Das war dann wohl ein Fehlstart.
12.3.09
Unaufmerksam - Ergebnis
Ihr erinnert euch?
Das Ergebnis sehr erfreulich, wenn auch Wasser auf des Sohnes Müh(l)en: ein ganz wunderbare Zwei.
Im gestrigen Gespräch mit der Schulpsychologin -führt sie mit allen "gefährdeten" Kindern bzw. deren Eltern - war ebenfalls Unaufmerksamkeit das Hauptthema. Wie ein roter Faden seit der Einschulung.... so begabt, so intelligent, nur nicht schulkompatibel.
Ich habe nicht wieder die Diskussion begonnen, dass nicht mein Kindern sondern das System fehlerhaft ist. Aber irgendwie muss er trotzdem da durch - und wir mit ihm. (Geht schon besser als beim Ältesten Sohn - wir sind ja schließlich lernfähig)
10.3.09
Befreit
Seit einigen Jahren haben wir einen Raum gemietet. Ein ehemaliges Atelier, hell, großzügig, mit einem extra Speicher zum Verstauen von Material. Ein Wohlfühlraum, ideal für uns - dachten wir damals.
Voller Elan bestückt und geschmückt. Dort sollten meine Kurse stattfinden, der Beste Ehemann Coachings abhalten und nebenher wollten wir dort mal vielleicht auch mal tanzen und feiern.
Ein paar Untermieter waren schnell gefunden, die uns halfen die Miete zu tragen.
Von den anvisierten Kursen blieb seit drei Jahren nur noch sporadisch ein Babymassagekurs. Durch meine Tätigkeit als freie Mitarbeiterin an anderer Stelle bin ich relativ ausgelastet und spare mir die mühsame Arbeit der Acquise und die Kosten für Werbung.
Für Einzelberatung ist der Raum doch weniger geeignet.
Fazit: ich habe vor allem Arbeit damit (putzen, Organisation der Vermietungen etc.), der Nutzen für uns blieb auf der Strecke. Aber wie das so ist - wir hängen an dem Raum, am Ambiente, an den alten Träumen und können uns nicht trennen.
Oder konnten nicht.
Denn heute habe ich ihn quasi in gute Hände abgegeben. Eine Therapeutin, mit der ich den Raum seit einem halben Jahr teile braucht immer mehr Termine dort und möchte ihn gern ganz mieten. Sie wird einiges an Material übernehmen. Wir dürfen einen Teil des Speichers weiterhin für uns als Lager nutzen. Wir können den Raum jederzeit für einzelne Tage oder Stunden mieten.
Optimal für uns.
Jetzt steht noch aus die Verhandlung mit der Gemeinde, damit die Nachfolgerin in den Mietvertrag eintreten kann. Und die Kündigung der - teilweise langjährigen - Untermieter.
Das mache ich jetzt gleich.
Und dann kommt wahrscheinlich wirklich ein Gefühl wie befreit.
(Und manches fügt sich einfach richtig gut, wenn man lange genug wartet...)
9.3.09
Flohmarkt
Mein Stash ist einfach zu groß. Und bei manchen ganz wenigen Dingen bin ich mir sicher, dass ich sie doch nie für mich verstricken werde, weil die Farben einfach nicht meine sind.
So zum Beispiel bei dieser wirklich schönen Wolle von Gedifra:
Living, 100% Schurwolle und maschinenwaschbar. Es ist ein Dochtgarn und die Qualität gefällt mir sehr gut. Aber dieses ganz helle grau ist einfach keine Farbe für mich.
Maschenprobe: 20 Reihen und 16 Maschen sind 10x10 cm. Lauflänge 80 m.
Es sind 15 Knäuel und ich hätte dafür gern noch 28.-€ plus Porto.
Und diese Sockenwolle von Regia. Die Sierra macht Ringel über etwa 3 Runden und von diesem recht kräftigen lila/pink habe ich gleich 2 Knäuel im Keller. Dafür hätte ich gern je 4.-€ plus Porto.
Und übrigens..
.. war ich am Freitag endlich endlich mal im Lanaiolo zur Stricknacht, verabredet mit Maria und unverabredet getroffen habe ich Annette. Sie war mein Gegenüber beim SnDnRnR-Swap im letzten Jahr.
Es war ganz wunderbar - überall wurde gestrickt, es gab zu essen und zu trinken und wunderbare lockende Wolle in den Regalen. Wie schön, dass ich Maria beraten durfte und alles mal in die Hand nehmen konnte. Gekauft habe ich nichts - diesmal jedenfalls.
Außerdem habe ich mich durchgerungen und mich einfach mal zum ravelry-Treffen angemeldet. Ich weiß zwar noch nicht sicher, ob ich an diesem Wochenende wirklich Zeit haben werde, aber es lockt mich so dorthin und die Aussicht viele Gesichter hinter den Blogs zu entdecken reizt mich einfach zu sehr
Tagwerk und so...
Immer noch ein bisschen dumpf im Kopf, aber schon besser als gestern. (22.30 Uhr Bettzeit hat mir heute ein frühes, sehr frühes Aufwachen beschert mit merkwürdigem Dämmerschlaf bis zum Weckerläuten).
Bei Schneegestöber aufgewacht um mich nach dem Frühstück an blauem Himmel und Sonne zu erfreuen. Seither stetiger Wechsel zwischen beiden Extremen gepaart mit eisigem und heftigem Wind.
In den Gruppen mit den Müttern trotzdem eisern Frühlingslieder gesungen.
10 Mütter mit Baby sind ziemlich viel in einer Gruppe. Eigentlich zu viel. Und ausgerechnet in dieser Gruppe kommen immer alle...
Ärgerfaktor: heimkommen und die Überreste der Zubereitung des Mittagessens wartend in der Küche vorfinden. Aber nichts mehr zu essen. Ich hasse es diese Selbstverständlichkeiten (Küche aufräumen nach dem Kochen und so) immer wieder anzumahnen.
Wegen allgemeiner Lustlosigkeit am Liebsten den Rest des Nachmittags auf dem Sofa verbringen. Geht nicht. Aber ein bisschen noch.
Dann: Post erledigen, Einkauf erledigen, Wäsche erledigen, Kochen, Aufräumen. Und Singen gehen.
8.3.09
Heute
seit Wochen doch mal wieder einen Anflug von Migräne. Wunderbare Ausrede für einen Nachmittag auf dem Sofa. Statt Sport und Konzert der Schwägerin.
Und auch für einen Abend auf dem Sofa mit Tatort anstatt das Tanzbein zu schwingen.
Der Beste Ehemann leistet mir solidarisch Gesellschaft.
2.3.09
1.3.09
Cynthia
Auch ich besitze ja Cynthias Backbuch. Lieblinge sind der Apple Pie und diverse Cookies. Sehr einfach, sehr lecker, sehr erfolgreich.
Heute haben der Beste Ehemann und ich Gäste. Schon vor Wochen ausgemacht und niemand hat es in den Kalender geschrieben. Wir haben es schlicht völlig vergessen.
Ein Anruf und eine Absage heute vormittag erinnern uns an die Einladung.
Ganz gelassen beschließe ich die geplante Thai-Suppe einfach ein bisschen zu verlängern. Brot dazu - kein Problem, der Bäcker hat noch auf.
Nachspeise. Irgendwas leckeres aus Frau Barcomi. Die Wahl fiel auf "Raspberry Swirl Cake". Himbeeren hatte die Nachbarin, saure Sahne und Frischkäse konnte ich aus dem Laden holen (manchmal praktisch, wenn man im Käsladen arbeitet).
O Cynthia!
Wie soll ich bitte geschmolzene Schokolade auf vorgebackenen, aber immer noch bröseligen Boden aus Zwieback, Butter und gemahlenen Nüssen streichen? Das geht gar nicht. Der Boden löste sich in Wohlgefallen auf. Also habe ich kurzerhand alles vermischt und wieder in die Form gestrichen. Nach dem Erkalten sah es ganz gut aus - ich hoffe es kommt später auch möglichst in einem Stück mit aus der Form.
Die Käsemasse ist sehr flüssig. Das Himbeerpüree auch. In Schichten lässt sich das gar nicht einfüllen. Jede Masse versinkt gnadenlos sofort in der anderen. Es ist jetzt irgendwie geschichtet und marmoriert - aber das spielt ja wohl keine Rolle.
Ob der Konsistenz des fertigen Kuchens bin ich noch skeptisch - wirkt eher wie Pudding. Möglicherweise löffeln wir den Kuchen heute Abend.
Ich werde berichten.
(Hat den schon mal jemand gebacken? Und wie waren eure Erfahrungen?)
Edit: Alles prima - schnittfest geworden, gut aus der Form gegangen und war Cynthia-mäßig oberlecker!
27.2.09
Was
blüht denn da schon? - Nach vielen Jahren ohne plagen mich seit gestern Niesanfälle. Gerne bis zu 20-mal Niesen ohne Pause. Und damit verbundene Schweißausbrüche. Wie nach sportlicher Anstrengung.
Ob Niesen auch Kalorien verbraucht?
24.2.09
Endlich
Es lohnte sich nicht!
Ich glaube an diese Socken habe ich jetzt wegen Unlust fast ein Jahr hingenadelt. Die Farben finde ich nach wie vor recht angenehm, das Muster gefällt mir sogar richtig gut. Aber dieses ständige zwischen die Fäden rutschen, die vielen Schlaufen haben mir das Stricken echt vermiest.
Ich hoffe jetzt nur sehr, dass das Garn wenigsten haltbar ist und nicht gleich ein Loch im Socken sein wird.
Das Muster ist übrigens "selbst ausgedacht" - wobei ja diese einfachen Muster aus rechten und linken Maschen immer schon irgendwo - meist sogar mehrfach - existieren.
Aber wer es wissen will:
1 Runde rechte Maschen
1 Runde linke Maschen
3 Runden 1 Masche rechts 1 Masche links im Wechsel
22.2.09
Lazy-day
Nach dem gestrigen Tag mit Besuchsmarathon verbringen wir heute einen echten Gammeltag. Das Wetter lockt überhaupt nicht nach draußen, dafür Spindel, Strickzeug und Buch aufs Sofa.
Der Sohn hats genossen und sich ausgiebig feiern lassen. Zwischen den einzelnen Besuchergruppen war immer ein bisschen Pause für auf- und umräumen, verdauen und vor allem Stille!
Der jüngste Neffe ist unters Bett des Jüngsten Sohnes gekrochen und hat dort die Pl**mos entstaubt und total versunken im ganzen Trubel auf dem Wohnzimmerteppich mit Flugzeug und Männchen gespielt. Der Jüngste Sohn hat nicht mal mehr hingeschaut, geschweige denn mit gespielt.
Gesponnen
Nach dem Rotwein auf dem Sofa habe ich mich auf den Weg gemacht und mit Maria in ihrer kleinen aber feinen Wohnung einen sehr netten Abend verbracht.
Außer meinem vermissten und bei ihr sehr gut aufgehobenen victorian-lace-Buch habe ich auch noch dies mit nach Hause gebracht:
Es ist eine Spindolyn und Maria hat sie mir geliehen und gleich Material mitgegeben. Voll infiziert habe ich noch in der Nacht ein bisschen rumprobiert.
Das zuerst versponnene Wald-und Wiesenschaf ist sehr dick, sehr unregelmäßig und schwankt zwischen total überdreht und viel zu locker. Mit der Spindolyn zurecht zu kommen finde ich nicht einfach, habe aber natürlich auch überhaupt keinen Vergleich - ist ja meine allererste Begegnung mit einer Spindel.
Die superweichen Alpakafasern fand ich ja viel zu schade für mich und die ersten Versuche - aber siehe da, damit klappte es auf Anhieb besser. Der Faden wurde gleichmäßiger und dünner, Die Faser ließ sich viel besser ausziehen und ich bekam so etwas ähnliches wie ein Gefühl für die Spindel.
Es lässt mir keine Ruhe und so spinne ich zwischendurch immer wieder ein wenig vor mich hin, jetzt mit einer bunt gefärbten Faser, keine Ahnung welche Art von Wolle.
Das läuft jetzt alles unter Versuch. Aber eigentlich ist mir schon lange klar, dass ich unbedingt spinnen lernen will und auch sehr sehr gerne mal ein Spinnrad im Haus aufnehmen werde. Das bedarf aber - neben dem Ansparen des notwendigen Kapitals - noch der Abstimmung und Zustimmung der restlichen Familienmitglieder. Denn Platz für das Rad wäre nur im Wohnzimmer (oder im Schlafzimmer, aber das möchte ich so etwas flusig-fusselndes lieber nicht haben).
Derweilen übe ich mich an der Spindolyn. Und dann gibt es ja noch jede Menge andere Handspindeln...
20.2.09
Aufs Sofa
mit einem Glas Rotwein. Jetzt. Fast noch am hellen Nachmittag.
Heut ist mir grad so danach.
19.2.09
20
Der Älteste Sohn. Heute 20 Jahre alt.
Das hört sich plötzlich so viel erwachsener an als 18 oder 19.
Mein Kind ist 20. Komisches Gefühl.
Der Erstgeborene und immer noch ein Prinz. So feiert er sich:
Heute eine halbe Stunde später in die Arbeit, mit Muffins die Frau Strickwerk ihm gestern noch gebacken hat. Abends dann mit der Freundin und dem besten Freund.
Weil werktags Geburtstag ja blöd ist wird am Samstag mit der Familie gefeiert.
Vormittags mit Onkels und Tanten und Weißwurst-Frühstück. Nachmittags mit den Großeltern zum Kaffee. Abends dann zum Raclette die Freundin samt deren Familie.
Mit den Freunden dann eine Woche später. Zum Einstimmen auch erst mal bei uns und dann natürlich ausgehen auf der Partymeile.
Schon immer hat er die ganze Familie um sich geschart zu seinem Geburtstag und es geliebt der Mittelpunkt zu sein. Seine gute Laune, sein Lachen, seine Fröhlichkeit hat er sich die 20 Jahre gut bewahrt. Ein charming boy, der eigentlich überall gut ankommt. Dass er auch sehr impulsiv sein kann, ein ganz oder gar nicht-Typ ist, wann seine Laune kippt und was ihn traurig macht - das wissen nur die ganz Vertrauten. Und selbst für die ist es schwer hinter seine "Sorglos"-Fassade zu schauen. Viel Feingefühl und detektivischen Spürsinn erfordert es. Seine Sensibilität versteckt er gut hinter einer etwas aufgesetzten Männlichkeit. (Was Frau Strickwerk manchmal zweifeln lässt an ihrem Erziehungserfolg zu einer neuen Männlichkeit.)
Er macht seinen Weg. So ganz anders als ich mir das mal gedacht habe. In manchem so ein ganz anderer junger Mann als ich es erwartet habe. Eine Übung im immer wieder los lassen und vertrauen.
Immer noch. Und das hört ja vielleicht auch nie auf (?)
18.2.09
Bücher
Die Rubrik gelesen habe ich total vernachlässigt.
Im Rundumschlag ein Blich auf Gelesenes:
Von den Weihnachtsbüchern gleich als erstes gewählt "Das Spiel des Engels" von Carlos Ruiz Zafon.
Barcelona in den turbulenten Jahren vor dem Bürgerkrieg: Der junge David Martín fristet sein Leben als Autor von Schauergeschichten. Als ernsthafter Schriftsteller verkannt, von einer tödlichen Krankheit bedroht und um die Liebe seines Lebens betrogen, scheinen seine großen Erwartungen sich in nichts auszulösen. Doch einer glaubt an sein Talent: Der mysteriöse Verleger Andreas Corelli macht ihm ein Angebot, das Verheißung und Versuchung zugleich ist. David kann nicht widerstehen und ahnt nicht, in wessen Bann er gerät - und in welchen Strudel furchterregender Ereignisse." (Beschreibung zitiert aus buecher.de)
Ich brauchte ein bisschen um mich einzulesen, konnte dann aber gar nicht mehr aufhören. Es war spannend und zunehmend unheimlich und gruslig, so ein bisschen wie ein Schauerroman. Gleichzeitig aber auch eine tragische Liebesgeschichte. Und natürlich stehen Bücher und das Schreiben von Geschichten wieder im Mittelpunkt.
Mit wenig Spaß habe ich "Die Fliege und die Ewigkeit" von Hakan Nesser gelesen.
Maertens hat sich nach seiner Zeit im Gefängnis diesen Namen gegeben und seinen alten Namen abgelegt, hat angefangen Texte nieder zu schreiben und pflegt ein paar wenige ausgewählte Bekanntschaften. Als sein alter Studienfreund stirbt hinterlässt er ihm ein ungewöhnliches Erbe, das sein Leben verändert.
Kein Krimi also, sondern ein recht kurzer aber anstrengend zu lesender Roman, teilweise sehr philosophisch. Richtig gefallen hat es mir nicht.
Dann "Eragon" - dritter Band. Ich mag ja diese Fantasy-Abenteuer und konnte wieder ganz eintauchen. Lesen, lesen lesen - Haushalt und alles was nicht unbedingt gemacht werden muss bleibt dann liegen.
Der dritte Teil hat mir wieder besser gefallen als der zweite. Manches ist ein bisschen weitschweifig und sehr ausgebreitet erzählt. Trotzdem echtes Lesevergnügen.
Ebenfalls mit viel Vergnügen und schnell gelesen war die Geschichte "Der Geschmack von Apfelkernen" von Katharina Hagena.
Iris erbt das Haus ihrer Großmutter. Als sie nach der Beerdigung einige Tage dort verbringt erinnert sie sich - an ihre eigene Geschichte mit ihrer Kusine und die Zeiten in den Sommerferien, die sie dort verbracht hat. Aber auch an die Erinnerungen ihrer Mutter, die mit ihren beiden Schwestern dort aufgewachsen ist und an die Geschichte ihrer Großmutter, die im Alter dement wurde. Die Erzählung spielt mit den verschiedenen Erinnerungsebenen, dem Vergessen und der Gegenwart, in der Iris den Bruder einer früheren Freundin wieder trifft und sich in ihn verliebt.
Phantasievoll, sprachlich schön und mit überraschenden Wortschöpfungen und -spielereien. Eine gemächlich-gemütliche Frauen- und Familiengeschichte, die mich manchmal an Isabel Allende erinnert hat.
Nicht fertig lesen werde ich das "Magdalena-Evangelium" von Kathleen McGowan. Zwar fasziniert mich die Geschichte der Maria Magdalena und auch die Rolle von Frauen in der Religionsgeschichte. Aber der Versuch echte Erkenntnisse mit gewagten Aussagen, geheimnisvollen Bünden einer Blutlinie und einem Krimi zu verbinden ist mir einfach zu viel. Zudem finde ich den Roman sprachlich ziemlich trocken und langweilig. Bis knapp zur Hälfte habe ich jetzt mit wenig Spaß gelesen - jetzt werde ich einfach aufhören. Das nächste Buch liegt schon auf meinem Nachttisch: "Die Eleganz des Igels"
Versammelt
sind hier alle meine Sammeltassen. Geerbt von meiner Patentante. Mokkatassen und Tee- oder Kaffeetassen, dann auch mit Teller.
Manche liebe ich sehr.
Auf jeden Fall stehen sie jetzt nicht mehr ganz oben im Schrank, ich komme leicht dran und wenn ich denn auch wieder eine induktionsfähige Cafetiera oder sogar so eine tolle Espressomaschine habe werden mindestens die Mokkatassen ganz oft benutzt.
Manche liebe ich sehr.
17.2.09
Schnee



Ich mag ja Schnee nur bis Mitte Januar und wünsch mir dann immer Frühling. Mehr Sonne, mehr Licht und mehr Wärme. Eigentlich.
Jetzt versinkt hier alles im Schnee. Und ich finds so richtig schön. Bin ganz erstaunt, dass ich völlig gelassen Schnee räume, das Auto freischaufle, wieder Schnee räume. Trotz wolkigem Himmel ist es ganz hell. Und auch ganz still.
Voller Respekt vor der unberührten Schneefläche im Garten will ich gar nicht zum Kompost laufen.
Ich freu mich und hoffe es bleibt kalt und weiß und behält noch eine Zeit lang seinen Zauber.
Muss heute auch nicht weg, jedenfalls nicht pünktlich irgendwo sein und mich mit öffentlichen Verkehrsmitteln herumschlagen, die fahren wann sie können oder auch eher mal gar nicht.
Also gemütlich mich ein bisschen um Haushalt und Schreibtisch kümmern, was leckeres und wärmendes kochen, die Stille im Haus genießen und später einen netten Schneespaziergang machen.
12.2.09
Booties
Und wie schön für mich - er bestellt Babyschuhe als Mitgebringsel bei mir. Und endlich kann ich mal für ein Mädchen stricken - die Booties (pdf) von Saartje stehen schon lange in der Warteschleife.
Sie waren super schnell gestrickt und ganz einfach. Ich dachte schon an eine Serienproduktion in verschiedenen Größen. Doch dann kamen die Knopflöcher (noch ganz okay, ich erinnerte mich wieder an den Schlingenstich) und das Annähen der Knöpfe. Damit war das mit der Serie erledigt - diese Nacharbeiten mag ich einfach nicht.
Trotzdem gibt es ein zweites Paar: die Blue Steps (pdf) von Strickhasi in rot. Ich habe ein Bindeband hinzugefügt und oben mit einem Rüschenrand statt Rollrand abgeschlossen.
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