15.9.11

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Die Atempause in Aiterbach ist längst vorbei. Aber es reicht noch in den Alltag herein, das Bild vom Steg aus über den See und in die Berge noch jederzeit abrufbar und damit auch die Ruhe und der Frieden, die ich dort immer verspüre.

Gut so. Denn der Start nach den Ferien stresst mich wie jedes Jahr. So schön die lange Pause ist - ich bin immer völlig entwöhnt von den vielen Terminen und kann mir dann gar nicht mehr vorstellen, wie das zu bewältigen ist. Und das erscheint mir wie ein unüberwindlicher Berg. So verbrachte ich das Wochenende eher angespannt, trotz herrlichem Wetter und reichlich Zeit im Garten und auf der Terrasse. Der Montag war dann auch gleich wieder 10-Stunden-Tag plus Abendtermin. Aber wunderbarer Weise war mir heute ein freier Tag geschenkt - warum auch immer, beginnen meine Donnerstag-Kurse erst nächste Woche und Chor entfällt heute auch.

Nur noch ein Schulkind bei uns - und der schon so selbständig, dass mich das quasi gar nicht mehr tangiert. Nur das Büchereinbinden, das bleibt mir. Völlig überraschend wurde seine Klasse völlig neu mit den beiden Parallelklassen gemischt. Die neue Mischung ist sich im Moment noch so fremd, dass die von den Lehrern ersehnte Ruhe im Klassenzimmer herrscht. Ich bin gespannt, wie lange es vorhalten wird.
Der Stundenplan ist umfangreich. Er hat das letzte Jahr Latein vor sich und vermutlich auch das letzte Jahr Französisch. Er muss in diesem Jahr seine Schwerpunkte wählen (- und sich entscheiden, ob er denn wirklich weiter machen will, bis zum Abitur).

Für das anstehende SoMit (soziales Miteinander) hat er sich mit Freundin und Freund ein eigenes Projekt ausgedacht - sie werden ein Schüler-Band-Konzert organisieren. Das wird reichlich Arbeit, wenn sie das zu dritt durchziehen müssen. Ich wünsch ihnen Durchhaltevermögen, viel Erfolg und ein paar helfende Hände/Unterstützer.

Der Mittlere Sohn ist noch auf der Suche. Im Moment vor allem nach einem Platz als FSJler oder BFDler. Daumen drücken, dass er die gewünschte Stelle in Schule/Hort bekommt. (Und ich bin auch erleichtert, wenn dieses Rumhängen ein Ende hat....)

Nächste Woche wird alles schon wieder Alltag sein und wir warten dann bereits auf die nächste Pause, die nächsten Ferien.

Kommentare:

  1. Ich tue mich auch immer schwer mit dem Start, wenn alle wieder aufstehen müssen und die ganze Organisiererei wieder beginnt. Wünsche dir trotzdem einen guten Start und eine entspanntere zweite Woche!
    LG Iris

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  2. Deine Ausführungen erinnern mich an vergangene Zeiten, als wir noch Schüler in unserem Haushalt hatten. Ich kann es schon nachvollziehen. Aber irgendwie kriegt man alles auf die Reihe.

    Du hast ja viel zu tun, halt die Ohren steif!

    Lieben Gruß, Brigitte

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