1.3.13

Angeschlagen

Kein neues Strickwerk, sondern ich selbst. Schon die ganze Woche macht meine Stimme nicht so recht mit. Ich bin nicht wirklich erkältet - kein Schnupfen, kaum Husten. Nur die Kehle oder die Stimmbänder sind betroffen und der Allgemeinzustand ist so schwächerlich.
Weil ja nicht richtig krank, habe ich trotzdem gearbeitet, aber die Kurse gestern und heute waren eine Qual. Längeres Reden - und beim Singen reicht schon ein kurzes Lied - endet unweigerlich in heftigem Hustenanfall. Hustenguatl-Dauerlutschen hilft nur unzuverlässig gegen Husten, führt aber zuverlässig zu Übelkeit.

Also gibt es heute schweigsame Auszeit auf dem Sofa anstelle Stricktreffen. Warmen Tee statt Cappuccino und kein Bagel. Surfen durch die virtuelle Strickwelt statt angeregtem Austausch live.

Das Licht ist noch schlechter als alle Tage davor - immer noch keine Fotos der fertigen Strickwerke. Laut Wetterbericht von gestern irgendwann: sonnenärmster Jahresbeginn seit langem. Ich empfinde es auch so - und hoffe hoffe, dass es bald ein wenig mehr Wärme und Licht gibt.

Das Wochenende: morgen ein Ausflug zum blaugelben Möbelhaus mit dem Ältesten Sohn und dessen Freundin. Ich halt schweigend, aber das macht ja nix. AM Sonntag gegen Abend zum Singen - ich werde wohl nur zuhören, aber dabei sein muss ich unbedingt. In einer Woche ist schon der Auftritt, das Stück ganz modern mit völlig unvertrauten Harmonien und wir haben eh nur so wenige Proben. Mithören und -denken hilft ja auch...
Dazwischen: Schreibtisch, Wäschekorb, Kochen, Stricken.

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