8.4.10

Nochmal Solaris





bebildert.

Ich trage die Jacke seit gestern dauernd. Hat das Potential zu einem absoluten Lieblingsteil. Wie sagte die Sohn-Freundin: so ein Teil zum einfach drüber werfen. Genau. Ideal für die Jahreszeit.

Strickwerk 17/10
Solaris von berocco.
Wolle von online, Linie 96, Cascade. Ein Bändchengarn, 50%Wolle, 50% Acryl.
Nadeln Nr. 6
Modifikationen siehe ravelry
Verbrauch 620 g

6.4.10

Solaris

Ich weiß gar nicht, wie lange die Jacke fast fertig in der Tüte schlummerte, ein Ärmel angefangen, Rückenteil und Passe mit den Vorderteilen bereits zusammengenäht.
Was auch immer es war - jetzt endlich ist sie fast fertig. Ein Ärmel muss noch eingesetzt werden und etliche Fäden vernäht. Sie passt und ist ziemlich so geworden, wie ich mir das vorstellte.
Die Jacke ist supereinfach zu stricken. Die Konstruktion war zuerst etwas undurchsichtig für mich, aber ich bin ja gut darin einfach stur nach Anleitung zu stricken. Ich habe die Vorderteile etwas schmäler gestrickt, damit der Kragen nicht so voluminös wird, und einige Zentimeter Länge zugegeben. Nach diesem Prinzip stricke ich sicher noch einmal.
Das Bändchengarn gibt dem Ganzen eine etwas unruhige Struktur, obwohl die Anleitung ein Wollbändchen vorsieht.

Schon mal ein Blick auf fast Fertiges:
Einzelteile, ordentlich gefaltet.


Mit einem Ärmel.

Oster-Tagebuch

Wetter:
am 2.4. das erste Mal Wäsche draußen aufgehängt. Warm und windig, alles getrocknet.
Ansonsten eher durchwachsen.

Das Osterbrot etwas üppiger gestaltet - sehr lecker.
1 Würfel Hefe
etwas lauwarme Milch
etwas Zucker
etwas Mehl
zum "Dämpferl" verrühren

5oo g Mehl
200g zerlassene Butter
125 g Zucker
250 g Quark
100 g (ohne Haut) gemahlene Mandeln
ein Schuß Rum
Rosinen nach Gefühl
das gegangene Dämpferl
alles verrühren und verkneten

einen Brotlaib formen (oder einen Zopf)
gehen lassen

bei Mittelhitze backen im vorgeheizten Ofen
Goldbraun und warm heraus nehmen. Mit zerlassener Butter bestreichen. Mit Zucker und Puderzucker bestreuen.
Soooo lecker!

Ostersonntag ohne Kirchenbesuch macht einen gemütlichen Familienbrunch mit dem Schwager möglich. Sehr gemütlich, sehr nett, sehr satt!!

Powerknitting mit Hörbuch - eine fast fertige Jacke (nur noch Nähen) und fast fertig gehörtes Hörbuch. Platz für neue Projekt auf den Nadeln.

Opa-Besuch mit dem Ältesten Sohn, der ja sonst nie Zeit hat.

Alles in allem: sehr entspannt, sehr familiär.

2.4.10

Strickwerke

Babyschuh-Produktion:
Aus der Bibliothek habe ich mir das Buch von Helga Spitz ausgeliehen: Baby-Schühchen stricken. Mit meinen vielen Wollresten arbeite ich mich jetzt durch die Anleitungen. die ersten drei Modelle sind nach dem gleichen Schema und nur mit unterschiedlicher Musterung gestrickt. Einfach und schnell, begonnen werden sie in der Mitte der Sohle und das ist dann auch die einzige Naht, die zu schließen ist. (Geht natürlich auch ohne nähen und mit doppelter Maschenaufnahme oder magic cast on, aber mir sind die paar Stiche lieber als das Gepfriemel über die ersten Runden). Das Prinzip dieser Schuhe findet man kostenlos z.B. hier.


Strickwerke 14 und 15/10
Babyschuhe aus Helga Spitz: Baby-Schühchen stricken
Wollreste von Regia und Lana Grossa

Ein weiteres Paar Socken ist ebenfalls fertig geworden. Weil das Baumwoll/Wolle-Gemisch ja gern ein bisschen ausleiert habe ich mit kleineren Nadeln und Rippenmuster gestrickt. Die Wolle mustert eigenartig und wild - schön finde ich sie nicht. Sie werden schon einen Abnehmer finden.
Strickwerk 16/10, Socken 5/10
Basics
Herzchenferse und Sternspitze
68 Maschen, Gr. 44/45
Wolle: Schoeller und Stahl Socka Cotton 2000; 90 g
Verkaufs-/Verschenkkiste

Knit from my stash ist ja angesagt. Ein weiteres Baby-Projekt aus sehr gut abgelagerter Lieblingswolle: Sempre von Lana Grossa. Damals, als ich schon nicht mehr für mich aber für meine Kinder strickte, also vor ca. 20 Jahren, gab es diese Wolle/Baumwolle-Mischung in großer Farbvielfalt. Ich habe daraus zwei Kinderpullis gestrickt, einen davon erfolgreich in der WaMa geschrumpft und die restlichen Kleinmengen für weitere Kinderpullis gut eingelagert. Das alte Preisschild zeigt übrigens, dass Wolle auch damals mitnichten billig war: DM 8,50 für 50g dieser Wolle!

Jedenfalls wird aus dem hellen Gelb jetzt das Jäckchen Boheme (ravelry). Ein Raglan von oben, ohne Ärmel, zum schnellen drüber ziehen, wenn das Wetter noch nicht so ganz stabil warm ist.

1.4.10

Alltags-Ferien-Schnipsel

Blick nach draußen - klarer Fall, Wetter zum drin bleiben.

Langes Frühstück, kurzer Einkauf (wieder mit Handschuhe auf dem Fahrrad!).
Großer Bügelkorb, kleiner Hausputz.

Der Jüngste Sohn spielt mir ein Lied auf der Gitarre und singt dazu. Wow, was hat das Kind für einen warmen tiefen Bass.

30.3.10

Frühlingsblumen

Ich bin ja eine Gartenschlampe. Deshalb wächst ja auch nur wenig außer Rasen in unserem Garten, und selbst der wächst nicht so gut. Aber die paar Blumen im Vorgarten, die schon mutig ihre Blüten in die sonne recken kamen zwischen den Herbstresten gar nicht zur Geltung.
Also heute den schmerzenden Kopf (Wetter!) gebeugt und alte abgeblühte Blütenstauden, trockene Gräser und jede Menge Laub aus dem Beet entfernt. Jetzt sieht es wieder sauber aus und Narzissen, Anemonen und Blausternchen leuchten. Im hinteren Garten das Schilf, das die übernächste Nachbarin nie schneidet und das die Stürme dann über unseren Garten verteilen, zusammengerecht. Hortensie, Rose und Himbeeren geschnitten. Alte Blumentöpfe geleert.

Und eingekauft für den Blumenkasten (der aber irgendwie unauffindbar ist, deshalb noch nicht eingepflanzt). Schön, oder? Und so richtig Frühling.

Heute Abend zum ersten Mal gegrillt. Passend dazu kam die Sonne noch mal schnell zwischen den Wolken heraus. Dann auf der restlichen GLut ein kleines Feuer entfacht - so ließ es sich noch ein bisschen aushalten auf der Terrasse. "Es ist schon fast Sommer" freut sich der Beste Ehemann, der immer sehr mit dem Winter hadert.
Mittlerweile stürmt es und das angesagte Gewitter kündigt sich an. Macht nix, wird eh grad dunkel.

Chiemsee und Pfaffenhofen






Weil der März so voller Arbeit war inklusive der Wochenenden habe ich mir mitten unter der Woche ein bisschen Chiemsee gegönnt. Der Beste Ehemann musste zwecks Arbeit nach Aiterbach und ich habe mich einfach angeschlossen. Einer meiner Lieblingsorte, bestes Wetter - da war Ausspannen gesichert.

Ein bisschen bummeln in Prien (die Hühner aus dem Header stammen von dort), Spaziergänge mit Aussicht und in herrlicher Sonne, Lesen auf der Terrasse und dem Steg, immer mit Blick auf See und Berge. Zwei Bücher, ein Hörbuch fertig gelesen/gehört, ein gutes Stück am Pullover für den Besten Ehemann gestrickt und eine Socke fertig.

Am Samstag dann ein Ausflug nach Pfaffenhofen mit Maria. Vor dem Besuch der Wollmeise ein Abstecher über den hübschen Marktplatz. Und dann ausgiebiges und ausdauerndes Wühlen und Kramen in herrlichen Farben. Ich habe diverse Stapel auf dem Sofa aufgehäuft. Immer mal wieder ein bisschen auf dem Sofa gesessen und gestrickt und am Ende dann großzügig Wolle wieder zurück ins Regal gestopft. Übrig blieben das Lacegarn in rot und die beiden "kleinen" Stränge. Und ich habe es tatsächlich geschafft ohne Blau den Laden zu verlassen!

27.3.10

Ausflug

Ausflug nach Pfaffenhofen zur Wollmeise. Die Beute:

Merino Superwash Pinie

Nobody is perfect in Twin. Ein Maus?

Lace. Merlot und Dunkle Kirsche.

21.3.10

Hals

Toll war es gestern. Die Frauenkirche in Günzburg war ein wirklich wunderbarer Ort für die Aufführung der h-moll-Messe. Akustik und Baukunst waren ein Genuss. Und ich denke auch für die zuhörenden Ohren war Genuss geboten.
Nach den über zwei Stunden war ich ordentlich durchgefroren. Trotz mehrerer Schichten Kleidung und Winterschuhen waren Hände und Füße eiskalt.

Die restliche erkältete Familie hat es geschafft mich jetzt, wo es endlich Frühling wird, noch mit ihren Erkältungsviren in die Knie zu zwingen. Die schon vorgestern leicht laufende Nase war wohl doch nicht von Pollen verursacht und die kalte Kirche hat den beginnenden Halsschmerzen richtig Futter gegeben.
So sitze ich jetzt hier, trinke warmen Tee, wickle mir Ishbel um den Hals und schweige, um die Stimme zu schonen.
Denn bei der Wiederholung der h-moll-Messe im Nachbarort heute Abend will ich auf jeden Fall dabei sein. Wann habe ich schon mal die Gelegenheit so ein großartiges Werk mitzusingen. Also egal wie es schmerzt - ich singe eben zur Not auf "halbem Stimmband".

20.3.10

Gespannt

Ishbel wurde recht zeitnah nach Fertigstellung gespannt. Sie ist so schön dunkelgrau, fast schwarz, dass sie heute abend meinen Hals wärmen darf in der eiskalten Kirche.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
In ungespanntem Zustand wirkte das Tuch wie aus Stretchwolle gestrickt. Aber es ließ sich wunderbar spannen und hält die Form sehr gut. Ich habe - wie ihr seht - mit einer leichten Rundung gespannt, so wie das Tuch auch natürlich fällt.
Der innere Teil ist die große Version, der Laceteil die kleine. (Und das war die richtige Entscheidung, denn es blieb nur ein winziger Rest Wolle.)

5948 Projekte bei ravelry - das Tuch ist sehr beliebt. Kein Wunder: schnelles kleines Projekt mit einer sehr klaren Anleitung, je nach Wollmenge größer oder kleiner zu stricken, einfach zu spannen.

Strickwerk 13/10
Ishbel von Ysolda Teague
Wolle Regia silk and shine
Nadeln Knitpicks Nr. 4
Verbrauch 97 g



So Nächte

mit extrem wenig Schlaf sind blöd.
Nicht einschlafen können, Licht wieder an, sich müde lesen, Licht wieder aus, nicht schlafen können, Licht wieder an...

Irgendwann doch endlich einschlafen und dann schon um 6.10 Uhr wieder aufwachen.

Blöd, ganz blöd. Dumpf im Kopf, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen am Horizont, schwerfällig.

Und heute: keine Mittagsschlafmöglickeit, weil um 14.oo Uhr schon Aufbruch nach Günzburg zum Konzert.

(Die Kirche: ein Kleinod. Die Temperatur dort: Kühlschrank. Ca. 5-7°C. Bin gespannt, wie die Instrumentalisten die Beweglichkeit ihrer Finger erhalten und die Instrumente ihre Stimmung. Mich wird die Kälte wenigstens wach halten...)

17.3.10

zwölf2010 - März

zwölf2010Der Schnee ist weg. Und es wird wieder gearbeitet auf der Baustelle. Die Häuser sind höher geworden.

zwölf2010Auch hier - Schnee weg.

16.3.10

Und sonst so...

Es fehlt noch mein Bild für die Aktion zwölf2010. Ich habe es diesen Monat einfach noch nicht geschafft und auch jetzt ist es dermaßen dunkel bei uns, dass ich den geplanten Fototermin schon wieder auf später verschoben habe. Morgen dann.

Das Wochenende war anstrengend und belebend.
Probenwochenende mit dem Chor - immer eine intensive Zeit. Viele neue Stücke waren diesmal dran. Und anstrengend vor allem die Stücke, die für mich neu, aber für den größten Teil des Chors nur eine Auffrischung alten Repertoires waren. Schöne Sachen dabei - z.B. Fragile von Sting. Ja, da gibt es ein Arrangement für Chorstimmen. Sehr toll!

Von dort aus den Schwiegervater besucht. Große Fortschritte gibt es da. Er liegt zwar noch auf Intensiv, aber immerhin bei Bewusstsein. Teilweise ist noch Beatmung nötig, Lähmungen und andere Beeinträchtigungen sind natürlich da. Doch ich bin ganz zuversichtlich, dass vieles wieder kommen wird.
Trotz meiner Zuversicht - ein anstrengender Besuch.

Dann der krönende Abschluss des Wochenendes - Durchlaufprobe h-moll-Messe. Was für ein kraftvolles Werk. Aber auch s.a.u.-anstrengend. Danach war ich echt kaputt und stimmlich angeschlagen. Aber ich freu mich aufs Konzert.

Strickwerke

Socken sind fertig.
Die einen haben lang gebraucht - Socken mit recht aufwändigen Verzopfungen. Dabei habe ich das Verzopfen ohne Hilfsnadel endgültig verinnerlicht. Echter Strickspaß. Der doch eine gewisse Aufmerksamkeit erfordert. Dass mir die zwischendurch mal abhanden kam, hat das aufribbeln eines halben Socken notwendig gemacht.
Das Ergebnis gefällt mir jedenfalls sehr gut. Und sie passen mir ausgezeichnet. Wie immer habe ich statt der vorgeschlagenen Jojo-Ferse meine übliche Herzchenferse gestrickt und anstelle der Bandspitze eine Sternspitze.



Strickwerk 11/10, Socken 3/10
Damensocken im Aran-Muster, aus dem "Genialen Sockenbuch" von Milla Schön
Herzchenferse und Sternspitze
Gr. 39
72 Maschen
Wolle Rödel Sport und Strumpfwolle Tweed; 85g
für mich


Und nebenher in U-Bahn, beim Warten und so entstehen immer wieder Stinos. So auch diese Socken.
Strickwerk 12/10, Socken 4/10
Basics
Herzchenferse und Sternspitze
Gr. 44/45
68 Maschen
Wolle: Regia Splendid Color; 85g

Ishbel ist auch schon fertig gestrickt, aber wie immer noch nicht gespannt.

Ebenfalls fertig - heute nacht habe ich das finish erledigt und gewaschen und gespannt - wurde ein Schal aus wunderbar weicher und glänzender kid seta von Schulana. Ein Abschiedsgeschenk für eine Kollegin, gemeinsam von vielen Mitarbeiterinnen gestrickt, voll guter Wünsche für den nächsten Lebensabschnitt. Meine Aufgabe waren die Rüschen an den beiden Schalenden, ab und zu ein Kontrollblick und dann das Vernähen, Anfügen der Rüsche und das Spannen. Leider habe ich heute früh kein Foto mehr geschafft - denn er sieht nach dem Spannen wunderschön aus. Die Unregelmäßigkeiten durch die verschiedenen Mit-Strickerinnen sind komplett verschwunden und es ist wie gewünscht ein weiches, fluffig-fedriges Schmeichelteil geworden. Die Kollegin hat sich auch sehr gefreut, ihn gleich umgelegt und sich wärmen lassen.

Welk


8.3.10

Es wäre

heute Zeit. Für neue Fotos, Blogbericht, Haushalt und anderes liegen gebliebene.
Aber meine Ohren sind besetzt, ich höre "Tore der Welt" und gar nicht mehr aufhören. Gar nicht so spannend, aber eine Geschichte zum Eintauchen in eine mittelalterliche Welt und einfach davon tragen lassen.

tut gut, nach und vor vollen Wochen und Wochenenden. Ein freier Tag, einfach zum Abhängen und Wegträumen.

(Vortrag lief übrigens total gut. Danke für die guten Wünsche)

5.3.10

Wie immer

arbeitet Frau Strickwerk auf den letzten Drücker.

Grad das "Handout" ausgedruckt. (manchmal sind die deutschen Begriffe aber auch wirklich nicht so treffend - Handreichung z.B. für die Zusammenfassung der Präsentation zum Verteilen ist einfach dürftig. Wie nennt ihr das auf Deutsch und in einem Wort?)

Und jetzt noch schnell Kopien machen. Zum Glück habe ich nachgeschaut - der Copy-Shop ums Eck hat morgen gar nicht auf. Also jetzt gleich los, und schnell noch vor dem heutigen Abendtermin erledigen.

Ansonsten: abgespeckte Version des Vortrags. Denn die besten Ideen kamen mir gestern. Aber die Zeit reichte nicht mehr, um das geeignete Material zu finden. Also halt sehr herkömmlich und mit wenig Anschauungsmaterial. Aber dafür werde ich es kurz halten - ich liebe den kurzen Input mit reichlich Zeit für Austausch und Diskussion. Und die Ausbilderin/Referentin habe ich schon überzeugt, dass ich den Teil dann auch selbst moderiere.
Ich mach das gern. Inhaltlich bin ich gut vorbereitet - also freu ich mich auf meinen Part am Sonntag.

4.3.10

Stadtführung - Empfehlung

Der Beste Ehemann bildet sich ja gerade - oder lässt sich ausbilden. Zum Stadtführer in München.
Die große Prüfung steht ins Haus und er will ganz praktisch üben.

Am Sonntag, 7.3. steht er um 14.00 Uhr an der Mariensäule und bietet allen Interessierten seine Kenntnisse an. Kostenlos.
Altstadtführung, Dauer ca. 1,5 Stunden.
Ihr seid herzlich eingeladen.

(Er trägt einen bunten München-Schirm, wie sich das für Stadtführer gehört)

.

Berufsschul-Abschlusszeugnis: 1,9!
Der Älteste Sohn.

Wir gratulieren und freuen uns mit ihm. (Und ein bisschen stolz sind wir auch.)

3.3.10

Zerpflückte Tage

Mittwochs jedenfalls.
Der Vormittag im Laden. Ist eigentlich immer zerpflückt, weil ja neben den Kunden lauter andere Dinge zu erledigen sind, speziell Mittwochs immer eine mehr oder weniger große Lieferung zu verräumen - oder wie heute auch mal gleich vier verschiedene. Da kommen dann zum Käse die vielen leckeren Oliven (meine Lieblinge: Manzanillas aus Spanien), der spezielle Käse aus der Schweiz von der kleinen Käserei, die so besonders würzigen Käse macht, und der kleine runde Italiener, der Risotti bringt, aber auch so tolle "handgemachte" Kekse und diesmal -ganz neu- Torrone in allen möglichen Geschmacksvariationen.

Heute nachmittag nach kurzer Pause daheim - zum letzten Mal immerhin - die Begleitung einer neuen Kollegin bei der Einarbeitung an meiner anderen Arbeitsstelle. Interessant, mal einfach so zuzuschauen bei einem unserer Kurse. Und dabei mal nicht den Blick auf die Kinder und deren Eltern zu haben, sondern bei der Kursleitung. Denn die bekommt hinterher mein Feedback.
Wir sind recht anspruchsvoll und geben uns Mühe mit der Qualitätssicherung unseres "Produkts". Dazu gehört eben auch die Aufmerksamkeit nicht nur auf die Inhalte sonder auch auf Vermittlung und den Umgang mit den Kursteilnehmerinnen. Spannend und verantwortungsvoll.

Von da aus eigentlich der Sprint zum Tanzkurs. Heute nicht, denn der Beste Ehemann hat heute keine Zeit. Auch gut. Denn der Jüngste Sohn kann ein wenig Lernbegleitung brauchen. Und ein schnelles gemeinsames Abendessen, bevor er zur Feuerwehr geht und ich in die Schule zum Eltern-Info-Abend "Doppelter Abiturjahrgang".

Überhaupt ist der Blick in den März-Kalender ein getrübter - fast alle Wochenenden sind komplett belegt. Auch wenn einige Termine durchaus erfreulich sind - mich stresst das Gefühl, keine Pause zu haben.
Deshalb werde ich wohl mitten in der Woche drei Tage Chiemsee einschieben.
Und am Ende des Monats ist ein Ausflug nach Pfaffenhofen geplant - der Wollmeise einen Besuch abstatten.

28.2.10

Verschickt

Gestern sind sie im Postkasten gelandet, die fertigen Teile der Abschlussarbeit. Ein winziger Teil fehlt noch, muss die nächsten Tage fertig geschrieben werden und dann noch nachgereicht.
Ich hoffe, es gilt, dass 80% schon mal "just in time" abgeliefert sind.

Danke für eure Kommentare - ich finde sie immer sehr hilfreich. Und freue mich natürlich wie alle über sichtbare Zeichen, dass hier Menschen mitlesen...

(Übrigens hat ein anderer Schritt nicht geklappt - die Frau, dich ich als Hospitantin zur Geburt begleiten sollte, hat nicht angerufen und ihr Baby ohne meine Begleitung geboren. Blöd das, weil immerhin brauche ich sechs Geburtshospitationen, bevor ich mein Zertifikat als Doula bekommen kann. Und ein Kreissaalpraktikum, was sich auch als äußerst schwierig heraus kristallisiert.)

Strickwerke

im Februar.

Die großen Werke lassen auf sich warten und werden immer mehr zu UFOs.

Fertig geworden sind ein weiteres Paar Babyschuhe, gestrickt nach einer Anleitung aus dem Buch von Helga Spitz: Baby-Schühchen stricken. Sie sind verschieden groß geworden, was ich aber erst beim zusammen nähen bemerkt habe. Beim zweiten Schuh dachte ich ja, ich hätte das Prinzip schon verinnerlicht, aber irgendwo ist mir wohl ein kleiner Fehler unterlaufen. Restwolle gibt es nicht mehr und jetzt bleiben sie als Versuchsobjekt einfach so wie sie sind.

Strickwerk 9/10
Rest Regia-Wolle, 14g.

Auch fertig ein wirklich großes Paar Socken. Wollrest: 7g!

Strickwerk 10/10, Socken 2/10
Basic-Socken oder auch Stinos
mit Herzchenferse und Sternspitze
Gr. 46/47
72 Maschen
Wolle Schoeller und Stahl Fortissima Socka Mexiko Color, Farbe 17, Alpen
Verschenk/Verkaufs-Kiste

Bilanz:
Insgesamt verstrickt im Februar: etwa 450g.
Neu dazu gekauft: 2 Zauberbälle, also 200g. (Projektbezogen, für einen Noro-Striped-Schal).

Noch schnell neu begonnen: eine Ishbel (ravelry) aus Regia Silk Shine. Ich mag das Garn nicht mehr für Socken verwenden, weil es da so schnell pillt und ganz schnell unansehnlich aussieht. Ich hoffe als Shawl behält es seinen Glanz ein bisschen länger.
Der glatt gestrickte Mittelteil (große Version) ist fertig und jetzt beginnt das spannende Abenteuer für wie viel Bordüre die Wolle reichen wird.

26.2.10

So still

hier.

Ich schreibe grad so viel. An meinen Abschlussarbeiten für die eigentlich schon längst abgeschlossene Weiterbildung zur Wechseljahreberaterin und Kursleiterin.
Und an der Präsentation und Lehrprobe über das Wochenbett. Die ist aber quasi fertig und eingetütet, da fehlt nur noch eine kleine Übung zum Fallbeispiel, für die ich noch gar keine Idee habe. Unkonventionell (und weil mir so gar nichts einfällt) werde ich vielleicht in diesem Punkt völlig blank in die Lehrprobe gehen und die Gruppe eine schöne Übung erarbeiten lassen.

Die anderen schriftlichen Arbeiten liegen mir viel mehr im Magen oder besser auf den Fingern. Mündlich wär das alle gar kein Problem.
Die Inhalte habe ich mir ausreichend drauf geschafft.
Ich könnte den Vortrag sofort halten, genügend Stoff für sechs Gruppenstunden habe ich auch locker zusammen und kann auch lässig und flexibel damit umgehen. Das Beratungsgespräch ist da schon eine andere Nummer, aber auch das ließe sich mündlich und als Rollenspiel mit Sicherheit leichter erledigen als fiktiv und schriftlich.
Warum ist es nur so schwer, das hinzuschreiben, was einem im Tun einfach so aus dem Mund fließt?
Versteht mich jemand, oder ist das jetzt auch völlig blöd ausgedrückt?

Ich denk irgendwie schon völlig ums Eck. Und aus meinen Fingern kommt mehr Mist als Brauchbares.

Bald, bald bin ich fertig. Denn morgen muss ich verschicken. Mindestens den Vortrag und das Kurskonzept.
Und heute Abend will ich Slalom schauen und abhängen und stricken.
Also - Finger über die Tasten fliegen lassen, nicht so viel denken und endlich fertig werden. Mir selber in den Hintern tret und umschalten auf Word...

21.2.10

Strickwerke

Aibhlinn ist fertig und wurde gestern schon ausgeführt.

Es war ein ganz einfaches Strickprojekt, das mir aber nicht langeilig wurde. Es ließ sich rinzipiell auch gut nebenher stricken, beim Reden, Lesen, Wörter abfragen. Aber gleichzeitig habe ich glaube ich noch bei keinem Projekt so oft zurück gestrickt wie hier. Entweder habe ich die Maschen zu früh oder zu spät um eine weiter versetzt, oder plötzlich zu viele Maschen links oder rechts gestrickt - letztlich braucht es doch so eine Restaufmerksamkeit.

Sonst keine Freundin von Noppen, gefallen sie mir hier sehr gut. Und so habe ch sie auch an beiden Enden gestrickt.

Fazit: Schnell, einfach und trotzdem effektvoll. Wärmt wunderbar Hals und Ohren. Sehr praktisch und kleidsam.

Strickwerk 7/10
Projekt: Aibhlinn aus der knitty, Winter 04
Wolle: Cora von Online. 60 % Merino, 40 % PA
Nadeln: Knitpicks Nr. 5
Verbrauch: 250 g
Größe. 132 Maschen, Höhe 20 inch


Ebenfalls ein schnelles und einfaches Projekt, an einem Abend fertig gestrickt: Star Crossed Slouchy Beret. Leider passte mir die Mütze nicht so richtig, oder besser gesagt, sie steht mir nicht. Der eng anliegende Rand geht relativ weit rauf und der Rest war dann einfach nicht "slouchy" genug - das sah komisch aus.
Aber zum Glück passt sie der Freundin des Sohnes ausgezeichnet. Die liebt Mützen und hat sie gern genommen.

Strickwerk 8/10
Projekt: Star Crossed Slouchy Beret (ravelry!)
Wolle: Lana Grossa Qui, 90% Merino, 10 % Polyamid
Nadeln: Knitpicks Nr. 6 und ein Bambus-Nadelspiel Nr 6
Verbrauch: ca. 70 g
Ich habe mehr Maschen angeschlagen und dann entsprechen auch mehr zugenommen - trotzdem ist sie ein bisschen knapp geworden. (Sichtbar auf dem ersten Bild...)


19.2.10

Vor 21 Jahren

noch ein bisschen verknautscht und verknittert, aber schon ein echtes Sonntagskind. Ich kann mich noch so gut erinnern...

Und jetzt schon 21 Jahre. Es ist als wäre die Zeit verflogen.
Fertig mit seiner Ausbildung, die letzten Prüfungen liegen hinter ihm, den Arbeitsvertrag hat er in der Tasche.
Im Mai wird er ausziehen.

Früher mal war man ja mit 21 erst volljährig. Und da ist doch auch noch mal ein deutlicher Zuwachs an Vernunft und Lebenstüchtigkeit zwischen 18 und 21 Jahren.

Es gab ein leckeres Abendessen, vom Geburtstagskind selbst gekocht - Enchiladas.
Und am nächsten Tag Weißwurstfrühstück für die Verwandschaft und an beiden Tagen reichlich Kuchen und Torten.
Beispielhaft hier, gebacken von der Freundin und deren Schwester:

Außerdem hat der Beste Ehemann ein tolle Geschenkverpackung gebastelt.



16.2.10

Krapfenberg

Was das ausmacht, wenn die Sonne scheint (und ich nicht mit Kopfweh drauf reagiere). Einfach herrlich. Und gefühlt gleich 10 Grad wärmer.

Der Beste Ehemann und Frau Strickwerk machen dann gleich einen Vormittagsspaziergang. Zweckgebunden, zum Krapfen kaufen. Jetzt liegt neben frühlingversprechenden gelben Tulpen ein wahrer Krapfenberg am Tisch.

Der Berg ist viel zu groß für die maximal fünf Menschen, die sich um den Tisch versammeln werden. Aber schon Frau Strickwerk allein kann der Angebotsfülle kaum widerstehen und der Beste Ehemann schon gar nicht.
Zum ersten Bäcker mussten wir, weil der Mittlere Sohn unbedingt noch einmal die Erdbeer-Quark-Krapfen von dort haben will. Dort gibt es 6 für den Preis von 5 - also:
2 Erdbeer
1 Schoko
1 Hagebutte
1 Tiramisu
1 Aprikose

Zum zweiten Bäcker mussten wir, weil die Vanillekrapfen beim ersten Bäcker mit Mandeln bestreut sind, und das mag die Jugend nicht. Beim zweiten Bäcker gab es außerdem die von mir so geliebten Apfelkrapfen - Krapfenteig in Schneckenform gerollt, mit vielen Apfelstücken dazwischen und reichlich Zimtzucker. Und auch hier: 6 für 5
3 Vanille
1 Banane (muss der Beste Ehemann unbedingt probieren)
2 Apfel
2 Marmelade
und ganz am Schluss entdeckt: eine Vanillekartoffel, muss unbedingt ausprobiert werden. Auch irgendwie Krapfenteig, weich und reichlich gefüllt.

Für den Gesundheitsaspekt habe ich dann noch ein Vollkornbrot gekauft.

(und das alles ohne Espresso, weil ohne Kaffeemaschinchen, das schon wieder mal beim Service ist. Ich wollte ja keinen Vollautomaten, ich wusste schon warum...)

Jetzt doch - Bild



(mit Hilfe mütterlicher Erpressung: ja, Simpsons schauen beim Abendessen, aber dafür Dreads-Fotos...)


15.2.10

Ohne Bild

leider, sehr leider. Ich würde euch zu gern daran teilhaben lassen, aber ich darf kein Foto machen.

Der Jüngste Sohn mit Dreads, die in alle Himmelsrichtungen vom Kopf abstehen.
Er hat ja superkrause Haare. Die musste ich heute früh erst mal glatt föhnen, damit der Mittlere Sohn überhaupt damit arbeiten konnte.
Dafür ging es dann wohl recht gut mit dem Filzen. Jedenfalls sind sie im Moment noch standfest, die Strähnen.

Wir warten mal, wie sich das entwickelt.

(Mein Tipp: in spätestens zwei Monaten auch hier eine übersichtliche Kurzhaarfrisur...)

14.2.10

Wahnsinnsliste

Bei ihr habe ich diese irgendwie andere Stöckchen entdeckt, und dann noch dort und dort. Und es kommt wohl von Peppinella (Da habe ich dann auch gleich noch ein paar tolle Rezepte gefunden). Es hat mich einfach gereizt und deshalb hier meine Liste:

  1. Ich heiße nicht STRICKWERK. Der Name ist ganz pragmatisch gewählt - hier geht es um Strickwerk, das auf den Nadeln und das des Lebens.
  2. Und ich finde der Name passt immer noch.
  3. Ich bin ein Frühlingskind.
  4. Und Zwilling, himmelsmäßig. Sonst nicht, aber ich habe zwei Geschwister.
  5. Mein Alter macht sich jetzt manchmal bemerkbar.
  6. Mein Alter heißt nicht "Bester Ehemann" und ganz manchmal ist er gefühlt doch nicht der Beste. Aber immerhin seit 33 Jahren an meiner Seite.
  7. Ich könnte jetzt öfter ausschlafen, aber auch wenn ich noch so spät ins Bette gehe, ich bin einfach keine Langschläferin.
  8. Vielleicht war ich auch mal in Winnetou verliebt. Ich kann mich nicht so genau erinnern, jedenfalls war er toller als Lederstrumpf.
  9. Pierre Brice wohnt da wo ich auch wohne. Und ganz manchmal kauft er Käse bei mir. Und das ist wahr. (Und er sieht immer noch wie Winnetou aus. Mit Falten.)
  10. Roger Moore fand ich auch toll. Und Cat Stevens.
  11. Ich könnte mich in Johnny Depp verlieben. Aber das ist vielleicht ein bisschen lächerlich.
  12. Ich esse ziemlich alles. Und zum Glück bin ich inzwischen nur noch auf wenige Dinge allergisch - Haselnüsse und grüne Äpfel z.B.
  13. Ich esse gern. Und manchmal mehr, als mir gut tut.
  14. Ich koche gern. Der Beste Ehemann inzwischen auch. Zusammen sind wir noch nicht so gut. Entwicklungsfähig, sozusagen.
  15. Der Tag beginnt mit reichlich Tee, ein Mittag ohne Espresso ist mühsam. Abends gern wieder Tee, Alkohol selten und wenig, aber dann mit Genuss in Form von Rotwein. Dazwischen Wasser. Still.
  16. Grappa kann ich trinken. Der Beste Ehemann nie (wieder). Er hat so was wie eine Grappa-Allergie entwickelt.
  17. Ich habe nie geraucht. Aber mal Zigaretten gekauft - John Players Special in der schwarzen Schachtel. Mit 18 fand ich die so cool.
  18. Ich liebe Bücher. Das habe ich dann auch für eine Zeit zu meinem Beruf gemacht.
  19. Jetzt liebe ich Bücher immer noch, aber nicht mehr beruflich. Manche muss ich einfach besitzen.
  20. Ich arbeite jetzt als Familienbegleiterin und als Doula.
  21. Diese Liste hält mich grade hervorragend von meiner eigentlichen Arbeit ab.
  22. Vorträge halten macht mir nämlich gar nichts aus. Aber den Vortrag vorherschriftlich ausformulieren und abgeben finde ich schrecklich.
  23. Meine Fingernägel sind meistens kurz - Gewohnheit von früher. Klavierspielen geht nicht mit langen Nägeln.
  24. Die Finger sind auch kurz und irgendwie so Wurstfinger. Auch schon als ich noch ganz schlank war. Die Ringe gingen kaum über den dicken Fingerknöchel und schlackerten dann unten am Finger so rum.
  25. Vielleicht deshalb eigentlich immer ohne Fingerschmuck, auch kein Nagellack, selten geschminkt.
  26. Ich hatte mal ein Faible für Schuhe. Eigentlich habe ich es immer noch. Aber inzwischen gibt es da ein Passformproblem. Jetzt stehen nur noch wenige ausgesuchte im Schrank.
  27. Handtaschen sind ein unvermeidliches Übel, Bermudadreiecke, in denen wichtige Notizen, Schlüssel und andere Gegenstände auf unerklärliche Weise verschwinden und wieder auftauchen und die nie ein Taschentuch hergeben, wenn man es dringend braucht. Sie müssen mindestens so groß sein, dass sie iPod, Strickzeug und ein Buch beherbergen können.
  28. Ich mag eigentlich fast jede Landschaft. Meistens gefällt es mir da wo ich grade bin am Besten und ich erliege der Faszination von Meer, Steilküsten, langen Sandstränden, Bergen, Seen, sanften Hügeln...
  29. Und wenn ich heimkomme, merke ich, dass ich die oberbayrische Landschaft doch ganz besonders liebe.
  30. Die schönste Stadt ist vielleicht München.
  31. Manchmal träume ich davon so eine Art Städtehopping zu machen - in jeder Stadt ein paar Monate leben und ihre Geheimnisse entdecken.
  32. Wir reisen gern nach Spanien (seit dort der Bruder lebt) und Frankreich. Italien auch, weils so nah ist. England, Schottland, Irland sind bald mal dran. Und Island lockt mich.
  33. Fernreisen reizen mich nicht.
  34. Ich bin Luft und Feuer, der Beste Ehemann steuert glücklicherweise die Erde bei.
  35. Es ist nicht immer leicht mit mir zu leben, nicht mal für mich. Aber vielleicht wenigstens abwechslungsreich.
  36. Mit dem Alter werde ich wenigstens gelassener, manchmal auch geduldiger.
  37. Ich kann mich immer schwer entscheiden.
  38. Deshalb gibt es auch kein Lieblingsessen, kein Lieblingsbuch - überhaupt kein Lieblingsding.
  39. Ich tanze gern. Und regelmäßig. Mit dem Besten Ehemann (auch eine Art Paartherapie). Walzer war mal ein Reizwort, geht aber jetzt ganz gut. Samba und Salsa mag nur ich, und Paso Doble werde ich an seiner Seite wohl nicht lernen. Tango ist toll. Und Slow-Fox und Quick-Step.
  40. Auto? Muss fahren. Störungsfrei. Alles andere ist egal. Seit der Älteste Sohn auch fährt haben wir zwei - Renault Megane und Renault Clio. Beide rot. (und ich hatte noch nie ein Eigenes)
Hat jemand Lust und mag es weiter spinnen?


13.2.10

Strickwerke

Endlich gespannt: Damson

Babyschuhe. Für ein Mädchenbaby, das bald geboren wird.
Strickwerk 6/10
Saartjes Baby Booties (ravelry); Rest Regia, 12g.
Die erste Fingerverknot-Aransocke ist fertig.


Und Aibhlinn begonnen. Steht schon ewig auf meiner Wunschliste, jetzt als Tribut an die anhaltende Kälte endlich angeschlagen und richtiger Strickspaß. Knit from my stash ist ja angesagt, also habe ich lange im Wollvorrat gekramt und nach geeigneter Wolle in der richtigen Menge gesucht. Und ich denke die Cora von online ist tatsächlich genau richtig. Ich habe sie ja schon für die Zopfmütze von Debbie Bliss verstrickt - die ist mit dieser Wolle ein bisschen zu starrig geworden, wohl durch die vielen Zöpfe. Denn Aibhlinn fällt wunderbar weich (bei gleicher Nadelstärke) und das Strukturmuster zeigt sich schon nach wenigen Reihen ganz deutlich. Ich bin sehr zufrieden damit.

zwölf2010

Februarbilder.

Das offizielle für Janas Seite:

zwölf2010
Stillstand auf der Baustelle. Vermutlich witterungsbedingt. Eigentlich nur mehr Schnee.

Und das Zweite:

zwölf2010
zwölf2010
Diesmal kaum Sonne und keine Berge.

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Vielen Dank für eure Anteilnahme und eure guten Wünsche.

Die Situation ist im Wesentlichen unverändert. Der Druck aufs Gehirn muss sich verringern. Solange muss das künstliche Koma aufrecht erhalten bleiben. Das dauert voraussichtlich noch eine ganze Weile.

Dann Aufwecken und erst dann kann man sehen, wie sehr das Gehirn geschädigt ist.

Warten also.

11.2.10

Plötzlich

Der Schwiegervater ist gestern zusammen geklappt. Was zuerst nach einem Ausrutschen im Schnee aussah, entpuppte sich als ausgewachsene Hirnblutung.

Jetzt warten wir. Ob die Blutung zu stoppen ist. Wie sein Zustand dann ist. Ob operiert werden kann bzw. "ob es sich lohnt". Ganz merkwürdig berührt es mich, dass es da vielleicht bald eine Entscheidung zu treffen gibt über ein Weiterleben oder ein dem Tod überlassen. Zum Glück muss nicht ich entscheiden. Und hoffentlich hat er sich dazu geäußert, irgendwann einmal und am besten auch schriftlich.
Besonders nah waren wir uns nicht, auch nicht besonders vertraut. Eine eher schwierige Beziehung. Was wünsche ich ihm?

Er ist dem Tod schon ein paar Mal erfolgreich von der Schippe gesprungen, der Schwiegervater. Diesmal sieht es gar nicht danach aus - aber wer weiß?

Während der Beste Ehemann mit der SchwieMu ins einigermaßen weit entfernte Krankenhaus fährt, sitze ich im stillen Haus und schaue dem Schneegestöber vor dem Fenster zu.

Ganz hell, ganz still. Sehr nachdenklich.

10.2.10

Kryptisch

Auf was ich gut verzichten kann - Hiobsbotschaften über Krankheitsfälle in der nahen Familie am späten Abend und mit unvollständigen, aber erschreckenden Informationen.
Jetzt: Warteschleife und Gebete.




9.2.10

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Ich versinke zur Zeit in meinen eher schlecht geplanten schriftlichen Arbeiten. Da gibt es noch etwas zu erarbeiten für die eigentlich schon längst -fast-abgeschlossene Weiterbildung. Fast, weil eben die schriftliche Arbeit noch fehlt - ein Kurskonzept, ein Beratungsgespräch, ein Vortrag. Damit es endlich mal unter Dach und Fach ist habe ich eine Verlängerung beantragt und einen Abgabetermin für Ende Februar ausgemacht.

Nicht alle Termine in den Kalender übertragen. Denn bereits Anfang März ist ebenfalls eine schriftliche Arbeit und Präsentation fällig, für die Doula-Ausbildung. Mindestens eine Woche vorher bei den Ausbilderinnen abzuliefern.

Also: reichlich Arbeit zu bewältigen, reichlich Bücher zu lesen.

Gleichzeitig hat meine erste Bereitschaft für eine Geburtsbegleitung begonnen. Ich bin sehr gespannt und voller Vorfreude.

4.2.10

Belesen?

So eine Liste gabs schon mal, aber anders. MAcht Spaß und deswegen die neue Variante auch bei mir:

Fett=gelesen

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
2. Die Bibel (nur stellenweise)
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn (auf dem SUB)
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz

32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera (da fand ich den Titel schon immer dämlich)
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger (Schullektüre meiner Freundin, irgendwie seltsames Buch)
57. Sakrileg, Dan Brown

60. Wüstenblume, Waris Dirie
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi (naja, nicht ganz...)

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt (gehört - gilt auch, oder?)

76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern (auch gehört..)
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johannes Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

Heute

Draußen:
Blauer Himmel, Tauwetter.

Drinnen:
Migräne. Nicht arbeiten gegangen. Den Vormittag in Ruhestellung verbracht.
Dafür ertrage ich jetzt die Bandprobe des Jüngsten im Keller.
Ob das die bessere Wahl war?

Im Sessel unterm Dach, das Hörbuch auf den Ohren zur Schalldämmung, zwei Aspirin in Bauch, das Strickzeug in der Hand - so ist es immerhin erträglich.
(Und sie spielen gar nicht so schlecht - die neue Truppe, die der Jüngste da um sich versammelt hat. Nur bisschen laut halt...)


2.2.10

Toller Auftritt

von AsingDsing - der Mittlere Sohn und seine Freunde. Gut die Hälfte des Programms haben sie bestritten, sehr professionell (und diesmal auch sehr professionell ausgesteuert - was gute Tontechnik doch ausmacht!)

Hier:


(Klick macht groß)