18.11.09

Dresden




Ankunft am Abend. Die Jugendherberge in der Maternistraße liegt zentral, ein riesiger Kasten, einfach und sehr zweckmäßig (und in den ersten beiden Nächten dank einiger Jugendgruppen ziemlich laut).
Erster Weg führte in die Altstadt - der Zwinger bei Nacht und molekulare Vorspeise als Einstieg in viele kulinarische Höhepunkte.


Nach einer unruhigen Nacht frühes Frühstück mit dem Chor und dann bei herrlichem Herbstwetter ein Tagesrundgang durch die Altstadt, Einkehr im Cafe an der Synagoge, an der Elbe entlang bis nach Loschwitz zum Blauen Wunder laufen, mit der Standseilbahn zum Weißen Hirsch fahren (tolle Villen), Einkehr im Louisenhof mit herrlicher Aussicht. Rückfahrt mit Bus und Tram. Kurzes Ausruhen und dann los zur Hofkirche. Ein auch für mich als geübte Kirchgängerin recht anstrengender Gottesdienst, verschönert mit vier Chorgesängen unseres Ensembles.
Anschließend der einzige kulinarische Absturz - Erlebnisgastronomie ist einfach nicht unser Ding.



Der Sonntag lockte wieder nach draußen - schönstes Wetter! Wir erliefen uns die Neustadt, Einkehr im Schwarzmarkt-Cafe. Schöne Innenhöfe, abgefahrene Läden (leider natürlich zu) und Kneipen - hier "lebt" die Stadt. Ncoh einmal zum Weißen Hirsch gefahren und durch die Villenstraßen gelaufen, noch einmal Ausblick vom Louisenhof genossen und diesmal dort Kuchen gegessen. Rückweg diesmal über Loschwitz und die andere Trambahnlinie. Abends - nach kurzem Ausruhen - ins "wechselbad" (genau gegenüber der Jugendherberge - wie praktisch) und Männer angeschaut - sehr lustig. Dort auch vorzüglich gegessen.

Montag war Shopping angesagt. Und weil das Wetter nicht mehr ganz so schön war auch mal ein bisschen Museum - das Neue Grüne Gewölbe mit seinen Schätzen. Nach fast zwei Stunden waren wir völlig übersättigt von Gold und Edelsteinen und barocken Schnörkeln. Am schönsten war vielleicht der Hofstaat von Delhi. Schon ein wenig kreuzlahm machten wir uns auf zur Pfundsmolkerei - kacheln bewundern und einen kleinen Snack genießen. Von dort noch einmal in die Neustadt, ein paar der kleinen Läden besuchen. Dann in die Prager Straße, die großen Läden besuchen (das war irgendwie richtig gräßlich dort, aber der Beste Ehemann hat endlich die lang gesuchte Jacke gefunden). Ganz kurze Erholungspause. Abends ins Yenidze zur Märchenerzählerin. Das war leider ein Flop - zum Glück waren wir uns in der Pause einig, dass wir den zweiten Teil der Veranstaltung nicht mehr brauchen. Das vorzügliche Essen eine Etage tiefer mit Ausblick aufs nächtlich Dresden entschädigte uns.

Dienstags waren wir dann irgendwie alle bereits recht erschöpft. Zum Abschied frühstückten wir im Schwarzmarktcafe an der Markthalle. Dann noch einmal Sightseeing - das Hygienemuseum war der Schlusspunkt unserer Reise.

Es hat uns sehr gut gefallen in Dresden. Die Menschen, mit denen wir Kontakt hatten waren fast ausschließlich sehr sehr freundlich, in der Stadt kann man eigentlich alles zu Fuß erreichen. Die Altstadt hat so ein bisschen "musealen" Charakter - es wirkt nicht so richtig belebt dort, mehr so wie eine Ausstellung. Trotzdem schön und auf jeden Fall eine Reise wert.

Ein paar kulinarische Eindrücke:



Ja - es gab viel Kuchen!

17.11.09

Kurztripps


sind toll!
Alles wunderbar - dort in Dresden und auch zu Hause.

Mehr, auch mit Fotos demnächst.

13.11.09

Abfahrt

Danke für die Tipps. Wir sind dann mal weg und nehmen die Sonne mit.

12.11.09

Bunte Steine - Fußball

Lego Sports 3420 - Fußballarena

Spielfeld mit je 5 Spielern und einem Torwart pro Mannschaft.

Hier sieht man ganz gut wie der Torwart bewegt werden kann - die Stange ermöglicht alle möglichen Seitwärts- Vorwärts-und Rückwärtsbewegungen, ein Gummi hilft beim schnellen Abschuss. Die Spieler sind auf kleinen Sockeln und können ebenfalls den Ballspielen, je einer pro Mannschaft kann auch seitwärts verschoben werden.

Leider fehlen ein paar kleine Teile, die aber die Funktion nicht beeinträchtigen. Auf dem mittleren Bild ist zu sehen, dass ein weißer Bogen im Tor fehlt - es hält aber trotzdem perfekt. Auf der Bodenplatte fehlen zwei kleine grüne glatte Steine - man kann ebenfalls auf dem mittleren Bild so eine Lücke am Spielfeldrand sehen.

Auf jeden Fall spielfähig, alle für die Funktion wichtigen teile sind vorhanden, die Aufbauanleitung ebenfalls, Originalverpackung fehlt.
Verschickt wird in zerlegtem Zustand als Päckchen.

Der Jüngste Sohn hätte gern noch 19.-€ dafür.

Wochenend-Ausflug

nach Dresden. Verlängert sogar.

Der Chor singt in der Hofkirche (Samstag beim Abendgottesdienst).

Ich war noch nie in Dresden. Bin sehr gespannt. Und hoffe auf taugliches Wetter für Stadtbesichtigung.

Lesen hier Dresden-Kenner? Tipps?


8.11.09

Bunte Steine II

Der Beste Ehemann besitzt ebenfalls zahlreiche und große Modelle. Auch er will sich befreien.



Lego Technic 7471 Mars Rover. Es ist alles komplett, aber: auf dem zweiten Foto sind Austauschteile angezeigt. Die Original-Gummibänder haben sich inzwischen aufgelöst; es sind die gelben dabei. Der kleine graue Ring ist im Original ocker, aber der ist verloren und mit einem grauen Ring ersetzt. Auf dem dritten Teilfoto sind die original dunkelgrauen Teile durch hellgraue ersetzt.

Schon weg


Lego Technic 8880 Supercar. Es ist alles komplett.


Lego Technic 8466 Offroader. Alles komplett



Lego 7470 Space Shuttle. Es ist alles komplett. Allerdings haben die Gummiringe, die die Fahrgestelle noch besser fixieren, im Laufe der Jahre aufgegeben und existieren nicht mehr.

Schon weg

Alle Bausätze sind vollständig wie beschrieben und mit Bauanleitung. Die Originalverpackungen gibt es allerdings nicht mehr.

Bei Interesse einfach mailen. Preise auf Anfrage.
Oder ab Donnerstag in ebay.

Bunte Steine

Der Jüngste Sohn will seine Leg0-Steine verkaufen. Oder besser gesagt seine Modelle. Dafür muss alles ein letzte Mal zusammen gebaut werden. Er hat ziemlich viel davon. Und alles ziemlich durcheinander. Frau Strickwerk hilft beim groben Vorsortieren. Jetzt schmerzen Knie und Rücken und die Finger sind rot und heiß (vom zerlegen der Fantasie-Modelle) und staubig.

Eine große Polizei-Station und ein Pitstop mit Rennauto sind schon zusammengebaut. Fotos folgen.

Bei Interesse einfach anfragen.


November - Rose

Die letzten Rosenknospen vor dem Kälteeinbruch abschneiden und drinnen aufblühen lassen.

Strickwerke




Warme Mütze in Trend-Farbe: Cabled Beret aus dem Debbie Bliss-Magazin vom letzten Jahr. Auch als Einzel-Pattern im Store erhältlich.
Gestrickt aus online Linie 20 Cora, Farbe ein kräftiges Lila. Bis vor kurzem noch eine völlige no- go-Farbe für mich entdecke ich diesen satten Lila-Ton gerade neu.
Das Muster ist ganz einfach - die Zöpfe werden nach oben immer schmaler. Warum die Mütze nicht in Runden sondern flach gestrickt wird, erschließt sich mir nicht wirklich. Ich habs trotzdem gemacht, weil mir wieder das passende Nadelspiel gefehlt hat und ich den Magic-Loop nicht wirklich mag.
Die Cora hat einen recht hohen Poly-Anteil von 40 Prozent. Eventuell deshalb ist die Mütze recht "stabil" geworden, was den "slouchy" Effekt etwas minimiert. Das nächste Mal würde ich noch dickere Nadeln nehmen.Ungern, weil das Strickwn mit den 5er-Nadeln schon recht anstrengend war.
Trotzdem - auch für eine potentielle Mützen-Verweigerin wie mich ist das Modell tragbar und auf jeden Fall sehr warm und winddicht.

Schnelles Zwischen-Projekt für die kalten Hände der dementen Tante: ein Paar Pulswärmer aus Admiral Tweed bunt von Schoppel mit Rippen und Zöpfen.

7.11.09

Wenn

...der Jüngste Sohn schon nach dem ersten Film beschließt ins Bett zu gehen, ist er am nächsten Tag ziemlich ausgeschlafen.

...Frau Strickwerk alle drei Filme schaut (wach geblieben!), ist zwar eine Mütze fertig und der Damson ganz weit gediehen, aber Bettgehzeit war erst um 4.00 Uhr und ausgeschlafen ist was anderes.
(Zu zweit schauen war aber gemütlicher)

Trotzdem schleppe ich die müden Glieder heute abend zur Freundin-Tochter, die Bilder von ihrem Südamerika-Aufenthalt zeigt. (Hoffentlich übermannt mich auch heute abend nicht der Schlaf!)

6.11.09

November - Film

Mit dem Jüngsten Sohn einen Filmabend machen - eher eine Filmnacht. Herr der Ringe und Almdudler für den Sohn und Weißwein für Frau Strickwerk, Tacochips und Gummitiere auf dem Sofatisch, der Sohn im neuen eigenen Drehsessel, Frau Strickwerk auf dem Sofa mit reichlich Kissen und Strickzeug.

Bis uns die Augen zufallen.

Geht nur an langen dunklen November-Freitag-Abenden.

4.11.09

November - Wind

Spazieren gehen und sich eventuell vorhandene trübe Gedanken aus dem Kopf blasen lassen. Mit ein bisschen Glück vertreibt der Wind auch die Wolken am Himmel. Das sieht dann so aus:




3.11.09

Geräumt

Der Jüngste Sohn ließ sich im Anschluss an den Besuch beim Schweden nur mühsam zum Umräumen bewegen. Weil Umräumen in seinem Zimmer heißt vor allem heftig ausmisten und aufräumen. Und überhaupt war er ja jetzt schon lang einkaufen und braucht unbedingt ein bisschen Zeit zur freien Verfügung.

In 90 Minuten wurden dann etliche Altlasten beseitigt. Ein Schreibtisch mit völlig unübersichtlichen Stapeln und Kram steht ihm noch bevor. Und etliches Lego und Playmobil möchte zum Verkauf vorbereitet werden.
Das das Erreichen des Jugendzimmers aber auch mit so schnöden Pflichten verbunden ist!

Für mich jedenfalls erstaunlich, welche Dinge er dann doch des Aufhebens für Wert fand und welche Erinnerungen er mit manchen Dingen verbindet.

Beim Schweden

Der Jüngste Sohn ist eigentlich schon längst seinem Kinderzimmer entwachsen. Sein Engagement zur Umgestaltung hielt sich allerdings sehr in Grenzen und so wurde der Besuch beim Schweden von den Oster - über Pfingst- und Sommerferien auf den Herbst verschoben.
Zimmer ausmessen - das Ergebnis verewigte er auf einem Zettel etwa 8x8 cm. Der Mittlere Sohn half ihm dann in die Schuhe und zeichnete mit ihm einen ordentlichen und maßstabsgetreuen Plan. Damit man darauf auch geplante Möbelteile herumrutschen könne. Dazu kam es nicht. Die Planung blieb vage, aber immerhin waren wir mit exakten Maßen heute beim Schweden.
(Das Zimmer ist klein, hat eine Nische mit ganz blöden Maßen - 177 cm breit und auf einer Seite nur 51 cm tief)
Im Verlauf des Besuchs und eigentlich auf der Suche nach Schreibtisch und passendem Stuhl äußerte der Sohn den Wunsch nach einem Sofa - das wäre doch toll. Also geschwind umgeplant und ein Sofa für die Nische gesucht. Die Auswahl war beschränkt, das einzig passende und gefallende gab es nur in weiß, dafür war es sehr günstig.
Oder vielleicht doch ein Schlafsofa?
Nein, doch lieber den Schreibtisch in die Nische und einen Sessel. Oder zwei Sessel in die Nische?
Eine schräg verlaufende Platte in der Nische als Schreibtisch? Und einen Regal-Aufsatz drauf? Oder doch einen von den "fertigen" Schreibtischen? Und dann doch nur einen Sessel?

Es war schwierig. Der Beste Ehemann, der Jüngste Sohn und ich redeten viel aneinander vorbei, es war kein ganz einfacher Besuch.
Schließlich endete es so: Die rote Wand im Zimmer bleibt. Das Bett bleibt wo es ist. Dazu ein Drehsessel in schwarzem Cord. Ein schwarzer Teppich. Ein schwarzer Schreibtischstuhl. Eine schräg verlaufende Platte für die Nische als Schreibtisch. Nicht schwarz. Helles Holz. Der Rest muss noch überdacht werden.
(Im Zug der schwarzen Phase wurde dann auch noch Stoff und Bettwäsche in schwarz-weiß gekauft. Bin ich froh, dass die rote Wand ein bisschen Farbe ins Spiel bringt. Aber es ist ja auch nicht mein Zimmer)

2.11.09

November - wärmendes Essen

Indisch gekocht.

In Würfel geschnittenes Lamm- oder Hähnchenfleisch (500g) mit Joghurt (200g), etwas Limetten- oder Zitronensaft und Gewürzen marinieren: Ingwer, Nelken, Zimt, Koriander, Kurkuma, Kreuzkümmel; etwa für eine Stunde.

Zwei Zwiebeln in Spalten schneiden, Knoblauch und Chili hacken, 2 Tomaten klein schneiden.

Zwiebeln goldgelb anbraten, Chili und Knoblauch mit anrösten. Dann das Fleisch mit der Marinade dazu geben und anbraten/anschmoren (ist schon recht flüssig, deshalb brät es nicht mehr so gut. Trotzdem gut rühren, damit die Gewürze nicht anbrennen). Tomaten zugeben und das ganze bei wenig Hitze schmurgeln lassen. Abschmecken mit frischen Kräutern und Salz.

Jetzt 200g Reis mit 200g Wasser und etwas Salz aufkochen und halbgar ziehen lassen. Anschließend in eine große Pfanne einschichten: die Hälfte Reis, nach Geschmack gehackte Cashew-Kerne und Rosinen, das Fleisch mit Soße, den Rest Reis. Deckel drauf und bei wenig Hitze fertig gar ziehen lassen. Falls nötig noch etwas Wasser zugeben.

Duftet schon beim Kochen sehr freundlich und herzerwärmend. Schmeckt lecker, ein wenig scharf, ein wenig süß (die Rosinen), wärmt und macht satt.
(Außerdem wenig Aufwand und wenig Abwasch)

Guten Appetit!

1.11.09

November - Versunken und mit Hingabe

Für Frau - äh - Mutti: Beobachten eines Eichkatzerls

(Das Beobachten der beiden machte mir wiederum sehr viel Spaß. Ganz gebannt verfolgten sie das Eichkatzerl über den Friedhof. Und die konnten so leise und vorsichtig sein - toll. Und ich erinnerte mich ganz arg sehr an ähnliche Situationen auf einem anderen Friedhof - ich als Kleinkind mit einem ausnahmsweise sehr geduldigen Vater)

Allerheiligen





Das älteste Familiengrab besucht und mit einem Spaziergang auf dem längst aufgelassenen Friedhof verbunden. Bei herrlichem Sonnenschein und spätsommerlicher Wärme. Ganz unnovembrig.
(Mehr Friedhofsbilder gibt es hier.)

Auspacken

Ein erster Blick - und dann erst mal Karte lesen. Christa hat mich beschenkt, die keinen Blog hat und mir in ihrer Karte auch ein bisschen von sich berichtet - vielen Dank dafür, dass du nicht so "anonym" geblieben bist.

Darunter schon mal Blick auf ein Mappe mit Anleitung, einem Strickrechner, Nadelkappen in Handschuh-Form (wie passend!) und ein kleiner Schlüsselanhänger-Handschuh, gefüllt mit Einkaufswagenchips. Sehr feine Anleitung. Was da wohl noch kommt, das Päckchen ist ja so schwer?

Schön verpackt in Rosenpapier. Und schon sichtbar: noch ein Anleitungsbuch, das erklärt wie man Handschuhe von oben strickt, also von den Fingern her. Gummibären und Bonbons. Teezucker und eine Teedose.

Ich hab die Geschenke mal sinnfällig zusammen fotografiert: Tee und Tasse und Dose. Sehr leckerer Tee übrigens, der schon in der Tasse duftet.

Der Süßkram und eine Orangenduftkerze.

Strickiges. Weiße Wolle zum Ausprobieren der neuen Methode. Aha. Also der Höhepunkt fehlt noch.
Tadaa - das Hauptgeschenk: eine Anleitung von Ysolda Teague (die ich sehr schätze): Veyla. Knitpicks-Nadelspiel in Größe 2, die für die Stulpen benötigten Knöpfe (seht ihr, wie schön die sind?) und Wolle.

Die musste noch mal extra und am Tageslicht fotografiert werden - ein Traum von Wolle. Fleece Artist Suri Blue - weich und fein und die Farben - ein Traum. Ich bin verliebt in dieses Garn, das ist klar.
Liebe Christa - ich bin überwältigt von deinem Päckchen. Vielen Dank für die vielen schönen und passenden Geschenke, deine Mühe und deine Gedanken. Ich freue mich aufs ausprobieren, verstricken, Teetrinken und Naschen.

31.10.09

Fetching


Fertig. Gestrickt aus Schöller und Stahl Big Socks auf alten Inox Metallnadeln Nr. 4 (ich habe tatsächlich keine Holznadeln in Stärke 4 aufwärts). Passen hervorragend, wärmen sehr und werden verschenkt.
Die Methode mit dem waste-yarn als Platzhalter für den Daumeneinsatz finde ich genial - selten so lochfrei Daumen eingestrickt.

Beglückend


Es gibt so Strickstücke, die sind von Anfang an beglückend. Damson (ravelry) von Ysolda Teague ist so eines für mich. Sehr einfach, fast mindless zu stricken. Mit der kleinen Tücke des fast-mindless, dass dann gern der eine oder andere Umschlag vergessen wird. Das bescherte mir mehrfaches Zurückstricken in den ersten 20 Reihen. Jetzt habe ich verinnerlicht wo ich dem Strickstück ein wenig Aufmerksamkeit widmen muss. Ansonsten kann ich meine Gedanken spazieren gehen lassen oder dem Hörbuch lauschen.
Damson wächst - noch - schnell, aber die Reihen werden ja noch erheblich länger und dann wird es wohl etwas langsamer gehen. Aber ich schätze: ein schnelles und einfaches Projekt, was ja jetzt noch eine etwas eigenartige Form hat, aber getragen sehr schön aussieht. (ravelry)

Die Wolle war eine Dreingabe, ein Geschenk der Drachenwolle - Sockenwolle mit Leinen. Ich wollte lieber keinen Versuch machen, dieses Garn an meine löcherbohrenden Füße zu bringen. Es ist weich und spaltet sich ganz gern, die Farben kommen wunderbar im kraus-rechts Gestrick (und ich hoffe das Knäuel reicht, denn es hat etwas weniger Lauflänge als gewünscht).

30.10.09

Freitag


Auch mal probieren:

1. Vor einer Woche hatte ich kein Halsweh.

2. Krautwickerl schmecken noch genau so wie damals, als ich jung war.

3. Meine Mutter sagte selten: zieh was auf den Kopf. Mehr ein Vaterspruch.

4. Wir können noch viel zusammen machen, du und ich.

5. Nimm dir Zeit zum Lesen.

6. Auch Halloween wird vorbeigehen !

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine gute Tasse Tee, morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich mal ausschlafen können!

Wenn ihr mitmachen wollt oder andere Antworten lesen: einfach hier klicken


Gelesen

Alterra von Maxim Chattam. Jugendbuch, der erste Teil einer Reihe.
Zwei Freunde überleben in New York eine globale Katastrophe, die die Welt vollkommen verändert. Die neue Welt ist gefährlich - die Natur dominiert, die überlebenden Erwachsenen sind zu grausamen Kinderjägern geworden, Tiere und andere Gestalten sind mutiert. Die beiden Freunde schließen sich einer Gruppe Kinder an, die auf einer Insel eine Gemeinschaft bilden und recht erfolgreich mit den veränderten Lebensbedingungen zurecht kommen. Sie nennen sich Pans, ebenso wie andere Gemeinschaften die sich überall in der Wildnis gebildet haben.
Eine gelungenene Mischung aus Abenteuer und Fantasy mit einigen philosophischen und ökologischen Einsprengseln. Die Sprache ist recht einfach und auch die Problemlösungen finde ich oft recht simpel. Ebenso sind die Charaktere der Hauptpersonen nicht besonders facettenreich gezeichnet, da wünschte ich mir ein bisschen mehr. Trotzdem flüssig und spannend zu lesen. Empfehlung für Jugendliche ab 12 Jahren.

Arto Paasilinna: Im Jenseits ist die Hölle los.
Vielleicht war es nicht gerade der beste Titel zum Einstieg in Paasilinnas Werk. Ich kann nicht so recht sagen ob das Buch mir gefallen hat oder nicht.
Die Geschichte: Ein Mann wird überfahren als er gerade einer Frau hinterher schaut. Voll Erstaunen beginnt er sein Leben als Geist. Er begegnet allen möglichen Geistern und findet schließlich seine "Berufung" in die Träume der Lebenden einzugreifen.
Stellenweise fand ich die Erzählung langatmig und langweilig. Da half dann auch der ironische Stil nicht so recht drüber weg. Andere Partien waren unterhaltsam. Es bleibt so ein "ich weiß nicht so recht" Gefühl, richtigen Lesepaß hatte ich aber nicht.

29.10.09

knit-n-sip - Endspurt

Das habe ich verschickt.

Und das Päckchen für mich steht auch schon hier. Es parkt auf dem Klavier und jedes Mal wenn ich vorbeigehe muss ich es hoch heben (es ist schwer!), ein wenig dran lauschen, manchmal auch schnuppern - und mich beherrschen. Ich schaffe es bis Sonntag zu warten!

Socken

Hab ich die noch gar nicht gezeigt?
Die Socken Nr. 16. Mit viel Spaß gestrickt und schnell fertig. So ein bisschen der Wolle-frisst-Muster-Effekt, leider. Die Wolle kann ich nicht mehr zuordnen - sie liegt schon lang im Keller, kein Etikett dran. Ähnelt ein bisschen der Herbstmelodie von Opal, aber die Farben stimmen nicht ganz. Jedenfalls waren sie ganz passend zu Herbstwetter und Herbstfarben zu stricken.



  • Crooked Cable Socks von Sockbug (pdf)
  • Eventuell Herbstmelodie von Opal
  • Takumi Bambus 2,5
  • Verbrauch 80 g
  • Größe 39, für mich
  • (und die Fotos sind nicht schön - es ging irgendwie nicht besser)
Ebenfalls fertig Socken Nr. 17 - die Herbsthimbeere. Und die haben schon vor ihrem Fototermin das Haus verlassen. Schade. Die sind wirklich schön geworden - selbst als nicht Rosa-Fan haben mich die Farben begeistert. Das Muster Crusoe aus der knitty hat sich ganz leicht stricken lassen und sieht auf toll aus. Ich habe mit 64 Maschen gestrickt, da der Schaft durch die abgehobenen Maschen und das mitgeführte Garn nicht ganz so elastisch ist. So passt es perfekt. Und die Empfängerin ist sehr glücklich mit ihren Socken in der Wunschfarbe.

Jetzt neu auf den Nadeln Blue Monkey. Leider färbt die Wolle wie die Hölle und ich habe unglaublich blaue Finger. Schade. Der Strickspaß ist dadurch echt getrübt.
So sahen meine Finger nach den ersten 10 Runden aus.

21.10.09

Strickwerk


die Herbsthimbeere - jedenfalls leuchten die Farben wie meine letzten Himbeeren am Strauch. das Muster ist Crusoe aus der knitty, die Wolle eine Regia Havanna.




Fetching, aus einer gut abgelagerten Schoeller und Stahl Big Socks - die Reste von einer Kinder-Trachtenjacke, die der Älteste Sohn mal trug.

20.10.09

Wetter

So ein Wetter an einem freien Tag ist ein Geschenk. Und verleitet mich fast alle Pläne für den heutigen Tag zu kippen. Elternbesuch und Physio blieben. Der frühe Nachmittag wird von Haushalten in einen langen Spaziergang umgewidmet. Aufräumen light und schnelles Kochen dann in den frühen Abendstunden.

Bin dann mal draußen, Herbstsonne tanken.

19.10.09

Ich kann grad nicht

-bloggen. Weil einfach zu wenig Zeit ist.
Aber es gäbe da Strickstücke zu fotografieren und zeigen.
Bald.
Morgen vielleicht.

13.10.09

Herbst


Die ersten Mandarinen. Vitamine und Duft und Farbe gegen dunkelgrau und nasskalt vor der Tür.

Auch Herbst: zwei kranke Kinder mit Rotz und Hust und Fieber. Hühnersuppe auf dem Herd.



12.10.09

knit-n-sip Wochenfrage

Kiki und Lena fragen nach der Warteschlange der Handschuhmuster.
Bei der Suche nach einem passenden Muster für die zu Beschenkende bin ich - welch Wunder - auch über zahlreiche tolle Ideen gestolpert und meine queue hat sich binnen Stunden um mindestens eine Seite verlängert.

Ganz gern stricken würde ich Cheese-Hands (und zufälligerweise habe ich ja am Wochenende auch Wollmeisengarn gekauft...).
Ziemlich bunt-lastig, merke ich gerade. Zöpfe stricke ich aber auch gern.

10.10.09

Einkäufe

Ein paar Einkäufe habe ich auch gemacht. Nicht nur Wollmeisen.
Auch etwas von dem leckeren Olivenöl. Ziegenkäse. Und so einen schönen hölzernen Kartenhalter (da steckt das Wollmeisenschild drin)

Ein Versuchskaninchen. Das ist doch wunderschön, oder? Ganz meine Farben. Familienintern "Roadster" genannt. Ich hab mal nur einen Strang mitgenommen. Aber eigentlich will ich mehr und eine Jacke draus stricken und hoffe Claudia vergisst nicht, dass sie versprochen hat das Versuchskaninchen noch mal auf reiner Merino zu färben...
Merlot. Gern im Glas. Wärmt dann von innen. Aber an den Füßen sicher auch nicht schlecht. Und/oder an den Händen.
Versammelt - die drei Schönen. Ganz vorn ein Granatapfel, der mich bald wieder verlassen wird.

Außerdem ist eine kleine Bestellung bei der Schönfärberei hier angekommen - auch sehr schön. Und ich muss einfach diese vielen tollen handgefärbten Garne ausprobieren.