22.4.14

Im Garten


Der kriechende Günsel


und die Schachbrettblume

Vor dem Haus blühen Bärlauch und Traubenhyazinthen. Der Pulsatilla habe ich wohl letztes Frühjahr mit dem Umpflanzen den Garaus gemacht. Die Pfingstrosen haben schon dicke Knospen, die Maiglöckchen auch. Und der Mohn treibt immerhin viele viele Blätter. Zitronenmelisse und Minze haben sich auch toll entwickelt - der Salbei ist unverständlicherweise verkümmert, auf den Lavendel warte ich noch gespannt.

Viel gemacht habe ich noch nicht - einmal im hinteren Beet für ein wenig Ordnung gesorgt. Da haben sich die Helleborus verausgabt, der Farn kommt nicht wieder, dafür hat mich die Schachbrettblume überrascht - die hatte ich ganz vergessen. Die kleinen Polsterstauden sind in den Startlöchern und kurz vorm Blühen, die Hortensien treiben aus - ob sie in diesem Sommer reichlicher blühen werden?

Und der Zwetschgenbaum wurde ein wenig spät, dafür recht radikal zurück geschnitten. Mal schaun, wie er es vertragen wird.

So

wars dann Ostern

Am Sonntag waren der Beste Ehemann und ich den ganzen Tag für uns. Ungewohnt - denn meist waren wir eine große Menge Menschen zum Osterfrühstück in den letzten Jahren. Aber auch schön - und eindeutig sehr entspannt. Frühstück für zwei ist einfach deutlich schneller hin- und weggeräumt. Abends trudelten dann alle wieder hier ein. Den Tag beendet haben wir dann mit einer Runde Whizard, das der Mittlere Sohn im Osternest fand.

Der Ostermontag war dann der Familientag, an dem fast alle zum Mittagessen da waren (der Älteste Sohn samt Freundin blieb daheim). Es gab Essen ala Jamie (bewährtes Rezept Lamm mit Kichererbsen-Joghurt-Marinade). Am Tisch gings lebhaft zu - und in Windeseile war bis auf wenige Reste alles gegessen.
Vormittags gabs einen Mini-Spaziergang auf den Friedhof - wunderschön ist es dort. Die Gräber sind wirklich wie in einem Park, über dem Grab meines Vaters recken sich die blühenden Zweige einer wilden Kirsche, drumherum viele Gänseblümchen im zum Glück noch nicht gemähten Gras.
Nachmittags gabs Filme aus der Konserve und ich habe endlich ein wenig weiter gestrickt an der Jacke - wenn das mit der dicken Wolle nur nicht so anstrengend wäre...



21.4.14

Ostersocken

Sie hätten schon zwei Tage früher fertig sein können.
Wenn Frau Strickwerk sich nicht verzählt hätte und den Schaft am zweiten Socken kürzer als den des ersten gestrickt hätte. Gemerkt: als sie über alle Mustersätze zählte bevor sie die Spitze des zweiten Socken begann und das gezählte irgendwie merkwürdig verschieden war.
Also: alles zurück auf Ferienbeginn und wir versuchen es noch mal.
Jetzt sind sie fertig, ein Paar Monkeys für schmale Füße und Größe 38, gestrickt aus einem gut gelagerten Garn von handgefärbt.com mit Namen "Krabbenschwarm". Ich finde sie feurig-schön und abgesehen vom Zählfehler hat das Muster auch zum wiederholten Mal einfach wie Strickspaß gebracht.




19.4.14

Fertig

mit Game of Thrones. Die Regenzeit heute har genau gereicht für die letzten drei Episoden.
Jetzt kommt auch die Sonne wieder und strahlt durch die Wolkenlücken.  
Der Hefezopf (in diesem Jahr mit Marzipan) duftet aus dem Ofen.
Die Osternester sind gefüllt und das Elternnest vor dem Besten Ehemann versteckt, der sonst nicht warten kann.

Eingekauft wurde für alle Eventualitäten - es ist in diesem Jahr ein wenig unklar, wer wann da sein wird, ob und wie gekocht werden wird und vor allem wie viel.

Wir lassen das mal auf uns zukommen.



16.4.14

Keine Zeit

zum Bloggen.
Ich muss Staffel drei von Game of Thrones schaun...

10.4.14

Versponnen

Das Wochenende in Kochel war sehr ergiebig.

Ich habe dort den Rest meines Tency-BFL zart und dünn und links herum gesponnen. So hatte ich drei Spulen zum Zwirnen des geplanten Sockengarns fertig - 2x Z-Richtung, 1x S-Richtung. Laut Sarah Andersons Testreihe (Spinners book of yarn design) ergibt das dann in S-Richtung gezwirnt ein sehr stabiles Sockengarn.
Mein Zwirnergebnis sah so aus:


Total kräuselig und zusammengeschnurrt - wie ein Bouclé-Garn. Viel zu viel Drall. Und der auch noch unregelmäßig verteilt. Ich hätte mal besser nur eine Zwirnprobe gemacht statt gleich die gesamten 200g zu zwirnen. Weil ja jetzt Z und S zusammengezwirnt wurden, war ich mir echt unsicher, ob ein "gegenzwirnen" erfolgreich sein wird, aber es war schlicht die einzige Möglichkeit, das Garn irgendwie zu retten. 
Ergebnis:



Besser - im Großen und Ganzen. Es gibt jetzt einige recht lose Stellen - was mir als Liebhaberin eher festen Zwirns nicht so gefällt. Aber immerhin sieht es jetzt verstrickbar aus. Ob es allerdings tatsächlich ein haltbares Sockengarn ist? Zu allem Überfluss ist es trotz drei wirklich sehr dünnen Fäden insgesamt dicker als Sockengarn und hat auch eine wirklich kurze Lauflänge von nur knapp 300 Metern auf 100g.

Fazit: ich bin enttäuscht. Die Mischung BFL-Tencel ließ sich wirklich super spinnen, ergab einen festen Faden mit wunderbarem Glanz. Die Zwirnart hat davon viel zunichte gemacht. Ich muss dem "Fehler" noch auf die Spur kommen. Aber der nächste Versuch startet mit kleinen Mengen.

Freudvoller war das Verspinnen der ersten Rolags und Batts:


Aus einem kunterbunten wilden Batt


Aus den Rolags - eine Frühlingswiese

Beides nur Kleinstmengen, aber wunderbar weich und eine echte Spinnfreude. 

Und endlich verpaart - Aquarius in Babyalpaka und Kamel mit Aquarius in Maulbeerseide.



Hier stimmt alles: herrliche Farben, wunderbar weich. 




9.4.14

Ende März und Anfang April

Der März endete mit einem grandiosen Wochenende in Kochel mit ebenfalls wollsüchtigen Freundinnen. Es war die gelungene Mischung aus schönem Wetter einem Balkon, gutem Essen, noch besseren Gesprächen, reichlich Spaß und Lachen - und dabei immer einen Faden zwischen den Fingern. Ich habe hauptsächlich gesponnen und nur ein wenig gestrickt.
Eine Wiederholung haben wir schon beschlossen, gleiches Quartier, größere Wohnung. Und die Frage ist nur noch, ob wir wirklich ein Jahr warten sollen...

Der April verwöhnte uns in der ersten Woche noch einmal mit reichlich Sonne und Wärme. Ich musste gefühlt gar nicht so viel arbeiten - eigentlich nur ein zusätzlich freier Nachmittag - und war viel draußen. Ich habe meine Stadtfahrten wieder aufgenommen. Das Rad gab rätselhafte Schleifgeräusche von sich und ich konnte den Entstehungsort einfach nicht finden. Am Wochenende dann löste sich das Rätsel, weil das Teil offenbar noch mehr Schaden nahm und begann zu klappern: es ist die Scheibe, die verhindern soll, dass das ganze Kettenfett auf Speichen und Nabe spritzt. Die Halterung ist gebrochen und jetzt bewegt die Scheibe sich munter mit. Also kurze Radfahr-Pause, bis das repariert ist.

Entscheidungsprozesse dauern bei uns manchmal etwas länger, zumal wenn sie mit hohen Investitionen verbunden sind. Die Dachisolierung war da eher eine Ausnahme.
Schon im Spätsommer haben wir Angebote für eine neue Heizung eingeholt. Die alte ist  mittlerweile ca. 28 Jahre alt und ich zittere jeden Winter, dass sie bitte noch grad am kältesten Tag endgültig versagt. Sie lief und lief, einigermaßen regelmäßig gewartet und mit einem einmaligen Austausch von Steuerung und Pumpe eigentlich störungsfrei. Trotzdem - sie ist alt, seufzt und stöhnt und verbraucht unzeitgemäß viel Energie.
Kombination mit Solartechnik und Holzofen mit Wassertasche wurden durchdacht, geprüft und durchgerechnet - und dann doch beiseite gelegt. Kosten und Nutzen stehen in ausgesprochen schlechtem Verhältnis und eigentlich knabbern wir schon an der Investition für die Heizung - schade. Ich hätte mir ein Stück weniger Abhängigkeit von einer Heizquelle gewünscht und träumte schon von dem gemütlichen Ofen.
Dann wurde es Winter, die Heizung war noch nicht bestellt und es dauerte mit unserer Entscheidung bis Anfang April. Aber jetzt ist klar, was es wird und wer es macht - gestern war der Energieberater da, der Antrag auf Zuschuss ist eingereicht. und wenn alles gut geht wird Anfang Mai umgerüstet.

Der Jüngste Sohn rüstet sich allmählich fürs Abitur. Die letzte Klausur ist geschrieben (gestern), bisher sieht es aus, als hätte er alle Hürden geschafft, die eine Zulassung zu den Prüfungen verhindern könnten. Ein bisschen Coaching gibt es noch in Deutsch, für Mathe und Englisch fühlt er sich schon ganz gut gewappnet. Erdkunde will noch gelernt werden.
Ich bin inzwischen ganz zuversichtlich, dass er alles bestehen wird.






25.3.14

Kardieren

Der Beste Ehemann hat beim Kardieren und Färben seine kleine Kamera mitlaufen lassen - und so sieht das dann aus (Zeitraffer):



23.3.14

Kurzmeldungen


  • Kälte und Schneeregen sind zurück - hoffentlich nur ein Zwischenspiel
  • die Woche war noch fast eine Urlaubswoche
  • Montag mit Kurs, aber ohne Bibliothek  - sehr entspannt. Wiedersehen nach drei Wochen mit den "großen" Kindern der Gruppe und mich total daran gefreut, wie sehr die jetzt schon miteinander spielen und wie intensiv die Zwillingsmädchen das Klettergerüst erforscht und gegen Ende beherrscht haben. Spannende Interaktionen zwischen den Kindern und auch zwischen Eltern und Kindern.
  • Dienstag Team. Und mit meiner Mama ein paar Dinge erledigen. Irgendwie frühjahrsmüde und erschöpft. Reisetasche gepackt für die
  • Fahrt nach Freiburg mit drei Kolleginnen zu einer Tagung, Thema Fortbildungen Kinder unter Drei. 
  • Die gemietete Ferienwohnung riecht zwar ein bisschen feucht, ist aber sehr schön, hell, großzügig, gepflegt und mitten in der Stadt. Die Tagung ist interessant und super organisiert, die Stimmung gut und überraschenderweise gibt es quasi Vollverpflegung, die ausgezeichnet ist. Am Donnerstag haben wir schon ab 16.00 Uhr frei, genießen Sonne auf unserem Balkon und bummeln durch Freiburg. Alles ist schon grün und blüht - mindestens zwei Wochen weiter als bei uns. Auch Zecken gibt es schon, eine hat sich an meinem Oberarm festgesaugt und ist so mit nach Hause gereist - auf dieses Souvenir hörte ich gern verzichtet....
  • Freitag Heimfahrt am Bodensee entlang. Überlingen lädt zu einer ausgiebigen Rast an der Uferpromenade. Intensive Gespräche - wir arbeiten inspiriert am nächsten Fortbildungswochenende. Am liebsten würden wir  noch eine Nacht bleiben - es ist so schön hier am See! 
  • Samstag - der Babypflege-Kurs fällt aus wegen geringer Teilnehmerzahl. Aber ein Ehepaar bucht Einzelstunden - also am Nachmittag arbeiten. Das macht richtig Spaß, weil ich so ganz individuell arbeiten kann und genau das besprechen, was die beiden beschäftigt. Am Abend nachgereichter St.-Patricks-Day bei Nachbarns mit der Whiskey-Sammlung. Ich trinke ja eigentlich keinen Whiskey, schmeckt mir nicht - aber dort gibt es immer die eine oder andere Sorte, die für mich mild genug ist. Begleitet wurde der Whiskey von Irish Stew und Trifle. Schön, all die Nachbarn wieder zu sehen und die Neuigkeiten des Winters auszutauschen.
  • Sonntag: Frühstück mit Freunden. Mittagspause. Ein bisschen Arbeiten - nächste Woche ist wieder Alltag. Und jetzt gleich noch zum SchwieVa - er hat heute Geburtstag und sich gewünscht, dass wir zusammen indisch essen. Das ist schon bestellt, wir holen es ab und bringen es ins Altenheim. Dort gibt es in jeder Etage mehrere Gemeinschaftsbereiche, die einigermaßen gemütlich sind und ausreichend Platz für die große Familie bieten. 
  • Und sonst: die Freundin des Mittleren Sohns hat die Extra-Aufnahmeprüfung bestanden und studiert ab sofort am selben Studienort. Und ein Zimmer hat sie auch schon gefunden. Der Jüngste Sohn hat in der letzen Deutschklausur genug Punkte abgeräumt - die Zulassung zum Abi scheint sicher. Immerhin.

14.3.14

Auch so

kann das Umland sein - still und leer und weiter Blick - heute leider ohne Berge, wegen Dunst.

Eigentlich grad mal ein Spaziergang mit nur wenigen Höhenmetern - nicht wirklich ein Belastungstest für Frau Knie. Dachte ich. Aber leider meutern jetzt sogar Beide - Herr und Frau Knie sozusagen. So war das nicht gedacht... Diesen Teil von Ü50 finde ich eindeutig blöd!





Am Spätnachmittag - damit es noch ein  bisschen sonnig ist - dann angrillen im Garten. Stockbrot über der Restglut...





9.3.14

Lieblingsorte

So frühlingshaftes Wetter - also ein Ausflug mit dem Fahrrad. Nicht so weit, erst mal wieder langsam "einradeln" und mal schaun, was Frau Knie so sagt. Rausfahren am Wochenende bei so einem Wetter ist immer eine schlechte Idee - da sind auch alles anderen Städter unterwegs. In der Stadt natürlich auch. Trotzdem wählten wir ein städtisches Ziel, das Schloss, das nur knapp zwölf km entfernt liegt und dessen Park so groß ist, dass er größere Menschenmengen gut bewältigt.

Jedesmal wenn ich dort bin, beschließe ich wieder, diesen Park öfter aufzusuchen - leicht zu erreichen und einfach wunderschön. Fahrrad am Eingang parken und einfach ein wenige herumspazieren - diesmal wolltet der Beste Ehemann die Badenburg besuchen - aber die öffnet dann doch erst im April. Die Bänke davor sind einladend und blicken über den See, aber etwas schattig-windig. Kein langer Aufenthalt - das Buch blieb in der Tasche.







Gelb

Schon so lange wollte ich mal mit Naturfarben färben. Dafür brauchts dann doch mal einen Kochtopf nur fürs Färben, denn die Wolle will im Farbsud geköchelt werden. Und ein paar freie Tage.

Erster Versuch - mit Zwiebelschalen. Schon seit Januar gesammelt waren es so zwischen 40 und 50g. Die habe ich erst mal ausgekocht, die ausgekochten Schalen dann in ein Sackerl gesammelt und so wieder mit in den Topf gehängt. Dann erst mal einen Kammzug und Sockengarn mit hineingegeben und alles bei 80-90 Grad eine Stunde köcheln lassen. Die Brühe war braun - die Wolle schön gelb. Also gleich noch mal Kammzug mit hinein - wieder eine Stunde köcheln - helleres Gelb, wie erwartet. Aber ziemlich satte Farben - ich bin begeistert. Die Sockenwolle war nicht vorgebeizt, die Kammzüge lagen vorher in Kaltbeize.

ganz rechts die Sockenwolle, in der Mitte Merino Märchenwolle, links ebenfalls Merino.

Zweiter Versuch mit Farbextrakt von Nemo ignorant - dort hatte ich mir schon letztes Jahr ein Probepäckchen bestellt. Ich blieb gleich mal beim Gelb - eigentlich gar nicht so meine Farbe, aber die hellste, die ich dann mit blau und grün überfärben will/kann.  Also Rhamnus - Kreuzdornbeere. Auch das ergab sattes leuchtendes Gelb.

ganz rechts erster Zug auf BFL/Bambus; in der Mitte zweiter Zug auf Merino und einem Lacegarn Merino/Seide; links dritter Zug auf Merino (und auf BFL Bambus, hier nicht zu sehen).

Morgen also weitere Experimente mit Blauholz und Chlorophyll.

4.3.14

Große Socken

für den Mittleren Sohn. In bunt und aus vielen Resten.




2.3.14

Freie Tage

Was für eine schöne Perspektive, nach zwei wirklich vollen und anstrengenden Wochen, die inklusive Wochenende belegt waren - der Ausblick auf eine ganze Reihe mehr oder weniger freier Tage.

Ich merke, wie mir beim Planen, was ich da alles tun will, die Zeit schon wieder zwischen den Fingern zerrinnt. Und trotzdem gönne ich mir heute einen Tag völlig ohne Pläne und ohne Pflichten. Naja, einen Abwasch musste ich machen, denn der Beste Ehemann hat fein gekocht (wir haben da Arbeitsteilung, wer kocht muss nicht abwaschen...).
Gleich gehe ich ans Spinnrad, das restliche trübe Tageslicht nutzen. Die kunterbunten riesigen Socken für den mittleren Sohn sind fertig gestrickt und mal sehen, welches Strickwerk mich später an die Nadeln lockt.
Und zwischendurch werfe ich mal einen Blick in mein zukünftiges Zimmer und befreie schon mal die Wände von Postern und Bildern...

18.2.14

Worte haben auch Gefühle



Einfach schön - gefunden über isabo

16.2.14

Gestrickt

Hermiones Everyday-Socks aus einem gut abgelagerten Strang Wolle von handgefaerbt.com namens "Buckelwal". Vor langer Zeit schon gewickelt und mehrfach angestrickt - irgendwie wars immer blöd, das Muster verschwand und glatt rechts sah auch nach nichts aus. Aber Hermione hat gezaubert - und so fand diese Kombination aus Wolle und Muster mein Gefallen. Die Socken wandern in die Kiste.


Auch diese Jahr beteilige ich mich an einer Gruppe bei ravelry, die jeden Monat ein Projekt aus einer Zeitschrift oder einem Buch der eigenen Strickbibliothek anschlägt/fertig stellt. Ich hab mich im Februar für ein ganz schnelles Mini-Projekt entschieden - ein Paar Baby-Söckchen mit kleinem Muster aus einer Burda spezial von 1995. Einfach, schnell, niedlich. Ebenfalls für die Sockenkiste (das nächste Baby kommt bestimmt....)


15.2.14

Frühling?

Darf ich dem schon trauen? Der Wärme, dem Vogelgezwitscher, dem blühenden Haselstrauch und den Niesanfällen, den draußen spielenden Kindern (wie haben die sich verändert in den Monaten im Haus)?

Auf jeden Fall genieße ich heute einen Draußen-Tag. Ums Haus herum, denn alle anderen Menschen sind im Umkreis der großen Stadt unterwegs, stehen im Stau und treten sich dann auf die Füße. Da mache ich doch lieber einen Spaziergang übers Feld hinterm Haus und sitze im Garten auf der Bank. Die Wäsche hängt in der Sonne, im Haus darf alles liegenbleiben bis dunkel und kühl wird.

Es darf so bleiben.

Die Freundin

die nicht mehr spinnt trennt sich von - fast - allen Vorräten. Und das sind viele und ganz Außergewöhnliches war dabei.
Mein Keller ist ja auch schon voll und ich habe mittlerweile so viel Spinnstoff, dass ich tatsächlich einigermaßen sparsam ausgewählt habe.

Ein paar von ihr gefärbte Schätze sind bei mir eingezogen, Seiden-Hankies, etwas Kaschmir zum ausprobieren, ein herrlicher Kammzug Cormo und ein bisschen Material zum Einkardieren. Ich war wirklich bescheiden...









12.2.14

Träume und Pläne

Der Mittlere Sohn studiert außerhalb - und das wird wohl auch so bleiben, entgegen ersten Plänen einer Rückkehr in die große Stadt. Er bewohnt hier zwei Zimmer, von denen er aber realistisch betrachtet an den Wochenenden, die er hier verbringt, nur eines nutzt.
Sprich: er bewohnt eigentlich nur noch ein Zimmer.
Das andere beherbergt sein Sofa (weil er ja eine bereits möblierte Studentenbude hat), den hier verbliebenen E-Bass und allerlei Krimskrams. Das Zimmer ist etwas grün, zu einem Drittel ungefähr.

Dieses Zimmer ist also quasi frei. Das mit dem Drittel-Grün lässt sich leicht ändern, der Krimskrams lässt sich woanders verstauen, der E-Bass kann in den Keller zum Schlagzeug - nur das Sofa muss eine Zeitlang noch einen Gastplatz behalten.

Aber dann - könnte das mein Zimmer werden. Der Beste Ehemann erhebt ebenfalls leise Ansprüche, ein bisschen Überzeugungsarbeit muss also noch geleistet werden, damit mein Traum eines eigenen Zimmers wahr werden kann. Ein Lesezimmer, Strickzimmer, Spinnzimmer. Ein Rückzugsraum. Gestaltet ganz nach meinen Vorlieben, ohne auf jemanden Rücksicht nehmen zu müssen. Der kleine ererbte Schreibtisch könnte aus der Garage umziehen und ein schönes Zuhause finden. Hach!
Im Kopf überlege ich schon, wie dieses schlauchige Zimmer gemütlich werden könnte. In Gedanken suche ich nach Sessel und einem Sofa, das sich leicht zum Schlafen umklappen lässt. Bastle mir eine Arbeitsfläche, an der auch genug Platz zum Nähen ist. Streiche eine Wand vielleicht dunkelrot.

Und Anfang März habe ich ein paar Tage frei - das würde doch richtig gut passen für eine Umräum-Aktion.




10.2.14

Blau

Weil der Zeh ganz blau ist mach ich heut Nachmittag blau.
Am Spiel- und Kletterbrett bin ich heute hängen geblieben und dann ausgerutscht und spektakulär gefallen. Bei der ersten Überprüfung, ob noch alle Knochen an ihrem angestammten Platz sind (ja) bekam das zickige Knie viel Aufmerksamkeit - alles wie vorher. Die Zehen übersah (oder überspürte) ich zunächst. Aber schon währen des Kurses machte der rechte Zeigezeh mit heftigem Pochen auf sich aufmerksam und als ich am Ende der Stunde mal den Socken auszog präsentierte er sich bereits in herrlichstem Blau-Lila.
Ich glaube gebrochen ist er nicht, auch wenn der Heimweg in Schuhen ausgesprochen unangenehm war. Die Schwellung ist mäßig und der Schmerz bei hochgelegtem Fuß erträglich. Also bekommt der Zeh jetzt erst mal reichlich Kühlung, später einen Salbenverband und innerlich ein wenig Arnika.
Derweil lese ich mein Buch fertig und stricke an Hermione's Everyday Socks.

4.2.14

Purple





Schon im Dezember fertig gesponnen, aber erst im Januar gewickelt und gewaschen. Eine Mischung aus zwei gefärbten Kammzügen von Rad der Zeit und einer Merino/Seiden-Mischung vom Wollschaf. Es sind immerhin ca. 1200 Meter geworden (235g). Noch unentschlossen, was daraus werden wird - ein Lace-Schal, aber welcher?

Angee





Muster von Cookie A. aus ihrem Buch Sock Innovation. 
Garn aus dem Vorrat, Schachenmayr Regia nomotta uni solid. Selbst mit der großzügigen Wollspende wurde es am Ende knapp und ich habe für die zweite Spitze ein paar hellere Ringel reingestrickt - sind ja meine Socken.
Wie immer bei Cookie A. - gute Beschreibung und gut ausgearbeiteter Chart, insgesamt eine Freude zu stricken.

Premiere

Zum allerersten Mal selbst Muscheln gekocht - gelungen. Feines Abendessen.


31.1.14

Neue Kammzüge

Tanja hat bei ravelry eine Sammelbestellung bei World of Wool angeboten. Ich habe lang gezögert, bis zum letzten Moment - eigentlich habe ich ja wirklich genug Wolle im Keller liegen. Aber der Reiz, selbst Blends zusammen zu stellen war dann doch zu groß.

Und diese Schönheiten kamen jetzt hier an:


Aquarius - ein fertige Mischung aus Blau- und Grüntönen mit Seide


Pisces - ebenfalls fertige Mischung mit Leinen/Flachs


Mischung aus grauer Merino, Shetland, einwenig blauer und grüner Merino und Milchseide


Mischung aus grauer Merino und Corriedale, weißem Polwarth und schwarzem Bambus.

Ich bin ganz beglückt und habe die beiden unteren Mischungen auch schon ein wenig Probe gesponnen. Beide sind wunderbar weich und ergeben ein Garn das ganz lebendig wirkt. 

Ich bin sehr froh, dass ich diese Gelegenheit genutzt habe.



30.1.14

.

Was wir Liebe nennen, ist anfangs nur ein Zittern. Ein Schauer, den wir kaum bemerken, der uns nicht frieren lässt, aber daran erinnert, beizeiten nach etwas zu suchen, das uns wärmt. Irgendetwas gerät aus der Ruhe, ein winziges Teilchen nur, wie man es vom Schütteln alter Uhren kennt. Zwischen den Schulterblättern löst es sich und treibt, weil es leichter ist als wir, langsam den Nacken hinauf.
Endlich gerät es in ein kleines Organ, das wir Hippocampus nennen, weil es aussieht wie ein Pferd. Oder wie eine Mischung aus Pferd und Monster. Hier entsteht die Erinnerung. Immerfort bilden sich neue Nerven, und auf einmal glauben wir, den anderen längst zu kennen. Schon immer, so vertraut fühlt er sich an. Wir verlieben uns in das, was uns ähnelt.
Dann erst kommt alles andere, der Rausch, die Aufregung, das Glück. Auf einmal ist kein Hunger mehr, kein Schmerz und kein Schlaf. Was wir Liebe nennen, lässt alle auf uns los: Dopamin, Endorphin, Adrenalin. Wir atmen, wir schwitzen. Wir dampfen Lockstoffe aus. Die Alten glaubten an einen Pfeil im Herzen, und man bekommt ihn nicht wieder heraus.
Was wir Liebe nennen, ist zu viel und zu wenig. Es ist Mangel und Fülle, Ungenügen und Überfluss, auch wenn die Sehnsucht beim besten Willen nicht weiß, woran hier Überfluss bestehen soll, außer an der Liebe selbst. Nur was uns fehlt, wissen wir immer.

Jo Lendle: Was wir Liebe nennen. dva, 2013.
 


Vielen Dank!

Ravelry und seine Mitglieder - einfach toll. Ganz schnell hat sich Sabine gemeldet und schickt mir die fehlenden Meter Garn zu.

Toll, toll - ganz vielen Dank!
Gute Aussichten, dass die Socken bald fertig sind.

25.1.14

Planlos

Die Wolle für die Angee-Socken von Cookie A. war schon angebrochen. Ich war mir sicher, sie würde noch für ein Paar Socken reichen und habe sie nicht gewogen. Allerdings fühlte sich der Rest nach Fertigstellung der ersten Socke doch recht wenig an.
Und sieh da - die fertige Socke wiegt 39g, der verbleibende Rest Wolle 29g. Fehlen - einfache Rechnung - 10g.
Natürlich lagert das Garn schon lange in meinem Keller, die Farbe ist "discontinued" und nicht mehr erhältlich, grad nicht bei ebay eingestellt.
Ich hab bei ravelry eine Suchanfrage eingestellt, vielleicht habe ich ja Glück. Und falls eine Mitleserin zufällig noch genau diese Wolle hat - bitte gerne danke eine Nachricht an mich!
Regia color uni solid Farbe 1079 (Apricot oder helles Orange).


22.1.14

Verstricktes und Versponnenes

Schon vor Weihnachten habe ich drei Mützen gestrickt - für jede Sohn-Freundin eine - blau, lila, grau, immer dasselbe Modell - Molly (ein bisschen nach unten scrollen). Das Modell ist super einfach zu stricken und sehr wirkungsvoll - wenig Aufwand, große Wirkung. Foto gibts nur ein unscharfes der grauen Mütze. aber ich werde sie für mich auch noch einmal stricken und dann schaffe ich bestimmt auch ein besseres Bild.


Ich habe grad zahllose angefangen Projekte in meiner Strickbox im Regal. Aber hauptsächlich stricke ich am Zopfschal. Der zog sich in die Länge, nicht nur wegen seiner Länge sonder auch wegen des Materials. Den Anfang machte Lang Yarns Donegal - doppelt genommen. Viel zu rustikal und zu dick. Zweiter Versuch eine Kombination aus Donegal und Sockenwolle - immer noch viel zu stabil. Dem Schal fehlte jede Leichtigkeit und etwas Fluff. Beide Male hatte ich natürlich ein ordentliches Stück gestrickt, um das beurteilen zu können. 
Einigermaßen geglückt ist der Versuch einer Kombination der Donegal mit Isager Alpaka 1. Noch ein paar Reihen, dann bin ich fertig und hoffe, der Schal gewinnt nach dem Waschen noch ein wenig an Geschmeidigkeit dazu. Zu Fotografieren ist da irgendwie nichts - wie drapiert ihr einen langen Schal in der Entstehung? Es gibt ein Foto des ersten Versuchs, so ist immerhin das Muster zu sehen:


Zweites aktuell in-Arbeit-Projekt sind Socken, wieder einmal nach einer Anleitung von Cookie A. aus ihrem Buch Sock Innovation. Nicht kompliziert, aber der Chart ist zumindest mir zu lang um ihn auswendig zu merken. Beabsichtigte Fertigstellung bis Ende Januar.


Beim Spinnen gab es - teilweise kniebedingt - lange Pausen. Das letzte Garn, das ich gezwirnt habe in 2013 waren wieder die Reste auf den Spulen. und diesmal sieht es so aus und ist noch nicht verarbeitet. Vielleicht wird eine gefilzte Tasche fürs iPad draus.


Dann habe ich mich an die Milchseide gewagt und ein bisschen gebraucht, bis ich den richtigen Umgang damit gefunden habe. Letztendlich habe ich es from the fold (also aus der Falte) gesponnen, das ging dann auch ganz gut. Das Garn ist wunderschön, hat einen ganz sanften Schimmer und eine leuchtende Farbe. Es ist noch allein auf der Spule, weil ich ganz unschlüssig bin wie ich es verzwirne. Für einen Single hat es zu viel Drall - schade.


Und dann habe ich einen Versuch gewagt, einen gesponnen Faden mit einem fertig gekauften Garn zu verzwirnen. Was beim spinnen nach mächtigem Überdrall aussah, hat sich nach dem Waschen wunderbar entspannt. Allerdings ist der gesponnene Faden so dünn, dass er im Flausch der Alpaka fast verschwindet...


Aktuell auf der Spule BFL mit Tencel, mal wieder eine Färbung von melinoliesl (bei der ich im November erfolgreich eingekauft habe :-)). Ich spinne dünn dünn dünn, denn ich will dreifädig zwirnen und mir zum ersten Mal Socken aus selbst gesponnener Wolle stricken.


Während ich euch hier schreibe wärmt mein Essen auf dem Herd und duftet immer besser - ich freu mich heute auf die Reste des gestern gekochten Rosenkohls nach diesem Rezept - sehr fein!

Und draußen verschwindet die Sonne zunehmend hinter dicken grauen Wolken, also werde ich jetzt ganz schnell aufbrechen, damit ich mit meinem Rad noch vor dem Regen in der Bibliothek ankomme.







15.1.14

Versunken

in Arbeit und der Vorbereitung für das nächste Modul der Weiterbildung. Diesmal werde ich einen großen Part übernehmen und entsprechend intensiv habe ich zu tun.
Es wäre vielleicht klug gewesen, die Tage zwischen den Feiertagen dafür zu nutzen.
Es war aber auf jeden Fall klug, einfach mal nur so in den Tag hinein zu leben, denn ich habe mich wirklich endlich ein bisschen erholt und bin am 7. Januar mal nicht schon mit dem Gefühl von Erschöpfung in die Arbeit aufgebrochen.

Also schufte ich jetzt eben ein bisschen mehr und unter Druck geht auch - angespannt-konzentriert und mit dem Mut zu der einen oder anderen Lücke. Also lese ich grade ganz viel über Entwicklung der Sprache, Emotionen, Kognition in den ersten drei Lebensjahren, lerne Lieder und Fingerspiele wieder oder neu auswendig, entdecke immer wieder was Neues, das ich mir verkneife (zu wenig Zeit!) und habe sogar gelernt wenigstens ein bisschen mit Powerpoint umzugehen. Dürftige Kenntnisse, aber es reicht, um ein paar Folien zu erstellen.

Weil der Kopf eh schon so beschäftigt ist habe ich nebenher zwei wirklich simple und in einem Fall auch noch schlecht konstruierte Jugendromane gelesen (keine Empfehlung, aber die lagen grad so rum), in den Denkpausen gesponnen und beim Lesen an simplen Socken gestrickt.

Der Beste Ehemann hat es geschafft, den Foto wieder zum Auslösen zu bringen, so dass ich demnächst auch wieder ein paar Bilder liefern kann, am Sonntag vielleicht, wenn ich wieder auftauche und hoffentlich alles gut geklappt hat.


9.1.14

Was

ich wollte, war wieder regelmäßig schreiben. Hat schon mal vom Start weg nicht geklappt.
Es gäbe zu berichten von Versponnenem, Verstricktem, Gelesenem und Gesehenem.
Die guten Vorsätze...
(Ich wollte ja auch vernünftiger essen, mich mehr bewegen, weniger sinnlos im Internet sein und und und. )

Die Zeit, die Zeit - hab ich irgendwie anders verbraucht und nichts geschrieben. Es wird noch einen kleinen Jahresrückblick geben, wenn ich mit den Vorbereitungen für die Weiterbildung zufriedenstellend voran gekommen bin. Und ein paar Bilder.

Aber weile mir wichtig ist, mache ich Werbung für ein wirklich tolles und ausgesprochen hilfreiches Angebot, das gut finanzielle Unterstützung brauchen kann. Es ist ein Angebot für Frauen, die nach der Geburt in eine psychische Krise geraten, niedrigschwellig und unbürokratisch. Die Beratungsstelle hat sich mit diesem Angebot um den Aspirin-Sozialpreis beworben und hier könnt ihr dafür abstimmen.
Wenn euch das Beratungsangebot überzeugt, dürft ihr es auch gern weiter sagen...

31.12.13

Guten Rutsch!

Die Wäsche ist von der Leine, die Kinder sind aus dem Haus.
Die Mousse au chocolat ist schon fertig und kühlt, der Wein geöffnet.
Alles andere liegt bereit und wartet auf schneiden, braten, kochen.

Wir erwarten überraschend doch Gäste und haben das Menü spontan um einen gang erweitert.


  • Eine Kombination aus Chicorée und Feldsalat mit Krabbencoktail
  • Grießnockerlsuppe
  • Schweine- und Lammrückenfilet im Blätterteig
  • dazu Rosenkohl mit Pinienkernen und Parmesan
  • Mousse au Chocolat
Ich verabschiede mich mit einem Stern - wir sind ja noch nah genug an Weihnachten. Kommt alle gut ins neue Jahr.


29.12.13

Zwischen den Jahren..

wird hier einfach ausgeruht.

Lange schlafen oder mindesten im Schlafo lange auf dem Sofa gammeln.
Stricken, Spinnen, Spielen, Filme schauen, Lesen, Kochen - von allem ein bisschen. Dazwischen draußen die Sonne genießen, wenn sie da ist.
Haushalt auf Sparflamme.
Keine Verpflichtungen - einfach nur Sein.

Ich mag diese Zeit zwischen den Feiertagen.

23.12.13

Suchen

Im Frühjahr habe ich mehrfach Scones gebacken. Das Rezept war einfach und hat super funktioniert, die Scones schmeckten ausgezeichnet.
Fotografiert, im Blog geschrieben - und wo ist jetzt das Rezept? Nicht mehr zu finden, nirgends abgelegt, nicht verlinkt, kein Hinweis - nur die Erinnerung, dass es die auch Ostern gab.

Und die sollten jetzt gebacken werden, als Zugabe zum zu verschenkenden Gelee.
Werd ich also ein Rezept ausprobieren müssen und hoffen, dass es ebenso gut gelingt. Seufz!

Hoffentlich finden wir wenigsten alle gut verräumten Geschenke wieder...

21.12.13

Nicht still

der Advent in diesem Jahr.

Das Haus Strickwerk ist mehr oder weniger ungeschmückt bis zum vierten Adventswochenende gekommen, nur ein magerer Adventskranz und zwei kümmerliche Fenstersterne versuchen Stimmung zu verbreiten. Der Beste Ehemann hatte auch keine Lust auf Illumination.
Geht auch, ist nur nicht so schön.

Gebacken wurde kaum, nur ein paar Basics, und das allerbeste Schokoladenbrot ist auch noch zu trocken geworden.

Wenig Zeit für Rückzug, für Basteln, Vorbereiten, Geheimnissen. Zu viel Arbeit, zu müde und erschöpft. zu viele Pläne, zu volle Tage. Und nächstes Jahr nehme ich mir die Tage vor Weihnachten einfach frei und arbeite nicht wieder bis zum letzten Drücker.

Aber heute, nach viel zu wenig Schlaf (weil gestern lange gefeiert),

  • schon vor der Sonne aufgestanden, 
  • quasi alles eingekauft bis nächsten Samstag, 
  • die Buchgeschenke in der Buchhandlung abgeholt, 
  • vorgekocht und eingefroren, 
  • letzte Geschenke produziert
  • und jetzt noch Zeit für ein paar Faltarbeiten
Von fertig gestrickten Mützen, Stulpen und anderen Dingen gibt es erst mal keine Fotos - die gute alte Nikon löst nicht mehr aus. Ich suche noch nach der Ersatzlösung und muss wohl die kaum genutzte Schnellschuss-Kamera aktivieren...

So stolpern wir also in die letzten Tage vor Weihnachten. Ich nehme es wie es kommt und merke mal wieder, dass es immer auch anders geht, als ich es mir vorgestellt habe.






1.12.13

Monatsbilanz November


  • geradelt - die Rubrik kann fast geschlossen werden. Herzlich wenig, vielleicht so 60 km.
  • gestrickt: ein Paar Socken, eine Mütze fertig gestellt; ganz viel geplant, zwei neue Projekte angeschlagen (und Wolle gekauft!)
  • gesponnen: immer noch die Merino-Seiden-Mischung. Und jetzt zwirne und zwirne ich...
  • gelesen: Traumsammler (wunderbar); Lied von Eis und Feuer Bd.10; Ursi Breidenbach - Bildnis der Fortuna (und dann die Lesung leider verpasst...); wie immer ein wenig Fachliteratur (dabei sehr zu empfehlen für alle, die noch Kleinkinder haben: einmal breifrei bitte)
  • gehört: mit großem Vergnügen: Luft und Liebe, Zorgamazoo
  • gesehen: fack ju goete (banal, politisch unkorrekt, aber lustig)
  • gebacken:  Zimt-Apfelkuchen, Stollen, Lebkuchen - alles hmmm!
  • Urlaub daheim - geringer Erholungswert, weil einfach so viel zum Kümmern und Erledigen war
  • das Knie - von sehr schmerzhaft über plötzlich schmerzfrei zu immer mal wieder kehrendem Schmerz