12.2.13

12von12 im Februar




Yeah! Nachschub - leider hab ich grad so gar keine Zeit dafür...


Trachtenstrümpfe aus der Versenkung geholt - sollte zu schaffen sein bis nächsten Dienstag.


Neue Wolle aufs Spinnrad, das Babyalpaka ist endlich fertig. 
Kammzug von dibadu aus dem Spinnabo, Corriedale.


Herrliche Farben





Diese Schuhbinderei wäre mir sowas von lästig...


 Immerhin einer ist verkleidet und feiert Fasching


Für uns andere beschränkt sich Fasching darauf


 Bilder aus dem alten München - Ludwigsvorstadt. Interessantes Buch.


Und es hilft nichts - an den Schreibtisch zum Arbeiten


und der Absacker...


6.2.13

Schule...

Tja, immer noch nicht ganz ausgestanden. Der Jüngste Sohn in den vorletzten Zügen seines Schullebens und alle, alle hoffen, dass es im nächsten Jahr wirklich nicht nur zum Abitur sondern auch zur daran anschließenden Feier mit Zeugnisübergabe kommt.

Seine Hürde ist dabei nicht das Mathe-Pflicht-Abitur (was ich ja glücklicherweise durch die Kollegstufe galant umgehen konnte), sondern die Deutsch-Pflicht-Abitur-Prüfung.

Jüngste Sohn liest wenig - und das bei meinem Beruf, dem Haus voller Bücher und eigentlich allen perfekt erfüllten Bedingungen für den Start in ein Lese-Leben. Das Gymnasium ist aber sozusagen textgebunden. In nahezu jedem Fach gibt es Text und dazu analytische Fragen. Die der Sohn dann manchmal nicht beantworten kann, weil er trotz geprüft hoher Intelligenz manchmal den Text einfach nicht wirklich erfasst.

Literarische Texte in Deutsch sind für einen am Lesen nicht interessierten Jugendlichen eher uninteressant. Also besonders mühsam zu lesen. Und dann noch einen Aufsatz darüber zu schreiben - ach ja, ihr könnt es euch sicher vorstellen.

Der Jüngste Sohn ist sehr prägnant - er kann vieles knapp und kurz darstellen. Dann ist ja auch schon alles gesagt und muss nicht mehr wiederholt werden. Die für Deutschaufsätze verlangte Ausführlichkeit liegt ihm eher nicht.

Nicht neu. Besuche bei den Lehrkräften in zurückliegenden Jahren waren wenig nützlich, halfen weder ihm noch mir weiter. Klar. Er sollte mehr schreiben. Gestaltete sich schwierig und ich sag dazu mal knapp: bisher geringer bis kein Erfolg auf dieser Ebene. Ich ging nicht mehr in die Schule, weder wegen Deutsch noch wegen anderer Fächer - das Kind ist groß und signalisierte, er mache das jetzt lieber alles alleine.

Neues Schuljahr, neue Lehrkraft. Der Jüngste Sohn mag sie. Sie bemüht sich darum, zu verstehen, warum er sich so schwer tut in ihrem Fach und was ihn blockiert. Spricht mit ihm über seine offensichtliche Schwäche in Deutsch, versucht ihm zu helfen, erkennt an, was er sehr wohl kann, sieht, dass er sich bemüht und vertraut darauf, dass er sich bis zum Abitur den Rest aneignen wird. Stärkt ihn, statt zu kritisieren. Unterstützt und hilft.

Ich freu mich so. Solche Lehrer sind so wertvoll. Sie haben meinen ganzen Respekt, meine Achtung und Bewunderung.

Und deshalb war ich heute auch mal wieder in der Schule zu einem Gespräch - um eben genau diese Rückmeldung los zu werden.

31.1.13

Lintilla

Und noch so ein kleiner vielseitig einsetzbarer Schal - Lintilla, ebenfalls von Martina Behm. Und auch wieder aus einem Strang Wollmeise gestrickt. In dieses Versuchskaninchen habe ich mich auf einem Markt verliebt und immer gehofft, es würde mal in Serie gehen. Leider nein - aber die Farbe gefällt mir immer noch ausgesprochen gut. Jetzt habe ich sie von ihrem Kellerdasein befreit und zu diesem schmucken Stück verstrickt.
Die Anleitung ist wieder einfach und klar und das Tuch war schnell gestrickt.



Monatsbilanz


  • geradelt: nur dürftige 28 km
  • gestrickt: 345g bzw. 1185 Meter
  • gesponnen: nichts fertig gemacht, ich spinne immer noch am Babyalpaka herum
  • gelesen: 2 Krimis, 2 Jugendromane, ein bisschen Fachliteratur
  • gehört: Podcasts
  • gesehen: Hobbit





25.1.13

Wochenende!

Hurra!

Begonnen im Café Solo mit der liebsten Strickfreundin. Das  Boshi-Mützen-Geschenk in Lieblings-Frühlingsfarben muss ich noch ablichten, aber sie hat schon ganz wunderbar meinen Kopf gewärmt auf dem Heimweg. Danke Helga!
Und gleich setzen wir dein Einzug ins Wochenende fort mit gemeinsamen Lasagne-Essen, wofür ich heute auf das Stricktreffen verzichte (hatte ich ja quasi schon im Miniformat). Wird eben daheim gestrickt, voller guter Vorsätze die Lintilla fertig zu stellen.
Die nächsten Projekte sind schon in der Warteschleife. Meine Mutter wünscht sich einen Schal - und wie so häufig das Mysterium: trotz ergiebiger Wollvorräte ist dafür nicht das richtige Garn im Keller. Ich muss also tatsächlich einkaufen gehen...

Sonst wie immer  - Freitags zerreiß ich einfach nicht mehr viel, selbst wenn ich gleich nach der Arbeit heim fahre. Da ist mein ganzer Organismus irgendwie völlig auf Freizeit und Müßiggang eingestellt. Dabei hätte ich echt was zu tun, geistige Arbeit ist angesagt und eine Präsentation vorzubereiten. Morgen dann. So richtig mit Arbeitsplan, sonst wird das nix.

21.1.13

Puh...


Der kleine Rote, nachdem ihn ein Müllauto geküsst hat.

Unterwegs zum Arzt, um wegen besagter Rippenschmerzen ein Rezept für Physio zu holen. Glück gehabt, dass ich immer noch nur die gleichen Rippenschmerzen wie vorher habe. Ich stand da nur und wartete auf freie Straße um abzubiegen. Und den dicken Müllwagen hat es einfach aus der Kurve getragen.
Dann: langes Rumstehen bei Kälte und Schnee, Verkehrschaos (Auffahrunfall auf der anderen Straßenseite, beide Spuren blockiert) und erste der dritte vorbeifahrende Polizeiwagen war dann für uns. Schuldfrage klar und eindeutig - ich kann nix dafür. Trotzdem blöd, denn es droht der undankbare wirtschaftliche Totalschaden - wisst ihr schon: Geld fürs alte Auto, das für ein adäquates Neues nicht reicht.

Menno. Ich mochte den kleinen Roten. Einfach und praktisch, genügsam, hat alles mitgemacht, kaum Rost, erst 50.000km und nie kaputt gewesen. 

Unverhofft

einen Vormittag daheim.
Ich habe Rücken. Und Rippen. Oder eigentlich mehr Rippen als Rücken. Selbstdiagnose: Blockade irgendwo in der Brustwirbelsäule, strahlt aus nach vorn und deshalb schmerzen die unteren Rippenbögen. Diesmal rechts. Bei zahlreichen Bewegungen. Immerhin gibt es schmerzfreie Haltungen und auch Atmen ist unbeeinträchtigt.

Nicht ganz unbekannt, das letzte Mal wars links. Vor Jahren.

Heute hatte ich Glück, eine Kollegin vertritt mich in meinen Kursen, so dass ich den Vormittag für Kirschkernsäckchen und die Suche nach Diagnostik und Therapie verwenden kann.
Wie immer: der wirklich gute Orthopäde hat auch für Notfälle erst am Mittwoch Zeit. Die Sprechstundenhilfe kommuniziert am Telefon so, dass Frau eh eigentlich am liebsten gleich sagen würde: "Ach, so schlimm ist es doch nicht... "
Die lang nicht mehr besuchte, aber vertraute Physiotherapeutin praktiziert glücklicherweise noch in der selben Praxis ums Eck, ist aber grad nicht zu erreichen. Warten auf Rückruf.
Hausärztin? Lieber erst, wenn ich weiß, was auf dem Rezept stehen soll, also doch den Rückruf der Physiofrau abwarten...

In der Bibliothek der übliche Mangel und zudem noch eine Kollegin in Urlaub - da schlägt mein Verantwortungsgefühl voll zu. Also werde ich mich Nachmittags dorthin bewegen. Immerhin kann ich da auf Stühlen sitzen und nicht wie im Kurs frei auf dem Boden.

Und jetzt werfe ich zur allgemeinen Muskelentspannung rund um die Schmerzzone mal ein Ibu ein und versenke mich in mein Buch.

(Draußen schneit es übrigens ordentlich. Da versäume ich also nur das Schneeräumen.)

19.1.13

Sehnsucht


nach mehr Wochenende.
Statt dessen: morgen den ganzen Tag arbeiten. Säuglingspflegekurs.
Von dort direkt zum Singen.

Dafür habe ich den heutigen Tag vertrödelt. Auch nicht befriedigend, irgendwie.
Immerhin war ich lang spazieren. Und hab ein feines Abendessen bereitet. Schnitzel mit Nusskruste und Kartoffel-Gemüse vom Blech. Kein Foto, war schon aufgegessen, als ich dran gedacht habe.

Heute Abend: Strick-Fernsehen. Und wenn das Programm nichts hergibt kann ich auf unsere wohl gefüllte Festplatte zurückgreifen.

Rezept:
Das Kartoffel-Gemüse
1kg Kartoffeln
750g Gelbe Rüben
Rosmarin

Schälen, in dicke Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit 1-2 EL Olivenöl, Rosmarin, Salz und Pfeffer mischen. Dann aufs Backblech geben (ich verteils auf zwei Bleche) und bei Umluft 175° C  (insges.) ca. 40 Min. backen.

Käsekruste
50 g frisch geriebener Parmesan
2 EL Semmelbrösel
75 g gehackte Walnüsse
1 Päckchen TK italienische Kräuter (oder natürlich noch besser frische aus dem Garten bei passender Jahreszeit)
40 g zerlassene Butter

Alles miteinander vermischen, salzen und pfeffern.

Fleisch
4 Schweineschnitzel

Auf beiden Seiten in ganz wenig Öl kurz anbraten.
Das Gemüse auf dem Blech etwas zusammenschieben, die Schnitzel zwischen das Gemüse legen. Die Schnitzel dick mit der Käsemischung bestreuen, den Rest der Mischung über das Gemüse krümeln. Noch mal für 10-15 Min. in den Ofen.

Genießen!





... und neu angeschlagen

eine Lintilla, ebenfalls aus einem Wollmeise Versuchskaninchen:


Danke für eure Kommentar zum Hitchhiker - ich liebe ihn sehr und er hat die ganze Woche meinen Hals gewärmt!

16.1.13

Verstrickt im Januar

Ein Wollmeise-Versuchskaninchen zu einem Hitchhiker


Endlich habe ich einen roten Schal!

Und Rellana Sockenwolle aus dem schier unerschöpflichen Vorrat zu einem Paar Männersocken in Größe 46 für die Vorratskiste.



7.1.13

Schon

eine Woche alt, das Jahr.

Die erste ist viel zu schnell vergangen - das wird wohl auch in diesem Jahr nicht besser als in den voran gegangenen. Eher ja gefühlt von Jahr zu Jahr geschwinder.

Den Übergang ins Neue haben wir verbracht mit:

  • neuer Bekanntschaft
  • feinem Essen - zartes Bio-Fleisch vom heißen Stein mit erlesenen Chutneys und Dips, ein wenig Salat wegen der Vitamine; später Obstspieße, deren Vitamine sich neben der herbsüßen und üppigen Mousse  kaum behaupten konnten.
  • Dinner for one
  • Humor und Gelächter
  • Vorhersagen aus Glückskeksen, Engelskarten und Anderem
  • Fragen, Fragen, Fragen - persönlich, unterhaltsam, mit viel Spaß

Meine Karten fürs nächste Jahr:
"Ich habe genug"  und "Klarheit". Ich finds passend - irgendwie ist ja immer alles passend. Ich habe genug ist ja zweideutig, und in beide Richtungen lohnt es sich mal zu schauen. Wovon habe ich so viel, dass ich zufrieden sein kann, mich zurücklehnen und die Fülle genießen (und da gibt es noch mehr als meine Wollvorräte im Keller!). Wovon reichts mir so, dass ich damit aufhöre, es abgebe, loslasse - was auch immer. Und die Klarheit möge mir helfen, beides zu finden.

Weil extrem spätfrüh ins Bett war der nächste Tag so, wie halt Neujahr meistens ist - müde, uninspiriert, schlappi. Und wie immer mit dem Geburtstag meiner Mutter, die aber weil selber müde nur einen kurzen Kaffeebesuch erbat.

Dann zwei Tage Arbeit - und richtig viel zu tun. Die Bib war extrem gut besucht.
Dann Regentage, die eher aufs Sofa lockten als aus dem Haus. Trotzdem am Freitag endlich mal wieder beim Stricktreffen. Ach, das war richtig schön.
Das Wochenende gehörte dann den guten Vorsätzen und dem Keller: mal schauen, was mir so reicht an Verpackungsmaterial und Wollvorräten und für deutlich mehr Klarheit sorgen in und zwischen den Regalen. Der Beste Ehemann hat sich ebenfalls seiner düsteren Ecken angenommen (Kabel, Schalter, so Handwerkszeug, Verpackungen von Geräten...). Ergebnis: das sieht jetzt richtig gut aus. Alles ist wieder gut erreichbar, geordnet und verfügbar.

Von so richtig viel Wolle konnte ich mich noch nicht trennen. Es war schön, alles mal wieder in die Hand zu nehmen, alte Schätze zu streicheln und ordentlich zu verpacken und zu ordnen. Im Kopf viele Pläne, wie dies und das zu verarbeiten wäre, ausführliche Recherchen in ravelry und stöbern in meinen Anleitungen - ein richtiger Wollsonntag war das gestern.
Leider schenkte er mir auch die erste Migräne des Jahres, die sich heute heftig fortsetzt. Dabei dachte ich schon, ich wäre davon befreit, denn die letzten Monate waren frei von diesen Attacken und selbst "normale" Kopfschmerzen sind selten geworden.

Also heute noch ein langsamer Tag - morgen sollte ich dann hoffentlich fit sein und in den  trubeligen Alltag starten können.


31.12.12

2012

Was mit spontan einfällt:

ca. 9300 Meter Wolle verstrickt
ca. 6700 Meter gesponnen
einmal die Nähmaschine benutzt

8 kg abgenommen und 2 kg wieder zu

Dem Haus eine warme Mütze geben lassen
Urlaub gemacht in Wien, am Attersee, auf dem Bauernhof

Wenig erkältet
Aber immer wieder Schmerzen am "Gestell" - Knie, Zehengrundgelenke, Ferse, Brustwirbelsäule, Nacken, um die Schwachpunkte zu benennen
Plötzlich Tablettenschluckerin wg. Bluthochdruck

ein iPad gekauft
viel gelesen
zu viel fern gesehen
wenig gehört
kaum im Kino

etwas mehr als 1500 km geradelt
außer Radfahren wenig bis kein Sport
seit Monaten nicht mehr getanzt

viel gesungen in unterschiedlichsten Gruppen und Chören
zu wenig Cello gespielt und leider im Moment kein Unterricht mehr
das Klavier nur angeschaut




23.12.12

So

Quasi tiefenentspannt auf Weihnachten zu.

Gestern früh alles eingekauft. Nur frisches Brot hole ich morgen noch.
Der Baum steht und ist geschmückt.
Geschenke sind kaum welche einzupacken und auch das ist schon erledigt.

Speiseplan - einfach und unaufwendig:
Morgen Roastbeef und Kartoffelgratin,
Dienstags Lach aus dem Ofen, Gemüse vom Blech, Baguette mit der SchwieMu,
Mittwochs Brunch mit allen Kindern und Freundinnen.

Was noch sein kann: dass ich morgen noch einmal im Laden aushelfen muss. Gestern war wohl kein Einkaufstag, es war ganz wenig los. Da kann morgen schon noch mal der Wahnsinn ausbrechen. Aber da ja hier alles schon fertig ist, sehe ich das mal ganz locker.


19.12.12

Vorweihnachtliches






Wie jedes Jahr ein paar Sterne gefaltet. Wie jedes Jahr wollte ich schon im November damit beginnen - Papier und Anleitung lag schon lange bereit, gefaltet wurde in den letzten Tagen. Ich mag diese Sterne sehr und sie sind auch nicht schwer herzustellen, aber es braucht einfach seine Zeit, bis die einzelnen Teile gefaltet sind...

Als vorweihnachtliche Deko habe ich mal was anderes probiert und einen kahlen Zweig (nein, nicht am Barbara-Tag geschnitten) mit meinen geliebten Eiszapfen und der Weihnachtsfee geschmückt. Lang geplant, am Samstag endlich vollbracht.

Von den vielen neuen Plätzchenrezepten, die ich ausprobieren wollte wurde genau eines gebacken. Aber weil ich ja erst so spät gebacken habe sind die Schachteln trotzdem noch voll genug, dass ich wie geplant kleine Geschenktüten füllen kann und trotzdem noch reichlich für die Feiertage übrig bleibt.

Geschenke habe ich so gut wie keine besorgt oder gebastelt oder gestrickt. Und was jetzt nicht ist wird auch nicht mehr. Ein geschenkarmes Jahr. Ich hatte wenig Ideen und Inspirationen und irgendwie auch wenig Lust.

Nach kurzer Überlegung, ob der Christbaum verzichtbar wäre, befand erstaunlicherweise ausgerechnet der weihnachtsmufflige Beste Ehemann, dass er das dann doch nicht möchte. Also haben wir heute einen ausgesucht - und es war wirklich schwierig. Keiner wollte so richtig zu uns passen. Der erwählte ist ein bisschen kleiner als sonst, aber er wird ausreichend Schmuck tragen können.

Was und warum heuer die Zeit zu schrumpfen scheint, meine Lust am Geheimnissen ausbleibt - ach ich weiß es vielleicht ein bisschen oder doch auch nicht. Ich kann es mittlerweile ganz gut hinnehmen, einiges ein bisschen anders eben, vielleicht auch mehr gefühlt anders als sichtbar anders. Wichtigstes Motto bleibt für uns vor allem "kein Vorweihnachtsstreß" - und es sieht so aus, als gelänge das auch in diesem Jahr.

Weihnachten kommt, egal wie aufgeräumt und sauber das Haus ist, wie toll gekocht oder gebacken wurde, egal wie wir uns kleiden oder wie viel wir uns schenken. Da ist sich die Kleinfamilie einig - was für ein Glück.

11.12.12

Backtag

 Spritzgebäck

 Orangentaler

 Linzer Sternchen

 Spitzbuben

Vanillekipferl


9.12.12

2. Advent

mit schon fast traditionellem Chor-Konzert. Es war wie immer kalt in der Kirche, das Licht aber dank eines findigen Chormitglieds in diesem Jahr richtig gut, das Konzert sehr gut besucht und einiges war auch richtig gelungen.
Und als wir nach dem Konzert aus der Kirche traten - war alles im Schnee versunken. So schnell, so schön!

Das war fast das letzte Chorereignis in diesem Jahr. Am Dienstag gibt es noch einen traurigen Auftritt - einer unserer Tenöre ist völlig überraschend und plötzlich vor einer Woche verstorben und wir singen auf der Beerdigung.

Pläne für nächste Woche: Endlich Plätzchen backen.

8.12.12

In wenigen Worten

Die Zeit ist mal wieder knapp. Immer wieder im Dezember, wenn eigentlich alle Zeichen auf Rückzug stehen, ist der Terminkalender voll und ich schaffe es nicht, diesen Monat mal ruhiger zu gestalten.


  • Die Arbeit - nicht mehr als sonst, aber auch nicht weniger
  • Weiterbildung - nicht nur die Termine, sondern auch die Vorbereitung, Nachbereitung. Und das Thema ( Bindung) kognitiv und emotional anstrengend
  • So Vorweihnachtsgedöns - kommt eh irgendwie zu kurz, das Basteln und Backen, Lesen und Geheimnissen
  • Singen - eine Ausgleich, eine Entspannung, eine Freude. Aber zwei Chöre mit drei Konzerten an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden plus diverse Extraproben - viel Zeit, die woanders fehlt
  • Seltene Besucher, mit denen ich gern viel Zeit verbringe (die woanders fehlt...)
  • dazu ein paar Arztbesuche, Elternunterstützung, kleine Hilfen
  • zu wenig auf dem Fahrrad, zu wenig Schlaf - also zu müde und weniger schnell und effektiv als sonst oft. Und trotz der Müdigkeit am Tag finde ich Abends nicht in den Schlaf. 
Naja, nichts wirklich Aufregendes also. Trotzdem wenig Zeit, Dinge fertig zu stellen, dich ich dann hier zeigen könnte. Wenig Muße zu bloggen und mich im Internet herumzutreiben. 

Die nächste Woche beschert mir immerhin einen freien Tag - Plätzchen backen steht an erster Stelle der Warteliste. 

21.11.12

Spinnfutter

Die letzte Lieferung meines Abos von dibadu - passend zur Jahreszeit

Kerzenschein - eine Mischung aus Alpaka und Seide, warm und weich.


Kuchenduft in Cheviot



15.11.12

Hier so

grad alles ein bisschen sehr anstrengend und unrund. Das Leben präsentiert sich  ungefähr so sperrig und widerspenstig wie der Kammzug, den ich grad auf dem Spinnrad habe. Nichtsdestotrotz wird ja am Kammzug quasi täglich gesponnen und das Leben eben sperrig täglich gelebt.

Radfahren hilft ungemein so ungefähr für und gegen alles. Ihr merkt, ich werde geradezu Fahrrad-abhängig. Heute war das ganz gut, denn außer Fahrrad versagte morgens so gut wie alles. Und ich habe noch nicht mal was  bemerkt vom großen Stromausfall.
Die vielen Kardiologen-Besuche ergaben: alles nicht so optimal, aber auch nicht so ganz schlecht. Radfahren ist auf jeden Fall auch dafür gut...

Ein gar nicht sperriges Garn habe ich fertig gesponnen, wunderbar weich und flauschig. Ich hoffe, es reicht für einen kleinen Cowl...


Und ein paar kunterbunte Ringelsocken - ausnahmsweise mal ein Auftrag:



6.11.12

Dienstags

mit Dienst - heute Teamsitzung.

Der Regen entschied sich grad noch rechtzeitig auf Sprühregen runter zu dimmen, also Radfahren. Ein Glück, denn der müde Kopf brauchte dringend reichlich Frischluft.
Ich melde mich heute freiwillig fürs Protokoll, aber zum Glück gabs eine Präsentation einer Kollegin, die den Text dazu liefert - also kurz und knapp für mich.

Spontan und sehr fein und günstig Mittag gegessen im Cafe Netzwerk, endlich mal wieder ausführlich mit einer Kollegin gequatscht.

Beim heimradeln ist es ganz trocken und der Himmel herrlich bewegt, aber ganz schön frisch mittlerweile. Ich brauche immer noch unbedingt eine bequeme warme Radlklamotte...

Daheim dann: Kerze an, Katie Melua singen lassen, Espresso und dazu eine kleine leckere Praline - dann ein bisschen aufs Sofa. Späte Mittagspause.

Was noch auf mich wartet: ein großer Wäschekorb zum Zusammenlegen und Bügeln, eine volle Maschine zum Aufhängen, ein bisschen Küchencontent - aber Kochen werden der Mittlere Sohn und Freundin. Geistige Arbeit - den restlichen Text lesen und verinnerlichen für die Fortbildung übermorgen.  Ein Fläschchen sab simplex (zur Vorbereitung auf den Kardiologen-Besuch morgen: bitte kommen sie entbläht...). Vielleicht ein Filmchen. Und ein frühes Bett, denn selbiger Kardiologe erwartet mich bereits um 7.15 Uhr. Das ist für mich ja fast vor dem Aufstehen!


4.11.12

Raus, raus

die Sonne genießen. Geschenkte Tage, Licht und Wärme verwöhnen uns noch ein bisschen und ich will am Liebsten jedes Fitzelchen davon genießen.

Die Familie stöhnt ein bisschen über die ständig offene Terrassentür und meinen Frischlufthunger. Aber ich gehe sowieso möglichst ganz nach draußen. Dann drängt sich in den dämmrigen und dunklen Vorabenstunden, was noch zu erledigen ist: Texte lesen für die Fortbildung nächste Woche, Kochen für die Gäste, die Abends kommen, Wäsche, Wäsche und aller möglicher Kleinkram.

Aber erst mal raus, aufs Fahrrad und dann in einer Stunde, wenn die Sonne die Gartenbank wärmt ein wenig Freiluft-Spinnen.

1.11.12

Chocolate Chip Cookies

Diese Cookies gehören seit irgendwann in den 80er Jahren zum absoluten "Muss" der Weihnachtsbäckerei. Meine Schwester hat es in die Familie gebracht - sie studierte in Basel und es stammt aus dem Fundus einer Studienfreundin. Lange bevor Cookies ein Trend-Gebäck waren und auch lange vor dem Wise-Guys-Song.



Das Rezept:
Original Coffee House recipe. Davies, CA

250g Margerine
125g brauner Zucker
125g weißer Zucker     oder 250g brauner Zucker
2 Eier
1 TL Vanille Aroma
190 g Weissmehl
190 g Vollkornmehl    oder 375 g Ruchmehl
1/4 TL Salz
1 TL Backpulver
125 g Haferflocken

60g Weizenkleie
60 g Kokosraspel     beides nach Belieben

4 Tafeln dunkle Schokolade
375 g zerbrochene Baumnüsse

Alles zusammenmischen,  Häufchen auf ein gefettetes Blech setzen und bei 180° C 10 Min. backen.

Anmerkungen: Schweizer Rezept. Ich habe noch nie recherchiert, was Ruchmehl ist und die Baumnüsse immer als Walnüsse interpretiert. Schokolade und Walnüsse hacke ich nur grob. Weizenkleie und Kokosraspel habe ich noch nie mit rein. Der Teig ist ziemlich fest und läuft auch nicht  oder nur kaum auseinander. Ich bevorzuge recht kleine Häufchen, dann ergibt es 120-130 Cookies. Größere gehen aber natürlich auch und die brauchen auch kaum mehr als 10 Minuten. Die Cookies bleiben hell und sind fast noch ein wenig weich, wenn sie aus dem Ofen kommen, knuspern aber dann nach. Haltbarkeit: kühl gelagert in Blechdose: ohne Probleme bis zu 6 Wochen.




Diesjährige Variante:
Halbfettmargarine. Kein Salz, keine Vanille, kein Backpulver, weniger Zucker - dafür etwas Zimt. "Nach Belieben" wie immer weggelassen. Nur drei Tafeln dunkle Schokolade. Schmecken trotzdem genauso lecker.


November

beginnt mit einer Gruselnacht und kaum Schlaf, entsprechend müdem Aufstehen und einem lauen Frühstück.
Die Sockenarbeit von zwei Tagen aufgetrennt, weil bei Tageslicht betrachtet fehlerhaft und nicht schön.
Der Himmel grau.

Wenn ich meine müden Glieder gleich zum Aufstehen vom Sofa bewegen kann, werde ich versuchen, mir den trüben Monats-Beginn mit dem Backen von Chocolate Chip Cookies zu versüßen...

30.10.12

Feriengefühl

ohne Ferien zu haben. Aber immerhin einen freien Tag. Und übermorgen schon wieder einen freien Tag.
Zeit, die recht umfangreiche Lesearbeit für die Fortbildung zu erledigen
Zeit fürs Spinnrad
Zeit, um die Sockenaufträge abzuarbeiten
Zeit, spazieren zu gehen
Zeit für die ausgeliehenen Filme, die in die Bib zurück müssen
Zeit zum Backen
Zeit zum Lesen
...

und eh ich mich versehe ist der Tag rum.
Und schon bedaure ich, den morgigen Vormittag dem Besten Ehemann versprochen zu haben, um in die große Stadt zu fahren. Aber es hilft ja nichts. Ich brauche dringend fahrradtaugliche warme Kleidung, denn ich will mich nicht vom Winter ausbremsen lassen. Der Mann braucht vor allem Schuhe.
(Und alle beide hassen wir mittlerweile dieses Klamotten kaufen und das Kaufhaus-Einerlei in der Stadt...)

Der Schnee (über den ich gar nicht geschrieben habe) taut übrigens bereits wieder weg und der Himmel präsentierte sich ab Mittag strahlend blau. Und unter unserem neuen Dach ist es wohltuend warm - unglaublich, was das ausmacht!

28.10.12

Oberbayern strickt...

... ganz in meiner Nähe. Das habe ich in diesem Jahr nicht verpasst und es war ein rundum toller Tag. Buffet ist doch immer am Besten, wenn alle ihre Lieblingsspeisen beitragen - ich kann nur sagen, der Tisch war reichlich und hervorragend gedeckt. Ich habe viele Menschen wieder gesehen und ein paar Nicknames mit  Leben füllen können, nette Gespräche geführt, neues kennen gelernt, Spinnviren verteilt, einige Reihen an meiner Jacke gestrickt - ach, es war einfach ein Genuss.

Drei Organisatorinnen stemmen die ganze Vorbereitung, haben einen wirklich sehr angenehmen Platz für uns gefunden und uns aufs Beste umsorgt - Petra, Sandra und Marion, vielen Dank.

Der Fotoapparat lag mal wieder daheim - zur Zeit vergesse ich ihn aber auch dauernd - zu sehen gibt es also bei mir leider fast nichts.
Nur den tollen Strickbeutel (gespendet von Frau Wocken) kann ich euch zeigen, den ich gewonnen habe - yeah!


26.10.12

Erleichtert

Der Mittlere Sohn, der ja leider keinen Studienplatz abbekommen hat, hängt jetzt an seinen Bufti in Schule und Hort ein bezahltes Praktikum im Hort. Eigentlich wollte er ja mal lieber was ganz anderes machen - aber wenn es so bequem geht und alle ihn wieder haben wollen - na klar.

Noch eine Woche Ferien und dann geht es neu und doch vertraut los. 30 Stunden, geregelte Zeiten, nettes Team, kurzer Arbeitsweg und recht angemessene Bezahlung. Alles gut.

Leider

hatte ich heute schon wieder die Kamera daheim vergessen - was für schöne Fotos hätte ich machen können, auf meiner Fahrt durch die Stadt und den Park.

Ich liebe Sonnentage wie gestern, aber auch dieses diesig graue, in dem alles verschwimmt und nur die bunten Bäume Farbtupfen setzen - einzigartige Augenblicke waren das heute. Vor allem im Hinblick auf vorhergesagten Schneefall.

Trotzdem ist es schön jetzt im Warmen angekommen zu sein, den gewürzten Tee schon aufgegossen zu haben und ein paar Minuten auf dem Sofa zu genießen, bevor wir uns ins Kochvergnügen stürzen. Heute Abend sind wir dran mit dem Hauptgericht, die Freunde liefern Vorspeisen und Nachspeise. Es gibt Schweinebraten mit Quitten-Kürbis-Gemüse und ich hoffe sehr, dass das schmecken wird. Ich suchte nach einem herbstlichen Rezept, nicht zu deftig und zu schwer. Deshalb keine fette Schulter sondern ein Schinkenstück vom Schwein. Der einzige größere Aufwand ist das Schälen der Quitten,, sehr angenehm. Dazu gibt es Kartoffelgratin. Als Wein habe ich einen weißen Merlot gekauft, in der Farbe goldgelb und hoffentlich immer noch so gut wie letztes Mal beim verkosten.

Das Wochenende ist voll gepackt mit dem oberbayrischen Stricktreff morgen und einer Einladung am Sonntag. Und danach habe ich leider keine Ferien....

25.10.12

Geschenk

... ein herrlicher Herbsttag, strahlend blauer Himmel und eine wärmende Sonne - und ich habe ausnahmsweise heute Nachmittag frei!

Und den verbringe ich jetzt draußen, obwohl drinnen so viel zu erledigen wäre.

Ich bin dann mal Sonne tanken....

23.10.12

1010

Gestern habe ich das Jahresziel erradelt: 1000 Kilometer wollte ich schaffen. Zwischendurch glaubte ich nicht mehr daran. Und dann war das Wetter anhaltend schön und der Weg auf dem Fahrrad in die Stadt wurde zur Gewohnheit. Ich radle inzwischen ganz selbstverständlich fast jede Strecke und nehme nur zur Not die U-Bahn oder das Auto. Mal sehen, wann es mir zu kalt wird...

Wolle Wolle

Ein Ausflug nach Ingolstadt mit kurzem Zwischenstopp bei der Wollmeise - wer kann da widerstehen:


Fritzi Frizzante - Lace

Neptun - DK

Erbse - DK


Und der Merino-Rustico-Kammzug von dibadu ist versponnen. Richtig weich ist das nicht geworden, der Flachs ist einfach hart, aber auch sehr stabil. Die ursprünglich knalligen Farben haben sich wieder wunderbar gemischt und so sieht das richtig frühlingshaft aus.


7.10.12

Geprobt

Wieder mal ein Wochenende in Agatharied mit dem Chor. Wie immer komme ich zwar müde aber gleichzeitig sehr belebt zurück. Und diesmal mit der Klarheit, dass ich im Lauf der Woche noch reichlich Text und ein wenig rhythmische Feinheiten auswendig lernen muss. Denn nächsten Samstag geben wir ein Konzert:




2.10.12

Husten und Räuspern

Den ersten Tag überstanden.

Trotz Erkältung und Nebel geradelt. Hat gut getan, die kühle feuchte Luft. Um die Wiesen rum erwartungsgemäß alles gesperrt, teilweise sogar für Radfahrer! Lästig.

Mit zwei ganz neuen Gruppen gestartet und mich mit beiden gleich ganz wohl gefühlt. Manchmal gibt es ja so ein spontanes Gefühl von: das harmoniert. Die Mütter, die Kinder und ich. Sehr schön. Nur Singen fiel fast komplett aus, wegen eh ständigem Husten.

Dann in die Bib geradelt. Wieder an der mittlerweile stark frequentierten und lauten Wiesen vorbei. Und jetzt war auch klar, warum da nicht geradelt werden soll - die Menschen-Ströme bewegen sich schon mittags so ununterbrochen dorthin, dass ich eh nur schieben konnte. Wo ist nur die gemütliche Mittagswiesn hin?

In der Bib mal wieder Personal-Engpass wegen Krankheiten und Urlaub. Dafür waren die Leser alle wieder da - non-stop zu tun an der Info (ständig Hustenbonbons im Mund, damit ich die Fragenden nicht hustend verschrecke). Keine Chance irgendeine interne Arbeit nebenher zu erledigen.  Also werde ich Donnerstag da wohl ganz früh aufschlagen, damit ich den Urlaubsstau abarbeiten kann. Trotzdem - auch hier, schön wieder da zu sein. Ich mag meinen Arbeitsplatz.

Heimradeln im Dunkeln - boah, das geht immer so schnell, dass die Tage kurz werden.

Den Chor nicht besucht, denn mittlerweile war die Stimme sehr angekratzt und ich war echt erledigt von dieser ewigen Husterei.

Heute habe ich frei, morgen auch wegen Feiertag - zwei Tage zum auskurieren. Schade - lieber wäre ich heute in die Berge gestartet zum Wandern. Denn hier scheint jetzt die Sonne und verspricht einen herrlichen Herbsttag. Vielleicht klappts ja am nächsten freien Dienstag.





1.10.12

Gähn...

...und heute viel zu früh, sozusagen noch mitten in der Nacht, aufgewacht und nicht mehr eingeschlafen. Mit Dauer-Reizhusten. Toller Start...


30.9.12

Letzter Urlaubstag

puh - morgen geht es gleich mit einem langen Tag los: Kurse, Bibliothek, Chor. 12 Stunden unterwegs.

Also heute ein Tag zum verbummeln. Die Vertausch-Socken endlich fertig gestrickt:


Regia-Wolle aus dem Vorrat wurde zu "Anniversary-Socks" von Nancy Bush aus dem Buch "Favorite Socks". Verstrickt sind 78g - das Muster war eingägig und leicht zu merken und ich hoffe, sie gefallen und passen der Empfängerin.

Ein bisschen aufgeräumt, ein bisschen Wäsche, rumräumen und Ordnung machen in meinen Dateien und Fotoalben und so Zeug. Die Zeit vergeht wie im Flug - schon ist es Abend und ich muss los zum Singen. Wobei das eher ein Andeuten werden wird - die Stimme ist echt verschnupft und richtig Trällern wird wohl nicht gehen...

Die Fotos

zum letzten Eintrag. Das Wetter trüb, die Zimmerleute etwas wiesngeschädigt....


Spengler und Zimmerer auf dem Dach und Gerüst


und es wird gesägt geklopft und gestaubt was das Zeug hält


Der Kamin ist wieder "angezogen", die ersten Ziegel liegen, die Blende zum Nachbarhaus ist auch schon befestigt



Dach decken


... und fertig - hinten


und vorn.


Das Gerüst wird morgen abgebaut. 

Innen fehlt jetzt noch die Einfassung für die Dachfenster. Das macht der Schwager, kann aber noch ein bisschen dauern, der hat auch grad so viele Aufträge. Ist nicht so schlimme, dann es ist trotzdem dicht und warm, das ist mehr eine optische Sache.

Wir habens jetzt sooo hell im Treppenhaus, das ist einfach wunderbar. Und auch das zweite Fenster im großen Raum bringt unglaublich viel. 

Der Schreibtisch dort hat sich verkleinert und ist dafür mit einem Regal ergänzt, das (fast) alle Ordner aufnimmt. Ein bisschen Papiere entrümpeln  liegt noch vor mir, aber es sieht schon ziemlich gut aus!

27.9.12

Das Dach - Tag 4

Der Tag begann mit Regen. Und Halsschmerzen. Und ein wenig Wasser unter dem alten Fensterausschnitt!
Neben den Zimmerern kamen auch noch die Spengler - 7 Menschen stiegen auf Gerüst und Dach herum, hämmerten, klopften, sägten und bohrten. Der Mittlere Sohn wurde unsanft geweckt, die Nachbarn ebenso.

Der Regen ließ schnell nach und die dekorativen großen Hüten verschwanden wieder von den Köpfen. Die Spengler arbeiteten schnell und effektiv - um 11.00 Uhr waren Regenrinnen und alle anderen Bleche befestigt. Derweilen haben die Zimmerer die Fenster eingebaut. Tja, wie gestern schon befürchtet wünschen wir uns jetzt, wir hätten die Fenster länger gewählt. Aber zu spät... Nichtsdestotrotz ist es schön hell wo es vorher dunkel war. Vor allem im Treppenhaus ein echter Gewinn (da war vorher gar kein Fenster...)

Und jetzt ist das Dach auch tatsächlich schon fast fertig eingedeckt. Innen liegt noch eine Menge Dreck und Schutt und Staub durchs ganze Treppenhaus. Wir fangen dann mal an mit aufräumen und putzen.

26.9.12

Das Dach - Tag 3

Um 7.00 Uhr wars fast noch dämmrig, als die Handwerker schon wieder loslegten. Heute waren sie sogar zu viert auf dem Dach - zwei kümmerten sich hinten um die Konterlattung, zwei vorne um das Aufbringen der Dämmung. Bis Mittag war das Dach komplett mit mit allen Konterlatten und Dachlatten versehen.


 Balanceakt. Ich mit meiner Höhenangst bin ja voller Ehrfurcht, wie die auf dem Dach herumlaufen und da oben arbeiten.

Nach der Mittagspause Kaffee für alle. (Morgens auch. Und zwischendurch bei Bedarf. Ich finde, Handwerker müssen ein wenig gepflegt und verwöhnt werden. Auch wenn das offenbar heute eher nicht mehr üblich ist.)

Nach der Mittagspause dann auch der mit Spannung erwartete Moment, wie wohl der Platz für die Fenster zwischen den Sparren gefunden wird. Letztlich wird einfach ein Nagel zur Orientierung eingeschlagen, von unten so Auge mal Pi die Verschalung aufgebrochen und dann so in alle Richtungen vermessen, dass das Fenster genau zwischen die Ziegelreihen passt. Hat zur Folge, dass es etwas höher eingesetzt werden wird, als ich mir das vorstellte. Schlecht für mich, denn Zwergengröße kann dann nicht mehr gut aus dem Fenster schauen. Und es ist gut, dass die neuen Fenster dann den Griff zum Öffnen unten haben werden. 
Zum Garten hin sind die Fensteröffnungen bereits auch außen aus der Lattung gesägt und die Verklebungen aufgebracht. Für vorn hat es heute nicht mehr gereicht - die Handwerker wollten noch auf die Wiesen und da war heute schon um 15.30 Uhr Schluß. (Gestern dafür bis 19.00 Uhr gearbeitet.)



Das sind unsere Ziegel. Die alten waren ja ganz dunkel und die meisten Nachbarn ließen auch wieder grau oder schwarz decken. Aber wir wollten ein frisches Ziegelrot (und manche, die es anschauen müssen, freuen sich auch über das Rot.)

Morgen also Fenster. Und Spengler. Da werden sie sich drängen auf dem Dach. Und voraussichtlich ganz fertig werden.
(Und drückt die Daumen, dass es nicht regnet. Der Wetterbericht ist nicht ganz so gut...)