An den Osterseen - ich liebe diese Landschaft. So einsam schauts allerdings nur auf dem Foto aus - geschickt gewählte Perspektive. Meist sind jede Menge Menschen unterwegs.
17.3.17
9.3.17
8.3.17
Im Allgäu
Den Sonntag haben wir im Allgäu verbracht. Dort wohnt jetzt der Mittlere Sohn, so richtig auf dem Land in einem kleinen Dorf. Das Wetter war herrlich und so konnten wir die Umgebung des Dorfs aus vollen Zügen genießen.
Win paar Schritte aus dem Haus - und schon steht da die Bank unter einem alten ausladenden Baum und lädt ein den Blick ins Tal und in die Berge zu genießen. Hier ließe sich herrlich spinnen und stricken.
Blick auf den Grünten - später sind die Wolken fast komplett verschwunden und die Berge im Hintergrund zeigten sich schneebedeckt weiß glänzend.
Auf dem Weg zurück ins Dorf.
Ich glaube ich muss bald wieder zu Besuch kommen...
28.2.17
Sparkling Nature
Da Schultern und Rücken immer wieder schmerzen muss ich das Spinnen und Stricken etwas einschränken.
So dauerte es eine Weile bis aus weiteren kardierten Fasern ein dünnes Garn wurde. Diesmal eine es helle Fasern verschiedenster Herkunft und Rasse, zusammen mit ein wenig Sariseide und Angelina. Relativ rau und mit reichlich Drall dünn und fest gesponnen und gezwirnt - es wird wohl mal eine Kette auf dem Webrahmen werden.
Die erste Hälfte ist fertig gezwirnt - 125g mit 280 Metern und das obwohl es von der Garnstärke her grad mal Fingering ist...
Kalenderbild #9
Kardendistel. Auch Weber-, Rau-, Woll-, Tuchkarde oder Kardel. Sie wächst hier an den Feldrändern und ich mag sie besonders gern. Ihren aufrechten Wuchs und die Verbindung zu meinem handwerklichen Tun.
20.2.17
19.2.17
Fertig - irgendwie
Der Mittlere Sohn feierte am Freitag Verabschiedung - sein Studium ist beendet, jedenfalls fast. Wegen eines Fehlers des Prüfungsamts muss er eine Prüfung wiederholen, was aber in diesem Semester nicht mehr möglich ist. Also doch noch einmal zurückmelden und im Sommer noch einmal für die wirklich letzte Prüfung anreisen. Auch die Bachelor-Arbeit ist noch nicht beurteilt.
Trotzdem wurde schon Abschied gefeiert und anstelle der Zeugnisse eben ein Blume überreicht.
Er hat im "offiziellen" Teil als Moderator durch den Vormittag geführt und eine launige Rede gehalten darüber, wie es so ist bzw. war als Student in Eichstätt zu leben und zu studieren.
Ein kleiner Abschiedsspaziergang durch Eichstätt - dreieinhalb Jahre lebte er jetzt dort und irgendwie haben wir trotz mehrerer Besuche manches gar nicht gesehen. Kein einziges Mal war ich auf dem Panoramaweg oder dem Figurenfeld. Und auch in der Stadt doch an den immer gleichen (schönen) Plätzen. Ich könnte bald wieder hinfahren, es ist ja nicht so weit - ob ich das wohl tun werde?
Am Abend wurde locker gefeiert und wir konnten noch ein paar seiner guten Studienfreundinnen und -freunde kennen lernen - wie schön, zu den Namen ein Gesicht bekommen zu haben.
Für ihn bricht jetzt auch die letzte Woche in Eichstätt an - am kommenden Wochenende wird er umziehen, mit Freundin und Hund ins Allgäu und in zwei Wochen beginnt der erste "richtige" Job.
Der Zweite ist also fertig mit der Ausbildung und startet ins Berufsleben. Darüber hinaus auch im Verlauf des Studiums wirklich erwachsen geworden. Wir freuen uns so, dass er offenbar genau das studiert hat, was ihm eine Arbeit ermöglicht, die ihn zufrieden macht.
Es fühlt sich gut an.
Trotzdem wurde schon Abschied gefeiert und anstelle der Zeugnisse eben ein Blume überreicht.
Er hat im "offiziellen" Teil als Moderator durch den Vormittag geführt und eine launige Rede gehalten darüber, wie es so ist bzw. war als Student in Eichstätt zu leben und zu studieren.
Ein kleiner Abschiedsspaziergang durch Eichstätt - dreieinhalb Jahre lebte er jetzt dort und irgendwie haben wir trotz mehrerer Besuche manches gar nicht gesehen. Kein einziges Mal war ich auf dem Panoramaweg oder dem Figurenfeld. Und auch in der Stadt doch an den immer gleichen (schönen) Plätzen. Ich könnte bald wieder hinfahren, es ist ja nicht so weit - ob ich das wohl tun werde?
Am Abend wurde locker gefeiert und wir konnten noch ein paar seiner guten Studienfreundinnen und -freunde kennen lernen - wie schön, zu den Namen ein Gesicht bekommen zu haben.
Für ihn bricht jetzt auch die letzte Woche in Eichstätt an - am kommenden Wochenende wird er umziehen, mit Freundin und Hund ins Allgäu und in zwei Wochen beginnt der erste "richtige" Job.
Der Zweite ist also fertig mit der Ausbildung und startet ins Berufsleben. Darüber hinaus auch im Verlauf des Studiums wirklich erwachsen geworden. Wir freuen uns so, dass er offenbar genau das studiert hat, was ihm eine Arbeit ermöglicht, die ihn zufrieden macht.
Es fühlt sich gut an.
Verschenkt
Die gewebten Schals haben meiner Schwester sehr gut gefallen. Allerdings wollte sie mal nix Blaues oder Grünes - da gibt ja mein Wollvorrat wenig her. Was ich in Brauntönen hatte war zu dunkel. Also musste ich erst mal die richtige Wolle für das Projekt kaufen.
Im Vorrat hatte ich noch Spice Market von der Wollmeise - Braun- und Grüntöne, relativ dunkel. Dazu stellte ich mir ein helles, ins Orange gehendes Braun vor. Im Wollgeschäft sprang mich dann aber aus allen Ecken ein warmes dunkles Goldgelb an - also wurde es diese Farbe:
Im Vorrat hatte ich noch Spice Market von der Wollmeise - Braun- und Grüntöne, relativ dunkel. Dazu stellte ich mir ein helles, ins Orange gehendes Braun vor. Im Wollgeschäft sprang mich dann aber aus allen Ecken ein warmes dunkles Goldgelb an - also wurde es diese Farbe:
Ein single-Garn Merino/Seide von Frida Fuchs. Mit so einem Garn habe ich als Kette schon mal eher schlechte Erfahrung gemacht, es hat sich aufgewirbelt und ist mehrmals gerissen. Also war die Frage was Kette und was Schuss wird auch schon gelöst.
Auch diese Mal stürzte mir wieder der Schärzapfen ab beim schären der Kette. Das ist wirklich sehr lästig und das erneute sortieren der Fäden braucht richtig Zeit - ich brauch dafür mal eine vernünftige Lösung. Ansonsten klappte aber das Aufziehen der Kette problemlos. Allmählich bemerke ich eine gewisse Routine.
Das abweben war dann schnell gemacht - innerhalb von drei Tagen war der Schal fertig, samt gedrehten Fransen und waschen. Ich bin ziemlich zufrieden. Zu Beginn habe ich ein paar lockere Stellen - ich möchte immer möglichst viel Webbreite erhalten und lege den Schuss zu locker um die Kette am Rand um das Webstück ja nicht zu sehr zusammen zu ziehen.
Das Gewebe fällt sehr schön durch den Seidenanteil, es ist wirklich ein edler Schal geworden - der meiner Schwester gut gefällt. Ich hoffe, sie wird ihn oft tragen...
13.2.17
Kalenderbild #7
8.2.17
1.2.17
Kalenderbild #5
Und wieder ein Foto von meinem Lieblingsplatz am Chiemsee.
Was früher mal ein einfaches Erholung- und Ferienhotel für Angestellte der Landesbank war (und davon konnten wir Dank der Anstellung des Besten Ehemanns profitieren) hat sich mittlerweile zu einem echten Seminarhotel gewandelt. Es gibt inzwischen schon viele Jahre ein zweites Gebäude auf dem wunderschönen Grundstück und an den Wochenenden werden Hochzeiten vor traumhafter Kulisse gefeiert.
Wir fahren inzwischen nur noch selten dorthin. Doch wenn ich dort bin geht es mir früher - ich bleibe am Liebsten den ganzen Tag auf dem Grundstück und auf dem hauseigenen Steg und genieße Ausblick und See.
Was früher mal ein einfaches Erholung- und Ferienhotel für Angestellte der Landesbank war (und davon konnten wir Dank der Anstellung des Besten Ehemanns profitieren) hat sich mittlerweile zu einem echten Seminarhotel gewandelt. Es gibt inzwischen schon viele Jahre ein zweites Gebäude auf dem wunderschönen Grundstück und an den Wochenenden werden Hochzeiten vor traumhafter Kulisse gefeiert.
Wir fahren inzwischen nur noch selten dorthin. Doch wenn ich dort bin geht es mir früher - ich bleibe am Liebsten den ganzen Tag auf dem Grundstück und auf dem hauseigenen Steg und genieße Ausblick und See.
| Am Chiemsee - Aiterbach |
29.1.17
Kalenderbild
20.1.17
Natur-Bunt
Bevor ich gleich in eine arbeitsreiches Wochenende starte zeige ich euch noch ein Garn, das ich diese Woche gesponnen habe. Nach den Ministrängen habe ich mir zwei Batts geschnappt, die ich aus dem Adventskalender von 2015 kardiert habe. Es waren naturfarbene Kammzüge verschiedenster Art und ich habe etwas Sariseide darunter gemischt. Mir gefällt das fertige Garn sehr gut, es ist wunderbar flauschig geworden und auch einigermaßen weich - schade, dass ich nicht mehr davon habe.
Kalenderbild
Zu Weihnachten und den Jahresanfangs-Geburtstagen habe ich einen Kalender mit eigenen Bildern verschenkt. Bei photobox gibt es einen Wochenkalender, so dass ich mich nicht auf 12 Bilder beschränken musste, was ich immer schwierig finde.
Ich bekam und bekomme so schöne und positive Rückmeldungen zu diesem Kalender, dass ich mir überlegt habe die Kalenderbilder auch mit euch zu teilen. Die ersten zwei Wochen sind schon rum, aber für Woche 3 reicht es grade noch...
Ich bekam und bekomme so schöne und positive Rückmeldungen zu diesem Kalender, dass ich mir überlegt habe die Kalenderbilder auch mit euch zu teilen. Die ersten zwei Wochen sind schon rum, aber für Woche 3 reicht es grade noch...
| Am Chiemsee |
10.1.17
Ein guter Beginn
Das Jahr startete wie es aufhörte - ruhig und ziemlich gelassen.
Der Beste Ehemann und ich feierten allein. Dieses Jahr nicht mit großem Menu und festlicher Kleidung sondern mit einem Auflauf aus dem Ofen, gemütlichem Sofa-Kuschel-Gewand und ab 22.00 Uhr mit James Bond aus der Konserve. Dabei bin ich dann eingeschlafen und pünktlich um 23.40 Uhr wieder aufgewacht um draußen in bitterer Kälte das Feuerwerk zu sehen und mit den Nachbarn anzustoßen. Diese Jahr wurde unglaublich viel geschossen und geknallt zwischen unseren Häusern, so viele Gruppen kleinerer und mittlerer Kinder, die gar nicht fertig wurden.
Der erste Tag im neuen Jahr gehört ja dann immer meiner Mutter, die da Geburtstag hat. Dieses Mal ein gemütlicher Nachmittag nur mit meiner Schwester und ihr - ich glaube sie hat es sehr genossen.
Und dann war schon wieder Arbeit und ein wenig reduzierter Alltag - so ein bisschen in Watte gepackte Arbeit. Zwar immer noch mit einem Minimum an Personal, aber überwiegend gut gelaunten Kundinnen und in entspannter Stimmung. Bayern schenkte uns einen Feiertag am Freitag, so dass die Übergangszeit zwischen den Jahren mit einem langen Wochenende endete. Es schenkte uns Winter-Wunder-Welt. Und mir reichlich Zeit zum Spinnen, Stricken und Lesen.
Der Adventskalender ist fertig versponnen. Viele kleine Ministrängelchen bilden einen Farbverlauf. Das Spinnen war eine solche Freude! Jedes Batt, jeder Rolag war anders in der Zusammensetzung, entwickelte sein Eigenleben zwischen den Fingern und auf der Spule - einfach wunderbar.
Der Beste Ehemann und ich feierten allein. Dieses Jahr nicht mit großem Menu und festlicher Kleidung sondern mit einem Auflauf aus dem Ofen, gemütlichem Sofa-Kuschel-Gewand und ab 22.00 Uhr mit James Bond aus der Konserve. Dabei bin ich dann eingeschlafen und pünktlich um 23.40 Uhr wieder aufgewacht um draußen in bitterer Kälte das Feuerwerk zu sehen und mit den Nachbarn anzustoßen. Diese Jahr wurde unglaublich viel geschossen und geknallt zwischen unseren Häusern, so viele Gruppen kleinerer und mittlerer Kinder, die gar nicht fertig wurden.
Der erste Tag im neuen Jahr gehört ja dann immer meiner Mutter, die da Geburtstag hat. Dieses Mal ein gemütlicher Nachmittag nur mit meiner Schwester und ihr - ich glaube sie hat es sehr genossen.
Und dann war schon wieder Arbeit und ein wenig reduzierter Alltag - so ein bisschen in Watte gepackte Arbeit. Zwar immer noch mit einem Minimum an Personal, aber überwiegend gut gelaunten Kundinnen und in entspannter Stimmung. Bayern schenkte uns einen Feiertag am Freitag, so dass die Übergangszeit zwischen den Jahren mit einem langen Wochenende endete. Es schenkte uns Winter-Wunder-Welt. Und mir reichlich Zeit zum Spinnen, Stricken und Lesen.
Der Adventskalender ist fertig versponnen. Viele kleine Ministrängelchen bilden einen Farbverlauf. Das Spinnen war eine solche Freude! Jedes Batt, jeder Rolag war anders in der Zusammensetzung, entwickelte sein Eigenleben zwischen den Fingern und auf der Spule - einfach wunderbar.
Dazu verspinne ich jetzt noch die Fasern aus der Wichtelei in unserem Spinntreff. Was daraus dann werden wird? Vielleicht wandern alle zusammen in ein Tuch oder es wird ein gewebter Schal daraus.
Der zweite freie Tag war hauptsächlich dem Stricken gewidmet. Quick Sand von Heidi Kirrmaier wartete schon seit dem Sommer auf die Ärmel. Das war dann an einem Nachmittag und Abend geschehen - wie immer ein Rätsel, warum Teile erst so lange herum liegen, bevor sie fertig werden dürfen. Es gibt noch kein Foto - weil entweder das Licht oder die Frisur nicht vorteilhaft waren.
Am Sonntag schneite es dann richtig - wie gemütlich ist es da zu Hause auf dem Sofa mit einem Buch.
Das so verbrachte Wochenende war ein kleiner Urlaub, aus dem ich jetzt gestärkt in den wieder ganz normalen Alltag mit den vielen Terminen und Vorhaben starte.
Meine Kurse finden wieder statt, eine Weiterbildungswochenende und ein Samstag mit Kurs liegen im Januar. Der Englischkurs läuft noch bis Anfang Februar, Chor beginnt wieder und auch unser kleines Ensemble trifft sich zum Singen. In der Bibliothek die Lesestart-Wochen mit vorbereiten, Vorarbeiten für das Kindergartenprojekt angehen und Partner dafür suchen. Dazu ein paar Einladungen - schon ist der Terminkalender voll.
Ich übe mich weiter im Strukturieren und verbessern meiner Organisation - das habe ich in den letzten Monaten ein bisschen aus dem Blick verloren. Und dabei gemerkt, wie mir sofort überall Zeit fehlte, ich Termine vergaß und in Stress geriet. Ja, es nützt mir unglaublich, wenn ich meinen Kalender ordentlich führe und dort auch wirklich viele Notizen mache.
Ich starte also recht entspannt in das Jahr 2017, mit dem Gefühl wichtige Dinge ganz gut im Blick zu haben und für ausreichend Entspannung sorgen zu können.
Gespannt bin ich auf schöne angekündigte Ereignisse:
der Mittlere Sohn wird sein Studium beenden.
Und er wird aufs Land ziehen, ins Allgäu.
Der Älteste Sohn wird heiraten. 😍
22.12.16
Adventskalender
Die ersten beiden Stränge sind überwiegend aus den Fasern des letzten Jahres gesponnen. Die habe ich ja nach Farben sortiert zusammenkardiert und einen Teil der Batts in willkürlichem Farbverlauf zu einem lockeren Single versponnen. Im zweiten Strang sind auch schon zwei kleine Batts aus diesem Jahr mit verarbeitet. Ich bin sehr verliebt in diese Farben. Noch unentschlossen, ob sie in einen Webschal wandern oder - dann etwas angefilzt - in ein Strickstück. Und ich glaube ich brauche noch mehr davon...
Ein paar Kalender-Barts aus diesem Jahr sind zu zweifägigen Ministrängen gesponnen. Damit beschäftige ich mich gerade jeden Morgen - ein Batt spinnen, abwickeln und wenn noch Zeit ist auch gleich aus dem Knäuel zwirnen. Manchmal der letzte Schritt auch erst am Abend.
Und ein Blick auf die gesammelten Fasern: bunte Pracht.
Heute und morgen habe ich frei, muss nicht arbeiten. Vormittags habe ich gleich mal weitgehend alle noch notwendigen Einkäufe erledigt. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs - es war frostig kalt, aber nach etlichen komplett grauen Tagen zeigte sich blauer Himmel und die Sonne. Was für ein Genuss! Am Nachmittag die letzte Backaktion in diesem Jahr - Spritzgebäck die zweite und Kokos-Marzipan-Makronen.
Und dann endlich mal wieder ein mit Genuss gekochtes Gemüse-Abendessen: Blumenkohlgratin.
18.12.16
Schon vier Kerzen...
brennen auf dem Adventsteller.
Der Jüngste Sohn sitzt mir gegenüber am Tisch und spielt "greenrock village Tatort Theater"; der Beste Ehemann döst auf dem Sofa oder spielt Schafkopf auf dem wischphone. Der Mittlere Sohn und Hund Fili sind schon wieder im Zug auf dem Heimweg. Ich habe gerade Lebkuchen aus dem Ofen geholt, das Küchen-Wohnzimmer duftet nach Nüssen und Gewürzen.
Ich freu mich über den ruhigen Sonntag. Die letzten Wochen waren voller Arbeit und Geschäftigkeit, wenige Momente für Ruhe und Muße.
So schön, dass zwei Adventskalender mir jeden Tag kleine Momente schenken. Der eine ist der Kalender von "andere Zeiten" - ich kaufe ihn jedes Jahr für mich und möchte ihn nicht missen. Texte und Bilder schenken mir täglich eine kurze Besinnung.
Der zweite ist ein Faserkalender aus der ravelry-Spinnernetz-Gruppe. Jeden Tag finde ich ein schönes Faserpäckchen - alles Batts oder Rolags. Viele neue Fasern und Farben. Ein paar habe ich schon zu Ministrängen versponnen, die klaren Farben sind in die Singles aus den Adventskalenderfasern des dem letzten Jahres gewandert. So sitze ich jetzt wieder (fast) jeden Tag am Spinnrad - meine zweite kurze Besinnung.
Spinnend habe ich mir auch an den letzten beiden Samstagen "Urlaubstage" geschenkt. Einmal habe ich zu einer "Spinnstube" zu mir nach Hause eingeladen - ein gemütlicher und sehr entspannter Nachmittag und Abend. Und gestern war das monatliche Spinntreffen. Hin bin ich mit einem Gefühl "dafür habe ich eigentlich grad keine Zeit" - und nach 10 Minuten in netter Gesellschaft spinnender und strickender Frauen war ich schon tief entspannt. Auch hier haben wir gewichtelt und ich habe so wunderschöne Päckchen mit ganz verschiedenen Fasern und schönen kleinen Beigaben mit nach Hause genommen.
Ach ja - und dann habe noch diese Mütze für die Freundin des Mittleren Sohns gestrickt. Sie hat Dreads und ich dachte die Capucine könnte passen - sie wird zu Beginn offen gestrickt und erst weiter oben am Kopf zur Runde geschlossen. Hat also auf dem Hinterkopf Platz für viele Haare. Und tatsächlich - sie passt. Nur die Quasten an den Ohren wollte sie lieber nicht - die waren schnell wieder entfernt.
Der Jüngste Sohn sitzt mir gegenüber am Tisch und spielt "greenrock village Tatort Theater"; der Beste Ehemann döst auf dem Sofa oder spielt Schafkopf auf dem wischphone. Der Mittlere Sohn und Hund Fili sind schon wieder im Zug auf dem Heimweg. Ich habe gerade Lebkuchen aus dem Ofen geholt, das Küchen-Wohnzimmer duftet nach Nüssen und Gewürzen.
Ich freu mich über den ruhigen Sonntag. Die letzten Wochen waren voller Arbeit und Geschäftigkeit, wenige Momente für Ruhe und Muße.
So schön, dass zwei Adventskalender mir jeden Tag kleine Momente schenken. Der eine ist der Kalender von "andere Zeiten" - ich kaufe ihn jedes Jahr für mich und möchte ihn nicht missen. Texte und Bilder schenken mir täglich eine kurze Besinnung.
Der zweite ist ein Faserkalender aus der ravelry-Spinnernetz-Gruppe. Jeden Tag finde ich ein schönes Faserpäckchen - alles Batts oder Rolags. Viele neue Fasern und Farben. Ein paar habe ich schon zu Ministrängen versponnen, die klaren Farben sind in die Singles aus den Adventskalenderfasern des dem letzten Jahres gewandert. So sitze ich jetzt wieder (fast) jeden Tag am Spinnrad - meine zweite kurze Besinnung.
Spinnend habe ich mir auch an den letzten beiden Samstagen "Urlaubstage" geschenkt. Einmal habe ich zu einer "Spinnstube" zu mir nach Hause eingeladen - ein gemütlicher und sehr entspannter Nachmittag und Abend. Und gestern war das monatliche Spinntreffen. Hin bin ich mit einem Gefühl "dafür habe ich eigentlich grad keine Zeit" - und nach 10 Minuten in netter Gesellschaft spinnender und strickender Frauen war ich schon tief entspannt. Auch hier haben wir gewichtelt und ich habe so wunderschöne Päckchen mit ganz verschiedenen Fasern und schönen kleinen Beigaben mit nach Hause genommen.
Ach ja - und dann habe noch diese Mütze für die Freundin des Mittleren Sohns gestrickt. Sie hat Dreads und ich dachte die Capucine könnte passen - sie wird zu Beginn offen gestrickt und erst weiter oben am Kopf zur Runde geschlossen. Hat also auf dem Hinterkopf Platz für viele Haare. Und tatsächlich - sie passt. Nur die Quasten an den Ohren wollte sie lieber nicht - die waren schnell wieder entfernt.
Schatzkästchen vom Adventswichteln
Versponnenes aus dem Adventskalender (und fast überall ist Glitzer mit drin - das ist sicher der
Sternenglanz vor Weihnachten)
So verzieren die zauberhaften Batts das Fensterbrett in meinem Zimmer. Den Süßkram sammle ich in einem Glas und vin den Fasern lass ich mich verführen...
27.11.16
Backstube
Und schwupp - schon ist erster Advent.
Auch heuer gibt es keinen Kranz (der Beste Ehemann und der Jüngste Sohn sind dankbar), sondern einfach einen Kerzenteller mit vier Kerzen. Und auch dieses Jahr darf dieser nach und nach geschmückt werden mit Fundstücken aus Kisten und von Spaziergängen.
Ich hatte ein bisschen Zeit die letzten Tage und so ist schon ein wenig Backwerk fertig.
Vorweihnachtszeit ohne Backen - für mich gar nicht vorstellbar. Zu sehr liebe ich den Duft nach Gewürzen, Schokolade, Zucker und Honig; die Wärme in der Küche; das Teig machen, ausrollen, ausstechen; und nicht zuletzt das Bier dazu und das deftige Sandwich danach.
Neben den Standards der Familie probiere ich gern auch was Neues aus - jedenfalls wenn ich gefühlt genug Zeit dazu habe.
Und Stollen und Früchtebrot werden immer gebacken, möglichst natürlich vor dem Advent, damit sie noch ein wenig durchziehen können. Die beiden letzteren werden kaum gegessen bei uns, trotzdem für ein Muss - einzig zur Erinnerung an die Bäckereien meiner Oma und das Stollenbacken meiner Kindheit. Dieser Kindheitserinnerung kann ich jetzt eine ganz frische hinzufügen: das Jahr in dem der fertige Stollen abstürzt und zu Bruch-Stollen wurde. Essbar, aber nicht vorzeigbar. Was die Familie vor nicht geringe Probleme stellt - denn jetzt kann er nicht scheibenweise verschenkt oder angeboten werden (und wir werden ihn wohl selbst verspeisen müssen...)
Alles andere gelang aber wunderbar - ein Blick in die Backstube:
Auch heuer gibt es keinen Kranz (der Beste Ehemann und der Jüngste Sohn sind dankbar), sondern einfach einen Kerzenteller mit vier Kerzen. Und auch dieses Jahr darf dieser nach und nach geschmückt werden mit Fundstücken aus Kisten und von Spaziergängen.
Ich hatte ein bisschen Zeit die letzten Tage und so ist schon ein wenig Backwerk fertig.
Vorweihnachtszeit ohne Backen - für mich gar nicht vorstellbar. Zu sehr liebe ich den Duft nach Gewürzen, Schokolade, Zucker und Honig; die Wärme in der Küche; das Teig machen, ausrollen, ausstechen; und nicht zuletzt das Bier dazu und das deftige Sandwich danach.
Neben den Standards der Familie probiere ich gern auch was Neues aus - jedenfalls wenn ich gefühlt genug Zeit dazu habe.
Und Stollen und Früchtebrot werden immer gebacken, möglichst natürlich vor dem Advent, damit sie noch ein wenig durchziehen können. Die beiden letzteren werden kaum gegessen bei uns, trotzdem für ein Muss - einzig zur Erinnerung an die Bäckereien meiner Oma und das Stollenbacken meiner Kindheit. Dieser Kindheitserinnerung kann ich jetzt eine ganz frische hinzufügen: das Jahr in dem der fertige Stollen abstürzt und zu Bruch-Stollen wurde. Essbar, aber nicht vorzeigbar. Was die Familie vor nicht geringe Probleme stellt - denn jetzt kann er nicht scheibenweise verschenkt oder angeboten werden (und wir werden ihn wohl selbst verspeisen müssen...)
Alles andere gelang aber wunderbar - ein Blick in die Backstube:
Honigkuchen - so eine Art Basler Leckerli Wurden schon lange nicht mehr gebacken, sind fertig mit einer dünnen Zuckerguss-Glasur, steinhart und sehr lecker.
Alle Jahre wieder - die Chocolate-Chip-Cookies.
Schoko-Crossies mit weißer Schokolade und Himbeerstückchen. (Die gefriergetrockneten Himbeeren zerfielen zu Pulver beim zerkleinern, die Crossies sind zartrosa...)
Und dunkle Schoko-Crossies mit Mandelsplittern.
Mohnkipferl - gibt es alle paar Jahre. Richtige Vanillekipferl sind aber besser und kommen dann auch noch.
Schoko-Schnee-Kugeln. Sehen aus wie Mini-Brote, sind aber ganz luftig und schokoladig. Rezept vom kleinen Kuriositätenladen
Außerdem wie gesagt Früchtebrot und (zerbrochener) Stollen und schon mal eine erste Fuhre Spritzgebäck (das muss häufig nachgebacken werden, Lieblingsplätzchen des Schwiegervaters, der nächste Woche eine kleine Büchse davon bekommt - aber das wird nicht lange reichen.)
Was machen wir mit den vielen Plätzchen? Der größte Teil wird verteilt (Mutter, Schwiegervater, Kinder) und verschenkt. Dann bekommen wir auch immer welche - vom ältesten Sohn, von der Schwiegermutter, von der Freundin. Es ist fast ein Plätzchen-Tauschring.
Bis Dreikönig sollten sie möglichst alle weg sein. Dann noch verbliebene Reste gehen mit ins Büro und dort wird irgendwie alles gegessen...
6.11.16
Sonntag
Zwischen den Regen mischen sich immer mehr dicke Schneeflocken. Es ist kalt und wird gar nicht richtig hell. Der Beste Ehemann sitzt im Zug und bleibt ein paar Tage weg. Der Jüngste Sohn ist bei der Freundin.
Ich finde beim stöbern im Knusperstübchen einen Post über Tee und Mandelkekse. Ja - das ist genau das Richtige für diesen Tag.
Ein bisschen Musik - Corelli Concerti grossi. Der Teig ist schnell zusammengerührt, die Kekse im Ofen - und schon duftet es im Haus nach Zimt. Jetzt noch ein warmer Tee, Kerzenlicht, die Spindel in der Hand am Fenster stehend - der Tag ist doch wunderschön!
Ich finde beim stöbern im Knusperstübchen einen Post über Tee und Mandelkekse. Ja - das ist genau das Richtige für diesen Tag.
Ein bisschen Musik - Corelli Concerti grossi. Der Teig ist schnell zusammengerührt, die Kekse im Ofen - und schon duftet es im Haus nach Zimt. Jetzt noch ein warmer Tee, Kerzenlicht, die Spindel in der Hand am Fenster stehend - der Tag ist doch wunderschön!
5.11.16
a capella
"vokal total" heißt die Konzertreihe, die jedes Jahr von Oktober bis Ende Dezember a-capella-Gruppen auf die Bühne bittet. Seit 20 Jahren gibt es die Reihe schon und jedes Jahr wieder will ich ganz viele Konzert besuchen - und dann ist es Ende Dezember und ich war vielleicht auf einem Konzert. Im Jubiläumsjahr ist alles besser - der Beste Ehemann und ich haben uns eine Festivalkarte gegönnt und Termine geplant - insgesamt werden es 7 Konzertabende.
Das zweite Konzert gestern Abend hat uns begeistert. "cadence" kommen aus Kanada, sie singen mit einer mitreißenden Begeisterung, humorvoll, witzig, gekonnt. Tolle Arrangements, sauber gesungen, beatboxing vom Feinsten, große Vielfalt unterschiedlichster Songs und Musikstile, enormer Stimmumfang - das war ein toller Abend!
(Umbedingt auch anhören: "True colors" )
Das zweite Konzert gestern Abend hat uns begeistert. "cadence" kommen aus Kanada, sie singen mit einer mitreißenden Begeisterung, humorvoll, witzig, gekonnt. Tolle Arrangements, sauber gesungen, beatboxing vom Feinsten, große Vielfalt unterschiedlichster Songs und Musikstile, enormer Stimmumfang - das war ein toller Abend!
(Umbedingt auch anhören: "True colors" )
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