13.5.12

12 von 12 im Mai

mit einem Tag Verspätung, denn gestern war kein Internet da.

 Diesmal haben wir ein Zimmer mit Blick Richtung München - morgens, gleich nach dem Aufstehen - kalt geworden.
Fremdes Nachtkästchen, mit wichtigen Dingen belegt.


Fremdes, imposantes Bett, in dem sich gut schlafen ließ

Bewegung 


Arbeitsatmosphäre



 notwendiges Zubehör


Essen, Mittagspause - am Buffet

abgeräumt

... und was ziehen wir an beim Konzert?

Farbauswahl

und Kleiderprobe

Mehr wie immer bei Frau Kännchen. Und danke fürs Schauen....

11.5.12

Zum Wetter

Unglaublich heiß ist es hier - schon heute morgen war ich nach kurzer Radstrecke verschwitzt und beschloss kurzfristig das Rad abzustellen und in die U-Bahn umzusteigen - andernfalls hätte ich die 11km von der Arbeitsstelle zurück nach Hause in Mittagshitze und quasi schattenfrei zurücklegen dürfen.
Der Tacho zeigte auf dem Rückweg von der U-Bahn eben 30 Grad an! Für morgen avisiert: 10-12 Grad, Bodenfrost in der Nacht.

Auf dem Heimweg: Blick in die Berge zum Greifen nah. Und kein Foto dabei - blöd.

Ich geh jetzt mal packen - heute leicht bekleidet losfahren. Für morgen dicke Socken und warme Jacke einpacken....



10.5.12

Marathon-Häkeln

Ich dachte ja, der Häkelbeutel wäre fast fertig - alle squares gehäkelt und zu 4er-Reihen verbunden - da ist ja nicht mehr viel...

Weit gefehlt. Da konnte ich doch etliche Podcast-Folgen von der Distel hören (neu entdeckt und bin gerade dabei die alten Folgen zu hören; ich mag den total gern - sie redet völlig unverkrampft und natürlich und hat - neben Stricken und Spinnen - viele interessante Dinge rund um "urbane Selbstversorgung" zu erzählen) bis alle Reihen richtig miteinander verbunden, die Träger gehäkelt, mit der Tasche vernäht und schlussendlich alles mit festen Maschen umhäkelt war. Dazu kam natürlich wieder mein übliches "schnell schnell" und "ich weiß eh schon" - was wie immer zu mehrfachem wieder auftrennen führte.

Aber jetzt ist er fertig, der Beutel. Die Anchor-Wolle hat nicht ganz gereicht,  so dass Träger und Rand aus einem Baumwoll-Garn von Fischer Wolle entstanden, das auch bei irgendeiner Tauschaktion den Weg in meinen Vorrat fand.
Vielleicht bekommt er noch irgendwann ein Stofffutter (drei f- wie bescheuert das immer noch aussieht...), mal sehen wie er sich bewährt. Ich werde ihn am Wochenende gleich ausprobieren, wenn wir mal wieder zum Singen und Proben nach Agatharied fahren.




Ein echtes aus-dem-Vorrat-Projekt, das denselben immerhin um 300g verringert hat.

8.5.12

Heute

körperliche Ertüchtigung:
- ca. 22 km geradelt, mit Steigungen
- (mehr als) eine Cellostunde lang intensiv gearbeitet
- den fast kniehohen Rasen gemäht

Belohnung: ein Abendessen mit dem Mittleren Sohn in der mittelalterlichen Taverne zur Schandgeige.

7.5.12

Spinnereien

Das lästige Alpaka ist endlich fertig gesponnen und verzwirnt. Noch ruht es auf der Spule und muss erst zu Strängen abgewickelt werden, gebadet und vermessen. Auf jeden Fall sind es knapp 300g und etwa sport weigth - immerhin habe ich die gewünschte Fadenstärke erreicht.


Kaum war das Alpaka verzwirnt wanderte ganz schnell etwas richtig Buntes aufs Rad - die Ranunkelzeit, gefärbt von Melanie auf Polwarth/Seide - die Farben sind richtig knallig. Ich spinne einen etwas dickeren Faden und will dann zweifach zwirnen - ich bin gespannt aufs Ergebnis. 
Dafür habe ich das Spinnrad wieder von zweifädig zu einfältig zurückverwandelt - dicker spinnen geht für mich langsam einfach leichter...



Grandios

war das Konzert von AsingDsing and Friends - der Mittlere Sohn und seine Freunde haben ein geniales Abschiedskonzert gegeben....





5.5.12

Twizy

Weil der Beste Ehemann so einen guten Draht zu unserer Renault-Werkstatt hat, steht das (leihweise) vor unserer Haustür:







Dieses Ding ist nicht wirklich ein Auto - aber es fährt flott und wendig. Keine Seitenfenster, alles Plastik, kaum Federung und auch eher kein Sitzkomfort. Auch kein Kofferraum und wenig Platz für den Beifahrer, der breitbeinig hinter dem Fahrer sitzt. Ein Gefährt für warmes trockenes Wetter und kurze Strecken, braucht wenig Platz - und fährt mit Strom.

Ich glaube man braucht es nicht. Aber es kann richtig Spaß machen...



Im Garten

...ganz viel Löwenzahn - eine herrlich gelbe Wiese

...der Flieder der Nachbarin zur Linken - Duft und Blüten mit uns geteilt

...die Pulsatilla - nach drei Jahren nur Blätter hat sie mich diese Jahr mit drei Blüten verwöhnt. Ich mag die Samenstände sehr gern.

...heißgeliebte Pfingstrose, kurz vor dem Erblühen

4.5.12

Sechzehn Squares



... die ein Beutel werden sollen. Stash-Vernichtung.

Nerv

der Woche - eine Wohnung vermieten.

Sie gehört meinen Eltern, die sich mit der Vermietung altersbedingt überfordert fühlen und uns gebeten haben, das für sie zu erledigen. Mach ich gern, dachte ich. Geht ja einfach, dachte ich auch.

Erster Schritt: Termin mit den noch-Mietern ausmachen, Fotografieren.
Zweiter Schritt: Anzeige im großen online-scout.
Dritter Schritt: zahlreiche, täglich eintrudelnde Anfragen bearbeiten, Termine zur Besichtigung ausmachen, Besichtigungen durchführen, weitere Telefonate und mails mit den Interessenten.

Was nervt: online braucht der Interessent einfach nur seine Daten eingeben und Klick - bei mir erscheint lapidar: Besichtigungstermin erwünscht und Name und mail-Adresse, bestenfalls noch Telefon. Nur ein Bodensatz von etwa 10% schreibt von allein ein paar weitere Infos dazu, die ich gerne hätte, bevor ich mit dem Interessenten einen Termin zur Besichtigung ausmache (was übrigens auch umständlich ist, denn der Noch-Mieter arbeitet Schichtdienst und auch am Wochenende, die Möglichkeiten für Termine sind also beschränkt).

Also schreibe ich zurück, erbitte mehr Informationen. Die Hälfte antwortet nicht mehr, schickt aber unter Umständen ein paar Tage später wieder lapidar "Besichtigungstermin erwünscht". Mit der anderen Hälfte mache ich Termine, gebe meine Handynummer mit zwecks Erreichbarkeit. Etwa ein Viertel bestätigt den Termin gar nicht mehr. Einige sagen wenige Minuten vor dem Termin ab, einige erscheinen einfach gar nicht.

Das ist ärgerlich und nervt. Auch heute wieder: Für letztendlich zwei Besichtigungen ging eine Stunde drauf, denn nur der Erste und der Letzte sind wirklich auftaucht. Ein Glück dass der Noch-Mieter so nett und geduldig ist.

Unser Mieter der Wahl war heute da und ich hoffe sehr, dass es klappt!

(Was ich auch merke: Ich mag es nicht, Leute auszufragen nach Finanzen und Lebensweise...)

Unglaublich

wie die Jahre ins Lande gehen. Der Jüngste Sohn ist heute siebzehn! Ich denke es war grade erst, dass wir  in den frühen Morgenstunden mit ihm auf dem Arm und einer Tüte noch warmer Croissants in der Hand aus dem Geburtshaus wieder nach Hause gefahren sind.




Heute also siebzehnter Geburtstag.
Ohne Geschenke - denn der Sohn hatte als Wunsch nur ein Spiel für die Konsole - Ballerspiel ab 18, auch bei Herzenswunsch keine Erfüllung möglich. Sonst keine Wünsche. Also gab es einen Optionsschein - für später auftretende, im Moment noch vage Wünsche - Fahrstunden, neue E-Gitarre, neues Handy, eine Kamera...

Ohne Familientreffen. Geburtstage werden sonst hier immer mit mindestens den Großeltern gefeiert. Meist noch Paten, Lieblingsonkel und -tante, Cousins und Cousinen, beste Freunde. Jedenfalls ist in der Regel die Bude voll und ich backe mindestens drei Kuchen. Der Jüngste Sohn wünscht sich nur ein gemeinsames Essen gehen mit Eltern, Brüdern und seiner Freundin. Von der Erdbeertorte ist also heute noch was übrig...



1.5.12

Fleischfrei

Mal sehen, ob ich das für die ganze Familie durchsetzten kann oder ob es mein persönlicher Speiseplan bleibt - ein fleischfreier Tag die Woche.
Speiseplan heute:
mit Kräutern und Ricotta gefüllte Nudeltaschen mit Tomatensauce

Salat und Brot mit Kichererbsenaufstrich. Der ist sehr fein:

Dose Kichererbsen
Olivenöl
ca. zwei Esslöffel Tomatenmark
etwas Wasser
Oregano, Salz, Pfeffer.

Tomatenmark im Olivenöl anrösten. Kichererbsen abtropfen. Alles zusammen in einem Becher pürieren. Fertig. Schmeckt bestimmt auch mit Knoblauch, Kreuzkümmel oder Chili.

Nicht geschafft...

...trotz vollem Einsatz - der zweite Strumpf wurde nicht fertig. Denn gestern kam ich quasi gar nicht mehr zum Stricken - 10 Stunden-Arbeitstag und am Abend Chor, da wuchsen nur noch ein paar Runden hin und ich bin noch nicht mal bis zur Ferse gekommen. Tja. Heute wars vielleicht eh viel zu warm für die Strümpfe, für so warme Tage braucht es eher ein Paar Loiferl.

Also habe ich mich heute ganz entspannt dem Spinnrad zugewendet und endlich das Alpaka fertig versponnen! Welche Erleichterung. Das Verzwirnen sollte schneller erledigt sein und ich krame gedanklich schon in den Kammzügen, voller Vorfreude auf etwas Buntes.
Mit dem Zwischengetriebe und dem zweifädigen Antrieb komme ich ganz gut zurecht, ich muss im Moment einfach noch langsam treten.

Und dann wurde heute noch ein neues Projekt gestartet - gut abgelagertes Anchor Magic Line aus irgendeinem Tauschpaket verwandelt sich in einen Häkelbeutel. Sieben Squares sind schon fertig.

Gleichzeitig habe ich mal meinen Stapel Podcasts reduziert und einige folgen Radio-Tatort und Handgemacht gehört. (Der restliche Stapel umfasst dann doch noch ca. 240 ungehörte Titel....)

Der ganze Tag im Freien auf der Terrasse - herrlich.




29.4.12

Akkordstricken

an den Trachtenstrümpfen für den Ältesten Sohn. Der erste ist fertig, am zweiten grad mal der Umklapp-Bund.
Er würde sie gern zum Maifest tragen. Also übermorgen.

Hörbuch auf die Ohren, Kissen auf die Gartenbank und an die Nadeln - ich gebe mein Bestes...


24.4.12

Werbung


fürs Konzert der "Band" des Mittleren Sohns - sie geben ihr Abschiedskonzert, denn ausbildungs- und studienbedingt zerstreuen sie sich.

Tolle Musik a capella von Asing/Dsing (Hörbeispiele bei youtube), Eintritt frei, kostenlose Karten vorbestellen unter info@asingdsing.de. Wer bei facebook ist findet hier immer aktuelle Infos.



Freier Tag

und müder Tag - wie gelähmt bin ich heute. Das Wetter ist auch gruslig - ich hoffe, das letzt Aufbäumen des Winters bevor es zumindest die nächsten Tag warm und schön wird.

Ich könnte nur schlafen heute - doch dazwischen kommen diese Vermietangelegenheit und ein bisschen Bürokram und die Vorbereitung für den Elternabend. Der Tag ist frei, der Abend belegt...

Sehnsucht nach draußen sein, Wärme und Sonne und vielen freien Tagen am Stück.

Gelesen: Super Sad True Love Story von Gary Shteyngart - eine Satire auf unsere nahe Zukunft. Tagebuchnotizen und Textnachrichten erzählen die Liebesgeschichte zwischen Lenny, der für ein Unsterblichkeitsunternehmen arbeitet und dabei gleichzeitig gegen seinen eigenen Alterungsprozess kämpft, und der konsumsüchtigen Eunice. Aus den USA sind ein totalitär kontrollierender Staat geworden, Dollar und Euro sind nichts mehr wert, social networking und die entsprechenden "Äpparäte" beherrschen das soziale Leben - traurige Aussichten, satirisch verpackt. Mir hat es gefallen und ich empfehle es gern weiter.

22.4.12

Sonntags

in der Bibliothek - ich hätte mal vorher Werbung machen sollen - war heute Kulturfrühstück mit dem Playback-Theater "Augenblick". Sie spielten kleine Geschichten zum Thema "Ganz unvollkommen". Geschichten aus dem Publikum, aufgegriffen und schnell und treffend umgesetzt. Das große Thema darüber sind die "special olympics", die dieses Jahr Ende Mai in München stattfinden werden. Mit eingeladen und anwesend eine Gruppe Menschen mit Behinderung aus Schönbrunn - herzerfrischend spontan, bewegend offen haben sie sich eingebracht. Nie habe ich erlebt, dass Spontantheater so schnell in Bewegung kam, selten, dass Menschen sich so unverkrampft und frei eingebracht haben - was für ein Gewinn für uns alle an diesem Vormittag.
Das war wirklich besonders - und ganz und gar nicht unvollkommen.


19.4.12

Auto und Alltag und Schmökerstoff

Danke für eure anteilnehmenden Kommentare - das Auto ist wieder heil.
Es war schon wieder der Marder, der die vor zwei Wochen erst frisch eingebauten Zündkabel  alle angeknabbert  hat. Vielleicht auch bei den Besuchten vorm Haus, denn auf dem Hinweg lief das Auto ja noch störungsfrei...

Wie auch immer, jetzt ist er wieder einsatzbereit, der rote Flitzer. Aber trockenes Wetter lockt eh aufs Fahrrad. So komm ich wenigstens ein bisschen an die Luft, denn auch diese Woche war schon wieder mehr Arbeit als ich mag. Dafür habe ich heute mittag eine Stunde rausgeschunden und die Gartenbank genutzt. Die Wäsche staut sich mal wieder, aber die kann ich schließlich auch bei Regenwetter erledigen.

Der Anna-Kopf ist schon wieder zurück und zusammen mit dem Zwischengetriebe angereist. Schon ausgepackt, aber noch nicht montiert und ausprobiert - morgen dann. Oder vielleicht doch heute noch, wenn ich vom Singen komme.

Die letzten drei Tage habe ich mal wieder jede freie Minute lesend verbracht. Netter Schmökerstoff für Jugendliche - nichts Außergewöhnliches, aber gut zu lesen:

Caragh O'Brien - Stadt der verschwundenen Kinder und Land der verlorenen Träume. Spielt in einer Zeit, in der Rohstoffe verbraucht und der Klimawandel die Erde recht menschenleer gemacht hat. Hauptperson ist Gaia, eine junge Hebamme, die in der Stadt und im zweiten Teil im Dorf gegen die bestehende Ordnung rebelliert. Ein echter Jugendroman, denn es geht um Loslösung, Erwachsen werden, Liebe und unterschiedliche Gesellschaftsformen. Wie gesagt - gut und flott zu lesen, Sprache und Geschichte nicht sehr komplex, deshalb Empfehlung für Jugendliche ab 13/14 Jahren.

15.4.12

Nerv!

Blöde Heimfahrt nach einem schönen Abend - das Auto ruckelt und läuft unrund und zieht nicht richtig und macht Lärm und zu allem Überfluss blinkt auch noch die Kontrollleuchte für die Auspuffanlage auf. Ich fahr ja dann immer mit zittrigen Knien, wenn an dem Karren was nicht richtig funktioniert, zweifelnd, ob ich noch heimkomme. Ein Auto soll einfach fahren - alles andere verunsichert mich.

Und der Beste Ehemann ist verreist, kein Zweitauto und kein Fahrer da. Ich kann diesmal Werkstatt und eine weitere Fahrt mit gestörtem Auto nicht einfach an ihn abgeben. Und morgen ist einer meiner 10-Stunden-Tage mit abgezirkeltem Zeitplan. Irgendwo muss ich da jetzt die Werkstatt noch reinstopfen.

Ach, alles blöd grad...



Farben

Irgendwie und irgendwann bin ich den Färbungen von Melanie verfallen. Beim letzten Mal hatte ich Glück und habe diese drei Zöpfe ergattert:

 Sommergewitter - ganz viel blau in BFL/Seide

 Ranunkelzeit - bunt in Polwarth/Seide

 Waldhexe - viel grün mit lila Sprenkeln und BFL/Sojaseide

Heute bade ich in den Farben, denn bei uns ist nicht nur keine Sonne am Himmel zu sehen - die Wolken sind so dick, dass auch ihr Licht kaum durchkommt. Es ist duster und kalt wie im November. Wäh!

Mein Spinnrad steht leider grade kopflos bei mir rum - so nach und nach klapperte es und hat wohl eine Macke am Kugellager im Spinnkopf. Der Beste Ehemann ist ja sehr geduldig mit meinem Strick- und Spinn- und Wollsammel-Tick, reagiert allerdings recht nervös auf diese kleinen, sich ständig wiederholenden Geräusche - nicht nur bei Nadel- und Spinnradgeklapper, sondern auch bei Tischtrommeln der Söhne oder einem Klapperteil im Auto. Bevor ich also mit dem Gefühl spinne, ihn zu stören lasse ich die Anna eben wieder schön still werden. Zurück kommt ihr Kopf dann gemeinsam mit dem Zwischengetriebe und weiteren Spulen - davon kann Frau wirklich nicht genug haben.

Hier kommt die Handspindel wieder zu Ehren - und das ist ganz gut, denn ich bin wirklich aus dem Training.

Die Kiste mit den Spinnfasern ist übrigens jetzt voll - ich sollte aufhören mit Sammeln...

9.4.12

Haus in der Wildnis

von Annie Proulx. Ich liebe ihr Buch Schiffsmeldungen. Ihr "Haus in der Wildnis" habe ich für meine Mutter ausgeliehen, die es so schnell gelesen hat, dass ich es mir über die Ostertage vorgenommen habe.
Tja - ich weiß nicht so recht. Erinnerungen ist ein bisschen richtig und auch ein bisschen weit gegriffen -

sie schreibt über den Bau ihres Hauses, das wirklich ganz einsam in der Wildnis liegt. (Wow- ich bewundere den Mut, in ihrem Alter (über 70 Jahre) einen Hausbau zu beginnen so einen abgelegenen Bauplatz dafür zu suchen)
si schreibt über ihre Herkunftsfamilie, über die Landschaft, die Tiere, die Baumannschaft, die Schwierigkeiten und Irrläufe bei Planung und Bau, Geschichte der Landschaft, Gartenbau...
Vielfältig. Irgendwie planlos aneinandergereiht sind die Geschichten. Manche Teile habe ich gern gelesen, war gefesselt oder erfreut mich einfach an Sprache und Schilderung. Manches war langweilig und wenig interessant geschrieben. So habe ich mich ziemlich bald dazu entschieden, einzelne Teile nur zu überfliegen - das war prima. Denn für das Verständnis des Buches ist völlig egal, ob ich die Geschichte der Besiedlung diese Teils von Wyoming aufmerksam lese oder überblättere. Spürbar ist ihre Liebe zu dem Land, ihr vielfältiges Interesse für die Geschichte des Ortes, den sie nun bewohnt, für die Tiere, die dort leben, speziell die Vögel (sehr schönes Kapitel!). Ich weiß nicht so recht, ob ich das Buch empfehlen soll. Es gibt schönere und lesenswertere Texte von Anni Proulx.
Sehenswert sind aber auf jeden Fall von Proulx' "Bird cloud". Das hat mir auf jeden Fall gefehlt - imBuch ist kein einziges Bild, nur ein paar wenig aussagekräftige Skizzen. Aber auf dieser Seite (gefunden über ein amerikanisches Blog) sieht man Haus und Umgebung... wer mag, einfach mal durchklicken.

8.4.12

Oster-Socken-Wichteln

Ausgepackt! Mein Päckchen kam von Sabine und sie hat mir die schönen Socken von Regina Satta gestrickt - Thanks! Und im Nest lagen neben einem Entspannungsbad feine Eier und Halloren-Kugeln (von denen ich schon oft gehört habe, aber die ich noch nie probiert habe) und ein niedliches Schaf.  Die Socken passen wunderbar - und auf dem Foto kommen sie viel zu blau rüber - wie immer schafft die Kamera diese blau-türkis-Töne nicht. Jedenfalls genau mein Lieblings-Farbspektrum.





Mein Päckchen ging an Ulrike und es sieht so aus:


Ich habe - mal wieder - die Socken Paraphernalia gestrickt. Das Muster ist einfach immer wieder schön und es kommt auch in dieser Wolle gut raus.

 
Ulrike liebt Kinderschokolade - dem Wunsch bin ich doch gern nachgekommen.


Frohe Ostern


5.4.12

Frei!!

So richtig gewöhnt habe ich mich noch nicht dran in den Ferien zu arbeiten - so viele Jahre hatte ich jetzt in den Schulferien auch mehr oder weniger frei. Diesmal Arbeit ich quasi durch - und freu mich jetzt riesig auf die vier freien Tage.
Immerhin fallen in den Ferien die üblichen Abendtermine von Chor und Tanzen überwiegend weg. Das ist ja schon mal total entspannend.

Ostervorbereitungen laufen hier auf Sparflamme. Nichts geschmückt, gefärbte Eier gekauft, noch kein Plan für Backwaren und und nur ein vager fürs Ostermenü. Eigentlich ist auch noch nicht so richtig klar, wie wir Ostern feiern und mit wem. Wir werden sehen, bis zum Einkauf am Samstag ist ja noch ein bisschen Zeit.

Morgen erst mal ausschlafen, wenn die senile Bettflucht es zulässt. Und ein bisschen aufräumen und putzen - leider -  denn die Perle hat in den Ferien frei. Da muss Frau Strickwerk doch mal selbst den Besen, Staubsauger und Putzlumpen schwingen...


3.4.12

Oster-Socken-Wichteln

Vermelde: mein Päckchen ist verschickt.
Und bekommen habe ich auch schon eins. Das versteckt der Osterhase, damit ich nicht so in Versuchung bin, schon mal reinzuspitzen...

Erst Ostern öffnen, oder??

31.3.12

Der März

- und schon vorbei. Die Zeit rinnt mir grad durch die Finger, Tag an Tag, Woche an Woche. Und wenn ihr mich jetzt fragt - was war so im März? Dann weiß ich gar nicht so recht, was ich schreiben soll -

Ich habe zwei Kurse mehr gehalten als sonst. Die Planung für die nächsten Monate gemacht. In der Bibliothek war so richtig viel zu tun nach der Wiedereröffnung. Im Käsladen ausgeholfen.

Etwas lustlos an der Alpaka-Wolle gesponnen, mit viel Freude die ertauschten Seiden-Hankies versponnen.



Zwei Paar Socken fertig gestrickt und an den alten Projekten so ein bisschen weiter genadelt. Die Trachtenstrümpfe für den Ältesten Sohn mit Elan in Angriff genommen - die warten jetzt auf eine Anprobe, bevor es weiter gehen kann.

Ein weiteres Paar Paraphernalia aus Gründl Hot Socks


Wenig gekocht, wenig gebacken.

Vorgarten aufgeräumt - Weide geschnitten und von toten Ästen befreit, die noch stehenden Rest des Herbstes endlich abgeschnitten, das Beet von Laub befreit. Auch dieses Jahr seit die Pulsatilla vielversprechend aus - ich bin gespannt, ob sie auch endlich mal blühen wird. Im Garten hinterm Haus: Die Rosen sehen leider nicht so gut aus, da sind noch nicht wirklich neue Triebe zu sehen. Baldrian, Himbeeren, Hortensien wachsen aber. Und die vielen Schneeglöckchen sind verblüht.

Gelesen. Steinhöfels "Rico, Oskar..."-Bücher - und mich dabei sehr amüsiert. Und "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" von Ali Shaw - das Buch ist so düster und irgendwie hoffnungslos, dass ich mehrfach versucht war, nicht weiter zu lesen. Bis zum Ende wenig lichte Stellen. Ein ernstes Buch, in dem sich wenig Leichtigkeit findet. Sehr fantasievoll, ungewöhnliche Ideen und Bilder, fern von den üblichen Fantasy-Romanzen, gut geschrieben -trotzdem bedingte Empfehlung wegen der von mir gefühlten Hoffnungslosigkeit.

Gehört. Mehrere Podcasts und zwei Hörbücher, deren Titel ich schon wieder vergessen habe. Im Kopf geblieben aber die Aufnahme einer Lesung mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers und Texten von Mark Twain: "Wenn man bedenkt, dass wir alle verrückt sind" - kann ich sehr empfehlen. Macht Lust auf mehr Mark Twain, eindeutig.

Ein Wochenendtrip nach Südtirol.



 Martell-Tal,  Zufritt-See













Glurns


(Und noch eine blöde und auf die Gelenke schlagende Erkältung fast hinter mich gebracht - braucht kein Mensch, und schon gar nicht bei dem herrlichem Wetter und auf dem Weg in den Wochenendurlaub.)

Außerdem schauen wir jetzt nicht mehr Kabel sondern Entertain - tolle Bildqualität. Und Aufnehmen ist damit so einfach, dass auch ich es eifrig nutze. Vor allem die Funktion "Serienaufnahme" hat es mir angetan. The Closer und Private Practice gleichzeitig und Mittwoch abends, an dem ich Tanzen gehe? Kein Problem mehr - auf Wochen im voraus programmiert und jederzeit abrufbar. (Dafür steigt das Internet immer wieder mal aus seit der Umstellung, aber das lässt sich hoffentlich mit einem neuen speed-port regeln...)

20.3.12

Marlene

Die Socken, die nicht passen wollen.
So ein schönes Muster, das ich unbedingt stricken wollte. Lauter verschränkte Maschen, das ist immer ein bisschen mühsam, aber auch sehr wirkungsvoll. Ich habe ein Garn von dibadu dafür gewählt, mit Baumwolle, ein bisschen dickerer Faden und frühlingshafte Grüntöne. Voller Elan stricke ich die erste Socke fertig. Einmal über den Fuß ziehen - geht nicht. Oder nur sehr sehr sehr schwer. Ein richtiges Gezerre - so geht das nicht.
Ich bin gar nicht mal sooo frustriert, denn das Stricken hat einfach richtig Spaß gemacht und das Ergebnis schaut toll aus. Trotzdem wird sie erstmal eingelagert. Aber letzte Woche habe ich sie rausgezogen, noch mal kurz gegrübelt, ob ich doch auftrennen soll und mit mehr Maschen stricken - und dann kurzentschlossen die zweite Socke genauso gestrickt - allerdings für Größe 36. Die erste Socke angepasst - und jetzt gibt es hier ein wunderschönes Sockenpaar in Größe 36/37 zu ertauschen. Bei Interesse einfach  eine mail schicken.



10.3.12

Ruhig

im Blog - viel los im wirklichen Leben. Also weniger Muße fürs Internet  - und dann ja auch noch der Vorsatz, während der Fastenzeit eh etwas bewusster mit diesem Zeitverbring-Ding umzugehen.
Klappt - ich bin tatsächlich viel weniger im Netz. Und das mehr an Zeit geht in Arbeit  - und auch in Lesen und Spinnen.

Kleine Empfehlung für nette kurze und schnelle Lektüre? Thommie Bayer - Heimweh nach dem Ort, an dem ich bin. Ein Schriftsteller, des Plagiats bezichtigt, gönnt sich eine Auszeit auf dem Land. Dort begegnet ihm eine sprechende Katze und die Vermieterin. Die Dialoge und Gespräche mit beiden helfen, seine Situation und sein Leben ein wenig gerade zu rücken. Ein wenig melancholisch, sehr atmosphärisch und lebendig - ein angenehm leicht zu lesender kleiner Roman, irgendwie anrührend.

Ich stricke recht konsequent an all den alten WIPs herum. Momentan am Trachtenstrumpf für den Ältesten Sohn - ein endlose Geschichte von zu weit, zu eng, wieder zu eng und vielleicht immer noch zu weit. Mehrfaches Auftrennen bereits gestrickter Runden mit Maschenzahlen zwischen 100 und 130 und ein Spiel mit Nadelstärken. Ich hoffe, die jetzt gewählte Kombination wird passen...

Unspektakulärer Beginn...

Vor allem habe ich ausdauernd dünne Fädchen gesponnen - und jetzt ist die BFL-Seide-Mischung von der Zauberwiese fertig versponnen und verzwirnt. Es sind nicht wirklich meine Farben und ich habe keine Ahnung was daraus werden soll oder ob die Wolle weiter wandern darf - das Spinnen hat aber sehr viel Freude gemacht. Die Wolle ist noch auf der Spule und wartet auf Abwickeln und Baden - und ich bin gespannt auf die Lauflänge. Gefühlt ist es über 500 Meter - warten wirs ab...
Beim Verzwirnen sind die eh schon hellen Farben noch mehr miteinander verschwommen - es ist auf jeden Fall eine sehr helle Begegnung mit Meer und Strand.