23.5.10

Stadtspaziergang

Endlich habe ich es auch einmal geschafft den Besten Ehemann bei einer seiner Stadtführungen zu begleiten. War ich vor einem Jahr noch die einzige in der Familie, die wenigsten marginal etwas über Stadtgeschichte oder zu einzelnen Gebäuden erzählen konnte, so hat er mich jetzt weit überholt. Es war ausgesprochen interessant und unterhaltsam - viele kleine Anekdoten und Geschichten hielten uns bei Laune und sorgten für gute Stimmung und Konzentration. Es hat viel Spaß gemacht.
(und wer von euch mal einen Stadtführer braucht - ich verleihe ihn gern zu diesem Zweck...)

Nebenher konnten wir über die Stimmgewalt der Bayern-Fans staunen - schon um 10.00 Uhr warteten die ersten auf dem Marienplatz und sicherten sich ihre Plätze, um beim Empfang der Mannschaft dabei zu sein.

Nebenher entstanden noch mehr blaue Fotos:


Auf dem Portal der Heilig-Geist-Kirche

Rikscha, Gäste erwartend

Das Münchner Kindl vor dem endlich blauen Himmel

Nicht blau, aber eindrucksvoll: Löwe vor der Residenz

Blaue Stunde

Neben der Aktion Farben sehen beginnt diese Woche auch wieder Farbe bekennen - eine Woche für eine Farbe, initiiert und organisiert von Laura.

Ich finde es ganz spannend nicht nur einen Tag sondern eine ganze Woche mit "blauer Brille" unterwegs zu sein. Aber so richtig blaue Bilder habe ich dann erst heute gemacht. Und dieses ausgewählt:

Blaue Stunde mit blauem Buch und blauem Glas und einem Gedicht, in dem immerhin auch blau vorkommt.


22.5.10

20.5.10

Nicht gestrickt

sondern gehäkelt. Angeregt von knit-n-sip, das dieses Jahr im Zeichen des Häkelns steht, habe ich mal einen Versuch gestartet.
Uraltes superfeines Garn von Junghans, aus dem mal Häkelgardinen entstanden sind, eine passende Häkelnadel, eine Anleitung in englischer Sprache, eine Übersetzungshilfe - und eine Stunde später sieht es so aus.
Klappt.

Für meine wieder aufflammende Lust am Spinnen habe ich mir Futter besorgt - Zöpfe von der Zauberwiese.

Hellbraun



Oje, dachte ich gestern. was habe ich denn Alltägliches in Hellbraun....
Dabei - so einfach.

19.5.10

Dunkelblau



Mehr dunkelblau wie immer hier.

18.5.10

Hellblau





Mit mäßigen Erfolg zur Zeit täglich in meiner Hand.

(Türkis fiel aus..)

16.5.10

Strickwerke

Eigentlich wird recht viel gestrickt - aber nicht so viel fertig.

Der Schal "Not a drop" ist fertig, aber noch nicht gespannt. So sieht er jetzt aus:


Zwei Paar nebenher gestrickte Stinos wurden fertig.

Strickwerk 18/10, Socken 7/10
Basics
Herzchenferse und Sternspitze
64 Maschen; Gr. 43/43
Wolle: Schoppel Admiral Tweed bunt Fb. 880, schwarz; 80g
Verschenk-/Verkaufskiste


Strickwerk 20/10, Socken 8/10
Basics
Herzchenferse, Sternspitze
64 Maschen; Gr. 42/43
Wolle: Lana Grossa Meilenweit Cotton Fondo, Fb. 6505; 75g
Verschenk-/Verkaufskiste

Dunkelgrün

15.5.10

Hellgrün




Schon wieder Gießkanne. Und zur Zeit auch nicht täglich in der Hand - wetterbedingt.

Gestartet



Es ist wieder Knit-n-sip-Zeit. Diesmal ganz im Zeichen der Häkelnadel. Unvertraut für mich. Ich kann eigentlich ganz gut häkeln. In den letzten Jahren ist auch immerhin ein Häkelbeutel entstanden. Aber beim Häkeln kann ich nicht blind, deshalb bevorzuge ich stricken. Manches kann ich auch nicht blind stricken, trotzdem - das ist dann meist auch abwechslungsreicher oder anspruchsvoller.

Jedenfalls ist das jetzt ein Anlass, die Häkelnadeln zu suchen und mich mit englischen Häkelbegriffen auseinander zu setzen. Dank Angelika habe ich auch schon eine Liste (pdf) ausgedruckt.

14.5.10

Lila


Mehr Farben gibt es übrigens hier.

13.5.10

Danke

für die vielen Kommentare zu meinen Fotos - und natürlich auch für die Kommentare zu den übrigen postings.

Ich philosophiere jetzt nicht darüber, wie wichtig die Kommentare für mich als Schreibende und für das Bloggerleben überhaupt sind - das können andere immer viel besser.

Ich freu mich einfach, wenn ich sehe, dass ihr gern bei mir lest und schaut.

Als Fotografin kann ich mich keineswegs mit besonderen Kenntnissen brüsten. Ich fotografiere fast ausschließlich mit der Automatik-Funktion und auch in der Bildbearbeitung greife ich auf die simpelsten Hilfsmittel bei iPhoto zurück. Deshalb freut es mich ganz besonders, dass die Ergebnisse nicht nur mir gefallen.

Also einfach: Danke an euch alle.

.

Es regnet heute nur einmal - feiner Schnürlregen. Draußen alles in sattem Grün. Die Pfingstrosen lassen ihre prallen Knospen hängen - hoffentlich warten sie mit dem Aufplatzen auf die Sonne.

Die Wise Guys warten nicht. Sie singen heute Abend auf dem Kirchentag. Der Mittlere Sohn ist schon aufgebrochen. Der Jüngste Sohn fährt ein bisschen später (wer will schon das Vorprogramm sehen...).
Ich fahre nicht. Weil ich habe Hals und Rachen und irgendwie dicken Kopf. Und soll aber morgen mit der Arbeitsstelle wegfahren, Klausur-Wochenende, für Stimmung, Organisation, Teamgeist. Nasskalt herumstehen und lauthals mitsingen hilft sicher nicht, morgen wieder fit zu sein.

Der Älteste Sohn pflegt noch ein bisschen Familienleben, kurz vor seinem Auszug. Irgendwie ist es auch ihm vielleicht doch ein bisschen komisch (und wehmütig?), bei aller Vorfreude und Spannung.

So werden wir drei heute Abend lecker gemeinsam essen - Spargel, eingerollt in Schinken und dünne Pfannkuchen, mit Eiersahne und wenig mildem Käse im Ofen gebacken. Dazu ein feiner Weißwein aus Portugal - ich liebe den leichten fruchtigen Vino Verde.

Die Socken (Bild gestern) wurden heute wieder aufgetrennt. Der Schaft war doch irgendwie zu kurz - und vor allem gingen sie beim Anprobieren kaum über die Ferse. Ich probiere ja sonst nie, aber weil mir der Schaft eben so kurz vorkam.... Also wieder auf Anfang und doch mit den üblichen 2,5 Nadeln. Ich hatte wegen der großen Maschenzahl kleinere Nadeln gewählt und die Zugkraft des Zopfmusters unterschätzt.

Fertig gelesen: ein Buch über Geburtsvorbereitung und für meine Doula-Tätigkeit wichtiges raus gepickt. War nicht so arg viel drin.
Nicht fertig gelesen, sondern weggelegt: Geheimnis des 13. Apostels. Irgendwie langweilig. Und verwirrend.


Rosa

12.5.10

12 von 12

Der Tag beginnt mit Schlagzeilen

Unterwegs zur Arbeit. Mittwochs immer im Ort und mit dem Fahrrad unterwegs. Vorbei am kleinen Wehr mit dem "Industriedenkmal"

Im Laden. Erste Arbeit erledigt und alles kundenfreundlich vorbereitet.

Auch ein dunkelrot.

Heute zusätzlich zu erledigen: Canapées


Auf dem Heimweg - kurze Pause, wieder am Wehr.

Angekommen. Erst mal Sofa. Und D.o.p.e gegen Kopfweh.

Immer mit Strickwerk.

Und gern mit Buch.

Heut leider nicht hier - es regnet mal wieder. Kalt auch.

Jetzt gleich Aufbruch zum Tanzen.

Danach noch: Singen


Aktion von Frau Kännchen.
Wer noch mitmacht ist hier zu finden

Dunkelrot



11.5.10

Rot



(etwas Rotes, nicht Dunkelrotes zu finden, etwas Alltägliches, das ich häufig in die Hand nehme - gar nicht einfach. Dies gehört dem Besten Ehemann und es steht meist im Schrank. Aber es ist hellrot.)

10.5.10

zwölf2010 - Mai


zwölf2010
Hmm - irgendwie finde ich nie den ganz genau gleichen Standort. Aber annähernd immerhin.

Jetzt mit Dach, das Richtfest-Bäumchen steht noch drauf. Ging echt schnell voran.


Die Hütte vor dem Feld konnte nicht mehr fotografiert werden, weil der Akku leer war. Das passiert bei uns immer ohne Vorwarnung - plötzlich blinkt es und nichts geht mehr. Doof! Also mach ich mich morgen, wenn es hoffentlich nicht regnet, noch mal auf den Weg.


Orange





9.5.10

8.5.10

5.5.10

Petition

Ab heute kann man hier die online-Petition der Hebammen unterzeichnen.

Oder wer lieber nicht online zeichnet: hier gibt es ein pdf zum ausdrucken und verschicken.

4.5.10

Heute

vor 15 Jahren.

War es ganz warm, schon seit Tagen und wunderbare Sonne.
Waren wir nach einer unkomplizierten Geburt schon seit morgens um 6.00 Uhr wieder zu Hause.
War ich sehr glücklich und noch voller Endorphine - an Schlaf nicht zu denken.

Lag der Jüngste Sohn sowas von friedlich mit mir im eigenen Bett, immer wieder kurz besucht von seinen Brüdern, umsorgt und niedergeschmust.

Heute - 15 Jahre. Wilde Lockenmähne, sehr teilweise zu Dreads verfilzt. Mir über den Kopf gewachsen. Sehnig und muskulös, sehr männlich (dabei vermutete ich ganz sicher, mit einem Mädchen schwanger zu sein), so gut wie raus aus dem Stimmbruch und jetzt mit einer richtig tiefen Stimme. Bummelt sich eher unlustig durch die Schule. Lieber mit Gitarre, Schlagzeug oder Skateboard unterwegs. Probiert manchmal Dinge, die Eltern, speziell Mütter, nicht unbedingt wissen wollen, die er aber nach wie vor stolz und treu erzählt. (Woraufhin Frau Strickwerk beim nächsten Skateboard-Ausflug wilde Fantasien pflegt und sehr glücklich den unverletzten Sohn empfängt, sich die nächsten unglaublichen Abenteuer erzählen lässt und hoffentlich erfolgreich ihre Ängstlichkeit hinter liebendem Interesse verbirgt.) Wird groß, groß, groß - das letzte Kind ist endgültig dem Jugendlichen gewichen.

Und darf morgen mit dem Nachbarsfreund zum ersten Mal aufs Rockkonzert. Ohne Eltern natürlich. Aufregendstes Geburtstagsgeschenk.

Herzlichen Glückwunsch, mein Jüngster.

3.5.10

Stash

Bei ravelry kann man sich die katalogisierten Wollvorräte auch in einer Excel-Tabelle anzeigen lassen.
Ob man sich dann auch die Summe der eingelagerten Meter Wolle ausrechnen lässt, will vorher gut überlegt sein.

Frau Strickwerks Ergebnis ist umwerfend: 169 508,9 Meter.

Da muss irgendwo ein Rechenfehler sein...

Es gibt auch ein kleines Programm, das ausrechnet, was man so verstrickt hat, in Metern. 2010 bisher: 5524 Meter. Wenn ich das jetzt hochrechne aufs Jahr sind das zwischen 16 000 und 17 000 Metern.

Das wiederum in Relation zum Wollbestand sagt mir, dass ich gut noch 10 Jahre ausschließlich aus dem Vorrat stricken kann.

2.5.10

Mittagessen

aus gegebenem Anlass (weil es allen drei Söhnen geschmeckt hat!) notiere ich mir hier und jetzt die Rezeptur des heutigen Mittagsmahls.

Basmati-Reis kochen.

Große Gemüse-Pfanne:
Einige Stangen Sellerie
4 gelbe Rüben
2 junge rote Zwiebeln mit Kraut
Brokkolistiel
grob schneiden und in Erdnussöl zart anbraten.
250 g Egerlinge schneiden, mitbraten.
1 Stange Lauch in Ringe schneiden, mitbraten.
Salzen, 1 TL Curry unterrühren.
Nach ein paar Minuten
200g Zuckerschoten
die Röschen des Brokkoli
1 gewürfelte rote Paprika mitbraten.
1 Schuss Sojasauce dazu.
Zudecken, schmurgeln lassen.

Fleisch:
knapp 1kg Hähnchenbrustfilet in dünne Scheiben schneiden.
In Erdnussöl portionsweise anbraten.
Alles Fleisch wieder in die Pfanne, etwas kleinere Flamme.
Salzen, 1 TL Curry, 1 gehackte Knoblauchzehe dazu, unterrühren.
Mit einem Schuss Sherry und einem Schuss Sojasauce ablöschen.
Ein wenig nachköcheln lassen. Deckel drauf und warm stellen.

In die Gemüsepfanne jetzt noch einrühren:
1 TL Thaicurry grün, mit wenig Wasser verrührt.
2 EL Erdnusscreme, ebenfalls mit etwas Flüssigkeit verrührt.
Abschmecken, evtl noch etwas Sojasauce dazu.

Fertig.
Auf dem Teller nach Belieben mischen.
Für Frau Strickwerk beispielsweise wenig Reis, sehr wenig Fleisch, viel Gemüse.
Für den Jüngsten Sohn mittelviel Reis, viel Fleisch, wenig Gemüse (immerhin aber doch Gemüse).

Wie schön, dass es manchmal gelingt, allen Geschmäckern gerecht zu werden...
(Der Beste Ehemann war nicht da zum Essen, aber ich denke er wird sich hier nahtlos einfügen)

1.5.10

Farben sehen


Letztes Jahr habe ich an der Aktion Farbe bekennen teilgenommen - und es hat mir riesigen Spaß gemacht. Jeden Tag durch eine andere Farbbrille zu schauen war wirklich eine Bereicherun. Lacaosa starte diese Jahr eine Aktion Farben sehen. Wer noch mitmachen will - hier kann man sich anmelden (bis 7.5.)


29.4.10

.

Welch ein Glück - die Lady pumpt wieder. Also wäscht und schleudert sie auch wieder. Der Beste Ehemann hat es geschafft eine reichliche Anzahl Fädchen zu lösen, die sich um das Flügelrad der Pumpe geschmiegt hatten.

Waschtag also heute und die Sonne ausnützen zum Trocknen.

27.4.10

Haushaltliches Unglück

Welche Haushaltsgeräte dürfen nie nicht kaputt gehen?

An erster Stelle steht da bei mir die Waschmaschine. Fünf Schmutzwäsche-Produzierer - das bedeutet locker jeden Tag eine Maschine. Ein Rückstau ist da schnell produziert. Und so sind auch die Reste vom Wochenende, an dem nicht gewaschen wurde, noch gar nicht abgearbeitet, als die Lady sich entschied, kein Wasser mehr abzupumpen.

Naja, mal wieder was im Flusensieb gelandet, denkt Frau Strickwerk.
Und flucht dann leise laut. Weil diesmal noch so viel Wasser in der Maschine ist und das durch das geöffnete Flusensieb erst mal raus muss. Die Waschküche hat leider keinen Ablauf und der Auslass ist nur Zentimeter über dem rauen Betonboden - da passt nur ein Fingerhut drunter.
Fingerhut gepaart mit Feudel und fast eine Stunde Geduld, Umschütten, Feudeln, Wringen - dann war sie leer.
Ein Schraube im Sieb gefunden.

Aber die Lady pumpt trotzdem nicht!

Patschnasse Wäsche in den Garten geschleppt, wieder fleissiges Wringen.
Notfall-Waschmaschinen-Mitbenutzungs-Plan mit hilfreichen Nachbarinnen aushandeln.

Später/morgen (wenn der Boden trocken ist) noch mal in Bauchlage das Flusensieb-Loch erkunden. Hoffentlich noch irgendein Kleinteil finden, das die Pumpe blockiert, und dann ist alles gut.
Die Alternative - Reparaturdienst - wäre überaus lästig und finanziell betrachtet gerade äußerst ungelegen. Ein Dahinscheiden der Lady erst recht.

Werbung

für den Protest und die Petition der Hebammen.

Die Berufshaftpflicht für freie Hebammen (Hausgeburtshilfe, Beleghebammen) steigt zum wiederholten Mal drastisch an. Die Bezahlung hält damit in keinster Weise Schritt. Das hat zur folge, dass immer mehr Hebammen sich freie Geburtshilfe (also nicht angestellt in einer Klinik) nicht mehr leisten können.


Hier gibt es ausführliche Informationen über die Arbeit und Situation der Hebammen und die geplanten Aktionen.

Sie können eure Unterstützung brauchen...




26.4.10

Gerüche

Frau Strickwerk hat ein feines Näschen.
Der Jüngste Sohn hat geruchsintensive Füße. Immer schon. Aber das neue Schuhwerk verursacht eine Intensivierung, die ans Unerträgliche grenzt. Selbst das vorbei gehen am Wäschesack mit den getragenen Socken ist anstrengend. Die unbeschuhten Füße quasi ohnmachtauslösend.

Daraus folgt allabendlicher Streit sobald der Jüngste sich in den Sessel fallen lässt und die Nasenbeleidigung vor meinem Gesicht baumelt.

Heute:
Frau Strickwerk bereitet liebevoll ein Fußbad vor und stellt es vor den Sessel. Und siehe da - darauf kann sich der Jüngste einlassen. Jetzt baden die Füße in wohlriechendem Wasser. Danach sind sie hoffentlich duftend und frisch. Die Socken wurden mit spitzen Fingern und Nasenklemme abtransportiert. Und das Schuhwerk in wiederholtem verzweifelten Versuch ausgelüftet, ausgewaschen und zum Trocknen ausgelegt.

Hat jemand hilfreiche Tipps zur Lösung dieses wahrhaft zum Himmel stinkenden Problems?

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Reiches Wochenende.
Gefüllt mit bewegenden Themen. Pränataldiagnostik und still geborene Kinder. Emotional anstrengend.
Als Ausgleich gestern Nachmittag zwei Stunden singen in kleinem Ensemble. Sehr anregend. Macht den Kopf frei und lässt die Seele fliegen.

Jetzt auf in eine ebenfalls anstrengende Woche. Arbeit, interne Fortbildung, Jubiläum und Fachtag. Dazwischen ein bisschen häusliches Arbeiten. Am Schreibtisch und an der Wäschefront.

Voraussichtlich gibt es wenig zu Lesen hier die nächsten Tage.



21.4.10

Getauscht

Ich mag Tauschen.
Bücher tausche ich bei Tauschticket, mit meinen Kolleginnen, den Nachbarn und innerhalb der Familie.
Rezepte tauschen finde ich super. Besonders gern bei gemeinsam gekochten und verspeisten Mahlzeiten.

Wolle tauschen geht ganz leicht bei ravelry in der Tauschgruppe. Diesmal ein Paket mit handgefärbten Garnen. Meine Ausbeute:



Und egal, was ich tausche - immer eine schwere Entscheidung, was ich als Gegenwert anbiete.

20.4.10

Zertifiziert

Endlich. Lang hats gedauert, bis ich alle meine Arbeiten fertig gestellt und abgegeben habe. Ein klein wenig nachbessern muss ich noch. Sehr schön, dass ich trotzdem schon mein Zertifikat erhalten habe. Auf der Rückseite eine lange Liste, was ich jetzt alles weiß und kann (oder wissen und können soll).

Neu

Die oberen beiden Bücher von Kim Hargreaves - Breeze und Misty. Um ersteres schlich ich schon lange herum und die Modelle im nagelneuen Misty verlockten mich dann endgültig. Direkt auf ihrer website bestellt und innerhalb einer Woche geliefert - völlig problemlos. Beide Hefte enthalten wirklich sehr schöne Modelle, wie immer ausgesprochen schön fotografiert. Nachstricken einiger Modelle ist fest eingeplant.

Arans und Celtics habe ich ertauscht, Einsatz war der Damson. Aus einer offenen Tauschaktion bei ravelry stammt der Kontakt zu meiner Tauschpartnerin Joana, die so in meiner Nähe wohnt, dass wir uns ganz real getroffen haben. Ich hoffe sie ist glücklich mit dem Shawl, ich bins auf jeden Fall mit dem Buch.

Morgens

bei Frau Strickwerk.

Der Beste Ehemann steht auf. Macht Frühstück. Liest Zeitung.
Frau Strickwerk steht auf. Setzt sich dazu. Liest Zeitung.

Der Älteste Sohn kommt von der Freundin. Wirft sich in Arbeitsgewand. Setzt sich dazu. Kurzes Gespräch, an dem sich Frau Strickwerk eher morgenmufflig-maulfaul beteiligt. Ciao, bis heute Abend!
Der Jüngste Sohn wird geweckt. Zu früh! (Stunde später Schule).
Der Mittlere Sohn kommt. Kurzes guten Morgen und Zeitung. Noch morgenmuffliger als Frau Strickwerk.
Die Freundin des Mittleren kommt. Ebenfalls still.
Zeitungsgeraschel, Löffelklappern.
Ciao! Zwei gehen.

Der Jüngste Sohn kommt. Vorsichtiger Blick vom Besten Ehemann - ansprechbar? Laune?
(Häufig schätzt er es falsch ein).
Der Beste Ehemann geht ins Bad.

Der Jüngste lässt den Blick kurz über den Tisch schweifen. Schmeisst sich dann in einen Sessel. Aha. Heute kein Frühstück.
Kurzes gemeinsames Schweigen mit Frau Strickwerk.
Unruhiges Fingerklopfen auf der Sessellehne.
Er steht auf und geht.
Kurz drauf: Gitarrenklänge aus seinem Zimmer.
Knapp, aber noch rechtzeitig sein Aufbruch: Ciao!

Frau Strickwerk allein mit Teetasse, tauscht Zeitung mit Laptop für den kurzen morgendlichen Streifzug durch das weltweite web.

Und jetzt: auf in den Tag.

17.4.10

Endlich wieder

Sonne. Und ein blauer Himmel ganz ohne Kondensstreifen.

Ein Tag zum draußen bleiben.

11.4.10

Lecker

Heute früh beim Aufstehen schneite es. Passend dazu gab es heute Mittagessen mit Zimt - Lammbraten aus dem Ofen und einfach eine Zimtrinde mit aufs Blech. Lecker zarter Zimtgeschmack an der Sauce und anhaltender Zimtduft im Haus.

Gestern Abend auch lecker, leicht abgewandelt nach Chili und Ciabatta-Rezept gekocht.
Verändert: doppelte Menge Fleisch für den Männerhaushalt. Reines Rinderhack. Fleischbällchen nicht angebraten (ich bin immer froh, wenn ich mir die Fettspritzerei sparen kann), sie wurden trotzdem knusprig.
Halbe Menge Schafskäse und nur auf der Hälfte des Auflaufs verteilt wegen heiklen Söhnen.

Empfehlenswert. Einfach, schnell, lecker.

Test, Test


Ich liebe Produkttests. Obwohl ich sonst eine eher zurückhaltende und kritische Einkäuferin bin - beim Testen werde ich schwach, auch für die blödesten Produkte.

Natürlich wollte ich auch gern so ein Geschirr testen - doch der Schrank ist voll und ein zusätzliches Geschirr brauchen wir tatsächlich überhaupt nicht. Vielleicht ein paar kleine Teller, davon sind schon einige zu Bruch gegangen. Da unser Geschirr aber rein weiß ist, sind die leicht zu ergänzen.

Doch - siehe da, wie günstig - der Älteste Sohn wird demnächst ausziehen. Und da braucht er quasi alles. Und neu ist natürlich schöner als überall zusammengeklaubt. Also habe ich ihn schnell auf diese Seite gejagt und er hat sich für das Modell Cleo entschieden. Außer ihm noch viele andere, deshalb dauerte es ein bisschen. Die Firma hat schnell und zügig geantwortet und uns auch schnell über die Lieferverzögerung informiert. Gar kein Problem, schließlich testen wir hier quasi nur schon mal vorab, Dauergebrauch dann ab Juni im neuen Heim.

Gestern kam das Paket an. Alles bestens bruchsicher und kompakt verpackt.
Auspacken, einmal spülen und dann gleich ausprobiert. Schön sieht es aus. Hat etwas Frühlingshaftes und Leichtes. Die Form der Tassen gefällt mir gut und die Zuckerdose im Besonderen.



Jetzt werden wir es ein paar Tage benutzen und dann schonen, damit für den Umzug noch alle Teile heil sind.

(Ich hätte mir als knapp Zwanzigjährige sicher kein "spießiges" Service ausgesucht, sondern natürlich möglichst bunt durcheinander gesammelt und auf dem Flohmarkt eingekauft hätte. Schon aus Prinzip. Aber dem Ältesten Sohn gefällt es eben so. gut für mich, denn so komme ich zum Produkttest.)


zwölf2010 - April

zwölf2010Ein deutlicher Baufortschritt ist sichtbar. Die Bürocontainer sind auf die andere Seite der Baustelle gewandert, ein Bagger steht da. Deutlich sieht man am linken Haus die Trennwand zwischen den Doppelhaushälften. Und der Bauer war auf seinem Acker und hat auch schon ausgesät. Ein bisschen zartes Grün war schon zu sehen, ist auf dem Foto aber nicht zu erkennen.

zwölf2010
Die Zweige im Vordergrund grün und gelb. Zartes Grün auf dem Feld, das ebenfalls schon bestellt wurde.

8.4.10

In Arbeit

Solaris musste ja fertig werden, um den Weg für neue Objekte zu ebnen.

Fas fertig, es wird nur noch umhäkelt und die Knöpfe angenäht - Boheme. Ein wirklich einfaches Jäcken, Raglan von oben, in diesem Fall für ein etwa 1-jähriges Mädchen.

Not a drop (ravelry) - dieser Schal faszinierte mich beim Wollmeisenbesuch. Und so war ich schon in Lauerstellung und habe mir die Anleitung nach der Veröffentlichung gleich gekauft. Nachdem ich das Prinzip verstanden hatte, war das Stricken kein Problem. Es erfordert allerdings ziemlich viel Konzentration, denn Fehler verzeiht das Gestrick nicht - Zurückstricken ist eine Herausforderung, der ich gestern dann nicht mehr gewachsen war. Also einmal wieder auf Anfang geribbelt (ich hatte zum Glück erst etwa 20 Reihen gestrickt.

Jetzt sieht es immerhin schon wieder so aus. Ich verstricke - natürlich - Wollmeise. Pinie.

Und schließlich eine weiter Jacke zum drüber werfen - Featherweigth Cardigan (ravelry), ebenfalls aus Wollmeise, diesmal Lace-Garn aus dem Lagerbestand in der Farbe Mitternacht. Noch nicht viel zu sehen und wegen dünnem Garn vielleicht doch wieder ein Endlos-Projekt...