. Die Schwiegertochter (ja, inzwischen war Hochzeit und ich schulde Bericht und Fotos...) wünschte sich eine gewebte Stola in rosa. Beim Zusammenstellen der Farben hatte ich sofort die Pfingstrosen im Kopf - und so ist die Stola jetzt eine Mischung aus verschiedenen Rosatönen, von kräftig bis zart. Teilweise habe ich das Garn selbst gefärbt, auf Pinta solid - eine Qualität von Pascuali und eine Mischung aus Merino, Ramie und Seide, griffig und mit zartem Schimmer. Von dibadu dazu gekauft habe ich eine Merino-Seide-Mischung in ganz zarten Rosatönen, die mir so einfach nicht gelingen wollten.
Beim Schären der Kette habe ich mich dann spontan dazu entschieden alle drei Farbtöne als Verlauf in die Kette zu bringen. Abgewebt habe ich dann ebenfalls in drei großen Blöcken. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut, der Schal fällt wunderbar und schimmert ganz sanft. Die drei verschiedenen Farbtöne sind gut zu unterscheiden, es ist also kein Farbverlauf sondern eher sehr große Farbkaros. Ich hoffe der Empfängerin gefällt es - ich habe aber auch noch genug Material für ein zweites Modell.
Womit ich nicht zufrieden bin dieses Mal: der Rand ist teilweise etwas "schlabbrig", ich habe den Faden einfach manchmal zu locker eingelegt. Und: wieder einmal ist der Schal am Ende schmäler als zu Beginn. Ich will immer so wenig Webbreite wie möglich verlieren, webe also zu Beginn sehr aufmerksam und locker am Rand. Im webflow werde ich unaufmerksam und schneller und webe dichter - schon ists passiert, ich werde auch schmäler, der Rand wird straffer. Das versuche ich auszugleichen - siehe oben, es wird schlabbrig. Meistens bekomme ich es inzwischen ganz gut hin und der Unterschied ist minimal - dieses Mal habe ich deutlich gepatzt, es ist mindestens ein Zentimeter. Und ich habe auch bei der Kette geschludert, sie war nicht ganz gleichmäßig gespannt - das macht sich halt auch immer bemerkbar...
Insgesamt betrachtet trotzdem eine schöne Stola finde ich.
Ich habe ein sehr früh blühende Sorte im Garten, dunkelrot und inzwischen schon längs verblüht. Aber wir hatten Glück, sie blühten eine ganze Woche ohne Regen und haben mein Herz erfreut.
Bei der Nachbarin blühen sie erst jetzt, große gefüllte zartrosa Blüten. Sie machte mir eine große Freude mit ein paar Zweigen, die jetzt in der Vase das Wohnzimmer schmücken und beduften.
Und dann ist auch noch die gewebte Pfingstrose fertig geworden. Die Schwiegertochter (ja, inzwischen war Hochzeit und ich schulde Bericht und Fotos...) wünschte sich eine gewebte Stola in rosa. Beim Zusammenstellen der Farben hatte ich sofort die Pfingstrosen im Kopf - und so ist die Stola jetzt eine Mischung aus verschiedenen Rosatönen, von kräftig bis zart. Teilweise habe ich das Garn selbst gefärbt, auf Pinta solid - eine Qualität von Pascuali und eine Mischung aus Merino, Ramie und Seide, griffig und mit zartem Schimmer. Von dibadu dazu gekauft habe ich eine Merino-Seide-Mischung in ganz zarten Rosatönen, die mir so einfach nicht gelingen wollten.
Beim Schären der Kette habe ich mich dann spontan dazu entschieden alle drei Farbtöne als Verlauf in die Kette zu bringen. Abgewebt habe ich dann ebenfalls in drei großen Blöcken. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut, der Schal fällt wunderbar und schimmert ganz sanft. Die drei verschiedenen Farbtöne sind gut zu unterscheiden, es ist also kein Farbverlauf sondern eher sehr große Farbkaros. Ich hoffe der Empfängerin gefällt es - ich habe aber auch noch genug Material für ein zweites Modell.
Womit ich nicht zufrieden bin dieses Mal: der Rand ist teilweise etwas "schlabbrig", ich habe den Faden einfach manchmal zu locker eingelegt. Und: wieder einmal ist der Schal am Ende schmäler als zu Beginn. Ich will immer so wenig Webbreite wie möglich verlieren, webe also zu Beginn sehr aufmerksam und locker am Rand. Im webflow werde ich unaufmerksam und schneller und webe dichter - schon ists passiert, ich werde auch schmäler, der Rand wird straffer. Das versuche ich auszugleichen - siehe oben, es wird schlabbrig. Meistens bekomme ich es inzwischen ganz gut hin und der Unterschied ist minimal - dieses Mal habe ich deutlich gepatzt, es ist mindestens ein Zentimeter. Und ich habe auch bei der Kette geschludert, sie war nicht ganz gleichmäßig gespannt - das macht sich halt auch immer bemerkbar...
Insgesamt betrachtet trotzdem eine schöne Stola finde ich.
22.5.17
Entspannt gestrickt
Nach den Trachtenstrümpfen durften sich die Strickfinger entspannen.
Ich fand ein altes einzelnes Knäuel Farbverlaufsgarn im Vorrat und eine ganz einfache freie Anleitung von stitchnerd (ravelry) - und Rückzug war ein kleiner cowl fertig. Was für wunderbare Farben - schade, dass ich nur so wenig Garn hatte, das wäre auch ein schönes Webstück geworden.
Ich fand ein altes einzelnes Knäuel Farbverlaufsgarn im Vorrat und eine ganz einfache freie Anleitung von stitchnerd (ravelry) - und Rückzug war ein kleiner cowl fertig. Was für wunderbare Farben - schade, dass ich nur so wenig Garn hatte, das wäre auch ein schönes Webstück geworden.
Für den großen Mittleren Sohn wurden ein Paar Socken fertig, wieder mal aus Resten gestrickt und diesmal sogenannte "Mathe-Socken". Was einfach bedeutet, dass nach den Mengenverhältnissen der Reste berechnet wird, wie viele Reihen jeweils aus eine Restfarbe gestrickt werden. Hat Spaß gemacht und ist gut aufgegangen - es sind nur minikleine Reste übrig geblieben. (Und die entsorge ich mittlerweile ganz ohne schlechte Gewissen.)
Gestern habe ich auch endlich mal wieder gefärbt - alles ganz in pink/rosa. Die Schwiegertochter wünscht sich einen gewebten Schal - und den Wunsch erfülle ich natürlich sehr gern. Aber ihre Wunschfarbe ist in meinem umfangreichen Vorrat tatsächlich quasi gar nicht vorhanden. Also habe ich Garn bei der Herzkönigin gekauft und dazu verschiedene Rosatöne gefärbt. Nächster Schritt wird eine kleine Musterweberei um mir dieses Mal schon vor dem Schären und Bäumen der Kette einen Eindruck über die Optik zu verschaffen.
17.5.17
Kalenderbild #20
Auf der Fähre zur Überfahrt nach Amrum - Blick zurück aufs Festland nach Dagebüjl. Es war windig und kühl, aber herzliche Sonne. Ich schmecke fröhlich das Salz auf den Lippen und rieche das Meer.
Bald ist Urlaub - Vorfreude!
2.5.17
Große brennende Liab
Der Sohn wünschte sich neue Trachtenstrümpfe zur neuen Lederhose und am Besten sollten sie zur Hochzeit fertig sein. - Geschafft!
Das ist ein Bild der ersten Anprobe, auf diesem Foto sieht man das Muster einfach am Besten. Könnt ihr die Herzen sehen?
Die Strickerei war anstrengend für Kopf und Finger. In jeder Runde werden Maschen verzogen und für den Wadenkeil klebten die Augen am Chart wegen der Zu- und Abnahmen. Aber es war auch ein großer Strickspaß. Das Muster ist im Prinzip schnell im Kopf, sind ja immer kleine Musterstreifen, die sich schnell erschließen. Und nach der Aufpasserei mit den Zu- und Abnahmen ließ sich der Strumpf auch mitnehmen und unterwegs stricken. Für die Finger war allerdings immer was zu tun. Ich musste auf meinen Körper hören - sprich Schulter und Nacken im Gespür behalten, denn bei dieser Fingerfrickelei verspanne ich mich ganz gern.
Jetzt ist es geschafft, nach immerhin 6 Wochen Strickzeit. Die Strümpfe wiegen stolze 190g und werden zur Hochzeit Beine und Füße wärmen - laut Wettervorhersage war es doch gut, dass wir uns für Strümpfe entschieden haben. Die Loferl werden nachgeliefert, so dass der Bua auch im Sommer was an den Beinen hat zur Kurzen.
Das Muster ist von Maria Erlbacher in der Broschüre "Strickmuster aus dem Ennstal" veröffentlicht und ich habe es größenmäßig ein wenig angepasst. Die Wolle ist ganz normale Sockenwolle von Lang und Regia in Grau Melange und dunkelgrün, verstrickt mit 2,25 Nadeln.
27.4.17
Zwischendrin
Der Älteste Sohn heiratet. Wir befinden uns gerade zwischen Polterabend und Hochzeit.
Und weil der Sohn ja seit vielen Jahren und immer noch bei der örtlichen freiwilligen Feuerwehr ist, war der Polterabend ein größeres Ereignis. Das Wetter hat uns nicht gerade verwöhnt, es war richtig kalt und windig. Geregnet hat es aber zum Glück erst als die letzten Scherben zusammen gekehrt waren.
Und weil der Sohn ja seit vielen Jahren und immer noch bei der örtlichen freiwilligen Feuerwehr ist, war der Polterabend ein größeres Ereignis. Das Wetter hat uns nicht gerade verwöhnt, es war richtig kalt und windig. Geregnet hat es aber zum Glück erst als die letzten Scherben zusammen gekehrt waren.
Die Bar
Das war einer der eher übersichtlichen Materialkörbe...
Gute Zusammenarbeit
Was nicht gleich zerbrach wurde auf dem Garagendach gesammelt und später noch mal geworfen
Ziemlich viele Scherben - ziemlich viel Glück - oder? (irgend jemand ist ja immer Installateur, hier der Trauzeuge)
... und die Blasmusik war auch da.
Nach erfolgreichem Kehren wurde noch eingekehrt mit Leberkäs, Salaten, Musik und reichlich Spaß. Das Paar hatte alles bestens organisiert, es war ein gelungenes Fest für alle.
Kurze Pause und dann ist nächste Woche Hochzeit. Standesamt nur im Familienkreis - das sind dann doch auch schon reichlich Menschen. Ich habe Urlaub und kann dann entspannt ein wenig basteln und backen. Gestrickt werden muss auch noch, die Trachten-Hochzeitsstrümpfe sind noch nicht ganz fertig, nähern sich aber der Vollendung.
Vorfreude und Spannung, Erinnerung an die eigene Hochzeit - eine bewegende Zeit gerade.
18.4.17
Kalenderbild #16
Diese Jahr haben die Zierkirschen schon so wunderbar geblüht wie auf diesem Foto. Heute hat sie der Schnee erwischt und die Pracht hängt nass und verfroren am Baum. Ich freu mich einfach am Foto und schau nicht raus...
11.4.17
6.4.17
Kalenderbild #14 - Sehnsuchtsbild
Ostseestrand - gerne auch bei genau diesem Wetter.
Ich schaue auf das Bild uns spüre den Wind an mir zerren, die salzige Luft auf den Lippen, höre das Rauschen des Meers und das Schreien der Möwen. Sehnsuchtsort. Ich muss diese Jahr unbedingt ans Meer...
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