25.5.13

Urlaub - Tag 13

Wir brechen auf ins Bäder-Dreieck - Marienbad, Karlsbad, Franzensbad stehen auf dem Plan, ein ganzer Tag Zuckerbäcker-Architektur.

Marienbad





Ich mochte vor allem die Neuen Kolonnaden. Und den Singenden Brunnen - bezauberndes Wasserspiel zu Arien vom Band. 
Fantasiereise in  vergangene Zeiten fallen leicht unter so leicht wirkenden Verstrebungen und Kuppeln der Kolonnaden. Auf die Trinkkur verzichte ich freiwillig und die Warnung nicht mehr als 5 Becher zu trinken - überflüssig. Ich bekäme wahrscheinlich nicht mal einen runter...

Hübscher Park, viele Wasserspiele, mäßig belebt und überwiegend ältere Menschen.

Karlsbad






Wieder Fassaden zum Sattsehen, Brunnen, Wasserspiele, Park, Promenade, mehrere Kolonnaden. Alles größer, prunkvoller, besser renoviert - und sehr viel fest in russischer Hand. Und viel mehr Menschen unterwegs, der Altersdurchschnitt deutlich niedriger. Richtig feine Geschäfte mit edlem Schmuck, teurer Kleidung usw. Beeindruckend prächtig.

Franzensbad





Das kleinste Bad, der höchste Altersdurchschnitt. Unglaublich viele Rentner sind hier unterwegs. Trotzdem mein persönlicher Favorit. Ich fand es so unglaublich beschaulich hübsch und den licht bewaldeten Park vor unserem Hotel einfach herzerfrischend. Die beiden letzten Bilder zeigen das Hotel von außen und den Speisesaal. Hier haben wir wirklich fein gegessen, sowohl Abends als auch beim Frühstück. Schon ahnend, dass wir die Reise hier wohl vorzeitig abbrechen werden und das unser letzter Abend sein wird. Denn am Nachmittag erreichte uns ein Anruf von daheim - mein Vater war am Abend vorher schwer gestürzt, zwar glücklicherweise quasi unverletzt geblieben. Aber meine Mutter konnte gut ein wenig Unterstützung brauchen bei all den Dingen, die jetzt zu entscheiden und zu erledigen waren.








20.5.13

Urlaub - Tag 12

Durch Böhmen.

Erster Halt: Krumau. UNESCO-Welterbe.
Tolle Stadt, beeindruckend - und irgendwie künstlich. Ähnlich wie in Hallstatt und anderen sehr touristischen Städten erging es uns hier auch - die Stadt lebt nicht wirklich. Sie ist ein Schmuckstück, herausgeputzt, Läden und Restaurants ganz auf Touristen eingestellt. Um uns herum Englisch, Deutsch, Österreichisch und reichlich Japanisch. Tschechen quasi nur an den Verkaufsständen, in den Läden usw. - die leben hier nicht, jedenfalls nicht in der Innenstadt.











Zweiter Halt: Domazlice.
Ganz anders hier. Rund um uns nur Tschechen - sie bevölkern den Marktplatz, sitzen in den Cafés, beleben die Stadt. Der langgestreckte Platz ist wirklich beeindruckend schön, aber auch die angrenzenden Straßen lohnen sich für einen Spaziergang. Wir finden ein Quartier direkt hier am Platz, aber unser Zimmer geht nach hinten raus. 









Unser Hotel

Insgesamt ist hier alles ein bisschen fremd, wir können zwar die Schrift lesen, verstehen aber quasi nichts in dieser Sprache. Die wenigen Worte aus dem Reiseführer helfen da auch nicht weiter. So bin ich froh, dass die Speisekarte deutsche Untertitel hat. Die Verständigung ist mager - der junge Mann, der uns bedient und auch das einchecken im Hotel übernommen hat spricht grad so viel englisch, wie er unbedingt für seine Tätigkeit braucht. Ich fühle mich sehr ausländisch - und das nur 15 km von der deutschen Grenze entfernt.


19.5.13

Urlaub - Tag 11

Unser Aufenthalt nähert sich dem Ende.

Wir bleiben in der näheren Umgebung - schließlich ist Pfingsten und wahrscheinlich tummeln sich an den Sehenswürdigkeiten reichlich Menschen. Aus dem Rundweg um den Buchberg (Haushügel von Attersee) wird dann doch die "Gipfel"tour, weil wir unterwegs den Weg verlieren. Der gefundene Weg war aber außerordentlich schön und endete mal wieder mit herrlicher, aber heute sehr dunstiger Aussicht.





Tipp der Lohningers: auf dem Rückweg im Café Koberger einkehren und eine Topfentorte essen. Und so schauen wir durch überreichen Glyzinien-Bewuchs auf das Panorama. Geradezu kitschig.




Urlaub - Tag 10

Faulenzer-Tag.

Heute ist ja Urlaubs-Anreise-Tag und der Auftakt zum Pfingstwochenende. Wir bleiben im und am Haus und begnügen uns mit einem kurzen Ausflug zum Kronberg und einem Spaziergang zum Abendessen.
Ansonsten: Lesen, Spinnen, Stricken, Aussicht und Sonne genießen.

Und nicht zu vergessen: Die Hochzeitsmusik(er):






17.5.13

Urlaub - Tag 9

Längerer Entscheidungsprozess heute, wo es hingehen soll. Das Wetter zeigte sich zunächst eher durchwachsen, aber bis wir dann aufbrechen ist der Himmel strahlend blau. Und weil wohl morgen die großen Touristenströme hier einbrechen, entscheiden wir uns der St. Wolfgang, das heute noch relativ beschaulich war. Trotzdem natürlich alles ausgesprochen touristisch - Andenkenladen neben Nippesgeschäft, einige Reisegruppen sind auch schon unterwegs. Aber auf den Seeterassen ist noch wenig los, man könnte beschaulich Mittagessen. Aber wir starten nach der Besichtigung der wirklich eindrucksvollen Kirche auf den Pilgerweg. In falscher Richtung - eigentlich geht's natürlich von St. Gilgen nach St. Wolfgang. Zunächst auf der Straße durch Rieden und dann erstmal noch recht sonnig bergauf. Im Wald wird's dann richtig steil, ich komme ganz schön ins Schnaufen. 200 Höhenmeter können ganz schön viel sein, wenn es einfach so grad den Berg rauf geht. Oben angekommen sparen wir uns (leider) die kleinen Umwege zu den Ausblicken über den See und belassen es mit dem Blick durchs Fenster der kleinen Kapelle. Dann geht es gleich bergab zur ehemaligen Eremitage mit Kirche  und von dort wenn möglich noch steiler als der Aufstieg wieder bergab. In Fürberg steigen wir dann ins Schiff zurück nach St. Wolfgang. Das Wetter hat sich mittlerweile geändert -Dunkle Wolken am Himmel und wieder recht windig. Das macht sich auch in meinem Kopf bemerkbar, Migräne kündigt sich an.
Wieder zurück in der Pension erst mal Duschen, Schmerztablette nehmen, Kaffee trinken. Zum Abendessen gibt es Forelle. Hmm.

Der Blick über den See heute sehr verhängen und dunstig und jetzt sieht es sehr nach Regen aus. Den herrlichen Duft nach Heu würde ich euch gern mitschicken, ich liebe ihn.

Im Hintergrund immer wieder lautes Knallen. es wird geschossen, denn morgen wird hier in der Nachbarschaft geheiratet und das mit dem Schießen ist Tradition.  Unsere Gastherrin ist Brautjungfer und wird deshalb morgen Vormittag mit Musik abgeholt. Das lassen wir uns nicht entgehen...

16.5.13

Urlaub - Tag 8

Wetter gemischt. Ziemlich windig, die Sonne zeigt sich nur hin und wieder. Wir nehmen das Frühstück trotzdem auf der  Terrasse. Der Beste Ehemann findet, wir kommen heute mal ohne Wanderung aus. Wir entscheiden uns für einen Ausflug ins Ausseer Land.

Erste Station: Bad Aussee. Markttag.










Von da weiter an den Grundlsee und zum Toplitzsee laufen. Wir haben Glück und erwischen die Lücke zwischen zwei Reisegruppen. (Segen der Nebensaison - ich kann es nur wiederholen. Zur Hauptsaison will ich lieber nicht hier sein.) Zwischendurch können wir das Gefühl völliger Abgeschiedenheit genießen. 





Abschluss der Runde mit Altaussee. Mein persönlicher Favorit. Luft holen in der Gradieranlage, Kaffee im Strandcafe nach wenigstens kleiner Teilrunde um den See.




Und punktgenau pünktlich zum Schweinebraten heimgekehrt...