27.10.10

Blatt 8

Das Blatt leuchtete mir während meiner Kaffeepause auf der Gartenbank aus dem Gras entgegen. Es ist diesmal nicht ganz allein - das welke Blatt im Vordergrund muss einfach dazu.
(und ja, ich weiß, ein paar Blätter fehlen. Manchmal fehlt einfach die Zeit oder die Inspiration oder ich bin mal wieder ohne Fotoapparat unterwegs oder der Laptop ist verreist...)

17.10.10

Strickwerke


Strickwerk 32/10; Socken 20/10
Opal Herbstmelodie - schon ewig im Stash und gefällt mir gar nicht mehr.
Herzchenferse, Sternspitze
64 Maschen auf Veilchenholz, 2,5
Größe 41/42, Verkaufskiste


Und dann habe ich mir mal eine wollmeise aus der Kiste gepflückt - auch schon ein länger eingelagerter Strang, Wilde Susanne in Twin. Daraus könnten noch ein paar wunderschöne Paraphernalias werden....

14.10.10

zwölf2010 im Oktober

Inzwischen war auch für das letzte Haus auf dem Grundstück Baubeginn - ganz rechts entsteht ein weiteres Einfamilienhaus. Die Doppelhaushälften sehen von vorn schon fast einzugsbereit aus.

Spiegelungen

Das Thema Spiegelungen - Wasser des Lebens hat mich nicht los gelassen - und so sind letzte Woche auf einem Rekonvaleszenz-Spaziergang noch ein paar Bilder entstanden.





Das letzte ein Pfützenbild...



8.10.10

Wasser des Lebens

So lautet das neue Wochenthema für Zack die Linse.

Erste Versuche






Zum Wochenende

Auf die heftige Erkältung folgte ein bisschen Magen-Darm, der sich gestern Nachmittag mit einer heftigen Migräne verabschiedete, die gern noch bis heute bleibt. Ich hab genug.

Trotz und alledem mache ich mich heute mit dem Besten Ehemann und ca. 40 weiteren Chormitgliedern auf nach Agatharied und verbringe das Wochenende singend, so gut es eben geht.

Die Zeit auf dem Sofa wurde sinnvoll genutzt um zwei weitere Bänder Black Dagger zu verschlingen und Das Buch des Sturms immerhin zur Hälfte zu lesen. Nebenher wurden auch mal wieder ein paar Socken fertig.

Strickwerk 27/10; Socken 15/10
Wolle gefärbt von Sandra
Paraphernalia (ravelry)
Herzchenferse, Sternspitze
68 Maschen, Knitpicks 2,5
Größe 37/38; für Sandra

Das hat total Spaß gemacht - wunderbare Wolle, ein leicht eingängiges Zopfmuster, das auch noch wunderbar aussieht. Die waren ganz schnell fertig.

Strickwerk 28/10; Socken 16/10
Lana Grossa Meilenweit Cotton Stretch
Mystery Socks (ravelry) von Himawari
Herzchenferse
Größe 39
Für mich.


Da habe ich mich mal wieder zu einem Mystery-Projekt hinreissen lassen - und war nicht so ganz begeistert. Die Anleitung ist perfekt und ausführlich - aber das fertige Produkt gefällt mir nicht so sehr gut. Hätte ich die Socken vorher gesehen, hätte ich sie wahrscheinlich nicht nachgestrickt. Die Ferse habe ich eh glatt gestrickt - das war mir zu viel Gefummel und zu viel Gemuster. Auch von der Spitzenvariante bin ich nur halb überzeugt - egal wieviel Mühe ich mir auch gab - diese mittigen Abnahmen klafften am Ende einfach auseinander und waren löchrig. Das gefiel mir überhaupt nicht. Dem lässt sich mit ein wenig Maschenstich natürlich leicht abhelfen, trotzdem nehme ich die Nadel bei Socken am Liebsten nur zum Vernähen in die Hand.
Kurz gesagt: perfekt ausgearbeitete Anleitung, trifft aber nicht ganz meine Vorlieben.

Strickwerk 29/10; Socken 17/10
Lana Grossa Meilenweit Cotton Stretch
Herzchenferse, Sternspitze
68 Maschen, Knitpicks 2,5
Größe 39/40
Meine!


Dann noch zwei Paar Stinos

Strickwerk 30/10; Socken 18/10
Opal Seide
Herzchenferse, Sternspitze
64 Maschen, Knitpicks 2,5
Größe 42
Für den Besten Ehemann

Strickwerk 31/10; Socken 19/10
Opal Hundertwasser-Kollektion, Silver Spiral
Herzchenferse, Sternspitze
64 Maschen, Knitpicks 2,5
Größe 41/42
Verkaufskiste (schon weg)


Ähhm - waren da nicht noch andere Projekt in der Warteschleife? Jaja. So nach und nach wird alles abgearbeitet...


4.10.10

Blatt 5

Zwei



Noch ein Foto für Zack - die Linse. Heute Nachmittag bei gerade zusammenbrechendem Föhn.

Bearbeitung: Sättigung und Kontrast verstärkt, Farbton ein wenig nach Blau verschoben.

3.10.10

Carpe diem

Was tun, wenn frau sich eine Erkältung einfängt? Unaufhaltbar, kein Salbeitee, kein Honig, kein Wasserstoffperoxid halfen dem Hals - schon Freitag Nachmittag war klar, dass Frau Strickwerk sich geschlagen gibt. Ob zweimal 45 Minuten Radfahren bei Nieselregen der letzte Schubser waren oder was auch immer - jetzt hat sich quälender Husten festgesetzt, die Stimme ist rau und verschleimt, dazwischen heftige Niesanfälle und die Nase wechselt zwischen hartnäckig verstopft und dauertropfend, Muskeln in Brust und Rücken schmerzen vom Husten.

Ärgerlich, sehr ärgerlich. Den gestern feierten Freunde ihren Geburtstag mit Radlrallye und Mini-Oktoberfest. Und Abends hatte mein Chor ein großes Konzert - beides fiel für mich aus.

Aber neben Ärger gibt es da auch die Regung - na dann, mach das Beste draus und nutze die Zeit - auf dem Sofa ruhend und lesend. Heute vielleicht auch ein wenig strickend - dazu hatten meine Hände gestern gar keine Lust. Und die Bilder für Fotokalender aussuchen und diese bestellen.

Und sieh da - mit diesem einfach mal annehmen, dass es jetzt eben so ist, ich krank bin und manches nicht geht wie geplant, geht es mir gleich viel besser.

(Gelesen habe ich mit viel Vergnügen übrigens einen Krimi von Nele Neuhaus - Schneewittchen muss sterben und den ersten Teil einer Fantasy-Serie von James Clemens - Das Buch des Feuers.)

29.9.10

Im Übrigen

  • vielen Dank abermals für eure guten Wünsche.
  • Dem Sohn geht es den Umständen entsprechend gut. Er ist seit Montag wieder in seinem daheim, die Freundin umsorgt ihn liebevoll, die Schmerzen halten sich in Grenzen - jetzt braucht es einfach viel Geduld für den langwierigen Heilungs- und Mobilisationsprozess.
  • Dem Hals geht es äußerlich besser, die Beweglichkeit ist halbwegs zurück. Dafür hat er sich heute morgen für mehr innerliche Schmerzen entschlossen - es kratzt und brennt. Braucht kein Mensch
  • Den Jüngsten Sohn plagen unklare Bauchschmerzen, wahlweise auch mal mit Erbrechen. Schon seit Sonntag. Also morgen doch mal zum Arzt...
  • Der Mittlere Sohn ist quasi täglich ganztags in der Schule. Unterricht, Proben fürs Musical (Projekt), Proben fürs Herbstkonzert mit dem Chor, Proben fürs Herbstkonzert mit dem Grundkurs Chor (kleines Ensemble) - künstlerisches Engagement fordert seinen Tribut. Und dazu die Seminararbeit, die sich erstaunlicherweise in den Ferien nicht von selbst geschrieben hat. Führerschein? Muss warten, weil keine Zeit für Fahrstunden.

Und dann

... war da auch noch die Aktion Farbe bekennen, bei der ich ausgesprochen schlampig war. Aber ein helllila begegnete mir ebenfalls gestern auf dem Spaziergang.


Ebenfalls auf der Baustelle - eine Verpackungsfolie.

Zack - die Linse

Lange bin ich um diese Fotoaktion herumgeschlichen. An mir zweifelnd, ob ich den Anforderungen wohl gewachsen wäre. Aber schließlich und endlich ist es auch eine Herausforderung, ich muss nicht unbedingt unter den Gewinnerinnen sein, es gibt keine Noten und ich kann auch keinesfalls versagen - dabei sein schult meinen Blick und meine Kreativität.

Die erste Woche stand unter dem Motto "sommer ade". Und das war mein Beitrag dazu:


Diese Woche steht unter dem Motto "zwei". Da bin ich noch ganz unentschieden und auf der Suche. Die Zweisamkeit darf nicht künstlich herbeigeführt sein und als besonderes Herausforderung gilt es ein Nachtfoto mit Restlicht oder Kerzenlicht zu machen.
Das habe ich schon mal gefunden, gestern beim Spazieren gehen:


Und dann gibt es noch diese bezaubernde Bild, das aber leider nicht der Anforderung nach Aktualität entspricht. Trotzdem hier außerhalb jeder Regel:

Blätter - 4

Die Unvollkommenheit der Blätter spricht mich besonders an. Gar nicht so einfach, immer nur ein Blatt einzufangen...

25.9.10

Steif

Frau Strickwerk entwickelt gerade einen steifen Hals. Wie passend.
Der Beste Ehemann fliegt übermorgen nach Berlin, der Terminkalender ist voll, der Älteste Sohn braucht ein wenig Unterstützung...

Möglicherweise war ignorieren der beginnenden Schmerzen in Nacken und Kopf keine gute Entscheidung. Möglicherweise werde ich diesmal in der Not doch zu etwas anderem als warmem Schal und Aspirin greifen müssen.

Ich bin sehr unleidig um nicht zu schreiben richtig grantig. Da fühlte ich mich doch eigentlich grad ganz gut erholt und fit und war voll sportlichem Elan - und dann das. Ausgebremst. (Dabei habe ich noch nicht mal so richtig Schwung geholt für den Alltag....)

24.9.10

Einarmig

Vielen Dank für eure guten Wünsche.

Der Älteste Sohn hat die OP gut überstanden. Natürlich war die Nacht nicht sehr angenehm, er hatte Schmerzen und kämpfte schon in der ersten Nacht mit den eingeschränkten Möglichkeiten, sich zu lagern. Aber er ist guter Dinge, der Schmerzmitteltropf wurde neu eingestellt, so dass er kaum noch Schmerzen spürt und mit einer Reihe Kissen kann er sich immer mal wieder neu betten. Übers Wochenende bleibt er noch in der Klinik, dann beginnt das Abenteuer einarmig daheim.

(Die OP war im nachhinein betrachtet wohl dringend notwendig - neben den bekannten Malaisen war auch die Rotatorenmanschette deutlich beschädigt.)

23.9.10

Schultern

Die sind ja beim Ältesten Sohn suboptimal ausgebildet. Weshalb er bereits in seinem jugendlichen Alter mit Impingement und etlichen Nebengeräuschen konfrontiert ist. Der Oberarmkopf hat nicht die erwünschte kugelige Form, weshalb er dazu neigt bei Belastung und bestimmten Bewegungen Richtung Schulterdach zu rutschen - was wiederum Sehen, Bänder, Knorpel nicht gerne mögen.

Inzwischen sind seine Beschwerden so weit fortgeschritten, dass eine OP notwenig erscheint. Heute wird erst mal die rechte Schulter behandelt - es wird mehr Platz geschaffen und gleichzeitig die Schulter stabilisiert.

Hoffentlich geht alles gut und hinterher - nach einer schmerzreichen und relativ langen Phase der sehr eingeschränkten Mobilität - sind Arm und Schulter wieder voll beweglich und belastbar.

(Frau Strickwerk ist nervös - der Älteste Sohn sicherlich noch mehr...)

22.9.10

Blätter - 3


Der Efeu kämpft sich vom Nachbarn aus durch jeden möglichen Spalt der Trennwand.

20.9.10

Nicht

zum ravelry-Treffen in Backnang
zum Textilmarkt in Benediktbeuern

sondern an den Chiemsee - der Beste Ehemann feierte seinen 50. Geburtstag mit (fast) 50 Gästen an einem seiner Lieblingsorte - und es war ganz wunderbar.

Wir haben getanzt und gefeiert wie 20jährige, sind aber heute noch so müde wie mindestens 50jährige (gestern vielleicht sogar wie 70jährige).

Ich muss mich noch ein bisschen erholen.

13.9.10

Vampiren

verfallen.

Die Nachbarin ist schuld, die vor einer Woche den ersten Black-Dagger-Roman hier ablegte. Mit der Warnung: macht süchtig.

Der Einband wenig ansprechend, der Rückentitel versprach billiges Serienfutter, die Vampir-Welle ödet mich eh an, aber abends zum einschlafen habe ich dann doch mal reingelesen...

Falscher Fehler - schon bin ich voll drauf und kann nicht mehr aufhören. Die letzte Ferienwoche verging also immer mit einem der Black Daggers in der Hand. Band 1-8 habe ich gelesen und muss jetzt für Nachschub sorgen, denn mehr hatte die Nachbarin nicht auf Vorrat. (übrigens lesen noch ein weitere Nachbarin und die Tochter mit...)

Es ist billigstes Serienfutter, aber ich kann nicht mehr aufhören. Harte Männer, äh nein Vampire, die Frauen eine schöner als die andere, sich stetig wiederholende Liebesgeschichten mit erotischen Szenen gespickt, ein simpler Plot - es ist ein bisschen wie früher mit Hanni und Nanni - es gibt keinen erklärbaren Grund für das Gefallen, aber ich muss einfach wissen, wie es weiter geht.

Deshalb - keine Zeit für Bloggen. Nur heute, weil die Folgebände kommen erst morgen. Und mein Urlaub ist heute zu Ende - wie soll das nur gut gehen...

(Ich habe auch ein paar vernünftige Bücher gelesen in den Ferien übrigens...)


Dunkelrot

Hmm - so ganz dunkelrot kommts irgendwie nicht rüber...