19.5.13

Urlaub - Tag 11

Unser Aufenthalt nähert sich dem Ende.

Wir bleiben in der näheren Umgebung - schließlich ist Pfingsten und wahrscheinlich tummeln sich an den Sehenswürdigkeiten reichlich Menschen. Aus dem Rundweg um den Buchberg (Haushügel von Attersee) wird dann doch die "Gipfel"tour, weil wir unterwegs den Weg verlieren. Der gefundene Weg war aber außerordentlich schön und endete mal wieder mit herrlicher, aber heute sehr dunstiger Aussicht.





Tipp der Lohningers: auf dem Rückweg im Café Koberger einkehren und eine Topfentorte essen. Und so schauen wir durch überreichen Glyzinien-Bewuchs auf das Panorama. Geradezu kitschig.




Urlaub - Tag 10

Faulenzer-Tag.

Heute ist ja Urlaubs-Anreise-Tag und der Auftakt zum Pfingstwochenende. Wir bleiben im und am Haus und begnügen uns mit einem kurzen Ausflug zum Kronberg und einem Spaziergang zum Abendessen.
Ansonsten: Lesen, Spinnen, Stricken, Aussicht und Sonne genießen.

Und nicht zu vergessen: Die Hochzeitsmusik(er):






17.5.13

Urlaub - Tag 9

Längerer Entscheidungsprozess heute, wo es hingehen soll. Das Wetter zeigte sich zunächst eher durchwachsen, aber bis wir dann aufbrechen ist der Himmel strahlend blau. Und weil wohl morgen die großen Touristenströme hier einbrechen, entscheiden wir uns der St. Wolfgang, das heute noch relativ beschaulich war. Trotzdem natürlich alles ausgesprochen touristisch - Andenkenladen neben Nippesgeschäft, einige Reisegruppen sind auch schon unterwegs. Aber auf den Seeterassen ist noch wenig los, man könnte beschaulich Mittagessen. Aber wir starten nach der Besichtigung der wirklich eindrucksvollen Kirche auf den Pilgerweg. In falscher Richtung - eigentlich geht's natürlich von St. Gilgen nach St. Wolfgang. Zunächst auf der Straße durch Rieden und dann erstmal noch recht sonnig bergauf. Im Wald wird's dann richtig steil, ich komme ganz schön ins Schnaufen. 200 Höhenmeter können ganz schön viel sein, wenn es einfach so grad den Berg rauf geht. Oben angekommen sparen wir uns (leider) die kleinen Umwege zu den Ausblicken über den See und belassen es mit dem Blick durchs Fenster der kleinen Kapelle. Dann geht es gleich bergab zur ehemaligen Eremitage mit Kirche  und von dort wenn möglich noch steiler als der Aufstieg wieder bergab. In Fürberg steigen wir dann ins Schiff zurück nach St. Wolfgang. Das Wetter hat sich mittlerweile geändert -Dunkle Wolken am Himmel und wieder recht windig. Das macht sich auch in meinem Kopf bemerkbar, Migräne kündigt sich an.
Wieder zurück in der Pension erst mal Duschen, Schmerztablette nehmen, Kaffee trinken. Zum Abendessen gibt es Forelle. Hmm.

Der Blick über den See heute sehr verhängen und dunstig und jetzt sieht es sehr nach Regen aus. Den herrlichen Duft nach Heu würde ich euch gern mitschicken, ich liebe ihn.

Im Hintergrund immer wieder lautes Knallen. es wird geschossen, denn morgen wird hier in der Nachbarschaft geheiratet und das mit dem Schießen ist Tradition.  Unsere Gastherrin ist Brautjungfer und wird deshalb morgen Vormittag mit Musik abgeholt. Das lassen wir uns nicht entgehen...

16.5.13

Urlaub - Tag 8

Wetter gemischt. Ziemlich windig, die Sonne zeigt sich nur hin und wieder. Wir nehmen das Frühstück trotzdem auf der  Terrasse. Der Beste Ehemann findet, wir kommen heute mal ohne Wanderung aus. Wir entscheiden uns für einen Ausflug ins Ausseer Land.

Erste Station: Bad Aussee. Markttag.










Von da weiter an den Grundlsee und zum Toplitzsee laufen. Wir haben Glück und erwischen die Lücke zwischen zwei Reisegruppen. (Segen der Nebensaison - ich kann es nur wiederholen. Zur Hauptsaison will ich lieber nicht hier sein.) Zwischendurch können wir das Gefühl völliger Abgeschiedenheit genießen. 





Abschluss der Runde mit Altaussee. Mein persönlicher Favorit. Luft holen in der Gradieranlage, Kaffee im Strandcafe nach wenigstens kleiner Teilrunde um den See.




Und punktgenau pünktlich zum Schweinebraten heimgekehrt...







Urlaub - Tag 7

Sonnentag! Einladung zu einer weiteren Bergwanderung. Auch diesmal fahren wir schon ein ganzes Stück nach oben: zum Predigtstuhl-Haus oberhalb von Bad Goisern. Wir entscheiden uns für die Almrunde: Roßmoos-Alm und Hütteneck-Alm. Und werden belohnt mit einem großteils sonnigen Weg (der teilweise ganz schön steil ist), einem wahrlich beindruckenden Wegstück über einen Felsabbruch mit riesigen Steinen und Geröll und herrlichem Panorama. Die Hütteneck-Alm hatte den ersten Tag geöffnet - wohlige Pause auf der sonnigen Terrasse und Blick auf das Dachsteinmassiv. Während wir auf dem Hinweg quasi allein waren begegneten uns auf dem Rückweg ein paar Menschen - Segen der Vorsaison.




Wieder untern im Tal besuchten wir noch das Hand.Werk.Haus in Bad Goisern. Eine Gemeinschaft von Handwerkern aus dem Salzkammergut hat das Schloß Wildenstein erworben, saniert und nutzt es jetzt für eine gemeinsame Ausstellung mit vielen Informationen über ihr Handwerk und einen Verkaufsraum. Es war wirklich interessant und sehr sehenswert. Mitgenommen habe ich schließlich kein Handwerk aus dem Salzkammergut sondern aus dem Mühlviertel: handgewebte Geschirrtücher mit schönem alten Muster.

Abends ein Spaziergang zum nahegelegenen Kreuzer zum Abendessen.
Insgesamt an diesem Tag: 20 243 Schritte oder 13,49 km gegangen.

14.5.13

Urlaub - Tag 6

Aufwachen bei - Sonne!



Ein paar graue Wolken stauen sich noch vor den Bergen, aber insgesamt überwiegt der blaue Himmel. Der Plan für heute: auf den Berg.

Wir fahren zum Wolfgangsee nach Gschwendt und dort auf die Mautstraße zur Schwarzeneck-Alm und Niedergaden-Alm. Auf dem Parkplatz unterhalb der Alm  das Auto abstellen und loslaufen. Es ist kalt, aber recht sonnig. Wir gehen relativ steil durch den Wald auf die Bleckwand-Hütte (erwartungsgemäß noch geschlossen). Fantastischer Ausblick auf den Wolfgangsee und den Schafberg (und noch andere Berge, die wir nicht kennen). Weiter gehts zum Gipfel. Wirklich steil und ziemlich unebener Weg - der Beste Ehemann hasst solche Wege. Zum Glück ist es nicht weit - nach einer weiteren halben Stunden sind wir am Gipfelkreuz. Der Wind ist kalt, die Sonne hat sich verzogen - aber rundherum ein fantastisches Panorama, klare Sicht nach allen Seiten.

Von der Bleckwandhütte auf Schafberg und Wolfgangsee

Gleicher Ausblick von Gipfel

Gipfel

und die andere Richtung


beim Abstieg



Schade, dass es so kühl ist. Ich war ganz auf eine längere Pause in der Sonne eingestellt. Der Beste Ehemann wiederum ist ganz froh, dass die Pause nicht so lang ausfällt. Wir gehen ein Stück den Grat entlang und dann - schon wieder sehr steil und uneben - durch den Wald abwärts zur Niedergaden-Alm. Dann ist es nur noch ein kurzes Stück auf der Straße zum Auto zurück.
Insgesamt: knappe zwei Stunden Weg, etwa 400 Höhenmeter. Sehr angenehme Anstrengung.

Alle Almen haben noch zu. Wir suchen also eine Einkehr im Tal und finden zum Mostbauern in Strobl.  Inzwischen scheint die Sonne wieder ausdauernd und warm. Wir sitzen in einem urigen Gastgarten und bekommen ein dermaßen üppiges Bratenbrot serviert, dass wir fast kapitulieren vor der Menge.

Es ist noch früh am Nachmittag, wir könnten noch einiges anschauen am Wolfgangsee, entscheiden uns aber für die Terrasse der Pension. Ich spinne den ganzen verbliebenen Nachmittag mit Blick auf den See. Es ist gar nicht so arg warm - hier bläst immer ein kräftiger Wind, fast wie am Meer. Aber das ist mir grade recht.
mein "Spinnblick"

Ein Krimi fertig gelesen, einer fertig gehört: Viveca Sten - "Tödlicher Mittsommer" und "Die Toten von Sandhamn".

Urlaub - Tag 5

Wider Erwarten und Bestellung - schon wieder Regen. Und zwar jedes Mal, sobald wir das Auto verlassen.

Erster Versuch: Schörfling/ Kammer - Besuch des Klimt-Zentrums und anschließend den Klimt-Themenweg laufen. Das Klimt-Zentrum fiel aus, weil entgegen den Angaben auf dem Flyer das Museum erst ab Juni täglich geöffnet hat, vorher nur Mittwoch bis Sonntag. Also eben nur den Themenweg ablaufen. Bei Verlassen des Hauses - beginnt es zu regnen.

Blick durch eine der Thementafeln auf den Hafen von Kammer

Zwischen zwei Regenfronten - Blick über den See, links das Schloß Kammer, mehrfach von Klimt gemalt.

Der Themenweg war kurz und schnell absolviert. Zu früh für die eingeplante Einkehr im Café. Wir beschließen nach Vöcklabruck zu fahren, das sind nur 10 km. 
Bei der Ankunft - Regen. Hübsches Städtchen mit leider etwas unbelebtem Stadtzentrum und vielen leerstehenden Geschäften. Aber ein schöner Stadtplatz, auf dem man richtig gut im Straßencafe sitzen könnte.

Inzwischen ist es Mittag und wir kehren zurück nach Schörfling zum Cafe Ottet. Und lernen, dass Mehlspeisen in Österreich nicht zwingend warm sind, sondern auch einfach Kuchen bedeuten. Wir sind ja flexibel, also gibt es eben Kuchen zum Mittagessen. Und ich nehme mir zwei der berühmten Klimt-Pralinen mit.


Auf dem Rückweg machen wir in Attersee halt. Schon oft durchgefahren, nie ausgestiegen. Es regnet gerade nicht, also steigen wir diesmal aus. Auf dem Kirchhof angekommen - Regen. Aber der Platz ist einfach wunderbar - Aussicht (wenn Aussicht wäre...), Ruhe, viele Bänke. Wir kommen noch mal, bei besserem Wetter. 

Ausblick vom Kirchplatz über den See

Blick über den Friedhof

Unterwegs zur Kirche...

Wir kapitulieren vor dem ständig wiederkehrenden Regen und fahren zurück zur Pension. Dann eben ein Nachmittagsschläfchen, Lesen, ein bisschen Stricken und auswärts ausgezeichnet Abendessen.



12.5.13

Urlaub - Tag 4 und 12 von 12 im Mai

Es ist trocken und heller grau. Sieht vielversprechend nach Wetterbesserung aus.


Wir entscheiden und für einen Ausflug nach Hallstadt - soll bei so verhangenem Wetter besonders eindrucksvoll düster sein. Als wir ankommen ist der Himmel mit blauen Inseln durchsetzt und es ist sogar ein bisschen sonnig.


Auf dem Parkplatz


Blick aufs Stadtzentrum von der Schiffsanlegestelle aus


und über den See



Häuser, spektakulär in den Berg gebaut.


Biergartenschmuck...


Treppenbild


... und noch mal Panorama, vom Friedhof aus


Im Beinhaus


Gerade rechtzeitig im Café - eine Minute später regnet es Bindfäden. Den Fensterplatz habe ich auf dem Hinweg schon gedanklich für uns reserviert - hat geklappt.


Was für ein Glück für den Besten Ehemann - dort gibt es einen Fernseher und er kann ein bisschen Formel 1 schauen.


Üppiger Kaiserschmarrn für zwei als Dessert nach überaus feiner gebratener Forelle mit Salat. Abendessen bei Lohningers ist einfach wunderbar.


Der Blick über den See heute Abend - vielversprechend. Morgen wird es wohl trocken bleiben.