10.3.12

Ruhig

im Blog - viel los im wirklichen Leben. Also weniger Muße fürs Internet  - und dann ja auch noch der Vorsatz, während der Fastenzeit eh etwas bewusster mit diesem Zeitverbring-Ding umzugehen.
Klappt - ich bin tatsächlich viel weniger im Netz. Und das mehr an Zeit geht in Arbeit  - und auch in Lesen und Spinnen.

Kleine Empfehlung für nette kurze und schnelle Lektüre? Thommie Bayer - Heimweh nach dem Ort, an dem ich bin. Ein Schriftsteller, des Plagiats bezichtigt, gönnt sich eine Auszeit auf dem Land. Dort begegnet ihm eine sprechende Katze und die Vermieterin. Die Dialoge und Gespräche mit beiden helfen, seine Situation und sein Leben ein wenig gerade zu rücken. Ein wenig melancholisch, sehr atmosphärisch und lebendig - ein angenehm leicht zu lesender kleiner Roman, irgendwie anrührend.

Ich stricke recht konsequent an all den alten WIPs herum. Momentan am Trachtenstrumpf für den Ältesten Sohn - ein endlose Geschichte von zu weit, zu eng, wieder zu eng und vielleicht immer noch zu weit. Mehrfaches Auftrennen bereits gestrickter Runden mit Maschenzahlen zwischen 100 und 130 und ein Spiel mit Nadelstärken. Ich hoffe, die jetzt gewählte Kombination wird passen...

Unspektakulärer Beginn...

Vor allem habe ich ausdauernd dünne Fädchen gesponnen - und jetzt ist die BFL-Seide-Mischung von der Zauberwiese fertig versponnen und verzwirnt. Es sind nicht wirklich meine Farben und ich habe keine Ahnung was daraus werden soll oder ob die Wolle weiter wandern darf - das Spinnen hat aber sehr viel Freude gemacht. Die Wolle ist noch auf der Spule und wartet auf Abwickeln und Baden - und ich bin gespannt auf die Lauflänge. Gefühlt ist es über 500 Meter - warten wirs ab...
Beim Verzwirnen sind die eh schon hellen Farben noch mehr miteinander verschwommen - es ist auf jeden Fall eine sehr helle Begegnung mit Meer und Strand.





28.2.12

Schlaffrei

letzte Nacht.
Dunkelgrau und Regen und derzeitige Lektüre und zwei zusätzlich Kurse tragen nicht zur Erheiterung bei.

Blöder Tag...

26.2.12

Sonntags-Geburtstags-Nachhol-Kuchen

Schokoladen-Käsekuchen



Mohn-Zitronen-Muffins





25.2.12

Samstag

Tulpen - ein Stück Frühling im Zimmer



Ich dagegen rieche nicht nach Frühling sondern intensiv nach Käse - ausgeholfen im Laden. Nach vielen Wochen mal wieder. Und ich kenne immer noch die Käsesorten, allerdings habe ich viele Warennummern für die Waage vergessen und einige Preise sind neu. Ich habe bequem gearbeitet - erst um 10.00 Uhr angefangen und beim Putzen die leichten Jobs übernommen.
Bevor ich jetzt den Käseduft abspüle gehe ich hier gleich noch in die Küche und backe Geburtstagskuchen für den Ältesten Sohn. Denn der hatte schon letzten Sonntag Geburtstag, war aber verreist und deshalb gibt es erst morgen Kuchen. Ich werde neue Rezepte ausprobieren, denn ausdrücklich wird nicht der immerwährende Geburtstags-Gugelhupf gewünscht. Schokokäsekuchen und Mohnmuffins. Und vielleicht dann doch noch einen klitzekleinen Geburtstags-Gugelhupf für die mütterliche Nostalgie.

Dreiundzwanzig! Unglaublich. Wo ist bloß die Zeit hin...


22.2.12

knit-n-sip 2012

Heute war Auspacktag:

 Das Päckchen - so hat es seit Samstag auf dem Regal gewartet

 Erster Eindruck - viele Herzen

 Das war alles drin: Früchte-Tee, Saft-Gummibärchen, Dunkle Schokolade, Notizblock mit Stift, Deko-Schmetterlinge,

 diese "Kleinigkeiten" - das Huhn ist kaum als Huhn zu erkennen auf dem Foto, es ist aber eins. Und das Lesezeichen-Herz mit Glöckchen in der hübsch beklebten Schachtel - ich bewundere die Geduld für solchen Fuzzelkram. 

Wolle von Spinning Martha in schönem warmen Rot - nichts für mein Gesicht, aber an den Füßen wunderbar. Und "La digitessa" von yarnissima, steht schon ganz lang auf meiner Wunschliste.

Vielen vielen Dank an Gaby, die mit dieses schöne Päckchen so liebevoll bepackt hat!

21.2.12

Ab morgen

Fastenzeit.
Auch hier Vorsätze:

Wiederholung der Aktion: keine Süßigkeiten, keine Kekse, kein Kuchen außer Sonntags
Achtsam Essen - sprich langsam Essen, überlegt Essen.
Sparsames Internet.

Fastenkalender von chrismon: Gut Genug. 7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz.

Strickwerke


Babysöckchen für das Neugeborene einer  Bekannten




Socken nach einem Muster von Drops aus einer von Sandra wunderbar lila gefärbten Wolle - das Muster gefällt mir sehr gut, die Anleitung ist eigenwillig. Wie immer habe ich nach eigenem Rezept gestrickt und mehr oder weniger nur den Chart verwendet. Hmm - ein zweites Sockenbrett wäre für solche Socken nützlich..


Dibadu Funnies Spinn-Abo - die Nacht/BFL mit Seide. Dünn gesponnen, zweifach gezwirnt, ca. 450 Meter für knapp 100g.

Und: endlich mal wieder am Lace-Shawl weiter gestrickt. Ich habe schnell wieder in das Bordüren-Muster reingefunden und mich bereits der Ecke genähert - und dann nicht aufgepasst und ausgerechnet die Masche, die den Anschluss zum Mittelteil bildet, fing an zu laufen... O Jammer, Oje - die läuft so leicht einfach weg, das hat mich gleich drei Zacken der Bordüre gekostet! Beim wieder aufnehmen und nachstricken habe ich mich dann doch im Mustersatz verlaufen und eine Zacke zu klein gestrickt. Und das dann natürlich erst im Verlauf der Ecke bemerkt....
Bleibt jetzt so. Vermutlich sehe ich es immer und sonst kaum jemand. Aber wieder Auftrennen ist keine Option. Ich versuche jetzt mal dran zu bleiben.

18.2.12

Am Samstag

nicht wirklich ausgeschlafen. Nach einem wahrhaft leckeren Menü, gemeinsam mit Freunden gekocht, wurde es gestern reichlich spät. Genau genommen war es bereits deutlich heute, als ich ins Bett kam.

Beim morgendlichen Fenster öffnen kommt endlich wieder erträglich temperierte Luft ins Zimmer. Frühstück mit Ei, ohne Zeitung, und dann gleich mit Teetasse ans Spinnrad. Ich will den Kammzug heute fertig spinnen und mit dem Zwirnen beginnen.

Dann ruft die SchwieMu an - sie ist auf Heimaturlaub für einen Tag in ihrer Wohnung - und es geht ihr deutlich besser. Sie kommt zum Mittagessen - also schnell einkaufen und kochen, damit das Essen auch wirklich mittags fertig ist. Hähnchen mit Gemüse in Weinsoße, dazu Reis. Sehr fein. Krapfen zum Nachtisch.

Die Sonne scheint und gleich liegt Frühling in der Luft. Entfach schön, auch dass es jetzt schon wieder so lange hell ist. Ein bisschen Luft schnappen.

Und jetzt aufs Sofa, endlich die Hürde am Shawl nehmen: um die Ecke mit der Bordüre. Dazu ein Hörbuch auf die Ohren, auch um die Geräuschkulisse von oben auszublenden: was von Musik und PS3-Spielen hier unten so ankommt ist lästig.


14.2.12

... gefunden

im Vertiko zwischen den schönen Büchern, die mal im Regal ausgestellt waren und wo es gar nicht hingehört.

Stoßgebet zum heiligen Antonius und intensives Suchen haben geholfen.
Danke für alle Hilfs- Ausleih- und Scan-Angebote!

Nach dem Kochen und Aufräumen dann: Lace-Projekt.

13.2.12

Suchbuch

Victorian Lace Today - hab ichs wieder verliehen und weiß nicht mehr wem? Oder hab ichs irgendwo im Haus verloren?

Jedenfalls kann ich ohne nicht an meinem Large Rectangle weiter stricken, denn meine Kopie ist unvollständig. Jetzt war ich so motiviert....

Also - falls sich das jemand von mir geliehen hat, der hier mitliest - bitte melden.
Und ich geh noch mal suchen.


12.2.12

zwölf von zwölf im Februar

Auch Sonntags beginnt der Tag mit Tee. Aber später als sonst. Heute habe ich recht lang geschlafen für meine Verhältnisse - bis halb neun.


Ein sonniger Tag. Unser Garten liegt aber noch im Schatten auf der Westseite des Hauses. Das bisschen Sonne kommt vom Fenster gegenüber - es spiegelt das Sonnenlicht.


Das Frühstück endet mit Obst - Maracuja und rote Clementine


Aus Sockenwollresten werden kleine Mützen für den Säuglingspflege-Kurs. Sie passen der Puppe ganz genau.


Der älteste Sohn lernt Steuererklärung vom Besten Ehemann.


Dazwischen gabs Mittagessen und schon währen dem Kochen dachte ich dauernd dran, nachher einen vollen Teller mit Rinderraten, Semmelknödel, Karottengemüse und Schwammerl zu fotografieren. Ich habs dann doch vergessen. Also geht es mit der neuen, gestern gestrickten und gespannten, heute fertig getrockneten Mütze weiter. Die wärmt dann auch gleich meine Ohren beim Spaziergang. (Das Gepäck vom Besten Ehemann habe ich auch vergessen zu fotografieren, der ist nämlich nach dem Essen verreist - nach Brixen. Und da ist es viel wärmer als hier...)


Ich war auf der Suche nach Eis bevor alles wegtaut. Das Flüsschen ist viel zu schnell und friert nicht zu, bildet aber an einigen Stellen Grundeis. Allerdings nicht bei uns im Ort.


Am Wehr sprudelt und strudelt es ganz schön  und das Spritzwasser hüllt die Zweige der Bäume in Eis.



Den habe ich noch nie hier gesehen. Und er war auch viel zu schnell für mich - das ist das einzige annähernd scharfe Foto.


Ich war lange draußen. Daheim gabs dann noch mal warmen Tee und eine kleine Spinnsession vor der Terrassentür, bis die Sonne hinter den Häusern verschwand und es dunkel wurde.  Aber es gibt nicht schon wieder ein Spinnfoto.


Ich liebe diese Lampe.


Und dann noch schnell Plätzchen gebacken nach dem Abendessen. Die werden nach dem Abkühlen verpackt und demnächst verschickt.

Mehr zwölf von zwölf wie immer bei Caro...

9.2.12

Fast stimmlos

Blöde Erkältung! Diesmal legt sich der Virus auf meine Stimmbänder und beschert mir Schweigsamkeit. Sprechen tut weh und ist nur heiser möglich. Also sind heute meine Kurse ausgefallen, morgen will ich aber wieder arbeiten - ich hoffe die Stimme macht mit.

Auf dem Spinnrad habe ich inzwischen eine weitere Faser versponnen, diesmal Brasil - keine Ahnung welche Schafrasse das ist, ich habe dazu nichts gefunden. Heraus gekommen ist ein mitteldickes Garn, ganz leicht meliert und ein bisschen rau. Es ist nicht sehr kratzig, aber für mich definitiv zu kratzig für auf der Haut. Mal sehen, was draus wird. Ich habe noch mehrere Faserproben mit jeweils ca. 100g und denke, ich werde die dann zusammen für eine gefilzte Tasche verwenden.



Einen kleinen Teil habe ich mit hellbrauner BFL verzwirnt.


Auf dem Spinnrad ist jetzt die Nacht von dibadu:

Und für Theklas Reich habe ich die Handspindel wieder ans Licht geholt. 

Auf den Nadeln aktuell Socken in lila mit kleinem Zopf. Kein Foto.
Auf den Ohren: Kate Moss - das verlorene Labyrinth
Lesestoff: Eugen Ruge - In Zeiten des abnehmenden Lichts

4.2.12

Sonnentag

 - Migränetag.

Blöd. Weil dann kein Rhythmus-Workshop. Und auch wieder kein Spaziergang im Sonnenlicht.
Sondern wieder ein ruhiger Tag daheim mit sparsamer Hausarbeit, Sofa, Lesen, Stricken, etwas Spinnen und Hörbuch.

Die bunten Socken sind fertig. Ein neues Paar angeschlagen - Zöpfe in lila. Nicht, dass ich Socken bräuchte. Aber die sind alle so schön, dass ich doch immer wieder für mich stricke...

Weil dringendes Verlangen nach Kuchenduft bestand habe ich einen schnellen Butterkuchen nach diesem Rezept gebacken - sehr einfach, sehr schnell (eine halbe Stunde an richtig warmen Ort gehen lassen reicht auch), sehr duftend - und sehr lecker.

(Und der beste Ehemann klatscht mir jetzt - rhythmusgeschult - pausenlos was vor, die Söhne steigen mit ein - sehr hübsch!)

3.2.12

Nicht nur kalt

sondern jetzt auch richtig erkältet - rauher Hals, Husten, Niesen.

Draußen ganz klarer Himmel, Sonne - und beissend kalt, denn auch immer noch windig. Für einen Spaziergang heute nichts für mich.

Aber ich war kurz im Garten, um endlich Multnomah zu fotografieren, der jetzt nicht nur mit Fremdfaden abgekettet sondern auch gespannt ist. Ein einfaches und schnelles Projekt, leicht zu vergrößern bei Bedarf. Das Ergebnis gefällt mir auch, allerdings bin ich mir noch nicht so ganz sicher, ob mir die Farben auch wirklich zu meinem Gesicht gefallen.


Multnomah von Kate Ray
gestrickt aus 112g Wollmeise Marino superwash 
Amazonas und einem winzigen Stück Unglücksrabe
mit Nadeln Nr. 3,25


Aus dem dibadu-Garn entsteht ein Jeck, der erste Socken ist schon fertig.


Und der Winterprinz ist nach seinem Bad wunderbar weich und fluffig geworden. Alle drei Stränge sind jetzt geteilt und zu Kuchen gewickelt, die eine Hälfte geht morgen auf die Reise. Die andere Hälfte bleibt hier und wird - ich weiß noch nicht wie - zusammen in ein Projekt verwandelt.



2.2.12

Heute

noch kälter. Der Wind geht einem durch und durch...
Kratziger Hals und schmerzende Knochen kündigen eine Erkältung an. Nicht gut!

Aber - heute endlich wieder in meiner Stammbibliothek. Wie schön! Auch wenn dort noch ziemlich Baustelle herrscht und alles sehr sehr sehr staubig ist.
Danach noch Kurse - und jetzt sitze ich auf dem Sofa, als hätte jemand den Stecker raus gezogen. Kein Chor mehr heute, sondern warmer Tee mit Honig und Film und Sofa.

Gestern noch gespannt: Multnomah. Jetzt etwa doppelt so groß wie vorher - und die einfarbige Abkettkante fällt gar nicht auf. Trotzdem bin ich mir nicht sicher ob das meine Farben für den Hals sind. Morgen bei Tageslicht prüfen und dann gibt es auch ein Foto.


1.2.12

Mittwoch

Daheim bleiben? Oder noch mal raus in die Kälte und zum Tanzen?

Der Beste Ehemann hat es sich schon gemütlich gemacht und das Weißbier geöffnet, ich ringe noch um Disziplin, habe aber das deutlich Gefühl, dass das Sofa gewinnt.

Ich würde euch gern Fotos zeigen von einem Spaziergang an der Isar - der dann zugunsten einer Suppe ausgefallen ist. Aber den Foto hätte ich dabei gehabt.
Heute ein langer Tag mit vielen kurzen Vorträgen über Bibliothekarisches.
Es war - anstrengend. So gegen 14.00 Uhr massives Mittagstief mit Einschlaf-Tendenzen. Es war alles ein bisschen interessant, manches auch ein bisschen mehr. Trotzdem einfach zu viel trockene Info, zuviel Input ohne Handlungsmöglichkeit, zu wenig Bewegung, zu wenig Abwechslung.
(Schule war irgendwie auch oft so, ich erinnere mich vage...)

Und ich habe mich nicht getraut, das Strickzeug raus zu holen. Ich glaube, dann wäre ich weniger erschöpft.

31.1.12

Dienstag

Ich sitze am Tisch, im Hintergrund läuft Simpsons, der Jüngste Sohn fläzt auf dem Sofa, der Mittlere Sohn in seinem Zimmer auf seinem Bett - und alle haben ihren eigenen Apfel dabei.
Der Beste Ehemann im übrigen auch, aber der ist mit "Ehemaligen" beim Chinesen.

Ich habe für mich auch asiatisch gekocht - richtig viel Gemüse mit wenigen Nudeln, sehr sehr fein. Und  habe jetzt den ganzen Topf leer gegessen (weil der Jüngste Sohn dann lieber Müsli isst...) - hmmm.

Der Tag: heute hatte ich frei.
Also wieder Zeit für ausführliche Zeitungslektüre. Und aus der halben Stunde am Spinnrad wurde eine ganze.
Dann habe ich meinen Strickkram sortiert - Nadelspiele zusammengeordnet und mir mal einen Überblick über vorhandene Größen verschafft. Sockenanleitung, Wolle und Nadelspiel für die SchwieMu zusammengestellt, Wolle für die Fertigstellung des Multnomah gesucht - der Amazonas hat nicht mehr fürs Abketten gereicht.

Woll-Kuchen gewickelt:
Aus Wollmeise Unglücksraben
Dibadu Funnies Cluster 56


und der versponnenen und verzwirnten Eisprinzessin und ihrer Vermählung mit dem Winterprinzen




Dann habe ich festgestellt, dass die wunderschöne Marlene-Socke nicht über meinen Fuß passt! Um die Ferse rum ist es einfach zu eng. Enttäuschung! Trotzdem - sie werden einfach so fertig gestrickt. Dabei überlege ich, wem ich sie gerne schenken würde - oder sie werden vertauscht. Das Stricken macht einfach riesig Spaß, aber die ewig verschränkten Maschen kosten schon ein bisschen Mühe und ich will nicht den ganzen Socken wieder auftrennen. Irgendjemand freut sich bestimmt darüber.

Im großen Tauschpaket fertig getauscht und alles wieder eingepackt.
Einen Wollverkauf versandfertig gemacht, Buch ebenfalls.

Gesponnen, gesponnen gesponnen - und jetzt ist der Winterprinz auch fertig verzwirnt und wässert gerade.

Irgendwann zwischendrin eine Runde flott spazieren gegangen und trotzdem gefroren - ich war einfach immer noch zu dünn angezogen.

Zwei Radio-Tatort gehört.
Ein bisschen im "Friedhof in Prag" gelesen.
Eine Sendung über Pränataldiagnostik angeschaut (3sat nano extra). Nachdenklich, sehr nachdenklich danach. Und ein wenig  - empört? wütend? entsetzt? Traurig auf jeden Fall. 
Ich weiß, ein schwieriges Thema, mit vielen vielen Aspekten. Es geht mir auch nicht darum, eine Einstellung oder Handlung zu verurteilen. Es ist einfach meine ganz persönliche Vorstellung von Leben, die da ins Wanken gerät.
Es wird nicht einfacher, wenn die Tests immer einfacher werden und dann auch immer selbstverständlicher angewendet werden. 


30.1.12

Montag - Tagebuch

Ungewöhnlich früh und vor dem Wecker aufgewacht.
Mal wieder etwas intensiver Zeitung gelesen. Und trotzdem noch ein wenig Zeit am Spinnrad.

Der Beste Ehemann fährt mich in die Stadt - wie angenehm.

Im zweiten Kurs ist ein Hospitantin da - entweder habe ich es vergessen oder sie war nicht erneut angekündigt (den Termin vor zwei Wochen hatte sie wegen Krankheit abgesagt). Macht aber fast nichts. Denn meine Verabredung habe ich zum Glück mit Zeitpuffer geplant und kam dort trotz Nachgespräch mit der Hospitantin knapp rechtzeitig an.

So ein nettes und gemütliches Café direkt ums Eck der Bibliothek in der ich während der Schließungszeit meiner StammBiB gearbeitet habe! Schade, dass ich es erst jetzt entdeckt habe. Das Stück "Death by chocolate" war riesig und kaum zu bewältigen. Wie gut, dass ich vorher nichts gegessen hatte.

Nach Hause mit U-Bahn und Bus und Radio-Tatort auf den Ohren. Ankommen im fast leeren und stillen Haus. Jetzt aber grade mit Schlagzeug üben und Singen beschallt. Ich strick ein bisschen an Marlene


und zähle die Schlingen der versponnenen und verzwirnten Eisprinzessin und der Vermählung mit dem Prinzen. Kein Bild, weil viel zu dunkel. Aber ich bin ganz zufrieden mit dem Spinnergebnis, ausgewogenes und relativ weiches Garn, Lauflänge bei beiden ca. 300m/100g.

Abendessen: kalt. Brotzeit heißt das bei uns. Für meinen Gemüsehunger und den Jüngsten Sohn mit Salat.

Es ist kalt und grau hier - eigentlich Wetter zum daheim bleiben. Aber ich muss dann noch mal raus zum Chor.




24.1.12

Strickwerk

Ein Paar Pulswärmer. Gestrickt aus BFL/Seacell, gesponnen auf der Anna - mit Eindeutig zu viel Drall. Mit dem Willen, richtig körnig zu zwirnen habe ich es einfach zu gut gemeint und dem Garn so viel Zwirn verpasst, dass es sich auch nach Waschen und Färben und heftigem Schlagen und Schütteln immer noch stark kräuselte - es wollte sich einfach nicht entspannen. Dem starken Zwirn entsprechend ist es auch richtig dicht - LL ca. 150m auf knapp 100g bei einer Fadenstärke zwischen 6-fachSockenwolle und DK. Von Flausch oder Weichheit kann keine Rede sein. Für um den Hals zu wenig, für eine Mütze die falschen Farben - aber Pulswärmer kann ich grad eh gut brauchen. Voilà - nicht gerade weich, aber richtig warm. Mit dem Muster der Cable Twist Socke - eine in jeder zweiten Reihe nach links wandernde Masche, Rapport über 7 Maschen. Nach oben hin übergehend in einfaches Rippenmuster. Eigentlich wollte ich spiegelverkehrt stricken - aber den zweiten habe ich dann irgendwann in der Nacht angeschlagen und erst wieder daran gedacht, als er fast fertig war. Also zwei identische Pulswärmer mit einem Gewicht von 73g.


Und dann gleich angeschlagen aus eine alten Wollmeisen-Schatz: Multnomah. Inzwischen bin ich ziemlich am Ende des nicht mehr ganz vollständigen Knäuels und bei der 7. Wiederholung des Feather-and-Fan-Musters. 

Das flutscht grad. Gutes Hörbuch (Tribute von Panem) und spannende DVD (24 hours) zwingen mich aufs Sofa mit Stricknadeln oder ans Spinnrad....

21.1.12

Winter-Wunder-Welt

für kurze Zeit bei uns. Gestern Abend begann es zu schneien und innerhalb kürzester Zeit verbargen mindestens fünf Zentimeter nasser schwerer Schnee alles unter einer dicken weißen Haube. Auf dem Heimweg vom Stricktreff kam ich aus der U-Bahn in eine stille weiße Welt, durfte mein Auto ausgraben und dann im Schleichtempo über tief verschneite und noch nicht geräumte Straßen heimfahren.
Alles wie verzaubert.

Auch wenn ich lauthals verkündet habe, ich bräuchte keinen Schnee mehr - diese Wunderwelt nimmt mich immer wieder gefangen. Kindheitsgefühle, Märchen - ach ich weiß auch nicht.

Heute früh wars dann ganz schnell vorbei mit dem Märchen. Bevor ich noch richtig in Gang gekommen war, bevor ich warme Jacke, wasserdichte Schuhe und Foto an mir hatte - verwandelte sich der sanfte Schnee in Regen und alles zerfloss in Matsch und Pfützen.

Deshalb kein Bild meines Winter-Zaubers. Aber ich bewahre es im Herzen - denn jetzt finde ich schon wieder, wir brauchen nicht noch mal Schnee...

18.1.12

Spinn-Vorrat

Ein Spinnrad braucht Futter - tatsächlich spinne ich auf dem Rad um ein Vielfaches schneller als auf der Handspindel. Und ich spinne tatsächlich täglich, während es mit der Handspindel lange Spinnpausen gab. Also könnte es - sehr theoretisch - passieren, dass ich plötzlich keine Spinn-wolle mehr habe...

Heute kam Nachschub. Von dibadu, wo ich ein Abo für ein Jahr bestellt habe. Und von Melinoliesl, die wieder so unwiderstehlich schön gefärbt hat.

 dibadu "Tag", BFL/Mohair

 dibadu "Nacht", BFL/Seide

 Melinoliesl Theklas Reich, BFL/Bambus

 Melinoliesl  "De witte Hof op de Warft", BFL/Bambus

Melinoliesl "Winterbunt", BFL

17.1.12

Hmmm...

Beim letzten Tatort-Wichteln habe ich ein Glas Backmischung für Brownies bekommen. Die sind sooo gut. Ich muss unbedingt nach dem Rezept fragen.


15.1.12

Strickwerke



 die ersten Stinos des Jahres
Schoppel Admiral Druck
Größe 38/39


Julekuler. Auch ich bin dem Hype erlegen. Den roten habe ich heute erst ausgestopft und allen fehlt noch die Schlaufe zum Aufhängen...

Pulswärmer als Ergänzung zum Cowl fürs Patenkind aus der restlichen handgesponnenen Wolle 

... und ein paar Stränge zu Knäueln gewickelt. Der oberste ist ebenfalls handgesponnenes Garn und dann in gesponnenem Zustand gefärbt. Es hat reichlich (zuviel) Drall und wird demnächst ebenfalls zu Pulswärmern verarbeitet.