4.5.10

Heute

vor 15 Jahren.

War es ganz warm, schon seit Tagen und wunderbare Sonne.
Waren wir nach einer unkomplizierten Geburt schon seit morgens um 6.00 Uhr wieder zu Hause.
War ich sehr glücklich und noch voller Endorphine - an Schlaf nicht zu denken.

Lag der Jüngste Sohn sowas von friedlich mit mir im eigenen Bett, immer wieder kurz besucht von seinen Brüdern, umsorgt und niedergeschmust.

Heute - 15 Jahre. Wilde Lockenmähne, sehr teilweise zu Dreads verfilzt. Mir über den Kopf gewachsen. Sehnig und muskulös, sehr männlich (dabei vermutete ich ganz sicher, mit einem Mädchen schwanger zu sein), so gut wie raus aus dem Stimmbruch und jetzt mit einer richtig tiefen Stimme. Bummelt sich eher unlustig durch die Schule. Lieber mit Gitarre, Schlagzeug oder Skateboard unterwegs. Probiert manchmal Dinge, die Eltern, speziell Mütter, nicht unbedingt wissen wollen, die er aber nach wie vor stolz und treu erzählt. (Woraufhin Frau Strickwerk beim nächsten Skateboard-Ausflug wilde Fantasien pflegt und sehr glücklich den unverletzten Sohn empfängt, sich die nächsten unglaublichen Abenteuer erzählen lässt und hoffentlich erfolgreich ihre Ängstlichkeit hinter liebendem Interesse verbirgt.) Wird groß, groß, groß - das letzte Kind ist endgültig dem Jugendlichen gewichen.

Und darf morgen mit dem Nachbarsfreund zum ersten Mal aufs Rockkonzert. Ohne Eltern natürlich. Aufregendstes Geburtstagsgeschenk.

Herzlichen Glückwunsch, mein Jüngster.

3.5.10

Stash

Bei ravelry kann man sich die katalogisierten Wollvorräte auch in einer Excel-Tabelle anzeigen lassen.
Ob man sich dann auch die Summe der eingelagerten Meter Wolle ausrechnen lässt, will vorher gut überlegt sein.

Frau Strickwerks Ergebnis ist umwerfend: 169 508,9 Meter.

Da muss irgendwo ein Rechenfehler sein...

Es gibt auch ein kleines Programm, das ausrechnet, was man so verstrickt hat, in Metern. 2010 bisher: 5524 Meter. Wenn ich das jetzt hochrechne aufs Jahr sind das zwischen 16 000 und 17 000 Metern.

Das wiederum in Relation zum Wollbestand sagt mir, dass ich gut noch 10 Jahre ausschließlich aus dem Vorrat stricken kann.

2.5.10

Mittagessen

aus gegebenem Anlass (weil es allen drei Söhnen geschmeckt hat!) notiere ich mir hier und jetzt die Rezeptur des heutigen Mittagsmahls.

Basmati-Reis kochen.

Große Gemüse-Pfanne:
Einige Stangen Sellerie
4 gelbe Rüben
2 junge rote Zwiebeln mit Kraut
Brokkolistiel
grob schneiden und in Erdnussöl zart anbraten.
250 g Egerlinge schneiden, mitbraten.
1 Stange Lauch in Ringe schneiden, mitbraten.
Salzen, 1 TL Curry unterrühren.
Nach ein paar Minuten
200g Zuckerschoten
die Röschen des Brokkoli
1 gewürfelte rote Paprika mitbraten.
1 Schuss Sojasauce dazu.
Zudecken, schmurgeln lassen.

Fleisch:
knapp 1kg Hähnchenbrustfilet in dünne Scheiben schneiden.
In Erdnussöl portionsweise anbraten.
Alles Fleisch wieder in die Pfanne, etwas kleinere Flamme.
Salzen, 1 TL Curry, 1 gehackte Knoblauchzehe dazu, unterrühren.
Mit einem Schuss Sherry und einem Schuss Sojasauce ablöschen.
Ein wenig nachköcheln lassen. Deckel drauf und warm stellen.

In die Gemüsepfanne jetzt noch einrühren:
1 TL Thaicurry grün, mit wenig Wasser verrührt.
2 EL Erdnusscreme, ebenfalls mit etwas Flüssigkeit verrührt.
Abschmecken, evtl noch etwas Sojasauce dazu.

Fertig.
Auf dem Teller nach Belieben mischen.
Für Frau Strickwerk beispielsweise wenig Reis, sehr wenig Fleisch, viel Gemüse.
Für den Jüngsten Sohn mittelviel Reis, viel Fleisch, wenig Gemüse (immerhin aber doch Gemüse).

Wie schön, dass es manchmal gelingt, allen Geschmäckern gerecht zu werden...
(Der Beste Ehemann war nicht da zum Essen, aber ich denke er wird sich hier nahtlos einfügen)

1.5.10

Farben sehen


Letztes Jahr habe ich an der Aktion Farbe bekennen teilgenommen - und es hat mir riesigen Spaß gemacht. Jeden Tag durch eine andere Farbbrille zu schauen war wirklich eine Bereicherun. Lacaosa starte diese Jahr eine Aktion Farben sehen. Wer noch mitmachen will - hier kann man sich anmelden (bis 7.5.)


29.4.10

.

Welch ein Glück - die Lady pumpt wieder. Also wäscht und schleudert sie auch wieder. Der Beste Ehemann hat es geschafft eine reichliche Anzahl Fädchen zu lösen, die sich um das Flügelrad der Pumpe geschmiegt hatten.

Waschtag also heute und die Sonne ausnützen zum Trocknen.

27.4.10

Haushaltliches Unglück

Welche Haushaltsgeräte dürfen nie nicht kaputt gehen?

An erster Stelle steht da bei mir die Waschmaschine. Fünf Schmutzwäsche-Produzierer - das bedeutet locker jeden Tag eine Maschine. Ein Rückstau ist da schnell produziert. Und so sind auch die Reste vom Wochenende, an dem nicht gewaschen wurde, noch gar nicht abgearbeitet, als die Lady sich entschied, kein Wasser mehr abzupumpen.

Naja, mal wieder was im Flusensieb gelandet, denkt Frau Strickwerk.
Und flucht dann leise laut. Weil diesmal noch so viel Wasser in der Maschine ist und das durch das geöffnete Flusensieb erst mal raus muss. Die Waschküche hat leider keinen Ablauf und der Auslass ist nur Zentimeter über dem rauen Betonboden - da passt nur ein Fingerhut drunter.
Fingerhut gepaart mit Feudel und fast eine Stunde Geduld, Umschütten, Feudeln, Wringen - dann war sie leer.
Ein Schraube im Sieb gefunden.

Aber die Lady pumpt trotzdem nicht!

Patschnasse Wäsche in den Garten geschleppt, wieder fleissiges Wringen.
Notfall-Waschmaschinen-Mitbenutzungs-Plan mit hilfreichen Nachbarinnen aushandeln.

Später/morgen (wenn der Boden trocken ist) noch mal in Bauchlage das Flusensieb-Loch erkunden. Hoffentlich noch irgendein Kleinteil finden, das die Pumpe blockiert, und dann ist alles gut.
Die Alternative - Reparaturdienst - wäre überaus lästig und finanziell betrachtet gerade äußerst ungelegen. Ein Dahinscheiden der Lady erst recht.

Werbung

für den Protest und die Petition der Hebammen.

Die Berufshaftpflicht für freie Hebammen (Hausgeburtshilfe, Beleghebammen) steigt zum wiederholten Mal drastisch an. Die Bezahlung hält damit in keinster Weise Schritt. Das hat zur folge, dass immer mehr Hebammen sich freie Geburtshilfe (also nicht angestellt in einer Klinik) nicht mehr leisten können.


Hier gibt es ausführliche Informationen über die Arbeit und Situation der Hebammen und die geplanten Aktionen.

Sie können eure Unterstützung brauchen...




26.4.10

Gerüche

Frau Strickwerk hat ein feines Näschen.
Der Jüngste Sohn hat geruchsintensive Füße. Immer schon. Aber das neue Schuhwerk verursacht eine Intensivierung, die ans Unerträgliche grenzt. Selbst das vorbei gehen am Wäschesack mit den getragenen Socken ist anstrengend. Die unbeschuhten Füße quasi ohnmachtauslösend.

Daraus folgt allabendlicher Streit sobald der Jüngste sich in den Sessel fallen lässt und die Nasenbeleidigung vor meinem Gesicht baumelt.

Heute:
Frau Strickwerk bereitet liebevoll ein Fußbad vor und stellt es vor den Sessel. Und siehe da - darauf kann sich der Jüngste einlassen. Jetzt baden die Füße in wohlriechendem Wasser. Danach sind sie hoffentlich duftend und frisch. Die Socken wurden mit spitzen Fingern und Nasenklemme abtransportiert. Und das Schuhwerk in wiederholtem verzweifelten Versuch ausgelüftet, ausgewaschen und zum Trocknen ausgelegt.

Hat jemand hilfreiche Tipps zur Lösung dieses wahrhaft zum Himmel stinkenden Problems?

.

Reiches Wochenende.
Gefüllt mit bewegenden Themen. Pränataldiagnostik und still geborene Kinder. Emotional anstrengend.
Als Ausgleich gestern Nachmittag zwei Stunden singen in kleinem Ensemble. Sehr anregend. Macht den Kopf frei und lässt die Seele fliegen.

Jetzt auf in eine ebenfalls anstrengende Woche. Arbeit, interne Fortbildung, Jubiläum und Fachtag. Dazwischen ein bisschen häusliches Arbeiten. Am Schreibtisch und an der Wäschefront.

Voraussichtlich gibt es wenig zu Lesen hier die nächsten Tage.



21.4.10

Getauscht

Ich mag Tauschen.
Bücher tausche ich bei Tauschticket, mit meinen Kolleginnen, den Nachbarn und innerhalb der Familie.
Rezepte tauschen finde ich super. Besonders gern bei gemeinsam gekochten und verspeisten Mahlzeiten.

Wolle tauschen geht ganz leicht bei ravelry in der Tauschgruppe. Diesmal ein Paket mit handgefärbten Garnen. Meine Ausbeute:



Und egal, was ich tausche - immer eine schwere Entscheidung, was ich als Gegenwert anbiete.

20.4.10

Zertifiziert

Endlich. Lang hats gedauert, bis ich alle meine Arbeiten fertig gestellt und abgegeben habe. Ein klein wenig nachbessern muss ich noch. Sehr schön, dass ich trotzdem schon mein Zertifikat erhalten habe. Auf der Rückseite eine lange Liste, was ich jetzt alles weiß und kann (oder wissen und können soll).

Neu

Die oberen beiden Bücher von Kim Hargreaves - Breeze und Misty. Um ersteres schlich ich schon lange herum und die Modelle im nagelneuen Misty verlockten mich dann endgültig. Direkt auf ihrer website bestellt und innerhalb einer Woche geliefert - völlig problemlos. Beide Hefte enthalten wirklich sehr schöne Modelle, wie immer ausgesprochen schön fotografiert. Nachstricken einiger Modelle ist fest eingeplant.

Arans und Celtics habe ich ertauscht, Einsatz war der Damson. Aus einer offenen Tauschaktion bei ravelry stammt der Kontakt zu meiner Tauschpartnerin Joana, die so in meiner Nähe wohnt, dass wir uns ganz real getroffen haben. Ich hoffe sie ist glücklich mit dem Shawl, ich bins auf jeden Fall mit dem Buch.

Morgens

bei Frau Strickwerk.

Der Beste Ehemann steht auf. Macht Frühstück. Liest Zeitung.
Frau Strickwerk steht auf. Setzt sich dazu. Liest Zeitung.

Der Älteste Sohn kommt von der Freundin. Wirft sich in Arbeitsgewand. Setzt sich dazu. Kurzes Gespräch, an dem sich Frau Strickwerk eher morgenmufflig-maulfaul beteiligt. Ciao, bis heute Abend!
Der Jüngste Sohn wird geweckt. Zu früh! (Stunde später Schule).
Der Mittlere Sohn kommt. Kurzes guten Morgen und Zeitung. Noch morgenmuffliger als Frau Strickwerk.
Die Freundin des Mittleren kommt. Ebenfalls still.
Zeitungsgeraschel, Löffelklappern.
Ciao! Zwei gehen.

Der Jüngste Sohn kommt. Vorsichtiger Blick vom Besten Ehemann - ansprechbar? Laune?
(Häufig schätzt er es falsch ein).
Der Beste Ehemann geht ins Bad.

Der Jüngste lässt den Blick kurz über den Tisch schweifen. Schmeisst sich dann in einen Sessel. Aha. Heute kein Frühstück.
Kurzes gemeinsames Schweigen mit Frau Strickwerk.
Unruhiges Fingerklopfen auf der Sessellehne.
Er steht auf und geht.
Kurz drauf: Gitarrenklänge aus seinem Zimmer.
Knapp, aber noch rechtzeitig sein Aufbruch: Ciao!

Frau Strickwerk allein mit Teetasse, tauscht Zeitung mit Laptop für den kurzen morgendlichen Streifzug durch das weltweite web.

Und jetzt: auf in den Tag.

17.4.10

Endlich wieder

Sonne. Und ein blauer Himmel ganz ohne Kondensstreifen.

Ein Tag zum draußen bleiben.

11.4.10

Lecker

Heute früh beim Aufstehen schneite es. Passend dazu gab es heute Mittagessen mit Zimt - Lammbraten aus dem Ofen und einfach eine Zimtrinde mit aufs Blech. Lecker zarter Zimtgeschmack an der Sauce und anhaltender Zimtduft im Haus.

Gestern Abend auch lecker, leicht abgewandelt nach Chili und Ciabatta-Rezept gekocht.
Verändert: doppelte Menge Fleisch für den Männerhaushalt. Reines Rinderhack. Fleischbällchen nicht angebraten (ich bin immer froh, wenn ich mir die Fettspritzerei sparen kann), sie wurden trotzdem knusprig.
Halbe Menge Schafskäse und nur auf der Hälfte des Auflaufs verteilt wegen heiklen Söhnen.

Empfehlenswert. Einfach, schnell, lecker.

Test, Test


Ich liebe Produkttests. Obwohl ich sonst eine eher zurückhaltende und kritische Einkäuferin bin - beim Testen werde ich schwach, auch für die blödesten Produkte.

Natürlich wollte ich auch gern so ein Geschirr testen - doch der Schrank ist voll und ein zusätzliches Geschirr brauchen wir tatsächlich überhaupt nicht. Vielleicht ein paar kleine Teller, davon sind schon einige zu Bruch gegangen. Da unser Geschirr aber rein weiß ist, sind die leicht zu ergänzen.

Doch - siehe da, wie günstig - der Älteste Sohn wird demnächst ausziehen. Und da braucht er quasi alles. Und neu ist natürlich schöner als überall zusammengeklaubt. Also habe ich ihn schnell auf diese Seite gejagt und er hat sich für das Modell Cleo entschieden. Außer ihm noch viele andere, deshalb dauerte es ein bisschen. Die Firma hat schnell und zügig geantwortet und uns auch schnell über die Lieferverzögerung informiert. Gar kein Problem, schließlich testen wir hier quasi nur schon mal vorab, Dauergebrauch dann ab Juni im neuen Heim.

Gestern kam das Paket an. Alles bestens bruchsicher und kompakt verpackt.
Auspacken, einmal spülen und dann gleich ausprobiert. Schön sieht es aus. Hat etwas Frühlingshaftes und Leichtes. Die Form der Tassen gefällt mir gut und die Zuckerdose im Besonderen.



Jetzt werden wir es ein paar Tage benutzen und dann schonen, damit für den Umzug noch alle Teile heil sind.

(Ich hätte mir als knapp Zwanzigjährige sicher kein "spießiges" Service ausgesucht, sondern natürlich möglichst bunt durcheinander gesammelt und auf dem Flohmarkt eingekauft hätte. Schon aus Prinzip. Aber dem Ältesten Sohn gefällt es eben so. gut für mich, denn so komme ich zum Produkttest.)


zwölf2010 - April

zwölf2010Ein deutlicher Baufortschritt ist sichtbar. Die Bürocontainer sind auf die andere Seite der Baustelle gewandert, ein Bagger steht da. Deutlich sieht man am linken Haus die Trennwand zwischen den Doppelhaushälften. Und der Bauer war auf seinem Acker und hat auch schon ausgesät. Ein bisschen zartes Grün war schon zu sehen, ist auf dem Foto aber nicht zu erkennen.

zwölf2010
Die Zweige im Vordergrund grün und gelb. Zartes Grün auf dem Feld, das ebenfalls schon bestellt wurde.

8.4.10

In Arbeit

Solaris musste ja fertig werden, um den Weg für neue Objekte zu ebnen.

Fas fertig, es wird nur noch umhäkelt und die Knöpfe angenäht - Boheme. Ein wirklich einfaches Jäcken, Raglan von oben, in diesem Fall für ein etwa 1-jähriges Mädchen.

Not a drop (ravelry) - dieser Schal faszinierte mich beim Wollmeisenbesuch. Und so war ich schon in Lauerstellung und habe mir die Anleitung nach der Veröffentlichung gleich gekauft. Nachdem ich das Prinzip verstanden hatte, war das Stricken kein Problem. Es erfordert allerdings ziemlich viel Konzentration, denn Fehler verzeiht das Gestrick nicht - Zurückstricken ist eine Herausforderung, der ich gestern dann nicht mehr gewachsen war. Also einmal wieder auf Anfang geribbelt (ich hatte zum Glück erst etwa 20 Reihen gestrickt.

Jetzt sieht es immerhin schon wieder so aus. Ich verstricke - natürlich - Wollmeise. Pinie.

Und schließlich eine weiter Jacke zum drüber werfen - Featherweigth Cardigan (ravelry), ebenfalls aus Wollmeise, diesmal Lace-Garn aus dem Lagerbestand in der Farbe Mitternacht. Noch nicht viel zu sehen und wegen dünnem Garn vielleicht doch wieder ein Endlos-Projekt...

Nochmal Solaris





bebildert.

Ich trage die Jacke seit gestern dauernd. Hat das Potential zu einem absoluten Lieblingsteil. Wie sagte die Sohn-Freundin: so ein Teil zum einfach drüber werfen. Genau. Ideal für die Jahreszeit.

Strickwerk 17/10
Solaris von berocco.
Wolle von online, Linie 96, Cascade. Ein Bändchengarn, 50%Wolle, 50% Acryl.
Nadeln Nr. 6
Modifikationen siehe ravelry
Verbrauch 620 g

6.4.10

Solaris

Ich weiß gar nicht, wie lange die Jacke fast fertig in der Tüte schlummerte, ein Ärmel angefangen, Rückenteil und Passe mit den Vorderteilen bereits zusammengenäht.
Was auch immer es war - jetzt endlich ist sie fast fertig. Ein Ärmel muss noch eingesetzt werden und etliche Fäden vernäht. Sie passt und ist ziemlich so geworden, wie ich mir das vorstellte.
Die Jacke ist supereinfach zu stricken. Die Konstruktion war zuerst etwas undurchsichtig für mich, aber ich bin ja gut darin einfach stur nach Anleitung zu stricken. Ich habe die Vorderteile etwas schmäler gestrickt, damit der Kragen nicht so voluminös wird, und einige Zentimeter Länge zugegeben. Nach diesem Prinzip stricke ich sicher noch einmal.
Das Bändchengarn gibt dem Ganzen eine etwas unruhige Struktur, obwohl die Anleitung ein Wollbändchen vorsieht.

Schon mal ein Blick auf fast Fertiges:
Einzelteile, ordentlich gefaltet.


Mit einem Ärmel.