29.5.14

In der Zwischenzeit


  • hat der Keller einen neuen Teppichboden. Ringsum an den Wänden sind die alten Ivars wieder aufgebaut. Sieht lustig aus, denn es gibt rote, schwarze und naturfarbene Bretter und Leitern und die stehen jetzt kunterbunt durcheinander. Die Legos haben schon wieder ins Regal gefunden, die Schlagzeuge stehen an ihrem Platz. Der Rest noch so herum, im Keller, in der Garage in meinem Zimmer - einräumen geschieht häppchenweise.
  • ist die Waschküche strahlend weiß gestrichen (großes Danke an den Besten Ehemann!), die neue Heizung (etwa halb so groß wie die alte) eingebaut und nach ein paar Aussetzern zu Beginn (einem zu empfindlichen Ventil geschuldet) läuft sie einwandfrei und quasi geräuschlos. Eine neue Wäscheleine ist gespannt und die Wäschelagerung wurde neu organisiert.
  • hat die erste Runde Weiterbildung ein fröhliches und ausgelassenes Ende gefunden. Mangels ausreichender Anmeldung für die zweite Runde haben wir jetzt eine Pause - über die ich herzlich froh bin. Einen Start an diesem kommenden Wochenende könnte ich mir grad gar nicht vorstellen. Ein bisschen Nacharbeit ist noch zu tun und dann erst mal Pause.
  • hatte ich Geburtstag und in diesem Jahr den ganzen Tag gearbeitet und nicht gefeiert. Versüßt habe ich ihn mir mit einem Strauße wunderbarer Pfingstrosen. Vom Besten Ehemann bekam ich eine neue Kamera - eine Nikon 3200. Hurra! Ich habe spätestens im nahenden Urlaub Zeit mit mich den Finessen auseinanderzusetzen, im Moment probiere ich so ein bisschen rum und die Bilder sind schon alle aus der "Neuen"


  • haben wir in großer Familienrunde heute nachgefeiert. Ich koche und backe einfach so gern, dass ich zu diesem Zweck heute schon um 6.00 Uhr aufgestanden bin und beides getan habe. So entstanden Rhabarberkuchen mit Nussbaiser, Biskuitroulade mit Ricotta-Erbeer-Creme, Chicen Huli-Huli, Blätterteigecken mit Spinat und Schafskäse, das must-have-Müsli, Tomate-Mozzarella, Käse-und Wurstplatte. Die Freundin des Mittleren Sohnes hat ab 8.00 Uhr geholfen, der Beste Ehemann hat die niederen aber unverzichtbaren Tätigkeiten wie abspülen, wegräumen, Tischdecken, Semmeln holen übernommen. Und trotz neuer Kamera hätte ich gar nichts davon fotografiert, wenn nicht meine Schwester mich erinnert hätte. So gibt es immerhin  Fotos von halb leergegessenen Platten. Chicken huli-huli ist so lecker, das wird wiederholt, Rezept folgt noch. Die eigentlich bewährte Bsikuitrolle sträubte sich heute und sieht wenig hübsch aus, der Rhabarber ist fein und geht so schnell, ebenfalls wiederholenswert. Es war eine gelungene Frühstücks-Mittags-Kaffee-Mischung (und wie immer geht das Essen viel schneller als das Zubereiten...)



  • endete mein 15-Stunden-Vertrag bei der Bib und ab nächster Woche arbeite ich dann 20 Stunden mit unbefristetem Vertrag, also auch jeden Dienstag. Die Woche wird vorübergehend recht voll, aber ab August enden dann meine Kurse am Freitag und ich gebe sie an eine Kollegin ab, so dass ich insgesamt kaum mehr Stunden arbeite als jetzt. Aber der freie Dienstag ist Geschichte.
  • hat der Jüngste Sohn seine letzte Abiturprüfung hinter sich gebracht. Morgen werden die Noten bekannt gegeben. Wir sind alle ganz zuversichtlich, dass das Kapitel Schule damit dann abgeschlossen ist. Hurra rufe ich vorsichtshalber doch erst morgen...

14.5.14

Viel los

hier.
Nach den freien Tagen um den ersten Mai drängt sich plötzlich alles zusammen.
Am eigentlich freien Dienstag war ein Mitarbeiter-Vormittag zu Feldenkrais. Passend zu unserer Arbeit haben wir dabei den Bewegungen des Babys nachgespürt. Es war ausgesprochen intensiv - und danach war mein Rücken so unglaublich leicht und schmerzfrei - unfassbar! Ein toller Vormittag.

Nach zwei ganz vollen Tagen freut ich mich auf einen entspannten Freitag - die Migräne hat offenbar genau auf diesen entspannten Moment gewartet und verdarb mir den Nachmittag.

Das Wochenende war voll mit schönen Dingen
Am Samstag fand das 10jährige Jubiläum des Maschentreffs in größerem Rahmen statt. Ich vermisste zwar ein paar der "alten" Gesichter, aber dafür begegnete ich einigen neuen. Es war ein wunderbarer Tag, den ich aus vollen Zügen genossen habe (und kein einziges Foto!)

Am Sonntag besuchten wir den Mittleren Sohn und dessen Freundin in Eichstätt. Dort schlenderten wir bei wechselhaftem Wetter über den  Flohmarkt und ich habe einen blauen Lumi-Bären erstanden. Der Älteste Sohn und Freundin fanden eine ganze Kiste Blümchengeschirr. Freu!
Die Freundin hat sehr leckeres Mittagessen gekocht, das wir in ihrer Küche verspeist haben. Schönes WG-Haus mit viel Platz. Die von ihr gebackene Tarte haben wir dann nach einem Stadtbesichtigungs-Spaziergang (inzwischen sonnig) beim Mittleren Sohn verspeist. Alles ein bisschen kleiner dort, dafür ganz frisch hergerichtet und renoviert - ebenfalls sehr schön und mit einem herrlichen Blick über die Stadt. (Der Anstieg ist auch recht steil - schnauf).
Ich muss bald wieder hin, zu Einkaufszeiten - ich entdeckte schöne Taschen in grün und türkis im Schaufenster und einen netten Wollladen. (Und wieder keine Fotos - die Kamera blieb daheim liegen.)

Diese Woche ist voll, voll, voll. Arbeiten, Vorbereiten des Wochenendes, Leerräumen und streichen des Kellers (hat zum Glück gestern der Beste Ehemann übernommen, das Streichen), weil heute der Teppichboden geliefert wird. Das Wohnzimmer sieht grad lustig aus, vollgestellt mit den Schlagzeugen und den letzten Kisten aus dem Keller. Alles wieder runter räumen (der Jüngste Sohn und der Beste Ehemann, weil ich in der Bibliothek bin).
Freitag und Samstag Weiterbildung.
Am Sonntag dann Regale aufstellen im großen Keller und die Waschküche leer machen, denn am Dienstag/Mittwoch wird die neue Heizung geliefert und eingebaut.
Nach und nach alles wieder einräumen - ein Glück, dass wir die Garage haben und uns Zeit lassen können. So können wir warten bis auch die Heizung fertig ist und erst dann den großen Kellerraum wieder befüllen.

Der Jüngste Sohn hat die schriftlichen Prüfungen des Abiturs hinter sich. Nie mehr Unterricht! Fühlt sich komisch an, sagt er. Aber auch toll.

5.5.14

Herbstlaub im Frühling



Aus den gelben Batts und einem Kammzug von dibadu in BFL/Seide wurde dieses Garn. Es ist dreifädig gezwirnt - 2 Fäden vom dibadu-Kammzug und ein Faden gelb - ungefähr 340 Meter bei 130g. Ich denke es werden ein paar warme Handschuhe daraus.

Torte

zum Geburtstag - das schönste Geschenk für den Jüngsten Sohn war sicher der Sonderpreis, den er und sein Freund bei einem Bandcontest erspielt und ersungen haben - ein Coaching-Tag bei einem erfahrenen Komponisten...






30.4.14

Leer

ist der Keller. Nur die Werkbank und die Schlagzeuge stehen noch dort.
Alles Nasse wurde entsorgt, das Übrige im Haus und der Garage verteilt. Ob Wasser unter den PVC-Boden gelaufen ist? Das lässt sich so wohl nicht feststellen, also einfach ein paar Tage warten, ob sich übler Geruch entwickelt, der dann eindeutig auf Feuchtigkeit unter dem Plastik hinweist. (Bitte nicht!)

Die Wände können inzwischen gestrichen werden. Die Kiste mit den Malerutensilien - wo? Vermutlich in der Garage, ganz hinten. Sie war eine der ersten, die wir ausgelagert haben...

Übrigens habe ich einen ganzen Kombi-Kofferraum (umgelegete Sitze) mit Legos ebenfalls in die Garage gebracht! Wir sollten uns wirklich mal von ein paar Schätzchen trennen....

28.4.14

Wasser

im Keller!

Der Jüngste Sohn ruft während der Arbeit an, dass der Keller ganz nass sei. Ich dachte ganz naiv erst mal an die Waschküche und eine auslaufende Waschmaschine. Aber nein - der große Keller. Der, der voller Zeug steht. In dem meine Wolle lagert. Die Schlagzeuge. Die Fotos und Fotoalben. Die Legos. und wie sollte es bei uns anders sein - jede Menge Kruscht.

Es tropfte aus dem Absperrhahn für das Gartenwasser, den wir am Samstag wieder aufgedreht hatten. Seither unbemerkt in aller Stille Tropfen für Tropfen auf den Boden, lief unter der Trennwand und dem Schrank durch und durchnässte gute Teile des Teppichs - der aber wiederum so gut aufgesaugt hat, dass das Wasser wenigstens nicht bis in die Musik-Ecke gelaufen ist. Die Instrumente stehen also trocken.

Was für ein Glück, dass der Jüngste Sohn ziemlich patent ist. Eimer unter den tropfenden Hahn, viele Handtücher zum Wasser aufsaugen im Kellerteil ohne Teppichboden, die ganz nass gewordenen Sachen schon mal ausgeräumt - das war der Stand, als der Beste Ehemann und ich heimkamen.
Inzwischen ist der halbe Keller geräumt. Zum Glück haben wir eine Garage, in die wanderte der ganze Werkzeugkram, die Koffer, alle möglichen Ersatzteile. Die Kartonsammlung und etliche Holzbretter und Übrigbleibsel von irgendwelchen Regalen sind halbnass geworden und werden entsorgt - morgen auf den Bauhof. Die Wolle und alle meine Strickbücher, Bastelsachen sind in meinem Zimmer - so viel Wolle aus dem Keller in den ersten Stock - das war echtes Fitnesstraining. Da rächt sich meine Sammelleidenschaft.
Die andere Hälfte wird morgen ausgeräumt. Unendlich viele Legosteine, Fotoalben und Noten, die Schlagzeuge und ein Schrank müssen vermutlich auch in der Garage geparkt werden. Dann den Teppich raus und hoffen, dass es unter dem PVC-Boden trocken geblieben ist.

Eigentlich wollte ich am Donnerstag mein Zimmer streichen. Jetzt wird es wohl der Keller.

Wir nehmen es mit Humor: wir haben einfach zu viel Kram. Jetzt sind wir gezwungen mal alles in die Hand zu nehmen, einiges zu entsorgen und den Keller einfach mal neu zu organisieren.
Wird schon.

(Und im übrigen musste ich zwischendurch immer wieder an die vielen Überschwemmungen denken, und die Menschen, bei denen nicht nur knapp zwei Zentimeter Wasser auf dem Kellerfussboden standen, sondern alles schwamm - eigentlich alles ganz harmlos bei uns...)

26.4.14

Gelb und Blau

Für diesen Kammzug aus dem Spinnabo von dibadu wollte ich gern einen Partner - aus 100g sind ja doch immer nur eher kleine Projekt möglich.


Ich wählte gelbe Kammzüge aus der letzten Färbeaktion, ein wenig braunes Merino, ein wenig krappgefärbtes BFL und ein wenig Hanf und kartierte das alles zu diesen Batts.




Die Batts lockten mich gleich ans Spinnrad - und obwohl gelb ja nicht so meine Farbe ist, das Spinnen ist die reine Freude und das entstehende Garn gefällt mir sooo gut - ein bisschen rustikal, tweedig und so schön meliert - ich bin ganz begeistert. 


Außerdem  habe ich noch aus diversen Blau-u. Grautönen ein paar Rolags kartiert, alles Merino.





23.4.14

Bücher und so

Welttag des Buches - und auf meinem Blog gabs da noch nie was dazu. Lesestoff vermitteln, wenn möglich auch Lesefreude ist mein täglich Brot. Ich habe also quasi jeden Tag einen Buchtag.

Aber heute nehme ich mal die Frage von Frau Frische Brise auf: Was bedeuten Bücher für dich?

Ich bin mit Büchern groß geworden - meine Eltern haben viel gelesen, im Haus waren Bücher verteilt und es wurden stetig mehr. Mein Vater hat mir Geschichten erzählt, meine Mutter vorgelesen. Und auch ich hatte schon bald einen eigenen kleinen Bücherschatz. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich schnell lesen gelernt habe, auf jeden Fall gab es dann auch eine Bücherei im neu gebauten Rathaus. Und ich wurde Stammgast dort und habe mich durch einen Großteil des Kinder- und Jugendbuch-Bestandes gelesen. Viele Bücher mehrfach, viele Geschichten haben mich so gefesselt und beeindruckt, dass ich förmlich in ihnen versunken bin. Ich habe viel und schnell gelesen und querbeet eigentlich alles: Hanni und Nanni, Trotzkopf, Susanne Barden. Oliver Twist, Mary Poppins, Alice im Wunderland. Mond, Mond Mond, jede Menge Astrid Lindgren (Mio mein Mio!). Sogenannte Problemliteratur über Rassismus, Alkoholismus, Drogensucht, historische Literatur - eine Zeit lang waren Archäologie und ferne Welten meine Lieblingsthema. Aber auch das allgegenwärtige Readers Digest und die regelmäßig ins Haus kommenden Buchklubtitel.
Kein Geburtstag, kein Weihnachten ohne Buchgeschenke. Keiner dieser Tag, ohne dass ich mich mit dem Buch auf einen meiner Lieblingsplätze verzogen hätte um einfach wegzutauchen.

Schullektüre war ein Vergnügen und öffnete mir Augen und Sinn für Sprache und Literatur. Es macht mir Spaß, mich mit Inhalten und Stil auseinanderzusetzen. Ich entdeckte Lyrik. Einzig Schauspiel blieb mir als gelesener Text verschlossen - aber Theater! Welche Entdeckung! Heute sehne ich mich manchmal danach, wieder so intensiv mit Texten zu arbeiten wie damals.

Bibliothekarin heute - immer von Büchern umgeben, aber wenig Zeit zum Lesen im Beruf. Und oft genötigt, mal schnell quer zu lesen, sich einfach einen Überblick oder Eindruck zu verschaffen. Und dann zu wissen, wo was zu finden ist. Ein wenig beurteilen, was zu wem passt und welchen Ansprüchen gerecht wird. Und ständig lockt das Buch - meine Merkliste ist unendlich.

Bücher sind ein Teil meines Lebens. Immer noch lese ich viel und schnell, aber viel weniger als früher. Immer noch interessiert mich alles mögliche. Einen Tag ohne Buch gibt es nicht, einschlafen ohne ein paar Seiten zu lesen - geht nicht. Ein Buch oder inzwischen ein ebook-reader sind immer dabei.
Bücher sind Türen in andere Welten, erheitern mich, bewegen mich, berühren mich, verändern mich, bringen mich zum lachen, weinen, nachdenken, lassen mich lernen und erleben. Sie umgeben mich - auch in unserem Haus werden sie immer mehr. Es gibt Lieblingsbücher, die ich immer wieder lese und immer wieder neu entdecke. Und manche sind einfach schön anzuschauen.


Mit zunehmendem Alter

auf mehr Sicherheit bedacht versuche ich schon seit geraumer Zeit meine befristete Anstellung bei der Stadt in eine unbefristete zu verwandeln.
Jetzt hats geklappt.
In naher Zukunft arbeite ich dann 20 Stunden in der Bibliothek, dafür muss ein Kursvormittag fallen. Vermutlich werde ich für eine Übergangszeit noch beides in den Freitag quetschen - was mir lange Freitage bis 19.00 Uhr beschert und die Möglichkeit nimmt, wenigstens hin und wieder zum Stricktreff zu gehen. Aber das ist ja nur vorübergehend...

Insgesamt auf jeden Fall ein "Freu"-Ereignis!

22.4.14

Im Garten


Der kriechende Günsel


und die Schachbrettblume

Vor dem Haus blühen Bärlauch und Traubenhyazinthen. Der Pulsatilla habe ich wohl letztes Frühjahr mit dem Umpflanzen den Garaus gemacht. Die Pfingstrosen haben schon dicke Knospen, die Maiglöckchen auch. Und der Mohn treibt immerhin viele viele Blätter. Zitronenmelisse und Minze haben sich auch toll entwickelt - der Salbei ist unverständlicherweise verkümmert, auf den Lavendel warte ich noch gespannt.

Viel gemacht habe ich noch nicht - einmal im hinteren Beet für ein wenig Ordnung gesorgt. Da haben sich die Helleborus verausgabt, der Farn kommt nicht wieder, dafür hat mich die Schachbrettblume überrascht - die hatte ich ganz vergessen. Die kleinen Polsterstauden sind in den Startlöchern und kurz vorm Blühen, die Hortensien treiben aus - ob sie in diesem Sommer reichlicher blühen werden?

Und der Zwetschgenbaum wurde ein wenig spät, dafür recht radikal zurück geschnitten. Mal schaun, wie er es vertragen wird.

So

wars dann Ostern

Am Sonntag waren der Beste Ehemann und ich den ganzen Tag für uns. Ungewohnt - denn meist waren wir eine große Menge Menschen zum Osterfrühstück in den letzten Jahren. Aber auch schön - und eindeutig sehr entspannt. Frühstück für zwei ist einfach deutlich schneller hin- und weggeräumt. Abends trudelten dann alle wieder hier ein. Den Tag beendet haben wir dann mit einer Runde Whizard, das der Mittlere Sohn im Osternest fand.

Der Ostermontag war dann der Familientag, an dem fast alle zum Mittagessen da waren (der Älteste Sohn samt Freundin blieb daheim). Es gab Essen ala Jamie (bewährtes Rezept Lamm mit Kichererbsen-Joghurt-Marinade). Am Tisch gings lebhaft zu - und in Windeseile war bis auf wenige Reste alles gegessen.
Vormittags gabs einen Mini-Spaziergang auf den Friedhof - wunderschön ist es dort. Die Gräber sind wirklich wie in einem Park, über dem Grab meines Vaters recken sich die blühenden Zweige einer wilden Kirsche, drumherum viele Gänseblümchen im zum Glück noch nicht gemähten Gras.
Nachmittags gabs Filme aus der Konserve und ich habe endlich ein wenig weiter gestrickt an der Jacke - wenn das mit der dicken Wolle nur nicht so anstrengend wäre...



21.4.14

Ostersocken

Sie hätten schon zwei Tage früher fertig sein können.
Wenn Frau Strickwerk sich nicht verzählt hätte und den Schaft am zweiten Socken kürzer als den des ersten gestrickt hätte. Gemerkt: als sie über alle Mustersätze zählte bevor sie die Spitze des zweiten Socken begann und das gezählte irgendwie merkwürdig verschieden war.
Also: alles zurück auf Ferienbeginn und wir versuchen es noch mal.
Jetzt sind sie fertig, ein Paar Monkeys für schmale Füße und Größe 38, gestrickt aus einem gut gelagerten Garn von handgefärbt.com mit Namen "Krabbenschwarm". Ich finde sie feurig-schön und abgesehen vom Zählfehler hat das Muster auch zum wiederholten Mal einfach wie Strickspaß gebracht.




19.4.14

Fertig

mit Game of Thrones. Die Regenzeit heute har genau gereicht für die letzten drei Episoden.
Jetzt kommt auch die Sonne wieder und strahlt durch die Wolkenlücken.  
Der Hefezopf (in diesem Jahr mit Marzipan) duftet aus dem Ofen.
Die Osternester sind gefüllt und das Elternnest vor dem Besten Ehemann versteckt, der sonst nicht warten kann.

Eingekauft wurde für alle Eventualitäten - es ist in diesem Jahr ein wenig unklar, wer wann da sein wird, ob und wie gekocht werden wird und vor allem wie viel.

Wir lassen das mal auf uns zukommen.



16.4.14

Keine Zeit

zum Bloggen.
Ich muss Staffel drei von Game of Thrones schaun...

10.4.14

Versponnen

Das Wochenende in Kochel war sehr ergiebig.

Ich habe dort den Rest meines Tency-BFL zart und dünn und links herum gesponnen. So hatte ich drei Spulen zum Zwirnen des geplanten Sockengarns fertig - 2x Z-Richtung, 1x S-Richtung. Laut Sarah Andersons Testreihe (Spinners book of yarn design) ergibt das dann in S-Richtung gezwirnt ein sehr stabiles Sockengarn.
Mein Zwirnergebnis sah so aus:


Total kräuselig und zusammengeschnurrt - wie ein Bouclé-Garn. Viel zu viel Drall. Und der auch noch unregelmäßig verteilt. Ich hätte mal besser nur eine Zwirnprobe gemacht statt gleich die gesamten 200g zu zwirnen. Weil ja jetzt Z und S zusammengezwirnt wurden, war ich mir echt unsicher, ob ein "gegenzwirnen" erfolgreich sein wird, aber es war schlicht die einzige Möglichkeit, das Garn irgendwie zu retten. 
Ergebnis:



Besser - im Großen und Ganzen. Es gibt jetzt einige recht lose Stellen - was mir als Liebhaberin eher festen Zwirns nicht so gefällt. Aber immerhin sieht es jetzt verstrickbar aus. Ob es allerdings tatsächlich ein haltbares Sockengarn ist? Zu allem Überfluss ist es trotz drei wirklich sehr dünnen Fäden insgesamt dicker als Sockengarn und hat auch eine wirklich kurze Lauflänge von nur knapp 300 Metern auf 100g.

Fazit: ich bin enttäuscht. Die Mischung BFL-Tencel ließ sich wirklich super spinnen, ergab einen festen Faden mit wunderbarem Glanz. Die Zwirnart hat davon viel zunichte gemacht. Ich muss dem "Fehler" noch auf die Spur kommen. Aber der nächste Versuch startet mit kleinen Mengen.

Freudvoller war das Verspinnen der ersten Rolags und Batts:


Aus einem kunterbunten wilden Batt


Aus den Rolags - eine Frühlingswiese

Beides nur Kleinstmengen, aber wunderbar weich und eine echte Spinnfreude. 

Und endlich verpaart - Aquarius in Babyalpaka und Kamel mit Aquarius in Maulbeerseide.



Hier stimmt alles: herrliche Farben, wunderbar weich. 




9.4.14

Ende März und Anfang April

Der März endete mit einem grandiosen Wochenende in Kochel mit ebenfalls wollsüchtigen Freundinnen. Es war die gelungene Mischung aus schönem Wetter einem Balkon, gutem Essen, noch besseren Gesprächen, reichlich Spaß und Lachen - und dabei immer einen Faden zwischen den Fingern. Ich habe hauptsächlich gesponnen und nur ein wenig gestrickt.
Eine Wiederholung haben wir schon beschlossen, gleiches Quartier, größere Wohnung. Und die Frage ist nur noch, ob wir wirklich ein Jahr warten sollen...

Der April verwöhnte uns in der ersten Woche noch einmal mit reichlich Sonne und Wärme. Ich musste gefühlt gar nicht so viel arbeiten - eigentlich nur ein zusätzlich freier Nachmittag - und war viel draußen. Ich habe meine Stadtfahrten wieder aufgenommen. Das Rad gab rätselhafte Schleifgeräusche von sich und ich konnte den Entstehungsort einfach nicht finden. Am Wochenende dann löste sich das Rätsel, weil das Teil offenbar noch mehr Schaden nahm und begann zu klappern: es ist die Scheibe, die verhindern soll, dass das ganze Kettenfett auf Speichen und Nabe spritzt. Die Halterung ist gebrochen und jetzt bewegt die Scheibe sich munter mit. Also kurze Radfahr-Pause, bis das repariert ist.

Entscheidungsprozesse dauern bei uns manchmal etwas länger, zumal wenn sie mit hohen Investitionen verbunden sind. Die Dachisolierung war da eher eine Ausnahme.
Schon im Spätsommer haben wir Angebote für eine neue Heizung eingeholt. Die alte ist  mittlerweile ca. 28 Jahre alt und ich zittere jeden Winter, dass sie bitte noch grad am kältesten Tag endgültig versagt. Sie lief und lief, einigermaßen regelmäßig gewartet und mit einem einmaligen Austausch von Steuerung und Pumpe eigentlich störungsfrei. Trotzdem - sie ist alt, seufzt und stöhnt und verbraucht unzeitgemäß viel Energie.
Kombination mit Solartechnik und Holzofen mit Wassertasche wurden durchdacht, geprüft und durchgerechnet - und dann doch beiseite gelegt. Kosten und Nutzen stehen in ausgesprochen schlechtem Verhältnis und eigentlich knabbern wir schon an der Investition für die Heizung - schade. Ich hätte mir ein Stück weniger Abhängigkeit von einer Heizquelle gewünscht und träumte schon von dem gemütlichen Ofen.
Dann wurde es Winter, die Heizung war noch nicht bestellt und es dauerte mit unserer Entscheidung bis Anfang April. Aber jetzt ist klar, was es wird und wer es macht - gestern war der Energieberater da, der Antrag auf Zuschuss ist eingereicht. und wenn alles gut geht wird Anfang Mai umgerüstet.

Der Jüngste Sohn rüstet sich allmählich fürs Abitur. Die letzte Klausur ist geschrieben (gestern), bisher sieht es aus, als hätte er alle Hürden geschafft, die eine Zulassung zu den Prüfungen verhindern könnten. Ein bisschen Coaching gibt es noch in Deutsch, für Mathe und Englisch fühlt er sich schon ganz gut gewappnet. Erdkunde will noch gelernt werden.
Ich bin inzwischen ganz zuversichtlich, dass er alles bestehen wird.






25.3.14

Kardieren

Der Beste Ehemann hat beim Kardieren und Färben seine kleine Kamera mitlaufen lassen - und so sieht das dann aus (Zeitraffer):



23.3.14

Kurzmeldungen


  • Kälte und Schneeregen sind zurück - hoffentlich nur ein Zwischenspiel
  • die Woche war noch fast eine Urlaubswoche
  • Montag mit Kurs, aber ohne Bibliothek  - sehr entspannt. Wiedersehen nach drei Wochen mit den "großen" Kindern der Gruppe und mich total daran gefreut, wie sehr die jetzt schon miteinander spielen und wie intensiv die Zwillingsmädchen das Klettergerüst erforscht und gegen Ende beherrscht haben. Spannende Interaktionen zwischen den Kindern und auch zwischen Eltern und Kindern.
  • Dienstag Team. Und mit meiner Mama ein paar Dinge erledigen. Irgendwie frühjahrsmüde und erschöpft. Reisetasche gepackt für die
  • Fahrt nach Freiburg mit drei Kolleginnen zu einer Tagung, Thema Fortbildungen Kinder unter Drei. 
  • Die gemietete Ferienwohnung riecht zwar ein bisschen feucht, ist aber sehr schön, hell, großzügig, gepflegt und mitten in der Stadt. Die Tagung ist interessant und super organisiert, die Stimmung gut und überraschenderweise gibt es quasi Vollverpflegung, die ausgezeichnet ist. Am Donnerstag haben wir schon ab 16.00 Uhr frei, genießen Sonne auf unserem Balkon und bummeln durch Freiburg. Alles ist schon grün und blüht - mindestens zwei Wochen weiter als bei uns. Auch Zecken gibt es schon, eine hat sich an meinem Oberarm festgesaugt und ist so mit nach Hause gereist - auf dieses Souvenir hörte ich gern verzichtet....
  • Freitag Heimfahrt am Bodensee entlang. Überlingen lädt zu einer ausgiebigen Rast an der Uferpromenade. Intensive Gespräche - wir arbeiten inspiriert am nächsten Fortbildungswochenende. Am liebsten würden wir  noch eine Nacht bleiben - es ist so schön hier am See! 
  • Samstag - der Babypflege-Kurs fällt aus wegen geringer Teilnehmerzahl. Aber ein Ehepaar bucht Einzelstunden - also am Nachmittag arbeiten. Das macht richtig Spaß, weil ich so ganz individuell arbeiten kann und genau das besprechen, was die beiden beschäftigt. Am Abend nachgereichter St.-Patricks-Day bei Nachbarns mit der Whiskey-Sammlung. Ich trinke ja eigentlich keinen Whiskey, schmeckt mir nicht - aber dort gibt es immer die eine oder andere Sorte, die für mich mild genug ist. Begleitet wurde der Whiskey von Irish Stew und Trifle. Schön, all die Nachbarn wieder zu sehen und die Neuigkeiten des Winters auszutauschen.
  • Sonntag: Frühstück mit Freunden. Mittagspause. Ein bisschen Arbeiten - nächste Woche ist wieder Alltag. Und jetzt gleich noch zum SchwieVa - er hat heute Geburtstag und sich gewünscht, dass wir zusammen indisch essen. Das ist schon bestellt, wir holen es ab und bringen es ins Altenheim. Dort gibt es in jeder Etage mehrere Gemeinschaftsbereiche, die einigermaßen gemütlich sind und ausreichend Platz für die große Familie bieten. 
  • Und sonst: die Freundin des Mittleren Sohns hat die Extra-Aufnahmeprüfung bestanden und studiert ab sofort am selben Studienort. Und ein Zimmer hat sie auch schon gefunden. Der Jüngste Sohn hat in der letzen Deutschklausur genug Punkte abgeräumt - die Zulassung zum Abi scheint sicher. Immerhin.

14.3.14

Auch so

kann das Umland sein - still und leer und weiter Blick - heute leider ohne Berge, wegen Dunst.

Eigentlich grad mal ein Spaziergang mit nur wenigen Höhenmetern - nicht wirklich ein Belastungstest für Frau Knie. Dachte ich. Aber leider meutern jetzt sogar Beide - Herr und Frau Knie sozusagen. So war das nicht gedacht... Diesen Teil von Ü50 finde ich eindeutig blöd!





Am Spätnachmittag - damit es noch ein  bisschen sonnig ist - dann angrillen im Garten. Stockbrot über der Restglut...





9.3.14

Lieblingsorte

So frühlingshaftes Wetter - also ein Ausflug mit dem Fahrrad. Nicht so weit, erst mal wieder langsam "einradeln" und mal schaun, was Frau Knie so sagt. Rausfahren am Wochenende bei so einem Wetter ist immer eine schlechte Idee - da sind auch alles anderen Städter unterwegs. In der Stadt natürlich auch. Trotzdem wählten wir ein städtisches Ziel, das Schloss, das nur knapp zwölf km entfernt liegt und dessen Park so groß ist, dass er größere Menschenmengen gut bewältigt.

Jedesmal wenn ich dort bin, beschließe ich wieder, diesen Park öfter aufzusuchen - leicht zu erreichen und einfach wunderschön. Fahrrad am Eingang parken und einfach ein wenige herumspazieren - diesmal wolltet der Beste Ehemann die Badenburg besuchen - aber die öffnet dann doch erst im April. Die Bänke davor sind einladend und blicken über den See, aber etwas schattig-windig. Kein langer Aufenthalt - das Buch blieb in der Tasche.







Gelb

Schon so lange wollte ich mal mit Naturfarben färben. Dafür brauchts dann doch mal einen Kochtopf nur fürs Färben, denn die Wolle will im Farbsud geköchelt werden. Und ein paar freie Tage.

Erster Versuch - mit Zwiebelschalen. Schon seit Januar gesammelt waren es so zwischen 40 und 50g. Die habe ich erst mal ausgekocht, die ausgekochten Schalen dann in ein Sackerl gesammelt und so wieder mit in den Topf gehängt. Dann erst mal einen Kammzug und Sockengarn mit hineingegeben und alles bei 80-90 Grad eine Stunde köcheln lassen. Die Brühe war braun - die Wolle schön gelb. Also gleich noch mal Kammzug mit hinein - wieder eine Stunde köcheln - helleres Gelb, wie erwartet. Aber ziemlich satte Farben - ich bin begeistert. Die Sockenwolle war nicht vorgebeizt, die Kammzüge lagen vorher in Kaltbeize.

ganz rechts die Sockenwolle, in der Mitte Merino Märchenwolle, links ebenfalls Merino.

Zweiter Versuch mit Farbextrakt von Nemo ignorant - dort hatte ich mir schon letztes Jahr ein Probepäckchen bestellt. Ich blieb gleich mal beim Gelb - eigentlich gar nicht so meine Farbe, aber die hellste, die ich dann mit blau und grün überfärben will/kann.  Also Rhamnus - Kreuzdornbeere. Auch das ergab sattes leuchtendes Gelb.

ganz rechts erster Zug auf BFL/Bambus; in der Mitte zweiter Zug auf Merino und einem Lacegarn Merino/Seide; links dritter Zug auf Merino (und auf BFL Bambus, hier nicht zu sehen).

Morgen also weitere Experimente mit Blauholz und Chlorophyll.

4.3.14

Große Socken

für den Mittleren Sohn. In bunt und aus vielen Resten.




2.3.14

Freie Tage

Was für eine schöne Perspektive, nach zwei wirklich vollen und anstrengenden Wochen, die inklusive Wochenende belegt waren - der Ausblick auf eine ganze Reihe mehr oder weniger freier Tage.

Ich merke, wie mir beim Planen, was ich da alles tun will, die Zeit schon wieder zwischen den Fingern zerrinnt. Und trotzdem gönne ich mir heute einen Tag völlig ohne Pläne und ohne Pflichten. Naja, einen Abwasch musste ich machen, denn der Beste Ehemann hat fein gekocht (wir haben da Arbeitsteilung, wer kocht muss nicht abwaschen...).
Gleich gehe ich ans Spinnrad, das restliche trübe Tageslicht nutzen. Die kunterbunten riesigen Socken für den mittleren Sohn sind fertig gestrickt und mal sehen, welches Strickwerk mich später an die Nadeln lockt.
Und zwischendurch werfe ich mal einen Blick in mein zukünftiges Zimmer und befreie schon mal die Wände von Postern und Bildern...

18.2.14

Worte haben auch Gefühle



Einfach schön - gefunden über isabo

16.2.14

Gestrickt

Hermiones Everyday-Socks aus einem gut abgelagerten Strang Wolle von handgefaerbt.com namens "Buckelwal". Vor langer Zeit schon gewickelt und mehrfach angestrickt - irgendwie wars immer blöd, das Muster verschwand und glatt rechts sah auch nach nichts aus. Aber Hermione hat gezaubert - und so fand diese Kombination aus Wolle und Muster mein Gefallen. Die Socken wandern in die Kiste.


Auch diese Jahr beteilige ich mich an einer Gruppe bei ravelry, die jeden Monat ein Projekt aus einer Zeitschrift oder einem Buch der eigenen Strickbibliothek anschlägt/fertig stellt. Ich hab mich im Februar für ein ganz schnelles Mini-Projekt entschieden - ein Paar Baby-Söckchen mit kleinem Muster aus einer Burda spezial von 1995. Einfach, schnell, niedlich. Ebenfalls für die Sockenkiste (das nächste Baby kommt bestimmt....)


15.2.14

Frühling?

Darf ich dem schon trauen? Der Wärme, dem Vogelgezwitscher, dem blühenden Haselstrauch und den Niesanfällen, den draußen spielenden Kindern (wie haben die sich verändert in den Monaten im Haus)?

Auf jeden Fall genieße ich heute einen Draußen-Tag. Ums Haus herum, denn alle anderen Menschen sind im Umkreis der großen Stadt unterwegs, stehen im Stau und treten sich dann auf die Füße. Da mache ich doch lieber einen Spaziergang übers Feld hinterm Haus und sitze im Garten auf der Bank. Die Wäsche hängt in der Sonne, im Haus darf alles liegenbleiben bis dunkel und kühl wird.

Es darf so bleiben.

Die Freundin

die nicht mehr spinnt trennt sich von - fast - allen Vorräten. Und das sind viele und ganz Außergewöhnliches war dabei.
Mein Keller ist ja auch schon voll und ich habe mittlerweile so viel Spinnstoff, dass ich tatsächlich einigermaßen sparsam ausgewählt habe.

Ein paar von ihr gefärbte Schätze sind bei mir eingezogen, Seiden-Hankies, etwas Kaschmir zum ausprobieren, ein herrlicher Kammzug Cormo und ein bisschen Material zum Einkardieren. Ich war wirklich bescheiden...









12.2.14

Träume und Pläne

Der Mittlere Sohn studiert außerhalb - und das wird wohl auch so bleiben, entgegen ersten Plänen einer Rückkehr in die große Stadt. Er bewohnt hier zwei Zimmer, von denen er aber realistisch betrachtet an den Wochenenden, die er hier verbringt, nur eines nutzt.
Sprich: er bewohnt eigentlich nur noch ein Zimmer.
Das andere beherbergt sein Sofa (weil er ja eine bereits möblierte Studentenbude hat), den hier verbliebenen E-Bass und allerlei Krimskrams. Das Zimmer ist etwas grün, zu einem Drittel ungefähr.

Dieses Zimmer ist also quasi frei. Das mit dem Drittel-Grün lässt sich leicht ändern, der Krimskrams lässt sich woanders verstauen, der E-Bass kann in den Keller zum Schlagzeug - nur das Sofa muss eine Zeitlang noch einen Gastplatz behalten.

Aber dann - könnte das mein Zimmer werden. Der Beste Ehemann erhebt ebenfalls leise Ansprüche, ein bisschen Überzeugungsarbeit muss also noch geleistet werden, damit mein Traum eines eigenen Zimmers wahr werden kann. Ein Lesezimmer, Strickzimmer, Spinnzimmer. Ein Rückzugsraum. Gestaltet ganz nach meinen Vorlieben, ohne auf jemanden Rücksicht nehmen zu müssen. Der kleine ererbte Schreibtisch könnte aus der Garage umziehen und ein schönes Zuhause finden. Hach!
Im Kopf überlege ich schon, wie dieses schlauchige Zimmer gemütlich werden könnte. In Gedanken suche ich nach Sessel und einem Sofa, das sich leicht zum Schlafen umklappen lässt. Bastle mir eine Arbeitsfläche, an der auch genug Platz zum Nähen ist. Streiche eine Wand vielleicht dunkelrot.

Und Anfang März habe ich ein paar Tage frei - das würde doch richtig gut passen für eine Umräum-Aktion.




10.2.14

Blau

Weil der Zeh ganz blau ist mach ich heut Nachmittag blau.
Am Spiel- und Kletterbrett bin ich heute hängen geblieben und dann ausgerutscht und spektakulär gefallen. Bei der ersten Überprüfung, ob noch alle Knochen an ihrem angestammten Platz sind (ja) bekam das zickige Knie viel Aufmerksamkeit - alles wie vorher. Die Zehen übersah (oder überspürte) ich zunächst. Aber schon währen des Kurses machte der rechte Zeigezeh mit heftigem Pochen auf sich aufmerksam und als ich am Ende der Stunde mal den Socken auszog präsentierte er sich bereits in herrlichstem Blau-Lila.
Ich glaube gebrochen ist er nicht, auch wenn der Heimweg in Schuhen ausgesprochen unangenehm war. Die Schwellung ist mäßig und der Schmerz bei hochgelegtem Fuß erträglich. Also bekommt der Zeh jetzt erst mal reichlich Kühlung, später einen Salbenverband und innerlich ein wenig Arnika.
Derweil lese ich mein Buch fertig und stricke an Hermione's Everyday Socks.

4.2.14

Purple





Schon im Dezember fertig gesponnen, aber erst im Januar gewickelt und gewaschen. Eine Mischung aus zwei gefärbten Kammzügen von Rad der Zeit und einer Merino/Seiden-Mischung vom Wollschaf. Es sind immerhin ca. 1200 Meter geworden (235g). Noch unentschlossen, was daraus werden wird - ein Lace-Schal, aber welcher?

Angee





Muster von Cookie A. aus ihrem Buch Sock Innovation. 
Garn aus dem Vorrat, Schachenmayr Regia nomotta uni solid. Selbst mit der großzügigen Wollspende wurde es am Ende knapp und ich habe für die zweite Spitze ein paar hellere Ringel reingestrickt - sind ja meine Socken.
Wie immer bei Cookie A. - gute Beschreibung und gut ausgearbeiteter Chart, insgesamt eine Freude zu stricken.

Premiere

Zum allerersten Mal selbst Muscheln gekocht - gelungen. Feines Abendessen.