8.3.09

Nummer 8

Für den Ältesten Sohn in richtigen Männerfarben:

Für Felix

  • Socken Nr. 8
  • gestrickt aus Regia Patch Antik Colors 5752
  • auf Rosenholz 2,5
  • mit 64 Maschen, Herzchenferse und Bandspitze
  • Größe 42

2.3.09

Ansichten - WIPs

Cable Twist Socks,  Regia Tweed.



Large Rectangle aus Victorian Lace Today, Knitpicks Alpaca Cloud

1.3.09

Cynthia

Auch ich besitze ja Cynthias Backbuch. Lieblinge sind der Apple Pie und diverse Cookies. Sehr einfach, sehr lecker, sehr erfolgreich.

Heute haben der Beste Ehemann und ich Gäste. Schon vor Wochen ausgemacht und niemand hat es in den Kalender geschrieben. Wir haben es schlicht völlig vergessen.

Ein Anruf und eine Absage heute vormittag erinnern uns an die Einladung.

Ganz gelassen beschließe ich die geplante Thai-Suppe einfach ein bisschen zu verlängern. Brot dazu - kein Problem, der Bäcker hat noch auf.
Nachspeise. Irgendwas leckeres aus Frau Barcomi. Die Wahl fiel auf "Raspberry Swirl Cake". Himbeeren hatte die Nachbarin, saure Sahne und Frischkäse konnte ich aus dem Laden holen (manchmal praktisch, wenn man im Käsladen arbeitet).

O Cynthia! 
Wie soll ich bitte geschmolzene Schokolade auf vorgebackenen, aber immer noch bröseligen Boden aus Zwieback, Butter und gemahlenen Nüssen streichen? Das geht gar nicht. Der Boden löste sich in Wohlgefallen auf. Also habe ich kurzerhand alles vermischt und wieder in die Form gestrichen. Nach dem Erkalten sah es ganz gut aus - ich hoffe es kommt später auch möglichst in einem Stück mit aus der Form.
Die Käsemasse ist sehr flüssig. Das Himbeerpüree auch. In Schichten lässt sich das gar nicht einfüllen. Jede Masse versinkt gnadenlos sofort in der anderen. Es ist jetzt irgendwie geschichtet und marmoriert - aber das spielt ja wohl keine Rolle.

Ob der Konsistenz des fertigen Kuchens bin ich noch skeptisch - wirkt eher wie Pudding. Möglicherweise löffeln wir den Kuchen heute Abend. 
Ich werde berichten.

(Hat den schon mal jemand gebacken? Und wie waren eure Erfahrungen?)

Edit: Alles prima - schnittfest geworden, gut aus der Form gegangen und war Cynthia-mäßig oberlecker!

27.2.09

Was

blüht denn da schon? - Nach vielen Jahren ohne plagen mich seit gestern Niesanfälle. Gerne bis zu 20-mal Niesen ohne Pause. Und damit verbundene Schweißausbrüche. Wie nach sportlicher Anstrengung.

Ob Niesen auch Kalorien verbraucht?

24.2.09

Endlich



sind auch diese nervtötenden Socken (Nr. 7) fertig. Nervtötend wegen der Wolle - das war noch ein Knäuel aus der ebay-Erwerbung eines ganzen Paketes mit diesem "Designer-Garn". Die meisten leider sehr schlecht gewickelt mit vielen Schlaufen und alle aus extrem dünnen Fäden. Die meisten habe ich verschenkt, aber ein paar wegen der Farben aufgehoben.
Es lohnte sich nicht!

Ich glaube an diese Socken habe ich jetzt wegen Unlust fast ein Jahr hingenadelt. Die Farben finde ich nach wie vor recht angenehm, das Muster gefällt mir sogar richtig gut. Aber dieses ständige zwischen die Fäden rutschen, die vielen Schlaufen haben mir das Stricken echt vermiest.

Ich hoffe jetzt nur sehr, dass das Garn wenigsten haltbar ist und nicht gleich ein Loch im Socken sein wird.

Das Muster ist übrigens "selbst ausgedacht" - wobei ja diese einfachen Muster aus rechten und linken Maschen immer schon irgendwo - meist sogar mehrfach - existieren.
Aber wer es wissen will:
1 Runde rechte Maschen
1 Runde linke Maschen
3 Runden 1 Masche rechts 1 Masche links im Wechsel

22.2.09

Lazy-day

Nach dem gestrigen Tag mit Besuchsmarathon verbringen wir heute einen echten Gammeltag. Das Wetter lockt überhaupt nicht nach draußen, dafür Spindel, Strickzeug und Buch aufs Sofa.

Der Sohn hats genossen und sich ausgiebig feiern lassen. Zwischen den einzelnen Besuchergruppen war immer ein bisschen Pause für auf- und umräumen, verdauen und vor allem Stille!

Der jüngste Neffe ist unters Bett des Jüngsten Sohnes gekrochen und hat dort die Pl**mos entstaubt und total versunken im ganzen Trubel auf dem Wohnzimmerteppich mit Flugzeug und Männchen gespielt. Der Jüngste Sohn hat nicht mal mehr hingeschaut, geschweige denn mit gespielt.


Ich glaube wir haben bald wieder ganz viel Pl**mobil abzugeben.

Gesponnen

Nach dem Rotwein auf dem Sofa habe ich mich auf den Weg gemacht und mit Maria in ihrer kleinen aber feinen Wohnung einen sehr netten Abend verbracht. 

Außer meinem vermissten und bei ihr sehr gut aufgehobenen victorian-lace-Buch habe ich auch noch dies mit nach Hause gebracht:





Es ist eine Spindolyn und Maria hat sie mir geliehen und gleich Material mitgegeben. Voll infiziert habe ich noch in der Nacht ein bisschen rumprobiert. 
Das zuerst versponnene Wald-und Wiesenschaf ist sehr dick, sehr unregelmäßig und schwankt zwischen total überdreht und viel zu locker. Mit der Spindolyn zurecht zu kommen finde ich nicht einfach, habe aber natürlich auch überhaupt keinen Vergleich - ist ja meine allererste Begegnung mit einer Spindel.
Die superweichen Alpakafasern fand ich ja viel zu schade für mich und die ersten Versuche - aber siehe da, damit klappte es auf Anhieb besser. Der Faden wurde gleichmäßiger und dünner, Die Faser ließ sich viel besser ausziehen und ich bekam so etwas ähnliches wie ein Gefühl für die Spindel.
Es lässt mir keine Ruhe und so spinne ich zwischendurch immer wieder ein wenig vor mich hin, jetzt mit einer bunt gefärbten Faser, keine Ahnung welche Art von Wolle. 

Das läuft jetzt alles unter Versuch. Aber eigentlich ist mir schon lange klar, dass ich unbedingt spinnen lernen will und auch sehr sehr gerne mal ein Spinnrad im Haus aufnehmen werde. Das bedarf aber - neben dem Ansparen des notwendigen Kapitals - noch der Abstimmung und Zustimmung der restlichen Familienmitglieder. Denn Platz für das Rad wäre nur im Wohnzimmer (oder im Schlafzimmer, aber das möchte ich so etwas flusig-fusselndes lieber nicht haben).

Derweilen übe ich mich an der Spindolyn. Und dann gibt es ja noch jede Menge andere Handspindeln...





20.2.09

Aufs Sofa

mit einem Glas Rotwein. Jetzt. Fast noch am hellen Nachmittag.
Heut ist mir grad so danach.

19.2.09

20


Der Älteste Sohn. Heute 20 Jahre alt.
Das hört sich plötzlich so viel erwachsener an als 18 oder 19.
Mein Kind ist 20. Komisches Gefühl.

Der Erstgeborene und immer noch ein Prinz. So feiert er sich:
Heute eine halbe Stunde später in die Arbeit, mit Muffins die Frau Strickwerk ihm gestern noch gebacken hat. Abends dann mit der Freundin und dem besten Freund.
Weil werktags Geburtstag ja blöd ist wird am Samstag mit der Familie gefeiert.
Vormittags mit Onkels und Tanten und Weißwurst-Frühstück. Nachmittags mit den Großeltern zum Kaffee. Abends dann zum Raclette die Freundin samt deren Familie.
Mit den Freunden dann eine Woche später. Zum Einstimmen auch erst mal bei uns und dann natürlich ausgehen auf der Partymeile.

Schon immer hat er die ganze Familie um sich geschart zu seinem Geburtstag und es geliebt der Mittelpunkt zu sein. Seine gute Laune, sein Lachen, seine Fröhlichkeit hat er sich die 20 Jahre gut bewahrt. Ein charming boy, der eigentlich überall gut ankommt. Dass er auch sehr impulsiv sein kann, ein ganz oder gar nicht-Typ ist, wann seine Laune kippt und was ihn traurig macht - das wissen nur die ganz Vertrauten. Und selbst für die ist es schwer hinter seine "Sorglos"-Fassade zu schauen. Viel Feingefühl und detektivischen Spürsinn erfordert es. Seine Sensibilität versteckt er gut hinter einer etwas aufgesetzten Männlichkeit. (Was Frau Strickwerk manchmal zweifeln lässt an ihrem Erziehungserfolg zu einer neuen Männlichkeit.)
Er macht seinen Weg. So ganz anders als ich mir das mal gedacht habe. In manchem so ein ganz anderer junger Mann als ich es erwartet habe. Eine Übung im immer wieder los lassen und vertrauen.
Immer noch. Und das hört ja vielleicht auch nie auf (?)


18.2.09

Bücher

Die Rubrik gelesen habe ich total vernachlässigt.
Im Rundumschlag ein Blich auf Gelesenes:

Von den Weihnachtsbüchern gleich als erstes gewählt "Das Spiel des Engels" von Carlos Ruiz Zafon.
Barcelona in den turbulenten Jahren vor dem Bürgerkrieg: Der junge David Martín fristet sein Leben als Autor von Schauergeschichten. Als ernsthafter Schriftsteller verkannt, von einer tödlichen Krankheit bedroht und um die Liebe seines Lebens betrogen, scheinen seine großen Erwartungen sich in nichts auszulösen. Doch einer glaubt an sein Talent: Der mysteriöse Verleger Andreas Corelli macht ihm ein Angebot, das Verheißung und Versuchung zugleich ist. David kann nicht widerstehen und ahnt nicht, in wessen Bann er gerät - und in welchen Strudel furchterregender Ereignisse." (Beschreibung zitiert  aus buecher.de)

 Ich brauchte ein bisschen um mich einzulesen, konnte dann aber gar nicht mehr aufhören. Es war spannend und zunehmend unheimlich und gruslig, so ein bisschen wie ein Schauerroman. Gleichzeitig aber auch eine tragische Liebesgeschichte. Und natürlich stehen Bücher und das Schreiben von Geschichten wieder im Mittelpunkt. 

Mit wenig Spaß habe ich "Die Fliege und die Ewigkeit" von Hakan Nesser gelesen. 
Maertens hat sich nach seiner Zeit im Gefängnis diesen Namen gegeben und seinen alten Namen abgelegt, hat angefangen Texte nieder zu schreiben und pflegt ein paar wenige ausgewählte Bekanntschaften. Als sein alter Studienfreund stirbt hinterlässt er ihm ein ungewöhnliches Erbe, das sein Leben verändert.
Kein Krimi also, sondern ein recht kurzer aber anstrengend zu lesender Roman, teilweise sehr philosophisch. Richtig gefallen hat es mir nicht.

Dann "Eragon" - dritter Band. Ich mag ja diese Fantasy-Abenteuer und konnte wieder ganz eintauchen. Lesen, lesen lesen - Haushalt und alles was nicht unbedingt gemacht werden muss bleibt dann liegen.
Der dritte Teil hat mir wieder besser gefallen als der zweite. Manches ist ein bisschen weitschweifig und sehr ausgebreitet erzählt. Trotzdem echtes Lesevergnügen.

Ebenfalls mit viel Vergnügen und schnell gelesen war die Geschichte "Der Geschmack von Apfelkernen" von Katharina Hagena. 
Iris erbt das Haus ihrer Großmutter. Als sie nach der Beerdigung einige Tage dort verbringt erinnert sie sich - an ihre eigene Geschichte mit ihrer Kusine und die Zeiten in den Sommerferien, die sie dort verbracht hat. Aber auch an die Erinnerungen ihrer Mutter, die mit ihren beiden Schwestern dort aufgewachsen ist und an die Geschichte ihrer Großmutter, die im Alter dement wurde. Die Erzählung spielt mit den verschiedenen Erinnerungsebenen, dem Vergessen und der Gegenwart, in der Iris den Bruder einer früheren Freundin wieder trifft und sich in ihn verliebt.
Phantasievoll, sprachlich schön und mit überraschenden Wortschöpfungen und -spielereien. Eine gemächlich-gemütliche Frauen- und Familiengeschichte, die mich manchmal an Isabel Allende erinnert hat. 

Nicht fertig lesen werde ich das "Magdalena-Evangelium" von Kathleen McGowan. Zwar fasziniert mich die Geschichte der Maria Magdalena und auch die Rolle von Frauen in der Religionsgeschichte. Aber der Versuch echte Erkenntnisse mit gewagten Aussagen, geheimnisvollen Bünden einer Blutlinie und einem Krimi zu verbinden ist mir einfach zu viel. Zudem finde ich den Roman sprachlich ziemlich trocken und langweilig. Bis knapp zur Hälfte habe ich jetzt mit wenig Spaß gelesen - jetzt werde ich einfach aufhören. Das nächste Buch liegt schon auf meinem Nachttisch: "Die Eleganz des Igels"


Versammelt

sind hier alle meine Sammeltassen. Geerbt von meiner Patentante. Mokkatassen und Tee- oder Kaffeetassen, dann auch mit Teller.
Manche liebe ich sehr.

Gesammeltes versammelt

Auf jeden Fall stehen sie jetzt nicht mehr ganz oben im Schrank, ich komme leicht dran und wenn ich denn auch wieder eine induktionsfähige Cafetiera oder sogar so eine tolle Espressomaschine habe werden mindestens die Mokkatassen ganz oft benutzt.

17.2.09

Schnee




Ich mag ja Schnee nur bis Mitte Januar und wünsch mir dann immer Frühling. Mehr Sonne, mehr Licht und mehr Wärme. Eigentlich.

Jetzt versinkt hier alles im Schnee. Und ich finds so richtig schön. Bin ganz erstaunt, dass ich völlig gelassen Schnee räume, das Auto freischaufle, wieder Schnee räume. Trotz wolkigem Himmel ist es ganz hell. Und auch ganz still. 
Voller Respekt vor der unberührten Schneefläche im Garten will ich gar nicht zum Kompost laufen.
Ich freu mich und hoffe es bleibt kalt und weiß und behält noch eine Zeit lang seinen Zauber.


Muss heute auch nicht weg, jedenfalls nicht pünktlich irgendwo sein und mich mit öffentlichen Verkehrsmitteln herumschlagen, die fahren wann sie können oder auch eher mal gar nicht.

Also gemütlich mich ein bisschen um Haushalt und Schreibtisch kümmern, was leckeres und wärmendes kochen, die Stille im Haus genießen und später einen netten Schneespaziergang machen.

12.2.09

Booties

Wenn der Älteste Sohn auf einmal Freunde hat, die ein Baby bekommen und er das Neugeborene und die frisch gebackenen Eltern  auch noch möglichst bald besuchen will ist das irgendwie ganz neu, ganz komisch und er kommt mir plötzlich ein Stück erwachsener vor.

Und wie schön für mich - er bestellt Babyschuhe als Mitgebringsel bei mir. Und endlich kann ich mal für ein Mädchen stricken - die Booties (pdf) von Saartje stehen schon lange in der Warteschleife.
Sie waren super schnell gestrickt und ganz einfach. Ich dachte schon an eine Serienproduktion in verschiedenen Größen. Doch dann kamen die Knopflöcher (noch ganz okay, ich erinnerte mich wieder an den Schlingenstich) und das Annähen der Knöpfe. Damit war das mit der Serie erledigt - diese Nacharbeiten mag ich einfach nicht.

Trotzdem gibt es ein zweites Paar: die Blue Steps (pdf) von Strickhasi in rot. Ich habe ein Bindeband hinzugefügt und oben mit einem Rüschenrand statt Rollrand abgeschlossen.

Abendprogramm

Das Gespräch von gestern abend hängt noch nach. 
Die Gruppen waren heute sehr, die letzte sehr sehr anstrengend.
Diffuse Kopfschmerzen.
Draußen alles voller Schnee, Schnee, Schnee.
Der Jüngste Sohn wäre dann auch heute abend nach Gitarrenstunde und Bandprobe allein, wie schon heute nachmittag nach der Schule (was wahrscheinlich nur mir etwas ausmacht, nicht ihm).

Vermutlich würde Singen im Chor meine Stimmung heben und mir gut tun.
Vermutlich werde ich trotzdem mit dem Jüngsten Sohn auf dem Sofa sitzen. Er will/muss heute unbedingt zum ersten Mal diese Model-Show anschauen. (Ich sage nur: Mädchen treten in sein Leben!)
Vermutlich werde ich dem nichts abgewinnen können, doch wenigstens kann ich dann mitreden und ordentlich ablästern. Und ein gemütlicher Abend mit dem Jüngsten Sohn ist doch ein guter Grund...


10.2.09

Unaufmerksam

Schon gestern:
Ich komme von der Arbeit nach Hause. Der Jüngste Sohn ist gesprächig und erzählt gut gelaunt dies und das. So im rausgehen aus dem Küchen-Wohnzimmer wirft er über die Schulter: "Ach ja, morgen schreiben wir Mathe-Schulaufgabe. Hab ich heute erst gemerkt."

Für unvorbereitet in die Mathe-Schulaufgabe gehen wirkt er sehr gelassen. Auch heute morgen.
Trotzdem - was macht mein Kind eigentlich in der Schule? Wie können die Ankündigung, die Vorbereitung und die Gespräche unter den "Kumpels" so unbemerkt an ihm vorbei rauschen?

Aus erzieherischen Aspekten sollte  ja vielleicht nichts besseres als eine Vier rauskommen. Mit Blick auf die übrigen Noten hoffe ich mal, dass es ihm so gut ging wie er sagt.
Und er - und wenn nur zu meiner Beruhigung - für die nächste Schulaufgabe ein wenig lernt.

9.2.09

Erledigt

Das ist ja ein Wort, dass ich nur zu gern unter erledigte Aufgaben schreibe. 
Damit ich eine bessere Übersicht über die zahlreichen zu erledigenden Aufgaben habe, wollte ich ja in diesem Jahr mehr Listen schreiben. Und abhaken und erledigt drunter schreiben.

Nach wie vor habe ich die Listen mehr so imaginär im Kopf, was dazu führt, dass ungeliebte Aufgaben irgendwie immer wieder im Nirwana verschwinden.

Fortschritte gibt es bei Einkaufslisten. 
Es gelingt mir zunehmend besser sozusagen vorausschauend Einkaufslisten zu schreiben. Irgendwo liegt immer ein Zettel, auf dem ich die dinge notiere, die schon zur Neige gehen. Wenn ich den Zettel immer an die gleiche Stelle lege, funktioniert das ganz gut. Ich werde auch immer besser darin diese Zettel auch zum Einkauf mit zu nehmen und drauf zu schauen.
Trotzdem - immer wieder lese ich den Zettel im Laden mehrmals durch, glaube alles zu haben und stelle dann zu hause fest, dass ein entscheidendes Teil doch fehlt. 
Heute: Thymian.
(Gibt es noch jemanden der trotz Einkaufszettel nicht alles einkauft??)

Aus meiner "Hab ich im Kopf"-Liste heute erledigt:
Gearbeitet, alle fertigen Kopien dabei gehabt und verteilt!
Eingekauft, fast vollständig.
30 Minuten mail-Ordner sortiert, gelöscht, beantwortet.
Überweisungen vom defizitären Konto getätigt.
Küche geputzt (weil der Mittlere Sohn das Waffeleisen ohne Dunstabzug in Betrieb genommen hat sind die schönen neuen Schränke irgendwie verschlunzt...)

Es folgt noch der Wäschekorb. 
Die Chor-Noten des einen Chors abheften, des anderen Chors umsortieren. Ein Lied auswendig lernen.
Endlich mal das Cello wieder in die Hand nehmen.
Mit dem Jüngsten Sohn Latein lernen.
Dazwischen irgendwann Abendessen machen.

Vergessen möchte ich den Anruf beim Zahnarzt. (Den schiebe ich schon seit Wochen vor mir her. Ich kann ihn trotz immer wieder kehrender Zahnschmerzen wunderbar vergessen...)


8.2.09

Stino-Flut

Zur Zeit nur nebenher-Strickerei. Und der wild entschlossene Vorsatz etliche fast fertige Werke endlich zu vervollständigen.

Immerhin - viele Stinos machen Stash-Abbau.

Socken Nr. 4
  • Lana Grossa Meilenweit Magico Farbe 2522
  • 68 Maschen, Bündchen 2r 2li; Herzchenferse, Bandspitze - das Standardrezept
  • Größe 42/43; einfach mal so gestrickt, für die entstehende Sockenkiste
Socken Nr. 5+6

  • Schöller und Stahl Fortissima Colori 1000 Farbe 9075
  • 52 und 48 Machen, Standardrezept
  • Größe 24/25 und 30/31; ebenfalls für die Sockenkiste
Und auch diesmal sind genau identische Socken gelungen. 

Jetzt also ans Finishing diverser Kleinteile.

Neu geordnet

Zunächst aus den Tiefen der Kartons in die Auszüge und Schränke. Eine vielleicht noch vorläufige Ordnung ist gefunden und fast alles wieder verstaut. Ein paar Dinge wurden dann doch noch aussortiert und das alte Sammelgeschirr der Patentante sucht noch einen gut erreichbaren und doch sicheren Platz. Ebenso die umfangreiche Deckelsammlung diverser Plastikdosen. Wie hebt ihr die denn auf?

Inzwischen ist auch die richtige Spüle angekommen und eingebaut. Alles funktioniert prächtig. Der Ofen bäckt und brät so viel schneller und besser und die versenkbare Ofentür (slide and hide) war wirklich ein gute Investition. Das Kochen macht richtig Spaß und ich bin froh, dass wir so funktional geplant haben. Mehr Platz zum Vorbereiten, ein gutes Müllsystem, sinnvolle Anordnung von Ausstattung und Geräten - eigentlich alles trägt dazu bei, dass die Arbeit leichter von der Hand geht. Einzig die gewählten Leuchten unter den Küchenschränken bewähren sich überhaupt nicht. Es sind so kleine LED-Schwenkleuchten, die nur sehr punktuelles Licht geben, deshalb viel zu wenig Fläche ausleuchten, dafür aber stark blenden.
Der Beste Ehemann räumt geradezu leidenschaftlich auf und bisher schaffen wir es, dass es tatsächlich immer ordentlich aussieht.
Die erste Einladung mit mehrgängigem Menü war erfolgreich und man kann tatsächlich die Spülmaschine nebenher laufen lassen und sich trotzdem weiter unterhalten - sie ist sowas von leise!

Nach mehreren Rückungen haben auch die Möbel im Wohnzimmer eine (vielleicht ebenfalls noch vorläufige) Ordnung gefunden, aber es sieht gut aus und wir fühlen uns wohl. Ein paar Ergänzungs- und Austausch-Anschaffungen werden uns demnächst ins blaugelbe  und andere Möbelhauser treiben. 

Die Beschwerlichkeiten des Umbaus sind schon vergessen. Nur morgens riecht es immer noch ein bisschen nach Baustelle.

Danke für die zustimmenden Kommentare und mails.





30.1.09

Küchen-Neuigkeiten

Da sah es gestern abend ganz trübe aus. 

Beschwingt kam ich nach Hause in der Erwartung einer mehr oder weniger fertig aufgebauten Küche. 
Statt dessen große Aufregung. Weil das falsche Spülbecken bestellt/geliefert wurde. Und die Arbeitsplatte das dafür passende Loch schon bekommen hatte.

Verhandeln mit dem Küchenbauer brachte eine Einigung und die Bestellung der ursprünglich gewünschten Spüle, aber das bedeutet jetzt noch mal warten und ein bisschen Zittern, ob das dann klappt mit der Vergrößerung des Ausschnitts.
Die Herdplatte war noch nicht geliefert. 
Es sah also ganz trüb aus für die linke Küchenseite, die eigentliche Arbeits- und Aufbewahrungsseite. Kein Herd, keine Spüle, also auch keine Spülmaschine und die Auszüge besser noch nicht einräumen, weil alle noch mal raus müssen.
Immerhin, die rechte Seite mit Kühlschrank und Backofen war fertig.
Heute beim heimkommen die schöne Überraschung:
Die Herdplatte ist inzwischen angekommen und eingebaut. Der nette Freund des Schwagers hat eine kluge Lösung für die Spüli gefunden und sie läuft bereits. Rückwand, Hängeschränke, Dunstabzug - alles montiert und funktioniert. Und die Auszüge müssen zwar wieder raus, dürfen aber wenigstens teilweise schon eingeräumt werden.

Alles gut. Und super schön. Fotos morgen, bei Tageslicht.

(Die Männer haben den Backofen bereits mit Tiefkühlpizza eingeweiht. Finde ich ja nicht angemessen als Eröffnungsakt. Aber dafür ziemlich frech, auf der Baustelle den Monteuren was vorzukochen.)

Verfolgt

will mich vielleicht  jemand verfolgen? Dann bitte rechts klicken.

Ist ja schon fast peinlich - 0 regelmäßige Leser. Und das schon seit einer Woche oder so. (aber ich weiß, dass es euch gibt.)

ÖPNV

Die U-Bahn
riecht nach einer Mischung aus Kotze und Desinfektionsmittel.
Wenigstens ein Sitzplatz!
Mit gegenüber sitzt ein Mann. Könnte auch eine Fischsemmel mit intensiv Zwiebeln sein.
Eigentlich weit genug entfernt sitzt der unvermeidliche Knoblauch, heute weiblich. tolle Geruchsmischung.
An der nächsten Station tritt der MP3-Player auf und lässt uns alle an Baß- und Spitzentönen teilhaben.
Mein Glück wird vollkommen als die U-Bahn für Minuten im Tunnel stehen bleibt. Ein Geschenk an Phobiker wie mich.
Wenigstens bleibt das Licht an.

Es gibt so Tage...

25.1.09

Fertige Strickwerke

Mit müden Fingern, wenig Platz und schlecht erreichbarem weil teilweise verräumtem Material war vor allem Sockenzeit.

Der Pfau aus der Regenwaldkollektion von Opal. Habe ich mal aus einem Tauschpaket gefischt und es war das fünfte Opalknäuel das ich verstrickt habe - erfreulicherweise auch diesmal ohne Knoten. Die Socken sind wieder eineiige Zwillinge geworden:

Socken Nr. 2
  • Wolle Zwerger Opal Regenwald-Kollektion "der Pfau" auf Knitpicks Harmony 2,5
  • 60 Maschen, Bündchen 2r 2li; Herzchenferse und Bandspitze
  • Größe 39, 75g. Für die Vorratskiste.
Psychedelische Socken entstanden aus einem alten Strang von handgefaerbt.com Farbe Wassermann. Meine ERfahrungen mit der Wolle von Kirsten sind ja recht ambivalent, aber dieser Strang war wieder wunderbar weich und schön durchgefärbt. die Fräbung ergab kleine Ringel und in Kombination mit dem Muster finde ich die Socken leicht augenverwirrend aber schön. Deshalb bleiben sie auch bei mir.
Socken Nr. 3

  • Wolle von handgefaerbt.com, Farbe Wassermann.
  • Muster Bubble Wrap von Sockbug (Achtung pdf)
  • 6o Maschen, Bündchen 2r 1l; Herzchenferse, Bandspitze
  • Größe 39, Verbrauch 75g. Für mich.
Für die Freundin, die uns netterweise die Snowboard-Ausrüstung für den Jüngsten Sohn überlassen hat wurden ja schon diese Socken gestrickt. Weil ihr immer so schnell kalt ist gibt es dazu auch noch ein paar Pulswärmer aus Sockenwolle von Ewa - ganz weich und flauschig.


  • Wolle von Ewa, Braun mit Sonne
  • Muster von drops. Wristwarmers in Alpaca
  • Auf Knitpicks Harmony 2,5: Verbrauch 25g

Im Bild

Der Umbau in ein paar Bildern (garantiert staubfrei):

Der Älteste Sohn in Aktion - Löcher und Schlitze für den Strom

Schon tapetenfrei und mit verhüllten Möbeln, aber die Lampen noch an der Decke

Hier schon alles frisch und neu, der Boden bereits mehrfach gewischt und die Möbel bereit für ein neues Arrangement

Ein Blick in die Küche - die Fliesen sind heller als sie hier erscheinen. Bis Donnerstag bleibt es hier noch kahl und leer. Dass hier eine Wand war bemerkt man nur noch am "Knick" in der Wand - man sollte ja meinen, dass die Wände zum Nachbarn mal in einem Stück aufgemauert und erst dann die nicht tragenden Trennwände eingezogen wurden. Aber hier gibt es genau an der Stelle der herausgerissenen Wand einen deutlichen Knick, als wäre erst die Küche fertig gemauert und dann der Rest angesetzt worden.

Eventuell noch recht vorläufig die Platzierung der Möbel. Wir müssen uns das jetzt erst mal erwohnen. Dann erst fällt die Entscheidung für Lampen, Bilder, Vorhänge - in der neuen Wand will jedes Loch gut überlegt sein!


23.1.09

Alles weiß

Auf der Wand ist das ja ganz okay.
Aber die netten Handwerker haben wohl heute vor dem Abschleifen der Wände die Tür nicht wieder eingehängt. Toll!

Ich geh jetzt mal den Staubsauger und den Wischlappen schwingen. Weniger Feinstaub wäre nett gewesen...

Auf der Treppe

frühstücken verliert so langsam den Charme des Alternativen. Die Rücken schmerzen vom gebückt sitzen auf zu hohen Hockern an zu niedrigen Tischen.

Aber der neue Fliesenboden sieht total schön aus. Und im Wohnzimmer ist es jetzt auch morgens schon ganz hell.

Eine Samstag-Schicht machts möglich, dass wir doch am Sonntag schon wieder einen Wohnraum haben werden. 

Alles bestens


21.1.09

Zwischenstand

Immer noch alles voller Staub. Dieser ganz feine, der trotz Tür zu und Folien überall hin kriecht. Und dazu jetzt so ein Bau-Geruch. 
Leider doch auch noch übers Wochenende. 

Aber dann...


18.1.09

Ufff..

Feinster Staub im ganzen Haus, schmerzende Hände und verspannter Rücken. Aber geschafft - fürs erste. Zumindest unser Beitrag. 

Die Küche ist vollkommen leer und sieht plötzlich so winzig aus. 
Die Mitte des Wohnzimmers reicht doch aus, um dort alles zu versammeln und trotzdem genug Platz vor den Wänden zu haben. Die Tapeten waren sch****!. Zu viert haben wir tatsächlich den ganzen Tag geschabt. Teilweise in winzigsten Fitzelchen. Große Stücke wurden immer mit lautem Hurra gefeiert.
Immerhin schien die Sonne und die Nachbarin serviert den Kaffee draußen.

Der Älteste Sohn war brillant. Gut gelaunt, umsichtig, schnell und ordentlich . Es gibt jetzt fast überall dort Steckdosen und Stromauslässe, wo ich es mir gewünscht habe (ein bisschen funkte der Beste Ehemann dazwischen). Das Antennenkabel macht keinen Umweg mehr durch den ganzen Keller, die Hauswand hoch, durch den Spitzboden und wieder zurück ins Wohnzimmer - nein, durch ein winziges Loch im Wohnzimmerboden kommt es jetzt direkt dahin wo es gebraucht wird.

Ab morgen sind dann die Handwerker dran. 

(Gestrickt wird auch. Nur Socken. Oder Pulswärmer. Alles was ganz ohne Nachdenken und Gefummel geht. Bilder erst wieder im frisch gestylten Wohnzimmer.)

14.1.09

Gut

Ich bin gut!

Obwohl sich mir Technik keineswegs schnell erschließt auch ohne Bedienungsanleitung vermutet und gefunden, dass nicht angenommene Anrufe inkl. Nummern auf unserem neuen Telefon gespeichert werden und abrufbar sind (bis vor wenigen Tagen besaßen wir so ein ganz altes schnurgebundenes das gar nichts konnte außer Wahlwiederholung)

Dann alle nicht angenommenen Anrufe von heute vormittag abtelefoniert (weil ich vergessen habe den Quatschi einzuschalten, ist noch nicht wieder Gewohnheit geworden). Und so:
  • die ersehnte Lieferung des neuen Gefrierschranks zwar nicht für morgen, aber immerhin für Freitag klargemacht. Der alte muss nämlich eigentlich schon heute, spätestens aber morgen abgetaut und geputzt werden, weil
  • der zweite Rückruf nämlich den Verkauf des alten Kühl/Gefrierschranks klar machte (juhu, das wird mit einer Zwischenlagerung in der Kühlbox auf der Terrasse klappen. Ich brauche keine gefrorenen Lebensmittel zur kurzfristigen Untermiete durch die Gegend fahren...)
  • der dritte Rückruf verkaufte dann auch noch die Spülmaschine
Schon gestern: den zu verschenkenden Herd los geworden. Und den alten Waschtisch/Kommode zwar nicht zum erwünschten Preis, aber dann nach zwei Wochen erfolglosem Inserat immerhin noch rechtzeitig vor dem Umbau verkauft.

Die heiße Phase beginnt. Die Küche ist bereits halb leer, der Rest folgt gleich. Die Spüli wäscht die letzte Ladung Geschirr. 
Morgen vormittag dann klar Schiff machen im Wohnzimmer und so viel wie möglich woanders verstauen. Und dann mische ich mich erst Freitag nachmittag wieder ins Geschehen ein. Tapeten ablösen - wünscht mir Glück, dass es leicht geht!

9.1.09

Umgeknickt

auch noch dazu. Wo sich doch heute endlich der zähe Nebel lichtet und es zwar nicht verschneit, aber ganz kalt und ganz sonnig ist. Und der geplante Spaziergang jetzt leider ausfällt.

Beim vertieften studieren der Kontoauszüge und leichten Erschrecken über den defizitären Kontostand irgendwie vergessen, dass ich  noch oben auf den Stufen zur Bank stand. Zu hoch für einen unbedachten Schritt nach vorn. 

Zuerst krasser Schmerz, dann stark nachlassend. Jetzt aber doch so dumpf und manchmal stechend und mittelmäßig geschwollen. Hat sich zunächst schlimmer angefühlt, aber gut ist was anderes. Laufen geht nur humpelnd, volles Gewicht (jedenfalls mein volles Gewicht) tut nicht gut.

Irgendwie bin ich grad ungeschickt. 

Bücherfresser

sind in unserem Haus am Werk.

Schon Silvester stand ich plötzlich vor unerklärlichen Lücken im Bücherregal. Meine Mutter wollte sich "Schatten des Windes" und "Tintentod" ausleihen. Zielsichererer Griff ins Regal - gähnende Leere an den vorgesehenen Plätzen. Auch anderswo im Haus treiben die Bücher sich nicht herum. Das letzte Mal gelesen vor etwa einem Jahr, beide.

Heute auf der Suche nach "Victorian Lace Shawls". Auch nicht zu finden. Nicht bei den Strickbüchern und auch sonst nirgends. Das letzte Mal benutzt vor etwa 9 Monaten.

Keine Merkzettel, dass die guten Stücke verliehen wären. Keine Erinnerungen, außer dass sie mal im Regal standen. Die üblichen Verdächtigen wurden bereit befragt. 
Alles besonders geliebte Bücher.

Manno!

Ab jetzt wird hier genau Buch geführt wer was geliehen bekommt. So gehts ja nicht.

7.1.09

Wieder Alltag

Immer nach den Ferien, aber irgendwie besonders nach den Weihnachtsferien ist der Wiedereinstieg ein schwieriger.

Der Jüngste Sohn hat dann heute auch noch gleich Deutsch-Schulaufgabe geschrieben. Ging gar nicht gut. Weil wir ja alle ganz schlampig in den Ferien Pflichten und Schule völlig ausgeblendet haben.

Im Laden war kein - naja fast kein - Käse mehr da. Das war gut für die Inventur, aber schlecht für die erstaunlich zahlreichen Kunden, die eine ungewohnt kleine Auswahl vorfanden. Und ausgerechnet heute kam die Lieferung erst gegen Mittag. Mir wurde nicht langweilig.
Der verletzte Finger fand das Käse auspacken, schleppen und schneiden gar nicht toll - wieder geschwollen, dick und schmerzhaft. 

Ansonsten hier leider immer noch kein Schnee. Dunkel-trüb und scheußlich kalt, so richtig ungemütlich. Lockt mich nicht nach draußen.

6.1.09

Die Küche

der Ist-Zustand und auch völlig unaufgeräumt im Zustand bei der Frühstücks-Zubereitung.

Die Küche ist recht klein, so die typische Reihenhaus-Küche aus den späten 60er-Jahren. Fläche etwa 9 qm. 

Hier schaut ihr von der Tür aus nach links Richtung Wohnzimmer. Links neben dem Kühlschrank der Kamin - der bleibt logischerweise stehen. Oben kann man die Mauer etwas vorspringen sehen, dass ist der Trägerbalken und der bleibt auch. Drunter, wo man die hübsche Durchreiche sieht ist nur dünne "Papp"wand und die kommt komplett raus - Übergang zum Essplatz im Wohnzimmer.
Der Herd rutscht ein ganzes Stück weiter nach links als jetzt, nur noch Herdplatte und die breiter als jetzt. Der Kruschtelkram verschwindet im Eckregal und in den Auszügen. Die Dunstabzugshaube wird schräg und schick und leise und leicht zu reinigen (das alte Ding hat noch diese Papier-Fettfilter - bäh).

Der Blick von der Tür nach rechts. Hier wird es auch wieder Hängeschränke geben, aber nicht mehr deckenhoch. Die Spüli wird eingebaut, die Spüle rückt einwenig mehr nach rechts und statt jetzt 40 cm werde ich dann über einen Meter Platz zwischen Herd und Spüle haben. Und die Arbeitsplatte wird zudem noch 70 cm tief statt jetzt 60 cm. Ich werde gar nicht wissen wie ich den Platz füllen soll. Erahnen kann man auch den Tisch, der schon seit einigen Jahren nur noch zusätzlich Ablagefläche ist und höchstens zu einem knappen Frühstück genutzt wird. Die Buben sind einfach zu groß und zu fünft haben wir da schon lange keinen Platz mehr.

Noch mal der Tisch, diesmal vom Herd in Richtung Tür aufgenommen. Auf diese Seite kommen Kühlschrank (größer als jetzt - freu!) und der eingebaute Backofen, daneben als Abschluss ein Eckregal für Kruscht (ohne den geht es bei uns nicht).

Der Holzboden muss wie gesagt raus und die neu gewählten Fliesen sehr ihr hier an der Wand lehnen. Der Fußboden wird grau, die Küche weiß, die Arbeitsplatte tut wie Kernahorn und die Rückwand hinter der Arbeitsfläche wird dunkelrot.

Vermissen werde ich wohl einzig meine heiß geliebte geölte  Arbeitsplatte aus Buchenholz.

Die Ersten




Socken 2009 - Dankeschön-Socken für die Freundin, die dem Jüngsten Sohn ihr altes Snowboard samt Schuhen überlassen hat.

Eigentlich wollte ich das Bubble-Wrap-Muster stricken. Kurz die Anleitung und Strickschrift gelesen, mit einem - eh klar - aufs Sofa und drauf losgestrickt. Irgendwann wunderte ich mich - das Muster sollte doch eigentlich so kleine Bubbles machen - die tauchten bei mir gar nicht auf. Es sieht aus wie ein einfaches Waffelmuster. Weil ich nämlich vergessen habe die glatt-rechts-Zwischenreihen zu stricken. Aber da der erste Schaft quasi schon fertig war, sind es jetzt eben Waffelmuster-Socken statt Bubble Wrap.

Die Wolle ist von Schoppel, eine Admiral Ombre und ließ sich wie immer ganz toll verstricken. ich liebe diese lange Rapporte und Farbverläufe. Wie schön, dass mein Stash da noch einige beherbergt...

  • Schoppel Admiral ombre , Fb. 1818
  • gestrickt auf Knitpicks Holznadelspiel 2,5 (Standard...)
  • Waffelmuster-Abwandlung von Bubble-Wrap-Socks (pdf)
  • 60 Maschen, Standardsocke mit Herzchenferse und Bandspitze
  • Größe 41; Verbrauch 80g; für Kathi, die Snowboardspenderin
Ach ja, und wie ihr seht besitze ich jetzt auch so ein Sockenbrett.

5.1.09

Überflüssig

ist es, beim Tanzabend den Finger zwischen Toilettentür und Türrahmen zu halten und die Tür dann selbst zu schließen. War gar nicht fest, aber genau an der Gelenkkapsel. Tut weh und ist blau und mit der Erfahrung zahlreicher Kapselrisse bei den Söhnen ist die Eigendiagnose klar.
Mittelfinger der rechten Hand also vorübergehend mal stillgelegt. Grad ganz praktisch. 
Stricken geht, aber nur langsam. 

3.1.09

Übergang

von Planungsphase zur konkreten Umsetzung:

Erster Schritt war die Möbelbestellung Mitte Dezember. Heutiger Stand: Lieferung am 27/28. Januar, Einbau beginnt am 29. Januar.

Zweiter Schritt: Ein neuer Gefrierschrank ausgesucht und bestellt. Gestern. Luxusteil mit viel Platz, Bigbox und Nofrost-System. Kommt dann in den Keller.

Dritter Schritt: endlich kam heute der mehrfach bestellte Handwerker und nahm Maß. Schockt den Besten Ehemann mit der Aussicht auf eine ganze Woche Umbau. Frau Strickwerk hat eher mit mehr gerechnet.

Vierter Schritt: Der Schwager desillusioniert uns mit dem Bescheid, dass der Holzboden nicht abgeschliffen werden kann. Also auch ein neuer Fußboden. Wir fällen eine schnelle Entscheidung für Fliesen statt Holz. Heute entschieden, heute ausgesucht (weil heute noch 20% auf alles...) und heimgefahren. (10 mal 31 Kilo ließen das Auto ganz schön in die Knie gehen).

Weitere Schritte: Entscheidungen für Elektrogeräte treffen und nächste Woche bestellen. Irgendwie so etwas ähnliches wie einen Ablaufplan erstellen. Küchenschränke ausräumen. Küche demontieren, Boden demontieren. Elektriker-Sohn verlegt den Strom in neue Schlitze und an neue (viele!) Steckdosen. Im Wohnzimmer alles wegschmeißen was wir nicht mehr brauchen, aber dort trotzdem noch rumsteht. Weil alles muss in die Mitte und so viel Mitte haben wir gar nicht!
Wohnen werden wir dann irgendwie im ersten Stock, essen bei den Nachbarn. Weil dann kommen die Handwerker und reißen die Trennwand zwischen Küche und Wohnzimmer ein, fräsen die Wände glatt, spachteln neu, streichen und legen den Fliesenboden. Und wenn das vorbei ist mach ich schon mal drei Kreuze.

Ein Blick auf die Pläne?





Vom Weihnachtsgeld

aus meinem Laden-Job habe ich mir diese Schönheiten geleistet:

Um dieses Sockenbuch bin ich schon lange herumgeschlichen. Und ich finde es wirklich genial - keine Mustersammlung sonder ganz neue Ideen für Socken-Konstruktionen. Bald, bald, wenn ich ein bisschen Zeit und Muße habe werde ich die erste ausprobieren.
Bei knittybitty kann man ja jetzt auch Garne von knitpicks bestellen. Für das nächste Tuchprojekt aus Victorian Lace Shawls habe ich mir die Alpaka Cloud bestellt - ein weicher Schmusetraum! Und die Farbe (Tide Pool) ist einfach nur schön (aber auf dem Foto mal wieder nicht farbecht - in echt mehr so ein türkis-grün..)

31.12.08

.

Nachdem ich schon die Weihnachtswünsche verpasst habe:


Allen, die hier lesen ein gesegnetes neues Jahr. Mögen eure Hoffnungen sich erfüllen und eure Pläne gelingen, Herausforderungen zu meistern und Überraschungen erfreulich sein.
Ein frohes Silvesterfest!

Impressionen







30.12.08

Schöne Tage

haben wir am Chiemsee verbracht.
Ein bisschen Nebel, ein bisschen Sonne. 
Ein bisschen spielen, ein bisschen lesen.
Ein bisschen stricken.
Ein bisschen viel gutes essen.
Ein bisschen krank (der Mittlere Sohn und die dazugehörige Freundin).
Ein bisschen shoppen in Rosenheim (mit dem Ältesten Sohn und der dazugehörigen Freundin)

Ziemlich kalt.
Ziemlich schön.

Sehr harmonisch, sehr erholsam.

Und trotzdem fehlen mir die Tage irgendwie.
Ich bin einfach gern zu Hause zwischen den Jahren. Vielleicht sogar am liebsten zu Hause.

Letzte Socken

Nr. 21
gestrickt aus Schoppel Admiral Aquarell auf Nadeln 2,5 in Größe 41.
Ihr erinnert euch an den mysteriös verschwundenen Socken? Irgendwann tauchte er dann doch wieder auf- war gut versteckt in einer Tüte an einem ganz falschen Ort. Jedenfalls habe ich den zweiten jetzt fertig gestrickt und die Freundin des Sohnes hat sich sehr gefreut. Bild gibts keines - weder vom Socken noch von der Freundin.

NR. 22
Opal Regenwald Flamingo
gestrickt auf Knitpicks Nr. 2,5
60 Maschen, Bündchen 2r 2li; Herzchenferse, Bandspitze
Größe 38. Für Charlotte.

Flamingo für Charlotte

Und das waren wohl die Letzten für dieses Jahr.

27.12.08

Nach-Weihnachts-Posting

Traditionell schreiben wir unsere Weihnachtskarten erst nach Weihnachten und verschicken sie dann zu Silvester. Jetzt dieses Jahr also auch ein Nach-Weihnachts-Posting im Block. 

Unsere Weihnachtstage waren recht gemütlich. Irgendwie waren wir die Tage vorher mehr beschäftigt als sonst - oder vielleicht trügt uns ja auch nur unsere Erinnerung. Wie auch immer - wir schlitterten jedenfalls recht entspannt in den Heiligen Abend. Der Beste Ehemann besuchte mit mir die Gräber in der Dämmerung, während ein Teil der Söhne die Verwandschaft abklapperte und der Jüngste zu Hause die Geschenke hütete. Zum Kirchgang trafen wir uns wieder. Die Vorabend-Mette wird allmählich zur Tradition und stimmt uns ganz wunderbar auf den Abend ein. Die Söhne sind glücklich - weil die Weihnachtsgeschichte ist dann schon vorgelesen und muss nicht noch einmal gelesen werden. Lieder sind auch schon gesungen und Frau Strickwerk bekommt dann gnadenhalber noch ein, wenigstens ein Lied unterm Baum. 


Wegen mangelhafter Fähigkeiten einiger Online-Versandhäuser lagen in diesem Jahr einige Gutscheine unter dem Baum. Der Mittlere Sohn wartet nun sehnsüchtig auf das neue Handy, das aber voraussichtlich sogar erst Montag verschickt wird. Der Jüngste Sohn auf Noten fürs Schlagzeug, ein neues Becken und den dazugehörigen Ständer. (Er hätte aber an den Feiertagen eh nicht Schlagzeug spielen können.) Wenigstens das BMX-Fahrrad ist vollständig renoviert und fahrbereit - die Feiertage waren gerettet.

Daneben gab es wie immer stapelweise Bücher und DVDs. Der große Run auf den dritten Band "Eragon" fand merkwürdigerweise nicht statt. Der Jüngste Sohn vergnügt sich mit BMX und beim Nachbarskind mit Guitar Hero auf der Spielkonsole. Der Mittlere Sohn "kann sich an nichts mehr erinnern" und muss erst mal die vorherigen Bände nachlesen - und sich im Übrigen ausgiebig der Freundin widmen. Der Älteste Sohn ist sowieso mit der Freundin - seiner - beschäftigt. Und ich lese noch lieber im neuen Buch von Ruiz Zafon - Spiel des Engels. Aber auch nur wenig, denn das "Kapital" von Reinhard Marx reizt mich erstaunlicherweise auch sehr.
Und dann gab es ja auch noch Besuch - von den beiderseitigen Großeltern, Stief-Urgroßmutter, bei der Nachbarin-Tochter wegen Geburtstag, von der großen Tochter (ehemals Babysitterin) der guten  Freunde.

Und dann musste dringend eine Mütze gegen den eisig kalten Wind gestrickt werden. 
Die Anleitung für Gretel von Ysolda Teague liegt schon seit einem Jahr bei mir herum. Im Oktober schon habe ich endlich Wolle dafür gekauft (die passende lag nicht im Keller, wie immer...). Und scheiterte dann an meiner Unkenntnis des "tubular cast-on". Dazu gibt es ein Tutorial auf der Seite der Designerin. Erstens bin ich aber immer irgendwie zu blond für solche tutorials - sprich ich verstehe sie in der Regel erst nach dem dritten oder vierten Anschauen und mitsprechen und gleichzeitig mitstricken. Zweitens fehlt mir dazu zwar vielleicht nicht die Zeit aber jedenfalls die Muße. So dass Wolle und Anleitung wiederum im Korb landeten.
Aber jetzt - unter heftigem Geschimpfe und Gemecker wurde der tubular bewältigt - und sieht wirklich fein aus. Extrem dehnbar und gar nicht so schwierig, wenn frau es denn dann endlich verstanden hat. Der Rest war flux gestrickt, so dass gestern Abend begonnen die Mütze jetzt bereits meine Ohren wärmt. 
Die Wolle reichte nur für die "regular" -Form. Aber das Stricken hat so Spaß gemacht, dass sicher noch eine "slouchy"-Version folgen wird. Da lerne ich dann auch das Zopfen ohne Nadel - bei den vielen Zöpfen war das Gefummel mit der Hilfsnadel doch irgendwie lästig. Und ich kaufe ein Nadelspiel in der passenden Größe -  der magic loop ist einfach nicht meins. Ich habe das schon in meiner  jugendlichen Strickkarriere nur ungern und in der Not verwendet (damals hatte das Ding keinen Namen und meine Schwester und ich dachten, wir hätten was ganz Neues erfunden....)
Die Anleitung ist gut und logisch. Ich hatte keinerlei Probleme, einzig über dem Begriff  "pfb" musste ich grübeln - ist wohl so Standard, dass es nicht weiter erklärt werden muss. Aber dafür gibt es ja genügend Glossaries.

Hier also jetzt Innen-  und Außenansicht:




  • Gretel von Ysolda Teague; Kaufanleitung
  • Gestrickt aus Wolle Rödel Merino Soft, 90g
  • Auf Knitpicks Nadelspiel 4,0 und Rundstricknadeln 4,5
Morgen fahren wir für ein paar Tage an den Chiemsee, im Gepäck neben Büchern, Filmen Strickzeug all unsere Kinder und - die Freundinnen (der Jüngste Sohn meckert natürlich, weil er hat ja keine Freundin. Aber wir waren zu spät dran um noch ein Zimmer zu buchen, damit er dann einen Freund mitnehmen kann...).
Ich bin gespannt und freu mich über mehr weibliche Energie am Tisch.

22.12.08

Und jetzt noch schnell....

Weil der Beste Ehemann und ich in diesem Jahr vorher irgendwie keine Zeit gefunden haben waren wir heute noch in der großen Stadt. Was sonst ein eher gemütlicher Bummel durch Buchladen und DVD-Abteilungen gespickt mit ein paar Spielebesichtigungen ist wurde dieses Jahr zu einer Art Hindernislauf mit langen Wartezeiten. Denn wir waren nur zwei unter ganz vielen. In gut zwei Stunden hatten wir den üblichen Stapel Bücher und DVDs angehäuft (unter teilweise nervenzerfetzender Musikbeschallung - wollen die eigentlich das Aggressionspotential der nervösen Menschenmenge noch mehr aufheizen?), das gesuchte Spiel war ausverkauft, die Verkäuferinnen teilweise super genervt, aber teilweise auch von erstaunlicher Geduld, das Zweitgeschenk für den Ältesten Sohn viel zu teuer (aber sein Geburtstag ist ja schon bald), das Geschenk für das Patenkind des Besten Ehemanns wurde irgendwie vergessen und Tollwood hatte noch zu.

Wunderbarerweise gab es einen Parkplatz vorm Copyshop - sowohl beim Bestellen als auch beim Abholen. Und zu Hause haben wir dann bemerkt, dass die Karten leider verdruckt sind. Das Innenleben steht auf dem Kopf - so ein Mist. Also morgen noch einmal. 

Und morgen dann auch ganz früh aufstehen, in den ganz großen Supermarkt fahren und möglichst alles dort einkaufen, vielleicht noch ein Schlenker über den Markt und dann aber hoffentlich alles daheim und nichts vergessen. Ich schreibe gleich noch ganz gründlich Einkaufsliste - schließlich muss dieses Jahr am zweiten Feiertag richtig gekocht werden. 

Noch einmal backen - denn das heiss geliebte Schokoladenbrot hat angefangen zu schimmeln - das kommt davon, wenn man das recht feuchte Gebäck nicht schnell genug verteilt und isst. Aber ohne Schokoladenbrot kein Weihnachten moniert der Mittlere Sohn. Und bäckt morgen noch eine Ladung. 

Ganz schlecht auch: die online bestellten Sachen sind alle rechtzeitig bestellt worden, waren alle lagernd, sind alle bezahlt - die Bestätigungen sind auch da. Aber nichts wurde verschickt! Nein, wir lassen uns trotzdem nicht stressen und ärgern uns nicht. Vielleicht passiert ja noch die große Überraschung und es steht doch alles rechtzeitig da. 

Auf jeden Fall übt die Familie mal wieder sich auch durch kleinere Ausfälle nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Klappt ganz gut bisher.