Vor zwei Jahren habe ich begonnen, diesen Kammzug von Melinoliesl auf der Spindel zu spinnen. Weit bin ich bisher nicht gekommen - die Spindel liegt und liegt in ihrem Korb. Jetzt will ich jeden Tag daran arbeiten und im besten Fall den ganzen Kammzug wegspinnen.
5.7.14
Spinn-Sport
Heute beginnt die Tour de France - und für viele Spinnerinnen parallel dazu die Tour de Fleece. Ich werde dieses Jahr auch daran teilnehmen und das ist meine persönliche Herausforderung:
4.7.14
Wolliges
Ich habe erstaunlich wenig gestrickt und gesponnen im Urlaub - mein Spinnrad war mitgereist und auch aufgebaut, aber ich habe es glaube ich auf kaum 4 Stunden Spinnen gebracht. Und das Strickzeug war zwar immer im Rucksack mit dabei, aber es war meistens viel zu ungemütlich kalt für längere Sitzpausen.
Gerat noch rechtzeitig zum Mitnehmen wurde ein leichter Sommer-Cowl fertig, gestrickt aus einer gut abgelagerten Drachenwolle - eine Mischung aus Wolle, Ramie und Seide. Viele Löcher und trotzdem angenehm warm - ich konnte ihn gut brauchen und habe ihn im schon Urlaub viel getragen.
Gerat noch rechtzeitig zum Mitnehmen wurde ein leichter Sommer-Cowl fertig, gestrickt aus einer gut abgelagerten Drachenwolle - eine Mischung aus Wolle, Ramie und Seide. Viele Löcher und trotzdem angenehm warm - ich konnte ihn gut brauchen und habe ihn im schon Urlaub viel getragen.
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| Das Modell heißt Montego-Bay-Scarf - ich habe die Fransen weggelassen und den Schal zum Cowl geschlossen. |
Und ein Paar Socken - ganz einfache Stinos - die die unglaubliche Zeit seit März gebraucht haben um fertig zu werden. Immerhin sind sie Größe 44/45...
Fertig gesponnen - eine weitere Aquarius-Färbung von Adoptivwolle, Qualität Southdown. Die Farbe ist einzigartig schön türkis, die Wolle aber viel weniger kuschlig als die anderen Aquarius-Varianten...
3.7.14
Die Insel
Es war Urlaub, die Einladung zu einem Fest zog uns weit in den Norden - was lag näher als beides miteinander zu verbinden und meine Sehnsucht nach Meer, Wind und Weite zu stillen...
| Unterwegs übernachtet in Schwarmstedt |
| Dagebüll |
| Auf Amrum |
| Wittdün - Blick vom Balkon in der Morgensonne (ja, ich bin auch im Urlaub Frühaufsteherin...) |
| Strand Wittdün |
| Frühstücksbesuch |
| Blick nach Föhr |
| Brütender Austernfischer (oder -fischerin?) |
| Wittdün - Blick zum Strand |
| in den Dünen |
29.5.14
In der Zwischenzeit
- hat der Keller einen neuen Teppichboden. Ringsum an den Wänden sind die alten Ivars wieder aufgebaut. Sieht lustig aus, denn es gibt rote, schwarze und naturfarbene Bretter und Leitern und die stehen jetzt kunterbunt durcheinander. Die Legos haben schon wieder ins Regal gefunden, die Schlagzeuge stehen an ihrem Platz. Der Rest noch so herum, im Keller, in der Garage in meinem Zimmer - einräumen geschieht häppchenweise.
- ist die Waschküche strahlend weiß gestrichen (großes Danke an den Besten Ehemann!), die neue Heizung (etwa halb so groß wie die alte) eingebaut und nach ein paar Aussetzern zu Beginn (einem zu empfindlichen Ventil geschuldet) läuft sie einwandfrei und quasi geräuschlos. Eine neue Wäscheleine ist gespannt und die Wäschelagerung wurde neu organisiert.
- hat die erste Runde Weiterbildung ein fröhliches und ausgelassenes Ende gefunden. Mangels ausreichender Anmeldung für die zweite Runde haben wir jetzt eine Pause - über die ich herzlich froh bin. Einen Start an diesem kommenden Wochenende könnte ich mir grad gar nicht vorstellen. Ein bisschen Nacharbeit ist noch zu tun und dann erst mal Pause.
- hatte ich Geburtstag und in diesem Jahr den ganzen Tag gearbeitet und nicht gefeiert. Versüßt habe ich ihn mir mit einem Strauße wunderbarer Pfingstrosen. Vom Besten Ehemann bekam ich eine neue Kamera - eine Nikon 3200. Hurra! Ich habe spätestens im nahenden Urlaub Zeit mit mich den Finessen auseinanderzusetzen, im Moment probiere ich so ein bisschen rum und die Bilder sind schon alle aus der "Neuen"
- haben wir in großer Familienrunde heute nachgefeiert. Ich koche und backe einfach so gern, dass ich zu diesem Zweck heute schon um 6.00 Uhr aufgestanden bin und beides getan habe. So entstanden Rhabarberkuchen mit Nussbaiser, Biskuitroulade mit Ricotta-Erbeer-Creme, Chicen Huli-Huli, Blätterteigecken mit Spinat und Schafskäse, das must-have-Müsli, Tomate-Mozzarella, Käse-und Wurstplatte. Die Freundin des Mittleren Sohnes hat ab 8.00 Uhr geholfen, der Beste Ehemann hat die niederen aber unverzichtbaren Tätigkeiten wie abspülen, wegräumen, Tischdecken, Semmeln holen übernommen. Und trotz neuer Kamera hätte ich gar nichts davon fotografiert, wenn nicht meine Schwester mich erinnert hätte. So gibt es immerhin Fotos von halb leergegessenen Platten. Chicken huli-huli ist so lecker, das wird wiederholt, Rezept folgt noch. Die eigentlich bewährte Bsikuitrolle sträubte sich heute und sieht wenig hübsch aus, der Rhabarber ist fein und geht so schnell, ebenfalls wiederholenswert. Es war eine gelungene Frühstücks-Mittags-Kaffee-Mischung (und wie immer geht das Essen viel schneller als das Zubereiten...)
- endete mein 15-Stunden-Vertrag bei der Bib und ab nächster Woche arbeite ich dann 20 Stunden mit unbefristetem Vertrag, also auch jeden Dienstag. Die Woche wird vorübergehend recht voll, aber ab August enden dann meine Kurse am Freitag und ich gebe sie an eine Kollegin ab, so dass ich insgesamt kaum mehr Stunden arbeite als jetzt. Aber der freie Dienstag ist Geschichte.
- hat der Jüngste Sohn seine letzte Abiturprüfung hinter sich gebracht. Morgen werden die Noten bekannt gegeben. Wir sind alle ganz zuversichtlich, dass das Kapitel Schule damit dann abgeschlossen ist. Hurra rufe ich vorsichtshalber doch erst morgen...
14.5.14
Viel los
hier.
Nach den freien Tagen um den ersten Mai drängt sich plötzlich alles zusammen.
Am eigentlich freien Dienstag war ein Mitarbeiter-Vormittag zu Feldenkrais. Passend zu unserer Arbeit haben wir dabei den Bewegungen des Babys nachgespürt. Es war ausgesprochen intensiv - und danach war mein Rücken so unglaublich leicht und schmerzfrei - unfassbar! Ein toller Vormittag.
Nach zwei ganz vollen Tagen freut ich mich auf einen entspannten Freitag - die Migräne hat offenbar genau auf diesen entspannten Moment gewartet und verdarb mir den Nachmittag.
Das Wochenende war voll mit schönen Dingen
Am Samstag fand das 10jährige Jubiläum des Maschentreffs in größerem Rahmen statt. Ich vermisste zwar ein paar der "alten" Gesichter, aber dafür begegnete ich einigen neuen. Es war ein wunderbarer Tag, den ich aus vollen Zügen genossen habe (und kein einziges Foto!)
Am Sonntag besuchten wir den Mittleren Sohn und dessen Freundin in Eichstätt. Dort schlenderten wir bei wechselhaftem Wetter über den Flohmarkt und ich habe einen blauen Lumi-Bären erstanden. Der Älteste Sohn und Freundin fanden eine ganze Kiste Blümchengeschirr. Freu!
Die Freundin hat sehr leckeres Mittagessen gekocht, das wir in ihrer Küche verspeist haben. Schönes WG-Haus mit viel Platz. Die von ihr gebackene Tarte haben wir dann nach einem Stadtbesichtigungs-Spaziergang (inzwischen sonnig) beim Mittleren Sohn verspeist. Alles ein bisschen kleiner dort, dafür ganz frisch hergerichtet und renoviert - ebenfalls sehr schön und mit einem herrlichen Blick über die Stadt. (Der Anstieg ist auch recht steil - schnauf).
Ich muss bald wieder hin, zu Einkaufszeiten - ich entdeckte schöne Taschen in grün und türkis im Schaufenster und einen netten Wollladen. (Und wieder keine Fotos - die Kamera blieb daheim liegen.)
Diese Woche ist voll, voll, voll. Arbeiten, Vorbereiten des Wochenendes, Leerräumen und streichen des Kellers (hat zum Glück gestern der Beste Ehemann übernommen, das Streichen), weil heute der Teppichboden geliefert wird. Das Wohnzimmer sieht grad lustig aus, vollgestellt mit den Schlagzeugen und den letzten Kisten aus dem Keller. Alles wieder runter räumen (der Jüngste Sohn und der Beste Ehemann, weil ich in der Bibliothek bin).
Freitag und Samstag Weiterbildung.
Am Sonntag dann Regale aufstellen im großen Keller und die Waschküche leer machen, denn am Dienstag/Mittwoch wird die neue Heizung geliefert und eingebaut.
Nach und nach alles wieder einräumen - ein Glück, dass wir die Garage haben und uns Zeit lassen können. So können wir warten bis auch die Heizung fertig ist und erst dann den großen Kellerraum wieder befüllen.
Der Jüngste Sohn hat die schriftlichen Prüfungen des Abiturs hinter sich. Nie mehr Unterricht! Fühlt sich komisch an, sagt er. Aber auch toll.
Nach den freien Tagen um den ersten Mai drängt sich plötzlich alles zusammen.
Am eigentlich freien Dienstag war ein Mitarbeiter-Vormittag zu Feldenkrais. Passend zu unserer Arbeit haben wir dabei den Bewegungen des Babys nachgespürt. Es war ausgesprochen intensiv - und danach war mein Rücken so unglaublich leicht und schmerzfrei - unfassbar! Ein toller Vormittag.
Nach zwei ganz vollen Tagen freut ich mich auf einen entspannten Freitag - die Migräne hat offenbar genau auf diesen entspannten Moment gewartet und verdarb mir den Nachmittag.
Das Wochenende war voll mit schönen Dingen
Am Samstag fand das 10jährige Jubiläum des Maschentreffs in größerem Rahmen statt. Ich vermisste zwar ein paar der "alten" Gesichter, aber dafür begegnete ich einigen neuen. Es war ein wunderbarer Tag, den ich aus vollen Zügen genossen habe (und kein einziges Foto!)
Am Sonntag besuchten wir den Mittleren Sohn und dessen Freundin in Eichstätt. Dort schlenderten wir bei wechselhaftem Wetter über den Flohmarkt und ich habe einen blauen Lumi-Bären erstanden. Der Älteste Sohn und Freundin fanden eine ganze Kiste Blümchengeschirr. Freu!
Die Freundin hat sehr leckeres Mittagessen gekocht, das wir in ihrer Küche verspeist haben. Schönes WG-Haus mit viel Platz. Die von ihr gebackene Tarte haben wir dann nach einem Stadtbesichtigungs-Spaziergang (inzwischen sonnig) beim Mittleren Sohn verspeist. Alles ein bisschen kleiner dort, dafür ganz frisch hergerichtet und renoviert - ebenfalls sehr schön und mit einem herrlichen Blick über die Stadt. (Der Anstieg ist auch recht steil - schnauf).
Ich muss bald wieder hin, zu Einkaufszeiten - ich entdeckte schöne Taschen in grün und türkis im Schaufenster und einen netten Wollladen. (Und wieder keine Fotos - die Kamera blieb daheim liegen.)
Diese Woche ist voll, voll, voll. Arbeiten, Vorbereiten des Wochenendes, Leerräumen und streichen des Kellers (hat zum Glück gestern der Beste Ehemann übernommen, das Streichen), weil heute der Teppichboden geliefert wird. Das Wohnzimmer sieht grad lustig aus, vollgestellt mit den Schlagzeugen und den letzten Kisten aus dem Keller. Alles wieder runter räumen (der Jüngste Sohn und der Beste Ehemann, weil ich in der Bibliothek bin).
Freitag und Samstag Weiterbildung.
Am Sonntag dann Regale aufstellen im großen Keller und die Waschküche leer machen, denn am Dienstag/Mittwoch wird die neue Heizung geliefert und eingebaut.
Nach und nach alles wieder einräumen - ein Glück, dass wir die Garage haben und uns Zeit lassen können. So können wir warten bis auch die Heizung fertig ist und erst dann den großen Kellerraum wieder befüllen.
Der Jüngste Sohn hat die schriftlichen Prüfungen des Abiturs hinter sich. Nie mehr Unterricht! Fühlt sich komisch an, sagt er. Aber auch toll.
5.5.14
Herbstlaub im Frühling
Aus den gelben Batts und einem Kammzug von dibadu in BFL/Seide wurde dieses Garn. Es ist dreifädig gezwirnt - 2 Fäden vom dibadu-Kammzug und ein Faden gelb - ungefähr 340 Meter bei 130g. Ich denke es werden ein paar warme Handschuhe daraus.
Torte
zum Geburtstag - das schönste Geschenk für den Jüngsten Sohn war sicher der Sonderpreis, den er und sein Freund bei einem Bandcontest erspielt und ersungen haben - ein Coaching-Tag bei einem erfahrenen Komponisten...
30.4.14
Leer
ist der Keller. Nur die Werkbank und die Schlagzeuge stehen noch dort.
Alles Nasse wurde entsorgt, das Übrige im Haus und der Garage verteilt. Ob Wasser unter den PVC-Boden gelaufen ist? Das lässt sich so wohl nicht feststellen, also einfach ein paar Tage warten, ob sich übler Geruch entwickelt, der dann eindeutig auf Feuchtigkeit unter dem Plastik hinweist. (Bitte nicht!)
Die Wände können inzwischen gestrichen werden. Die Kiste mit den Malerutensilien - wo? Vermutlich in der Garage, ganz hinten. Sie war eine der ersten, die wir ausgelagert haben...
Übrigens habe ich einen ganzen Kombi-Kofferraum (umgelegete Sitze) mit Legos ebenfalls in die Garage gebracht! Wir sollten uns wirklich mal von ein paar Schätzchen trennen....
Alles Nasse wurde entsorgt, das Übrige im Haus und der Garage verteilt. Ob Wasser unter den PVC-Boden gelaufen ist? Das lässt sich so wohl nicht feststellen, also einfach ein paar Tage warten, ob sich übler Geruch entwickelt, der dann eindeutig auf Feuchtigkeit unter dem Plastik hinweist. (Bitte nicht!)
Die Wände können inzwischen gestrichen werden. Die Kiste mit den Malerutensilien - wo? Vermutlich in der Garage, ganz hinten. Sie war eine der ersten, die wir ausgelagert haben...
Übrigens habe ich einen ganzen Kombi-Kofferraum (umgelegete Sitze) mit Legos ebenfalls in die Garage gebracht! Wir sollten uns wirklich mal von ein paar Schätzchen trennen....
28.4.14
Wasser
im Keller!
Der Jüngste Sohn ruft während der Arbeit an, dass der Keller ganz nass sei. Ich dachte ganz naiv erst mal an die Waschküche und eine auslaufende Waschmaschine. Aber nein - der große Keller. Der, der voller Zeug steht. In dem meine Wolle lagert. Die Schlagzeuge. Die Fotos und Fotoalben. Die Legos. und wie sollte es bei uns anders sein - jede Menge Kruscht.
Es tropfte aus dem Absperrhahn für das Gartenwasser, den wir am Samstag wieder aufgedreht hatten. Seither unbemerkt in aller Stille Tropfen für Tropfen auf den Boden, lief unter der Trennwand und dem Schrank durch und durchnässte gute Teile des Teppichs - der aber wiederum so gut aufgesaugt hat, dass das Wasser wenigstens nicht bis in die Musik-Ecke gelaufen ist. Die Instrumente stehen also trocken.
Was für ein Glück, dass der Jüngste Sohn ziemlich patent ist. Eimer unter den tropfenden Hahn, viele Handtücher zum Wasser aufsaugen im Kellerteil ohne Teppichboden, die ganz nass gewordenen Sachen schon mal ausgeräumt - das war der Stand, als der Beste Ehemann und ich heimkamen.
Inzwischen ist der halbe Keller geräumt. Zum Glück haben wir eine Garage, in die wanderte der ganze Werkzeugkram, die Koffer, alle möglichen Ersatzteile. Die Kartonsammlung und etliche Holzbretter und Übrigbleibsel von irgendwelchen Regalen sind halbnass geworden und werden entsorgt - morgen auf den Bauhof. Die Wolle und alle meine Strickbücher, Bastelsachen sind in meinem Zimmer - so viel Wolle aus dem Keller in den ersten Stock - das war echtes Fitnesstraining. Da rächt sich meine Sammelleidenschaft.
Die andere Hälfte wird morgen ausgeräumt. Unendlich viele Legosteine, Fotoalben und Noten, die Schlagzeuge und ein Schrank müssen vermutlich auch in der Garage geparkt werden. Dann den Teppich raus und hoffen, dass es unter dem PVC-Boden trocken geblieben ist.
Eigentlich wollte ich am Donnerstag mein Zimmer streichen. Jetzt wird es wohl der Keller.
Wir nehmen es mit Humor: wir haben einfach zu viel Kram. Jetzt sind wir gezwungen mal alles in die Hand zu nehmen, einiges zu entsorgen und den Keller einfach mal neu zu organisieren.
Wird schon.
(Und im übrigen musste ich zwischendurch immer wieder an die vielen Überschwemmungen denken, und die Menschen, bei denen nicht nur knapp zwei Zentimeter Wasser auf dem Kellerfussboden standen, sondern alles schwamm - eigentlich alles ganz harmlos bei uns...)
Der Jüngste Sohn ruft während der Arbeit an, dass der Keller ganz nass sei. Ich dachte ganz naiv erst mal an die Waschküche und eine auslaufende Waschmaschine. Aber nein - der große Keller. Der, der voller Zeug steht. In dem meine Wolle lagert. Die Schlagzeuge. Die Fotos und Fotoalben. Die Legos. und wie sollte es bei uns anders sein - jede Menge Kruscht.
Es tropfte aus dem Absperrhahn für das Gartenwasser, den wir am Samstag wieder aufgedreht hatten. Seither unbemerkt in aller Stille Tropfen für Tropfen auf den Boden, lief unter der Trennwand und dem Schrank durch und durchnässte gute Teile des Teppichs - der aber wiederum so gut aufgesaugt hat, dass das Wasser wenigstens nicht bis in die Musik-Ecke gelaufen ist. Die Instrumente stehen also trocken.
Was für ein Glück, dass der Jüngste Sohn ziemlich patent ist. Eimer unter den tropfenden Hahn, viele Handtücher zum Wasser aufsaugen im Kellerteil ohne Teppichboden, die ganz nass gewordenen Sachen schon mal ausgeräumt - das war der Stand, als der Beste Ehemann und ich heimkamen.
Inzwischen ist der halbe Keller geräumt. Zum Glück haben wir eine Garage, in die wanderte der ganze Werkzeugkram, die Koffer, alle möglichen Ersatzteile. Die Kartonsammlung und etliche Holzbretter und Übrigbleibsel von irgendwelchen Regalen sind halbnass geworden und werden entsorgt - morgen auf den Bauhof. Die Wolle und alle meine Strickbücher, Bastelsachen sind in meinem Zimmer - so viel Wolle aus dem Keller in den ersten Stock - das war echtes Fitnesstraining. Da rächt sich meine Sammelleidenschaft.
Die andere Hälfte wird morgen ausgeräumt. Unendlich viele Legosteine, Fotoalben und Noten, die Schlagzeuge und ein Schrank müssen vermutlich auch in der Garage geparkt werden. Dann den Teppich raus und hoffen, dass es unter dem PVC-Boden trocken geblieben ist.
Eigentlich wollte ich am Donnerstag mein Zimmer streichen. Jetzt wird es wohl der Keller.
Wir nehmen es mit Humor: wir haben einfach zu viel Kram. Jetzt sind wir gezwungen mal alles in die Hand zu nehmen, einiges zu entsorgen und den Keller einfach mal neu zu organisieren.
Wird schon.
(Und im übrigen musste ich zwischendurch immer wieder an die vielen Überschwemmungen denken, und die Menschen, bei denen nicht nur knapp zwei Zentimeter Wasser auf dem Kellerfussboden standen, sondern alles schwamm - eigentlich alles ganz harmlos bei uns...)
26.4.14
Gelb und Blau
Für diesen Kammzug aus dem Spinnabo von dibadu wollte ich gern einen Partner - aus 100g sind ja doch immer nur eher kleine Projekt möglich.
Ich wählte gelbe Kammzüge aus der letzten Färbeaktion, ein wenig braunes Merino, ein wenig krappgefärbtes BFL und ein wenig Hanf und kartierte das alles zu diesen Batts.
Die Batts lockten mich gleich ans Spinnrad - und obwohl gelb ja nicht so meine Farbe ist, das Spinnen ist die reine Freude und das entstehende Garn gefällt mir sooo gut - ein bisschen rustikal, tweedig und so schön meliert - ich bin ganz begeistert.
Außerdem habe ich noch aus diversen Blau-u. Grautönen ein paar Rolags kartiert, alles Merino.
23.4.14
Bücher und so
Welttag des Buches - und auf meinem Blog gabs da noch nie was dazu. Lesestoff vermitteln, wenn möglich auch Lesefreude ist mein täglich Brot. Ich habe also quasi jeden Tag einen Buchtag.
Aber heute nehme ich mal die Frage von Frau Frische Brise auf: Was bedeuten Bücher für dich?
Ich bin mit Büchern groß geworden - meine Eltern haben viel gelesen, im Haus waren Bücher verteilt und es wurden stetig mehr. Mein Vater hat mir Geschichten erzählt, meine Mutter vorgelesen. Und auch ich hatte schon bald einen eigenen kleinen Bücherschatz. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich schnell lesen gelernt habe, auf jeden Fall gab es dann auch eine Bücherei im neu gebauten Rathaus. Und ich wurde Stammgast dort und habe mich durch einen Großteil des Kinder- und Jugendbuch-Bestandes gelesen. Viele Bücher mehrfach, viele Geschichten haben mich so gefesselt und beeindruckt, dass ich förmlich in ihnen versunken bin. Ich habe viel und schnell gelesen und querbeet eigentlich alles: Hanni und Nanni, Trotzkopf, Susanne Barden. Oliver Twist, Mary Poppins, Alice im Wunderland. Mond, Mond Mond, jede Menge Astrid Lindgren (Mio mein Mio!). Sogenannte Problemliteratur über Rassismus, Alkoholismus, Drogensucht, historische Literatur - eine Zeit lang waren Archäologie und ferne Welten meine Lieblingsthema. Aber auch das allgegenwärtige Readers Digest und die regelmäßig ins Haus kommenden Buchklubtitel.
Kein Geburtstag, kein Weihnachten ohne Buchgeschenke. Keiner dieser Tag, ohne dass ich mich mit dem Buch auf einen meiner Lieblingsplätze verzogen hätte um einfach wegzutauchen.
Schullektüre war ein Vergnügen und öffnete mir Augen und Sinn für Sprache und Literatur. Es macht mir Spaß, mich mit Inhalten und Stil auseinanderzusetzen. Ich entdeckte Lyrik. Einzig Schauspiel blieb mir als gelesener Text verschlossen - aber Theater! Welche Entdeckung! Heute sehne ich mich manchmal danach, wieder so intensiv mit Texten zu arbeiten wie damals.
Bibliothekarin heute - immer von Büchern umgeben, aber wenig Zeit zum Lesen im Beruf. Und oft genötigt, mal schnell quer zu lesen, sich einfach einen Überblick oder Eindruck zu verschaffen. Und dann zu wissen, wo was zu finden ist. Ein wenig beurteilen, was zu wem passt und welchen Ansprüchen gerecht wird. Und ständig lockt das Buch - meine Merkliste ist unendlich.
Bücher sind ein Teil meines Lebens. Immer noch lese ich viel und schnell, aber viel weniger als früher. Immer noch interessiert mich alles mögliche. Einen Tag ohne Buch gibt es nicht, einschlafen ohne ein paar Seiten zu lesen - geht nicht. Ein Buch oder inzwischen ein ebook-reader sind immer dabei.
Bücher sind Türen in andere Welten, erheitern mich, bewegen mich, berühren mich, verändern mich, bringen mich zum lachen, weinen, nachdenken, lassen mich lernen und erleben. Sie umgeben mich - auch in unserem Haus werden sie immer mehr. Es gibt Lieblingsbücher, die ich immer wieder lese und immer wieder neu entdecke. Und manche sind einfach schön anzuschauen.
Aber heute nehme ich mal die Frage von Frau Frische Brise auf: Was bedeuten Bücher für dich?
Ich bin mit Büchern groß geworden - meine Eltern haben viel gelesen, im Haus waren Bücher verteilt und es wurden stetig mehr. Mein Vater hat mir Geschichten erzählt, meine Mutter vorgelesen. Und auch ich hatte schon bald einen eigenen kleinen Bücherschatz. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich schnell lesen gelernt habe, auf jeden Fall gab es dann auch eine Bücherei im neu gebauten Rathaus. Und ich wurde Stammgast dort und habe mich durch einen Großteil des Kinder- und Jugendbuch-Bestandes gelesen. Viele Bücher mehrfach, viele Geschichten haben mich so gefesselt und beeindruckt, dass ich förmlich in ihnen versunken bin. Ich habe viel und schnell gelesen und querbeet eigentlich alles: Hanni und Nanni, Trotzkopf, Susanne Barden. Oliver Twist, Mary Poppins, Alice im Wunderland. Mond, Mond Mond, jede Menge Astrid Lindgren (Mio mein Mio!). Sogenannte Problemliteratur über Rassismus, Alkoholismus, Drogensucht, historische Literatur - eine Zeit lang waren Archäologie und ferne Welten meine Lieblingsthema. Aber auch das allgegenwärtige Readers Digest und die regelmäßig ins Haus kommenden Buchklubtitel.
Kein Geburtstag, kein Weihnachten ohne Buchgeschenke. Keiner dieser Tag, ohne dass ich mich mit dem Buch auf einen meiner Lieblingsplätze verzogen hätte um einfach wegzutauchen.
Schullektüre war ein Vergnügen und öffnete mir Augen und Sinn für Sprache und Literatur. Es macht mir Spaß, mich mit Inhalten und Stil auseinanderzusetzen. Ich entdeckte Lyrik. Einzig Schauspiel blieb mir als gelesener Text verschlossen - aber Theater! Welche Entdeckung! Heute sehne ich mich manchmal danach, wieder so intensiv mit Texten zu arbeiten wie damals.
Bibliothekarin heute - immer von Büchern umgeben, aber wenig Zeit zum Lesen im Beruf. Und oft genötigt, mal schnell quer zu lesen, sich einfach einen Überblick oder Eindruck zu verschaffen. Und dann zu wissen, wo was zu finden ist. Ein wenig beurteilen, was zu wem passt und welchen Ansprüchen gerecht wird. Und ständig lockt das Buch - meine Merkliste ist unendlich.
Bücher sind ein Teil meines Lebens. Immer noch lese ich viel und schnell, aber viel weniger als früher. Immer noch interessiert mich alles mögliche. Einen Tag ohne Buch gibt es nicht, einschlafen ohne ein paar Seiten zu lesen - geht nicht. Ein Buch oder inzwischen ein ebook-reader sind immer dabei.
Bücher sind Türen in andere Welten, erheitern mich, bewegen mich, berühren mich, verändern mich, bringen mich zum lachen, weinen, nachdenken, lassen mich lernen und erleben. Sie umgeben mich - auch in unserem Haus werden sie immer mehr. Es gibt Lieblingsbücher, die ich immer wieder lese und immer wieder neu entdecke. Und manche sind einfach schön anzuschauen.
Mit zunehmendem Alter
auf mehr Sicherheit bedacht versuche ich schon seit geraumer Zeit meine befristete Anstellung bei der Stadt in eine unbefristete zu verwandeln.
Jetzt hats geklappt.
In naher Zukunft arbeite ich dann 20 Stunden in der Bibliothek, dafür muss ein Kursvormittag fallen. Vermutlich werde ich für eine Übergangszeit noch beides in den Freitag quetschen - was mir lange Freitage bis 19.00 Uhr beschert und die Möglichkeit nimmt, wenigstens hin und wieder zum Stricktreff zu gehen. Aber das ist ja nur vorübergehend...
Insgesamt auf jeden Fall ein "Freu"-Ereignis!
Jetzt hats geklappt.
In naher Zukunft arbeite ich dann 20 Stunden in der Bibliothek, dafür muss ein Kursvormittag fallen. Vermutlich werde ich für eine Übergangszeit noch beides in den Freitag quetschen - was mir lange Freitage bis 19.00 Uhr beschert und die Möglichkeit nimmt, wenigstens hin und wieder zum Stricktreff zu gehen. Aber das ist ja nur vorübergehend...
Insgesamt auf jeden Fall ein "Freu"-Ereignis!
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