27.5.11

B wie Buchendorf

Meine frühe Erinnerung an Buchendorf ist eine Wanderung mit dem Grundschullehrer zur Keltenschanze. Was auch immer ich mir da spektakuläres erwartet hatte - die Enttäuschung war groß als wir schließlich an diesem schlichten Grashügel-Viereck standen. Immerhin ist mir auch noch in Erinnerung geblieben, dass die Römerstrasse durch Buchendorf führte (und durch Gauting, dessen Ortsteil Buchendorf ist.)


Im Hintergrund seht ihr links den Kirchturm und rechts den Wasserturm zwischen den Bäumen. 

Die Ortsmitte schmückt sich mit einer Mariensäule, die erst in den letzten Jahren restauriert wurde und frisch golden glänzt.


Bauernhof-Idyll gibt es hier noch. Einige Höfe werden auch noch richtig bewirtschaftet. Drum rum ältere und neuere, teilweise recht protzige Wohnbebauung. Sie stört zumindest nicht die Ortsmitte, die geprägt ist von den Höfen, der Kirche, die hoch über den Höfen steht und dem alten Schulhaus, einem großen Gebäude aus der Zeit der Jahrhunderwende, herrlichem Blumenschmuck und relativer Ruhe.




Inder Kirche ist ein herrlicher Barockalter, aber leider ist sie offenbar nur zu den Gottesdiensten geöffnet und so gibt es da kein Foto.

(Und noch eine Kindheitserinnerung: mit einer Freundin bei deren Tante in Buchendorf auf dem alten Hof im Heu übernachten. Neben laufender Nase wegen Heuschnupfen bescherte es mir auch einen juckenden Ausschlag. Aber es war toll und irgendwie so Abenteuer...)

1 Kommentar:

  1. Die Keltenschanze hat mich auch beeindruckt, obwohl man wirklich nicht viel sieht. Aber es ist schon toll zu wissen, dass soviel Geschichte direkt an unserer Haustüre vorbeigeführt hat.

    Liebe Grüße und nachträglich alles, alles Gute zu deinem Geburtstag!

    Quizzy

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