16.5.13

Urlaub - Tag 7

Sonnentag! Einladung zu einer weiteren Bergwanderung. Auch diesmal fahren wir schon ein ganzes Stück nach oben: zum Predigtstuhl-Haus oberhalb von Bad Goisern. Wir entscheiden uns für die Almrunde: Roßmoos-Alm und Hütteneck-Alm. Und werden belohnt mit einem großteils sonnigen Weg (der teilweise ganz schön steil ist), einem wahrlich beindruckenden Wegstück über einen Felsabbruch mit riesigen Steinen und Geröll und herrlichem Panorama. Die Hütteneck-Alm hatte den ersten Tag geöffnet - wohlige Pause auf der sonnigen Terrasse und Blick auf das Dachsteinmassiv. Während wir auf dem Hinweg quasi allein waren begegneten uns auf dem Rückweg ein paar Menschen - Segen der Vorsaison.




Wieder untern im Tal besuchten wir noch das Hand.Werk.Haus in Bad Goisern. Eine Gemeinschaft von Handwerkern aus dem Salzkammergut hat das Schloß Wildenstein erworben, saniert und nutzt es jetzt für eine gemeinsame Ausstellung mit vielen Informationen über ihr Handwerk und einen Verkaufsraum. Es war wirklich interessant und sehr sehenswert. Mitgenommen habe ich schließlich kein Handwerk aus dem Salzkammergut sondern aus dem Mühlviertel: handgewebte Geschirrtücher mit schönem alten Muster.

Abends ein Spaziergang zum nahegelegenen Kreuzer zum Abendessen.
Insgesamt an diesem Tag: 20 243 Schritte oder 13,49 km gegangen.

14.5.13

Urlaub - Tag 6

Aufwachen bei - Sonne!



Ein paar graue Wolken stauen sich noch vor den Bergen, aber insgesamt überwiegt der blaue Himmel. Der Plan für heute: auf den Berg.

Wir fahren zum Wolfgangsee nach Gschwendt und dort auf die Mautstraße zur Schwarzeneck-Alm und Niedergaden-Alm. Auf dem Parkplatz unterhalb der Alm  das Auto abstellen und loslaufen. Es ist kalt, aber recht sonnig. Wir gehen relativ steil durch den Wald auf die Bleckwand-Hütte (erwartungsgemäß noch geschlossen). Fantastischer Ausblick auf den Wolfgangsee und den Schafberg (und noch andere Berge, die wir nicht kennen). Weiter gehts zum Gipfel. Wirklich steil und ziemlich unebener Weg - der Beste Ehemann hasst solche Wege. Zum Glück ist es nicht weit - nach einer weiteren halben Stunden sind wir am Gipfelkreuz. Der Wind ist kalt, die Sonne hat sich verzogen - aber rundherum ein fantastisches Panorama, klare Sicht nach allen Seiten.

Von der Bleckwandhütte auf Schafberg und Wolfgangsee

Gleicher Ausblick von Gipfel

Gipfel

und die andere Richtung


beim Abstieg



Schade, dass es so kühl ist. Ich war ganz auf eine längere Pause in der Sonne eingestellt. Der Beste Ehemann wiederum ist ganz froh, dass die Pause nicht so lang ausfällt. Wir gehen ein Stück den Grat entlang und dann - schon wieder sehr steil und uneben - durch den Wald abwärts zur Niedergaden-Alm. Dann ist es nur noch ein kurzes Stück auf der Straße zum Auto zurück.
Insgesamt: knappe zwei Stunden Weg, etwa 400 Höhenmeter. Sehr angenehme Anstrengung.

Alle Almen haben noch zu. Wir suchen also eine Einkehr im Tal und finden zum Mostbauern in Strobl.  Inzwischen scheint die Sonne wieder ausdauernd und warm. Wir sitzen in einem urigen Gastgarten und bekommen ein dermaßen üppiges Bratenbrot serviert, dass wir fast kapitulieren vor der Menge.

Es ist noch früh am Nachmittag, wir könnten noch einiges anschauen am Wolfgangsee, entscheiden uns aber für die Terrasse der Pension. Ich spinne den ganzen verbliebenen Nachmittag mit Blick auf den See. Es ist gar nicht so arg warm - hier bläst immer ein kräftiger Wind, fast wie am Meer. Aber das ist mir grade recht.
mein "Spinnblick"

Ein Krimi fertig gelesen, einer fertig gehört: Viveca Sten - "Tödlicher Mittsommer" und "Die Toten von Sandhamn".

Urlaub - Tag 5

Wider Erwarten und Bestellung - schon wieder Regen. Und zwar jedes Mal, sobald wir das Auto verlassen.

Erster Versuch: Schörfling/ Kammer - Besuch des Klimt-Zentrums und anschließend den Klimt-Themenweg laufen. Das Klimt-Zentrum fiel aus, weil entgegen den Angaben auf dem Flyer das Museum erst ab Juni täglich geöffnet hat, vorher nur Mittwoch bis Sonntag. Also eben nur den Themenweg ablaufen. Bei Verlassen des Hauses - beginnt es zu regnen.

Blick durch eine der Thementafeln auf den Hafen von Kammer

Zwischen zwei Regenfronten - Blick über den See, links das Schloß Kammer, mehrfach von Klimt gemalt.

Der Themenweg war kurz und schnell absolviert. Zu früh für die eingeplante Einkehr im Café. Wir beschließen nach Vöcklabruck zu fahren, das sind nur 10 km. 
Bei der Ankunft - Regen. Hübsches Städtchen mit leider etwas unbelebtem Stadtzentrum und vielen leerstehenden Geschäften. Aber ein schöner Stadtplatz, auf dem man richtig gut im Straßencafe sitzen könnte.

Inzwischen ist es Mittag und wir kehren zurück nach Schörfling zum Cafe Ottet. Und lernen, dass Mehlspeisen in Österreich nicht zwingend warm sind, sondern auch einfach Kuchen bedeuten. Wir sind ja flexibel, also gibt es eben Kuchen zum Mittagessen. Und ich nehme mir zwei der berühmten Klimt-Pralinen mit.


Auf dem Rückweg machen wir in Attersee halt. Schon oft durchgefahren, nie ausgestiegen. Es regnet gerade nicht, also steigen wir diesmal aus. Auf dem Kirchhof angekommen - Regen. Aber der Platz ist einfach wunderbar - Aussicht (wenn Aussicht wäre...), Ruhe, viele Bänke. Wir kommen noch mal, bei besserem Wetter. 

Ausblick vom Kirchplatz über den See

Blick über den Friedhof

Unterwegs zur Kirche...

Wir kapitulieren vor dem ständig wiederkehrenden Regen und fahren zurück zur Pension. Dann eben ein Nachmittagsschläfchen, Lesen, ein bisschen Stricken und auswärts ausgezeichnet Abendessen.



12.5.13

Urlaub - Tag 4 und 12 von 12 im Mai

Es ist trocken und heller grau. Sieht vielversprechend nach Wetterbesserung aus.


Wir entscheiden und für einen Ausflug nach Hallstadt - soll bei so verhangenem Wetter besonders eindrucksvoll düster sein. Als wir ankommen ist der Himmel mit blauen Inseln durchsetzt und es ist sogar ein bisschen sonnig.


Auf dem Parkplatz


Blick aufs Stadtzentrum von der Schiffsanlegestelle aus


und über den See



Häuser, spektakulär in den Berg gebaut.


Biergartenschmuck...


Treppenbild


... und noch mal Panorama, vom Friedhof aus


Im Beinhaus


Gerade rechtzeitig im Café - eine Minute später regnet es Bindfäden. Den Fensterplatz habe ich auf dem Hinweg schon gedanklich für uns reserviert - hat geklappt.


Was für ein Glück für den Besten Ehemann - dort gibt es einen Fernseher und er kann ein bisschen Formel 1 schauen.


Üppiger Kaiserschmarrn für zwei als Dessert nach überaus feiner gebratener Forelle mit Salat. Abendessen bei Lohningers ist einfach wunderbar.


Der Blick über den See heute Abend - vielversprechend. Morgen wird es wohl trocken bleiben. 




Urlaub - Tag 3

beginnt relativ trocken - Zeit die übrig gebliebenen Gartenarbeiten abzuschließen: noch ein paar Kräuter und die Tomaten einpflanzen, Erde im Beet aufschütten. Das muss erst mal reichen.

Spinnrad einpacken, Strickwerk einpacken. Noch einmal Wäsche aufhängen.

Gemeinsames Frühstück um 10.00 Uhr. Ein paar letzte Wünsche an die Söhne - wie z.B. regelmäßiges Blumen gießen.
Dann schlussendlich Koffer einpacken.
Aufbruch. Inzwischen regnet es wieder. Ich fahre - echt anstrengend auf der Autobahn.
Ankunft am späten Nachmittag hier:



Ein anderes Zimmer, anderer Ausblick, aber trotzdem wie heimkommen - wir genießen 6 Tage am Attersee in Breitenröth.

Spinnrad auspacken und spinnen mit Blick auf den See. Abendessen in der Pension (mit Erdäpfelkas!) und so früh ins Bett wie lange nicht.

10.5.13

Urlaub - Tag 2

Regen! Die restliche Gartenarbeit fiel buchstäblich ins Wasser.

Der Vormittag verging mit kleineren Aufräumarbeiten und einem großen Bügelkorb. Mittags mit dem Auto unterwegs in Taxi--Diensten und zum Einkaufen.
Danach die Gemüsereste aus dem Kühlschrank verkochen - die würden die Söhne vermutlich einfach liegen lassen, bis wir von unserer Reise zurück sind.
Die Erdbeer-Rhabarber-Marmelade gekocht.

Der Älteste Sohn hat angerufen: er hat seinen Traumjob bekommen - welche Freude!

Immer noch keine Entscheidung für die nächsten Strickprojekte getroffen und keine Ahnung, was ich mitnehmen werde. Zum Stricktreffen aufgebrochen mit einem Sockenstrickprojekt, zu dem ich eigentlich gar keine Lust habe. Heimgekehrt mit einem  Lächeln im Gesicht, vielen Inspirationen und zwei Tüten Spinnfasern.

Das Gemüse mit Nudeln gegessen.

9.5.13

Urlaub - Tag 1

Gartentag.
Immerhin vier Stunden habe in unserem kleinen Garten gezupft, ausgegraben, eingepflanzt, aufgeräumt. Und es gibt noch immer einiges zu tun. Ich fand trotzdem, es war erst mal genug - und die Erde war auch aus.
Der winzige Vorgarten war eindeutig zu dicht bepflanzt. Und ich wollte ein Kräuterbeet vorm Haus. Eigentlich eine Kräuterspirale, aber aus der wird schon seit Jahren nichts. Also habe ich jetzt Pflanzsteine gekauft und von der Nachbarin ein paar dazu geerbt. Dann die Bepflanzung ausgedünnt - die Narzissen, die schon seit zwei Jahren fast nur noch Blätter treiben, die wuchernden Maiglöckchen, den Frauenmantel in seine Grenzen verwiesen, die Fetthenne umgesetzt und geteilt, die erfrorene Rose, die kaum noch austrieb und den uralten Lavendel entsorgt. So haben die Steine Platz gefunden und umrahmen jetzt einen Teppich aus Thymian. Dahinter blühen bald Pfingstrosen und Mohn, daneben die Akelei.
Beim Graben gefunden: ca. 15 Weinbergschnecken in allen Größen, dicke Regenwürmer - und einen kleinen Molch mit knallorangenem Bauch, der sich tot gestellt hat, jede Menge Spinnen, Asseln, Ameisen - und nur zwei Nacktschnecken.

Später dann ein Besuch bei meinen Eltern, ein bisschen mit dem Fahrrad unterwegs.
Essen gekocht: Spargel Steak, Nudeln und zum Nachtisch Erdbeeren mit Sahne-Joghurt-Creme.
Und Abends: Chor.

7.5.13

Monatsbilanz - der April

etwas verspätet...

geradelt - 185 km
gestrickt: 226g oder 1480 Meter
gesponnen: Melinoliesl Winterbunt 610 Meter und eine Spule BFL Natur
gelesen: 5 Jugendromane - alles aus dem Genre Dystopie, 
gehört: Nele Neuhaus - Tiefe Wunden und Podcasts 
gesehen: Game of Thrones - Staffel 1 und 2
gebacken: Scones
gekauft: den "Tolino" 

29.4.13

Pausenzeichen

Der intensive Heuschnupfen - unerwartet, denn die letzten Jahre blieb ich verschont - verband sich am  Wochenende mit einigen unfreundlichen Viren zu einer ausgewachsenen Erkältung. So sitze ich heute auf dem Sofa, trinke reichlich Tee, häufe einen Berg Taschentücher neben mir auf und lese. Die Kurse trafen sich ohne mich, irgendwie wird es auch in der Bibliothek klappen, dass die Kollegin nicht alleine im Spätdienst ist. (Wir haben übrigens eine neue website - schaut doch mal drauf, alles ganz modern jetzt...) Nach einem Anflug von schlechtem Gewissen heute Vormittag bin ich jetzt ganz entspannt.

Der April stand ganz im Zeichen von Renovieren und Umziehen - der älteste Sohn und der Beste Ehemann waren unglaublich fleissig und haben tagelang tapeziert und gestrichen. Es gab neue Teppichböden, das Parkett wurde abgeschliffen und eine neue Küche eingebaut. Wie gut, dass der Älteste Sohn so viele Handwerker in seinem Bekannten- und Freundeskreis hat, der Beste Ehemann gute Verbindungen im Ort - so gabs für viele Handgriffe und Tätigkeiten nicht nur tatkräftige sondern auch fachkundige Hilfe. Inzwischen ist alles umgezogen, die alte Wohnung ebenfalls neu gestrichen (das ist ja immer der unerfreulichste Teil...) und das junge Paar ausgesprochen glücklich mit der neuen Wohnsituation.

Der Älteste Sohn hat bereits wieder eine neue Stelle gefunden - da die vorherige Firma pleite gegangen ist, war er ja arbeitslos - bzw. wäre es gewesen. So geht es jetzt nahtlos weiter. Alles gut.

So ganz viel gestrickt und gesponnen habe ich nicht, aber ein paar Sachen sind fertig geworden. Noch nicht fotografiert allerdings. Dafür wühlte ich mich durch unser Archiv an Papierbildern. Denn am kommenden Samstag wird der Jüngste Sohn 18 (!) und wie seine Brüder bekommt auch er eine Bilderpräsentation quer durch seine 18 Lebensjahre. Es war auch diesmal wieder sehr bewegend, dieses Stöbern in den alten Aufnahmen. Und es ist ein unglaubliches Rätsel, wie aus diesem mädchenhaft aussehenden Kind mit feinem, völlig glattem hellblonden Haar ein so männlich aussehender junger Mann mit dickem, ganz dunklen und stark gelocktem Haar geworden ist. Am Samstag wird gefeiert und ich muss reichlich Kuchen backen für viele Gäste - ich freu mich schon, aufs Backen und aufs Feiern.







1.4.13

Monatsbilanz - der März

geradelt - so um die 70 km - es gab tatsächlich zwischendurch schneefreie Radwege...
gestrickt: 91g oder 382 Meter
gesponnen: zwei dibadu Kammzüge versponnen - 555 Meter
gelesen: 1 Roman, Krimi, so ein Zwischending aus Sachbuch und Roman
gehört: Podcasts 
gesehen: Mad Men Staffel 1
gebacken: mehrmals die Schoko-Minis nach Nicole Stich, Scones, Franzbrötchen



Ostersockenwichteln

Gestern gab es ein ganz spezielles Osternest für mich, geschickt von bentota.


Ein Osterhase versteckt sich hinter den herrlich blaugrünen und zart gemusterten Socken, die ein wenig Frühlingswiese in den verschneiten Tag zauberten. Dazu ganz entsprechen meiner Vorliebe bittere Schokoladenvariationen - zarte Täfelchen, dunkle gefüllte Kugeln und - AfterEight-Eier! Ich wusste gar nicht, dass es die gibt - ich liebe AfterEight! Volltreffer bentota. Auch mit den Socken hast du ganz meinen Geschmack getroffen - Farben und Muster hätte ich mir kaum besser aussuchen können. Und sie passen wie nach Maß gemacht.



Meine Geschenk ging an strickistracki - und so ging es auf die Reise.


Die Socken, die sich im großen Ei verbergen sehen so aus:



Das Muster heißt 4x HexHex von Micha Klein, gestrickt aus einer Wolle von Tausendschön - Blautöne.


30.3.13

Füße hoch

Der Beste Ehemann schläft bereits völlig erschöpft neben mir auf dem Sofa - er hat den ganzen Tag mit dem Ältesten Sohn (und ein paar weiteren Menschen) Tapeten von Wänden gekratzt. Jetzt tut ungefähr alles weh...

Ich habe während dessen eingekauft, was wir am Donnerstag doch vergessen haben (und Brotzeit für die Tapetenkratzer), ein bisschen geputzt, viele Hemden gebügelt, den Kühlschrank komplett ausgeräumt und geputzt (nicht geschickt vor den Feiertagen, wo der Kühlschrank so voll ist, aber ich hatte das Gefühl es muss jetzt sein...). Abendessen gekocht und danach noch ein paar Dinge für das morgige Frühstück vorbereitet: Heringssalat, Kräuterquarkremoulade, Teig für Scones und Zimtschnecken.

Auf den Tisch soll außerdem noch:
Schweinefilet,
Räucherlachs,
die bunten Eier,
Salami,
Osterschinken,
kleine Käseauswahl,
Müsli nach Art des Hauses,
diverse Marmeladen und Chtuneys aus dem Vorrat.
die restlichen Schokotörtchen (waren eine Geburtstagsgeschenk)

Viel zu viel, es wird wieder jede Menge übrig bleiben. Ich koche und back einfach zu gern und kann mich nie entscheiden, etwas weg zu lassen...

Frohe Ostern euch allen!




28.3.13

Tagwerk

Heute früh - fast schon normal - schneite es dicke Flocken. Das Auto hat ja schon Sandalen an - unangenehm rutschig. Zum Glück fuhr der Beste Ehemann, mich macht das sehr nervös, ich fahre dann möglichst nicht.
In der Bib funktioniert eines der Ausleihterminals nicht. Prima - am letzten Tag vor dem Osterwochende bildet sich eine lange Schlange vor dem verbleibenden Automaten. Nach dem Serverumzug vom Wochenende bleibt auch der Kunden-Opac unzuverlässig, an manchen Geräten geht gar nicht. Irgendwie alltäglich... Ich habe heute ganz viele ganz dicke Computer-Bücher aus dem Bestand gelöscht
Für mich Arbeitsende am frühen Nachmittag. Einkaufen auf dem Marke nebenan - erstaunlich wenig los. Die Baustelle auf der Strasse macht sich doch bemerkbar - mittlerweile nur einspurig befahrbar, die Fußgängerwege ändern sich täglich und alles Läden - auch wir - sind deutlich erschwert zu erreichen. Ich schwelgte in der reichen Auswahl an Obst und Gemüse, der Korb wurde entsprechend schwer, aber ich wurde ja abgeholt.
Daheim erst mal Espresso.
Dann ans Spinnrad. Die wieder wunderschöne Färbung von Melanie zeige ich euch, wenn das Licht mal wieder besser ist. Eine Hälfte ist jetzt versponnen, die Spule randvoll. Ich spinne mal wieder fraktal - also habe ich aus der Hälfte des Kammzugs ganz feine Streifen gemacht und habe jetzt kurze Farbabschnitte, die sich dann mit den langen aus der ungeteilt versponnenen Hälfte mischen. Spinnen macht grad ganz viel Spaß - entsprechend weniger komme ich zum Stricken.
Aber heute Abend - da wollen die fingerlosen Handschuhe weiter oder sogar fertig gestrickt werden. Verwendet habe ich den Rest aus dem leuchtendem lila Garn des Swallowtail-Shawl. Auch die zeige ich dann bei besserem Licht...
Kochen war schnell und einfach - Spinat, Rührei, Salzkartoffeln.


27.3.13

Kurzmeldung

Das Oster-Wichtel-Päckchen ist angekommen - gespannte Vorfreude. Ich packs gleich in den Schrank um meine Ungeduld etwas zu zügeln...

Danke schon mal an Sibille!

26.3.13

Tausche

tiefen Winter und reichlich Schnee gegen
Sonne und Wärme.

Jemand interessiert?

25.3.13

Hab ich

schon mal erwähnt, dass es jetzt reicht mit dem Schnee? Von der Kälte wollen wir gar nicht reden...


22.3.13

Gesponnen

Das zweite Garn aus dem Winter-Abo von dibadu ist jetzt auch versponnen. "Kerzenschein" ist eine Alpaka-Seide Mischung und obwohl möglichst gleich gesponnen und gezwirnt nicht so schön fluffig geworden wie das Cheviot. Aber ich denke, ich kann die beiden Garn trotzdem zusammen verstricken. Geplant ist ein kleines Tuch im Streifenmuster...


Und heute habe ich die Terrassen-Saison eröffnet: Spinnen im Freien und mit bloßen Füßen. Der Beste Ehemann hat seine neue Hängematte eingeweiht, aber die Socken anbehalten.



Zugegebenermaßen - es war noch ein klein wenig kühl. Trotzdem ein Anfang...

Leipzig

Letzte Woche war ich in Leipzig - sowohl Stadt als auch Buchmesse habe ich zum ersten Mal besucht.

Von der Messe war ich überwältigt und überfordert. Der eine Tag war viel zu kurz - ich habe erst mal Zeit gebraucht um mich zu orientieren - wo ist was und was will ich eigentlich sehen und hören. Das umfangreiche Programm allein ist schon eine Herausforderung, aber wenn ich nur von Veranstaltung zu Veranstaltung laufe, habe ich ja gar keine Zeit für die Stände - ein Dilemma, das ich nicht lösen konnte. So war der Besuch dort beeindruckend, aber auch ein wenig unbefriedigend. (Fürs nächste Mal: das Programm schon vorher bestellen und wälzen und aussuchen. Und zwei Tage für die Messe einplanen.) Überraschenderweise habe ich völlig ungeplant und unverabredet sowohl eine Kollegin aus der Bibliothek als auch eine Freundin dort getroffen.
Meine Begleiterinnen dort waren Helga, die ich übers Stricken kennen gelernt habe und deren Freundin Ursi Breidenbach, die bereits zwei Romane veröffentlicht hat. "Im Zeichen der Vanitas" habe ich während der Zugfahrt und dem Aufenthalt in Leipzig gelesen - eine Liebesgeschichte, die mich bald in ihren Bann gezogen hat, flüssig zu lesen, humorvoll, kurzweilig und mit interessanten kunstgeschichtlichen Details. Auch wenn mir die weibliche Protagonistin zu Beginn etwas auf die Nerven gegangen ist - ich empfehle euch das Buch gern als entspannende Lektüre.

"Leipzig liest" währen der Buchmesse - auch diese Programm ist umfangreich. Aber wir haben ein paar Glücksgriffe getan. Besonders erwähnenswert: die Lesung von Eva-Ruth Landys aus ihrem Roman "Die dritte Sünde" und Klaus-Peter Wolf aus dem Krimi "Ostfriesenmoor".


Cosplayer - überall auf der Messe unterwegs


Blick von oben in die Glashalle zwischen den Messehallen 



Im Hörbuchforum bei figarino haben neben Martin Baltscheit auche Ben Becker, Paul Maar und Sven Nordqvist gelesen und wurden interviewt. Dass Ben Becker gut vortragen kann, war klar - aber er war mir auch sehr sympathisch. Martin Baltscheit hat mich besonders fasziniert mit dem Vortrag aus seinem Bilderbuch "Das Gold des Hasen". Und Sven Nordqvist sieht aus wie Pettersson in seinen Büchern.

Leipzig - eine schöne Stadt. Schöne Fassaden, Passagen, Höfe - viel Klassizismus und Jugendstil. Es macht so richtig Spaß durch die Straßen zu laufen und immer neue Details zu entdecken. Zahlreiche Kaffeehäuser und Lokale laden zu Pausen ein. Und weil es so kalt war, haben wir das auch immer wieder genutzt. 




Die Universität



Im Cafe Maitre zum Frühstücken


Zu Füßen Johann Sebastian Bachs




 Das älteste Kaffeehaus


 Im Bahnhof


 In der Nikolai-Kirche



 Tee im Cafe Gloria