30.1.11

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Während wohl im restlichen Deutschland die Sonne strahlt, hält hartnäckiger Nebel seinen Schleier über uns, aus dem es hin und wieder auch fein und weiß heraus rieselt. Frühmorgens war alles weiß bestäubt, auch die kahlen Äste der Bäume - gespenstisch schön im Dämmerlicht vor grauem Himmel.

Und es ist kalt kalt kalt. Die Amseln sitzen zu einem dicken Ball aufgeplustert im Baum - sie sehen so richtig verfroren aus.

Ich lechze nach frischer Luft. Öffne fast stündlich die Tür, nehme eine Brise frische kalte Luft, die postwendend einen Hustenanfall auslöst und gepaart mit einem Schweißausbruch die Lust auf einen (langsamen) Spaziergang im Keim erstickt. Also Tür wieder zu, zurück aufs Sofa. Wird beim nächsten Gefühl von Sauerstoffmangel wiederholt.

Die Gliederschmerzen haben sich fast vollständig verzogen, der Kopf ist zwar noch schmerzend, aber wieder ziemlich klar. So kann ich mal Zeitschriftenstapel durchblättern und ausmisten. Die Socken weiter stricken. Mit dem Jüngsten Sohn ein Gespräch über Lernen führen, das zwar ein gutes Gespräch war, aber ohne das erwünschte Ergebnis (Einsicht, Lerneifer, Lernplan erstellen, sofort! an den Schreibtisch setzen und intensiv Mathe lernen) blieb. Dafür blieb die Atmosphäre entspannt - und wer weiß um die späten Nachwirkungen solcher Gespräche.

Zum Fotografieren fehlt mir noch die Energie. Morgen dann ein Foto von den orangenen Socken. Sommer-Vorfreude.

1 Kommentar:

  1. Vielleicht hast du ja Glück und hattest die verkürzte Form dieser Erkältung.

    Bei uns hier die gleichen trüben Aussichten in Wetterform, da blieben wir auch lieber im Haus. Wir brauchen nicht noch einmal Fieber.

    Dein Gespräch - das ist nie umsonst. Irgend etwas bleibt immer hängen.

    Erhol dich gut, Brigitte

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