14.6.09

update Rammstein

Immer noch keine Karte. Gestern Nacht gelang es immerhin mal auf die Kartenseite zu kommen. Aber wir waren zu langsam - oder unsere Verbindung zu langsam. Jedenfalls wurden wir rausgekickt bevor die Bestellung abgeschlossen war. Seitdem kein Glück mehr...

13.6.09

Frust

Zurück von meinem ersten Caching-Ausflug. Ein Sudoku-Mystry-Cache in unmittelbarer Nähe sollte es sein. Sudokos mache ich gern und waren schnell gelöst. Frohgemut los geradelt.
Aber gescheitert bin ich schon an der ersten der 4 Stationen. Hier soll es eine Standortnummer gegen, mit der man weiter arbeiten muss. Wo die verborgen ist, was damit gemeint ist blieb mir ein Rätsel. Dem Besten Ehemann auch.

Und der Weg war noch nicht mal toll, auch da nichts Neues zu entdecken.

Meine Frustrationtoleranz ist gering - fühl mich grad wie der Blödi der Nation und hab gar keine Lust auf einen zweiten Cache-Versuch.

Jetzt geh ich staubsaugen, da ist heute wenigstens ein sichtbarer Erfolg garantiert. Und dann Frust weg stricken im Garten.


Edit: Und außerdem findet der Beste Ehemann seinen Geldbeutel nicht. Schon vor dem Cache-Ausflug. Ganz ungewöhnlich - der weiß sonst immer wo seine Sachen sind.


12.6.09

Jetzt doch

Ich hätte die Zweite sein können. War aber unentschlossen und zögerlich. Dann waren es schon so viele und eigentlich wollte ich dann nicht mehr. Weil ich ja eventuell gaaanz lang auf den Kaffeepott warten müsste.

Und jetzt habe ich mich aber doch noch angemeldet:


Voller Vorfreude auf echten Kaffeepott und virtuellen Kaffeeklatsch.

Seufz

Immer noch alles überlastet. Keine Chance auf den Ticket-Shop zu kommen. Aber es gibt Menschen die schon Karten haben.
Gibt es da einen Trick?

(Und überhaupt gabs dann doch schon vor 24.00 Uhr Tickets und wir haben es verpasst...)

Nachts

Der Mittlere Sohn wünscht sich Rammstein-Karten zum Geburtstag. Vorverkauf ab heute.
Wie befürchtet ist der Shop gnadenlos überlastet. Seit 1 Stunde versuche ich vergeblich mal auf die Seite zu kommen.
Und mir fallen schon die Augen zu.

Kurz noch ausprobieren. Und sonst hoffen, dass es morgen früh auch noch Karten gibt.

(Die bekannten Wollshops meide ich ja immer. Aber was tut man nicht alles, damit das Kind glücklich ist)



9.6.09

Hamburg

Dritte und letzte Station. Und erster Besuch in Hamburg - bisher sind wir immer vorbei gefahren.
Untergebracht in einem kleinen, wirklich sehr kleinen Hotel. (Nett, sauber, irgendwie sehr "privat", freundlich, nah zu U- und S-Bahn Sternschanze; wir fanden nur die Preise für Frühstück und Parkplatz relativ hoch.)

Erste Unternehmung war eine Hafenrundfahrt - grade noch so zeitig, dass wir durch die Speicherstadt fahren konnten. Und auch einem riesigen Container-Frachter konnten wir beim Ablegen zuschauen. Ansonsten viele leere Plätze - die Wirtschaftskrise schlägt hier offenbar ziemlich zu.

Danach auf den Hamburger Michel. 109 Stufen verkündete der Beste Ehemann - kann ja nicht so schlimm sein, also zu Fuß nach oben. Es waren dann doch eher 109 Meter - oder was auch immer er gelesen hatte. Dabei schreckt mich nicht der sportliche Anspruch, sondern meine Höhenangst - hohe Türme mit vielen Stufen, lehrt mich die Erfahrung, haben meist auch diese quasi freischwebenden Treppen- recht und links und zwischen den Stufen freier Blick nach unten. Der Auf- und Abstieg war also etwas angespannt von meiner Seite. Aber es hat sich voll gelohnt - ein wunderbarer Blick über Stadt und Hafen.

Danach kam der für die Buben unerquickliche Teil: durch die Stadt laufen und einfach mal hier, mal dort ein bisschen schauen. Schon an der Binnenalster war dann Schluss - unser Vorschlag noch ein Stück um die Außenalster herum zu laufen stieß auf energischen Widerstand. Einzig der Rückweg zu dem vorher bereits ausgesuchten Abendessen-Lokal war noch möglich.

Der nächste Tag begann mit früh Aufstehen, um rechtzeitig die vorbestellten Karten für das Mini-Wunderland zu holen. Und dort haben wir dann auch quasi den ganzen Tag verbracht - einfach unglaublich beeindruckend. Und diesmal waren auch wir einsichtig - nach fast sieben Stunden war erst mal Hotelpause angesagt.



Am Abend dann ein wenig Spazieren durch St.Pauli und ein Abendessen in einer Kneipe mit Aussicht auf das Leben im Viertel.

Der Beste Ehemann und ich - bekanntermaßen eh keine Langschläfer - haben es dann am Sonntag morgen auch noch auf den Fischmarkt geschafft. Und waren überrascht, dass dort zu so früher Stunde tatsächlich so viel los ist. Bunte Mischung aus ernsthaften Einkäufern, Touristen und Überlebenden der Nacht.
Wir haben aber weder Blumen noch Obst noch Süßkram im Großpack gekauft.
(und hier hat es übrigens auch zum ersten und einzigen Mal in dieser Woche geregnet!)

Tja, und das wars dann auch schon. Nach dem Frühstück gings wieder auf die Autobahn und nach Hause. Aber Hamburg werden wir sicher noch einmal und ausführlich bereisen.



8.6.09

Nordfriesland

Zweite Station: zwischen Flensburg und Dagebüll, ganz nah an der dänischen Grenze. Dort, wo der Beste Ehemann seine Kindheit verbracht hat. Und wo gute Freunde wohnen.

Von langer Hand geplant und dann doch nur teilweise geglückt: ein Treffen mit Sonja und ein Besuch bei Uta in ihrem Laden. Das Treffen mit Sonja hat wunderbar geklappt - aber der Laden war leider ausgerechnet an diesem Tag wegen Krankheit geschlossen! So ein Pech. Der Blick durchs Schaufenster machte mir erst recht die Zähne lang - aber leider hat es nicht geklappt mit einem zweiten Ausflug nach Flensburg.
Nichtsdestotrotz haben Sonja und ich ein paar sehr nette Stunden miteinander verbracht - völlig wollfrei.

Das hier hat der Beste Ehemann noch schnell vor dem Urlaub erworben.


Manche werden sofort wissen - er ist jetzt auch im Cache-Fieber. (Das Kauf-Argument waren aber die Kinder, die man damit zu kleinen Spaziergängen locken könnte...). Sie waren recht erfolgreich und den Kindern hat es tatsächlich ziemlich viel Spaß gemacht möglichst unauffällig auf die Suche zu gehen.

Der Freund des Jüngsten Sohnes ist zwar schon oft durch Norddeutschland gefahren, aber noch nie dort ausgestiegen - also fuhren wir die üblichen Zielen an:
Römö - mit dem Auto auf den Strandfahren war schon toll, der heftige Wind setzte noch eins drauf.
Dagebüll, Fähranleger - die klare Sicht erlaubte wunderbare Aussicht auf die Halligen.
Ein (sehr kurzer) Spaziergang hinter und auf dem Deich und die Entdeckung eines schwäbischen(!) Lokals in absoluter Einsamkeit, ebenfalls direkt hinter dem Deich.
Und einsame, aber offene Strandkörbe - ideal zum Aufwärmen.

Deich-Schafe gabs natürlich auch.

Husum - ohne Kinder - aber für mich die Shopping-Stadt - hier finde ich immer etwas. Diesmal Schuhe - von der Sorte die man mit gutem Gewissen einkaufen kann und die wunderbar an meine breiten Füße passen. Die Roten (mit Namen Wolky) haben sich bereits bestens bewährt. (Echt Frau Strickwerk: von dem einen Paar ließ ich mir verschiedene Größen einpacken - ganz toll. Also eine zweite Fahrt nach Husum zum Umtauschen.)
Was für mich neben allem anderen immer bleibt von dort, ist das Gefühl gut durchgepustet zu sein: der Wind bläst mir den Kopf frei, belebt mich, macht Lust auf und Platz für Neues. (Und anstrengend ist er auch irgendwie.)

Hameln

Erste Station. Der Bruder der Freundin lud zum 50. Geburtstag. Und "Imponderabilien". Die stellten sich als die große Überraschung heraus - denn die Freundin und der Bruder gaben die Heirat mit den jeweils langjährigen Partner/innen bekannt (die ganz heimlich und nur in Anwesenheit der vorhandenen Kinder bereits eine Woche vorher in Berlin stattgefunden hatte. Heimliche Doppelhochzeit also). Grund genug für ein großes und rauschendes Fest.

Der Bruder ist Gartenbauer. Der Garten genial. Ein paar Eindrücke (mehr gibts hier).




Eine Stadtführung durch Hameln gabs auch. Viele tolle Häuser, wir waren sehr beeindruckt.




Wieder daheim

Eine Woche voll gepackt mit
netten Menschen
vielen großartigen Eindrücken
jeder Menge Sonne und Wind
reichlich Abwechslung
einem Jüngsten Sohn und Freund, die unglaublich unkompliziert waren
einer großen Überraschung und einem tollen Fest

Durchgepustet und gut erholt starte ich in den halben Alltag (noch sind Ferien...).
Mehr und auch bebildert nach Einkauf, Wäsche und anderen Notwendigkeiten.

29.5.09

Diesmal ganz anders

nämlich ganz ohne Gäste habe ich meinen Geburtstag verbracht. Der Beste Ehemann hatte frei, das Wetter war schön wie bestellt und wir haben einen Ausflug ins Umland gemacht - ganz menschenleer und deshalb besonders schön, so mitten unter der Woche. Am frühen Abend dann ein Treffen mit Söhnen und den dazugehörigen Freundinnen, ein Kinobesuch und ein Essen.
Sehr gemütlich, sehr schön und ganz nach meinem Geschmack.

Geschenke gab es auch:

Das fit-Programm für die w.i.i. Vorher hatte ich das neue Spielzeug ja kaum benutzt. Das fit-Programm hat ein paar sehr spaßige und auch ein paar recht anstrengende Spiele. (Auch eine Waage und misst den BMI und solche unerfreulichen Dinge). Jedenfalls motivierend und gestern habe ich dann außer fit-Programm auch noch Sport gespielt und heute einen Muskelkater im rechten Arm!

Viel schönen Lesestoff.
Für mein Hobby dieses einmalige Buch:
Und diese persönlichen Etiketten.
Von den Söhnen diese Musik (und eine schwarzäugige susanne in weiß für die Terasse) - über die sie voller Unverständnis den Kopf schütteln. Für mich weckt sie Erinnerungen - Cat Stevens war bei meinen ersten LP's.
Die Nachbarin erkannte - wie denn nur - den Mangel an spülmaschinenfähigen Espressotassen und passenden kleinen Löffeln.

.

Eigentlich sollte ich schon längst die Blumen und die Erde für den Balkonkasten der Ur-Oma gekauft haben. Noch eine Maschine Wäsche gewaschen haben. Gepackt haben. Und etliches mehr.

Statt dessen ganz spontan mit den Nachbarinnen einen verspäteten Geburtstagskaffee getrunken und meinen ersten Prosecco aus der Dose. Beides hat dem schmerzenden Kopf und dem unruhigen Magen nicht wirklich gut getan, so dass die Aussicht auf die oben genannten Aufgaben eine eher unmotivierte ist.

Außerdem wollte ich schon lange die Gelesen und Gehört-Rubrik auf den neuesten Stand bringen. Ein paar Geschenke und eine Neuerwerbung zeigen.

Aber - s.o. - jetzt muss ich - Prosecco halbwegs verdaut - ein paar Dinge erledigen. Seufz!

25.5.09

Norden

Noch 4 Tage. Dann: Kurzurlaub.
Über Pfingsten gibt es eine Einladung nach Hameln.
Und wenn wir dann schon mal so weit im Norden sind zieht es uns gleich bis an die dänische Grenze. Abstecher zu Utas Wollsucht in Flensburg fest eingeplant.
Und dann noch zwei Tage Hamburg. Das ist nichts für diese Stadt, ich weiß. Aber mal ein Anfang. Wir sind bisher immer dran vorbei gefahren, es wird Zeit endlich mal anzuhalten.

Feuerwerk 2






Der Älteste Sohn hat fotografiert. Obwohl Fotos die Schönheit des Feuerwerks nicht annähernd wiedergeben....


24.5.09

Vor der Haustür

fand gerade ein gigantisches Feuerwerk statt. Der Nachbarort feiert 600 Jahre. Und das Feuerwerk war der krönende Abschluss.
Wow! Wir standen quasi direkt im Feuerwerk. Laute und bunte Bilder am Himmel - fantastisch. Wie ein gut komponiertes Stück folgte ein farbiger Funkenregen auf den anderen. Mein erstes professionelles Feuerwerk.

Keine Fotos. Schauen war wichtiger.

Projektbericht

Der Fragebogen der Organisatorin zum Projekt Farbe bekennen.
Ich beginnen gleich mal mit einem Dankeschön an Laura für die gute Idee.



1.Hat dir das Projekt Spaß gemacht?
Ja, sehr

2.Hast du im Alltag mehr auf Farben geachtet?
An manchen Tagen, an anderen weniger. Insgesamt aber auf jeden Fall mehr als sonst.

3.Würdest du dich freuen, wenn himbeermarmelade.de noch mehr solcher Projekte anbietet?
Klares Ja.

4.Wenn dir noch mehr Farben einfallen würden, würdest du trotzdem weiter machen, obwohl das Projekt zu Ende geht?
Glaub nicht. Aber ich werde vielleicht immer mal wieder mein eigenes Mini-Projekt Farbentag machen.

5.Bei welchen Farben/welcher Farbe hattest du die meisten Ideen?
Oft bei Farben, bei denen ich vorher dachte da fällt mir sicher gar nichts ein. Z.B. Dunkelgrün.

6.Wie bist du auf das Projekt gestoßen?
Über Astrid.

7.Was hat dir nicht so an dem Projekt gefallen/was hättest du anders gemacht?
nix

8.Was hat dir ganz besonders gut gefallen?
Ich habe viele neue Blogs und viele tolle Fotos entdeckt.
Der Blick auf die Alltagswelt durch eine "farbige" Brille.

9.Zeig hier dein Lieblingsbild (und begründe, wieso gerade das):
Mit Lieblings habe ich immer totale Schwierigkeiten. Und aus der Bilderflut dann auch noch nur eines aussuchen geht gar nicht.
Besonders ansprechend fand ich es aber immer hier und hier

10.Welche Themen (zu Fotoprojekten) würden dir noch gefallen?

Hmpff - keine Ahnung.

So, das war jetzt mal der Fragebogen.

Es war mein erstes Fotoprojekt. Und es hat mir total Spaß gemacht.
Tatsächlich ist es mir fast jeden Tag gelungen mich auf die Tagesfarbe einzulassen, mich auf die Suche zu machen und Farben zu entdecken. Oft habe ich viel mehr gefunden als ich vorher vermutet habe. Manchmal war es dann ganz schwer auszuwählen oder mich nur für eines zu entscheiden. Und auch die Familie hat immer mal mit mir durch die Farbbrille geschaut.
Bis auf zwei mal habe ich es auch geschafft, das Foto am entsprechenden Tag zu machen und einzustellen.

Die meisten Bilder stammen aus unserem Haus. Es könnte für mich noch eine Aufgabe sein die Farben draußen und unterwegs zu suchen und zu fotografieren. Dran denken den Foto immer mit zu nehmen und mich trauen in der Öffentlichkeit auch Unübliches zu fotografieren - ich fühle mich da oft so beobachtet...

Schön war auch, dass die Besucherzahl des Blogs nach oben geschnellt ist und hier viele kommentiert haben, die über das Projekt auf die Seite gestoßen sind. Vielen Dank für eure Kommentare, ich habe ich über jeden sehr gefreut.



22.5.09

21.5.09

Silber

Bei Silber wäre mir jetzt wieder viel eingefallen. Aber seit Beginn des Projektes begegnet mir bei jedem Besuch unserer Toilette dieser Wasserhahn. Ich mag ihn einfach. Und auch den Effekt mit dem Spiegel.
Alltägliches Silber.

20.5.09

Aufgegeben

Das Projekt "bei den Fjorden" wurde geribbelt.
Das zweifarbig stricken hat wunderbar geklappt. Zu gut irgendwie. Jedenfalls war das Gestrick so locker und dehnbar, dass die für das Muster notwendigen 80 Maschen einfach zu weit waren. Auch mit kleineren Nadeln. Noch dünner mag ich vielleicht aber gar nicht mehr.
Dann habe ich brav und ohne lang nachzudenken die vorgesehene Bumerang-Ferse gestrickt. Die stricke ich sonst nie. Weil die mir nämlich nicht richtig passt. Habe ich aber einfach nicht drüber nachgedacht.

Jetzt könnte ich die Socken natürlich für jemand mit dickeren Füßen und flacherem Rist stricken. Will ich aber nicht. Und kenne ich auch niemanden. Und außerdem reicht sowieso - und das ist schlicht das Ende dieses Projektes - die dunkle Wolle überhaupt gar nicht. Nach der Ferse des ersten Socken sind nämlich nur noch 29g übrig. Sprich- das erste und einzige Knäuel dunkelgrün ist nach der ersten Socke quasi verbraucht.

Ich hab sie jetzt noch mal wohlwollend angeschaut - das Muster ist wirklich schön, die Farbkombi gefällt mir immer noch gut, es wird irgendwann einen zweiten Versuch mit beherztem festeren Stricken und ausreichend Wolle geben. Irgendwann nach diesem Sommer.

Und jetzt stricke ich die Geheimnis-Socken fertig.

Bronze

...ist blöd. Ich suche noch.

Edit.
...ist so einfach. Ich trag es immer mit mir herum. Der Beste Ehemann hat mich dran erinnert: