29.2.08

Nur Text

Nach herrlichen Frühlingstagen jetzt trüb-grau-nieslig-kalt. Trotzdem oder jetzt erst recht in der Gruppe heute "Singt ein Vogel im Märzenwald" gesungen: Frühling komm doch bald herbei, jag den Winter fort und mach das Leben frei.

Ist ja erst heute so greislich, aber mir ist grad so als wärs schon tagelang. Ich bin einfach zu müde  wieder mal dauernd zu spät ins Bett.

Gestern war Info über die neue Oberstufe am Gymnasium. Fortschrittlicher Rückschritt? Oder wirklich zukunftsweisend?
  • Statt Kurssystem wieder Klassenverband - toll, für den Mittleren heißt das mit ca. 29 anderen Vorbereitung aufs Abi.
  • Wahlmöglichkeiten bestehen trotzdem und zwar so, dass ich außerhalb der Pflichtfächer Deutsch, Mathe und einiger Geisteswissenschaften (Pflicht) beispielsweise auf jede weitere Naturwissenschaft verzichten kann. Oder neben einer Fremdsprache nur Naturwissenschaften wähle
  • Statt einer Facharbeit wird eine weniger umfangreiche Seminararbeit geschrieben, die größtenteils in der Unterrichtszeit erstellt wird (hab ich das wirklich richtig verstanden??)
  • Mehr Praxisbezug und bessere Vorbereitung aufs Studium durch den sogenannten Profilierungsbereich: ein wissenschaftliches Seminar, in dem im gewählten Bereich eben wissenschaftliches Arbeiten geübt wird, Stoff vermittelt und dann die Seminararbeit geschrieben wird. Daneben ein Projektseminar, das der Berufsorientierung dient und den Praxisbezug in den Vordergrund rückt. Eine Zusammenarbeit mit der freien Wirtschaft soll Einblicke ins Arbeitsleben ermöglichen. Das hört sich toll an und ist so richtig Neuland für die Schule. Einschränkung: Seminare sind nur zweistündig - viel Zeit ist da nicht wirklich. Ich bin da sehr gespannt auf Themen und Umsetzung.
  • Wermutstropfen: Wer eine spätbeginnende Fremdsprache wählt - in unserem Fall wäre das Spanisch - vergibt damit die Wahlmöglichkeit 2. Fremdsprache oder 2. Naturwissenschaft. Er muss dann Spanisch zum Abitur führen und die 3. Abiprüfung in diesem Fach ablegen. Alle 4 Semester gehen in die Abinote ein - und das, obwohl man bei der Wahl dieser Sprache ja noch gar nicht weiß, wie man mit ihr zurecht kommt. Schade.
  • Es gibt 5 Abiturfächer, Deutsch und Mathe sind Pflicht und schriftlich. Die 3 anderen Fächer kann man wählen, aber eine Fremdsprache muss dabei sein. 2 Fächer werden mündlich geprüft.
Viel Unruhe unter den Eltern und den Schülern - klar. Weg von Bekanntem und Vertrautem. Die Eltern haben fast alle ein Kollegstufen-Abitur gemacht und empfanden das als echten Vorteil. Stärkere Verschulung und weg von den Kursen, Mathe und Deutsch Pflicht erscheint einigen als Verschärfung. 
Ich denke das Modell bietet auch Chancen - andere halt als die Kollegstufe. Ich versuchs entspannt zu sehen. Einiges steht und fällt mit dem Engagement der Lehrer und der Ausstattung und den Möglichkeiten der Schule. Das erste Jahr wird doppelt spannend - parallel 2 Jahrgänge Leistungskurse mit guten Lehrern zu bestücken und ganz neue Ideen für die Seminare zu entwickeln und die auch durchzuführen ist da die große Herausforderung. Lassen wir uns überraschen....


26.2.08

Eigentlich wollte ich

  • heute endlich meinen Termin bei der Ostheopatin wahrnehmen. Ich war da schon mal. Und stand dann heute pünktlich vor der Tür - und die Praxis gibt es gar nicht mehr. Nicht an dieser Stelle. Schnell wieder heim geflitzt (war zum Glück mit dem Rad unterwegs) und dort angerufen - umgezogen in die große Stadt. Schon vor einem dreiviertel Jahr. Und die Telefonnummer mitgenommen. So dass ich beim Anmelden gar nix gemerkt habe. Blöd, das. Ein Glück, dass ich gleich drei Termine ausgemacht habe und jetzt nicht wieder einen Monat auf den nächsten warten muss. Und es hätte meinem Kreuz heute so richtig gut getan!
  • mich heute ganz viel bewegen. War dann doch nur halb viel. Die Gartenbank war zu verlockend. Geradelt, immerhin.
  • ein wenig fotografieren und hier im Blog zeigen. Irgendwie war die Kamera dann immer woanders.
  • ganz viel am Schreibtisch erledigen. Doch der Jüngste Sohn wälzte heute wieder jede Menge pubertäres Unglück hin und her. Mütterliche Gesprächstherapie, mentale Unterstützung und der hoffnungslos verlaufene Versuch ihn aufzuheitern nahmen geraume Zeit in Anspruch. Jetzt ist es wie weggeblasen, das Unglück. Wahrscheinlich wärs nicht anders, wenn ich gar nichts gemacht hätte...
  • jetzt dann weg gehen und mich mit meinen Uralt-Kolleginnen (nein- die sind nicht alt, aber unsere Kollegen-Beziehung ist es) zum Essen treffen. Aber weil heut schon so viel nicht geklappt hat und eh nur zwei kommen können und ich sonst schon jeden Abend unterwegs bin - ist das auch abgeblasen unc ich bleibe jetzt daheim. Leckere Quiche ist schon im Ofen, Wein eingeschenkt, Jogginghose am Leib - alle Zeichen stehen auf "gemütlicher Abend"
Ansonsten: von der Sonne verwöhnt. vom Wind verblasen. Und jetzt tauchen auch hier die ersten Regenwolken auf.

25.2.08

Guten-Morgen-Schaf


Hurra - meine Swap-Partnerin (also diesmal die, die mich bewichteln wird) hat sich auch bei mir gemeldet!
Ach, mir macht es einfach immer wieder so richtig Spaß, das heimliche Tauschen.

24.2.08

Krimi

Irgendwie lese ich grad zu viele Krimis und bin vielleicht ein bisschen übersättigt. Jedenfalls habe ich für den letzten fast zwei Wochen gebraucht und fand ihn im Gegensatz zum Besten Ehemann und Ältesten Sohn mäßig spannend. Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen. MIt Bestseller-Etikett und laut Brigitte "So, genau so, müssen Krimis sein!" Gemäß Rückentitel ein neuer Stern am Spannungshimmel und in einer Reihe mit E. George und Ruth Rendell.

Okay, mein Urteil wie gesagt beeinflusst durch zu viele Krimis in Folge: mittelmäßig. Ich brauchte für meine Vorlieben zu lange um die Verbindungen zwischen den vielen Personen zu überblicken, manche Handlungsstränge blieben mir rätselhaft und erschienen überflüssig. Ich hatte keinen Peil und keinen Verdacht bis der Täter entlarvt wurde - das blieb immerhin spannend. Stilistisch im Mittelfeld.

Und wie gesagt - ich bin ein wenig Krimi-müde.

Beim erfassen meiner Bibliothek mit Librarything (statt nur banal zu schreiben: ich hacke gerade die Buchtitel in den Computer) fallen mir so manche längst vergessene Bücher in die Hände. So zum Beispiel auch der erste Band einer Werkausgabe von Guy de Maupassant mit Novellen aus den Jahren 1875-1881. Ausgabe vom Aufbau-Verlag aus dem Jahr 82 - muss ich wohl in Prag gekauft haben. Ich konnte Maupassant erst mal gar nicht mehr einordnen - was hat der denn eigentlich geschrieben, warum hab ich das gekauft? Also reingeschmökert, mich festgelesen, in Wikipedia ein bisschen über Maupassant gestöbert. 
Und so lese ich jetzt mit Lust und Freude Novellen von Maupassant. Kommt grade recht, so kurze Stückchen für zwischendurch. Auf dem Schreib- und Nachttisch stapeln sich nämlich - fortbildungsbedingt - etliche Bücher über Wechseljahre in allen Variationen. Und immer noch der Nachtzug nach Lissabon, der anfängt sich ziemlich in die Länge zu ziehen....

Grand Canyon

über der Gartenbank.


Fertig und schön und meine. Einzige Einschränkung: die roten Kleckse, die sind mir ein bisschen zu massiv. Also die nächste Landschaft vielleicht wieder mit 64 Maschen.

Sockendaten:  Socken Nr. 4
  • Wolle Schoeller und Stahl Fortissima Socka Mexiko Country Color, Fb. 11 Grand Canyon
  • gestrickt auf Bambusnadeln, billig und verbogen, Stärke 2,5
  • glatt rechts, 60 Maschen, Herzchenferse und Bandspitze
  • Größe 39, 62g
Die Farbgebung gefällt mir insgesamt viel besser als bei der Sahara. Und ganz ohne Abwickeln sind zwei ganz genau gleiche Socken entstanden.


SnDnRnR

Gestern war die Auslosung - grade noch gestern sozusagen. Alles Bestens - dieser Swap ist wirklich super organisiert und auch mit der mir zugelosten Partnerin bin ich sehr glücklich. Eigentlich ist es ja egal - jede wäre spannend. Trotzdem hatte ich so ein paar Wunschkandidatinnen - und eine davon wurde es prompt.

Jetzt gehe ich erst mal ausgiebig Sonne genießen. Auf der Gartenbank. Wegen Einführungsgottesdienst für Firmlinge und spätnachmittaglichen Verpflichtungen langt es nicht für einen Ausflug. Und Rumgemulme im Bauch macht ausgiebige Spaziergänge grad unattraktiv.

Später dann: Kochen. Neue fertige Socken. Gelesenes. Und vielleicht ein 3/4-fertiger ge- und wieder entspannter Raglanpullover

21.2.08

Update Strickwerk

Der erste Grand Canyon ist fertig. Die Wolle strickt sich wirklich super, flutscht nur so über die Nadeln. Diesmal mit 60 Maschen gestrickt - und schade: das dunkle Rot ergibt Kleckse statt wandernder Flecken. Aber sonst bin ich sehr zufrieden. 
(Außer damit, dass Blogger das Bild nicht laden will.... Später dann vielleicht..)
Endlich auf den Nadeln auch ein weiteres Paar Stulpen im Mermaid-Muster (wink zu cosmea). Es bestehen berechtige Aussichten, dass sie vor dem Sommer fertig werden.

Der erste Ärmel des Raglan-Pullovers ist fertig. Er erscheint mir sehr lang. Also werde ich am Wochenende die fertigen Teile mal spannen und probeweise zusammen nähen, bevor ich den zweiten Ärmel stricke. Und eigentlich gehen diese Ärmel wirklich schnell. Wenn ich mich ranhalte, kann ich den Pulli auch endlich mal anziehen - wär genau richtig für diese Temperaturen.

Und fester Vorsatz: es werden jetzt wirklich die Projekte aus dem überquellenden Korb abgearbeitet. Neu angefangen höchstens geradeaus Socken zum Mitnehmen. Und die Stulpen für meine Mutter. Und die für meine Jakce mit dreiviertel Ärmeln....

Update Krankenstand

Der Jüngste Sohn: gestern blass und von Übelkeit geplagt von der Schule gekommen. Einmal kräftig gespuckt, richtig gefiebert - und abends schon wieder richtig hungrig. Trotzdem heute daheim weil noch etwas schwächerlich.

Der Mittlere Sohn, ebenfalls noch blasser als sonst und von Übelkeit geplagt. Kein Fieber, kein Spucken, dafür Halsweh. Darf ebenfalls zu Hause bleiben.

Der Älteste Sohn war gestern schon wieder feuerwehren und ist heute schon aus dem Haus. Geblieben ist eine eingeschränkte Magenkapazität - es passt grad nicht die gewohnt unglaubliche Menge hinein.

Frau Strickwerk -heute von migräneähnlichen Kopfschmerzen geplagt- will auch zu Hause bleiben und sucht nach einer Vertretung für die heutigen Kurse. Und am liebsten auch gleich für den Haushalt. Freiwillige??

Und warum habe ich eigentlich hier geschrien und unser Wohnzimmer als Tagungsort für den Elternbeirat zur Verfügung gestellt?

19.2.08

Verkreuzt

Ab und zu wird dann doch auch etwas fertig: Stulpen aus Wollmeise Türkis und Karneol - ein schnell gestricktes Geburtstagsgeschenk:


Und ich hab es tatsächlich mal geschafft beim Schneeschaf einen Strang zu ergattern. Aquarius habe ich mir zwar mehr blau und weniger lila vorgestellt - aber ich bin trotzdem sehr glücklich damit:

A wie Auge, B wie Brille

In diesem Jahr werde ich mal wieder die große Ärztetour hinter mich bringen und habe heute mit dem Augenarzt begonnen. Tatsächlich - er hatte mich zehn Jahr nicht mehr gesehen. Und ich bin ja voll überzeugt, dass ich nach wie vor perfekt sehe. So bringen mich eigentlich nur erbliche Vorbelastungen wie Glaukom, Grauer Star und eklige Netzhautgeschichten zur Augenkontrolle. 

Lächelnd und souverän meinte ich den Sehtest zu bestehen und leicht überheblich neben meinen schon deutlich sehschwachen jüngeren Geschwistern weiterhin ohne Brille dem Leben ins Auge zu sehen. 
Doch siehe da - auch ich bin inzwischen "altersgemäß" fehlsichtig. Ich konnte es kaum glauben und habe sofort protestierend den kleinsten Text flüssig und fehlerfrei abgelesen. Kam dann allerdings nicht umhin zuzugeben, dass es mit den Gläsern deutlich unanstrengender war als ohne. Also ab jetzt mit Lesebrille.

Ansonsten alles perfekt. Immerhin.

Danke übrigens für gute Wünsche und Nachfragen. Das Handgelenk des Mittleren ist noch geschient, der Jüngste konnte heute schon wieder radln und der Älteste liegt mau mit Kopfschmerz, Bauchschmerz und Durchfall im Bett (mieser Geburtstag). Aber es wird alles besser.

18.2.08

Keine Zeit

und Herrn Noro zu Besuch - deshalb nur ein kurzes Über-Lebenszeichen.

Essensverabredungen und ein ein Cello-Workshop haben mich am Wochenende beschäftigt. War total anstrengend (der Workshop, nicht das Essen) aber auch super schön.

Jetzt hat Herr Noro in unserer Familie Stellung bezogen - der Älteste Sohn würgt sich grade die Seele aus dem Leib - dabei hatte er doch für heute Geburtstag-Reinfeiern geplant! Der Arme! Stat Bier und Chips Tee und Salzstangen.
 Jahrelang machten die Magen-Darm-Viren einen Bogen um unser Haus. Jetzt hoffe ich sehr, dass nicht die ganze Familie niedergestreckt wird. Der Älteste Sohn bekommt ein Privat-WC und die restliche Familie pausenloses Händewaschen verordnet.

Drückt uns die Daumen!

15.2.08

Blitzeis

hat den Jüngsten Sohn heute niedergestreckt. Er kam nicht weit - grad mal aus unserem Stichweg auf die Straße - schon wars passiert. Mit Schwung aufs Steißbein. Und so stand er gleich nach Verlassen des Hauses kreidebleich wieder vor der Tür. Es hat ihn ziemlich überrascht, dass das so weh tut und erst mal konnte er kaum laufen. Inzwischen ist es schon viel besser - zum Glück. Er sitzt auf dem Nackenhörnchen zur Schonung und muss heute Handballspielen und Rumrennen sein lassen. "Das ist so schwer, ich bin doch hyperaktiv..." sein Kommentar.

Der Mittlere Sohn hat dafür vorgestern mit hohem Körpereinsatz Volleyball gespielt und dabei sein Handgelenk geopfert - stark geprellt, aber wenigstens sonst nichts. Und das Spiel haben sie dann auch gewonnen. 
Trotzdem - am Abend war Probe und Tango-Workshop mit einem Argentinier - aber mit Kontrabaß spielen war da nicht viel los. 

Die Zeugnisse haben wir vor der Besichtigung erst mal mit einem leckeren Pizza-Essen. Überraschend war eigentlich dann nur die außerordentlich gute Bemerkung beim Mittleren Sohn - geradezu peinlich gut. Wie erwartet ist auch diesmal die Versetzung des Jüngsten Sohnes gefährdet. Immer diese Spannung, ob er das Ruder noch rumreißt. Ich könnte leichten Herzens drauf verzichten...

12.2.08

und ein Stöcken

das mir schon so oft begegnet ist und jetzt klau ich es einfach mal.

1. Nimm das erste Buch in deiner Nähe, das mindestens 123 Seiten hat
2. Öffne das Buch auf Seite 123
3. Finde den 5. Satz
4. Poste die nächsten 3 Sätze
5. Wirf das Stöckchen an 5 Blogger weiter


Nein, ich nehm jetzt kein Buch über Wechseljahre. Hier liegt auch noch das Buch, das ich grad ausgelesen habe:

"Es war das erstemal, daß ein solcher Gedanke sich mir in aller Klarheit offenbarte, und ich gestehe, im ersten Moment war ich sehr schockiert.
'Verzeihen Sie mir, Maren', sagte er. 'Sie scheinen beunruhigt zu sein.'"

Zitat aus: Anita Shreve: Das Gewicht des Wassers. Piper, 1999.

Ich habs als Krimi zu Weihnachten gekauft - meinen Männern hat es nicht gefallen und sie haben es auch nicht fertig gelesen. Ich würde es auch nicht bei krimis einsortieren, obwohl ein Kriminalfall drin vorkommt. Eigentlich mehr eine Beziehungsgeschichte - zwei Paare und ein Kind auf einem Segelboot. Parallel dazu wird eben auch ein Mordfall aus dem letzten Jahrhundert erzählt. 
Ich finde es gut geschrieben, mehr psychologisch interessant als wirklich spannend oder fesselnd.

Das Stöckchen - wer mag nimmts einfach mit.

Wieder da

und fädel mich so mehr oder weniger geschickt in den Alltag hinein.

Es war toll. Es war manchmal schwer, auch tränenreich, bewegt innerlich und äußerlich - das dann auch draußen bei herrlichem Wetter und teilweise richtig warmer Sonne. Die g**le Buchhandlung dort gibts immer noch und hat mich auch diesmal wieder ordentlich verführt.

Das Zimmer hatte Jugendherbergscharakter mit Dusche und Toilette auf dem Flur  - das ist noch ausbaufähig. Aber immerhin wars ein Einzelzimmer. Essen fing beim Frühstück hervorragend an um dann im Lauf des Tages mittelschwer nachzulassen. 

Die Gruppe ist groß - grenzwertig groß für meinen Geschmack. Die Kursleiterin klasse. Arbeitsatmosphäre konzentriert. Zuhören, selbermachen, kreativ sein und wohlfühlen - alles war dabei. Und viel gelacht haben wir auch - klar.

Zurück bin ich mit vielen neuen Eindrücken, einem Berg Papier und eine Haufen Arbeit. Das hatte ich ganz verdrängt: drei Treffen in Klein-Arbeitsgruppen a jeweils 6 Stunden. Eine große und eine kleine Lehrprobe (bis Juli) schriftlich ausarbeiten und halten. Ein Kurskonzept und wenn möglich auch noch ein Beratungskonzept erarbeiten. Hospitationen machen und nachweisen. Einen Medizinischen Fragebogen (umfangreich!) beantworten. Das alles bis November. Und bis Juni dann noch so ein paar Kleinigkeiten zu lesen und teilweise schriftlich zu erarbeiten.
Ich schätze danach kann ich euch jede Frage zu Wechseljahren beantworten!

Ach ja - gestrickt habe ich sooo wenig. Der Ärmel des Raglan-Pullovers ist grad mal halbfertig (wink zu Maria - welch Illusion auf einer Fahrt einen Ärmel zu stricken...), eine Stulpe ebenfalls halbfertig. 
Dafür gibt es schon wieder Wolle zu schauen (die Wollfactory hat mich mal wieder mit einem Angebot verführt....)

Trekking Hand Art, Farbe Karibik. Tundra habe ich auch...

Regia Design line Kaffe Fassett (und Regia silk shine Antrahazit)


Zitron Kokon (Seide, BW, PA) in einem warmen braun

Nein - bitte nicht fragen, wann ich das alles verstricken will....

5.2.08

Socken Nr. 3

Die Socken aus der ersten Mexiko Country sind fertig: Für den Besten Ehemann in der Farbe Sahara.


Schoeller und Stahl Mexiko Country Color Farbe 10 - Sahara auf Bambusnadeln (diesen weichen) 2,5
64 Maschen und ganz glatt rechts; Herzchenferse und Bandspitze wie fast immer
Für den Besten Ehemann in Größe 42



Reiseausstattung

Einen neuen Koffer - habe ich ja schon geschrieben. Und dann kam da noch das da:



Weil der alte nämlich dann doch an seine Grenzen stieß - mit mehreren Hörbüchern (ich brauch mehrere, weil es könnte ja sein, dass mir das eine nicht gefällt und dann müsste ich es trotzdem hören...) und ausreichend Musik für meine Bedürfnisse und 5 Tage unterwegs. Und der Beste Ehemann hat sich ja neulich das hier gegönnt - von seinem extra verdienten Geld - und weil da noch was übrig war und er einfach wirklich der Beste ist - hat er mich weichgeredet und den schönen roten Nano spendiert. Den bekomme ich jetzt gar nicht voll (Verschwendung sagt der Mittlere Sohn), obwohl ich auch Fotos und meine Adressen und den Kalender dabei habe. 

Und ich weiß auch nicht, wieso hier plötzlich alles unterstrichen ist und ich bekomm es auch nicht weg....

Reisefieber

oder doch kleine Anflüge von der altbekannten Panik?

Kurzentschlossen und ohne lange nachzudenken habe ich mich schon im Dezember zur Fortbildung Wechseljahre-Begleitung angemeldet - schließlich rede ich schon lange davon, diese Weiterbildung noch zu machen. Bekannte Kursleiterin, bekannter Ort - sollte kein Problem sein. 

Trotzdem - schon seit einer Woche plagen mich kleine Überfälle von extremer Nervosität und anderen netten Begleiterscheinung von vertrauter Panik. Das Negativ-Gedankenkarussell dreht sich munter und blöde Besorgnisse lauern heimtückisch hinter allen möglichen Ecken.

Auch trotzdem: mangels Mitfahrgelegenheit (diesmal ist echt niemand aus München dabei) ist die Fahrkarte gekauft, ein neu gekaufter Trolly vereinfacht die Gepäck-Frage, Lese-Hör- und Strickstoff im Übermaß ist gepackt. 

Und letztendlich wird doch wieder alles ganz leicht sein!? Seufz!

4.2.08

Putzen

Ich bin ja verwöhnt und habe eine Putzfrau die jede Woche das Haus auf Vorderfrau bringt - und sie ist richtig gut. In den Ferien ist leider immer nicht da. Also putze ich dann selber - meistens ein Putzen light, nur das allernotwendigste. Aber heute bin ich grad mal ganz gründlich - so richtig mit Schränke auswischen und so. Heißt ja - zumindest bei uns dann auch immer gleich aufräumen, ausmisten, wegschmeißen.
(Ich glaub "unterm Dach" ist dann auch genug für heute, die anderen Stockwerke wann anders....)

Sind das so was wie Frühlingsgefühle???

Dazu stöbere ich gleichzeitig durch die CD-Sammlung und höre Altes und lange nicht Gehörtes:
Sam Brown  - naja
BAP - von drinne nach drusse. Lieblingstitel: Kristallnaach, Wellenreiter, Do kanns zaubre

Musik und Swap

Bei dem Fragebogen zum Socks and Drugs And Rock'n'Roll schwimme ich ich ein bisschen mit meinen Vorlieben für Musik. 
Hat sicher auch etwas damit zu tun, dass ich - außer im Auto - eher selten Musik höre. Ich bin eine totale Gegnerin von ständiger Berieselung und im Gegenzug verpasse ich oft die Momente, in denen Musik ein guter Begleiter oder Zeit zum wirklichen Zuhören ist.

Deshalb zu meiner Erinnerung und zur Erleichterung (oder Verwirrung) des zukünftigen Swap-Gegenübers: ich werde hier immer mal posten, was ich so höre/gehört habe.

Jetzt läuft zum Beispiel zum gemütlichen Frühstück:
Horowitz plays Mozart. Konzert Nr. 23 in F-Dur für Klavier und Orchester.

3.2.08

Gelacht

-reichlich- haben alle bei den Keinohrhasen - was ein Glück. Ist ja immer schwierig einen Film für alle Geschmäcker zu finden. Diesmal gelungen. Viel Spaß und ein wenig HerzSchmerz - genau die richtige Mischung für Frau Strickwerk und die Romantik war auch für die Männer der Familie in verträglicher Dosis.

Socks-Drugs-Rock'n'Roll-Fragebogen

Socks
  • Schuhgröße: 39
  • Woll-Vorlieben bzgl. Material, Garnstärke, Farbe(n), Muster…: Reine Merino neigt bei mir zum schnellen Durchlöchern, also besser Mischungen mit (geringem) Poly-Anteil. Ansonsten keine außergewöhnlichen Füße - bisher gabs noch keine Probleme mit der Passform. Viele Löcher (also Lochmuster) bitte in Baumwoll-Mischungen. 4fädige Sockenwolle am liebsten. Besonders liebe ich zur Zeit leuchtende Blautöne. Muster - da lasse ich mich gern überraschen und verblüffen...
  • Das geht gar nicht (Material, Form, Farbe): Reine Merino wegen geringer Haltbarkeit (wär schade drum); reines Poly-irgendwas-Garn. Bitte nicht schwarz.
  • Hast Du einen Ravelry-Account? Ja - strickwerk
  • Rauch/Tierhaarunverträglichkeit? Bitte Rauchfrei. Sonst keine Unverträglichkeiten


Drugs

  • Ohne folgende Leckerei(en) kann/mag/soll ich nicht leben: diese bunten essbaren Gummisachen in allen Variationen außer extrasauer. Bittere Schokolade - pur. Oder mit Mint. Oder mit Nougat. Getrocknete Mangos.
  • Gar nicht leiden kann ich: Bittere Schokolade mit Pfeffer oder Chili oder so. Alles was extrem süß ist.
  • Allergien/Nahrungsmittelunverträglichkeiten etc.: Pure Nüsse.

Rock’n’Roll

  • Lieblingsmusikrichtung: Pfff - wie nennt man die Musik die ich höre? Ähmm - keine Ahnung. Also ich hör gern alles was rhythmisch und melodisch ist, auch gern a capella, auch mal was Jazziges. Für ganz Experimentelles bin ich nur halb aufgeschlossen.
  • Lieblingsband: Kein Liebling. Ich mag die Wise Guys, Neri per Caso, Manches von den Red hot chilis (spielt mir mein Sohn vor). Immer noch Beatles.
  • LieblingssängerIn: grad Katie Melua. Und Colbie Caillat. Und Michael Bublé. Und Uxia. Und Cat Stevens.
  • Lieblingslied: Ten Million Bycicles.
  • Lieblingsmusikvideo: schau ich nicht.
  • Lieblingsmusikfilm: Auch keine Ahnung - oh je. Zählt Dirty Dancing? Dann das vielleicht...
  • Lieblingssongtextzitat: ???
  • Lieblingsinstrument: Cello
  • Hast Du ein Instrument erlernt? Spielst Du es regelmässig? Klavier, Cello, Blockflöte. Cello spiele ich recht regelmäßig, aber leider nur mäßig gut. Außerdem singe ich gern und reichlich, auch im Chor.
  • Welchen Namen trüge die Band, in welcher Du spielen würdest, wenn Du nicht bereits in einer spielst? Vocaliesen.
  • Erste gekaufte Platte/CD: Joan Baez - Ballad Book
  • Erstes besuchtes Konzert: irgendeine Lokalgröße im Theatron im Olympiapark. Viel später dann das erste richtig große: Patricia Kaas
  • Bestes besuchtes Konzert: Wise Guys
  • „Leiche im Keller“/ Musikalische Ausrutscher: Ich doch nicht...
  • Momentan läuft in meinem Player ständig: Katie Melua; Filmmusik Amelie und Chocolat.
  • Hörst Du Radio? Wenn ja, welchen Sender? Bayern 3 im Auto.
  • Last-FM-Profil vorhanden? Unter welchem Namen? -was ist das??
  • Möchtest Du lieber etwas, was zu Deinem Geschmack passt, oder würde es Dir auch gefallen, etwa die spezielle Lieblingsplatte/-band vom Pal zu hören? Ich bin offen und neugierig - steh aber definitiv nicht auf Techno, Metal und Hardrock (von durchdringenden Bässen geplagte Mutter...)




Murmeltiertag

war gestern - bei Freunden gemeinsam "Und täglich grüßt das Murmeltier" gesehen. Ich liebe diesen Film... Zu Essen gab es auch - amerikanisches Fingerfood und alle Gäste haben etwas beigesteuert. Bei 7 Gastpaaren fünf Variationen von Thunfisch-Sandwiches - was wir so mit amerikanischem Essen verbinden...

Heute ist (Klein)Keinohrhasen-Tag. Die ganze Familie geht gemeinsam - das war auch schon lange nicht mehr. Grade sind die beiden Großen auf dem Faschingszug - die Verein der benachbarten Gemeinden veranstalten ihn alle 2 Jahre. Meist sehr lustige Wagen zu den Geschehnissen der hiesigen Kommunalpolitik und man triff natürlich jede Menge Leute. Trotzdem - ich spars mir heute. Auch den Spaziergang. Statt dessen habe ich die Gartenbank in die Sonne gerückt, mit Decke gepolstert und werde mich jetzt in die Sonne verziehen und - was wohl - ein wenig stricken...

2.2.08

Mitmachen

hier:




Unbedingt lesen - und dann kann frau eh nicht anders als dabei sein...

1.2.08

Yeah!

Sie sind fertig, die schwarzen Socken. Und diesmal sind beide gleich - gleich Ferse, gleich lang. Und seit ewigen Zeiten haben auch beide dieses Loch am Übergang von Ferse zu Fuß - ich hab genauso gestrickt wie immer. Keine Ahnung wieso.
Zu allem Überfluss ist dann auch aus diesmal unerklärlichen Gründen eine der sehr kurzen Birkenholz-Stricknadeln zerbrochen. Ich brauche jetzt eine laaaange Pause bis zu den nächsten schwarzen Socken.

Jetzt ist alles vernäht, zugenäht, Sockenbanderole ausgedruckt und es gibt noch einen Fotoversuch (-ob das klappt bei dem Dämmerlicht??) und dann los in die Arbeit mit den Socken unter dem Arm.


Update: Das mit dem Foto war natürlich nix. Die Socken liegen jetzt auf dem Schreibtisch der Kollegin bereit zum Abholen.
Also: Socken Nr.2
aus Regia uni, 75% Wolle, 25% PA
jede 8. Masche links
auf Birkenholznadeln Nr. 2.5
Verbrauch 80g für Größe 42


31.1.08

Eingeflogen

sind gestern zwei Wollmeisen. Nur die zwei konnte ich noch ergattern- diese schnell ausverkauften Shops überfordern mich einfach. Ich bin immer zu spät.
Hier im Bild: Sockenwolle 80/20 in den Farben Suzanne und Vincent:
Wollmeise 80/20 Susanne und Vincent

Drama Schwarze Socke

Heute Nacht war ich dann endlich an der Spitze des zweiten schwarzen Socken angelangt. Wieder einmal wunderte ich beim Aufeinanderlegen beider Socken, dass der Eine irgendwie so anders als der Andere ist. Und schaue noch einmal ganz genau hin - Mist! Das wars. Ich habe beim ersten Socken die Runde Ferse ausprobiert. Beim zweiten dann blind die übliche Herzchenferse gestrickt. 
Also beherztes aufribbeln. Gnarf! Jetzt ist wirklich Turbo-Stricken angesagt, damit ich die Socken morgen endlich abgeben kann!

30.1.08

Bunte Länder


Eine Wüste fehlt schon - ich konnte mich natürlich doch nicht beherrschen -  diese blöd biegsamen Bambusnadeln waren noch frei und werden jetzt eben doch noch mal benutzt. Strickt sich super und der Älteste Sohn bekommt ein Paar Sahara-Socken...


Farbe 10 - Sahara



28.1.08

Wie der Blitz

 hat die Strumpfwolle bestellte Strumpfwolle geliefert. Die vielen wunderschönen Mexico-Countries in den verschiedenen Blog haben mich verführt zu einer wahrhaft maßlosen Bestellung und jetzt schwelge ich in den verschiedenen Farben. Welche zuerst verstricken? Und für wen? Und welche wird die ewig aufgesparte weil immer viel zu schade...

Und überhaupt muss ich doch lästigerweise wirklich erst mal endlich die elenden schwarzen Auftragssocken fertig stricken...

Ein Foto gibt es dann auch noch - bei Tageslicht.

26.1.08

Angenadelt

... und hier kommt es tatsächlich auf die Nadeln an. Ich wollte gleich mal alle neuen Knitpicks ausprobieren. Und sie sind einfach toll - superglatt, schön spitz. Es strickt sich wunderbar damit. 
Und auf den Nadeln sind: 8-fach Restesocken, Monkeys aus selbstgefärbter Schoppel-Wolle und ein weiteres Paar Mermaid-Stulpen.

25.1.08

Freundschaft

Fertig gehört mit Genuss: Die Freundschaft von Connie Palmen, gelesen von Sophie Rois. Die mag ich auch als österreichische Tatort-Kommissarin sehr gern und ihre etwas heisere Stimme und etwas lakonische Sprechweise passen wunderbar zu dieser Geschichte. Erzählt wird von der Freundschaft zwischen Ara und Kit - von der Schulzeit, in der Kit Ara "entdeckt" und sich durch deren Andersartigkeit angezogen fühlt - bis so etwa zum Alter von 40 Jahren. Kit - die nachdenkliche, philosophische - ist die Erzählerin und sie schildert kleine, scharf beobachtet Episoden der Kindheit, oft humorvoll und amüsant, aber oft auch schon auf der Suche nach dem "Dahinter", und den Abgründen. Die ersten zwei Drittel des Romans sind recht leicht und flüssig, dann wird es irgendwie komplizierte. Ich hatte einige Male das Bedürfnis, den Text noch mal zu hören - oder noch lieber, doch nach zu lesen. Vieles hat mich angesprochen und berührt, über einiges musste ich nachdenken. Manches empfand ich auch als etwas verstiegen - aber ich werde mir wohl wirklich das Buch kaufen. So beim Lesen wird mir oft manches klarer...
Auf jeden Fall ein interessantes Buch.

22.1.08

Schulisches (Misere)

Dazu habe ich ja schon lange nichts mehr geschrieben. Mehr weil ich beschlossen habe, mich einfach nicht mehr auf zu regen - wie zum Beispiel vorgestern, als ich ganz unaufgeregt, mit Wertschätzung und Achtsamkeit, dass die Lieblingsteetasse nicht kaputt geht, das Lateinbuch des Jüngsten Sohnes samt Übungsheft durchs Zimmer geschmissen und nur ein klein wenig dabei rumgeschrien habe....
Aber davon wollte ich eigentlich gar nicht berichten.

Nein. An der Schule - nicht nur an unserer  - gibt es jetzt ein Budget, mit dem die Schulleitung Ersatzlehrer einkaufen kann, wenn ein Lehrer krankheitsbedingt für längere Zeit ausfällt. Hört sich gut an? Dachte ich auch. Inzwischen bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass es manchmal besser ist, der Unterricht fällt einfach aus.
Bei dem Jüngsten Sohn betrifft des den Mathe-Unterricht. Stoff sind gerade Terme mit mehreren Variablen. Also wichtige Grundlage für alles was so später noch kommt in der Mathematik.
Die vor den Weihnachtsferien eingesetzte Mathelehrerin kam von der Uni, wo sie Studenten Mathe beigebracht hat. Ob das angehende Lehrer waren ist nicht bekannt - wir hoffen aber nicht. Wir Eltern sitzen ja nun nicht im Unterricht, aber was so als Ergebnis bei uns ankam, ließ doch sehr zu wünschen übrig. Trotz Absprachen mit dem erkrankten Mathelehrer klappte irgendwie nichts. Die schon angekündigte und vorbereitete Schulaufgabe wurde dreimal verschoben, bis keiner mehr wusste wann sie eigentlich geschrieben wird. Dabei wurde munter neuer Stoff durchgenommen, der alte nicht mehr wiederholt - die Schulaufgabe aber dann über den alten geschrieben. Die Ersatzlehrerin hielt es nicht für nötig, sich über Gepflogenheiten an der Schule oder Vorschriften für Prüfungen zu informieren. Der Jüngste Sohn begriff eher wenig in ihrem Unterricht - ob es an mangelnder Didaktik oder der mittlerweile großen Unruhe in der Klasse lag blieb unklar.
Jetzt unterrichtet eine Französin, die vor den Ferien als Französisch-Lehrerin eingesprungen war, aber auch Mathematik studiert hat und deshalb jetzt eben Mathe unterrichtet. Ob sie t Lehramt studiert hat ist nicht bekannt. Zweifellos beherrscht sie die Mathematik und verfügt über echt französische Leistungsansprüche. Sie gibt seitenlange Hausaufgaben auf - was ich persönlich jetzt zu verkraften finde. Auch dass sie mit französischem Akzent spricht. Offenbar sind aber die Hausaufgaben so umfangreich, dass die Zeit im Unterricht nicht für eine Nachbesprechung reicht. Deshalb gibt es einfach ein Korrekturblatt, mit dem die Kids sich dann selbst überlassen bleiben. Da es ja aber in dieser Stunde wieder massenhaft Hausaufgaben gibt - wieviele Kinder arbeiten diese Lösungsblätter durch? Die letzte Ex zeigte - verschwindend wenige. Durchschnitt 4,9. Beste Note vom hochbegabten Klassenprimus 3 (und das war die Einzige!). Da zweifelt man aber natürlich nicht an der Fragestellung, dem Schwierigkeitsgrad der Ex (angepasst an Kenntnisstand der Klasse?), fragt nicht danach, ob das im Unterricht alles wirklich geübt und vorbereitet wurde. Nein - die Klasse, sprich die Schüler sind schuld. Und sollen sich jetzt endlich und gefälligst mal besser benehmen.

Okay, wie alle anderen pubertierenden Siebtklässler sind auch diese sicher nicht einfach zu bändigen. Immerhin ja auch eine Klasse mit dreissig Schülern in recht kleinem Klassenzimmer. Schon mal schlechte Ausgangslage. Und hey - auch die Schule weiß, dass die 7. und 8. Klassen immer schwierig sind. Kann man sich da mal was überlegen? Da muss man doch nicht jedes Jahr wieder überrascht sein, wenn aus den "braven" Sechstklässlern die "wilden" Siebtklässler werden. Und wer da pädagogisch nicht fit ist, hat ziemlich verloren.

Ich bin enttäuscht und habe den Eindruck, dass früher besser mit solchen Problemen umgegangen wurde. Und zusätzlich sorge ich mich, wie jetzt dieses Grundlagenwissen in die Köpfe der Kinder kommt. 

Deshalb - besser kein Unterricht. Dann ist wenigsten klar - das kann keiner können und wissen und der Stoff muss eben nachgeholt werden.

Das einzig positive: alle sehnen sich nach dem vorher gar nicht so beliebten Mathelehrer zurück. (Sollte ich auch noch erwähnen, dass er zudem der Klassleiter ist, seine Vertreterin die Kunstlehrerin, die das noch nie gemacht hat, einmal in der Woche in der Klasse ist und wir somit z.B. ein Rundschreiben von Mitte Dezember gestern erhalten haben? Von anderen Aufgaben der Klassleitung ganz zu schweigen...)

Angekommen

am Ende von Chart 1:


Chart 1
Und angekommen sind auch meine Knit-Pick-Nadeln:


Ich bin hell begeistert und eigentlich müssen die doch jetzt sofort in Gebrauch genommen werden, oder?

21.1.08

Frühling

zumindest im Voralpenland. Schon gestern hat uns die Sonne verwöhnt und windgeschützt brennt sie einem schon richtig auf den Pelz. Im Vorgarten blühen die Schneeglöckchen zwischen den braunen Frauenmantelblättern. Und ich blühe auch auf. Das draußen Leben kann beginnen! Wie gut dass die Gartenbank immer auf der Terasse bleibt.

Mantra: Wir brauchen keinen Schnee mehr, wir brauchen keinen Schnee mehr, wir brauchen keinen Schnee mehr.....


Zwischenbericht

Nach dem ersten Waschgang bin ich nur halb zufrieden. Die Ränder rollen sich leider ungleichmäßig, was den "Deckel" unsymmetrisch macht. Insgesamt könnte das Gefilz noch etwas dichter sein. Es wird also noch einen zweiten Waschgang bei höherer Temperatur geben. Am Deckel habe ich unter Mühe das eingerollte wieder ausgerollt und werde jetzt versuchen mit nicht filzendem Garn einen Rollrand vorzugeben, damit dieses Teil symmetrisch schrumpft.
Nicht widerstehen konnte ich der Anleitung aus der knitting-delight-Gruppe für einen Schal-Knitalong. Und die gehortete Uru-Wolle wartet eh schon lang auf ihren Einsatz. Also habe ich gestern gewickelt und angestrickt. Sehr ungewohnt für mich diese wirklich sehr dünne Wolle mit relativ dicken Nadeln zu verstricken. Dabei habe ich eh nur die 4er Nadeln genommen. Das Ergebnis gefällt mir jedenfalls sehr gut und von den für diese Woche vorgesehenen 75 Reihen habe ich schon 45 gestrickt. Die Wolle ist superweich!

20.1.08

Anstrengend

für Bauchmuskeln und Füße, dieses Wochenende.

Freitag Abend war der Elternbeirat der Söhne-Schule bei Han's Klaffl. Ein Musiklehrer (nicht aus der Söhne-Schule) macht  Kabarett vom Feinsten. Ich habe schon ewig nicht mehr so anhaltend gelacht. Der Beste Ehemann so auffällig, dass er einige "strenge" Blicke vom Lehrer bekam. Treffend, augenzwinkernd böse, wortstark und anschaulich lässt er Lehrer-und Schülertypen auf der Bühne entstehen. Über drei Stunden Programm ohne jemals langweilig zu sein. Ich garantiere euch schmerzende Kiefermuskeln und einen Lachmuskelkater, unglaubliches Vergnügen. 

Gestern war dann die traditionelle "Cocktail-Night" unserer Pfarrgemeinde. Als der Pfarrfasching unter akutem Besucherschwund litt, hat die Jugend der Pfarrei die Idee zu diesem Abend geboren und sie hat sich zum absoluten Renner entwickelt. Für Canapees sorgen engagierte Frauen (wie sollte es anders sein), für Aufbau, Abbau und Getränke (Lecker Cocktails zu sehr reellen Preisen) die Jugend. Die Musik lieferte dieses Jahr erstmals eine Live-Band. Und für uns heißt es immer Abtanzen so lang die Füße tragen und die Musik spielt. Rigoros haben wir mit Freunden um 21.00 Uhr die Bistrotische von der Tanzfläche entfernt und bis 2.00 Uhr nur mit der Musik Pause gemacht. 
Jetzt sitze ich hier mit leicht schmerzendem Kopf (nein - nicht die Cocktails - ich war die Fahrerin!) und deutlich schmerzenden Füßen. Schon Socken anziehen war eigentlich eine Zumutung, an Schuhe ist nicht zu denken. 

Was für ein schönes Wochenende!

18.1.08

Warten...

aufs Ergebnis.
Gestern Abend habe ich also endlich das lange Genudel fertiggestrickt, die Fäden vernäht und den Taschenboden geschlossen. 

Jetzt dreht das Ding seine Runden in der WaMa und ich bin gespannt was rauskommt.

Und derweil blicke ich ein wenig wehmütig-neidvoll dem langen langhaarigen Sohn zu, der mit seinen Freunden auf der Terrasse (ja, trotz aufregend stürmischem Wolkenhimmels und kühl-feuchter Temperaturen), lässig locker - so cool alle - bei lauter Musik Schischa schmauchend, Rauchwolken blasend (sieht man ja auch bei Kälte viel besser...) und hochwichtige Themen besprechend. Nicht dass ich noch mal sooo jung sein will. Aber hatte auch was. 
(Ich vernachlässige jetzt mal, dass solches Hippie-Zeug in meinem Elternhaus unmöglich und nicht erlaubt und nur heimlich zu verwirklichen gewesen wäre).

15.1.08

Ich stricke

und stricke an einem gefühlt endlosen Band mit 9 Maschen. Der Träger für die Knit-n-sip Tasche - ein andauerndes Gefühl von keinem Fortschritt. Eigentlich ist eine lange Kordel vorgesehen, aber ich dachte ein Band zu stricken wäre einfacher... 
Ansonsten liegen hier noch schwarze Socken - auch extrem motivierend. Ich übe Disziplin - angesichts unzähliger angefangener Teile werden diese gerade so nervend langweiligen Beiden erst mal fertig gestellt. Schließlich will ich die Tasche ja endlich in die Waschmaschine stecken und fiebere dem Ergebnis schon entgegen. Und das Geld für die schwarzen Socken ist im Geist schon wieder ausgegeben. Also - seufz - ran an die Nadeln.


12.1.08

Weil

ich ja noch ganz viele Schals stricken will und die Farben so unwiderstehlich sind, und einfach weil ich Lust drauf hatte: Handpainted yarn lace/Noches di otono und merino lace/Aquamarina

handpainted Noches Otono

handpainted Aquamarina

Mermaids again

Wollmeise Mermaid

Das nächste Paar Auftragsstulpen. diesmal aus Wollmeise Brombeere - und ich finde die sehen richtig edel aus. Da hat das Stricken gleich noch mal so viel Spaß gemacht. Wieder nach der Anleitung aus "Not just socks"



Mermaid Detail

7.1.08

Done


Die ersten Socken. 8-fädig - Reste plus uni - weil ich meine 6-fädige Sockenwolle nicht finde. Wo ich doch so schön Ordnung gemacht habe in meiner Wolle. Auf jeden Fall so richtig dick und warm für kalte Tage und für den Raum, in dem ich Montags meine Kurse gebe.
Ich darf neue Stricknadeln bestellen - meine Holz- und Bambusnadeln gehen nämlich nur bis 3,5. Und der Beste Ehemann war leicht bis mittelschwer genervt ob des beständigen Nadelgeklappers...

Auch fertig: Mermaid-Stulpen 2 aus Lana Grossa Meilenweit Tweed. Auftrag - die Kollegin wollte sie genau so wie meine Eigenen. Die restliche Wolle reichte grade so - ich musste ziemlich zirkeln mit den Streifen, aber es hat geklappt und übrig blieb nur ein winziges Fädchen.

6.1.08

Servus Weihnachten!

Weihnachts-Elchkuh


Mit dieser Weichnachts-Elchkuh im pinkfarbenen Tütü schaffen wir den Übergang von Weihnachten zu Fasching problemlos. Weihnachtsbaum, Festbeleuchtung, Krippe - alles wieder im Karton verschwunden. Der Beste Ehemann hat das Meisterstück geschafft und alles in einer Kiste verstaut.

Servus Weihnachten, servus lange ausschlafen, servus meine vielen Bücher, servus stundenlanges Stricken.
Hallo Alltag. Mit früh aufstehen wenn es noch dunkel ist. Wenig Zeit fürs Sofa. Schule (grausam...) mit allen Nebenwirkungen.

Ach ja. Packen wirs an.

4.1.08

Joker

von Markus Zusak, in diesem Jahr mit dem JuLit-Preis der Jugendjury ausgezeichnet - spricht ja dafür, dass es ein Buch ist, das Jugendliche auch tatsächlich lesen....

Es geht um einen jungen Mann in einer amerikanischen Kleinstadt, der nach der (eher zufälligen) Überwältigung eines Bankräubers merkwürdige Botschaften auf Spielkarten erhält. Auf der ersten Karte stehen drei Adressen und was er dort sieht erschüttert ihn und lässt ihn handeln. So verändern die Karten sein Leben, seine Art zu leben und das Leben anderer. In gewisser Weise also ein Entwicklungsroman.
Sprachlich wechselt der Roman zwischen kurzen und langen Sätzen, gekonnten Formulierungen, die ans Herz gehen, zum Lachen bringen und auch Banalitäten. Teilweise ironisch, melancholisch oder auch distanziert, dialogreich und irgendwie mitreißend. Die Charaktere sind unterschiedlich stark und deutlich gezeichnet, aber in jedem Fall originell und einige etwas skurril.
Ich habe es gern gelesen, manches erinnerte mich ein bisschen an den Stil von Kate DiCamillo - aber inzwischen gibt es ja viele Jugendbücher die diesen Stil haben. Einzig der Schluss ist merkwürdig und ich empfinde ihn als Bruch. Trotzdem - Empfehlung für Jugendliche ab 14 Jahren.

Okay

ich habs getan. "Wo doch der Dollar eh so günstig steht" (Bester Ehemann) ist das ja auch nur eine kleine Investition - Verlängerung des Abos der IWK.
Die Zitterpartie ist ja immer nur ob sie auch ankommt....

Sofa-Tag

Nasenverstopft und kopfschmerzend aufgewacht - die Erkältung hat mich voll im Griff. Also gebe ich mich geschlagen, dem besten Ehemann (der noch Urlaub hat und sich mit mir den heutigen Tag anders vorgestellt hat) den Haushalt und das Kochen in die Hand und verkrieche mich mit Buch, Strickzeug und MacBook.

Werde fleissig lesen und dann berichten...

3.1.08

Kino-Versuch

Wahrscheinlich sind wir fast die Einigen, die Ratatouille noch nicht gesehen haben. Das wollten wir heute im örtlichen Kino nachholen. Die angekündigte Vorstellung fand aber gar nicht statt. Fatal - alle waren schon auf Film eingestellt und mit reichlich Proviant ausgerüstet. Also Ausflug zur Videothek, anderen Film ("Klick") ausgeliehen, das Wohnzimmer mit Kissen gepflastert und das Heimkino eröffnet. War auch sehr gemütlich, ich konnte ungeniert husten und nebenher die erste Auftragsstulpe fertig stricken.

Mermaid-Stulpen/>
Hier noch im Anfangsstadium


Anschließend gab es Pizzavariationen nach Art des Hauses. Jetzt gebe ich mich dem Erkältungsvirus geschlagen und kuschle mich aufs Sofa.

Die Knit-n-sip-Tasche habe ich jetzt auch endlich angefangen. Noch sieht sie völlig unspektakulär aus - ein unförmiger Sack.

Drops Tasche

Es wird die Tasche Dacapo, aus Evilla Garn.

2.1.08

Das neue Jahr

begann mit üppigem Geburtstagsfrühstück, zu dem die geladenen Gäste eine Stunde zu spät erscheinen. Dem Besten Ehemann (immer überpünktlich, auch das Frühstück war mehr als rechtzeitig fertig) gefiel das gar nicht und auch ich fluchte innerlich über die spanische Unzuverlässigkeit des Bruders - an Neujahr ist eine Stunde zu früh aufgestanden nur schwer zu verkraften. Es war aber dann doch sehr schön und sehr gemütlich und nach 13.00 Uhr erschienen dann auch unsere Kinder aus ihren Betten.

Heute war dann gleich arbeiten - mit Inventur. Immer nach den Feiertagen - da ist dann nur ganz wenig Ware da - weniger Zählarbeit.

Ansonsten versucht der fiese Virus, der den Besten Ehemann letzte Woche in die Knie gezwungen hat, bei mir zu landen. Ich versuche aber die Landeerlaubnis zu verweigern - mal sehen obs gelingt.

Jetzt ziehen wir uns nach einem verspielten Nachmittag (Jüngster Sohn, Bester Ehemann und ich) aufs Sofa zurück und schauen Ben Hur.

31.12.07

Socken Nr. 34


schnell noch vor Jahresende: Auftragssocken für eine liebe Kollegin. Bild folgt, weil schon zu dunkel zum fotografieren.
Gestrickt aus Lana Grossa Meilenweit Tweed, 60 Maschen auf Birkenholznadeln 2,5; Herzchenferse und Bandspitze.

Ansonsten stehen hier die Zeichen auf nachbarschaftliches Silvesterfeiern - jede Familie kocht einen Bestandteil des Menüs, alle bringen Essen und eigenes Geschirr dieses Jahr zu uns. Dann wird gemeinsam getafelt und anschließend gespielt. Inzwischen sind nur noch die jeweils jüngsten Kinder dabei - die drei Buben haben üppig Knaller eingekauft. Da werden wir heute nacht lange beschäftigt sein. Zm Aufwärmen gibts danach Punsch und gemeinsames Singen bis vor Müdigkeit keiner mehr kann.

Morgen früh geht es dann gleich weiter - meine Mutter hat Geburtstag und dieses - nein, nächstes Jahr - haben wir sie samt meinem Vater, Bruder und Schwägerin (die grad aus Spanien zu Besuch sind) zum Frühstück eingeladen. Ihr Ansinnen schon um 9.30 Uhr zu erscheinen konnte ich grad noch abwenden...

Euch allen einen guten Rutsch hinüber ins nächste Jahr!

Nachtrag - das Bild:

28.12.07

Wieder da

aus der Tintenwelt zurück - und schade, der Haushalt verkraftet solche Lümmeltage leider nur mit deutlichen Spuren. Wieso ist der Kühlschrank eigentlich noch so voll und dann doch nicht das Richtige drin für die hungrige Meute? Und ansonsten schließe ich mich klagend Frau-äh-Mutti an: ich will Haushaltszwerge oder -feen, die die Wäscheberge abarbeiten, klebrige Böden wischen und kalkig-stumpfe Bäder polieren. Während ich mich weiter auf dem Sofa ausstrecke, den Bücherstapel abarbeite, ein wenig stricke und im Schlaf abnehme...

Nach Tintenherz und Tintenblut haben wir (der Mittlere Sohn und ich) nur mühsam bis Weihnachten auf Tintentod warten können. Und auch der dritte Band hat mich nicht mehr losgelassen. So ganz verzaubert wie beim Ersten war ich nicht mehr, aber dennoch - ein Buch zum Lesen in einem Rutsch, zum nicht mehr auftauchen wollen aus dieser Tintenwelt und mit der leisen Enttäuschung am Schluss, dass es jetzt doch leider zu Ende ist.

Weiterer Genuss war zu meiner Überraschung der Film "Parfüm". Ja eher immer die Skeptikerin bei Literaturverfilmungen hat dieser Film mich positiv überrascht. Dafür war "Casino Royal" enttäuschend. Was liebe ich die alten JB-Filme. Die neuen können da nicht mithalten. Die Story dünn wie nur was, und sonst nichts als Effekte. Hach, manches war eben doch früher einfach besser.
Und dann waren da noch einige Simpsons-Folgen, denen ich mich nicht entziehen konnte - vielleicht mutiere ich doch noch zum Fan.

Spiel der Woche: Carcassonne. Der Jüngste Sohn spielt nicht mehr mit. Weil er immer verliert. (Wie ähnelt er doch seiner Mutter...)

27.12.07

Zwischen den Jahren

muss ich dieses Jahr zum Glück gar nicht arbeiten. Und auch nicht Kochen. Oder Aufräumen. Ich kann einfach so weiter lümmeln wie an den Weihnachtsfeiertagen...

Schön wars. Friedlich. Heiter. Alle waren glücklich mit ihren Geschenken. Der Älteste Sohn läuft völlig cool mit seinem Blauzahn-Stöpsel im Ohr herum und spricht mit der Luft. Der Mittlere Sohn war nur schwer davon abzuhalten noch am Weihnachtsabend um 22.00 Uhr die Lautstärke des neuen Bassverstärkers auszutesten. Der Jüngste Sohn versteht nicht ganz, warum zum Snowboard-Helm und den Schuhen nicht auch noch das Board gereicht wurde, tröstet sich aber mit zahlreichen anderen Geschenken.
Es gab reichlich DVDs und Bücher. Wir haben auch gleich viele Filme angeschaut, gepokert und Carcassone gespielt.
Dann hat sich der Beste Ehemann krank ins Bett gelegt.
Die Buben verschwanden zu Freunden und an die Pla*station.
Und ich konnte ungestört in die Tintenwelt abtauchen. Bin auch nur kurz aufgetaucht um die verspätete Weihnachtspost aufzuarbeiten und mal einen Tee zu kochen. Essen brauche ich vermutlich ein paar Tage nichts mehr.

Also wieder gemütlich aufs Sofa und ab ins Buch....

23.12.07

Habe (fast) fertig

Den letzten Arbeitstag habe ich ruhiger als erwartet, dafür etwas blutig hinter mich gebracht - beim Speck schneiden abgerutscht und den Daumen in die Aufschnittmaschine gehalten. Gar nicht gut. Zunächst wenig schmerzhaft war der Schnitt dann doch ziemlich hinderlich beim Stricken - und das, wo doch noch die Bettsocken für das Patenkind zu stricken waren. Aber - sie sind fertig. Hat eben etwas länger gedauert.



  • Socken Nr. 33 aus Resten von unbekannt, Opal, Online.
  • Größe 37, mit Rüschenrand, jede 4. Masche links.
  • Gestrickt auf billigen und viel zu biegsamen Bambusnadeln - nie wieder diese Nadeln!
  • Herzchenferse und Bandspitze.
Alle Geschenke sind im Haus, fast alle auch schon eingepackt. Plätzchen sind gebacken, nicht so viele wie wir wollten, aber auf jeden Fall genug. Und alles Lieblingssorten sind dabei - das Spritzgebäck für den Besten Ehemann entstand gestern Abend noch. Sterne sind keine gebastelt, aber dann kommt Weihnachten eben ohne.

Weil das Feste heuer so günstig liegt und heute keiner mehr arbeiten oder die letzten Geschenke besorgen muss haben wir für den Abend ein paar Freunde zum "Christmas Warming" eingeladen.
Und morgen fällt ein geliebtes Ritual weg - die Freundin, die ihren Geburtstag am 24. immer mit einer Einladung zum Brunch feierte, ist leider weg gezogen. Aber der Rest bleibt: Wichteln gehen, Friedhöfe und Gräber der Verwandten besuchen, ein wenig Geheimnissen. Vorabendmette besuchen (ja, wir sind bequem und gehen nachts nicht mehr so gern aus dem Haus), Bescherung, Essen. Spielen, Lesen.....


Angel of harmony

Mit diesem Engel wünsche ich euch allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest.

18.12.07

Weihnachtsfeiern, geballt

diese Woche jeden Tag. Gestern Abend in Chor 1 - wow, ich hätte nicht mit so einem Buffet gerechnet. Auf ein lapidares: "Jeder bringt einfach was mit" kamen ganze Platten mit leckerem Essen. Und Kuchen. Und Plätzchen. Und Cremes. Und Glühwein mit und ohne. Schade, dass ich schon gegessen hatte.

Heute Weihnachtsfeier an meiner einen Arbeitsstelle. Sehr schön, sehr stimmungsvoll aber auch lustig - wie immer. Wir lassen das Jahr Revue passieren - in allen verschiedenen Bereichen. Immer gibt es Neue zu begrüßen und lang Bewährte zu verabschieden. Und manche treffen sich nur hier und beim Betriebsausflug. Alles Frauen, alle mit einem Reichtum an Leben, Erfahrungen, individuellen Schicksalen, ganz verschieden und doch vereint in dem Wunsch ihr Wissen um "Weiblichkeit" zu teilen, weiter zu geben, andere zu stärken in ihrem Vertrauen auf eigene Kraft und Intuition.
Ich arbeite einfach gern dort.

Morgen dann Weihnachtsfeier in Chor 2. Am Donnerstag Weihnachtskonzert in der Schule (und/oder Geburtstagsfeier des Schwagers).
Am Freitag weihnachsteinkaufende gestresste Menschen bedienen und immer freundlich bleiben. Am Samstag Weihnachtseinkäufe erledigen und fröhliches Glühweintrinken in Nachbars Garten.

Am Sonntag? Christmas Warming Party? Oder einfach nur genießen? 

Und ihr? Knubbeln sich die Feiern auch in der letzten Woche? Streß oder Genuß?

16.12.07

Brrr

Ein eisiger Wind pfeift hier um die Ecken und so richtig hell ist es erst gar nicht geworden. In der Kirche wurde mir zwar warm ums Herz, aber der Rest blieb zapfig kalt. Da verzichte ich doch heute auf Bewegung an der frischen Luft oder das Konzert der Schwägerin in eben dieser kalten Kirche. Schließlich habe ich mir gestern auf dem Weihnachtsmarkt beim Singen auch schon kalte Glieder geholt - genug für ein Wochenende.



Dafür habe ich das vernachlässigte Krippengärtchen aufgehübscht und meine kitschigen Lieblingsengel aufgehängt. Schon ganz schön weihnachtlich. Und gleich werden noch die übrig gebliebenen Osterhasen und verschmähten Nikoläuse gerieben und zu Schokoladenbrot verbacken. Lecker!! Rezept könnt ihr hier finden: Schokoladenbrot

15.12.07

Wieder daheim

ist der Mittlere Sohn. Eine ganze Woche war er jetzt in Sachen Musik unterwegs. Erst ein Hütten-Proben-Wochenende mit dem Jugendchor. Dann eine Woche Chor- und Orchesterfreizeit mit der Schule. (Da er im Chor und im Orchester ist, durfte er die ganze Woche mitfahren...). Er war etwas übermüdet aber sehr guter Dinge gestern. So hält er die nun folgenden vorweihnachtlichen Auftritte auch sicher gut durch.

Nur der Sport hat ihm gefehlt. Als der Jüngste Sohn gestern Abend wieder seine Hippel-Phase hatte kommentierte er so: "Der hat heute nicht Handball gespielt. Ging mir genauso die ganze Woche - kein TaekWonDo, kein Schulsport - ich musste die ganze Zeit rumzappeln. Mindestens mit den Fingern. "

Aha. Klare Erkenntnis. Bei Gezappel gibt es also ab jetzt eine Runde Sport - draußen.

Irrungen und Wirrungen

Plötzliche Erkenntnis heute Nacht: Heute, Samstag und 15.12. sind ein und derselbe Tag. Also singen wir heute nachmittag auf dem nachbarörtlichen Christkindlmarkt. Und für die gleiche Zeit wähnte ich mich in der Pasinger Fabrik beim Maschentreff. Das wird irgendwie nicht klappen...

Auch mit den Auftragsstulpen klappt es nicht. Wenn ich den Zweiten mit mehr Maschen anschlage als den Ersten ist es kein Wunder, dass sie verschieden werden. Zum Glück bemerkt, bevor ich mit dem Zweiten fertig war.

Bei diesem Grad an Unaufmerksamkeit sollte ich drüber nachdenken, ob ich diese WE noch einmal backe.

14.12.07

Muss ich wirklich

heute arbeiten gehen? Es ist so ein richtiger Daheim-Bleib-Tag. Alle sind weg, wunderbar still im aufgeräumten und geputzten Haus - ach, würd ich gern einfach hier sitzen und meinen Gedanken nachhängen....

Statt dessen: 2 Gruppen. Dann Laden. Den ganzen Tag reden, freundlich sein, auf andere eingehen.

Ich schnapp mir jetzt noch meinen Adventskalender und verbleibende 15 Minuten.

12.12.07

Müder Tag

Lähmende Wintermüdigkeit befällt mich. Nicht einmal vor Mitternacht ins Bett steigen sorgt für Abhilfe. Dass es draußen heute gar nicht richtig hell werden will hilft auch nicht.
So habe ich meine ganze Lebhaftigkeit heute im Laden verbraucht, wo die Zeichen schon ganz auf weihnachtliche Vorratshaltung stehen: die Lieferung war etwa doppelt so groß wie sonst, Kühltheke und Kühlhaus dafür pickepacke voll. Ausräumen, aufräumen, verräumen - dazwischen zwar noch nicht mehr Kunden als sonst, dafür mit besonderen Ansprüchen - schon mal kleine Leckereien, bevor es sie nicht mehr gibt, Bestellungen und schlimmstenfalls eine Platte oder ein Geschenkkorb - "das können sie doch sicher gleich machen, oder? Ich brauchs so in einer Stunde"

So sitze ich jetzt schlappi auf dem Sofa rum und beäuge den Wäschekorb und diversen Bürokram, den ich mir bereit gelegt habe eher lustlos als motiviert. Statt dessen stöbere ich mit Genuss im neuen Strickbuch: Folk Shawls ist endlich bei mir eingetroffen. Warum habe ich mir dieses Buch nicht schon längst gegönnt? So viele Shawls, die genau meinem Geschmack entsprechen! Und kurzerhand wurde endlich der Entschluss getroffen, den Large Rectangle zu ribbeln. Irgendwie stricke ich da wenig erfolgreich und uninspiriert dran herum, inzwischen auch mit der Befürchtung, dass er nicht die erwünschte Größe erreichen wird. Jetzt wird er also kurzerhand aufgelöst und die Wolle einem Projekt aus den Folk Shawls zugeordnet.

Und jetzt sollte ich mich pflichtbewusst an Wäsche und Papierkram machen, damit ich heute Abend den Absprung zum Chor schaffe. Möglicherweise komme ich dann vom Singen beschwingt heim und kann noch ein paar Reihen stricken...

11.12.07

Erwachsen werden

ist nicht leicht - auch nicht für die zuschauenden Eltern. Ach ja.
(Etwas kryptisch, ich weiß. Aber ich will hier nicht die "Dummheiten" des Ältesten Sohnes ausplaudern...)

10.12.07

Zeiten ändern sich

mit dem Älterwerden.
Früher gingen wir immer auf Hochzeiten. Da war schon lange keine mehr - die nachwachsende Generation hat noch ein bisschen Zeit. Abgelöst wurden die dann durch Taufen. Und allmählich kommen wir jetzt offenbar in die Zeiten der Beerdigungen.

Ist ja auch -bei aller Trauer - immer eine Gelegenheit zur Familienzusammenführung. So habe ich bei der Beerdigung des Onkels meine Kusine und Cousin nach endlos langer Zeit wieder gesehen. Und deren schon lange erwachsenen Kinder, die ich tatsächlich nur als Kinder kenne.

Wir haben Besserung beschlossen und wollen uns bald wieder treffen. Muss ja nicht wieder eine Beerdigung sein.

9.12.07

Socken Nr. 32

Ganz unspektakulär, sozusagen Ufo-Socken - der erste lag schon monatelang hier herum. Und jetzt ganz schnell fertig gestellt - ich brauch unbedingt mehr Socken.



  • Wolle Schoeller und Stahl, Fortissima Socka mit Rosskastanien. Glatt rechts. Hat sich super gestrickt, aber von den Rosskastanien merk ich nix..
  • auf üblichem Nadelmix, 2,5
  • Standard - 60 Maschen, Herzchenferse, Bandspitze
  • Gr. 39. Verbrauch 72 g; für mich


Ganz was anderes: das Geld, das beim Stricken der vielen Aufträge hereingekommen ist hat es nicht lange bei mir ausgehalten - es wollte unbedingt weiterziehen. Dafür durfte bei mir eine Black Baox von Austermann einziehen - ich bin schwer begeistert.
Der Beste Ehemann fragt ungläubig ob man mit den Metallnadeln in Gr. 12 auch stricken kann. Ganz ehrlich - ich weiß auch nicht so recht....

Es duftet

im ganzen Haus, die Kinder haben schon lange aufgegeben, die Küche ist erst halb aufgeräumt und Bilder gibt es keine wegen Aushäusigkeit der Digicam.

Ergebnis: viele Butterplätzchen - "richtige Plätzchen halt" - die der Jüngste Sohn immer backen will, dem dann nach zwei Drittel des Teigs bereits die Puste ausgeht und zum Verzieren reicht es noch maximal für die Hälfte. Heute hat seine Kusine aber ein bisschen mitgeholfen. 
Ein großer Berg Chocolate Chip Cookies, Mohnkipferl und Honiglebkuchen. 
Die Linzer Sternchen liegen noch als Teig im Kühlschrank - jetzt ist genug für heute.

Statt saurer Gurke auf dem Schinkenbrot gab es Heringssalat. Und ein Bier. 

Und jetzt auf zum adventlichen Beisammensein mit Gesang...

Kleine Dramen

Gestern beim Einkaufen die sauren Gurken vergessen. Wie soll ich die heutige Backorgie überleben?

7.12.07

Adventskalender und zu viel Licht



Das ist mein Adventskalender. Ich habe ihn verschenkt und einfach auch einen für mich gekauft. Jeden Tag ein Bild und ein oder zwei Texte. Und so schenke ich mir damit jeden Tag ein bisschen Zeit mich Weihnachten anzunähern. Wie im ersten Text steht: "... vorweihnachtliche Besinnung erst einzuüben.... Darum will ich mich langsam nähern. Schritt für Schritt: öfter eine Pause, ein Fußweg, mal Stille...Mich den Botschaften dieser besonderen Zeit aussetzen und darauf warten, dass sie mich verändert."
So versuche und übe ich mich in diesem Jahr darin, dass nicht nur nicht alle Plätzchen gebacken und alle Sterne gefaltet werden müssen, sondern dass auch nicht jeden Tag wunderbar friedliche Adventsstimmung gezaubert werden muss. Weihnachten kommt trotzdem...

Und dann gab es gestern zum Nikolaus noch einen leckeren Pralinen-Adventskalender nachgereicht vom Besten Ehemann. Der verliert zwar nicht seine Pralinen, aber hat sonst die gleichen Auswirkungen wie sie bei Edda nachzulesen sind.

Meine Kinder haben übrigens dieses Jahr von mir keinen Adventskalender bekommen - Rabenmutter, ich. Der Jüngste Sohn hat sich bitterlich beklagt, auch bei der Patentante, die dann für Abhilfe gesorgt hat.

In meinem Adventskalender war dies hier drin am Nikolaustag:



Und vor einigen Tagen dieser Spruch - den trag ich jetzt so mit mir rum:



Und warum zu viel Licht? Die männlichen Hausbewohner haben einen Beleuchtungsfimmel. Kleine Lichtlein werden um die Wohnzimmerlampe über dem Esstisch gewickelt, Sternengirlanden schmücken das Gitter im Treppenhaus, einer dieser unsäglichen Sternenvorhänge ziert das Küchenfenster und Lichterschläuche - die übrigens auch noch gräßlich stinken - Hausflur, Kinderzimmer, Balkon. Nächstes Jahr bin ich und nur ich für die Illumination zuständig. Und dann gibt es ganz wenig Elektrokram und dafür viele viele Kerzen....

Weg

So, alle Männer der Familie haben das Haus verlassen - es gehört jetzt mir allein! Der Jüngste Sohn feiert mit einem Freund Geburtstag - Filmnacht und morgen Erdinger Therme. Der Mittlere Sohn ist schon heute mittag aufgebrochen in die Berge - Probenwochenende mit dem Jugendchor. Der Älteste Sohn ist irgendwo unterwegs mit seinen Freunden. Der Beste Ehemann ist Schafkopfen.

Weg ist auch mein Strickwerk - Designblog. Und ich habe jetzt doch darauf verzichtet all die Artikel in den neuen Blog zu übertragen. Schade - und auch irgendwie nicht.

Und sonst?
Ich bin diese Woche sowas von müde, dass ich richtig früh ins Bett entschwinde und meine Abende kurz sind, zu kurz zum Bloggen und zu kurz zum Stricken. Hier entstehen grade nichts als Socken und die auch noch ohne Muster. Und kaum atme ich auf, dass der letzte Strickauftrag erledigt ist flattern mir neue ins Haus. Socken in Gr. 42, schwarz (!), Socken in Gr. 38, blau und grün, ein Stirnband, noch einmal Stulpen. Und die erste Reklamation gab es jetzt auch schon und meine Elisabeth-Stulpen werden demnächst wieder bei mir eintrudeln. Frust - quasi umsonst gestrickt...

5.12.07

Nur für die Statistik

Socken Nr. 31 sind fertig. Gestrickt aus Schoppel Admiral Aquarell blau ind Größe 39 mit Herzchenferse und Bandspitze auf dem üblichen Nadelmix. Der - momentan - letzte Auftrag.

4.12.07

knit-n-sip



Aus dem hohen Norden kam dieses Päckchen zu mir geflogen - Uta war diesmal meine Knit-n-sip Partnerin. Es gab Wolle für diese Tasche:

Und den Verschluß gleich mit dazu - welch ein Glück, weil an diesen kleinen Teilen scheitert bei mir häufig die Fertigstellung eines Projektes.

Die Wolle - Evilla Artyarn 6/2 in der Farbe Denim und einmal Sockenwolle - Regia Canyon Color in wunderbarem Blau. Und dazu einen dieser Beutel für Transport von Sockenstrickwerk - habe ich heute schon ausprobiert.

Außerdem natürlich Tee - herrlich leichter Darjeeling in einer zauberhaften Dose. Leckere ganz bittere Schokolade. Und ein sehr schöner Kerzenständer in form einer Krone - er steht jetzt auf unserem Küchentisch und leuchtet uns zum Frühstück (der Adventskranz hat dort keinen Platz...)



Das Schaf - nicht zu übersehen - war auch dabei.

Noch einmal vielen Dank liebe Uta!

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