26.10.08

Spaziergang

Wenn ich unsere Reihenhaus-Zeilen verlasse komme ich aufs Feld und sehe ziemlich bald das:

Scheune 1

Sieht wunderbar ländlich aus - weiter Himmel, weites Land-

Etwas weiter und aus anderer Perspektive:

Scheune 2

ist dann doch die Nähe zur großen Stadt deutlich sichtbar. 

Auf der kleinen Spazierrunde hinterm Haus komme ich auch immer an einem kleinen Teich vorbei. Früher mal als Biotop angelegt und geplant wurde das Gelände bald wieder aufgegeben - die vielen Hunde die hier ohne Leine Gassi geführt werden haben die erwünschte Ansiedlung von Pflanzen und Tieren torpediert. Allein der Teich blieb übrig und eine Schotterfläche, die allmählich ziemlich eintönig zuwächst. 
Jetzt im Herbst ist oft nur eine Wasserpfütze übrig, die von weiten sehr unbelebt aussieht. Aber aus der Nähe gibt es dann doch wenigsten ein bisschen Leben zu entdecken:

Wasserschnecke

Wasserschnecken in Hülle und Fülle, die massenhaft abgestorbene Pflanzenteile finden. Ich finde die ja ziemlich faszinierend, wie sie kopfunter an der Wasseroberfläche hängend vorwärts kommen. Und um ein vielfaches sympathischer als ihre nackten Artgenossen.


Libelle

Und Libellen. Die große blaue wollte sich nicht fotografieren lassen. Und auch nicht die Ente, die hier immer mal wider landet. 



1 Kommentar:

  1. Liebe Christine, ich finde, das ist ein sehr wichtiger Bericht! Zeigt er doch, wie wir uns unsere Umgebung langsam zugrunde richten. Hauptsache, alles wird zugepflastert. Langsam, aber sicher geht uns die Schönheit der Natur und bodenständiger Dinge verloren. Sehr gut gelungen auch - der Bericht über den Überlebensversuch von Kleintieren in und am Teich. Einen lieben Sonntagsgruss, Brigitte

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