31.5.13

Im Alltag angekommen

Unglaublich, wie schlecht das Wetter werden kann. Intensiver Regen, Wind, Kälte. Die Heizung läuft und läuft und läuft - wie schön wäre jetzt ein Ofen zum Einheizen!

Die Beratungsstelle wie ausgestorben - keine meiner Kollginnen arbeitete heute, nicht nur keine Kurse, auch das Büro hatte geschlossen. Auch morgen zum Baby-Pflege-Kurs werde ich allein im Haus sein. Sehr komisch, sonst ist hier immer reger Betrieb.

Ich bin ziemlich erschöpft. Trotz erholsamer Tage im Urlaub zu Beginn - die letzte Woche hat mich einfach ausgelaugt. Und das waren jetzt weniger die recht überschaubaren Tätigkeiten als eher so eine psychische Erschöpfung. Immer noch ist offen, wie es weiter gehen wird bei meinen Eltern. Mein Vater erholt sich ziemlich gut und schnell. Trotzdem ist für mich das weitere Leben meiner Eltern allein in ihrem Haus in Frage gestellt. Eigentlich war die Situation vorher schon prekär, jetzt erscheint sie mir noch unsicherer.
Wie bringt man einem alten Menschen bei, dass es jetzt Zeit wäre, sich von seinem Zuhause zu verabschieden, in dem er mehr als die Hälfte seines Lebens verbracht hat?

Das Wochenende ist gefüllt mit Arbeit (Samstag) und Singen (Sonntag). Ich habe Karten für die "Chorwürmer" und bin schon sehr gespannt.

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