4.10.10
Zwei
3.10.10
Carpe diem
Was tun, wenn frau sich eine Erkältung einfängt? Unaufhaltbar, kein Salbeitee, kein Honig, kein Wasserstoffperoxid halfen dem Hals - schon Freitag Nachmittag war klar, dass Frau Strickwerk sich geschlagen gibt. Ob zweimal 45 Minuten Radfahren bei Nieselregen der letzte Schubser waren oder was auch immer - jetzt hat sich quälender Husten festgesetzt, die Stimme ist rau und verschleimt, dazwischen heftige Niesanfälle und die Nase wechselt zwischen hartnäckig verstopft und dauertropfend, Muskeln in Brust und Rücken schmerzen vom Husten.
Ärgerlich, sehr ärgerlich. Den gestern feierten Freunde ihren Geburtstag mit Radlrallye und Mini-Oktoberfest. Und Abends hatte mein Chor ein großes Konzert - beides fiel für mich aus.
Aber neben Ärger gibt es da auch die Regung - na dann, mach das Beste draus und nutze die Zeit - auf dem Sofa ruhend und lesend. Heute vielleicht auch ein wenig strickend - dazu hatten meine Hände gestern gar keine Lust. Und die Bilder für Fotokalender aussuchen und diese bestellen.
Und sieh da - mit diesem einfach mal annehmen, dass es jetzt eben so ist, ich krank bin und manches nicht geht wie geplant, geht es mir gleich viel besser.
(Gelesen habe ich mit viel Vergnügen übrigens einen Krimi von Nele Neuhaus - Schneewittchen muss sterben und den ersten Teil einer Fantasy-Serie von James Clemens - Das Buch des Feuers.)
29.9.10
Im Übrigen
- vielen Dank abermals für eure guten Wünsche.
- Dem Sohn geht es den Umständen entsprechend gut. Er ist seit Montag wieder in seinem daheim, die Freundin umsorgt ihn liebevoll, die Schmerzen halten sich in Grenzen - jetzt braucht es einfach viel Geduld für den langwierigen Heilungs- und Mobilisationsprozess.
- Dem Hals geht es äußerlich besser, die Beweglichkeit ist halbwegs zurück. Dafür hat er sich heute morgen für mehr innerliche Schmerzen entschlossen - es kratzt und brennt. Braucht kein Mensch
- Den Jüngsten Sohn plagen unklare Bauchschmerzen, wahlweise auch mal mit Erbrechen. Schon seit Sonntag. Also morgen doch mal zum Arzt...
- Der Mittlere Sohn ist quasi täglich ganztags in der Schule. Unterricht, Proben fürs Musical (Projekt), Proben fürs Herbstkonzert mit dem Chor, Proben fürs Herbstkonzert mit dem Grundkurs Chor (kleines Ensemble) - künstlerisches Engagement fordert seinen Tribut. Und dazu die Seminararbeit, die sich erstaunlicherweise in den Ferien nicht von selbst geschrieben hat. Führerschein? Muss warten, weil keine Zeit für Fahrstunden.
Und dann
... war da auch noch die Aktion Farbe bekennen, bei der ich ausgesprochen schlampig war. Aber ein helllila begegnete mir ebenfalls gestern auf dem Spaziergang.
Zack - die Linse
Lange bin ich um diese Fotoaktion herumgeschlichen. An mir zweifelnd, ob ich den Anforderungen wohl gewachsen wäre. Aber schließlich und endlich ist es auch eine Herausforderung, ich muss nicht unbedingt unter den Gewinnerinnen sein, es gibt keine Noten und ich kann auch keinesfalls versagen - dabei sein schult meinen Blick und meine Kreativität.
Die erste Woche stand unter dem Motto "sommer ade". Und das war mein Beitrag dazu:
Diese Woche steht unter dem Motto "zwei". Da bin ich noch ganz unentschieden und auf der Suche. Die Zweisamkeit darf nicht künstlich herbeigeführt sein und als besonderes Herausforderung gilt es ein Nachtfoto mit Restlicht oder Kerzenlicht zu machen.
Das habe ich schon mal gefunden, gestern beim Spazieren gehen:
Und dann gibt es noch diese bezaubernde Bild, das aber leider nicht der Anforderung nach Aktualität entspricht. Trotzdem hier außerhalb jeder Regel:
Blätter - 4
25.9.10
Steif
Frau Strickwerk entwickelt gerade einen steifen Hals. Wie passend.
Der Beste Ehemann fliegt übermorgen nach Berlin, der Terminkalender ist voll, der Älteste Sohn braucht ein wenig Unterstützung...
Möglicherweise war ignorieren der beginnenden Schmerzen in Nacken und Kopf keine gute Entscheidung. Möglicherweise werde ich diesmal in der Not doch zu etwas anderem als warmem Schal und Aspirin greifen müssen.
Ich bin sehr unleidig um nicht zu schreiben richtig grantig. Da fühlte ich mich doch eigentlich grad ganz gut erholt und fit und war voll sportlichem Elan - und dann das. Ausgebremst. (Dabei habe ich noch nicht mal so richtig Schwung geholt für den Alltag....)
24.9.10
Einarmig
Vielen Dank für eure guten Wünsche.
Der Älteste Sohn hat die OP gut überstanden. Natürlich war die Nacht nicht sehr angenehm, er hatte Schmerzen und kämpfte schon in der ersten Nacht mit den eingeschränkten Möglichkeiten, sich zu lagern. Aber er ist guter Dinge, der Schmerzmitteltropf wurde neu eingestellt, so dass er kaum noch Schmerzen spürt und mit einer Reihe Kissen kann er sich immer mal wieder neu betten. Übers Wochenende bleibt er noch in der Klinik, dann beginnt das Abenteuer einarmig daheim.
(Die OP war im nachhinein betrachtet wohl dringend notwendig - neben den bekannten Malaisen war auch die Rotatorenmanschette deutlich beschädigt.)
23.9.10
Schultern
Die sind ja beim Ältesten Sohn suboptimal ausgebildet. Weshalb er bereits in seinem jugendlichen Alter mit Impingement und etlichen Nebengeräuschen konfrontiert ist. Der Oberarmkopf hat nicht die erwünschte kugelige Form, weshalb er dazu neigt bei Belastung und bestimmten Bewegungen Richtung Schulterdach zu rutschen - was wiederum Sehen, Bänder, Knorpel nicht gerne mögen.
Inzwischen sind seine Beschwerden so weit fortgeschritten, dass eine OP notwenig erscheint. Heute wird erst mal die rechte Schulter behandelt - es wird mehr Platz geschaffen und gleichzeitig die Schulter stabilisiert.
Hoffentlich geht alles gut und hinterher - nach einer schmerzreichen und relativ langen Phase der sehr eingeschränkten Mobilität - sind Arm und Schulter wieder voll beweglich und belastbar.
(Frau Strickwerk ist nervös - der Älteste Sohn sicherlich noch mehr...)
22.9.10
20.9.10
Nicht
zum ravelry-Treffen in Backnang
zum Textilmarkt in Benediktbeuern
sondern an den Chiemsee - der Beste Ehemann feierte seinen 50. Geburtstag mit (fast) 50 Gästen an einem seiner Lieblingsorte - und es war ganz wunderbar.
Wir haben getanzt und gefeiert wie 20jährige, sind aber heute noch so müde wie mindestens 50jährige (gestern vielleicht sogar wie 70jährige).
Ich muss mich noch ein bisschen erholen.
13.9.10
Vampiren
verfallen.
Die Nachbarin ist schuld, die vor einer Woche den ersten Black-Dagger-Roman hier ablegte. Mit der Warnung: macht süchtig.
Der Einband wenig ansprechend, der Rückentitel versprach billiges Serienfutter, die Vampir-Welle ödet mich eh an, aber abends zum einschlafen habe ich dann doch mal reingelesen...
Falscher Fehler - schon bin ich voll drauf und kann nicht mehr aufhören. Die letzte Ferienwoche verging also immer mit einem der Black Daggers in der Hand. Band 1-8 habe ich gelesen und muss jetzt für Nachschub sorgen, denn mehr hatte die Nachbarin nicht auf Vorrat. (übrigens lesen noch ein weitere Nachbarin und die Tochter mit...)
Es ist billigstes Serienfutter, aber ich kann nicht mehr aufhören. Harte Männer, äh nein Vampire, die Frauen eine schöner als die andere, sich stetig wiederholende Liebesgeschichten mit erotischen Szenen gespickt, ein simpler Plot - es ist ein bisschen wie früher mit Hanni und Nanni - es gibt keinen erklärbaren Grund für das Gefallen, aber ich muss einfach wissen, wie es weiter geht.
Deshalb - keine Zeit für Bloggen. Nur heute, weil die Folgebände kommen erst morgen. Und mein Urlaub ist heute zu Ende - wie soll das nur gut gehen...
(Ich habe auch ein paar vernünftige Bücher gelesen in den Ferien übrigens...)
6.9.10
Blätter - 1
3.9.10
Nachgeladen
die Bilder zu diesem Post
zwölf2010 im September. Das werde ich noch mal fotografieren - irgendwie ist das Bild ein wenig unscharf und so soll es nicht auf Janas Fotoseite. Aber - man sieht jetzt wieder mehr Haus...
Die roten Socken werden Paraphernalia (ravelry) - Zopfsocken-Knitalong bei ravelry.
Disteln, Schilf und Schmetterling - mal wieder auf der Schotterfläche gleich hinter den Häsern, irgendwie ein kleines Biotop.

Ausflug

Baumpilz - mitten in der Stadt

Die Farben sind so knallig - der Foto kann sie gar nicht richtig einfangen

gepierct
Vorher

Nachher
Während der Mittlere Sohn mit seinem Freund den Waldseilgarten Wallenhausen abkletterte besuchten der Beste Ehemann und ich das Städtchen Weißenhorn und das Kloster Roggenburg. Das Städtchen sehr hübsch, aber ein bisschen ausgestorben. Ich hatte gleich Visionen, wie man die alten leerstehenden Gebäude rund um die Schranne vielleicht wieder beleben könnte. Roggenburg mit wunderbarer Kirche, aber leider einem unschön zugebauten Klosterhof - welcher Architekt hat sich das denn bloß ausgedacht.
Wieder zurück in Wallenhausen konnte Frau Strickwerk auf gar keinen Fall dem in luftiger Höhe über schwierige Passagen balancierenden Sohn zuschauen, sondern nahm lieber in der Sonne Platz und widmete sich ihrem Buch. Mit zwei ziemlich erschöpften und sehr hungrigen jungen Erwachsenen besuchten wir anschließend noch Günzburg und fanden dort ein nachmittägliches spätes Mittagessen. Und der Mittlere Sohn eine Werbetafel für ein Piercingangebot. Ergebnis s.o.
1.9.10
.
Ferien, Urlaub - und das Wetter....
Immerhin lässt die Sonne sich kurz mal blicken und es kommt kein Wasser von oben. Kalt ist es. Deshalb verzichtet der Mittlere Sohn auf das geplante Zelten am nahegelegenen See.
Statt dessen morgen Ausflug zum Kletterwald.
Der Beste Ehemann kann schon wieder laufen. Sitzen auch ganz gut. Wir waren heute dann schon mal spazieren. Und er ist jetzt mit dem Auto unterwegs. (Wir sind gespannt, was der Schmerz sagt, wenn er wieder zurück kommt). Und das alles ohne die Hammer-Schmerzmittel.
Frau Strickwerk hat unterwegs fotografiert. Aber der Foto ist jetzt mit dem Besten Ehemann im Auto.
Deshalb noch keine Bilder:
von den neu begonnenen Socken ganz in Rot
von zwölf2010
von Schmetterlingen und Disteln und Schilf.
Und jetzt hole ich mal wieder die Nähmaschine aus dem Keller und vernichte den Flickwäsche-Stapel...
27.8.10
Sport
tut manchmal gar nicht gut.
Der Beste Ehemann, nicht nur voll guter Vorsätze sondern auch voll Tatendrang, macht seit einer Woche täglich Sport. Am Mittwoch mit mir gemeinsam zur Rückengymnastik und anschließend Easy Step.
Gestern zunächst ein Gefühl von Muskelkater, nach dem Sitzen auf der Bierbank im Garten beim Abendessen plötzlich heftige Schmerzen im Allerwertesten. Er konnte kaum Aufstehen und Laufen, Sitzen war ziemlich unmöglich. Ischias vielleicht?
Für die Nacht gab es so eine nette Schmerztablette aus dem Bestand des Ältesten Sohnes, der ja immer mal wieder von heftigen Schulterschmerzen geplagt ist.
Heute morgen vermeintlich alles wieder fast gut. Aber zurück vom Bäcker wiederholte sich die Schmerzattacke. Und ganz klar - das war zumindest ganz anders als meine Ischiaserfahrungen.
Also zum Orthopäden, der erstaunlicherweise nicht im Urlaub ist und spontan einen Termin frei hat. Und: eine Entzündung am Sitzbeinhöcker bzw. dem Muskelansatz am Sitzbeinhöcker. Vielleicht sogar eine kleine Knochenverletzung. Vermutlich wegen zu ehrgeizigem Dehnen der extrem erstarrten und verkürzten Oberschenkelmuskulatur.
Lahmgelegt für vermutlich die nächsten zwei Wochen. Genau die zwei Wochen, in denen ich Urlaub habe. Und wir ein paar Ausflüge machen wollten.
Aber jetzt: Sitzen geht gar nicht, Laufen nur sehr eingeschränkt.
Vielleicht regnet es ja noch ein bisschen, da bleibt man gern im Haus....
26.8.10
Schnipsel
Meinen Teil der schriftlichen Arbeit fertig gestellt und an die Partnerin verschickt. Gutes Gefühl.
Eltern-Fahrdienste geleistet und sie sommerlich bekocht. Lecker, nett.
Kopfschmerzen. Wegen Föhn. Dafür tolle Luft, herrliche Wolkenbilder.
Der Beste Ehemann hat Ischias oder so. Jedenfalls kann er sich nicht wirklich gut bewegen und ruht jetzt - unter Schmerzen - unwillig und mit Kissen gestützt und gepolstert auf dem Sofa.
Der Mittlere Sohn hat tolle Künstlerfotos vom Jüngsten Sohn und Freund geschossen. Für Visitenkarten. Die beiden planen ihre Karriere. Zunächst als Straßenmusiker. Aber mit dem Willen entdeckt zu werden.
25.8.10
Lange Nacht
- die Zweite.
Star Was mit dem Jüngsten Sohn. Gestern 1-3, heute 4-6.
(Und: Muskelkater kündigt sich an. Wirbelsäulengymnastik erinnert an schon lange nicht mehr benutzte Muskeln und Step macht Spaß und schwere Beine.)
24.8.10
Ferientage
Bummelig.
Obwohl ich jeden zweiten Tag zum Sport gehe. Eisern. Der Beste Ehemann sogar jeden Tag.
Obwohl ich mit meiner schriftlichen Arbeit (Fragebogen Anatomie und so alles vor/während/nach der Geburt) fast fertig bin.
Obwohl ich in Wolle wühle, spinne, stricke.
Obwohl ich mir ein Ehrenamt ans Bein gebunden habe und einer frischgebackenen Mutter in Not bei der Babybetreuung helfe.
Irgendwie trotzdem alles ganz gemütlich.
19.8.10
Urlaub!
begann heute gleich nach der Arbeit mit einem Kinobesuch mit dem Besten Ehemann und dem Mittleren Sohn. "Knight and Day" - ohne tieferen Sinn, einfache Unterhaltung zur Einstimmung auf erholsame Tage.
Plan für morgen:
Endlich mal wieder zum Sport.
Einkaufen auf dem Markt und mit dem Radl hinfahren.
Eltern besuchen.
(Lästiges: Ein paar Telefonate erledigen - muss einfach sein. Wieder mal eine Bewerbung fürs Kreissaalpraktikum schreiben)
18.8.10
Unglücksraben
Lace. Neptun vielleicht und in Wirklichkeit viel türkiser.
100% Merino. ??
4 mal Twin, vielleicht Ebenholz
4 mal 100% Merino, vielleicht MOBJ
100% Merino, ??
4 mal Twin, ein Rabengrau
Meine Beute. Mit Selbstbeherrschung gewählt und mein Ziel "Pullovermenge" nicht aus den Augen verloren.
(Die ursprüngliche Auswahl war gut doppelt so groß. Und es lockt sehr, am Freitag oder Samstag noch einmal zu fahren. Aber das wären dann echtes Suchtverhalten - oder?)
13.8.10
Keine Lust
zu Haushaltstätigkeiten. Aufräumen und Putzen. Dabei ist es gar nicht viel...
Immerhin - der Kuchen ist im Ofen. Und der Beste Ehemann opfert sich und bedient den Staubsauger während ich den Hungrigen dafür ein schnelles Abendessen richte. Jetzt . Gleich.
Der Jüngste Sohn weilt bei seiner Freundin, der Mittlere Sohn verwöhnt unsere Ohren bereits seit heute Mittag mit Gitarrenmusik und Gesang - mal ein anderer Song wäre inzwischen ganz angenehm...
Und wegen schmerzender Hüfte (und das ist ganz neu!) und schmerzendem Kopf (der ist vertraut) und keiner Lust auf Arbeit, sitze ich immer noch vor dem Laptop und surfe und blogge...
Tageseindrücke
von gestern. Eigentlich für 12 von 12 fotografiert, dann irgendwann untertags doch wieder drauf vergessen und mitten in der Nacht keine Lust mehr zum Hochladen und Schreiben.
Blöde Mücken! Und auch noch auf der Fußsohle!

Schneckenopfer.
Morgendliches Rätselraten. Str8ts.
Spinnergebnis

Einkauf
Unterhaltungsmusik durch den Jüngsten Sohn
Mittagessen. Kindgerecht.
Dort einen Schatz abgeholt.
Den hier.
Tolle Fotos.

Und auf dem Weg zur Arbeit im Schlachthofviertel. Bunte Mauern.

22 Jahre
verheiratet.
Und ausnahmsweise habe ich mal den Hochzeitstag nicht vergessen. Ich tappe sonst immer in die Falle des "Voraus-Denkens". Der Beste Ehemann hat nämlich am Tag drauf Geburtstag. Diese Jahr sogar einen großen runden. Aber der wird erst im September gefeiert, also muss ich dieses Jahr nicht so vorausdenken und habe geistige Kapazität für den 13.8. frei.
(Der Beste Ehemann vergisst es übrigens nie und überrascht mich immer mit herrlichen Blumen)
Damals war übrigens ein knallheißer Tag und herrlichster Sonnenschein.
Strickwerke
Mühsam hier grad mit Stricken - es geht nicht so recht voran. Immerhin sind ein Paar Lieblingssocken fertig geworden. Ganz einfache Stinos aus Dibadu Funnies - letztes Jahr schon bestellt, jetzt endlich verstrickt. Und was soll ich sagen - schaut einfach. Ich liebe sie. Schon beim Verstricken. Frisch und fröhlich, fast mehr geringelt als spiralig - und schon an meinen Füßen, wenn es abends kühl wird.

Manchmal sind auch Stinos ganz besonders.
Strickwerk 26/10; Socken 14/10
Wolle: Dibadu Funnies Lagune
Herzchenferse, Sternspitze
60 Maschen, Knitpicks 2,5
Nur für mich
11.8.10
zwölf 2010 im August
Die Baustelle wächst. Die Doppelhaushälften sehen schon ziemlich fertig aus, Fenster und Haustüren sind drin, die Fassaden gestrichen. Sieht man auf dem Foto nicht so gut, weil ja schon das Einfamilienhaus im Bau ist und die Sicht auf auf die Doppelhäuser teilweise verdeckt.
Das Getreide steht hoch und ist reif.
10.8.10
Erste Ferienwoche
verging unspektakulär.
Frau Strickwerk arbeitet wie immer oder sogar noch mehr, nämlich auch am Samstag im Laden.
Der Beste Ehemann sagt die Segway-Stadtführung wegen sintflutartigem Regen ab.
Der Mittlere Sohn hat jetzt ein Sofa aus dem blaugelben Möbelhaus, schläft manchmal bis Mittags, macht aus dem Stapel Unordnung in seinem Zimmer ein flächendeckendes Chaos - das sei der Prozess des Aufräumens...
Der Jüngste Sohn macht wirklich gute Arbeit als Betreuer in der Zirkusschule, studiert selbst eine tolle Trampolin-Nummer ein und führt sie vor, ist für ein paar Tage wieder zu Hause (um die Freundin vor ihrer Ferienreise noch ein paar Mal zu treffen).
Noch kein Buch fertig gelesen, aber viel gesponnen. An dem zum schnell strömenden Flüsschen mutierten Bach spazieren gegangen und die Sonne genossen, wann immer sie sich zeigte.
6.8.10
Lesestoff
Wie beim Stricken kann ich mich beim Lesen grad nicht auf ein Werk beschränken.
Auf dem Nacht- bzw. Sofatisch zur Zeit:
Alles ist erleuchtet von Jonathan Safran Foer. Ambivalent. Der Einstieg war verwirrend, aber überzeugend wegen Sprachwitz und Wortschöpfungen, Humor und der Aussicht auf eine eigenwillige Geschichte. Jetzt - mehr als die Hälfte gelesen - verlaufe ich mich immer noch ein wenig in der Geschichte, das unbeholfene Englisch - in unbeholfenes Deutsch übersetzt - ist nicht mehr erfrischend, neben Humor schwingt eine depressive Note mit. Keine leichte Lektüre.
Die Liebesblödigkeit von Wilhelm Genazino. Grad erst auf Seite 50 angekommen, aber lese mit viel Vergnügen - Sprache und Stil gefallen.
Dauerregen hier - verführt zu einem Lese-Nachmittag auf dem Sofa.
Das Drama des begabten Kindes von Alice Miller. Vor 30 Jahren schon einmal gelesen. Sehr interessant die damaligen Randbemerkungen von mir im Buch. Da verändern 30 Jahre Leben doch deutlich den Blick. Wieder spannend zu lesen, verführt zur Auseinandersetzung mit den eigenen Kindheitserfahrungen und lässt den Blick kritisch auf Erziehungs-/Begleitungsversuche der eigenen Kinder ruhen - und dem psychoanalytischen Blick wird dann gleich ein Buch über Bindungsforschung folgen. Sozusagen Arbeitslektüre.
Und dann so Einiges über Schwangerschaft und so. Auch beruflich. Schon alt und doch wieder besonders faszinierend - meine "Bibel" während der drei Schwangerschaften: Lennart Nilsson - Ein Leben entsteht.
3.8.10
Stolz
Zweiter Spinnversuch - oder eigentlich schon mehr als ein Versuch.
Gesponnen auf der neuen Spindel von Schacht, der BFL-Kammzug ist von Dibadu - auf verschiedenen Naturfarben der Faser gefärbt, was die Färbung sehr lebendig macht. Versponnen kommt die Wolle noch dunkler raus als im Strang.
Ich habe den Strang zum Spinnen geteilt, weil ich in etwa den Farbverlauf haben wollte und das Navajo-Zwirnen (noch) nicht kann. Da ich nicht gleichmäßig geteilt habe vermischten sich die Farben doch - aber es gefällt mir trotzdem. Und diesmal habe ich auch versucht die Lauflänge zu bestimmen und wenn ich richtig gezählt und gewogen habe sind es ca. 450 m auf 100g.
Gut 40 g habe ich jetzt versponnen und dafür einige Tage gebraucht - es dauert einfach mit der Handspindel, obwohl ich schon viel schneller geworden bin. Der Beste Ehemann wundert sich über meine Geduld (die sonst nicht besonders ausgeprägt ist...). Ich liebe es geradezu, aus der Faser den dünnen Faden zu entwickeln - das ist im Moment meine Meditation - ich spinne einfach alles ein.
Auf jeden Fall bin ich ganz stolz auf mein Ergebnis - ich finde es sieht schon richtig gut aus. Und wenn ich mal die kompletten 200g versponnen habe reicht es für ein richtig schönes Strickprojekt.
Abonnieren
Posts (Atom)
