23.10.12

Wolle Wolle

Ein Ausflug nach Ingolstadt mit kurzem Zwischenstopp bei der Wollmeise - wer kann da widerstehen:


Fritzi Frizzante - Lace

Neptun - DK

Erbse - DK


Und der Merino-Rustico-Kammzug von dibadu ist versponnen. Richtig weich ist das nicht geworden, der Flachs ist einfach hart, aber auch sehr stabil. Die ursprünglich knalligen Farben haben sich wieder wunderbar gemischt und so sieht das richtig frühlingshaft aus.


7.10.12

Geprobt

Wieder mal ein Wochenende in Agatharied mit dem Chor. Wie immer komme ich zwar müde aber gleichzeitig sehr belebt zurück. Und diesmal mit der Klarheit, dass ich im Lauf der Woche noch reichlich Text und ein wenig rhythmische Feinheiten auswendig lernen muss. Denn nächsten Samstag geben wir ein Konzert:




2.10.12

Husten und Räuspern

Den ersten Tag überstanden.

Trotz Erkältung und Nebel geradelt. Hat gut getan, die kühle feuchte Luft. Um die Wiesen rum erwartungsgemäß alles gesperrt, teilweise sogar für Radfahrer! Lästig.

Mit zwei ganz neuen Gruppen gestartet und mich mit beiden gleich ganz wohl gefühlt. Manchmal gibt es ja so ein spontanes Gefühl von: das harmoniert. Die Mütter, die Kinder und ich. Sehr schön. Nur Singen fiel fast komplett aus, wegen eh ständigem Husten.

Dann in die Bib geradelt. Wieder an der mittlerweile stark frequentierten und lauten Wiesen vorbei. Und jetzt war auch klar, warum da nicht geradelt werden soll - die Menschen-Ströme bewegen sich schon mittags so ununterbrochen dorthin, dass ich eh nur schieben konnte. Wo ist nur die gemütliche Mittagswiesn hin?

In der Bib mal wieder Personal-Engpass wegen Krankheiten und Urlaub. Dafür waren die Leser alle wieder da - non-stop zu tun an der Info (ständig Hustenbonbons im Mund, damit ich die Fragenden nicht hustend verschrecke). Keine Chance irgendeine interne Arbeit nebenher zu erledigen.  Also werde ich Donnerstag da wohl ganz früh aufschlagen, damit ich den Urlaubsstau abarbeiten kann. Trotzdem - auch hier, schön wieder da zu sein. Ich mag meinen Arbeitsplatz.

Heimradeln im Dunkeln - boah, das geht immer so schnell, dass die Tage kurz werden.

Den Chor nicht besucht, denn mittlerweile war die Stimme sehr angekratzt und ich war echt erledigt von dieser ewigen Husterei.

Heute habe ich frei, morgen auch wegen Feiertag - zwei Tage zum auskurieren. Schade - lieber wäre ich heute in die Berge gestartet zum Wandern. Denn hier scheint jetzt die Sonne und verspricht einen herrlichen Herbsttag. Vielleicht klappts ja am nächsten freien Dienstag.





1.10.12

Gähn...

...und heute viel zu früh, sozusagen noch mitten in der Nacht, aufgewacht und nicht mehr eingeschlafen. Mit Dauer-Reizhusten. Toller Start...


30.9.12

Letzter Urlaubstag

puh - morgen geht es gleich mit einem langen Tag los: Kurse, Bibliothek, Chor. 12 Stunden unterwegs.

Also heute ein Tag zum verbummeln. Die Vertausch-Socken endlich fertig gestrickt:


Regia-Wolle aus dem Vorrat wurde zu "Anniversary-Socks" von Nancy Bush aus dem Buch "Favorite Socks". Verstrickt sind 78g - das Muster war eingägig und leicht zu merken und ich hoffe, sie gefallen und passen der Empfängerin.

Ein bisschen aufgeräumt, ein bisschen Wäsche, rumräumen und Ordnung machen in meinen Dateien und Fotoalben und so Zeug. Die Zeit vergeht wie im Flug - schon ist es Abend und ich muss los zum Singen. Wobei das eher ein Andeuten werden wird - die Stimme ist echt verschnupft und richtig Trällern wird wohl nicht gehen...

Die Fotos

zum letzten Eintrag. Das Wetter trüb, die Zimmerleute etwas wiesngeschädigt....


Spengler und Zimmerer auf dem Dach und Gerüst


und es wird gesägt geklopft und gestaubt was das Zeug hält


Der Kamin ist wieder "angezogen", die ersten Ziegel liegen, die Blende zum Nachbarhaus ist auch schon befestigt



Dach decken


... und fertig - hinten


und vorn.


Das Gerüst wird morgen abgebaut. 

Innen fehlt jetzt noch die Einfassung für die Dachfenster. Das macht der Schwager, kann aber noch ein bisschen dauern, der hat auch grad so viele Aufträge. Ist nicht so schlimme, dann es ist trotzdem dicht und warm, das ist mehr eine optische Sache.

Wir habens jetzt sooo hell im Treppenhaus, das ist einfach wunderbar. Und auch das zweite Fenster im großen Raum bringt unglaublich viel. 

Der Schreibtisch dort hat sich verkleinert und ist dafür mit einem Regal ergänzt, das (fast) alle Ordner aufnimmt. Ein bisschen Papiere entrümpeln  liegt noch vor mir, aber es sieht schon ziemlich gut aus!

27.9.12

Das Dach - Tag 4

Der Tag begann mit Regen. Und Halsschmerzen. Und ein wenig Wasser unter dem alten Fensterausschnitt!
Neben den Zimmerern kamen auch noch die Spengler - 7 Menschen stiegen auf Gerüst und Dach herum, hämmerten, klopften, sägten und bohrten. Der Mittlere Sohn wurde unsanft geweckt, die Nachbarn ebenso.

Der Regen ließ schnell nach und die dekorativen großen Hüten verschwanden wieder von den Köpfen. Die Spengler arbeiteten schnell und effektiv - um 11.00 Uhr waren Regenrinnen und alle anderen Bleche befestigt. Derweilen haben die Zimmerer die Fenster eingebaut. Tja, wie gestern schon befürchtet wünschen wir uns jetzt, wir hätten die Fenster länger gewählt. Aber zu spät... Nichtsdestotrotz ist es schön hell wo es vorher dunkel war. Vor allem im Treppenhaus ein echter Gewinn (da war vorher gar kein Fenster...)

Und jetzt ist das Dach auch tatsächlich schon fast fertig eingedeckt. Innen liegt noch eine Menge Dreck und Schutt und Staub durchs ganze Treppenhaus. Wir fangen dann mal an mit aufräumen und putzen.

26.9.12

Das Dach - Tag 3

Um 7.00 Uhr wars fast noch dämmrig, als die Handwerker schon wieder loslegten. Heute waren sie sogar zu viert auf dem Dach - zwei kümmerten sich hinten um die Konterlattung, zwei vorne um das Aufbringen der Dämmung. Bis Mittag war das Dach komplett mit mit allen Konterlatten und Dachlatten versehen.


 Balanceakt. Ich mit meiner Höhenangst bin ja voller Ehrfurcht, wie die auf dem Dach herumlaufen und da oben arbeiten.

Nach der Mittagspause Kaffee für alle. (Morgens auch. Und zwischendurch bei Bedarf. Ich finde, Handwerker müssen ein wenig gepflegt und verwöhnt werden. Auch wenn das offenbar heute eher nicht mehr üblich ist.)

Nach der Mittagspause dann auch der mit Spannung erwartete Moment, wie wohl der Platz für die Fenster zwischen den Sparren gefunden wird. Letztlich wird einfach ein Nagel zur Orientierung eingeschlagen, von unten so Auge mal Pi die Verschalung aufgebrochen und dann so in alle Richtungen vermessen, dass das Fenster genau zwischen die Ziegelreihen passt. Hat zur Folge, dass es etwas höher eingesetzt werden wird, als ich mir das vorstellte. Schlecht für mich, denn Zwergengröße kann dann nicht mehr gut aus dem Fenster schauen. Und es ist gut, dass die neuen Fenster dann den Griff zum Öffnen unten haben werden. 
Zum Garten hin sind die Fensteröffnungen bereits auch außen aus der Lattung gesägt und die Verklebungen aufgebracht. Für vorn hat es heute nicht mehr gereicht - die Handwerker wollten noch auf die Wiesen und da war heute schon um 15.30 Uhr Schluß. (Gestern dafür bis 19.00 Uhr gearbeitet.)



Das sind unsere Ziegel. Die alten waren ja ganz dunkel und die meisten Nachbarn ließen auch wieder grau oder schwarz decken. Aber wir wollten ein frisches Ziegelrot (und manche, die es anschauen müssen, freuen sich auch über das Rot.)

Morgen also Fenster. Und Spengler. Da werden sie sich drängen auf dem Dach. Und voraussichtlich ganz fertig werden.
(Und drückt die Daumen, dass es nicht regnet. Der Wetterbericht ist nicht ganz so gut...)

Das Dach - Tag 1 und 2


Kleine Dachgeschichte, beginnend am Montag.

Montag früh, noch vor den Handwerkern. Die Gartenansicht mit intaktem Dach.



Gerüstaufbau. Im ersten Stock durch das (wahrhaft schmutzige) Fenster fotografiert



Weil der Materiallift kaputt war, passiert ja am ersten Tag nicht mehr. Was für ein Glück - den zwei Stunden nach dem Aufbau begann es zu regnen - da wäre das Dach vermutlich grad offen gewesen.

 Tag zwei - strahlend blauer Himmel, Gerüst fertig aufgebaut, Materiallift installiert. Das ist die Vorderseite des Hauses.


Schattenbild. Jetzt geht es den Ziegeln an den Kragen. 


Abgedeckte, zerrupfte Dachpappe freigelegt





Alte Ziegel, Mörtel und diverser Müll. Die Zimmerer fanden auch zwei Kruzifixe - eines davon verblieb an seinem Platz, wer weiss, wozu es gut ist.





Stück für Stück werden die Sparren freigelegt und mit der Folie verkleidet. So eine Art GoreTex fürs Dach - von außen dicht, von innen atmungsaktiv


Die Dämmplatten stehen bereit.

Die alten Dachlatten


 Und am Abend des zweiten Tages ist eine Seite komplett mit Dämmplatten versorgt.


Im Dach ist es auf einer Seite (unser Schlaf- und Arbeitszimmer) jetzt schön finster, die Fensteröffnung ist ja zugedeckt. Auf der anderen Seite (Bad) blaues Licht und ziemlich kühl - kein Fenster und über der Öffnung nur die Folie. Aber alles dicht und es regnet auch nicht.

Das Treppenhaus ist voller Staub und Krümel. Unter den alten Fenstern lagen Matten und Folien - das war auch gut so, denn da viel jede Menge Dreck runter beim Ausbauen. Es macht ziemlich Lärm, wenn auf dem Dach und den Balken herumgestiegen, geklebt, gesägt wird.

24.9.12

Aha

Heute doch nur Gerüst-Aufbau. Der Materiallift ist kaputt, wie soll da die Dämmung aufs Dach...
Also kommt der Container auch erst morgen und die Ziegel bleiben noch eine Nacht drauf.

Jetzt

steigen sie uns aufs Dach.

Im Moment wird grad das Gerüst aufgebaut, die Hauswand angebohrt.

Der Beste Ehemann hat mit den Söhnen den Spitzboden ausgeräumt - viel Überraschendes ist nicht aufgetaucht, aber ein Koffer voller Faschingsgwand, lang vermisst und keiner wusste wohin es verschwunden ist. Eine Batterie alte Ski, mehrere Kindergrößen und die jahrelang ungenutzten, noch nicht "gecarvten" Eltern-Ski.

Ich geh mal eine Runde Kaffee kochen für die Handwerker...


23.9.12

Nachgereicht

ein paar Urlaubsbilder.

Am Traunsee

Gewandert am Kasberg. Leider beherrsche ich es immer noch nicht, gute Panorama-Aufnahmen in den Bergen zu machen...
 Blick zum Traunstein


Kasbergalm-See 











 Hinten im Garten am Bauernhof

Wanderung zum Talschluss hinterm Almsee, am Fuß des toten Gebirges













Regentag. Ausblicke aus den Fenstern




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