26.2.10

So still

hier.

Ich schreibe grad so viel. An meinen Abschlussarbeiten für die eigentlich schon längst abgeschlossene Weiterbildung zur Wechseljahreberaterin und Kursleiterin.
Und an der Präsentation und Lehrprobe über das Wochenbett. Die ist aber quasi fertig und eingetütet, da fehlt nur noch eine kleine Übung zum Fallbeispiel, für die ich noch gar keine Idee habe. Unkonventionell (und weil mir so gar nichts einfällt) werde ich vielleicht in diesem Punkt völlig blank in die Lehrprobe gehen und die Gruppe eine schöne Übung erarbeiten lassen.

Die anderen schriftlichen Arbeiten liegen mir viel mehr im Magen oder besser auf den Fingern. Mündlich wär das alle gar kein Problem.
Die Inhalte habe ich mir ausreichend drauf geschafft.
Ich könnte den Vortrag sofort halten, genügend Stoff für sechs Gruppenstunden habe ich auch locker zusammen und kann auch lässig und flexibel damit umgehen. Das Beratungsgespräch ist da schon eine andere Nummer, aber auch das ließe sich mündlich und als Rollenspiel mit Sicherheit leichter erledigen als fiktiv und schriftlich.
Warum ist es nur so schwer, das hinzuschreiben, was einem im Tun einfach so aus dem Mund fließt?
Versteht mich jemand, oder ist das jetzt auch völlig blöd ausgedrückt?

Ich denk irgendwie schon völlig ums Eck. Und aus meinen Fingern kommt mehr Mist als Brauchbares.

Bald, bald bin ich fertig. Denn morgen muss ich verschicken. Mindestens den Vortrag und das Kurskonzept.
Und heute Abend will ich Slalom schauen und abhängen und stricken.
Also - Finger über die Tasten fliegen lassen, nicht so viel denken und endlich fertig werden. Mir selber in den Hintern tret und umschalten auf Word...

Kommentare:

  1. Ach je, das kenne ich, im Gespräch kann man sichqualifiziert ausdrücken, aber wehe, das gesprochene Wort soll zu Papier gebracht werden ...

    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei deinen Arbeiten, und für die Prüfung alles Gute,
    wann ist es denn soweit?

    Ciao Elli

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  2. Wie wäre es denn mit: Augen zu, Vortrag halten, Dir dabei denken, Du stündest vor Kursteilnehmern oder wem auch immer...und das ganze aufnehmen und dann abtippen?

    Liebe Grüße, Ruth

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  3. Das ist sicher der Druck. Viel gelernt, geschrieben - na ja, aber aus dem Mund kam es dann im Fluss! Doch, ich bin auch eine gute Schreiberin und habe da nie große Probleme. Allerdings kenne ich es nur so, das, was mir im ersten Moment einfällt, muss unverzüglich zu Papier gebracht werden. Überarbeitete Versionen wurden nie mehr so gut!

    Viel Glück, Brigitte

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  4. @ Elli: eine weitere Prüfung wird es nicht geben. Die Arbeiten werden geprüft, wenn alles gut ist, bin ich fertig und bekomme mein Zertifikat. Andernfalls muss ich noch nachbessern und nacharbeiten.

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