Seit letztem Sommer frühstücken wir anders.
Anstelle von Brot (ich) oder süßen Flakes (der Beste Ehemann) gibt es gesundes Müsli.
Meist ist es der Beste Ehemann, der mehrere Sorten Obst kleinschneidet. Dazu 2 Esslöffel Haferflocken, Joghurt und ein klein wenig Ahornsirup. Frisch, fein, ausreichend bis zum Mittagessen.
Aber kalt. Das ist mir schon die ganzen schneereichen und frostigen Tage nicht sooo angenehm. Aber jetzt, in meinem Erkältungszustand mag ich dieses kalte Frühstück gar nicht.
Da war die Inspiration von Cucina Casalinga gerade recht - Haferbrei ist zwar mit unangenehmen Kindheitserinnerungen belegt, aber diese Variante machte Lust, es einfach mal wieder zu probieren mit Brei. Und siehe da - es wird nicht meine Leibspeise werden, aber es ist ein angenehmes warmes Frühstück, wenig Aufwand und schnell gemacht.
Ich habe die Milch mit Wasser gestreckt, den Zucker weg gelassen, Akazienhonig durch Ahornsirup und Rosinen durch Cranberries ersetzt.
Meine Variation:
100ml Milch
150 ml Wasser
35g Haferflocken
Prise Salz
Aufkochen und bei geringer Hitze quellen lassen. Orange filetieren, mit Cranberries, dem aufgefangenen Saft und einem kleinen Schuss Ahornsirup vermischen.
27.2.13
26.2.13
Verschneiter Dienstag
auf dem Sofa...
Jetzt habe ich noch einmal eine dicke Erkältung eingefangen und mir für heute einen Schweige- und Ausruhtag verordnet.
Draußen schneit und schneit es.
Der Jüngste Sohn hat Fahrstunde - dreistündige Überlandfahrt. Da lernt er gleich Fahren bei ungünstigen Bedingungen. Die Theorieprüfung hat er gestern bereits erfolgreich abgelegt und die praktische Prüfung folgt am 11.3. Er hat seine Fahrstunden ganz schnell durchgezogen und wird dann noch knapp zwei Monate von uns begleitet fahren, bevor es ganz selbständig geht. Er ist schon voller Vorfreude und - genau wie wir - sehr froh, dass der kleine Rote doch noch zu reparieren war. (Seit letzter Woche haben wir ihn auch wieder und er glänzt wie nur. Nur die Kupplung muss noch mal nachjustiert werden, die führt ein bisschen ein Eigenleben...)
Weil es so schneit verschiebe ich schon wieder das Fotografieren. Inzwischen ist der Swallowtail fertig gestrickt und gespannt - ein zartes lila Gespinst. Die Socken fürs Ostersockenwichteln sind bereits zur Hälfte fertig. Das gewählte Garn verstrickt sich wunderbar, das Muster flutscht nur so über die Nadeln - ich hoffe es wird meiner Wichtelpartnerin gefallen.
Staffel eins und zwei von Downton-Abbey habe ich mittlerweile angeschaut - und bin der Serie verfallen. Hoffentlich erscheint die dritte Staffel bald auf Deutsch, denn in der englischen Version verstehe ich leider weniger als die Hälfte - das macht keinen rechten Spaß.
Und fleißig gehört habe ich auch in den letzten Tagen:
Teabag von Henning Mankell, gesprochen von Stefan Wilkening. Das hat mir ausgezeichnet gefallen, sowohl Text als auch Sprecher, der in gewohnt hervorragender Weise liest. Die Geschichte ist kurz gesagt sowohl ein satirischer Blick auf den Literaturbetrieb als auch ein wirklich ernstzunehmender Beitrag zu Leben und Geschichte von Flüchtlingen.
Teufelszahl von Jörg Kastner, gelesen von Erich Räuker. Schon spannend, aber auch irgendwie eine krude Geschichte. Mystery-Thriller ist allerdings auch kein Genre, das ich oft höre oder lese. Der Titel war ein gratis-download, so landetet er in meiner Bibliothek. Und war wie gesagt ganz spannend zu hören, ist auch gut vorgetragen. Dieser Mystery-Anteil mit Dämonen und Exorzismus ist einfach nicht so mein Ding. Die Sprache ist recht schlicht.
Was ich so gelesen habe findet ihr auf meiner Seite Gelesen, allerdings ohne Kommentar dazu. Besonders beeindruckt haben mich von den in diesem Jahr bereits gelesenen Büchern die beiden Jugendromane: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und "Es war einmal Indianerland".
Jetzt habe ich noch einmal eine dicke Erkältung eingefangen und mir für heute einen Schweige- und Ausruhtag verordnet.
Draußen schneit und schneit es.
Der Jüngste Sohn hat Fahrstunde - dreistündige Überlandfahrt. Da lernt er gleich Fahren bei ungünstigen Bedingungen. Die Theorieprüfung hat er gestern bereits erfolgreich abgelegt und die praktische Prüfung folgt am 11.3. Er hat seine Fahrstunden ganz schnell durchgezogen und wird dann noch knapp zwei Monate von uns begleitet fahren, bevor es ganz selbständig geht. Er ist schon voller Vorfreude und - genau wie wir - sehr froh, dass der kleine Rote doch noch zu reparieren war. (Seit letzter Woche haben wir ihn auch wieder und er glänzt wie nur. Nur die Kupplung muss noch mal nachjustiert werden, die führt ein bisschen ein Eigenleben...)
Weil es so schneit verschiebe ich schon wieder das Fotografieren. Inzwischen ist der Swallowtail fertig gestrickt und gespannt - ein zartes lila Gespinst. Die Socken fürs Ostersockenwichteln sind bereits zur Hälfte fertig. Das gewählte Garn verstrickt sich wunderbar, das Muster flutscht nur so über die Nadeln - ich hoffe es wird meiner Wichtelpartnerin gefallen.
Staffel eins und zwei von Downton-Abbey habe ich mittlerweile angeschaut - und bin der Serie verfallen. Hoffentlich erscheint die dritte Staffel bald auf Deutsch, denn in der englischen Version verstehe ich leider weniger als die Hälfte - das macht keinen rechten Spaß.
Und fleißig gehört habe ich auch in den letzten Tagen:
Teabag von Henning Mankell, gesprochen von Stefan Wilkening. Das hat mir ausgezeichnet gefallen, sowohl Text als auch Sprecher, der in gewohnt hervorragender Weise liest. Die Geschichte ist kurz gesagt sowohl ein satirischer Blick auf den Literaturbetrieb als auch ein wirklich ernstzunehmender Beitrag zu Leben und Geschichte von Flüchtlingen.
Teufelszahl von Jörg Kastner, gelesen von Erich Räuker. Schon spannend, aber auch irgendwie eine krude Geschichte. Mystery-Thriller ist allerdings auch kein Genre, das ich oft höre oder lese. Der Titel war ein gratis-download, so landetet er in meiner Bibliothek. Und war wie gesagt ganz spannend zu hören, ist auch gut vorgetragen. Dieser Mystery-Anteil mit Dämonen und Exorzismus ist einfach nicht so mein Ding. Die Sprache ist recht schlicht.
Was ich so gelesen habe findet ihr auf meiner Seite Gelesen, allerdings ohne Kommentar dazu. Besonders beeindruckt haben mich von den in diesem Jahr bereits gelesenen Büchern die beiden Jugendromane: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und "Es war einmal Indianerland".
21.2.13
Kurzmeldungen
Trachtenstrümpfe für den Sohn fertig gestrickt. Rechtzeitig zum Geburtstag. Tragefoto muss erst geschossen werden.
Stinos fertig gestrickt, für den Besten Ehemann. Auch noch nicht fotografiert.
Zusammen 279g Wolle verstrickt.
Abschlusspräsentation für die Bindungsfortbildung fertig. Mehrfach gekürzt, mehrfach probeweise vorgetragen.
Morgen früh um 9.00 Uhr wird es ernst.
Immer wieder neuer Schnee und reichlich kalt - das Fahrrad macht weiter Winterferien.
Die Aussichten: Viele Chorproben. Neues Skript für Babypflegekurs erstellen. Viel zu tun in der Bibliothek. Swallowtail fertig stricken. Und der Winter bleibt wohl noch ein Weilchen...
Stinos fertig gestrickt, für den Besten Ehemann. Auch noch nicht fotografiert.
Zusammen 279g Wolle verstrickt.
Abschlusspräsentation für die Bindungsfortbildung fertig. Mehrfach gekürzt, mehrfach probeweise vorgetragen.
Morgen früh um 9.00 Uhr wird es ernst.
Immer wieder neuer Schnee und reichlich kalt - das Fahrrad macht weiter Winterferien.
Die Aussichten: Viele Chorproben. Neues Skript für Babypflegekurs erstellen. Viel zu tun in der Bibliothek. Swallowtail fertig stricken. Und der Winter bleibt wohl noch ein Weilchen...
12.2.13
12von12 im Februar
Yeah! Nachschub - leider hab ich grad so gar keine Zeit dafür...
Trachtenstrümpfe aus der Versenkung geholt - sollte zu schaffen sein bis nächsten Dienstag.
Neue Wolle aufs Spinnrad, das Babyalpaka ist endlich fertig.
Kammzug von dibadu aus dem Spinnabo, Corriedale.
Herrliche Farben
Diese Schuhbinderei wäre mir sowas von lästig...
Immerhin einer ist verkleidet und feiert Fasching
Für uns andere beschränkt sich Fasching darauf
Bilder aus dem alten München - Ludwigsvorstadt. Interessantes Buch.
Und es hilft nichts - an den Schreibtisch zum Arbeiten
und der Absacker...
6.2.13
Schule...
Tja, immer noch nicht ganz ausgestanden. Der Jüngste Sohn in den vorletzten Zügen seines Schullebens und alle, alle hoffen, dass es im nächsten Jahr wirklich nicht nur zum Abitur sondern auch zur daran anschließenden Feier mit Zeugnisübergabe kommt.
Seine Hürde ist dabei nicht das Mathe-Pflicht-Abitur (was ich ja glücklicherweise durch die Kollegstufe galant umgehen konnte), sondern die Deutsch-Pflicht-Abitur-Prüfung.
Jüngste Sohn liest wenig - und das bei meinem Beruf, dem Haus voller Bücher und eigentlich allen perfekt erfüllten Bedingungen für den Start in ein Lese-Leben. Das Gymnasium ist aber sozusagen textgebunden. In nahezu jedem Fach gibt es Text und dazu analytische Fragen. Die der Sohn dann manchmal nicht beantworten kann, weil er trotz geprüft hoher Intelligenz manchmal den Text einfach nicht wirklich erfasst.
Literarische Texte in Deutsch sind für einen am Lesen nicht interessierten Jugendlichen eher uninteressant. Also besonders mühsam zu lesen. Und dann noch einen Aufsatz darüber zu schreiben - ach ja, ihr könnt es euch sicher vorstellen.
Der Jüngste Sohn ist sehr prägnant - er kann vieles knapp und kurz darstellen. Dann ist ja auch schon alles gesagt und muss nicht mehr wiederholt werden. Die für Deutschaufsätze verlangte Ausführlichkeit liegt ihm eher nicht.
Nicht neu. Besuche bei den Lehrkräften in zurückliegenden Jahren waren wenig nützlich, halfen weder ihm noch mir weiter. Klar. Er sollte mehr schreiben. Gestaltete sich schwierig und ich sag dazu mal knapp: bisher geringer bis kein Erfolg auf dieser Ebene. Ich ging nicht mehr in die Schule, weder wegen Deutsch noch wegen anderer Fächer - das Kind ist groß und signalisierte, er mache das jetzt lieber alles alleine.
Neues Schuljahr, neue Lehrkraft. Der Jüngste Sohn mag sie. Sie bemüht sich darum, zu verstehen, warum er sich so schwer tut in ihrem Fach und was ihn blockiert. Spricht mit ihm über seine offensichtliche Schwäche in Deutsch, versucht ihm zu helfen, erkennt an, was er sehr wohl kann, sieht, dass er sich bemüht und vertraut darauf, dass er sich bis zum Abitur den Rest aneignen wird. Stärkt ihn, statt zu kritisieren. Unterstützt und hilft.
Ich freu mich so. Solche Lehrer sind so wertvoll. Sie haben meinen ganzen Respekt, meine Achtung und Bewunderung.
Und deshalb war ich heute auch mal wieder in der Schule zu einem Gespräch - um eben genau diese Rückmeldung los zu werden.
Seine Hürde ist dabei nicht das Mathe-Pflicht-Abitur (was ich ja glücklicherweise durch die Kollegstufe galant umgehen konnte), sondern die Deutsch-Pflicht-Abitur-Prüfung.
Jüngste Sohn liest wenig - und das bei meinem Beruf, dem Haus voller Bücher und eigentlich allen perfekt erfüllten Bedingungen für den Start in ein Lese-Leben. Das Gymnasium ist aber sozusagen textgebunden. In nahezu jedem Fach gibt es Text und dazu analytische Fragen. Die der Sohn dann manchmal nicht beantworten kann, weil er trotz geprüft hoher Intelligenz manchmal den Text einfach nicht wirklich erfasst.
Literarische Texte in Deutsch sind für einen am Lesen nicht interessierten Jugendlichen eher uninteressant. Also besonders mühsam zu lesen. Und dann noch einen Aufsatz darüber zu schreiben - ach ja, ihr könnt es euch sicher vorstellen.
Der Jüngste Sohn ist sehr prägnant - er kann vieles knapp und kurz darstellen. Dann ist ja auch schon alles gesagt und muss nicht mehr wiederholt werden. Die für Deutschaufsätze verlangte Ausführlichkeit liegt ihm eher nicht.
Nicht neu. Besuche bei den Lehrkräften in zurückliegenden Jahren waren wenig nützlich, halfen weder ihm noch mir weiter. Klar. Er sollte mehr schreiben. Gestaltete sich schwierig und ich sag dazu mal knapp: bisher geringer bis kein Erfolg auf dieser Ebene. Ich ging nicht mehr in die Schule, weder wegen Deutsch noch wegen anderer Fächer - das Kind ist groß und signalisierte, er mache das jetzt lieber alles alleine.
Neues Schuljahr, neue Lehrkraft. Der Jüngste Sohn mag sie. Sie bemüht sich darum, zu verstehen, warum er sich so schwer tut in ihrem Fach und was ihn blockiert. Spricht mit ihm über seine offensichtliche Schwäche in Deutsch, versucht ihm zu helfen, erkennt an, was er sehr wohl kann, sieht, dass er sich bemüht und vertraut darauf, dass er sich bis zum Abitur den Rest aneignen wird. Stärkt ihn, statt zu kritisieren. Unterstützt und hilft.
Ich freu mich so. Solche Lehrer sind so wertvoll. Sie haben meinen ganzen Respekt, meine Achtung und Bewunderung.
Und deshalb war ich heute auch mal wieder in der Schule zu einem Gespräch - um eben genau diese Rückmeldung los zu werden.
31.1.13
Lintilla
Und noch so ein kleiner vielseitig einsetzbarer Schal - Lintilla, ebenfalls von Martina Behm. Und auch wieder aus einem Strang Wollmeise gestrickt. In dieses Versuchskaninchen habe ich mich auf einem Markt verliebt und immer gehofft, es würde mal in Serie gehen. Leider nein - aber die Farbe gefällt mir immer noch ausgesprochen gut. Jetzt habe ich sie von ihrem Kellerdasein befreit und zu diesem schmucken Stück verstrickt.
Die Anleitung ist wieder einfach und klar und das Tuch war schnell gestrickt.
Die Anleitung ist wieder einfach und klar und das Tuch war schnell gestrickt.
Monatsbilanz
- geradelt: nur dürftige 28 km
- gestrickt: 345g bzw. 1185 Meter
- gesponnen: nichts fertig gemacht, ich spinne immer noch am Babyalpaka herum
- gelesen: 2 Krimis, 2 Jugendromane, ein bisschen Fachliteratur
- gehört: Podcasts
- gesehen: Hobbit
25.1.13
Wochenende!
Hurra!
Begonnen im Café Solo mit der liebsten Strickfreundin. Das Boshi-Mützen-Geschenk in Lieblings-Frühlingsfarben muss ich noch ablichten, aber sie hat schon ganz wunderbar meinen Kopf gewärmt auf dem Heimweg. Danke Helga!
Und gleich setzen wir dein Einzug ins Wochenende fort mit gemeinsamen Lasagne-Essen, wofür ich heute auf das Stricktreffen verzichte (hatte ich ja quasi schon im Miniformat). Wird eben daheim gestrickt, voller guter Vorsätze die Lintilla fertig zu stellen.
Die nächsten Projekte sind schon in der Warteschleife. Meine Mutter wünscht sich einen Schal - und wie so häufig das Mysterium: trotz ergiebiger Wollvorräte ist dafür nicht das richtige Garn im Keller. Ich muss also tatsächlich einkaufen gehen...
Sonst wie immer - Freitags zerreiß ich einfach nicht mehr viel, selbst wenn ich gleich nach der Arbeit heim fahre. Da ist mein ganzer Organismus irgendwie völlig auf Freizeit und Müßiggang eingestellt. Dabei hätte ich echt was zu tun, geistige Arbeit ist angesagt und eine Präsentation vorzubereiten. Morgen dann. So richtig mit Arbeitsplan, sonst wird das nix.
Begonnen im Café Solo mit der liebsten Strickfreundin. Das Boshi-Mützen-Geschenk in Lieblings-Frühlingsfarben muss ich noch ablichten, aber sie hat schon ganz wunderbar meinen Kopf gewärmt auf dem Heimweg. Danke Helga!
Und gleich setzen wir dein Einzug ins Wochenende fort mit gemeinsamen Lasagne-Essen, wofür ich heute auf das Stricktreffen verzichte (hatte ich ja quasi schon im Miniformat). Wird eben daheim gestrickt, voller guter Vorsätze die Lintilla fertig zu stellen.
Die nächsten Projekte sind schon in der Warteschleife. Meine Mutter wünscht sich einen Schal - und wie so häufig das Mysterium: trotz ergiebiger Wollvorräte ist dafür nicht das richtige Garn im Keller. Ich muss also tatsächlich einkaufen gehen...
Sonst wie immer - Freitags zerreiß ich einfach nicht mehr viel, selbst wenn ich gleich nach der Arbeit heim fahre. Da ist mein ganzer Organismus irgendwie völlig auf Freizeit und Müßiggang eingestellt. Dabei hätte ich echt was zu tun, geistige Arbeit ist angesagt und eine Präsentation vorzubereiten. Morgen dann. So richtig mit Arbeitsplan, sonst wird das nix.
21.1.13
Puh...
Der kleine Rote, nachdem ihn ein Müllauto geküsst hat.
Unterwegs zum Arzt, um wegen besagter Rippenschmerzen ein Rezept für Physio zu holen. Glück gehabt, dass ich immer noch nur die gleichen Rippenschmerzen wie vorher habe. Ich stand da nur und wartete auf freie Straße um abzubiegen. Und den dicken Müllwagen hat es einfach aus der Kurve getragen.
Dann: langes Rumstehen bei Kälte und Schnee, Verkehrschaos (Auffahrunfall auf der anderen Straßenseite, beide Spuren blockiert) und erste der dritte vorbeifahrende Polizeiwagen war dann für uns. Schuldfrage klar und eindeutig - ich kann nix dafür. Trotzdem blöd, denn es droht der undankbare wirtschaftliche Totalschaden - wisst ihr schon: Geld fürs alte Auto, das für ein adäquates Neues nicht reicht.
Menno. Ich mochte den kleinen Roten. Einfach und praktisch, genügsam, hat alles mitgemacht, kaum Rost, erst 50.000km und nie kaputt gewesen.
Unverhofft
einen Vormittag daheim.
Ich habe Rücken. Und Rippen. Oder eigentlich mehr Rippen als Rücken. Selbstdiagnose: Blockade irgendwo in der Brustwirbelsäule, strahlt aus nach vorn und deshalb schmerzen die unteren Rippenbögen. Diesmal rechts. Bei zahlreichen Bewegungen. Immerhin gibt es schmerzfreie Haltungen und auch Atmen ist unbeeinträchtigt.
Nicht ganz unbekannt, das letzte Mal wars links. Vor Jahren.
Heute hatte ich Glück, eine Kollegin vertritt mich in meinen Kursen, so dass ich den Vormittag für Kirschkernsäckchen und die Suche nach Diagnostik und Therapie verwenden kann.
Wie immer: der wirklich gute Orthopäde hat auch für Notfälle erst am Mittwoch Zeit. Die Sprechstundenhilfe kommuniziert am Telefon so, dass Frau eh eigentlich am liebsten gleich sagen würde: "Ach, so schlimm ist es doch nicht... "
Die lang nicht mehr besuchte, aber vertraute Physiotherapeutin praktiziert glücklicherweise noch in der selben Praxis ums Eck, ist aber grad nicht zu erreichen. Warten auf Rückruf.
Hausärztin? Lieber erst, wenn ich weiß, was auf dem Rezept stehen soll, also doch den Rückruf der Physiofrau abwarten...
In der Bibliothek der übliche Mangel und zudem noch eine Kollegin in Urlaub - da schlägt mein Verantwortungsgefühl voll zu. Also werde ich mich Nachmittags dorthin bewegen. Immerhin kann ich da auf Stühlen sitzen und nicht wie im Kurs frei auf dem Boden.
Und jetzt werfe ich zur allgemeinen Muskelentspannung rund um die Schmerzzone mal ein Ibu ein und versenke mich in mein Buch.
(Draußen schneit es übrigens ordentlich. Da versäume ich also nur das Schneeräumen.)
Ich habe Rücken. Und Rippen. Oder eigentlich mehr Rippen als Rücken. Selbstdiagnose: Blockade irgendwo in der Brustwirbelsäule, strahlt aus nach vorn und deshalb schmerzen die unteren Rippenbögen. Diesmal rechts. Bei zahlreichen Bewegungen. Immerhin gibt es schmerzfreie Haltungen und auch Atmen ist unbeeinträchtigt.
Nicht ganz unbekannt, das letzte Mal wars links. Vor Jahren.
Heute hatte ich Glück, eine Kollegin vertritt mich in meinen Kursen, so dass ich den Vormittag für Kirschkernsäckchen und die Suche nach Diagnostik und Therapie verwenden kann.
Wie immer: der wirklich gute Orthopäde hat auch für Notfälle erst am Mittwoch Zeit. Die Sprechstundenhilfe kommuniziert am Telefon so, dass Frau eh eigentlich am liebsten gleich sagen würde: "Ach, so schlimm ist es doch nicht... "
Die lang nicht mehr besuchte, aber vertraute Physiotherapeutin praktiziert glücklicherweise noch in der selben Praxis ums Eck, ist aber grad nicht zu erreichen. Warten auf Rückruf.
Hausärztin? Lieber erst, wenn ich weiß, was auf dem Rezept stehen soll, also doch den Rückruf der Physiofrau abwarten...
In der Bibliothek der übliche Mangel und zudem noch eine Kollegin in Urlaub - da schlägt mein Verantwortungsgefühl voll zu. Also werde ich mich Nachmittags dorthin bewegen. Immerhin kann ich da auf Stühlen sitzen und nicht wie im Kurs frei auf dem Boden.
Und jetzt werfe ich zur allgemeinen Muskelentspannung rund um die Schmerzzone mal ein Ibu ein und versenke mich in mein Buch.
(Draußen schneit es übrigens ordentlich. Da versäume ich also nur das Schneeräumen.)
19.1.13
Sehnsucht
nach mehr Wochenende.
Statt dessen: morgen den ganzen Tag arbeiten. Säuglingspflegekurs.
Von dort direkt zum Singen.
Dafür habe ich den heutigen Tag vertrödelt. Auch nicht befriedigend, irgendwie.
Immerhin war ich lang spazieren. Und hab ein feines Abendessen bereitet. Schnitzel mit Nusskruste und Kartoffel-Gemüse vom Blech. Kein Foto, war schon aufgegessen, als ich dran gedacht habe.
Heute Abend: Strick-Fernsehen. Und wenn das Programm nichts hergibt kann ich auf unsere wohl gefüllte Festplatte zurückgreifen.
Rezept:
Das Kartoffel-Gemüse
1kg Kartoffeln
750g Gelbe Rüben
Rosmarin
Schälen, in dicke Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit 1-2 EL Olivenöl, Rosmarin, Salz und Pfeffer mischen. Dann aufs Backblech geben (ich verteils auf zwei Bleche) und bei Umluft 175° C (insges.) ca. 40 Min. backen.
Käsekruste
50 g frisch geriebener Parmesan
2 EL Semmelbrösel
75 g gehackte Walnüsse
1 Päckchen TK italienische Kräuter (oder natürlich noch besser frische aus dem Garten bei passender Jahreszeit)
40 g zerlassene Butter
Alles miteinander vermischen, salzen und pfeffern.
Fleisch
4 Schweineschnitzel
Auf beiden Seiten in ganz wenig Öl kurz anbraten.
Das Gemüse auf dem Blech etwas zusammenschieben, die Schnitzel zwischen das Gemüse legen. Die Schnitzel dick mit der Käsemischung bestreuen, den Rest der Mischung über das Gemüse krümeln. Noch mal für 10-15 Min. in den Ofen.
Genießen!
... und neu angeschlagen
eine Lintilla, ebenfalls aus einem Wollmeise Versuchskaninchen:
Danke für eure Kommentar zum Hitchhiker - ich liebe ihn sehr und er hat die ganze Woche meinen Hals gewärmt!
16.1.13
Verstrickt im Januar
Ein Wollmeise-Versuchskaninchen zu einem Hitchhiker
Endlich habe ich einen roten Schal!
Und Rellana Sockenwolle aus dem schier unerschöpflichen Vorrat zu einem Paar Männersocken in Größe 46 für die Vorratskiste.
7.1.13
Schon
eine Woche alt, das Jahr.
Die erste ist viel zu schnell vergangen - das wird wohl auch in diesem Jahr nicht besser als in den voran gegangenen. Eher ja gefühlt von Jahr zu Jahr geschwinder.
Den Übergang ins Neue haben wir verbracht mit:
Meine Karten fürs nächste Jahr:
"Ich habe genug" und "Klarheit". Ich finds passend - irgendwie ist ja immer alles passend. Ich habe genug ist ja zweideutig, und in beide Richtungen lohnt es sich mal zu schauen. Wovon habe ich so viel, dass ich zufrieden sein kann, mich zurücklehnen und die Fülle genießen (und da gibt es noch mehr als meine Wollvorräte im Keller!). Wovon reichts mir so, dass ich damit aufhöre, es abgebe, loslasse - was auch immer. Und die Klarheit möge mir helfen, beides zu finden.
Weil extrem spätfrüh ins Bett war der nächste Tag so, wie halt Neujahr meistens ist - müde, uninspiriert, schlappi. Und wie immer mit dem Geburtstag meiner Mutter, die aber weil selber müde nur einen kurzen Kaffeebesuch erbat.
Dann zwei Tage Arbeit - und richtig viel zu tun. Die Bib war extrem gut besucht.
Dann Regentage, die eher aufs Sofa lockten als aus dem Haus. Trotzdem am Freitag endlich mal wieder beim Stricktreffen. Ach, das war richtig schön.
Das Wochenende gehörte dann den guten Vorsätzen und dem Keller: mal schauen, was mir so reicht an Verpackungsmaterial und Wollvorräten und für deutlich mehr Klarheit sorgen in und zwischen den Regalen. Der Beste Ehemann hat sich ebenfalls seiner düsteren Ecken angenommen (Kabel, Schalter, so Handwerkszeug, Verpackungen von Geräten...). Ergebnis: das sieht jetzt richtig gut aus. Alles ist wieder gut erreichbar, geordnet und verfügbar.
Von so richtig viel Wolle konnte ich mich noch nicht trennen. Es war schön, alles mal wieder in die Hand zu nehmen, alte Schätze zu streicheln und ordentlich zu verpacken und zu ordnen. Im Kopf viele Pläne, wie dies und das zu verarbeiten wäre, ausführliche Recherchen in ravelry und stöbern in meinen Anleitungen - ein richtiger Wollsonntag war das gestern.
Leider schenkte er mir auch die erste Migräne des Jahres, die sich heute heftig fortsetzt. Dabei dachte ich schon, ich wäre davon befreit, denn die letzten Monate waren frei von diesen Attacken und selbst "normale" Kopfschmerzen sind selten geworden.
Also heute noch ein langsamer Tag - morgen sollte ich dann hoffentlich fit sein und in den trubeligen Alltag starten können.
Die erste ist viel zu schnell vergangen - das wird wohl auch in diesem Jahr nicht besser als in den voran gegangenen. Eher ja gefühlt von Jahr zu Jahr geschwinder.
Den Übergang ins Neue haben wir verbracht mit:
- neuer Bekanntschaft
- feinem Essen - zartes Bio-Fleisch vom heißen Stein mit erlesenen Chutneys und Dips, ein wenig Salat wegen der Vitamine; später Obstspieße, deren Vitamine sich neben der herbsüßen und üppigen Mousse kaum behaupten konnten.
- Dinner for one
- Humor und Gelächter
- Vorhersagen aus Glückskeksen, Engelskarten und Anderem
- Fragen, Fragen, Fragen - persönlich, unterhaltsam, mit viel Spaß
Meine Karten fürs nächste Jahr:
"Ich habe genug" und "Klarheit". Ich finds passend - irgendwie ist ja immer alles passend. Ich habe genug ist ja zweideutig, und in beide Richtungen lohnt es sich mal zu schauen. Wovon habe ich so viel, dass ich zufrieden sein kann, mich zurücklehnen und die Fülle genießen (und da gibt es noch mehr als meine Wollvorräte im Keller!). Wovon reichts mir so, dass ich damit aufhöre, es abgebe, loslasse - was auch immer. Und die Klarheit möge mir helfen, beides zu finden.
Weil extrem spätfrüh ins Bett war der nächste Tag so, wie halt Neujahr meistens ist - müde, uninspiriert, schlappi. Und wie immer mit dem Geburtstag meiner Mutter, die aber weil selber müde nur einen kurzen Kaffeebesuch erbat.
Dann zwei Tage Arbeit - und richtig viel zu tun. Die Bib war extrem gut besucht.
Dann Regentage, die eher aufs Sofa lockten als aus dem Haus. Trotzdem am Freitag endlich mal wieder beim Stricktreffen. Ach, das war richtig schön.
Das Wochenende gehörte dann den guten Vorsätzen und dem Keller: mal schauen, was mir so reicht an Verpackungsmaterial und Wollvorräten und für deutlich mehr Klarheit sorgen in und zwischen den Regalen. Der Beste Ehemann hat sich ebenfalls seiner düsteren Ecken angenommen (Kabel, Schalter, so Handwerkszeug, Verpackungen von Geräten...). Ergebnis: das sieht jetzt richtig gut aus. Alles ist wieder gut erreichbar, geordnet und verfügbar.
Von so richtig viel Wolle konnte ich mich noch nicht trennen. Es war schön, alles mal wieder in die Hand zu nehmen, alte Schätze zu streicheln und ordentlich zu verpacken und zu ordnen. Im Kopf viele Pläne, wie dies und das zu verarbeiten wäre, ausführliche Recherchen in ravelry und stöbern in meinen Anleitungen - ein richtiger Wollsonntag war das gestern.
Leider schenkte er mir auch die erste Migräne des Jahres, die sich heute heftig fortsetzt. Dabei dachte ich schon, ich wäre davon befreit, denn die letzten Monate waren frei von diesen Attacken und selbst "normale" Kopfschmerzen sind selten geworden.
Also heute noch ein langsamer Tag - morgen sollte ich dann hoffentlich fit sein und in den trubeligen Alltag starten können.
31.12.12
2012
Was mit spontan einfällt:
ca. 9300 Meter Wolle verstrickt
ca. 6700 Meter gesponnen
einmal die Nähmaschine benutzt
8 kg abgenommen und 2 kg wieder zu
Dem Haus eine warme Mütze geben lassen
Urlaub gemacht in Wien, am Attersee, auf dem Bauernhof
Wenig erkältet
Aber immer wieder Schmerzen am "Gestell" - Knie, Zehengrundgelenke, Ferse, Brustwirbelsäule, Nacken, um die Schwachpunkte zu benennen
Plötzlich Tablettenschluckerin wg. Bluthochdruck
ein iPad gekauft
viel gelesen
zu viel fern gesehen
wenig gehört
kaum im Kino
etwas mehr als 1500 km geradelt
außer Radfahren wenig bis kein Sport
seit Monaten nicht mehr getanzt
viel gesungen in unterschiedlichsten Gruppen und Chören
zu wenig Cello gespielt und leider im Moment kein Unterricht mehr
das Klavier nur angeschaut
ca. 9300 Meter Wolle verstrickt
ca. 6700 Meter gesponnen
einmal die Nähmaschine benutzt
8 kg abgenommen und 2 kg wieder zu
Dem Haus eine warme Mütze geben lassen
Urlaub gemacht in Wien, am Attersee, auf dem Bauernhof
Wenig erkältet
Aber immer wieder Schmerzen am "Gestell" - Knie, Zehengrundgelenke, Ferse, Brustwirbelsäule, Nacken, um die Schwachpunkte zu benennen
Plötzlich Tablettenschluckerin wg. Bluthochdruck
ein iPad gekauft
viel gelesen
zu viel fern gesehen
wenig gehört
kaum im Kino
etwas mehr als 1500 km geradelt
außer Radfahren wenig bis kein Sport
seit Monaten nicht mehr getanzt
viel gesungen in unterschiedlichsten Gruppen und Chören
zu wenig Cello gespielt und leider im Moment kein Unterricht mehr
das Klavier nur angeschaut
23.12.12
So
Quasi tiefenentspannt auf Weihnachten zu.
Gestern früh alles eingekauft. Nur frisches Brot hole ich morgen noch.
Der Baum steht und ist geschmückt.
Geschenke sind kaum welche einzupacken und auch das ist schon erledigt.
Speiseplan - einfach und unaufwendig:
Morgen Roastbeef und Kartoffelgratin,
Dienstags Lach aus dem Ofen, Gemüse vom Blech, Baguette mit der SchwieMu,
Mittwochs Brunch mit allen Kindern und Freundinnen.
Was noch sein kann: dass ich morgen noch einmal im Laden aushelfen muss. Gestern war wohl kein Einkaufstag, es war ganz wenig los. Da kann morgen schon noch mal der Wahnsinn ausbrechen. Aber da ja hier alles schon fertig ist, sehe ich das mal ganz locker.
Gestern früh alles eingekauft. Nur frisches Brot hole ich morgen noch.
Der Baum steht und ist geschmückt.
Geschenke sind kaum welche einzupacken und auch das ist schon erledigt.
Speiseplan - einfach und unaufwendig:
Morgen Roastbeef und Kartoffelgratin,
Dienstags Lach aus dem Ofen, Gemüse vom Blech, Baguette mit der SchwieMu,
Mittwochs Brunch mit allen Kindern und Freundinnen.
Was noch sein kann: dass ich morgen noch einmal im Laden aushelfen muss. Gestern war wohl kein Einkaufstag, es war ganz wenig los. Da kann morgen schon noch mal der Wahnsinn ausbrechen. Aber da ja hier alles schon fertig ist, sehe ich das mal ganz locker.
19.12.12
Vorweihnachtliches
Wie jedes Jahr ein paar Sterne gefaltet. Wie jedes Jahr wollte ich schon im November damit beginnen - Papier und Anleitung lag schon lange bereit, gefaltet wurde in den letzten Tagen. Ich mag diese Sterne sehr und sie sind auch nicht schwer herzustellen, aber es braucht einfach seine Zeit, bis die einzelnen Teile gefaltet sind...
Als vorweihnachtliche Deko habe ich mal was anderes probiert und einen kahlen Zweig (nein, nicht am Barbara-Tag geschnitten) mit meinen geliebten Eiszapfen und der Weihnachtsfee geschmückt. Lang geplant, am Samstag endlich vollbracht.
Von den vielen neuen Plätzchenrezepten, die ich ausprobieren wollte wurde genau eines gebacken. Aber weil ich ja erst so spät gebacken habe sind die Schachteln trotzdem noch voll genug, dass ich wie geplant kleine Geschenktüten füllen kann und trotzdem noch reichlich für die Feiertage übrig bleibt.
Geschenke habe ich so gut wie keine besorgt oder gebastelt oder gestrickt. Und was jetzt nicht ist wird auch nicht mehr. Ein geschenkarmes Jahr. Ich hatte wenig Ideen und Inspirationen und irgendwie auch wenig Lust.
Nach kurzer Überlegung, ob der Christbaum verzichtbar wäre, befand erstaunlicherweise ausgerechnet der weihnachtsmufflige Beste Ehemann, dass er das dann doch nicht möchte. Also haben wir heute einen ausgesucht - und es war wirklich schwierig. Keiner wollte so richtig zu uns passen. Der erwählte ist ein bisschen kleiner als sonst, aber er wird ausreichend Schmuck tragen können.
Was und warum heuer die Zeit zu schrumpfen scheint, meine Lust am Geheimnissen ausbleibt - ach ich weiß es vielleicht ein bisschen oder doch auch nicht. Ich kann es mittlerweile ganz gut hinnehmen, einiges ein bisschen anders eben, vielleicht auch mehr gefühlt anders als sichtbar anders. Wichtigstes Motto bleibt für uns vor allem "kein Vorweihnachtsstreß" - und es sieht so aus, als gelänge das auch in diesem Jahr.
Weihnachten kommt, egal wie aufgeräumt und sauber das Haus ist, wie toll gekocht oder gebacken wurde, egal wie wir uns kleiden oder wie viel wir uns schenken. Da ist sich die Kleinfamilie einig - was für ein Glück.
11.12.12
9.12.12
2. Advent
mit schon fast traditionellem Chor-Konzert. Es war wie immer kalt in der Kirche, das Licht aber dank eines findigen Chormitglieds in diesem Jahr richtig gut, das Konzert sehr gut besucht und einiges war auch richtig gelungen.
Und als wir nach dem Konzert aus der Kirche traten - war alles im Schnee versunken. So schnell, so schön!
Das war fast das letzte Chorereignis in diesem Jahr. Am Dienstag gibt es noch einen traurigen Auftritt - einer unserer Tenöre ist völlig überraschend und plötzlich vor einer Woche verstorben und wir singen auf der Beerdigung.
Pläne für nächste Woche: Endlich Plätzchen backen.
Und als wir nach dem Konzert aus der Kirche traten - war alles im Schnee versunken. So schnell, so schön!
Das war fast das letzte Chorereignis in diesem Jahr. Am Dienstag gibt es noch einen traurigen Auftritt - einer unserer Tenöre ist völlig überraschend und plötzlich vor einer Woche verstorben und wir singen auf der Beerdigung.
Pläne für nächste Woche: Endlich Plätzchen backen.
8.12.12
In wenigen Worten
Die Zeit ist mal wieder knapp. Immer wieder im Dezember, wenn eigentlich alle Zeichen auf Rückzug stehen, ist der Terminkalender voll und ich schaffe es nicht, diesen Monat mal ruhiger zu gestalten.
- Die Arbeit - nicht mehr als sonst, aber auch nicht weniger
- Weiterbildung - nicht nur die Termine, sondern auch die Vorbereitung, Nachbereitung. Und das Thema ( Bindung) kognitiv und emotional anstrengend
- So Vorweihnachtsgedöns - kommt eh irgendwie zu kurz, das Basteln und Backen, Lesen und Geheimnissen
- Singen - eine Ausgleich, eine Entspannung, eine Freude. Aber zwei Chöre mit drei Konzerten an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden plus diverse Extraproben - viel Zeit, die woanders fehlt
- Seltene Besucher, mit denen ich gern viel Zeit verbringe (die woanders fehlt...)
- dazu ein paar Arztbesuche, Elternunterstützung, kleine Hilfen
- zu wenig auf dem Fahrrad, zu wenig Schlaf - also zu müde und weniger schnell und effektiv als sonst oft. Und trotz der Müdigkeit am Tag finde ich Abends nicht in den Schlaf.
Naja, nichts wirklich Aufregendes also. Trotzdem wenig Zeit, Dinge fertig zu stellen, dich ich dann hier zeigen könnte. Wenig Muße zu bloggen und mich im Internet herumzutreiben.
Die nächste Woche beschert mir immerhin einen freien Tag - Plätzchen backen steht an erster Stelle der Warteliste.
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