1.7.12

Urlaubseindrücke - Land

Beim Frühstück in Wien über tiscover.at gesucht und gefunden - ein Zufall und ein Glücksgriff. Pension Seeblick oberhalb vom Attersee. Dort angekommen aufs Zimmer - und das war unser Blick vom Balkon:


Ich habe das Spinnrad noch vor dem Koffer ausgepackt und gleich erst mal eine Runde gesponnen, Blick unverwandt über den See gerichtet. Was für eine Entspannung fürs Auge und für die Seele.
Wien war wunderbar. Aber eben auch ständig neue Eindrücke, ganz viel sehen, sammeln verarbeiten. Das hier war pure Entspannung.

 Richtung Attersee

Eigentlich hätte ich immer auf Balkon oder Terrasse der Pension sitzen können. Aber die Umgebung lockte auch. Z.B. ein Ausflug zu den Nixenfällen, mehr ein Spaziergang als eine Wanderung.

 Fels kurz vor dem Wasserfall - sieht aus wie ein Kopf im Profil

 Der Nixenfall

 Abendspaziergang bei aufziehendem Gewitter

 Regentag. Morgendlicher Blick über den See

 Wanderung zum Egelsee -sehr schön und sehr still mit herrlichen Ausblicken

Blick vom Gahberg - der Weiße Rabe ist auch mit.

Guter Plan für den letzten Abend: den Sonnenuntergang dort vom Gahberg aus  auf einer Terrasse sitzend beim Abendessen genießen. Überraschend hatte die Bergwirtschaft aber nur noch an den Wochenenden geöffnet. Also haben wir lange hungrig auf einer Bank gesessen und dann doch unten am See unser Abendessen genommen - mit herrlichem Sonnenuntergang.

Der Urlaub war eine sehr gelungene Kombination aus Stadt und Land, aus viel Input und Seele baumeln lassen. Und der Attersee ist in zwei Stunden erreichbar - dort werden wir bestimmt hin und wieder Entspannung suchen.

Urlaubseindrücke - Stadt

Die geringfügig kühleren Temperaturen am nächsten Tag wurden durch erhöhte Luftfeuchtigkeit übertroffen - das fand ich total ermüdend und anstrengend.

Wir begannen den Tag mit einer langen Trambahnfahrt nach Simmering zum Zentralfriedhof. Dort existiert noch ein Grab meines Urgroßvaters, das wir besucht haben. Der alte jüdische Friedhof hat seinen eigenen Charme und lud zu einem ausgiebigen Spaziergang ein.



Zurück in der Stadt liefen wir mal durch ein paar andere Gassen und Straßen, wenig Menschen und Trubel, aber wunderschöne Häuser, viele Kneipen - ganz viel Stadtgefühl einfach.


Zum Abkühlen wieder ins Museum, diesmal das MAK - Museum für angewandte Kunst. Kluge Wahl, denn dort war es nicht nur kühl, sondern einfach zauberhaft. Nicht nur die ausgestellten Dinge, sondern auch deren Präsentation und das Gebäude an sich.

 Spitzen - in allen Variationen - ein Beispiel

 Gläser - eine Vielfalt

 Der Saal Biedermeier -  viele Stühle

 Ein ganzer Gang Stühle hinter Leinwand

 noch einmal Gläser

 die Halle - für eine Veranstaltung bestuhlt

...von oben

Allmählich wurde es wirklich Zeit für einen Kaffeehausbesuch...

 eigenwilliger Schmuck im Kronleuchter

reiche Auswahl an Zeitungen

 man beachte das Bier zur gigantischen Marzipankartoffel


 Fiaker

 Spiegelung


Abend im Prater

Am folgenden Vormittag hatte der Beste Ehemann die Möglichkeit bei einer Segway-Tour  mitzufahren. Ich bin derweilen durch den Augarten und die umgebenden Straßen gelaufen. Das Wollgeschäft, das ich dabei entdeckt habe sah sehr interessant aus, war aber leider noch geschlossen. Von dort aus mit der Tram in die Stadt, wieder neue Wege in der Innenstadt gesucht und dann bei Regen schnell ins grade auftauchende jüdische Museum geflüchtet. Von dort aus Richtung Albertina, den Besten Ehemann getroffen und gemeinsam haben wir  die Sammlungen angeschaut. Leider war ein Teil der Prunkräume geschlossen, aber vielleicht wären wir auch eh schon nicht mehr aufnahmebereit gewesen. Etwas erschlagen, aber sehr erfüllt und zufrieden kamen wir aus dem Museum und mussten den geplanten Besuch im Sacher auslassen - wir waren für abends in Heiligenstadt zum Heurigen verabredet und die Zeit war zu knapp. Das Wetter war gnädig - es begann erst auf dem letzten Stück Heimweg zu regnen, im Heurigen und zum Absacker auf dem Karmeliterplatz (mit Public Viewing) konnten wir noch gut draußen sitzen.

 Treppe zur Albertina, dahinter die Oper

 Das Mahnmal von Hrdlicka gegen Krieg und Faschismus

Karlskirche

Tolle Stadt, tolle Stadt - wir konnten uns nicht trennen und fragten im Hotel nach der Möglichkeit länger zu bleiben -und dann regnete es am kommenden Morgen ausdauernd und heftig. Also doch Abfahrt und beim Frühstück schnell nach einer Bleibe im Salzkammergut suchen. 

30.6.12

Urlaubseindrücke - Stadt


Wien - vor über zwanzig Jahren waren wir zum letzten Mal dort. Davor auch schon ein paar Mal. Der Beste Ehemann ist damals keinesfalls in eine Gemälde-Galerie gegangen. Und auch nur in wenige ausgewählte Museen.
Das ist heute anders. Zum Glück. Denn es war heiß! Nachts beim Spazieren gehen durch die Stadt zeigte die Temperaturanzeige irgendwo noch 30° C an - um 23.30 Uhr. Und die Galerien und Museen sind klimatisiert - welch ein Genuss, um zwischendurch etwas abzukühlen. Das Hotelzimmer verfügte ebenfalls über eine Klimaanlage, so dass eine kleine Siesta am Nachmittag uns immer wieder fit machte für den Abend.
Wir waren wieder beeindruckt - eine tolle Stadt. Ich konnte mich gar nicht satt sehen an den wunderschönen Fassaden. Und obwohl wir ganz viel unterwegs waren, haben wir natürlich mal wieder nur einen Bruchteil gesehen.
Gewohnt haben wir relativ zentral in Leopoldstadt, nahe am Praterstern. Das würde ich beim nächsten Besuch wieder so machen, hat sich sehr bewährt und das Viertel hat mir gefallen.

Hier in loser Folge einfach ein paar Bilder und Eindrücke.



 Am ersten Abend beim Spazieren durch"unser" Viertel auf dem Karmeliter-Markt gelandet und dort auch gleich ein kleines Abendessen genommen. 

 Public Viewing am Donau-Kanal unter der Salzbrücke. Im Vordergrund White Raven, der uns begleitet.

Stephansdom - leuchtend vor dem mittlerweile dunkelblauen Himmel


Der nächste Tag beginnt am Belvedere. 


Nach der Gemäldesammlung durch den hitzeflirrenden und schattenlosen Garten. 



Fiaker

Aber wir gehen zu Fuß und verdienen uns das Mittagessen - Wiener Schnitzel im Fliglmüller (gemütlicher in der Bäckergasse als in der Wollzeile). So groß, dass wir geteilt haben und mit sehr sehr feinem Kartoffelsalat. 
Dann Siesta im klimatisierten Hotel.

 Nachmittags nach Schönbrunn. Einer der Brunnen im Garten. Trotz schattiger Wege war die Hitze lähmend.


Das Schloss

Vom Neptunbrunnen aus

 Gloriette - mit aufziehenden Gewitterwolken

 Vorderseite Schloß

Und zum Abschluss des Tages das andere Public Viewing - bei tröpfelndem Regen Live-Übertragung aus/an der Oper - Lucia di Lammermoor von Donizetti.

28.6.12

Wieder daheim

aber mit halbem Herz noch im Urlaub.
Es war eine gelungene Mischung aus Trubel, viel zu sehen, so vielen Eindrücken aus dem vor Hitze kochenden Wien und einigen Tagen totale Entspannung für Augen und Seele am Attersee. Die Bilder liegen noch unsortiert und unbearbeitet im Fotoordner und ich muss mich auch noch ein bisschen sortieren. Aber dann gibt es hier ein paar Eindrücke.
Deshalb heute nur mal wieder etwas aus der Rubrik "gelesen". Es ist auch nur ein Buch - in Wien war so viel, dass ich außer mal eine Seite im Reiseführer gar nicht gelesen habe. Und am See war ich sooo entspannt, dass ich auch kaum gelesen, sondern vor allem einfach in die Landschaft geschaut habe (am Spinnrad sitzend...).
Aber dieses eine Buch ist ein echtes Schmankerl - Suna von Pia Ziefle. Und weil schon so viele so gut darüber geschrieben haben, verlinke ich einfach meine Lieblingsartikel dazu und auch das Blog der Autorin.

18.6.12

Warum

es hier so still ist, kann ich auch nicht wirklich sagen.
Irgendwie ist grad viel los, aber doch auch nicht so richtig viel mehr als sonst. Trotzdem fehlt mir grad die Muße zu fotografieren, zu schreiben, zu stricken und sogar das Spinnrad ruht schon mehrere Tage....

Jetzt wird alles anders vielleicht, denn ab jetzt habe ich Urlaub. Heute vormittag mussten noch zwei Kurse nachgeholt werden - und seit dem Mittagskaffee habe ich frei.
Wichtige Dinge wurden grade noch erledigt, ein bisschen Papierkram und Ablage. Wäsche wartet noch auf Erledigung - und dann wird der Koffer gepackt und morgen geht es nach Wien. Seit 20 Jahren war ich dort nicht mehr und bin sehr gespannt.

Mit auf die Reise geht mein Spinnrad - und mein nigelnagelneues iPad. So lange war ich sicher, dass ich das nicht brauche. Aber wie sagt mein Schwager: "man braucht es nicht. Aber wenn man es hat kann man es gut brauchen."
So ist es. Ich habe es noch nicht gründlich erforscht und bin sicher, ich kann bald noch viel besser (ge)brauchen.
Wer auch so ein Apfelding besitzt - schreibt mir doch eure Lieblings-Apps, auf die ihr nicht mehr verzichten mögt. Die Flut der Apps erschlägt mich grad und ich kann gut Empfehlungen brauchen.




12.6.12

12 von 12 im Juni


Schon morgens die überreifen Bananen aus dem Obstteller gefischt und das Bananenkuchen-Lieblingsrezept gesucht

Hab ich euch schon mein MacBook in blau gezeigt?
Der Blumenkasten - erstaunlich, wie er trotz des ständigen Regens und der Kälte blüht 


Ich brauche dringend ein Passbild - mein Personalausweis ist schon seit Januar abgelaufen...
Also ab ins Einkaufszentrum und schnell noch die vom Wind verstrubbelten Haare richten - Spiegel im Fotostudio. 

Während er wartet fotografiert der Beste Ehemann die Decke in der Einkaufspassage

Mittagessen, Couscous mit Lamm - sehr fein, aber schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Blick in die Küche

Immer mehr Wolken - schnell nach Hause, bevor es uns auf den Rädern nass regnet

Klatschnasser Mohn



Juni - ohne Worte


Bananenkuchen fertig - mit kleiner Rezept-Variation, weil dann doch nur noch ein Ei und kaum noch Kokosflocken da waren. Dafür etwas mehr Banane und ein paar Nüsse. Lecker!

Heute Abend noch die "Take five"-Socken fertig gestrickt. Alle fünf Runden wechselt das Garn - lustvolle Resteverwertung 
Mehr 12von12 wie immer bei Frau Kännchen...

10.6.12

Ausgepackt




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Ich habe schon lange nicht mehr mitgemacht - jetzt gibt es mal wieder einen Produkttest. Farben der Getränke und Label gefallen mir gut. Mehr Info gibt es, wenn wir alles probiert haben.