14.8.13

Endlich

Gestern waren wir im umgestalteten Lenbachhaus. Seit Mai ist es nach vierjähriger Umbauzeit wieder eröffnet. Ich habe diese Museum tatsächlich vermisst - vertraut seit meiner Kindheit. Es war ein Wiedersehen mit meinen Lieblingsbildern und eine Menge neuer Eindrücke im umgestalteten und vergrößerten Haus.

Wir haben uns gleich eine Jahreskarte gekauft, ein häufiges Wiederkommen ist also einfach möglich. Zum Beispiel um Wartezeit zwischen Arbeit und Stricktreffen zu überbrücken. Einfach im schönen Garten zu sitzen. Nur mal kurz bei Franz Marc, Kandinsky, Gabriele Münter vorbei schauen.

Ein paar Impressionen:














13.8.13

6.8.13

Kulinarisches

Meistens denke ich dran ein Foto vom Essen zu machen, wenn es schon verspeist ist. Am Sonntag wars mal anders.

Die Pasta mit Tintenfisch war nicht so schmackhaft wie erwartet, das Rezept bedarf noch einiger Verfeinerungen. Aussehen tuts aber ganz gut...


Der Nachtisch war dafür ausgezeichnet: Joghurttorte mit reichlich Obst. Dafür sieht sie nicht so schön aus - das Obst ist einfach runtergerutscht. Der Boden aus Leibniz-Schoko-Keks-Krümeln.... 


Das hier braucht noch ein bisschen. Erster Versuch mit Johannisbeere-Likör. Die Beeren an Nachbarins Strauch hat diesen Sommer niemand geerntet, also habe ich mich wenigstens eines Teils erbarmt. Inzwischen sieht es schon toll aus, riecht aber immer noch nur nach Wodka...


Yeah!

Der Mittlere Sohn hat einen Studienplatz!!!

3.8.13

... und sonst so

nicht viel Neues.

Meine Eltern eiern immer noch mit Frage herum, wie und wo sie denn in Zukunft leben wollen. Noch ist mein Vater im Altenheim und soeben wurde mal wieder die Option verworfen, dass er dort bleibt und meine Mutter zu ihm zieht. Vielleicht wird es ja jetzt doch das Haus mit kleineren Umbauten - wer weiß. Ich habe inzwischen zu einer recht fatalistischen Haltung dazu gefunden, was mir deutlich gut tut.

Der Mittlere Sohn hat wieder zahlreiche Bewerbungen um einen Studienplatz verschickt. Alle hoffen, dass es diesmal klappt. Sein Praktikumsjahr im Hort hat er mit einem außerordentlich guten Zeugnis abgeschlossen und erholt sich momentan auf Wacken. Mit "AsingDsing", die ja eigentlich nicht mehr existieren, ist er beim Schuljubiläum aufgetreten - auf allgemein Wunsch haben sie die Rolle rückwärts gemacht, Altes geübt und Neues einstudiert in unglaublich kurzer Zeit  und haben souverän das Publikum begeistert.


Der Jüngste Sohn hat Ferien. Die letzten Wochen waren intensiv und arbeitsreich, da er am Projekt "Schuljubiläum" beteiligt war. So präsent war er so kurz vor den Ferien noch nie in der Schule. Er hat nicht nur mit organisiert sondern auch fleissig mitgewirkt, bei der großen Revue und mit seiner Band Bulls I. Im Moment genießt er sorgenfrei und ausgiebig die Ferien und gibt hier nur kurze Gastspiele. Ab nächster Woche bin ich die Buhfrau, die ihn an seine Seminararbeit treibt. Das Zeugnis war wie immer so okay, allerdings ist die Note im W-Seminar bedrohlich, weshalb auf die Seminararbeit sicher mehr Sorgfalt verwendet werden muss, als der Sohn eigentlich möchte.


Ich arbeite unter Stöhnen. In der Bibliothek herrschen tropische Temperaturen, die Arme kleben auf dem Schreibtisch fest und der Ventilator bringt nur unzureichende Erleichterung, dafür entzündete Augen und Kopfschmerzen. Urlaubszeit und eh knappes Personal machen spontane freie Tage leider grad unmöglich. Meine Kurse sind erstaunlich gut besucht, trotz Hitze in der Stadt. Ich verzichte grad auf meine Fahrradtouren in die Stadtmitte - es ist mittags einfach zu unerträglich in den Straßenschluchten und meine Wege wären weitgehend schattenlos.
Daheim im Garten lässt es sich ganz gut aushalten, im Schatten und gegebenenfalls mit den Füßen in kaltem Wasser. Und das Haus ist nach wie vor schön kühl und damit ein wunderbarer Rückzugsort.

Schade

Das zweite Projekt des Monats ist ein Schaltuch. Das Modell heißt Mordor und war eine Empfehlung von dibadu in Kombination mit zwei Kammzügen aus dem Spinnabo, das ich letzte Jahr bezogen habe.

Die beiden Kammzüge (hier und hier) sind erfolgreich versponnen, Lauflänge und Stärke kommen ganz gut hin und auch farblich sind sie geeignet für das Tuch, das mir auch gut gefällt. Also habe ich angefangen zu stricken. Es war recht schnell fertig, das Modell ist nicht schwer zu stricken und auch nicht riesengroß. Schon beim Stricken kamen mir Bedenken, doch ich dachte wenn die Nadeln erst mal raus und das Stück gespannt ist wird alles gut. Leider nein. Nach einigem Zögern, Beratung mit Strickfeundinnen und nochmaligen Trageversuchen vor dem Spiegel war klar - Mordor hat keine Zukunft.


Auf dem Foto kann man es ganz gut sehen - das Tuch hat einen Buckel. Auch intensives Spannen lässt ihn nicht verschwinden, dafür ist die Lochkante einfach zu straff. Weil ich es schon ahnte, habe ich die untere Lacekante gar nicht ordentlich gespannt, das war mir dann doch zu viel Arbeit die ganzen Spitzen auszuarbeiten mit der Ahnung, dass ich am Ende doch alles auftrenne...


Und hier ist der Streifenverlauf der beiden Garne gut z sehen - das gefällt mir sehr. Es wird also sicher wieder ein Streifenmodell aus der Wolle, aber mit einer anderen Form.

(Wenn man die Modelle auf ravelry anschaut, kann man doch bei ganz vielen ebenfalls diesen Buckel sehen. Immerhin ist es offenbar kein persönlicher Strickfehler.)

Das Babyprojekt

Ich besuche sehr gern am Freitag Nachmittag den Münchner Stricktreff. (Auch wenn ich umständehalber schon seit Ende April nicht mehr dort war und es unglaublich vermisse...). Und wenn eine der  Stricktrefferinnen dann schwanger ist - völlig klar - wird das erwartete Baby ausführlich von allen allen bestrickt.

Das Kind ist mittlerweile gut angekommen (am selben Tag wie das royal baby) und mein Beitrag zur Babyleine ist dieses Jäckchen:


Das Modell heißt (Petit) Artichaut, gestrickt aus einem ausreichenden Rest Wollmeise Pur, Farbe Türkis und Karneol. Ich habe immer auf eine Gelegenheit gewartet, dieses niedliche Teil stricken zu können und war ganz beglückt bei der Sache. Die Anleitung ist ausführlich und sehr genau - eigentlich hätte es ganz schnell und unkompliziert sein können. Wenn ich nicht immer wieder mal gedacht hätte, ich wüsste jetzt schon wie es weiter geht und einfach drauf los strickte. Das bescherte mir mehrmaliges Auftrennen. Aber letztendlich ist es doch geglückt und passt hoffentlich eine Zeit lang.

Monatsbilanz - der Juli

geradelt: ca. 380 km - teilweise geschätzt, denn bei etwa 290 km hat mir jemand den Tacho geklaut!
gestrickt: Petit Artichaut 46g, 163 Meter und Mordor 120g, 359 Meter
gesponnen: ca. 100g - zwei Kammzüge von "Rad der Zeit"
gelesen: Band vier, fünf, sechs und sieben "Das Lied von Eis und Feuer" und "Alterra - Herr des Nebels"
gehört: Podcast
gebacken: zum ersten Mal Biskuitroulade - und es ist wirklich ganz einfach

27.7.13

Hitzefrei

Es ist heiß.
So heiß, dass die ersten Bäume bereits Blätter verlieren, beim Frühstück auf der schattigen Terrasse der Schweiß ausbricht, im Radio empfohlen wird, einfach nichts zu tun - aus gesundheitlichen Gründen. Das mache ich dann doch gern.

Fenster und Türen bleiben tagsüber zu, die Sonne wird mit Rollos ausgesperrt - das Haus bleibt einigermaßen kühl. Die Dachisolierung bewährt sich auch bei Hitze - wir können oben schlafen. Es ist zwar warm, aber kein Vergleich zu den letzten Jahren, obwohl die Sonne ja jetzt schon einige Tage aufs Dach brennt. Und bisher hat es ja Nachts auch ganz gut abgekühlt.

So werde ich das Wochenende im abgedunkelten Wohnzimmer auf dem kühlen Ledersofa verbringen, lesen, Film schauen, stricken. Fast ein bisschen Urlaub...

16.7.13

Wenn

hier schon so wenig zu lesen ist, zeige ich wenigstens mal ein Foto vom Gesponnenen:


Melinoliesls Sommergewitter - ein Bad in Blau und Grün


und ein weiterer Strang BFL, verzwirnt mit BFL/Tussahseide. (Und ich habe tatsächlich bei allen bisher gesponnenen Strängen etwa die gleiche Lauflänge erreicht und schon fast genug für die geplante Jacke gesponnen)

Ansonsten genieße ich die Sommerabende, bis die Mücken über mich herfallen. In diesem Jahr sind sie dank des reichlichen Regens auch bei uns im Garten zahlreich unterwegs. Lesen kann ich Dank meines genialen ebook-readers ja auch im Dunklen. Inzwischen bin ich im 6. Band von "Das Lied von Eis und Feuer" 



2.7.13

Monatsbilanz - der Juni

Der Blog liegt brach, weil zu viel Alltag und zu wenig Muße. Entsprechend wurde auch wenig gelesen und gestrickt. Gesponnen etwas mehr, denn ein Wochenende war fürs Spinntreffen reserviert.

geradelt: 230km - teilweise besseres Wetter macht sich bemerkbar
gestrickt: kaum, nichts Fertiges vorzuweisen
gesponnen: Melinoliesl Sommergewitter gesponnen und gezwirnt, davon bereits gehaspelt, gewaschen und gewogen: 128g/450 Meter; (außerdem zwei Spulen BFL Natur gesponnen und gezwirnt, noch nicht gehaspelt, gewogen, gemessen)
gelesen: Band zwei und drei "Das Lied von Eis und Feuer"
gesungen: zwei mal Carmina Burana, 3 Konzerte mit dem Jazz/Pop-Chor
gebacken: Geburtstagskuchen für den Mittleren Sohn


Monatsbilanz - der Mai

geradelt: 56 km
gestrickt: 163 Meter
gesponnen: 499 Meter
gelesen: 2 Krimis von Viveca Sten, "Blinde Vögel" von Poznanski, "Der Junge der Träume schenkte" und "Die Herren von Winterfell"
gehört: 2 Krimis von Viveca Sten, Podcasts



31.5.13

gestrickt und gesponnen

Ein Paar bunte Socken sind fertig geworden - das war zäh und hat wenig Spaß gemacht, wohl weil mir die Wolle und die Farben nicht so recht gefallen. Aber sie sind ja nicht für mich sondern quasi eine Bestellung.


Was ich auf dem Spinnrad habe macht eindeutig mehr Freude - Blau und Grün, gefärbt von Melinoliesl. Das ist bereits die zweite Spule, bald gehts ans Zwirnen...


Im Alltag angekommen

Unglaublich, wie schlecht das Wetter werden kann. Intensiver Regen, Wind, Kälte. Die Heizung läuft und läuft und läuft - wie schön wäre jetzt ein Ofen zum Einheizen!

Die Beratungsstelle wie ausgestorben - keine meiner Kollginnen arbeitete heute, nicht nur keine Kurse, auch das Büro hatte geschlossen. Auch morgen zum Baby-Pflege-Kurs werde ich allein im Haus sein. Sehr komisch, sonst ist hier immer reger Betrieb.

Ich bin ziemlich erschöpft. Trotz erholsamer Tage im Urlaub zu Beginn - die letzte Woche hat mich einfach ausgelaugt. Und das waren jetzt weniger die recht überschaubaren Tätigkeiten als eher so eine psychische Erschöpfung. Immer noch ist offen, wie es weiter gehen wird bei meinen Eltern. Mein Vater erholt sich ziemlich gut und schnell. Trotzdem ist für mich das weitere Leben meiner Eltern allein in ihrem Haus in Frage gestellt. Eigentlich war die Situation vorher schon prekär, jetzt erscheint sie mir noch unsicherer.
Wie bringt man einem alten Menschen bei, dass es jetzt Zeit wäre, sich von seinem Zuhause zu verabschieden, in dem er mehr als die Hälfte seines Lebens verbracht hat?

Das Wochenende ist gefüllt mit Arbeit (Samstag) und Singen (Sonntag). Ich habe Karten für die "Chorwürmer" und bin schon sehr gespannt.

Urlaub - Tag 19 bis 22

Tag 19
war vor allem bestimmt durch den Umzug meines Vaters vom Krankenhaus ins Altenheim. Langes Warten auf den bestellten Krankentransport. Das fand ich anstrengend, dieses rumsitzen im Krankenzimmer. Dann Ankommen im Heim, Vertrautmachen mit Zimmer und Schwestern und Abläufen. Einiges fehlte im Zimmer, z.B. Haltegriff am Bett - so braucht mein Vater immer Hilfe beim Hinlegen und Aufstehen.

Auch die nächsten Tage ist noch einiges zu erledigen im Zusammenhang mit der Kurzzeitpflege. Wir besuchen meinen Vater jeden Tag, damit er sich möglichst schnell wohl fühlt, kümmern uns um noch fehlende Dinge, helfen bei der Kommunikation mit dem Pflegepersonal, leihen einen Rollator (mit dem er sich inzwischen recht sicher bewegt) usw. usw.

Mittwoch - Tag 21 - überrascht uns mit Sonne. Zeit für einen großen Ausflug bleibt leider nicht, aber immerhin ein kleiner Weg mit dem Rad zur Bibliothek, Bücher tauschen und Filme holen für die nächsten verregneten Tage. Und wir haben die Chance genutzt und zum ersten Mal gegrillt.

Der Urlaub endet mit Regen und Kälte - was für ein Mai!



27.5.13

Urlaub - Tag 18

Geburtstag.

Unspektakulär und gemütlich. Die SchwieMu hat einen Erdbeerkuchen gebacken, über den sie selbst sehr unglücklich war, weil der Boden auch beim zweiten Versuch zerbrach. Das hatte -wie immer- keinerlei Einfluss auf den Geschmack. Von meiner Schwester kamen kleine Mini-Guglhupfs und ich habe noch ein Crumble mit Rhabarber und Äpfeln beigesteuert. Kulinarisch bestens versorgt verbrachten wir einen gemütlichen Nachmittag und alle sind später wieder gegangen als erwartet.

So gings nahtlos in die Abendessen-Zubereitung, die wohlweislich aber eh schon einfach und unaufwändig geplant war: Zitronenhuhn vom Blech mit Ofenkartoffeln und Gemüse. Sommerliches Essen gegen die winterliche Stimmung draußen.
Keine Gäste außer Familie, denn eigentlich wären wir ja gar nicht da gewesen. Wie gut, denn das Wetter hätte uns eh einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht.
(Ich glaub, so kalt war es noch nie an meinem Geburtstag...)

Die Geschenke wollte ich mir auf dem Wollefest kaufen. War ja nun nicht. Aber zwei schöne Blumensträuße und ein herrliches Tuch zieren die Kommode und das Geld wird aufbewahrt - der nächste Wollmarkt kommt bestimmt. Von den Söhnen kommt die Mark-Twain-Biografie - freu!

25.5.13

Urlaub - Tag 17

Fußball-Tag. Beim Einkaufen schon viele Trikots unterwegs. Mich lässt das große Ereignis unberührt, Fußball interessiert mich wirklich gar nicht. Und das der Beste Ehemann zum Public Viewing geht, der Mittlere Sohn auf einen Geburtstag und der Jüngste Sohn am Ereignis ebenso desinteressiert ist wie ich, kann ich mir einen gemütlichen Filmabend machen. Leider habe ich vergessen, mir aus der Bibliothek die Filme von meinem Schreibtisch zu holen und jetzt mag ich nicht mehr aus dem Haus. Es ist einfach scheußlich da draußen, eisig kalt und nass. Die Festplatte wird schon was hergeben und sonst bleibt immer noch online leihen...

Gedanklich bin ich immer wieder in Leipzig und auf dem Wolle-Fest - das war nämlich für heute fest eingeplant. Tja, nächstes Jahr dann vielleicht....

Ansonsten letzte Vorbereitungen für den Altenheim-Aufenthalt. Und so ein bisschen Haushaltskram.

Krimi fertig gelesen: Ursula Poznanski - Blinde Vögel. Spannend.
Ich war grad wieder im Krimi-Fieber, schon im Urlaub habe ich zwei Krimis gelesen und zwei gehört, alle von Viveca Sten.

Urlaub - Tag 16

Vergeht wieder mit allen möglichen Erledigungen zur Vorbereitung Kurzzeitpflege. Papierkram, Telefonate usw.
Das Wetter ist grauslich. Mittags aufs Sofa zum Lesen und Film schauen. Abends koche ich Tofu-Bolognese. Der Mittlere Sohn hast schon auf dem Teller, als ers merkt und probiert diesmal auch. Für ihn ein "man kanns essen, aber warum sollte man", mir schmeckt es richtig gut.

Abends Tack spielen. Drei Runden - und ganz knapp verlieren wir Frauen...

Urlaub - Tag 15

Der Tag beginnt früh - ich schlafe einfach nicht mehr ein nach dem frühen Aufwachen. Es ist richtig kalt geworden und regnet.

Erster Weg ins Altenheim, Aufnahmeantrag abholen. Termin mit dem Sozialdienst im Krankenhaus. Ich bin komplett überrascht, wie unkompliziert und schnell die notwendigen Anträge ausgefüllt und weggeschickt sind. Plötzlich geht alles ganz leicht.
Auf dem Heimweg nochmals in Altenheim, Gespräch mit der Heimleitung. Viel Zeit, um alles zu erklären, viele Fragen beantwortet zu bekommen, alle möglichen Unsicherheiten auszuräumen. Wir bekommen das Zimmer gezeigt - hell, freundlich, ausreichend Platz. Es wird einfach und zweckmäßig möbliert werden, wir können aber natürlich auch persönliche Dinge mitbringen. Alle sind unglaublich freundlich.
Bei meiner Mutter zeigt sich tiefe Erschöpfung, allmählich klingt der Schock ab und jetzt, wo eine Lösung gefunden ist für die nächsten Wochen auch die Anspannung. Wie so oft zeigt sich in der beginnenden Entspannung aber auch, wie ausgelaugt sie ist.

Nachmittags Spontanbesuch von einem Freund. Wir können sogar auf der Terrasse sitzen. Aber Abendessen beim Italiener dann doch lieber drinnen.

Urlaub - Tag 14

Die Reise endet wie sie begann - wir verlassen Franzensbad bei Regen und deshalb auch ohne nochmaligen Spaziergang durch Stadt und Kuranlagen.
Mittags sind wir schon wieder in daheim.

Ich fahre ins Krankenhaus, eruiere und bespreche notwendige Schritte, damit mein Vater nicht am nächsten Tag nach Hause entlassen wird, in mehr oder weniger pflegebedürftigem Zustand. Meine Mutter schafft das Wunder, in einem nahe gelegenen Altenheim einen Platz für Kurzzeitpflege aufzutreiben.

Der Beste Ehemann hat mittlerweile die Koffer ausgepackt. Fast alles ist bereits wieder an seinem Platz, ich schmeisse eine Maschine Wäsche an.

Unser Wohnzimmer ist Game-Center. Und weil wir ja eigentlich noch gar nicht da sind, bleiben die Konsolen und Spiele erst mal stehen und der Jüngste Sohn  nutzt sie auch eifrig...

Abends: eine große Schüssel richtig guten selbstgemachten Salat - wie habe ich das vermisst!