11.1.12

Umzug

Da hier mittlerweile alle Familienmitglieder ein Laptop besitzen und selbst ich mehr oder weniger ausschließlich daran arbeite, ist der große iMac etwas überflüssig geworden. Dacht jedenfalls der Beste Ehemann. Aber die beiden Söhne reklamierten ihn für ihr neues Projekt - ein "Aufnahmestudio" im "Arbeitszimmer" des Mittleren Sohnes.
Das Arbeitszimmer zeichnet sich durch die Anwesenheit eines Schreibtischs aus, der als solcher nur in seltenen Fällen genutzt werden kann, aber prima als Ablage für alles möglich ist. Gestern wurde aufgeräumt und rumgeschoben, Bretter gesägt, Löcher gebohrt und geschraubt - fertig ist eine durchgehende Fläche, auf der der iMAc steht, das Fenster trotzdem aufgeht und darunter viele Schubladen Platz haben, in denen Kabel, Mikrofone, Noten usw. verstaut werden können (und zumindest im Moment auch werden).

Ein richtiges Studio ist es nicht, denn es ist nicht gedämmt. Trotzdem wird es funktionieren, denn bisher haben sie - oder vor allem der Jüngste Sohn - an dem Arbeitsplatz in unserem Schlafzimmer aufgenommen. Das gehört jetzt wieder ganz uns, denn ohne iMAC dort ist es nicht mehr attraktiv. Der Schreibtisch dort kann deutlich verkleinert werden, der Drucker einen neuen Platz finden, denn er kann per WLAN eh von überall her angesteuert werden. Neue Möglichkeiten!

Ich hätte dort gern den schönen alten Schreibtisch der Oma. Und wieder einen Sessel.

Umzug 2 - da der iMAC jetzt in Söhne-Hände übergeht, ziehen alle meine Dateien von dort auf mein macbook. Das war eh schon lang fällig. Und da - wie im wirklichen Leben - natürlich nicht regelmäßig aufgeräumt und ausgemistet wurde, verbringe ich heute viel Zeit damit, Bilder und Dateien zu löschen oder aufzuräumen und dann in ordentliche Pakete verpackt in ihr neues Zuhause zu bringen.

1 Kommentar:

  1. Doch, ausmisten und aufräumen, das mache ich immer. Ich brauche Freiräume.

    Lieben Gruß, Brigitte

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