So ein Tag zwischendurch ist irgendwie auch ein Geschenk.
18.7.10
Und sonst so...
hält das Leben für uns grad ein paar Unebenheiten bereit, die mich Kraft kosten. Erziehen und Loslassen - Schwerstarbeit im Moment.
Ich übe.
Balance zu halten.
Mir meine schwachen Momente zuzugestehen.
Meine Kraft für das einzusetzen, was mir gerade am Wichtigsten ist.
Freundlich abzuwehren, was andere für wichtig halten.
Zu arbeiten, aber auch dabei die Kräfte gut zu dosieren und den Mut zu haben, Dinge sein zu lassen, auch wenn da viele Bedürfnisse Anderer dran hängen.
Zu sehen, was für ein Glück in allem steckt. Und welche Not uns gerade so nicht begegnet ist.
Mut und Vertrauen nicht zu verlieren.
Da sein.
Übers Helfen
Mein ganz persönliches Statement zur viel diskutierten Hilfsaktion.
Ganz nah konnte ich miterleben, was es heißt über Nacht ohne Dach über dem Kopf da zu stehen, alles (materielle) verloren zu haben. Erinnerungen, geliebte Gegenstände, die Schmusepuppe des Kindes, die Fotos von Familienereignisse und geliebten Menschen - wie viel hängt doch an materiellen Dingen, das nicht mit Geld zu bezahlen ist. Unersetzlich.
Daneben Schock, Angst, Momente totaler Handlungsunfähigkeit und vieles mehr. Sicher auch für jede betroffene Familie anders.
Was mir in Erinnerung blieb: eine Welle von Hilfsbereitschaft im Ort. Freunde und ganz Fremde halfen spontan mit Geld und starken Händen. Und klar - auch hier zahlten die Versicherungen. Aber die spontane und unbürokratische Hilfe war einfach viel mehr als nur materielle Unterstützung. Sie vermittelte ein Gefühl von Solidarität, in der Not nicht allein gelassen zu werden, eingebunden zu sein in eine Gemeinschaft, die einfach da ist, wenn sie gebraucht wird.
Daneben habe ich auch so ein ganz kleines Karma-Gefühl - wenn ich gerne helfe, wird auch mir geholfen werden und im allerbesten Fall verschont mich das Schicksal vor einem solchen Schlag.
17.7.10
Helfen
Zutiefst erschrocken las ich vor einer Woche im gern gelesenen Blog, wie schnell sich das Leben drastisch ändert und irgendwie alles auf den Kopf gestellt wird.
Kollegen haben jetzt zu einer Spendenaktion aufgerufen und jeder kann der Familie helfen. Viele kleine Beträge machen auch einen großen Berg...
15.7.10
Strickwerke
Ähhm - echt seit Mai keine Strickwerke mehr?
Nicht viel, aber ein paar Socken sind doch immerhin fertig geworden.
Die Lacy Cables beispielsweise. In echt "Alpaca Sox Cabled Socks" von classiceliteyarns.com. Die Anleitung ist sehr gut beschrieben, das Stricken ging leicht von der Hand, vor allem da verzopfen ohne Zopfnadel inzwischen ganz selbstverständlich geht. Kleine Fehler sind unterwegs passiert - so habe ich zum Beispiel nach der Ferse an der falschen Stelle im Mustersatz fortgesetzt - so wiederholt sich jetzt der Eyelet anstelle der Abwechslung Zopf/Eyelet. Gut funktioniert hat es, die Nadelstärke zu wechseln - Der Fuß wird mit kleineren Nadeln gestrickt, so passt er trotzdem genau in der Weite trotz gleicher Maschenzahl und weniger Zöpfen.
Alles in allem ein mit Genuss gestricktes Projekt, inklusive der schönen Wolle von Lorna Laces, mit der Petra mich bei einem Knit-n-sip bewichtelte.
Alpaca Sox Cabled Socks von Ann Bud
Herzchenferse und Sternspitze
Gr. 39, für mich
Wolle: Lorna Laces Sheperd Sock Solid, Fb. Sage
Dann werden natürlich immer Socken fertig, weil die mein ständiges Unterwegs-Projekt sind. Klein, handlich, passen in jede Tasche und stricken sich absolut mindless.
Basic
Herzchenferse und Sternspitze
64 Maschen, Gr. 42/43
Wolle: Zwerger Opal Traumfänger
Verschenk/Verkaufskiste
Basic
Herzchenferse, Sternspitze
64 Maschen, Gr. 40/41
Wolle: Lana Grossa Meilenweit Cotton Spirit Fb. 3007
Verschenk/Verkaufskiste
Strickwerk 24/10, Socken 12/10
Basic
Herzchenferse, Sternspitze
64 Maschen, Gr. 40/41
Wolle: Schoppel Admiral , mit Ashford gefärbt, Fb. Zuorange
Labels:
Lanagrossa,
Lornalaces,
Opal,
Socken,
Strickwerk
14.7.10
Farbenpracht
Janas Blog ist für mich immer ganz besonders - ich liebe ihre Kreationen und Farben. Ein paar ihrer Werke verlost sie - schaut einfach mal vorbei. Es lohnt sich.
12.7.10
12 von 12

Heute mit dem Fahrrad in die große Stadt zur Arbeit.
Aber- Fremdnutzung durch den Jüngsten Sohn macht vor dem Start ein paar frühmorgendliche Eingriffe notwendig.
Alles noch ganz ordentlich gestapelt - so aufgeräumt sieht es nach dem Wochenende aus.

Gut aufgehoben.

Leckeres Mittagessen aus unserem Cafe-Projekt für wenig Geld.
Heute wegen zu großer Hitze aber nicht am schönen Draußen-Platz. Lieber ins Haus, ins Kühle.

Auf dem Heimweg dem Regenguss knapp hinterher gefahren. Auf den Wegen dampft es. Ich nehme den Weg durch den Park, auch wenns ein bisschen länger dauert. Dort ist es kühler als zwischen den Häusern, mehr Schatten.
Rast am See mit dem Tempel.
Daheim. Kalter Tee. Den hochroten Kopf runterkühlen. Dann Duschen. Und erst danach ein bisschen Häkeln am Deckenprojekt, bis die Kusine zu Besuch kommt.
(Nicht im Foto festgehalten: der platte Hinterreifen,zum Glück erst auf den letzten Metern; die schwarzen Finger des Besten Ehemanns, der das Fahrrad gleich wieder in fahrfähigen Zustand versetzt hat.)

Der Blutweiderich blüht.
Die geplanten Dämmerungsfotos auf dem Heimweg vom Chor entfallen. Gewitterwolken mit Blitzfeuerwerk zur Linken und zur Rechten und ein heftiger Wind machten mir Beine und lassen mir keine Ruhe für Fotopausen.
Deshalb schließe ich mit dem Abend-Espresso, begleitet von herber Süße.
Aktion von Frau Kännchen. Mehr? Hier.
5.7.10
Schmelz
Nein, ich jammere nicht über die Hitze. Obwohl meine Lieblingstemperatur eindeutig ein paar Grad tiefer liegt. Das nächtliche Gewitter brachte ein wenig Abkühlung, die durch Windstille und hohe Luftfeuchtigkeit direkt wieder aufgefangen wurde.
Kein Tag um in der großen Stadt Schuhe zu kaufen. Schon gar nicht erst am Nachmittag nach der Arbeit mit mittelschwer angeschwollenen Füßen.
Und welche Schuhe trage ich jetzt heute Abend beim Chor-Konzert?
(Woher haben das meine Kinder nur, dass sie alles immer erst im letzten Moment besorgen....)
3.7.10
Wöchentlich
einmal: eine Nacht ohne Schlaf.
Weil der Mittlere Sohn nicht heimkommt.
Weil der Beste Ehemann so sehr schnarcht, das Sofa aber dann unbequem und die Straßenlaterne zu hell und die Vögel zu laut sind.
Weil - eigentlich gar nichts und trotzdem kein Schlaf.
Oder - sehr prickelnd - wie heute Nacht: weil der Mittlere Sohn so hyperventiliert, dass er krampft. Prima. Vor allem weil Frau Strickwerk das ja eigentlich hätte erkennen und gleich mal die Tütenatmung initiieren können. So haben wir erstmal alles mögliche probiert - mit ihm atmen, ein bisschen massieren, anders lagern etc. Kaum Besserung, also doch Arzt rufen. Der - auch ein bisschen irritiert ob der Dauer und Heftigkeit - gibt erstmal Diazepam und beschließt Einweisung in die Klinik zur Beobachtung. Die Klinik hat dann nach kurzem Check entschieden, er darf wieder heim, aber gleich noch eine Dosis Tavor auf das Dia gesetzt.
Das Kind (nein - seit Mittwoch der junge Erwachsene) schläft jetzt schon viele Stunden - kein Wunder, so vollgepumpt mit Beruhigung wie er jetzt ist. Der Beste Ehemann schleppt sich auf Stadtführungen durch den heißen Tag und ich mich durch den Haushalt.
Wie habe ich das eigentlich damals geschafft - drei kleine Kinder und viele Nächte mit einem Minimum an Schlaf. Heute unvorstellbar.
27.6.10
Hier
Sommer.
Im Garten sitzen. Abends lang und mit den Mücken kämpfend.
Goldene Hochzeit gefeiert. Die der Eltern.
Zeit mit dem Bruder aus Spanien verbracht.
Immer noch mit der Bilderschau für den Mittleren Sohn beschäftigt.
Ein Paar Socken fertig gestrickt. Das Babyjäckchen ernsthaft in Arbeit. Gesponnen. Gehäkelt.
Viel Fußball gesehen (ich mutiere zum echten Fan).
Wochenfoto in braun gibt es auch.
Bilder und Berichte gibts dann auch mal wieder.
20.6.10
.
WinterLicht.
Ich beuge mich dem Außenlicht und den Außentemperaturen: Tee und Kerzen.
Dazu in Erinnerungen kramen, ganz tatkräftig. Der Mittlere Sohn wird demnächst volljährig und verdient, ebenso wie der Älteste damals, eine Präsentation der schönsten Momente, festgehalten auf vielen Fotos.
Sehr viele Fotos, sehr viele Erinnerungen, ein bisschen Wehmut....
14.6.10
Reich beschenkt
Die Anleitung fasziniert mich und ich habe total Lust, die Decke zu häkeln. (In meiner queue gespickt, oder?)
Wer hats gepackt, das Paket? Ella hat mich so reich beschenkt - vielen lieben Dank. Ich habe mich riesig gefreut, freue mich immer noch. Du hast meine Geschmack sehr gut getroffen und dir so viel Mühe gemacht.
Nebenbei ist Ella die Tochter von Christa, die mich beim letzten knit-n-sip ebenso passend und reich beschenkt hat.
zwölf2010 - Juni
12.6.10
10.6.10
Hellgrün
Nur kurz
Mehr ist grad nicht möglich. Aber immerhin ein paar Bilder.

Vom ersten Selbstversponnenem
Die Wolle ist vielleicht Merino, jedenfalls sehr weich und für mich war sie schwer zu verspinnen, weil ich so gern ein dünnes Fädchen spinnen wollte und dafür die Wolle eben zu weich oder die Spindel zu schwer oder ich zu ungeschickt war.
Vom zweiten Selbstversponnenem
Das finde ich schon ziemlich gelungen. Wensleydale, gefärbt von der Zauberwiese. Nicht so weich, dafür gelang auch mit meiner Anfängerspindel ein wirklich dünner Faden. Ich bin zufrieden und geradezu im Spinnwahn. Das sind jetzt ca. 40g und damit war die Spindel beim Verzwirnen auch wirklich voll. Insgesamt habe ich von der Wolle 140g - da kann ich ja dann vielleicht schon wirklich was Schönes draus stricken. (Verzwirnt hat der Faden etwa die Stärke von vierfädigem Sockengarn).
Vom Knit-n-sip-Päckchen.

Ist unterwegs und wird hoffentlich Gefallen finden.
6.6.10
Färbeaktion
Für Socken-Tauschrausch musst umbedingt ein Strang gefärbt werden. Ein paar Stränge brauchten einen anderen Farbton und die restlichen Ungefärbten sollten auch endlich Farbe bekommen. Manche sind sehr schön geworden, andere überzeugen mich nur halb. Einzelbilder hier.
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