20.12.08

Zweimal fertig

Der Lace Ribbon Scarf. Gestrickt aus Wolle/Bambus/Seide gefärbt vom Schneeschaf. Es brauchte mehrere Versuche das richtige Muster für die Wolle zu finden. Aber jetzt bin ich wirklich sehr zufrieden.
Das Muster ist einfach zu stricken und schnell zu merken. Beim Spannen habe ich einen winzigen Fehler entdeckt - ist aber wirklich kaum zu sehen, ein Glück.
Schnelles Projekt, schöner Schal.

Lace Ribbon Scarf

Auch fertig wurden Socken Nr. 20:

Wolle: Lana Grossa Meilenweit Magico Farbe 2527
Gestrickt auf Knitpicks Nr. 2,5
Glatt rechts mit 60 Maschen, Herzchenferse und Bandspitze
Größe 38: Spätes (sehr spätes) Geburtstagsgeschenk für eine Freundin
Für Evi

Ein spätes Geschenk wurde es, weil die Freundin sich so lange Zeit gelassen hat den Gutschein in Wolle umzusetzen. Und dann ganz überraschend von Farbwunsch Rosa auf diese Farben umgeschwenkt ist.
Und diesmal sind die beiden Socken sowas von gleich geworden - aber wirklich aufs i-Tüpfelchen. Das ist mir so noch nie gelungen, trotz Reihen zählen und allem.

Für Evi

19.12.08

Frei!

Letzter Arbeitstag. Wie schön. Auch der Beste Ehemann kommt bald und hat dann frei bis 6. Januar. Der Mittlere und Jüngste Sohn auch frei. Nur der Älteste muss noch bis zum 23.12. arbeiten und schon ab 2.1. wieder. 

Noch ein bisschen Einkaufen (aber dieses Jahr muss ja eh alles mager, mager sein). Ein kleiner Stadtbummel mit dem Besten Ehemann steht noch aus. Christbaum kaufen auch noch. 

Geschenke einpacken, Weihnachtspost verschicken (wir sind immer so spät), ein bisschen rumräumen. Alles "schee staad" und gemütlich. 

Ich freu mich!

 

18.12.08

*

Übles nasskaltes Wetter und so ein scheußlicher Niesel-Schneeregen draußen. Beim Einkaufen war es so voll, als wäre morgen schon Weihnachten. Lauter hochnervöse Menschen unterwegs. Wo sich in mir doch wirklich so etwas wie stille Freude bemerkbar macht. Ich lasse mich auch gar nicht anstecken.  
Von meiner Liste erledigt lediglich zwei Punkte und ein halber: 
Einkauf gemacht (hat länger gedauert als gedacht wegen siehe oben). 
Protokoll geschrieben (hat länger gedauert, weil ich das immer unterschätze). 
Und der halbe ist die gewaschen und aufgehängte Wäsche, aber der Bügelkorb steht noch unberührt.  
Der geplante Stern ist auch nicht geschnitten und gefaltet. Bekommt die Tante eben keinen Stern sondern eine Tüte Plätzchen. Wird auch okay sein. Und dahin breche ich jetzt auf: meine Mutter abholen und die demente Tante zur Weihnachtsfeier begleiten.

17.12.08

Gefaltet



Mit viel Spaß habe ich Sterne aus Transparentpapier und Seidenpapier gefaltet. Und ich finde sie sehen einfach immer wieder toll aus.


Warme Ohren

für eine Kollegin: Calorimetry aus der Knitty. Schnell gestrickt und ganz einfach. Wirklich ein tolles Projekt. Verwendet habe ich ein einzelnes übriges Knäul von Lana Grossa Mega Stoppino - Banderole war keine mehr dran. Aber tolle Türkis-Töne. Genau richtig für die Kollegin.



Irgendwie weihnachtlich

wird mir allmählich. 
Ausblick auf morgen und einen ersten freien Vormittag seit Wochen. 
Ausblick auf Freitag und damit letzten Arbeitstag. 
Ausblick aus dem Fenster in einen nebeltrüben Tag.

Jetzt ein paar Kerzen anzünden. Gewürzten Tee und Orangenschalen durchs Haus duften lassen. 
Noch einen Stern falten - die sehen so wunderschön aus.

In Wirklichkeit: Wäsche aufhängen, einkaufen gehen. Und heute Abend noch einmal zum Tanzen.

Aber trotzdem: mir ist grad schon so vorfreudig und heimlichtuerisch.

16.12.08

Diät

für den Ältesten Sohn. Wo es doch die Mutter viel nötiger hätte. Aber vielleicht verhilft mir eine Solidaritäts-Diät auch zum Verlust des einen oder anderen Kilos.

Immer wieder kehrende Bauchschmerzen sind bei meinen Kindern (Jugendlichen) eigentlich nichts besonderes. Tee, Wärmflasche oder auch nur ein bisschen Verwöhnen helfen meist schnell. Aber der Älteste Sohn kombinierte das in letzter Zeit mit höchst blassem Gesicht, kaltem Schweiss und üblem Erbrechen - immer wieder. Er hat sich tatsächlich eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse zugezogen. 
Was ihn zu strenger Diät zwingt: kein Fett, nur helles Fleisch und magerer Fisch, Geflügelwurst, magerer Käse, gedünstetes Gemüse - also eigentlich alles mager. Und kein - also wirklich gar kein - Alkohol. Klar, wer jetzt immer von den Partys heimfährt!
Nicht so lustig und schon gar nicht zur Zeit von Plätzchen, Raclette und Silvester feiern. Also werden wir das Raclette-Set wieder in den Keller räumen, unser Kühlschrankprogramm kurzfristig etwas umstellen,  und den Speiseplan für Weihnachten auch. Das kann ich nicht aushalten, wenn der (fast) beste Esser am Tisch mit Schonkost da sitzt und die anderen schlemmen....

Spät

Also spät im Sinne kurz vor knapp, aber auch spät am Abend haben der Beste Ehemann und ich die wichtigsten Weihnachtsgeschenke unter Dach und Fach gebracht. Endlich! Kleinigkeiten fehlen noch. 
Der Beste Ehemann schickt sich dafür emails in die Arbeit. Ich sollte mir Listen schreiben. Damit ich nicht morgen wieder anfange von Neuem zu überlegen was ich doch eigentlich für den XY noch für eine tolle Idee hatte...


15.12.08

Einfädeln

Faden durchs  Nadelör heute Abend erstmals nur mit Unterstützung

Ach ja. 

14.12.08

Tollwood


Sandbilder - so faszinierend! Das Patenkind und ich könnten stundenlang davor stehen.



So viele Filzblüten



Die Ventilatoren unterm Zeltdach




11.12.08

Interessantes Projekt

Autoren/innen lesen zehn Seiten eigener Wahl aus einem ihrer Werke. Mit Video.

10.12.08

Herzig

Kartoffeln an Karotte:






Am Schreibtisch

eigentlich um das längst überfällig Protokoll der letzten Elternbeiratssitzung zu schreiben. Und die Entstapelung weiter voran zu treiben.

Musste aber dann dringen Bilder einspielen. Bücher in librarything erfassen. Mails abrufen und beantworten. Tee kochen weils unterm Dach so kühl ist. Und euch ein paar Bilder zeigen.

Zweiter Versuch mit dem schönen Garn vom Schneeschaf: der Lace Ribbon Schal. Und so gefällt es mir ganz gut. Das Muster ist einfach und leicht zu merken. Trotzdem musste ich schon die eine oder andere Reihe zurück stricken. Ribbeln ist irgendwie ganz schlecht wegen der doppelten Umschläge.


Weihnachtskram. Der Beste Ehemann hat letztes Jahr das Haus in ein Meer von Lichtern getaucht: Lichtschläuche, Sternenvorhänge und große und kleine Lichterketten. Der Mittlere Sohn und ich fanden das zu hell, zu übertrieben und gar nicht schön. Also habe ich schon letztes Jahr verkündet, dass in diesem Jahr ich mit Deko dran bin. Naja, viel ist noch nicht passiert. Die alten Sterne sind den Weg alles Irdischen gegangen. Neue sind noch nicht gebastelt - was Wunder. Ich stricke zwar leidenschaftlich gern, aber Basteln ist nicht so unbedingt mein Ding. Auf das Herrichten des Krippengärtchens habe ich diese Jahr verzichtet, da es letztes Jahr sträflich vernachlässigt wurde und dann macht es irgendwie keinen Sinn. 
Immerhin gibt es seit letztem Freitag einen geschmückten Adventskranz. Und die bei den Männern der Familie verhasste Lichterwippe und ein paar unerlässliche Dekostücke haben den Weg ins Wohnzimmer gefunden.


Ansonsten: Plätzchenduft, viel Kerzenlicht und für mich der Versuch täglich eine kleine Besinnungszeit einzurichten.

9.12.08

Abendgestaltung

Gestern Abend: Weihnachtslieder singen im Chor. von Alpenländisch "Es werd scho glei dumpa" bis Kodaly "Adventi venek" - einfach schön. Entspanntes Singen, quasi sinnfrei und nur für uns.

Heute Abend: Tanzen! Nach langer Pause Versuch eines Neustarts. Wir probieren eine neue Tanzschule - bin schon gespannt.

Morgen Abend: von langer Hand geplant und fast die ganze Familie geht mit




7.12.08

Gesungen

so, gerade das dritte Konzert des Chors hinter mich gebracht. Und den zweiten Adventssonntag-Nachmittag nicht am häuslichen Adventskranz sondern in kalter Kirche zugebracht. 
Es hat Spaß gemacht - Bach Magnificat und Vivaldi Gloria. Sehr schöne Musik mit recht gutem Orchester und richtig guten Solisten. Vor allem die erste Sopranistin machte Gänsehaut auf meinen Armen.

Jetzt freue ich mich trotzdem auf ein bisschen a capella Singen und die aufgewärmten Weihnachtslieder aus dem letzten Jahr in der nächsten Probe. 

6.12.08

Backtag

im Hause Strickwerk. Das Patenkind hatte die Einladung zum Plätzchen backen im heutigen Adventskalender-Socken. Mit von der Partie auch der Jüngste Sohn, der Mittlere Sohn und dessen Freundin. Die Küche (noch die alte mit wenig Platz, wenig Arbeitsfläche und schlecht funktionierendem Herd) war voll. Und Frau Strickwerks ganze Fähigkeit zu Strukturierung und Organisation gefordert. 
Backergebnis: 
Früchtebrot. Elisenlebkuchen, Haselnussplätzchen, Haferflockenplätzchen, Spritzgebäck, Marzipanspringerle. 
Teig für Heidesand im Kühlschrank.
Reichlich Mehl auf dem Küchenboden, Schokolade vom Glasieren auf dem Esstisch und darunter. Aber sonst schon alles gespült und verräumt.
Ein Blech Ausschuss weil verbrannt.
Eine angeschmolzene Küchenwaage weil die falsche Herdplatte eingeschaltet.
Glückliches Patenkind mit großer Keksdose.
Rückenweh, eine gewisse Erschöpfung und Lust auf ein Bier.



3.12.08

Sozialstudie

Eine Vernissage. Die geladenen Gäste gehören überwiegend zu den Wohlhabenden. 
Während der Eröffnungsrede wird das Buffet aufgebaut: reichlich Antipasti, große Schüsseln mit Krabbensalat, Geflügelsalat und vieles mehr. Der Tisch ist wirklich reichlich und lecker gedeckt. 

Der letzte Satz ist gesprochen. Im gleichen Moment ist das Buffet belagert, lange Schlangen bilden sich an beiden Enden. "Na gut", denkt Frau Strickwerk, "es ist ja reichlich da, gehe ich wenn der Ansturm nachlässt." An ihrem Tisch erscheinen zwei Damen - teuer gekleidet und schmuckbehängt - die sich ihre Teller üppig mit Krabben vollgehäuft haben. Sonst nichts. Also zu zweit die halbe Schüssel geleert.
Nach einiger Zeit lässt das Gedrängel nach und der Blick wird frei auf ein fast völlig abgeräumtes Buffet. "Na gut", denkt Frau Strickwerk, "dann eben nur ein Mozzarellaspießchen und ein Stück Brot." 
Während sie das auf ihren Teller lädt wird der zweite Gang herbeigetragen. Sofort steht Frau Strickwerk im Gedränge. Menschen greifen einfach von hinten nach vorn, drängen sich zwischen anderen durch und laden sich ihre Teller übervoll. Völlig perplex steht Frau Strickwerk binnen kurzem vor bereits wieder geleerten Platten. 
Und verzichtet auf weitere Versuche am Buffet.

Wie gesagt - keinesfalls ein Publikum, dass zum ersten Mal in den Genuss von Krabben kommt oder von harz 4 leben muss. Ich war ein bisschen sehr fassungslos.

Aber die Bilder waren/sind sehr schön - und das Wiedersehen mit einer Freundin bei dieser Gelegenheit auch.


1.12.08

Entspannung

zeigt mein Kalender. Die letzten Wochen waren so voll gepackt mit Terminen - einschließlich der Wochenenden - dass nicht nur der Blog zu kurz kam. Aber jetzt wird es stetig ruhiger. So dass auch unser Haus in dieser Woche etwas vor-weihnachtlich geschmückt werden kann. Bisher gibt es noch nicht mal einen Adventskranz, geschweige denn sonstige Deko.

Strickiges gibt es entsprechend wenig Fortschritte - auf zahlreichen S-Bahn-Fahrten wachsen langweilige Socken, die Strickjacke zeigt sich widerspenstiger als erwartet - dicke Nadeln und Bändchengarn flutschen nicht so richtig durch die Finger. 

Das Wochenende habe ich komplett musikalisch verbracht - Information und Selbsterfahrung über und in Musiktherapie und abschließend dann einer von drei Auftritten mit unserem Chor. Es war richtig anstrengend aber auch sehr belebend. 
Und jetzt umkreisen meine Gedanken die Möglichkeiten und Perspektiven, die Haken und Ösen, die Bezahlbarkeit und den Nutzen einer Ausbildung zur Musiktherapeutin.
Ich weiß, ich habe gerade erst eine Weiterbildung gemacht. Aber Musiktherapie geistert mir eigentlich seit meinem Abitur immer wieder im Kopf herum. Und wäre vielleicht tatsächlich eine so schöne Möglichkeit meine Liebe zur Musik, meine Begeisterung für deren "heilende" Möglichkeiten und auch meine neu/wiederentdeckte Kreativität mit meiner jetzigen Arbeit zu verbinden. Vielleicht bin ich ja auch erst jetzt mutig genug für diese Arbeit. 
Und vielleicht wird es doch auch ganz etwas anderes. 
Auf jeden Fall arbeitet es in mir. Mal sehen was dabei heraus kommt.

Daneben gibt es noch andere Verwerfungen und Veränderungen, so dass das Leben grade nicht so ganz leicht daher kommt, wie ich mir das wünsche. War vielleicht ganz gut eine Zeit lang so eingespannt und abgelenkt zu sein. Aber jetzt tut es auch gut den Ausblick auf ein wenig mehr Möglichkeiten zur Besinnung zu haben.



25.11.08

Angeschlagen

Maschenproben sind lästig. Ich habe auch diesmal eine eher lässige Probe gestrickt. Die ergab, dass ich viel weniger Maschen brauche und einfach  nach den Angaben der kleineren Größe stricken kann.
Angeschlagen sind 95 Maschen - und es erscheint mir ziemlich weit. Aber die Jacke soll ja auch lässig fallen und ich habe auch erst 3 cm in der Höhe gestrickt - das wird dann eh noch ein bisschen fester und enger.

Ich stricke aus einem Woll/Poly-Bändchen-Garn von online (Cascade, Linie 96). Stammt aus dem Vorrat meiner SchwieMu, die es wegen der Nadelstärke 6 doch nicht verstricken konnte. 

Selber machen

Nach der Teamsitzung in die große Stadt. 
Der Jüngste Sohn braucht Handschuhe - war nicht einfach passende Größe und passenden Preis zueinander zu bringen. 
Der Adventskalender des Patenkindes braucht noch mehr Schnickeldi (Wort entliehen bei Frau..äh..Mutti
Frau Strickwerk braucht dringend eine neue Strickjacke. Was da hing hatte immer entweder die falsche Farbe oder den falschen Preis oder das falsche Material oder die falsche Form. Mit ersten Anzeichen von Kopfweh - weil zu heiß, zu voll, zu laut - kurzerhand beschlossen, statt mich zwei weitere Stunden erfolglos durch die Stadt zu quälen fahre ich ganz schnell nach Hause und stricke diese Stunden an einer Jacke.

Also jetzt und sofort: eine Maschenprobe für diese schon lang geplante Jacke.

22.11.08

Gesund, gesund

war heute das Motto an den bayrischen Schulen. Bei uns fand der Extra-Schultag statt - von Schneechaos weit und breit keine Spur. 
Die Aktivistinnen unter den Lehrerinnen und ein paar Unterstützerinnen aus dem Elternbeirat haben ein wahrhaft einmaliges Programm organisiert und auf die Beine gestellt. Jede Klassenstufe hatte ein Oberthema (z. B. Gesunde Ernährung, Drogenprävention, Alltagsmedizin und erste Hilfe) zu dem überwiegend externe Referenten/Fachleute einen Workshop, ein Seminar oder einen Vortrag angeboten haben. Zusätzlich gab es ein Angebot mit 25 Bewegungs- bzw. Entspannungskursen. 
Die Schüler mussten ein theoretisches und ein praktisches Angebot belegen.

Im Vorfeld eine echte Herausforderung an die Organisation: Zeitpläne, Raumbelegung, Kursbelegung, technische Ausstattung, Ablauf, Aufsicht, wer ist wann wo und mit wem.
Aber Dank wirklich vieler Stunden öder Listenschreiberei und Verteilerei - alles hat geklappt wie am Schnürchen. Die Stimmung war gut, die Schüler haben super mitgemacht und die meisten Rückmeldungen waren positiv.

Schule kann auch toll sein. Und das war eine echt positive Erfahrung in Sachen Zusammenarbeit des Elternbeirats mit Schulleitung und Lehrerkollegium (zumindest Teilen davon). 

Daheim wartete dann schon der Älteste Sohn, der sich gewünscht hat, mit mir Plätzchen zu backen. Bisher hat er sich eigentlich vor allem durch das Essen derselben ausgezeichnet. Aber gerade will er gerne Kochen und Backen lernen. Auch das Rüstzeug für mehr Selbständigkeit.
So duftet es hier weihnachtlich und seine Leiblingssorten - Mohnkipferl, Wespennnester und Schokoladenbrot ruhen zum Abkühlen auf großen Tellern.
Auf dem Herd köchelt jetzt noch eine Rote-Beete-Suppe, die wir heute zu unserem Gemeinschaftsmenü mit Freunden beisteuern. 
Der Bügelkorb ruft laut nach mir, noch mehr lockt das Sofa - ich bin noch unsicher wer gewinnen wird.

19.11.08

So müde

Ich bin ein ziemliches Nachtlicht und gehe selten vor Mitternacht ins Bett. 

Seit einer Woche komme ich aber nicht mal vor 1.00 Uhr ins Bett, manchmal sogar danach. Dafür wache ich aber dann gern eine Stunde vor dem Wecker wieder auf.

Und heute im Laden spürte ich so eine lähmende Schwere. Ich erinnere mich noch - dieses Gefühl kenne ich aus den Nächten kranker oder zahnender oder träumender Kinder. Durch den Tag wie ferngesteuert. Unkonzentriert. Alles braucht doppelt so lange. Ich gehe fünf Schritte und weiß nicht mehr was ich tun wollte. Ich glotze auf einen Punkt und habe keine Ahnung worüber ich gerade nachgedacht habe. 

Müde schleppe ich mich heim, wohl wissend, dass heute keine Putzfrau da war und mich das allgemeine Chaos erwartet.

Daneben aber auch diese Schönheiten:


Ich bin begeistert und beglückt - bestellt bei Wolle und Design mit sagenhaften Prozenten. Viele Modelle sind sehr schön, aber durchweg alle sind so wunderbar präsentiert - eine Augenweide.
Ich geh sie jetzt gleich noch mal anschauen, dafür bin ich immer noch wach genug...

Kratzbürstige Schönheit

Auch das Waschen hat den Kimono-Shawl nicht wirklich weich werden lassen. Aber er gefällt mir wirklich sehr gut. Und er wärmt ganz herrlich - reine Wolle eben. Also werde ich meinem Hals verordnen sich nicht so zu zieren und hoffe es gibt so etwas wie einen Gewöhnungs- oder Abhärtungsprozeß. Im Sommer auf blanken Schultern geht dieser Shawl aber sicher nicht...




Gestrickt aus Evilla Artyarn. Es waren zwei Stränge und ca. 270 g. Ich habe den Shawl nicht gespannt sondern mit dem Bügeleisen gedämpft.

Weniger Glück hatte ich mit dem Commelina: Zunächst habe ich mich mehrfach verzählt und verstrickt. Das Muster erfordert doch etwas mehr an Konzentration. Das mag ich total gern und das Muster gefällt mir gut. Auch die Wolle verstrickt sich super und die Farben harminierne sehr schön. Nur Muster und Wolle gingen irgendwie gar nicht zusammen - das Ergebnis war mir einfach zu unruhig. Jetzt ist alles wieder zurück auf Anfang. Commelina wandert zurück in den Ordner und wird mit einem einfarbigen oder nur leicht meliertem Garn gestrickt. Und das Schneeschaf-Garn bekommt die zweite Chance mit dem Lace Ribbon Scarf.


14.11.08

IWK

Die Vorschau auf die Winter-IWK ist online.
Auch diesmal gefällt mir kaum etwas so auf den ersten Blick. Ein paar nette Mützen. Eine Jacke, ein Herrenpullover, ein Paar Socken. 

Warum habe ich das Abo verlängert?

Altes und Neues

Fertig geworden ist nach langer Strick- und Lagerungszeit der Kimono-Shawl aus dem Buch von Cheryl Oberle - Folk Shawls.
Bilder gibt es noch keine - zu dunkel hier. Und außerdem ist auch dieser Shawl zwar fertig gestrickt, aber weder gewaschen noch gespannt. Er sieht schön aus - Evilla Artyarn in ganz dunkelrot bis kräftig warmes kirschrot. Er ist lang und breit genug. Er ist wunderbar warm.
Und er kratzt höllisch!
Ich möchte ihn so gern tragen, aber da muss er wohl noch einige Bäder am Wochenende über sich ergehen lassen und ich hoffe sehr, dass er sich dann weniger widerspenstig sondern weich und wenigstens ein bisschen anschmiegsam um meine Schultern legt.

Das Muster war recht einfach zu merken und zu stricken ohne dabei so richtig langweilig zu werden. Aber doch fast mindless.

Kontrastprogramm dazu ist der Commelina-Scarf. Ich verwende dafür Wolle vom Schneeschaf gefärbt und zwar die Wolle/Bambus/Seide-Mischung. Wunderbar weich.
Der Mustersatz geht über 16 Reihen und ich habe nicht das Gefühl ich könnte es mir merken. Ich klebe mit den Augen auf dem Blatt, zumal auch 2 Rückreihen im Mustersatz gestrickt werden. Selbst das Muster der Randbordüre, das nur über 8 Reihen ging konnte ich mir nicht merken...
Ein bisschen unschlüssig bin ich noch, ob Muster und Färbung sich vertragen, aber dazu muss der Schal noch ein bisschen wachsen.
Bei schlechtem Licht und völlig entspannt liegend ein erster Eindruck:


Wunderbare Haare

hat der Jüngste Sohn. 

Das konnte ich gestern so richtig voll genießen bei der Bekämpfung seiner Läuse. Bisher hatten die Söhne Läuse immer nur in Kurzhaarfrisuren. Jetzt hatte ich erstmals das Vergnügen von Läusen in langen und extrem krausen Haaren - welche Wonne.

Unter besseren und weniger tierischen Bedingungen würde ich die Haarpflege trotzdem hin und wieder übernehmen - diese Lockenpracht macht mich schwach...
und ehrlich - so mehrfach gewaschen und mit Spülungen versehen kommen die Locken noch viel besser zur Geltung)

10.11.08

Nur kurz

mal melden.
Wieder zurück vom letzten Block der Fortbildung. Mit lachendem (fertig!) und weinendem (Abschied) Auge und wieder einem Koffer voll Arbeit und Motivation. 
Ich werde es vermissen. Weil:
Ich lerne gern immer wieder etwas Neues
vor allem auf so vielfältige, erlebnisorientierte und erfahrungsreiche Art wie dort
im Kreise gleich gesinnter, ebenso interessierter und spannender Frauen
hervorragend angeleitet, begleitet und motiviert von den Ausbilderinnen
und dazu noch noch quasi weggebeamt von häuslichen Pflichten, befreit von Einkaufen, Kochen Aufräumen.
(Findet ihr hier: GfG - Gesellschaft für Geburtsvorbereitung, Familienbildung und Frauengesundheit)

Die Ausbildung hat mir ganz viel Lust gemacht Kurse und Beratung zum Thema Wechseljahre zu geben. Ich brüte über griffigem Titel und lockender Beschreibung - bis Freitag soll die Kursausschreibung bei der VHS sein.

2.11.08

Was lange währt...

Vermelde die erfolgreiche Fertigstellung der Norwegian Stockings als Socken (Nancy Bush - Folk Socks):



  • Socken Nr. 19
  • Norwegian Stockings aus Folk Socks von Nancy Bush; als Socken gestrickt mit kürzerem Schaft, da ich keine Kniestrümpfe trage
  • Wolle von Zitron, Trekking XXL - Verbrauch 50 g und Regia uni - Verbrauch 30 g
  • gestrickt auf Rosen- und Ebenholznadeln Nr. 2,5
  • Für mich in Größe 39
Das Stricken hat mir total Spaß gemacht. Warum die Wiederaufnahme des Projekts nach einer Sommerpause im letzten Jahr dann bis jetzt gedauert hat - keine Ahnung. Komlexere Strickwerke brauchen halt dann mehr Aufmerksamkeit, die kann man abends nicht so einfach rausnehmen und weiter stricken, einfach so aus dem Gedächtnis. Es braucht dann Nachlesen in der Anleitung, grübeln über dem fertigen Socken (wie viel Maschen, wie viel Reihen...) - wie auch immer. Jetzt sind sie jedenfalls gerade richtig für die kalte Jahreszeit fertig geworden.

Nicht zufrieden bin ich mit den Fersen: das Aufnehmen der Maschen aus der Fersenrückwand ist nicht gut gelungen. Das nächste Mal würde ich hier einen einfarbigen Rand stricken, damit wird der Rand gleichmäßiger und die Maschenaufnahme einfacher. Die Fersenwand mit den Karos zieht sich auch mehr zusammen und ist enger - bei den Farbflächen habe ich die Fäden offenbar nicht locker genug gelassen.

Fair-Isle-Stricken hieß in meiner Jugendzeit einfach Norwegermuster - und die habe ich immer schon gern gestrickt. Meist als Rundpassen-Pullover - heut Lopi. Das Entstehen des Musters so Reihe für Reihe finde ich einfach faszinierend. Und ich mag - neben für viele Gelegenheiten nützlichen - mindless-Projekten auch gerne Strickereien die meine ganze Geschicklichkeit und geistige Aufmerksamkeit fordern.
Damals habe ich mir meine eigene Methode der Fadenführung entwickelt - beide Fäden laufen gekreuzt über den Zeigefinger - ach ich kanns schlecht erklären. Aber in etwa so wie bei den damals üblichen Fadenführ-Ringen. Der Körper merkt sich ja alles, so dass auch nach jahrelanger Pause das Gefühl für Fadenspannung und -führung schnell wieder da war. Auch das Einweben der langen Spannfäden geht unproblematisch.
Ganz gleichmäßig ist allerdings die Spannung der beiden Fäden dann doch nicht - je nachdem welcher Faden oben oder unten läuft kommt mal die eine, mal die andere Farbe etwas stärker heraus. Das und die Erfahrungen von Jinx motivieren mich vor dem nächsten Fair-Isle-Projekt auch mal das beidhändige Stricken zu probieren.
Es werden übrigens bestimmt wieder Socken oder bestenfalls Handschuhe. So gern ich diese Muster stricke und auch anschaue - eine Jacke oder einen Pullover würde ich wahrscheinlich nicht tragen.

Auf der Rückseite sieht es übrigens so aus:

1.11.08

Neues

Als erstes Mal eine ganze Reihe Strickhefte:
Annika Best Ages - mittel überzeugend, aber ein paar Modelle sind ganz schön.
Rebecca - ich schwanke ja immer bei der Rebecca und kauf sie dann doch. Und wenn ich sie nur oft genug anschaue finde ich auch immer ein paar Sachen die mir gut gefallen. 
Ein spontaner Kauf kurz vor Ladenschluss war auch Stricktrends. Das Sommerheft hat mir richtig gut gefallen - da kann nichts schief gehen dachte ich. Das Winterheft finde ich aber enttäuschend und wenig inspirierend.
Das Highlight zuletzt: das neue Strickheft von Debbie Bliss. Es sind zwar glaube ich alles Modelle die bereits woanders veröffentlicht waren. Aber außer einem Buch mit Kindermodellen besitze ich nichts von Debbie Bliss und da ist die Zeitschrift ein wirklich kostengünstiger Einstieg mit vielen schönen Modellen.

Dann habe ich Drachenwolle bestellt. Kurz darauf kam die mail, dass die eine Farbe leider aus ist, aber gern nachgefärbt würde. Ebenso das Alpaka-Garn, bei dem Christiane nur noch Stränge aus verschiedenen Chargen hatte und ich aber zwei gleiche erhalten sollte.Ich fühle mich so verwöhnt. Die Sockenwolle wurde sogar nach meinen Farbwünschen gefärbt.
Sockenwolle Merino/Ramie

Wie angenehm statt dem Hype und schnellen Ausverkauf hier in Ruhe wählen zu können und sogar noch so zuvorkommend versorgt zu werden. 
Die Krönung war dann der zusätzlich Strang den Christiane mir ins Päckchen gelegt hat. 
Sockenwolle Merino/Leinen

Ich bin mehr als zufrieden. Die Wolle ist von wunderbarer Qualität, die Färbungen sehr schön und gleichmäßig, der Service unübertroffen - wärmste Empfehlung.

Erledigt

Ich bin erledigt von dieser Woche. Viel Arbeit, viele Termine - ich war einfach dauernd unterwegs. So lange ich mich dann beim heimkommen nicht hinsetze sondern einfach weitermache mit Einkäufe verräumen, Wäsche, Kochen, aufräumen, Büro... ist alles wunderbar. Ich fühl mich voll aktiv, klopf mir selber auf die Schulter was ich alles schaffe. Aber wehe ich lasse mich erst mal gemütlich auf dem Sofa nieder - dann verpufft die Energie schlagartig, läuft einfach so aus mir heraus und ich stehe nicht mehr auf. Und so habe ich den heutigen Tag so richtig verbummelt und eigentlich nichts nennenswertes zustande gebracht.

Erledigt sind aber auch ein paar Strickwerke. 
Die Baby-Aufträge sind jetzt nicht nur fertig gestrickt sondern nach einer Woche gut ablagern haben sie auch den letzten Schliff in Form geschlossener Nähte, vernähter Fäden und Knöpfe erhalten.


Den Pullover habe ich mehr oder weniger nach der Anleitung für den Seamless Sweater von Elizabeth Zimmermann gestrickt. Für die Ärmel habe ich ein paar Maschen mehr genommen - trotzdem erscheinen sie mir fast ein bisschen eng. Den Ausschnitt habe ich zuerst genau nach ihren Vorschlägen gestrickt, nur eine Raglanschräge offen - trotzdem, das hat mir gar nicht gefallen, der Halsausschnitt erschien mir viel zu eng für ein Baby. Im zweiten VErsuch bin ich dann einfach nach der Optik gegangen und habe ein bisschen geschätzt. Sieht aber jetzt ganz gut aus.
Insgesamt fand ich die Anleitung und Berechnung einfach und einleuchtend. Könnte ein gutes mindless Projekt für eins der vielen Garne im Keller werden.

Der Vision of Delight Schal ist endlich fertig geworden. Also fertig gestrickt. Fürs Spannen wollte ich mir Stäbe besorgen. Ich habe einfach keine Lust wieder mit tausend Nadeln und ewigem Nachmessen auf dem Teppich zu knien um ein möglichst gerades Spannergebnis zu bekommen.
Also liegt er hier einfach mal ganz entspannt rum, bis die Stäbe irgendwie in meinen Haushalt wandern.
So sehr ich das Stricken mochte - jede Reihe anders und ein bisschen Herausforderung an Zählen und Merkfähigkeit - so wenig mag ich das Ergebnis. Der Beste Ehemann bezeichnete es kurzerhand als "Oma-Schal". Und auch ich finde diese ornamentalen Muster irgendwie ein bisschen hausbacken und altmodisch. Trifft einfach nicht meinen Geschmack - oder nur wenige Ausnahmen. Also wird auch dieser Schal in die Geschenkekiste wandern. Die Anleitung war übrigens perfekt, stammt aus der knitting of delight-Gruppe und kann bei der Wolllust bestellt werden.
Fortschritte macht auch der Adventskalender für mein Patenkind. Ich habe schon das ganze Jahr über immer wieder mal ein Söckchen gestrickt und jetzt fehlen nur noch 6 Stück. Das wird zu schaffen sein bis Ende November.

26.10.08

Spaziergang

Wenn ich unsere Reihenhaus-Zeilen verlasse komme ich aufs Feld und sehe ziemlich bald das:

Scheune 1

Sieht wunderbar ländlich aus - weiter Himmel, weites Land-

Etwas weiter und aus anderer Perspektive:

Scheune 2

ist dann doch die Nähe zur großen Stadt deutlich sichtbar. 

Auf der kleinen Spazierrunde hinterm Haus komme ich auch immer an einem kleinen Teich vorbei. Früher mal als Biotop angelegt und geplant wurde das Gelände bald wieder aufgegeben - die vielen Hunde die hier ohne Leine Gassi geführt werden haben die erwünschte Ansiedlung von Pflanzen und Tieren torpediert. Allein der Teich blieb übrig und eine Schotterfläche, die allmählich ziemlich eintönig zuwächst. 
Jetzt im Herbst ist oft nur eine Wasserpfütze übrig, die von weiten sehr unbelebt aussieht. Aber aus der Nähe gibt es dann doch wenigsten ein bisschen Leben zu entdecken:

Wasserschnecke

Wasserschnecken in Hülle und Fülle, die massenhaft abgestorbene Pflanzenteile finden. Ich finde die ja ziemlich faszinierend, wie sie kopfunter an der Wasseroberfläche hängend vorwärts kommen. Und um ein vielfaches sympathischer als ihre nackten Artgenossen.


Libelle

Und Libellen. Die große blaue wollte sich nicht fotografieren lassen. Und auch nicht die Ente, die hier immer mal wider landet. 



Heul!

Frau Strickwerk hat nur drei der vier CDs eingespielt, weshalb der iPod auch naturgemäß nach drei CDs stoppte. Mitten in der Spannung abgerissen!

Das Hörbuch liegt natürlich schon wieder in der Bibliothek. Mindestens bis Mittwoch warten...


25.10.08

Zugestöpselt

Kann grad nicht aufhören zu Hören: Jonathan Stroud - Drachenglut. Gelesen von Rufus Beck. Was frau alles mit Stöpseln in den Ohren tun kann (nein, nicht nur Stricken)

20.10.08

Kinderreim

als Türöffner.

Fünf Gespenster
sitzen vor dem Fenster.
Das erste schreit Haaa!
Das zweite ruft Hoooo!
Das dritte heult Huuuuu!
Das vierte lacht Hihihihihi.
Das fünfte kommt zu dir herein
und flüstert: "Woll'n wir Freunde sein?"

(Quelle? ich glaub mal aus einem Buch von Dorothee Kreusch-Jacob gelernt. )

19.10.08

Baustellen

Strickige

Neben den ewigen WIPs als da sind Vision of Delight, Norwegian Socks und das Latte-Macchiato-Jäckchen gibt es noch die neuen und drängenden:
Babyhose
Die Babyhose ist quasi fertig. Die Beine müssen noch zusammen genäht werden. Man kann das auch seamless machen. Fiel mir aber erst hinterher ein.

Babypulli
Den dazu gehörigen Pulli stellte ich mir so schön aus Streifengarn vor. Aber dass die Streifenfolge sich ja mit unterschiedlicher Maschenzahl immer verändert habe ich nicht bedacht. Den ersten Versuch, gestrickt in einem Rippenmuster habe ich dann auch gleich wieder verworfen und mich jetzt für eine Version des Seamless Sweater von Elizabeth Zimmermann entschieden. Ganz glücklich bin ich immer noch nicht - die Streifen an den Ärmeln sind arg breit. Aber so wird es bleiben, wenn dann am Ende die Passform auch stimmt...

Stoppelfeld 
Stino-Socken sind immer das ideale Mitnahmeprojekt. Wie schön, dass neue Wolle da war und gleich angestrickt werden wollte. Das Stoppelfeld von Dornröschen wildert munter vor sich hin und ich bin mir gar nicht sicher ob es mir so gut gefällt. Mir gefallen ja die breit spiralenden Socken immer besser. Naja, zur Not wandern sie eben in die Sockenkiste.

Und dann sind da noch die Sneaker aus Ewa-Wolle. Das einzige gefachte Garn, dass ich aufgehoben habe. Unfotografierbare Farbe und Muster. Und ich grüble gerade wie ich jetzt nach der Ferse die Maschen verteile und das Muster auf dem Fuß weiterführe. Die Angaben in der Anleitung (Sabrina Sonderheft Socken 1234) sind eher schwammig.


Gesundheitliche

Vor zwei Jahren oder so wuchs unter meinem (einem meiner...) Goldinlays munter Karies und machte sich so nach und nach durch Schmerzen bemerkbar. Der Zahnarzt meines Vertrauens räumte alles aus und setzte zögerlich ein Provisorium ein, da jetzt doch nur noch wenig Zahn da war um den nerv zu schützen. Seitdem muckt der Zahn immer so ein bisschen. Genug, dass anstelle des Provisoriums nie mehr ein Inlay eingesetzt wurde. Aber doch zu wenig um mich der angedrohten Wurzelbehandlung zu unterziehen. Das ging ja jetzt lange gut und ich dacht eigentlich nur vor Auslandsurlauben und bei so richtig kaltem Essen noch an das Provisorium. Diese Vernachlässigung hat er mir wohl übel genommen, der Nerv. Jedenfalls meldet er sich jetzt regelmäßig, unter Umständen auch schon mal beim Einatmen mit offenem Mund. 
Zeit meine Zahnarztphobie zu überwinden und dem Übel an die Wurzel zu gehen.

Daneben plagt mich aber wie vor einem Jahr ein Folge von ineinander übergehenden Erkältungen. Als erste Hilfe (und dem Rat der Apothekerin folgend) mache ich jetzt mal eine 4-Wochen-Kur mit hochdosierten Vitaminen. Und suche nach einer guten Homöopathin.

Die Küche

Im Moment noch in Gedanken. Aber die nehmen allmählich sehr konkrete Formen an. Die Finanzierung ist noch nicht wirklich geklärt, bzw. wir suchen noch nach der finanzierbaren Form der Wunschplanung.
Die Wand zwischen Wohnzimmer und Küche kommt raus - ein lang gehegter Wunsch. Bevor dann die neue Küche reinkommt muss auch mit dem Boden was passieren. Es liegt ein Fertigparkett mit nur sehr dünner Nutzschicht - deshalb fraglich ob das mit dem Abschleifen funktioniert. Dafür der gleiche Boden in Küche und Wohnzimmer, so dass hoffentlich auch das Niveau der Böden gleich ist. 
Eine logistische Herausforderung ist dann auch die Abwicklung der neben dem Kücheneinbau anfallenden Arbeiten und die Auslagerung bzw. Verlagerung der Möbel. 
Eigentlich war der November anvisiert. Sieht aber grad so aus, als würde das doch nicht mehr klappen. Der Beste Ehemann findet Anfang Dezember auch kein Problem. Ich schon! Dann lieber noch mal Weihnachtsbäckerei mit Fluchen und Schimpfen im alten Herd als das Chaos in der Vorweihnachtszeit.


18.10.08

Belesen?

Gefunden bei Strickmamselle
Fett gedruckt die Gelesenen, kursiv liegt ungelesen im Regal...

1. Stolz und Vorurteil - Jane Austen (als Film gesehen)
2. Herr der Ringe - JRR Tolkien (mehrfach...)
3. Jane Eyre - Charlotte Brontë
4. Harry Potter series - JK Rowling 
5. Wer die Nachtigall stört - Harper Lee 
6. Die Bibel (Teile davon)
7. Sturmhöhe - Emily Brontë
8. 1984 - George Orwell
9. His Dark Materials - Phillip Pullman
10. Große Erwartungen - Charles Dickens
11. Little Women - Louisa M Alcott
12. Tess von den d’Urbervilles - Thomas Hardy
13. Catch 22 - Joseph Heller
14. Complete Works of Shakespeare
15. Rebecca - Daphne Du Maurier (in der Jugend heißgeliebt, inkl. der Verfilmung)
16. The Hobbit - JRR Tolkien
17. Gesang vom großen Feuer - Sebastian Faulks
18. Fänger im Roggen - JD Salinger
19. Die Frau des Zeitreisenden - Audrey Niffenegger
20. Middlemarch - George Eliot (in der Schule für ein Referat)
21. Vom Winde verweht - Margaret Mitchell (immer wieder und der Film - hach!)
23. Bleak House - Charles Dickens
24. Krieg und Frieden - Leo Tolstoi
25. Per Anhalter durch die Galaxis - Douglas Adams
26. Wiedersehen mit Brideshead - Evelyn Waugh
27. Schuld und Sühne - Fyodor Dostojewski
28. Früchte des Zorns - John Steinbeck
29. Alice im Wunderland- Lewis Carroll
30. Der Wind in den Weiden - Kenneth Grahame
31. Anna Karenina - Leo Tolstoi 
32. David Copperfield - Charles Dickens
33. Die Narnia-Chroniken - CS Lewis
34. Emma - Jane Austen
35. Überredung - Jane Austen
36. Drachenläufer - Khaled Hosseini
37. Corellis Mandoline - Louis De Bernieres
38. Die Geisha - Arthur Golden
39. Winnie der Puh - AA Milne
40. Farm der Tiere - George Orwell
41. Sakrileg - Dan Brown
42. Hundert Jahre Einsamkeit - Gabriel Garcia Marquez
43. Owen Meaney - John Irving
44. Die Frau in Weiß - Wilkie Collins
45. Anne auf Green Gables - LM Montgomery
46. Am grünen Rand der Welt - Thomas Hardy
47. Der Report der Magd - Margaret Atwood
48. Herr der Fliegen - William Golding
49. Abbitte - Ian McEwan
50. Schiffbruch mit Tiger - Yann Martel
51. Der Wüstenplanet - Frank Herbert
52. Cold Comfort Farm - Stella Gibbons
53. Sinn und Sinnlichkeit - Jane Austen
54. Eine gute Partie - Vikram Seth
55. Der Schatten des Windes - Carlos Ruiz Zafon
56. Eine Geschichte aus zwei Städten - Charles Dickens
57. Schöne Neue Welt - Aldous Huxley
58. Supergute Tage - Mark Haddon
59. Liebe in Zeiten der Cholera - Gabriel Garcia Marquez
60. Von Mäusen und Menschen - John Steinbeck
61. Lolita - Vladimir Nabokow
62. Die geheime Geschichte - Donna Tartt
63. In meinem Himmel - Alice Sebold
64. Der Graf von Monte Cristo - Alexandre Dumas
65. Unterwegs - Jack Kerouac
66. Herzen in Aufruhr - Thomas Hardy
67. Bridget Jones - Helen Fielding
68. Mitternachtskinder - Salman Rushdie
69. Moby Dick - Herman Melville
70. Oliver Twist - Charles Dickens
71. Dracula - Bram Stoker
72. Der geheime Garten - Frances Hodgson Burnett
73. Reif für die Insel - Bill Bryson
74. Ulysses - James Joyce
75. Die Glasglocke - Sylvia Plath
76. Swallows and Amazons - Arthur Ransome
77. Germinal - Emile Zola
78. Jahrmarkt der Eitelkeiten - William Makepeace Thackeray
79. Besessen - AS Byatt
80. Eine Weihnachtsgeschichte - Charles Dickens
81. Der Wolkenatlas - David Mitchell
82. Die Farbe Lila - Alice Walker
83. Was vom Tage übrig blieb - Kazuo Ishiguro
84. Madame Bovary - Gustave Flaubert
85. Das Gleichgewicht der Welt - Rohinton Mistry
86. Wilbur und Charlotte - EB White
87. Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen - Mitch Albom
88. Die Abenteuer des Sherlock Holmes - Sir Arthur Conan Doyle
89. The Faraway Tree Collection - Enid Blyton
90. Herz der Finsternis - Joseph Conrad
91. Der kleine Prinz - Antoine De Saint-Exupery
92. The Wasp Factory - Iain Banks
93. Unten am Fluß - Richard Adams
94. Ignaz oder die Verschwörung der Idioten - John Kennedy Toole
95. Eine Stadt wie Alice - Nevil Shute
96. Die drei Musketiere - Alexandre Dumas
97. Charlie und die Schokoladenfabrik - Roald Dahl
98. Die Elenden - Victor Hugo
99. Die Abenteuer des Huckleberry Finn - Mark Twain
100.Die Outsiders - Susan Eloise Hinton

An manches Gelesene kann ich mich nur dürftig erinnern, manches gehört zu Lieblingsbüchern - und einiges ist mir völlig unbekannt. 

12.10.08

Habe fertig

Nichts gestricktes diesmal. Sondern den medizinischen Fragebogen für meine Weiterbildung. Gemeinschaftswerk von 4 Frauen, also nicht alles meinem Geist entsprungen. Aber den letzten Schliff auf dem Computer - einheitliches Format, Gestaltung usw. habe ich vollbracht. Und das war jetzt am Schluss ganz schön viel und ganz schön nervig.

Ich bin ja auch gar nicht so die Spezialistin, aber es war vor allem mir ein Anliegen, dass das Werk am Ende wie aus einem Guss ausschaut. Also war klar, dass diese Arbeit an mir hängen bleibt. (und echt - die anderen können noch weniger word als ich, was die Arbeit nicht wirklich erleichterte - jeder Text kam in einem anderen Format und mit vielen unsinnigen Leerzeichen und so)

Wie schön, endlich fertig zu sein. 

10.10.08

Geht gar nicht

Migräne und dieser scheußlich harte Husten. Bäh!

9.10.08

Gestrickt

wird hier auch noch. Und Wolle gekauft...

Socken Nr. 18
bereits im Urlaub begonnen und nach schier endlosem Gestricke endlich fertig geworden: Sneaker aus Resten von Online-Cotton-Stretch und Lana Grossa-Cotton-Stretch. Größe 39 und für mich. Fast ein wenig zu weit, da auf 2,5er Nadeln gestrickt, statt den sonst für BW üblichen 2,25er. Aber da hat sich eine PonyPearl im Urlaub spurlos verabschiedet - da warens dann nur noch drei und damit strickt sich schlecht in der Runde...

Unspektakulär geringelt und eigentlich nur hier für die Statistik (ich bleibe doch immerhin bei einem statistischen Mittel von 2 Paar Socken pro Monat...)

Fertig sind auch die Pulswärmer für meine Mutter. Ich hatte ihr ja schon im Frühjahr welche gestrickt, aus guter Wollmeise, mit kleinen Zöpfen. Über den Sommer haben sie sich doch tatsächlich irgendwohin verzupft - und das im ordentlichen Haushalt meiner Mutter. So etwas passiert normalerweise nur mir.
Wie auch immer - aus einem Rest herrlich weicher Lorna Laces wurden die Ersatz-Stulpen nach einem Muster von Drops


Die Baby-Schuhe brauchen noch ein Bindeband, ansonsten auch fertig. 

Dornröschen-Wolle - welch ein wunderbarer Name. Musste ich einfach auch mal bestellen. Und so kamen Ton in Ton türkis, Stiefmütterchen und Stoppelfeld bei mir an. Herrlich weich und die Farben recht knallig, aber harmonisch. (Das Blau ist zu blau - türkis ist auch immer irgendwie schwer einzufangen mit meiner Kamera.)

6.10.08

Gewandert

Feiertag und Wochenende haben wir mal wieder am Chiemsee verbracht. Nach echt üblem Wetter am Freitag und Samstag wurden wir dann am Sonntag reichlich entlohnt: Aufwachen bei strahlend blauem Himmel, die Bergspitzen mit Schnee bezuckert, die Bäume rot und gold gefärbt, der wind frisch und die Sonne herrlich warm. Auch die aufziehende und in die Knochen kriechende Erkältung konnten mich nicht davon abhalten eine kleine Wanderung zu machen. 
Schaut nur, welche Pracht:

Ausblick


Herbst und Winter


Und so wunderbar still und herbstlich ist die Bucht am See:

Aiterbach

Tiere

um unser Haus herum. Zum einen spinnen wie immer viele Kreuzspinnen ihre Netze, aber diesmal haben wir Agathe vor dem Wohnzimmerfenster - ein wirklich prächtiges und beeindruckend großes Exemplar: 

Agathe von vorn
Agathe von unten


Und dann musste ich beim herbstlichen Aufräumen einen Zweig des Blutweiderich stehen lassen, damit diese stachelige Raupe weiter fressen kann:


Borst 1

1.10.08

Wenn

... ich mehr Zeit hätte könnte ich mehr bloggen.
... das Kabel da liegen würde wo es hin gehört könnte ich auch endlich mal viele Fotos zeigen.

... Ich allein im Laden bin - wie heute - ist die Lieferung immer besonders umfangreich und der Kundenandrang doppelt so groß wie sonst.

... alles klappt gehe ich heute erstmals orientalisch tanzen - bin sehr gespannt.

... auch in der Werkstatt alles klappt bekommen wir heute unser Auto wieder (und die Rechnung möchte ich lieber nicht sehen und erst recht nicht bezahlen)

... wenn wir im Lotto gewinnen würden bekäme ich meine Traumküche ohne Abstriche. So gehe ich später mal die Abstriche planen.

... ich Glück habe darf ich ab nächste Woche in meinem Wunschprojekt hospitieren
... das wirklich klappt habe ich noch viel weniger Zeit

... die Sonne und der Wind locken wie gerade eben muss ich mich unbedingt noch ein bisschen lüften.